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TOP 3 – Die Bedienung

Gerade für di Einsteiger ist die Bedienung der Kamera ein wichtiger Punkt. Sie sollte nicht zu kompliziert sein, verständlich sein und möglichst ohne Tricks und doppelten Boden. Denn was bringt die schönste Kamera, wenn der Fotograf sie nicht bedienen kann, weil sie einfach zu kompliziert ist. Und wie sieht das bei unseren beiden Modellen aus? Bei beiden Kameras ist die Bedienung recht leicht verständlich. Alle Tasten und Drehräder sind verständlich und gut lesbar beschriftet. Wie schon erwähnt, lassen sich auch alle Bedienelemente gut erreichen – bei beiden Kameras.

Neben den Tasten geht es darum, die Einstellungen möglichst flott zu erledigen. Dazu gehören zum einen die Menüs, zum anderen die Einstellungen während der Arbeit. Die Menüs – auch das schon erwähnt – sind bei der Canon EOS 700D und Sony SLT-A58 recht ähnlich aufgebaut. Und auch die Navigation innerhalb der Menüs ist identisch. Mit einem Unterschied: Durch die Menüs der EOS 700D lässt sich nicht nur per Tasten navigieren sondern auch per Touchscreen. Hat man sich daran erst mal gewöhnt, geht das deutlich schneller als mit Tasten. Hier hat die Canon also einen kleinen Vorteil gegenüber der Sony. Zumal der Touchscreen wirklich sehr gut funktioniert, sensibel genug und präzise ist. 

Weiter geht's mit der Bedienung während des Fotografierens. Hier geht es darum die wichtigsten Einstellungen, wie Blende, Belichtungszeit, ISO-Empfindlichkeit, Bildqualität, Auflösung, Serienbildfunktion und mehr möglichst schnell und präzise zu verändern. Beide Kameras haben hier für eine Art Schnell-Menü. Bei der Canon wird das mit der Q-Taste aufgerufen, bei der Sony mit der Fn-Taste. Bei der EOS 700D werden die wichtigsten Einstellungen auf dem Kontrollbildschirm angezeigt und nach dem Druck auf die Q-Taste kann man per Vierwege-Schalter oder Touchscreen zur gewünschten Funktion navigieren. Nun lassen sich die Einstellungen zügig verändern. Hat man den Dreh erst mal raus, geht's dank Touchscreen wirklich sehr flott. Zudem gibt es für ISO-Empfindlichkeit, Weißabgleich und Serienbildfunktion Direkt-Tasten. 

Drückt man bei der Alpha A58 die Fn-Taste werden links und rechts auf dem Kontrollmonitor die wichtigsten Kamera-Einstellungen angezeigt. Im Gegensatz zur EOS 700D wird hier dann ausschließlich über den Vierwege-Schalter navigiert – einen Touchscreen hat die Sony ja nicht. Aber auch mit den Tasten geht das Ganze sehr flott. Große Unterschiede bei der Anzahl der Einstellungen gibt es zwischen Sony und Canon nicht. Wie die EOS hat auch die Alpha für die wichtigsten Funktionen Direkt-Tasten. ISO-Empfindlichkeit, Weißabgleich und Serienbildfunktion. 

Und welche lässt sich nun einfacher bedienen? Ich finde beide Konzepte gut und leicht verständlich. Die Canon hat leichte Vorteile aufgrund des Touchscreens. Allerdings muss man sich daran auch erst einmal gewöhnen und auch konsequent nutzen. Ach ja, einen Punkt gibt's bei der Sony noch, der erwähnenswert ist: Die Fragezeichen-Taste. Wird ihr die drückt, werden auf dem Bildschirm Hilfetexte eingeblendet, die sich mit den wesentlichen Punkten beschäftigen. Es gibt Tipps zu verschiedenen Aufgabenstellungen, die sich leist umsetzen lassen – gerade für weniger erfahrene Fotografen eine gute Hilfe. 

Neben der reinen Bedienung ist ein Punkt noch extrem wichtig: Das Fokussieren. Zum Einen geht es dabei darum, beim Autofokus den gewünschten Punkt auf den die Kamera scharf stellen soll, schnell anzusteuern und zum Anderen beim manuellen Fokussieren, möglichst präzise die Schärfe zu treffen. Unterschiede? Wenige. Bei beiden geht es flott den Autofokus-Punkt festzulegen: Einfach die AF-Taste drücken (bei der Sony AF, bei der Canon oben rechts Lupe-Minus) und den Punkt per Vierwegetaste verschieben. Soweit so gut in der Einstellung Autofokus, hier kann keine der beiden einen echten Vorteil einheimsen. Nun geht's ans manuelle Fokussieren. Bei beiden Kameras wird per Umschalter am Objektiv (bei der Sony zusätzlich am Gehäuse) von Autofofokus (AF) auf manuellen Fokus (MF) umgeschaltet. Und im Modus MF kann die Sony punkten. Warum? Weil sie einen elektronischen Sucher hat. Mit der Lupenfunktion kann nämlich der gewünschte Ausschnitt vergrößert angezeigt werden und dank Fokus-Peaking extrem präzise scharf gestellt werden.

Und so geht's: Im Einstellmenü (kleines Zahnrad) zunächst die "Kantenanhebungsstufe" einstellen, ich empfehle den Wert "Hoch". Dann die "Kantenanhebungsfarbe" – meine Empfehlung "Weiß". Soweit so gut, nun muss noch die Lupenfunktion aktiviert werden. Dazu im Einstellmenü die "Taste Vorschau" mit der Funktion "Fokusvergrößerung" belegen. Wenn du nun das manuelle Fokussieren gewählt hast, einfach die Vorschau-Taste drücken und der gewählte Fokus-Ausschnitt wird nach dem ersten Druck 6,8fach vergrößert und nach dem zweiten Druck 13,6fach. Wenn du dir jetzt die Frage stellst, welches ist eigentlich die Vorschau-Taste? Das ist die unten am Objektiv-Anschluss neben dem Handgriff. Ein bisschen versteckt, aber ganz gut zu erreichen. Nun kannst du extrem präzise auf den den Punkt scharfstellen. Dabei hilft das Fokus-Peaking sehr gut. Was das ist? An kontrastreichen Übergängen werden weiße Farbsäume gezeigt, sobald die maximale Schärfe erreicht ist. Hier punktet die Sony klar gegenüber der Canon. Die kann zwar in der Live-View-Einstellung auch die Darstellung vergrößert anzeigen, so dass du präzise scharf stellen kannst, allerdings ohne Fokus-Peaking und in der Live-View-Ansicht ist die Kamera etwas langsamer, hinsichtlich der Auslöseverzögerung. Und: Die vergrößerte Darstellung ist nur auf dem Bildschirm sichtbar und nicht – wie bei der Sony – auch im Sucher.

Und so geht's: Erst mal die Kamera auf Manuellen Fokus umstellen mit dem kleinen Hebelchen am Objektiv. Dann den Live-View einschalten mit der kleinen Taste rechts neben dem optischem Sucher. Nun die Taste "Lupe +" drücken oben rechts auf der Kamerarückseite. Ein Rechteck erscheint, das kannst du nun per Vierwege-Tasten am die gewünschte Position verschieben. Dann noch mal die "Lupe +" Taste drücken und das Feld wird 5fach vergrößert angezeigt, mit einem weiteren Druck 10fach. Mit einem weiteren Druck bist du wieder in der Vollansicht. Funktioniert auch gut, aber nicht so gut wie bei der Sony, die das Ganze noch mit dem Fokus-Peaking würzt und zusätzlich auch im elektronischen Sucher zu sehen gibt.

Ach ja, die vergrößerte Darstellung der Sony funktioniert übrigens auch bei eingeschaltetem Autofokus. So kann man kontrollieren, ob die Schärfe perfekt getroffen wurde. 

Was das Fokussieren anbelangt punkte die Sony klar gegenüber der Canon. Und was ist mit dem Tempo? Der Auslöseverzögerung? Da schenken sich beide Kameras nichts. Sowohl die Sony als auch die Canon sind recht flott. Beide Kameras stellen schnell scharf und sind treffsicher. Klar, das Ganze hängt natürlich von vielen Faktoren ab: Helligkeit, Kontrast, Objektiv und eingestellter Brennweite. Aber alles in allem können beide Kameras in ihrer Klasse überzeugen. Aber eins ist auch klar: Tempo gibt's bei der Canon nur ohne Live-View. Ist der Live-View eingeschaltet, wird die Canon deutlich langsamer.

Nach der Auslöseverzögerung spielt die Serienbildgeschwindigkeit noch eine wichtige Rolle. Und gerade hier soll die Sony punkten – mit SLT-Technik. Bei voller Auflösung schaffte die Sony eine maximale Geschwindigkeit von gut sechs Bildern pro Sekunde. Und das für rund drei Sekunden, allerdings nur, wenn eine schnelle SD-Karte verwendet wird. Bei mir eine SanDisk Extreme Pro SDHC UHS-1 Card mit 95 MBit/S. Noch schneller geht's übrigens in der Einstellung Telezoom-Serienaufnahme. Da kommt die Sony auf gut acht Bilder pro Sekunde allerdings mit verringerter Auflösung von 2736 x 1824, entsprechend fünf Megapixel. Das Fokussieren klappt dabei prima. Die Sony führt die Schärfe zügig nach, auch bei Motiven, die sich auf den Fotografen zubewegen. Aber: Zu hohe Erwartungen sollte man auch mit der Sony nicht haben. Diese Aufnahme-Situation ist die anspruchsvollste für jede Kamera und die Ausschuss-Rate ist extrem hoch.

Was das Tempo anbelangt, kommt die Canon nicht ganz an die Geschwindigkeit der Alpha SLT-A58. Gut fünf Bilder pro Sekunde schafft die 700D – viel langsamer ist sie damit auch nicht. Auch hier wieder die Vorraussetzung: Eine schnelle SD-Karte. Zum Thema Fokussieren: Hier tut sich die Canon etwas schwerer. Bei den erwähnten Motiven – Bildelement kommt auf mich zu – ist sie nicht ganz so präzise, wie die Sony. Allerdings hängt auch hier das Ergebnis von vielen Faktoren ab: Objektiv, Brennweite, Kameraeinstellungen um nur einige zu nennen. Wichtig auch: Sämtliche vermeintliche elektronische Bildverbesserer sollten ausgeschaltet werden.

Und wie sieht nun das Ergebnis des Tempovergleichs aus: Die Sony gewinnt mit einer Nasenlänge Vorsprung. Allerdings sind es zahlreiche Faktoren, die über Sieg und Niederlage entscheiden. Bei meinen Tests hatte ich aber das Gefühl, dass die SLT-Technik einen kleinen Vorteil beim Tempo und beim kontinuierlichen Fokussieren bringt.

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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