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Systemkameras:
Fujifilm X-E1 versus
Olympus PEN E-P5

Viele Leser meine Internetseite haben mir die Frage nach den Unterschieden zwischen der Fujifilm X-E1 und der Olympus PEN E-P5 gestellt und natürlich die Frage gestellt: "Welche ist denn nun besser?" Beide Kameras habe ich in ausführlichen Einzeltests vorgestellt:

Fujifilm X-E1

Olympus PEN E-P5

Einen direkten Vergleich habe ich nicht gemacht, aber ich kann hier einige der wichtigsten Punkte beider Kameras gegenüberstellen. Eins kann ich aber jetzt schon sagen: Die Antwort auf die die oben gestellte Frage lautet: "Keine ist besser, beide sind sehr gut!"

 

 

 

 

 

 

 

 

Dennoch gibt es wichtige Unterschiede, die für eine Kaufentscheidung eine Rolle spielen. Wie wichtig dabei die einzelnen Punkte sind, muss jeder für sich entscheiden und für sich dann das entsprechende Modell wählen. Eins ist dabei aber jetzt schon klar: Mit beiden Kameras macht das Fotografieren verdammt viel Spaß und top Bildqualität liefern beide ab. Und noch etwas ist klar: Wer das beste Ergebnis erzielen will, muss sich mit den Modellen intensiv beschäftigen und arbeiten. Nun aber zu den Unterschieden. Fangen wir mit den einfachen Dingen an:

Größe, Gewicht und Griffgefühl – wesentliche Unterschiede gibt es da nicht. Zumindest sehe ich diesen Punkt nicht als so wesentlich an, um davon eine Kaufentscheidung abhängig zu machen. Beide Kameras sind ähnlich groß und schwer, beide liegen gut in der Hand. Beide haben auf der Vorderseite eine angenehme Griffplatte, die ein sicheres Gefühl verleiht, auch wenn mal ein etwas schweres Objektiv angesetzt ist.

Weiter geht's mit der Technik:

Sensor – In der Fujifilm arbeitet ein 16 Megapixel-Sensor im APS-C-Format mit den Abmessungen 23,6 x 15,6 Millimeter. Das entspricht eine Fläche von 368 Quadratmillimeter. Die PEN hat ebenfalls einen 16 Megapixel-Sensor allerdings im etwas kleineren Micro-Four-Third-Format mit den Maßen 17,3 x 13,0 Millimeter und einer Fläche von 225 Quadratmillimetern. Das sind rund 38 Prozent weniger, als die Sensorfläche der X-E1. Im Ergebnis heißt das, dass die X-E1 bei Aufnahmen mit hohen ISO-Werten wie ISO 12800 und ISO 25600 leichte Vorteile in der Bildqualität hat. Die Fujifilm zeigt bei diesen Einstellungen weniger Bildstörungen (Rauschen) als die E-P5. Ein weiterer Vorteil der X-E1: Mit lichtstarken Objektiven, die eine große Ausgangsblende von f 2.0 oder f 1.8 haben, ist die Schärfentiefe etwas geringer als mit entsprechenden Objektive auf der PEN E-P5. Aber eben wichtig: Das kommt nur zum Tragen, wenn lichtstarke Objektive verwendet und verglichen werden.

Ausstattung –  Hier gibt es auf beiden Seiten Plus- und Minus-Punkte. Pluspunkt der X-E1: Sie hat einen eingebauten elektronischen Sucher. Der zeigt ein klares und sehr detailreiches Bild. Einziges Manko: In dunkler Umgebung ruckelt das Bild ein wenig. In die Olympus PEN E-P5 ist ein Sucher eingebaut, aber ein elektronischer Sucher (VF-4 für etwa 350 Euro) kann auf den Blitz- beziehungsweise Zubehör-Schuh aufgesteckt werden. Der zeigt ein großes und brillantes Bild ohne jegliches Ruckeln. Muss aber eben extra gekauft werden. Trotzdem mein Tipp: Ich würde die E-P5 nie ohne diesen Sucher kaufen, denn bei hellem Sonnenlicht leistet er hervorragende Dienste. 

Nächster Punkt in der Ausstattungsliste ist der Kontrollmonitor. Bei der Fujifilm X-E1 ist der fest eingebaut und kein Touchscreen. Hier kann die E-P5 punkten, denn deren Monitor lässt sich klappen und ist ein Touchscreen. Was ein Touchscreen bringt? Zum einen lässt sich die Kamera so etwas einfacher bedienen – wer es mag und nutzt – und die Funktion Touchfokussierung und -auslösung kann genutzt werden. Und so funktioniert's: Einfach auf den Kontrollmonitor auf die Stelle tippen, die scharf abgebildet werden soll und schon fokussiert die Kameras da rauf. Auf Wunsch wird nicht nur scharf gestellt, sondern auch gleich ausgelöst. 

Beide Kameras haben einen kleinen eingebauten Blitz. Einen Pluspunkt kann die E-P5 noch für sich verbuchen: Sie PEN hat ein eingebautes WLAN-Modul. Per WiFi-Verbindung kann die Olympus per Smartphone ferngesteuert werden und es lassen sich Aufnahmen bequem drahtlos übertragen. Allerdings sollte angemerkt werden, dass sich die Fernsteuerung bei der E-P5 nur auf das Auslösen beschränkt. Aufnahme-Parameter, wie Blende, Belichtungszeit oder Programm können per WLAN-Steuerung (noch) nicht verändert werden. Wer aber so wie ich ein WLAN-Junkie ist, für den bietet die Olympus hier einen klaren Vorteil.

Tempo – Hier kann ich's kurz machen: Der Punkt geht an die Olympus. Nicht dass die X-E1 langsam ist, aber sie kann in den Punkten Autofokus- und Serienbild-Geschwindigkeit nicht mit der PEN E-P5 mithalten. Die ist einfach schneller, als die X-E1. 

Belichtungs- und Motivprogramme – In diesem Punkt hat die Fujifilm nur wenig zu bieten. Sie führt den Fotografen zurück zum wesentlichen: Blende einstellen, Belichtungszeit einstellen – Foto machen. Neben den manuellen Einstellungen bietet die X-E1 eine Blenden- und Zeit- sowie einfache Programm-Automatik – das war's. Keine Motivprogramme, keine intelligente Automatik – nichts. Hier bietet die Olympus E-P5 einen bunten Strauß an Möglichkeiten. Neben den manuellen Einstellungen und Standard-Belichtungsprogrammen, gibt es zahlreiche Motivprogramme für alle möglichen Aufnahmesituationen. Dazu noch eine intelligente Automatik, bei der die PEN alle wichtiten Aufnahme-Parameter selbst wählt. Darüber hinaus bietet die Olympus die sogenannten ART-Filter, bei der man zwischen mehr als zehn Gestaltungs-Filtern mit zusätzlichen individuellen Einstellungen wählen kann. Das hat die X-E1 nicht zu bieten. Die hat lediglich verschiedene Filmsimulationen. Wer also wert darauf legt, auch mal faul zu sein und der Kamera die Arbeit überlassen möchte, ist mit der Olympus besser bedient. Oben drauf gibt's noch die ART-Filter zur abwechslungsreichen Gestaltung. Für den Puristen unter den Fotografen, ist all das Spielerei, die fühlen sich mit der X-E1 und den minimalistischen Möglichkeiten wohl.

Bedienung – Aufgrund der reduzierten Möglichkeiten, ist die Bedienung der X-E1 übersichtlicher und einfacher. Die Fujifilm besticht durch ihre klare und einfache Menüstruktur, gradlinig ohne Schnörkel. Anders die Olympus: Sie hat ein extrem umfangreiches Menü, in dem sich alle möglichen Parameter, Kameraeinstellungen und Tastenbelegungen individuell verändern lassen. Wer sich damit beschäftigt, kann die PEN genau nach seinen Bedürfnissen und Ansprüchen einstellen. Wer das nicht möchte, kann auch mit den Standardeinstellungen arbeiten. Was Tasten und Drehräder anbelangt, sind die Unterschiede nicht sehr groß. Beide Kameras bieten eine schnelle Bedienung, kleine Vorteile hat die Olympus auf Grund des Touchscreens. Zusätzlich lassen sich mit den beiden Drehrädern der E-P5 die wichtigsten Einstellungen schnell vornehmen. Ein paar Drehräder weniger hat die Fuji, was aber auch nicht erforderlich ist, da sie eben nicht so umfangreich ausgestattet ist, was Belichtungsprogramme und Einstellungen anbelangt. 

Objektive und Zubehör – Hier gibt es zwischen der Fuji und der Olympus einen wesentlichen Unterschied: Für die PEN gibt es deutlich mehr Wechselobjektive. Das liegt vor allem daran, dass auf der Olympus auch Objektive der Panasonic-Systemkameras genutzt werden können. Die arbeiten ebenfalls mit einem Micro-Four-Third-Sensor und haben den gleichen Objektiv-Anschluss wir die Olympus. Fuji hat hier noch eine etwas geringere Auswahl, aber alle wichtigen Linsen von Weitwinkel bis Tele gibt, inklusive Festbrennweiten und Zoom-Objektiven. Und Fuji ist sehr ehrgeizig, was die Zahl der Wechselobjektive anbelangt. Beide Hersteller bieten Objektive mit hervorragender Qualität. Zu erwähnen sei hier beispielsweise das 14 Millimeter Fuji-Objektiv und das 75 Millimeter von Olympus. Auf einen Punkt möchte in bei den Objektive noch hinweisen: Wer mit seiner Systemkamera auch filmen möchte, ist mit der PEN E-P5 vermutlich besser bedient. Olympus und Panasonic bieten sogenannte Power-Zoom-Objektive, bei den die Brennweiten-Verstellung elektrische geschieht. Das heißt, wer beim Filmen zoomen will, muss nicht am Zoomring drehen, was für Unruhe bei der Aufnahme sorgt, sondern kann bei minimaler Bewegung den Zoom steuern. Diese Funktion bieten die Fuji-Objektive nicht. Neben den Objektiven gibt's für beide Kameras diverse Aufsteckblitze. Olympus bietet für den Zubehörschuh noch ein wenig mehr Zubehör an, als Fujifilm. Darunter beispielsweise ein Makrolicht. Insgesamt sehe ich bei der Olympus in punkto Objektivauswahl (noch) einen kleinen Vorteil. Hier kommt es aber auch sehr stark darauf an, wo der Schwerpunkt bei den Motiven liegt. 

Abschließend noch mal etwas zum Thema Bild- und Videoqualität:

Bild- und Videoqualität – Wie schon erwähnt: Beide Kameras liefern top Bildqualität. Bei Aufnahmen mit niedrigen ISO-Werten bist etwa ISO 800 sind die Unterschiede minimal und natürlich auch abhängig vom verwendeten Objektiv. Mit zunehmender ISO-Empfindlichkeit kann die X-E1 einen kleinen Vorsprung beim Thema Bildqualität herausarbeiten. Dank des etwas größeren Sensors ist auch bei hoch eingestellter Empfindlichkeit das Rauschen auf einem sehr niedrigen Niveau. Hier kann die Olympus dann nicht mehr ganz mithalten. Nicht, dass deren Qualität schlecht ist, ganz sicher nicht, aber die Aufnahmen zeigen im direkten Vergleich eben etwas mehr Bildstörungen, als die der X-E1. Geht's an die Videoqualität, kann die E-P5 wiederum punkten. Das Thema Video ist einfach nicht die Spezialität der X-E1. 

Und was heißt das nun in der Zusammenfassung?

Zusammenfassung – Die Fujifilm X-E1 ist für puristische Fotografen, die wissen was sie tun und keine Motivprogramme brauchen. Fotografen, denen Blenden- und Zeit-Automatik sowie eine einfache Programm-Automatik reichen und dafür top Bildqualität bekommen. Ich würde das mit dem Motto "Genuss-Fotografieren Back-to-the-roots" betiteln. Die Olympus ist eine top moderne Systemkamera im soliden Retro-Look. Sie ist für Fotografen, die auf der einen Seite alles selbst machen möchten, aber auch mal der Kamera die Arbeit überlassen wollen und dazu ein paar schicke Filter möchten. Dabei ist ihnen zwar die Bildqualität auch wichtig und die bekommen sie auch, aber es muss nicht das aller letzte Quäntchen sein – lieber etwas mehr Ausstattung statt Purismus.

Nun kann jeder selbst entscheiden, welche Art von Fotograf er ist und welche Ansprüche er an eine Kamera stellt. An diese Stelle nochmal der Hinweis auf die beiden Einzeltests, in denen beide Modell ausführlich vorgestellt werden.

Und hier die bisherigen Plus- und Minus-Punkte der Fujifilm X-E1 uns Olympus PEN E-P5 in der Übersicht.

 
Vorteile
  • sehr gute Bildqualität bei Tageslicht und wenig Licht
  • qualitativ sehr hochwertige Objektive
  • kürzest mögliche Belichtungszeit 1/4000 Sekunde
  • eingebauter Blitz
  • Blitzschuh für externen Blitz
  • eingebauter elektronischer Sucher
  • einfache Bedienung und übersichtliche Menüstruktur
  • elektronische 2D-Wasserwaage
  • übersichtliche Bedienung
  • gute Bildqualität bei Tageslicht und wenig Licht
  • große Objektivauswahl
  • kürzest mögliche Belichtungszeit 1/8000 Sekunde
  • eingebauter Blitz
  • Blitzschuh für externen Blitz und Zubehör
  • sehr guter elektronischer Sucher als Zubehör
  • WLAN-Funktionen inklusive Fernsteuerung und GPS-Funktion
  • klappbarer Kontrollmonitor mit Touchscreen
  • elektronische 3D-Wasserwaage
  • komfortable Bedienung dank zwei Drehrädern
Nachteile
  • kein Klappmonitor mit Touchscreen
  • kein eingebautes WLAN-Modul
  • keine Power-Zoom-Objektive
  • noch etwas geringe Objektivauswahl
  • etwas langsamer Autofokus
  • kein eingebauter Sucher
  • etwas komplizierte Menüs mit sehr vielen Optionen
  • keine Bildübertragung per WLAN im Hintergrund

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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