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SLR gegen SLT –
Canon EOS 700D gegen Sony Alpha 58

  • Canon EOS 700D (Kit) – 660 Euro
  • Sony Alpha SLT-A58 (Kit) – 420 Euro
    (Preise Stand August 2013)

Zwei Kameras – zwei Systeme und die Frage: Welches ist besser? Zuerst einmal die Frage: Was sind denn die Unterschiede der beiden System. Die Canon EOS 700D ist eine "normale" Spiegelreflexkamera bei der der Spiegel bei jeder Aufnahme nach oben klappt. Die Sony SLT-A58 ist zwar auch eine Spiegelrelfexkamera, aber deren Spiegel bleibt bei der Aufnahme stehen. Wie kann das funktionieren? Schauen wir uns zuerst einmal die Funktionsweise einer Spiegelreflexkamera (SLR = Single Lens Reflex) an. Das Licht fällt durch das Objektiv auf den Spiegel, der lenkt das Bild nach oben in das sogenannte Penta-Prisma. Von dort gelangt es durch das Okular zum Auge. Der Fotograf sieht also das Bild quasi unverändert durch das Objektiv, so wie es auch aufgenommen wird. Einzige Einschränkung: Bei Einsteiger- und Mittelklasse-Spiegelreflexkameras wird nur rund 95 Prozent des Originalbildes anzeigt. Sprich: Die Kamera nimmt etwas mehr auf, als im Sucher zu sehen ist. Erst bei teuren Profikameras entspricht das Sucherbild auch exakt dem aufgenommen. Wird nun der Auslöser der Kamera gedrückt, klappt der Spiegel nach oben und das Bild gelangt auf den Verschlussvorhang, der sich nun öffnet und den Blick auf den Sensor freigibt – das Motiv wird aufgenommen und der Spiegel klappt wieder nach unten.

Soweit so gut. Ein Punkt sollte dabei allerdings noch erwähnt werden. Der große Spiegel ist in der Mitte teildurchlässig, so dass ein Teil des Lichtes hindurch gelangt. Hinter dem Hauptspiegel sitzt ein weiterer Spiegel, der sogenannte Hilfsspiegel. Er lenkt den mittleren Teil des Bildes auf den Autofokus-Sensor. Der ist dafür verantwortlich das Bild scharf zu stellen. Das geschieht mit dem sogenannten Phasendetektions-Autofokus. Im Vergleich zum Kontrast-Autofokus ist der schneller und präziser. Warum? Weil er beim Messen bereits erkennen kann, in welche Richtung die Schärfe im Objektiv verschoben werden muss. Sprich: Liegt der Fokuspunkt vor dem eigentlichen Motiv (Front-Fokus), wird der Fokus nach hinten verschoben, liegt er hinter dem Motiv (Back-Fokus) nach vorne. Ein Kontrast-Autofokus erkennt das nicht, sondern nur, dass das Motiv nicht scharf gestellt ist. Der Fokus des Objektivs wird nun so lange verschoben, bis das Motiv scharf ist. Früher dauerte dieser Vorgang einige Zeit und war als das gefürchtet Pumpen bekannt.

Das Problem einer normalen Spiegelreflexkamera: Klappt der Spiegel nach oben, gelangt auch kein Bild mehr zum Autofokus-Sensor, die Kamera kann in diesem Moment nicht mehr scharf stellen. Bei Serienaufnahmen ist das ein Problem, da die Kamera nicht kontinuierlich die Schärfe messen kann, sondern immer nur in dem kleinen Moment, in dem der Spiegel nach unten klappt. Aber nicht nur in diesem Moment ist das ein Problem, sondern auch beim Filmen. Denn dann klappt der Spiegel permanent nach oben und der Phasendetektions-Fokus kann gar nicht mehr arbeiten. Die Kamera schaltet in diesem Moment auf den langsameren Kontrast-Autofokus um.

Was ist nun der Unterschied zu eine SLT-Kamera. SLT steht für die Abkürzung "Single Lens Translucent" was auf den halbdurchlässigen Spiegel hindeutet. Der steht an genau der gleichen Stelle, wie der Spiegel eine SLR. Nur klappt er eben bei einer Aufnahme nicht hoch. Aber wie gelangt dann das Licht auf den Bildsensor? Ganz einfach: Der Spiegel lässt den größten Teil des Lichtes durch und reflektiert nur einen Bruchteil nach oben. Dieser Bruchteil würde allerdings nicht reichen, um eine helles Sucherbild in einem optischen Sucher zu erzeugen. Also sitzt oben der Autofokus-Sensor – natürlich arbeitet der mit dem schnellen Phasendetektionsverfahren. Aber wie kommt nun das Bild in den Sucher? Ganz einfach: Der Bildsensor bekommt ja durch den halbdurchlässigen Spiegel permanent ein Bild. Dieses wird abgetastet und in einem elektronischen Sucher angezeigt.

Hier also schon mal der erste Unterschied: Eine SLR (Canon, Nikon, Pentax, Olympus) hat einen optischen Sucher, eine SLT (NUR Sony) hat einen elektronischen Sucher. Nun stellt sich die Frage: Was ist den besser? Eine Antwort darauf kann man objektiv nicht geben. Denn die Vorzüge eines elektronischen Suchers können noch so groß sein, wenn dem Fotografen das Bild eines "Bildschirms" nicht gefällt, sondern er einen optischen Sucher möchte. Denn: Das Bild eines optischen Sucher hat keine Pixel, ist klar und brillant. Das Bild eines elektronischen Suchers ist stark abhängig von der Qualität des Mini-Bildschirms. Hat der eine hohe Auflösung, so sieht das Bild sehr klar aus und die einzelnen Pixel sind kaum zu erkennen. Hat er eine geringe Auflösung, sieht das Bild unruhig und verpixelt aus. Die Sony SLT-A58 löst mit rund 1,4 Millionen Bildpunkten auf. Solche Werte sagen nicht viel, also bleibt nur der Blick durch den Sucher.

Mir gefällt das Sucherbild der A58 sehr gut. Es ist scharf, brillant und klar. Ich musste allerdings die Helligkeit von der Einstellung AUTO auf Manuell umstellen und um eine Stufe erhöhen.

Möchten Sie die Helligkeit des Sucherbildes ebenfalls erhöhen, gehen Sie ins Setup-Menü (kleiner Schraubenschlüssel) auf den Punkt "Sucherhelligkeit". Blicken Sie nun durch den Sucher und drücken die AF-Taste im Zentrum des Vierwegeschalters. Wählen Sie nun den Punkt "Manuell" und erhöhen die Helligkeit um +1. Mehr ist nicht möglich, da die Helligkeit nur in drei Stufen eingestellt werden kann. 

Beim Blick durch den Sucher wird ein klarer Pluspunkt eines elektronischen Suchers klar: Es werden alle wictigen Aufnahme-Informationen angezeigt. Während bei einem optischen Sucher nur die wesentlichen Werte wie Blende, Belichtungszeit und ISO-Empfindlichkeit angezeigt werden, sind es bei einem elektronischen Sucher deutlich mehr. Ja, man kann sogar alle Kameraeinstellungen vornehmen, ohne die Kamera von Auge zu nehmen. Sämtliche Menüs werden auch im elektronischen Sucher angezeigt. Und: Das Bild des elektronischen Suchers gibt zu 100 Prozent das aufgenommen Bild wieder – eine Abweichung, wie beim optischen Suche gibt es nicht. Eine kleine Einschränkung gibt es bei der Sony: Die A58 hat keine eingebaute elektronische Wasserwaage. Schade, hier hätte die Sony gegen die Canon punkten können, die auch eine elektronische Wasserwaage eingebaut hat.

Nun aber noch mal zurück zum Spiegel. Löst man bei der A58 aus, klappt der Spiegel nicht nach oben. Das Bild im Sucher verschwindet aber genauso, wie bei einer normalen Spiegelreflexkamera, denn der Verschlussvorhang muss ja vor den Sensor. In diesem Punkt gibt es also keinen Vorteil. Aber, da der Spiegel nicht nach oben klappt, wird das Bild weiterhin auf den Autofokus-Sensor gelenkt und der kann daher permanent die Schärfe nachführen. Das kann bei Serienbildaufnahmen ein Vorteil sein – ob's so ist, wird mein Test zeigen. Den Vorteil des permanenten Fokussieren gibt es nicht nur beim Fotografieren, sondern auch beim Filmen. Denn auch da klappt der Spiegel ja nicht nach oben und der Phasendetektions-Sensor kann kontinuierlich arbeiten.

Soweit die generellen Unterschiede beider Systeme. Wie die sich in der Praxis auswirken, wird der Test dann zeigen. Kommen wir nun zu den Ausstattungsunterschieden beider Kamera. 

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TOP 1 – Die Ausstattung

Eigentlich sollte man denken, dass die Sony da deutlich schlechter abschneiden, denn immerhin kostet sie rund 200 Euro weniger als die Canon. Aber beide Kameras werde als Einsteigermodelle angepriesen. Und die A58 ist wie die 700D dieses Jahr auf den Markt gekommen und daher das neuste Modell. Von Preis vergleichbar wäre bei Sony die SLT-A65 (rund 700 Euro), aber die ist schon fast zwei Jahre alt. Deswegen habe ich mich für den Vergleich dieser beiden Modelle entschieden.

Fangen wir mit Gewicht, Größe und Sensor an. Große Unterschiede gibt es bei den Abmessungen nicht, lediglich beim Gewicht. Hier bringt die Canon rund 100 Gramm mehr auf die Waage. In beiden Kameras arbeitet ein APS-C-Sensor, bei der Canon mit 18 Megapixeln, bei der Sony sind es 20 Megapixel. Hier die Übersicht der wichtigsten Daten:3322

  Gewicht Breite Höhe Tiefe Megapixel Sensorgröße
Canon EOS 700D 580 Gramm 13,3 cm 10,0 cm 7,9 cm 18 Megapixel APS-C (22,3 x 14,9 mm)
Sony Alpha SLT-A58 492 Gramm 12,9 cm 9,6 cm 7,8 cm 20 Megapixel APS-C (23,2 x 15,4 mm)

Nächster Punkt im Ausstattungs-Vergleich: Der Kontrollmonitor. Hier kann die EOS 700D klar punkten. Deren Monitor lässt sich nicht nur ausklappen und drehen, sondern es ist auch noch ein Touchscreen. Dazu hat er mit 7,7 Zentimetern ein Zentimeter mehr Diagonale wie der von der Sony und mit einer Million Bildpunkten gut die doppelte Auflösung der A58. Dieser Punkt geht damit klar an die Canon (Foto links), denn zudem lässt sich der Bildschirm der Sony (Foto rechts) nur nach hinten und unten klappen.

So, genug über die Spiegel und Monitore geschrieben – wie liegen die beiden Kameras in der Hand? Und wie sieht es mit der Bedienung aus? Also: Beide Kameras liegen gut in der Hand. Die Griffe sind gut ausgeformt und lassen sich auch mit großen Händen vernünftig fassen. Beide Kameras liegen sicher in der Hand. Die Oberflächen der Griffe sind bei beiden Modellen angenehm, wobei mir die Sony ein wenig griffiger erscheint. Aber wirklich große Unterschiede gibt es nicht. Was Programmwahlrad, Drehknöpfe und Tasten anbelangt, schenken sich beide Kameras ebenfalls kaum was. Bei der Sony ist das Programmwahlrad links oben, bei der Canon rechts oben. Ein kleines Einstellrad ist einmal vor dem Auslöser (Sony), einmal dahinter (Canon). Menü-Taste, ISO-Taste und Vierwege-Schalter gibt's bei beiden, dazu die Wiedergabe-Taste und eine für die Belichtungskorrektur. Erreichbarkeit und Anordnung ist bei beiden Kameras gut. Auch hier kann keine von beiden Punkten und sich Vorteile sichern.

Vielleich offenbart ein Blick in die Menüs wichtige Unterschiede. Bei der Sony ist das Menü aufgeräumt und klar gegliedert: Aufnahme, Video, Individual, Wiedergabe, Speicher, Datum und Setup. Alles klar strukturiert, übersichtlich und verständlich. Da gibt's nix auszusetzen. Die Navigation geht mit dem Vierwegeschalter schnell und einfach. Was die Bezeichung der einzelnen Menüpunkte anbelangt, gibt's keine großen Überraschungen. Einzig der Punkt "SteadyShot" sorgt wie immer bei Sony für ein wenig Verwirrung. Denn dass sich dahinter der Bildstabilisator verbirgt, dürfte auf den ersten Blick nicht jedem klar sein. Der Bildstabi ist bei der Sony übrigens im Gehäuse und nicht im Objektiv wie bei Canon.

Welche Variante besser ist? Darüber lässt sich vortrefflich streiten und es gibt in diversen Internetforen seitenlange Diskussionen über die Vor- und Nachteile beider Systeme. Einen klaren Vorteil hat das Sony-System: Es können auch alte Objektive ohne eingebauten Bildstabilisator genutzt werden und die Kamera übernimmt die Stabilisierung. Bei der Canon geht das nicht: Nur für Objektive mit Stabi gibt's auch die Stabilisierung. Ach ja, da war ja noch das Menü der Canon. Nicht, dass es genau dem der Sony gleichen würde, aber viele Unterschiede gibt es nicht. Die gleiche Struktur, die gleiche Anordnung und die Bedienung ist auch die gleiche. Verständlichkeit? Genauso wie bei der Sony. Einen kleinen Unterschied gibt's aber: Das Canon-Display ist wegen der höheren Auflösung einfach einen Tick besser zu lesen. Es ist etwas schärfer, brillanter und klarer.

 

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TOP 2 – Die Bildqualität

Hier also erst mal das komplette Motiv in heruntergerechneter Auflösung von 1200 x 800 Bildpunkten.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bis ISO 25600.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 22 (33mm KB) Millimeter Brennweite
Canon EOS 700D
  • Canon EOS 700D (1) 18-55mm ISO 100 f8.0 1-160s 1200 x 800Canon EOS 700D (1) 18-55mm ISO 100 f8.0 1-160s 1200 x 800Canon EOS 700D (1) 18-55mm ISO 100 f8.0 1-160s 1200 x 800
  • Canon EOS 700D (2) 18-55mm ISO 200 f8.0 1-320s 1200 x 800Canon EOS 700D (2) 18-55mm ISO 200 f8.0 1-320s 1200 x 800Canon EOS 700D (2) 18-55mm ISO 200 f8.0 1-320s 1200 x 800
  • Canon EOS 700D (3) 18-55mm ISO 400 f8.0 1-640s 1200 x 800Canon EOS 700D (3) 18-55mm ISO 400 f8.0 1-640s 1200 x 800Canon EOS 700D (3) 18-55mm ISO 400 f8.0 1-640s 1200 x 800
  • Canon EOS 700D (4) 18-55mm ISO 800 f8.0 1-1250s 1200 x 800Canon EOS 700D (4) 18-55mm ISO 800 f8.0 1-1250s 1200 x 800Canon EOS 700D (4) 18-55mm ISO 800 f8.0 1-1250s 1200 x 800
  • Canon EOS 700D (5) 18-55mm ISO 1600 f8.0 1-2500s 1200 x 800Canon EOS 700D (5) 18-55mm ISO 1600 f8.0 1-2500s 1200 x 800Canon EOS 700D (5) 18-55mm ISO 1600 f8.0 1-2500s 1200 x 800
  • Canon EOS 700D (6) 18-55mm ISO 3200 f11 1-2500s 1200 x 800Canon EOS 700D (6) 18-55mm ISO 3200 f11 1-2500s 1200 x 800Canon EOS 700D (6) 18-55mm ISO 3200 f11 1-2500s 1200 x 800
  • Canon EOS 700D (7) 18-55mm ISO 6400 f16 1-2500s 1200 x 800Canon EOS 700D (7) 18-55mm ISO 6400 f16 1-2500s 1200 x 800Canon EOS 700D (7) 18-55mm ISO 6400 f16 1-2500s 1200 x 800
  • Canon EOS 700D (8) 18-55mm ISO 12800 f22 1-2500s 1200 x 800Canon EOS 700D (8) 18-55mm ISO 12800 f22 1-2500s 1200 x 800Canon EOS 700D (8) 18-55mm ISO 12800 f22 1-2500s 1200 x 800
Sony Alpha SLT-A58
  • Sony Alpha SLT-A58 (1) 18-55mm ISO 100 f8.0 1-125s 1200 x 800Sony Alpha SLT-A58 (1) 18-55mm ISO 100 f8.0 1-125s 1200 x 800Sony Alpha SLT-A58 (1) 18-55mm ISO 100 f8.0 1-125s 1200 x 800
  • Sony Alpha SLT-A58 (2) 18-55mm ISO 200 f8.0 1-250s 1200 x 800Sony Alpha SLT-A58 (2) 18-55mm ISO 200 f8.0 1-250s 1200 x 800Sony Alpha SLT-A58 (2) 18-55mm ISO 200 f8.0 1-250s 1200 x 800
  • Sony Alpha SLT-A58 (3) 18-55mm ISO 400 f8.0 1-500s 1200 x 800Sony Alpha SLT-A58 (3) 18-55mm ISO 400 f8.0 1-500s 1200 x 800Sony Alpha SLT-A58 (3) 18-55mm ISO 400 f8.0 1-500s 1200 x 800
  • Sony Alpha SLT-A58 (4) 18-55mm ISO 800 f8.0 1-1000s 1200 x 800Sony Alpha SLT-A58 (4) 18-55mm ISO 800 f8.0 1-1000s 1200 x 800Sony Alpha SLT-A58 (4) 18-55mm ISO 800 f8.0 1-1000s 1200 x 800
  • Sony Alpha SLT-A58 (5) 18-55mm ISO 1600 f8.0 1-2000s 1200 x 800Sony Alpha SLT-A58 (5) 18-55mm ISO 1600 f8.0 1-2000s 1200 x 800Sony Alpha SLT-A58 (5) 18-55mm ISO 1600 f8.0 1-2000s 1200 x 800
  • Sony Alpha SLT-A58 (6) 18-55mm ISO 3200 f11 1-2000s 1200 x 800Sony Alpha SLT-A58 (6) 18-55mm ISO 3200 f11 1-2000s 1200 x 800Sony Alpha SLT-A58 (6) 18-55mm ISO 3200 f11 1-2000s 1200 x 800
  • Sony Alpha SLT-A58 (7) 18-55mm ISO 6400 f16 1-2000s 1200 x 800Sony Alpha SLT-A58 (7) 18-55mm ISO 6400 f16 1-2000s 1200 x 800Sony Alpha SLT-A58 (7) 18-55mm ISO 6400 f16 1-2000s 1200 x 800
  • Sony Alpha SLT-A58 (8) 18-55mm ISO 12800 f22 1-2000s 1200 x 800Sony Alpha SLT-A58 (8) 18-55mm ISO 12800 f22 1-2000s 1200 x 800Sony Alpha SLT-A58 (8) 18-55mm ISO 12800 f22 1-2000s 1200 x 800

 

Und hier die Ausschnitte mit einer Auflösung von 1200 x 800 Bildpunkten.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind Ausschnitte mit einer Größe von 1200 x 800 Pixel. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bis ISO 25600.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 22 (33mm KB) Millimeter Brennweite
Canon EOS 700D
  • Canon EOS 700D (1) 18-55mm ISO 100 f8.0 1-160s 1200 x 800 DetailCanon EOS 700D (1) 18-55mm ISO 100 f8.0 1-160s 1200 x 800 DetailCanon EOS 700D (1) 18-55mm ISO 100 f8.0 1-160s 1200 x 800 Detail
  • Canon EOS 700D (2) 18-55mm ISO 200 f8.0 1-320s 1200 x 800 DetailCanon EOS 700D (2) 18-55mm ISO 200 f8.0 1-320s 1200 x 800 DetailCanon EOS 700D (2) 18-55mm ISO 200 f8.0 1-320s 1200 x 800 Detail
  • Canon EOS 700D (3) 18-55mm ISO 400 f8.0 1-640s 1200 x 800 DetailCanon EOS 700D (3) 18-55mm ISO 400 f8.0 1-640s 1200 x 800 DetailCanon EOS 700D (3) 18-55mm ISO 400 f8.0 1-640s 1200 x 800 Detail
  • Canon EOS 700D (4) 18-55mm ISO 800 f8.0 1-1250s 1200 x 800 DetailCanon EOS 700D (4) 18-55mm ISO 800 f8.0 1-1250s 1200 x 800 DetailCanon EOS 700D (4) 18-55mm ISO 800 f8.0 1-1250s 1200 x 800 Detail
  • Canon EOS 700D (5) 18-55mm ISO 1600 f8.0 1-2500s 1200 x 800 DetailCanon EOS 700D (5) 18-55mm ISO 1600 f8.0 1-2500s 1200 x 800 DetailCanon EOS 700D (5) 18-55mm ISO 1600 f8.0 1-2500s 1200 x 800 Detail
  • Canon EOS 700D (6) 18-55mm ISO 3200 f11 1-2500s 1200 x 800 DetailCanon EOS 700D (6) 18-55mm ISO 3200 f11 1-2500s 1200 x 800 DetailCanon EOS 700D (6) 18-55mm ISO 3200 f11 1-2500s 1200 x 800 Detail
  • Canon EOS 700D (7) 18-55mm ISO 6400 f16 1-2500s 1200 x 800 DetailCanon EOS 700D (7) 18-55mm ISO 6400 f16 1-2500s 1200 x 800 DetailCanon EOS 700D (7) 18-55mm ISO 6400 f16 1-2500s 1200 x 800 Detail
  • Canon EOS 700D (8) 18-55mm ISO 12800 f22 1-2500s 1200 x 800 DetailCanon EOS 700D (8) 18-55mm ISO 12800 f22 1-2500s 1200 x 800 DetailCanon EOS 700D (8) 18-55mm ISO 12800 f22 1-2500s 1200 x 800 Detail
Sony Alpha SLT-A58
  • Sony Alpha SLT-A58 (1) 18-55mm ISO 100 f8.0 1-125s 1200 x 800 DetailSony Alpha SLT-A58 (1) 18-55mm ISO 100 f8.0 1-125s 1200 x 800 DetailSony Alpha SLT-A58 (1) 18-55mm ISO 100 f8.0 1-125s 1200 x 800 Detail
  • Sony Alpha SLT-A58 (2) 18-55mm ISO 200 f8.0 1-250s 1200 x 800 DetailSony Alpha SLT-A58 (2) 18-55mm ISO 200 f8.0 1-250s 1200 x 800 DetailSony Alpha SLT-A58 (2) 18-55mm ISO 200 f8.0 1-250s 1200 x 800 Detail
  • Sony Alpha SLT-A58 (3) 18-55mm ISO 400 f8.0 1-500s 1200 x 800 DetailSony Alpha SLT-A58 (3) 18-55mm ISO 400 f8.0 1-500s 1200 x 800 DetailSony Alpha SLT-A58 (3) 18-55mm ISO 400 f8.0 1-500s 1200 x 800 Detail
  • Sony Alpha SLT-A58 (4) 18-55mm ISO 800 f8.0 1-1000s 1200 x 800 DetailSony Alpha SLT-A58 (4) 18-55mm ISO 800 f8.0 1-1000s 1200 x 800 DetailSony Alpha SLT-A58 (4) 18-55mm ISO 800 f8.0 1-1000s 1200 x 800 Detail
  • Sony Alpha SLT-A58 (5) 18-55mm ISO 1600 f8.0 1-2000s 1200 x 800 DetailSony Alpha SLT-A58 (5) 18-55mm ISO 1600 f8.0 1-2000s 1200 x 800 DetailSony Alpha SLT-A58 (5) 18-55mm ISO 1600 f8.0 1-2000s 1200 x 800 Detail
  • Sony Alpha SLT-A58 (6) 18-55mm ISO 3200 f11 1-2000s 1200 x 800 DetailSony Alpha SLT-A58 (6) 18-55mm ISO 3200 f11 1-2000s 1200 x 800 DetailSony Alpha SLT-A58 (6) 18-55mm ISO 3200 f11 1-2000s 1200 x 800 Detail
  • Sony Alpha SLT-A58 (7) 18-55mm ISO 6400 f16 1-2000s 1200 x 800 DetailSony Alpha SLT-A58 (7) 18-55mm ISO 6400 f16 1-2000s 1200 x 800 DetailSony Alpha SLT-A58 (7) 18-55mm ISO 6400 f16 1-2000s 1200 x 800 Detail
  • Sony Alpha SLT-A58 (8) 18-55mm ISO 12800 f22 1-2000s 1200 x 800 DetailSony Alpha SLT-A58 (8) 18-55mm ISO 12800 f22 1-2000s 1200 x 800 DetailSony Alpha SLT-A58 (8) 18-55mm ISO 12800 f22 1-2000s 1200 x 800 Detail

 

 

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TOP 3 – Die Bedienung

Gerade für di Einsteiger ist die Bedienung der Kamera ein wichtiger Punkt. Sie sollte nicht zu kompliziert sein, verständlich sein und möglichst ohne Tricks und doppelten Boden. Denn was bringt die schönste Kamera, wenn der Fotograf sie nicht bedienen kann, weil sie einfach zu kompliziert ist. Und wie sieht das bei unseren beiden Modellen aus? Bei beiden Kameras ist die Bedienung recht leicht verständlich. Alle Tasten und Drehräder sind verständlich und gut lesbar beschriftet. Wie schon erwähnt, lassen sich auch alle Bedienelemente gut erreichen – bei beiden Kameras.

Neben den Tasten geht es darum, die Einstellungen möglichst flott zu erledigen. Dazu gehören zum einen die Menüs, zum anderen die Einstellungen während der Arbeit. Die Menüs – auch das schon erwähnt – sind bei der Canon EOS 700D und Sony SLT-A58 recht ähnlich aufgebaut. Und auch die Navigation innerhalb der Menüs ist identisch. Mit einem Unterschied: Durch die Menüs der EOS 700D lässt sich nicht nur per Tasten navigieren sondern auch per Touchscreen. Hat man sich daran erst mal gewöhnt, geht das deutlich schneller als mit Tasten. Hier hat die Canon also einen kleinen Vorteil gegenüber der Sony. Zumal der Touchscreen wirklich sehr gut funktioniert, sensibel genug und präzise ist. 

Weiter geht's mit der Bedienung während des Fotografierens. Hier geht es darum die wichtigsten Einstellungen, wie Blende, Belichtungszeit, ISO-Empfindlichkeit, Bildqualität, Auflösung, Serienbildfunktion und mehr möglichst schnell und präzise zu verändern. Beide Kameras haben hier für eine Art Schnell-Menü. Bei der Canon wird das mit der Q-Taste aufgerufen, bei der Sony mit der Fn-Taste. Bei der EOS 700D werden die wichtigsten Einstellungen auf dem Kontrollbildschirm angezeigt und nach dem Druck auf die Q-Taste kann man per Vierwege-Schalter oder Touchscreen zur gewünschten Funktion navigieren. Nun lassen sich die Einstellungen zügig verändern. Hat man den Dreh erst mal raus, geht's dank Touchscreen wirklich sehr flott. Zudem gibt es für ISO-Empfindlichkeit, Weißabgleich und Serienbildfunktion Direkt-Tasten. 

Drückt man bei der Alpha A58 die Fn-Taste werden links und rechts auf dem Kontrollmonitor die wichtigsten Kamera-Einstellungen angezeigt. Im Gegensatz zur EOS 700D wird hier dann ausschließlich über den Vierwege-Schalter navigiert – einen Touchscreen hat die Sony ja nicht. Aber auch mit den Tasten geht das Ganze sehr flott. Große Unterschiede bei der Anzahl der Einstellungen gibt es zwischen Sony und Canon nicht. Wie die EOS hat auch die Alpha für die wichtigsten Funktionen Direkt-Tasten. ISO-Empfindlichkeit, Weißabgleich und Serienbildfunktion. 

Und welche lässt sich nun einfacher bedienen? Ich finde beide Konzepte gut und leicht verständlich. Die Canon hat leichte Vorteile aufgrund des Touchscreens. Allerdings muss man sich daran auch erst einmal gewöhnen und auch konsequent nutzen. Ach ja, einen Punkt gibt's bei der Sony noch, der erwähnenswert ist: Die Fragezeichen-Taste. Wird ihr die drückt, werden auf dem Bildschirm Hilfetexte eingeblendet, die sich mit den wesentlichen Punkten beschäftigen. Es gibt Tipps zu verschiedenen Aufgabenstellungen, die sich leist umsetzen lassen – gerade für weniger erfahrene Fotografen eine gute Hilfe. 

Neben der reinen Bedienung ist ein Punkt noch extrem wichtig: Das Fokussieren. Zum Einen geht es dabei darum, beim Autofokus den gewünschten Punkt auf den die Kamera scharf stellen soll, schnell anzusteuern und zum Anderen beim manuellen Fokussieren, möglichst präzise die Schärfe zu treffen. Unterschiede? Wenige. Bei beiden geht es flott den Autofokus-Punkt festzulegen: Einfach die AF-Taste drücken (bei der Sony AF, bei der Canon oben rechts Lupe-Minus) und den Punkt per Vierwegetaste verschieben. Soweit so gut in der Einstellung Autofokus, hier kann keine der beiden einen echten Vorteil einheimsen. Nun geht's ans manuelle Fokussieren. Bei beiden Kameras wird per Umschalter am Objektiv (bei der Sony zusätzlich am Gehäuse) von Autofofokus (AF) auf manuellen Fokus (MF) umgeschaltet. Und im Modus MF kann die Sony punkten. Warum? Weil sie einen elektronischen Sucher hat. Mit der Lupenfunktion kann nämlich der gewünschte Ausschnitt vergrößert angezeigt werden und dank Fokus-Peaking extrem präzise scharf gestellt werden.

Und so geht's: Im Einstellmenü (kleines Zahnrad) zunächst die "Kantenanhebungsstufe" einstellen, ich empfehle den Wert "Hoch". Dann die "Kantenanhebungsfarbe" – meine Empfehlung "Weiß". Soweit so gut, nun muss noch die Lupenfunktion aktiviert werden. Dazu im Einstellmenü die "Taste Vorschau" mit der Funktion "Fokusvergrößerung" belegen. Wenn du nun das manuelle Fokussieren gewählt hast, einfach die Vorschau-Taste drücken und der gewählte Fokus-Ausschnitt wird nach dem ersten Druck 6,8fach vergrößert und nach dem zweiten Druck 13,6fach. Wenn du dir jetzt die Frage stellst, welches ist eigentlich die Vorschau-Taste? Das ist die unten am Objektiv-Anschluss neben dem Handgriff. Ein bisschen versteckt, aber ganz gut zu erreichen. Nun kannst du extrem präzise auf den den Punkt scharfstellen. Dabei hilft das Fokus-Peaking sehr gut. Was das ist? An kontrastreichen Übergängen werden weiße Farbsäume gezeigt, sobald die maximale Schärfe erreicht ist. Hier punktet die Sony klar gegenüber der Canon. Die kann zwar in der Live-View-Einstellung auch die Darstellung vergrößert anzeigen, so dass du präzise scharf stellen kannst, allerdings ohne Fokus-Peaking und in der Live-View-Ansicht ist die Kamera etwas langsamer, hinsichtlich der Auslöseverzögerung. Und: Die vergrößerte Darstellung ist nur auf dem Bildschirm sichtbar und nicht – wie bei der Sony – auch im Sucher.

Und so geht's: Erst mal die Kamera auf Manuellen Fokus umstellen mit dem kleinen Hebelchen am Objektiv. Dann den Live-View einschalten mit der kleinen Taste rechts neben dem optischem Sucher. Nun die Taste "Lupe +" drücken oben rechts auf der Kamerarückseite. Ein Rechteck erscheint, das kannst du nun per Vierwege-Tasten am die gewünschte Position verschieben. Dann noch mal die "Lupe +" Taste drücken und das Feld wird 5fach vergrößert angezeigt, mit einem weiteren Druck 10fach. Mit einem weiteren Druck bist du wieder in der Vollansicht. Funktioniert auch gut, aber nicht so gut wie bei der Sony, die das Ganze noch mit dem Fokus-Peaking würzt und zusätzlich auch im elektronischen Sucher zu sehen gibt.

Ach ja, die vergrößerte Darstellung der Sony funktioniert übrigens auch bei eingeschaltetem Autofokus. So kann man kontrollieren, ob die Schärfe perfekt getroffen wurde. 

Was das Fokussieren anbelangt punkte die Sony klar gegenüber der Canon. Und was ist mit dem Tempo? Der Auslöseverzögerung? Da schenken sich beide Kameras nichts. Sowohl die Sony als auch die Canon sind recht flott. Beide Kameras stellen schnell scharf und sind treffsicher. Klar, das Ganze hängt natürlich von vielen Faktoren ab: Helligkeit, Kontrast, Objektiv und eingestellter Brennweite. Aber alles in allem können beide Kameras in ihrer Klasse überzeugen. Aber eins ist auch klar: Tempo gibt's bei der Canon nur ohne Live-View. Ist der Live-View eingeschaltet, wird die Canon deutlich langsamer.

Nach der Auslöseverzögerung spielt die Serienbildgeschwindigkeit noch eine wichtige Rolle. Und gerade hier soll die Sony punkten – mit SLT-Technik. Bei voller Auflösung schaffte die Sony eine maximale Geschwindigkeit von gut sechs Bildern pro Sekunde. Und das für rund drei Sekunden, allerdings nur, wenn eine schnelle SD-Karte verwendet wird. Bei mir eine SanDisk Extreme Pro SDHC UHS-1 Card mit 95 MBit/S. Noch schneller geht's übrigens in der Einstellung Telezoom-Serienaufnahme. Da kommt die Sony auf gut acht Bilder pro Sekunde allerdings mit verringerter Auflösung von 2736 x 1824, entsprechend fünf Megapixel. Das Fokussieren klappt dabei prima. Die Sony führt die Schärfe zügig nach, auch bei Motiven, die sich auf den Fotografen zubewegen. Aber: Zu hohe Erwartungen sollte man auch mit der Sony nicht haben. Diese Aufnahme-Situation ist die anspruchsvollste für jede Kamera und die Ausschuss-Rate ist extrem hoch.

Was das Tempo anbelangt, kommt die Canon nicht ganz an die Geschwindigkeit der Alpha SLT-A58. Gut fünf Bilder pro Sekunde schafft die 700D – viel langsamer ist sie damit auch nicht. Auch hier wieder die Vorraussetzung: Eine schnelle SD-Karte. Zum Thema Fokussieren: Hier tut sich die Canon etwas schwerer. Bei den erwähnten Motiven – Bildelement kommt auf mich zu – ist sie nicht ganz so präzise, wie die Sony. Allerdings hängt auch hier das Ergebnis von vielen Faktoren ab: Objektiv, Brennweite, Kameraeinstellungen um nur einige zu nennen. Wichtig auch: Sämtliche vermeintliche elektronische Bildverbesserer sollten ausgeschaltet werden.

Und wie sieht nun das Ergebnis des Tempovergleichs aus: Die Sony gewinnt mit einer Nasenlänge Vorsprung. Allerdings sind es zahlreiche Faktoren, die über Sieg und Niederlage entscheiden. Bei meinen Tests hatte ich aber das Gefühl, dass die SLT-Technik einen kleinen Vorteil beim Tempo und beim kontinuierlichen Fokussieren bringt.

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Das Finale – Mein Fazit

Zwei Kamera, zwei Konzepte. Beides Spiegelreflexkameras, die eine – die Canon EOS 700D – konventionell mit beweglichem Spiegel, die andere – die Sony Alpha SLT-A58 – mit feststehendem Spiegel. Die Unterschiede, die sich daraus ergeben: Die Canon hat einen optischen Sucher, die Sony einen elektronischen. Welche besser ist, muss jeder selbst entscheiden. Beide haben Vor- und Nachteile. Ich persönlich finde die elektronischen Sucher inzwischen sehr praktisch. Immerhin werden neben dem Abbild des Motivs alle wichtigen Aufnahme-Informationen eingeblendet. Dafür ist das Bild nicht ganz so klar wie das eines optischen Suchers. Soweit die wesentlichen Punkte zu den Systemunterschieden: SLR gegen SLT.

Bei beiden Kameras stimmt die Ausstattung. Klar hätte ich mit noch eine elektronische Wasserwaage gewünscht und WLAN mit an Bord, aber gerade bei der Sony, kann man solche Funktionen dank des extrem knapp kalkulierten Preis nicht erwarten. Die Bedienung geht bei beiden Kameras flott von der Hand – bei der Canon dank Touchscreen noch etwas geschmeidiger – und die Bildqualität kann sich sehen lassen. Hier hat mich die Sony überrascht. Angesichts des günstigen Preises war ich zugegebenermaßen ein wenig skeptisch. Ich hatte erwartet, dass es bei der Bildqualität zwischen beiden Kameras ein deutlicher Unterschied zu sehen ist – ist aber nicht. Die Unterschiede sind tatsächlich sehr gering und selbst bei hohen ISO-Werte kann die Sony gut mithalten. Kleiner Unterschied: Die Sony geht bis ISO 16000, die Canon bis ISO 25600. Allerdings sind bei beiden Kameras in diesen hohen Einstellungen Bildstörungen (Rauschen) zu sehen. 

Plus- und Minus-Punkte der Canon EOS 700D und Sony Alpha SLT-A58:

  Canon EOS 700D Sony Alpha SLT-A58
Vorteile
  • gute Bildqualität bei Tageslicht
  • klapp- und drehbarer Monitor mit Touchscreen
  • optischer Sucher
  • einfache Bedienung
  • gute Bildqualität bei Tageslicht
  • klappbarer Monitor
  • elektronischer Sucher mit hoher Auflösung
  • sehr einfache Bedienung
  • Fokus-Peaking bei manuellem Fokussieren
  • viele Kreativ-Filter
  • viele Motivprogramme
Nachteile
  • kein WLAN
  • keine elektronische Wasserwaage
  • keine Powerzoom-Objektive
  • Wahl der Kreativ-Filter nur in der Live-View-Ansicht
  • kein Touchscreen
  • kein WLAN
  • keine elektronische Wasserwaage

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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