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Fünf Reisezoom-Kameras im Vergleich

  • Canon PowerShot SX700 HS – 270 Euro
  • Nikon Coolpix S9700 – 325 Euro
  • Olympus Stylus SH-1 – 340 Euro
  • Panasonic Lumix DMC-TZ61 – 360 Euro
  • Sony Cybershot DSC-HX60V – 360 Euro
    (Preise Stand Juli 2014)

Die Foto-Bude gibt's zwar erst seit zwei Jahren, aber dieser Vergleichstest hat schon Tradition: Reisezoom-Kameras. Angefangen habe ich mit einem Dreier-Vergleich, vergangenes Jahr gab's den Fünfer-Vergleich und dieses Jahr – wieder fünf Modelle die gegeneinander antreten. Schaut man auf die Hersteller, die Im Juni 2013 dabei waren, fällt auf, dass bis auf einen alle wieder dabei sind. Mit von der Partie sind Canon, Nikon, Panasonic und Sony. Wer fehlt? Fujifilm. Warum? Weil es kein Nachfolgemodell zur F900EXR gibt. Und welcher Hersteller ist neu dazugekommen? Olympus mit der Stylus SH-1. Eine schicke Kompakte, ganz im Stil der übrigen Olympus-Modelle.

Was macht die Reisezoomer eigentlich so beliebt? Klar, sie sind klein und leicht, man kann sie problemlos in die Jackentasche stecken. Sie sind mit allen wichtigen Funktionen ausgestattet, haben WiFi, einige auch GPS, haben einen großen Zoombereich und liefern ordentliche Bildqualität – also alles was man unterwegs braucht. Denn es gilt immer noch der Spruch: Die besten Bilder macht man mit der Kamera, die man dabei hat. Klar kann man die Bildqualität nicht mit der einer großen System- oder Spiegelreflexkamera vergleichen, aber das will man ja auch nicht. Wer so eine Kamera nutzt, der möchte schöne Schnappschüsse machen und weiß, dass man mit so einer Knipse nicht Freistellen kann, weil der Sensor dazu einfach zu klein ist.

Wie gewohnt, teste ich die Kameras nicht in einem Durchgang, sondern nach und nach. Es lohnt sich also immer mal wieder hier reinzuschauen und zu verfolgen, wie es weitergeht. Einziger Unterschied zu den letzten beiden Reisezoom-Tests: Der findet zu Hause statt und nicht auf der Insel. 

Bevor's mit dem Fotografieren los geht, müssen alle Kameras erst mal flott gemacht werden: Akkus laden und Speicherkarten rein. Und dabei sind wir schon bei den ersten beiden Themen. In alle Kameras kommen normale SD-Speicherkarten. Warum ich das erwähne? Weil einige kompakte Kameras inzwischen mit Micro-SD-Karten arbeiten. Das nächste Thema: Die Akkuladegeräte. Nur Canon liefert ein normales Ladegerät mit, in dem der Akku außerhalb der Kamera geladen werden kann. Warum das wichtig ist? Weil ich es ärgerlich finde, dass bei Kameras dieser Preisklasse nur Ladegeräte mitgeliefert werden, mit denen der Akku ausschließlich in der Kamera geladen werden kann. Die kleinen Akkus haben kaum Power und wer längere Ausflüge machen möchte, sollte auf jeden Fall mindestens einen Ersatz-Akku mitnehmen – besser zwei. Und den möchte man ja nicht in der Kamera laden, da man die so lange nicht benutzen kann. Deswegen auch mein Tipp: Ersatzakkus inklusive Ladegrät kaufen. 

Während die Akkus mit Energie vollgepumpt werden, ist es eine gute Gelegenheit, die Basisdaten der Kameras zu präsentieren. Und da Reiszoomkameras ja das halten sollen, was sie versprechen, sind Gewicht und Größe wichtig. Denn eine solche Kamera soll ja während des Ausflugs in der Jackentasche verschwinden. Und da kommen weder hohes Gewicht noch fette Abmessungen gut an. Also hier die Übersicht:

  Breite Höhe Tiefe Gewicht
Canon PowerShot SX700HS (links) 11,3 cm 6,6 cm 3,5 cm 270 Gramm
Nikon Coolpix S9700 (2. von links) 11,0 cm 6,4 cm 3,5 cm 232 Gramm
Olympus Stylus SH-1 (mitte) 10,9 cm 6,3 cm 4,2 cm 271 Gramm
Panasonic Lumix DMC-TZ61 (2. von rechts) 11,1 cm 6,4 cm 3,4 cm 240 Gramm
Sony Cybershot DSC-HX60V (rechts) 10,8 cm 6,4 cm 3,8 cm 272 Gramm

Die Leichtgewichte der Gruppe sind die Nikon und die Panasonic. Mit etwas mehr als 200 Gramm sind beide wirklich gut tragbar. Bei den Abmessungen liegen beide gleich auf und unterscheiden sich nur durch jeweils einen Millimeter in der Breite und Tiefe. Rund 30 Gramm mehr bringen die übrigen drei Modell auf die Waage. Auch die Abmessungen sind kaum größer. Lediglich die Olympus ist mir gut vier Zentimetern etwas dicker als die übrigen Modelle. Insgesamt taugen alle Modelle hinsichtlich Größe und Gewicht für unterwegs und passen locker in eine Jacken- oder Hosentasche. Dabei sei allerdings noch auf ein Punkt hingewiesen: Bei allen Kameras steht das Objektiv ein wenig raus, so dass die Kameras nicht gut in enge Hosentaschen gleiten. Einzig die Nikon ist ein wenig besser, da das Gehäuse am Objektiv ein wenig rund geformt ist.

Nun geht's weiter mit den Sensoren und Objektiven.

  Zoomfaktor Brennweite Blende Megapixel
Canon PowerShot SX700HS 30fach 25 – 750 mm  f3.2 – f6.9 16 Megapixel (1/2,3 Zoll)
Nikon Coolpix S9700 30fach 25 – 750 mm f3.7 – f6.4 16 Megapixel (1/2,3 Zoll)
Olympus Stylus SH-1 24fach 25 – 600 mm f3.0 – f6.9 16 Megapixel (1/2,3 Zoll)
Panasonic Lumix DMC-TZ61 30fach 24 – 720 mm f3.3 – f6.4 18 Megapixel (1/2,3 Zoll)
Sony Cybershot DSC-HX60V 30fach 24 – 720 mm f3.5 – f6.3 20 Megapixel (1/2,3 Zoll)

Vier der fünf Modelle glänzen mit einem 30fach-Zoom. Lediglich die Olympus begnügt sich mit einem 24fach-Zoom, der in meinen Augen aber auch völlig ausreichend ist. Die geringste Ausgangsbrennweite (Weitwinkel) haben die Panasonic und Sony jeweils mit 24 Millimetern. Nur einen Millimeter mehr haben die übrigen drei Modelle. Insgesamt ist das sehr positiv zu bewerten, denn früher hatten die Superzoomkameras Ausgangsbrennweiten von 28 und mehr Millimetern. Wirft man noch einen Blick auf die Blendenöffnungen, so fallen die Unterschiede hier recht gering aus. Die Ausgangsblende im Weitwinkelbereich liegt zwischen f3.0 und f3.7, im Telebereich zwischen f6.4 und f6.9. Die kleinste Blendenöffnung beträgt bei der Canon, Nikon, Panasonic und Sony f8.0. Lediglich die Olympus hat eine kleine Blende, nämlich f8.7. Geht man auf eine Telebrennweite, verringert sich die Blende sogar auf f20. Allerdings kann man in der manuellen Einstellung lediglich zwischen der größten und kleinsten Blende wählen, Zwischenstufen sind nicht möglich. 

Megapixel und Sensorgrößen

Bei den Megapixeln hat sich im Vergleich zu den Vorgängermodellen nur wenig getan. Die Sony bleibt mit ihren 20 Megapixeln an der Spitze. Ihr folgt die Panasonic mit 18 Megapixeln, die übrigen drei Modelle haben jeweils 16 Megapixel. Wie sich das auf die Bildqualität auswirkt – gerade bei höheren ISO-Einstellungen – wird sich zeigen.

Noch ein Wort zu den Sensorgrößen: In allen Kameras arbeiten 1/2,3 Zoll-Sensoren. Das entspricht einer Größe von 6,2 x 4,6 Millimeter und einem Brennweitenverlängerungsfaktor von 5,6fach. 

Aber nun ist's genug mit der Theorie. Die Akkus sind geladen und jetzt heißt es, sich erst mal mit den verschiedenen Modellen zu beschäftigen, um später bei den Testaufnahmen alle Einstellungen möglichst schnell machen zu können. Außerdem ist das eine gute Gelegenheit, um heraus zu finden, wie die Kameras in der Hand liegen, wie die Menüs aussehen und wie sich Schalter und Knöpfe bedienen lassen. Mit von der Partie ist wieder meine Ira, die Technik-Perle. Ihr habe ich die Knipsen auch in die Hand gedrückt für eine erste Einschätzung. Wohlgemerkt sind es unsere ersten Eindrücke zu den Kameras. Aber wie sagt man bei Menschen: Die ersten fünf Sekunden entscheiden über sympathisch oder unsympathisch. Sicher ist das bei Kameras etwas anderes, denn es kommt ja nicht nur auf den ersten Eindruck an, sondern vor allem auf die inneren Werte wie Ausstattung und Bildqualität. Also los geht's.

Canon PowerShot SX700 HS – Der Griffsteg auf der Vorderseite der Canon ist nur sehr wenig ausgeprägt, aber immerhin leicht gummiert. Auf der Rückseite gibt es keine Daumenstütze sondern lediglich das Programmwahlrad, das etwas Halt bietet. Die Knöpfe und Schalter sind gut angeordnet, allerdings geht das Wahlrad etwas schwergängig. Das Menü ist recht übersichtlich gestaltet und verständlich. Über die FUNC/SET-Taste wird ein Quickmenü aufgerufen, in dem die wichtigsten Kameraeinstellungen gemacht werden können. Die Canon hat keinen Touchscreen. 

Die Technik-Perle: "Die Canon ist recht schick, hat aber keine Daumenstütze und liegt nicht so gut in der Hand. Das Drehrad ist extrem schwergängig. Die Menüs sind zwar übersichtlich aber schlecht strukturiert und man findet nicht alle Funktione auf Anhieb. Am besten gefällt mir das Kreativprogramme, das ich schon von der Canon PowerShot N kenne."

Nikon Coolpix S9700 – Die Nikon hat eine glänzende, recht glatte Oberfläche. Der Griffsteg auf der Vorderseite ist nicht besonders stark ausgeprägt, dafür aber die Daumenstütze auf der Rückseite – daher liegt die Nikon trotz des kleinen Griffs recht sicher in meiner Hand. Das Programmwahlrad lässt sich leicht drehen. Alle Knöpfe und Drehräder sind gut angeordnet. Das Menü ist übersichtlich und gut verständlich. Auch die Nikon hat keinen Touchscreen. 

Die Technik-Perle: "Die Nikon verkauft sich unter Wert, weil das Gehäuse billig aussieht und sich nicht hochwertig anfasst. Das Drehrad ist endlich logisch aufgebaut und die Menüs sind gut strukturiert und verständlich. Alle wichtigen Funktionen sind vorhanden – die Lächelfunktion gefällt mir besonders gut, vor allem weil sie direkt mit dem Drehrad aufgerufen werden kann."

Olympus Stylus SH-1 – Sehr gut in der Hand liegt die Olympus. Ein gut ausgeformter Griffsteg auf der Vorderseite und eine gut dimensionierte Daumenstütze auf der Rückseite der Kameras machen's möglich. Alle Tasten und Drehräder sind gut angeordnet und lassen sich gut erreichen. Insgesamt macht die Olympus einen sehr wertigen Eindruck. Die Menüs sind gut strukturiert und nicht so unübersichtlich und verschachtelt wie bei den Systemkameras. Hier hat Olympus alles richtig gemacht. Erfreulich: Die SH-1 hat als einzige einen Touchscreen, mit dem sich der Autofokuspunkt blitzschnell per Fingerzeig verschieben lässt.

Die Technik-Perle: "Mein Liebling. Die Olympus ist mit dem Retro-Stil ein echter Hingucker. Mein Lieblingsprogramm: Die Fotostory – echt super, um Postkarten zu gestalten und per App zu verschicken. Auch die anderen Programme bieten alles was man braucht, inklusive der tollen ART-Filter. Endlich versteht man auch das Menü und ist einfach strukturiert und gut aufgebaut. Klasse finde ich auch den Touchscreen."

Panasonic Lumix DMC-TZ61: Die Panasonic ist angenehm flach. Die Daumenstütze ist ausreichend groß und auf der Vorderseite sorgt der gummierte Griff für sehr guten Grip. Trotz meiner großen Hände, liegt die TZ61 gut in der Hand. Die Tasten und das Drehrad sind gut angeordnet und lassen sich gut bedienen. Ein Manko hat die TZ61 allerdings: Den Touchscreen der TZ41 gibt es nicht mehr. Dafür – und das ist einmalig im Testfeld – hat die TZ61 einen eingebauten elektronischen Sucher. Die Menüs sind wie gehabt recht übersichtlich und verständlich.

Die Technik-Perle: "Schlicht und schön – liegt gut in der Hand, da sie leicht ist. Das Menü ist einfach aufgebaut, gut verständlich, aber dennoch alles drin, was man braucht. Gut finde ich, dass man zwei individuelle Speicher auf dem Drehrad hat. Das große Highlight für mich ist der Sucher. Der ist zwar recht klein, aber bei strahlendem Sonnenschein eine echte Hilfe."

Sony Cybershot DSC-HX60V –  Die Sony liegt dank des großen gummierten Griffs auf der Vorderseite sehr gut in meiner Hand – und das obwohl die Daumenstütze auf der Kamerarückseite sehr klein und nicht griffig ist. Knöpfe und Drehräder sind gut angeordnet. Erfreulich: Die Belichtungskorrektur kann direkt über ein Drehrad auf der Oberseite eingestellt werden. Die Menüs sind wie bei allen Sony-Kameras recht übersichtlich. Mit einem Druck auf die Fn-Taste lässt sich ein Quick-Menü aufrufen. Gut sind die ausführlichen Hilfetexte. Die Sony ist die einzige, auf die ein externer Blitz gesteckt werden kann – und ein elektronischer Sucher.

Die Technik-Perle: "Wie eine typische Sony: Schlichtes und hochwertiges Design. Die Kamera ist recht schwer, liegt aber durch den schönen großen Griff super in der Hand. Sie bietet eine Menge. Wenn man sich ein wenig damit beschäftigt hat, kann man viel aus der kleinen rausholen. Gut finde ich die Variante, bei der die Kamera im Vollautomatikmodus bei schlechtem Licht mehrere Bilder macht und zu einem kombiniert."

Noch ein Wort zu den Anschlüssen bevor es mit den Menüs und der Bedienung weiter geht. Alle Kameras haben einen USB- und HDMI-Anschluss. Die befinden sich bei allen Kameras seitlich hinter kleinen Klappen. Bei allen Kameras außer der Sony, lassen sich über den HDMI-Ausgang lediglich aufgenommen Fotos und Videos wiedergeben. Das Live-Bild wird nicht wiedergegeben. Nur bei der Sony ist das anders. Der HDMI-Ausgang ist unter der Kamera und das Live-Bild wird ausgegeben. Warum ich das erwähne? Einige haben es ja bereits mitbekommen, dass ich einen Copter mit Kamera fliege. Hier gibt es verschiedene Gewichtsklassen. Für die etwas leichteren Copter sind Kompaktkameras ideal. Allerdings gibt es eben nur wenige, die ein Live-Bild ausgeben, dass nach unten zum Piloten übertragen werden kann. Die Sony macht das. Allerdings ist der HDMI-Anschluss so unglücklich positioniert, dass man die Stativschraube praktisch nicht mehr nutzen kann. Hier ist Bastelarbeit angesagt. Ansonsten bietet sich die HX60V als Copter-Kamera an, da sie mit 270 Gramm nicht zu schwer ist und ein gutes Weitwinkel mit 24 Millimetern bietet. Außerdem kann sie in Full-HD mit 50p aufnehmen und einer Datenrate von 28 Mbps. Schaltet man auf NTSC um, so gehen sogar 60p. 

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TOP 1 – Menüs und Bedienung

Eins ist bei solchen Kameras klar: Sie sollen einfach und schnell zu bedienen sein. Die meisten, die sich so eine Kamera kaufen, möchten sich nicht so intensiv mit der Fotografie beschäftigen, sondern möchten die Kamera unterwegs oder auch mal zu Hause für Familienfeiern nutzen. Daher sollten die wichtigsten Einstellungen einfach zu erledigen sein, die Tasten und Schalter klar beschriftet und die Menüs übersichtlich und verständlich sein. Ärgerlich ist es, wenn wichtige Funktionen so gut versteckt sind, dass man sie erst gar nicht findet. Schauen wir uns also die Modelle im einzelnen an.

Canon PowerShot SX700HS

Mit dem Programmrad auf der Kamerarückseite lassen sich die verschiedenen Automatiken wählen. Klar, P (Programm), Tv (Time Value = Zeitvorwahl), Av (Aperture Value = Blendenvorwahl) und M (Manuelle Einstellung von Zeit und Blende) habe die Canon. Wie übrigens auch bis auf die Olympus alle anderen Kameras ebenfalls. Folgt als nächstes die Einstellung "LIVE". Hier kann man nach einen Druck auf die SET-Taste in der Mitte des Drehrades die Bildeinstellungen verändern. Zur Wahl stehen Dunkel/Hell, Neutral/Lebendig und Kalt/Warm. Eine nette Spielerei, die man allerdings wohl eher selten braucht. Es folgt "Hybrid Auto". Wer sich darunter nichts vorstellen kann – kein Problem, ich konnte es auch nicht. Hierbei macht die Kamera aus Filmschnipseln und Fotos automatisch eine Art Tagebuch. Um zu verstehen, wie das geht, muss man es einfach mal ausprobieren – ist eine nette Spielerei.

Besser verständlich ist da der nächste Punkt "AUTO". Hier bei nimmt die Kamera alle Einstellungen automatisch vor. Man muss sich also um nichts mehr kümmern. Nächster Punkt ist die "Kreative Aufnahme". Die Canon macht dabei mehrere Aufnahmen und verändert die dann entsprechend den gewünschten Einstellungen. Einstellungen? Ja, Man muss die DISP-Taste drücken und bekommt dann ein Auswahlmenü angezeigt mit verschiedenen Effekten, zwischen denen man wählen kann. Wie der "Hybrid Auto" eine nette Spielerei, die mal bessere, mal schlechtere Ergebnisse liefert. Nun kommt das Motivprogramm "Sport". Warum nun ausgerechnet das, einen eigenen Punkt auf dem Drehrad bekommen hat, erschließt sich mir nicht. Schließlich sind Porträt und Landschaft ebenfalls wichtige Programme. Die finden sich dann im nächsten Punkt "SCN". Wobei: Landschaft gibt es da gar nicht. Wechseln zwischen den Motivprogrammen kann man übrigens, in dem man die SET-Taste drückt. Nächster Punkt sind die – wie ich sie nenne – Spaßprogramme. Auch hier geschieht die Auswahl wieder mit einem Druck auf die SET-Taste. Letzter Punkt auf dem Wahlrad ist die Videofunktion.

Neben diesen Programmen, kann noch der Makromodus zugeschaltet werden. Dazu drückt man die linke Taste des Vierwegeschalters und wählt Makro. Wer möchte, kann hier auch das manuelle Fokussieren einschalten – oder man kann es lassen. In meinen Augen macht es bei solchen Kameras nur wenig Sinn manuell zu fokussieren. Die Ausgangsblende ist nicht sonderlich gut, so dass man eh nur ein sehr beschränktes Freistellpotential hat. Insofern denke ich, dass man mit dem Autofokus allen Aufgaben gewachsen ist.

Das Menü der Canon ist recht einfach und übersichtlich gehalten. Die einzelnen Punkte sind verständlich, natürlich mit einigen Ausnahmen. Neben dem Hauptmenü, das über die Taste "MENU" aufgerufen wird, gibt es noch eine Art Quickmenü, das per FUNC/SET-Taste aktiviert wird. Hier lassen sich Kamerafunktionen wie die ISO-Empfindlichkeit, der Weißabgleich, Auslösemodus (Einzelbild, Serienaufnahme), Seitenverhältnis und Auflösung festlegen. Wer das nicht weiß, wird lange im Hauptmenü danach suchen und nicht fündig. Üblicherweise ist es so, dass die Punkte eines solchen Quickmenüs auch noch mal im Hauptmenü sind, nicht so bei der Canon. 

Insgesamt sind Bedienung und Menü in Ordnung. An einigen Punkten hätte ich mir eine klarere Struktur gewünscht und vor allem ein durchgängiges Konzept. Einmal werden die individuellen Einstellungen über die SET-Taste und einmal über die DISP-Taste aufgerufen. 

Nikon Coolpix S9700

Wie schon erwähnt, hat auch die Nikon die Belichtungsprogramme P, A, S und M. Ebenfalls vorhanden die Vollautomatik (grüne Kamera). Nächster Punkt sind die Motivprogramme unter der Einstellung "SCENE". Leider findet sich nirgends ein Hinweise darauf, dass man nun zwischen den verschiedenen Motivprogrammen wählen kann und vor allen nicht, wie man sie wählen kann. Also muss man es wissen ider probieren: Ein Druck auf MENU und man gelangt in die Auswahl. Hier stehen reichlich Optionen zur Wahl: Motivautomatik, Porträt, Landschaft, Sport, Nachporträt, Innenaufnahme, Strand, Schnee, Sonnenuntergang, Dämmerung, Nachtaufnahme, Nahaufnahme, Food (Essen), Museum, Feuerwerk, Schwarz-Weiß-Kopie, Gegenlicht, Einfach-Panorama und Tierporträt. Außerdem kann die Bildqualität und -größe eingestellt werden. Hier gibt es bereits einen Unterschied zur Canon: Die Nikon hat ein sogenanntes Schwenkpanorma. Dabei wird die Kamera von links nach rechts geschwenkt, die Nikon macht dann kontinuierlich Bilder, die sie dann automaitsch zu einem Panorama zusammen fügt. Praktisch: Die Nikon erkennt automatisch, ob man die Kamera quer oder hochkant hält. 

Nächster Punkt auf dem Wahlrad ist ein lachendes Gesicht – Smart-Porträt nennt sich diese Automatik. Auch hier lassen sich wieder verschiedene Einstellungen über eine Druck auf die MENU-Taste aufrufen. So kann ein Haut-Weichzeichner zugeschaltet werden, der Lächel-Auslöser aktiviert werden und eine Blinzelprüfung genutzt werden. Ist der Lächel-Auslöser eingeschaltet, reicht es in die Kamera zu grinsen und schon macht die Nikon ein Bild – auch das eine Funktion, die die Canon nicht hat. Bleibt als letzte Einstellung das Programm "EFFECTS". Und, wer hätte es gedacht: Auch hier reicht ein Druck auf die MENU-Taste und man kann unter dem Punkt "Effekte" zwischen elf Effekten wählen: Weichzeichnung, Nostalgie-Effekt (Sepia), Monochrom mit hohem Kontrast, High- und Low-Key, Selektive Farbe, Pop, Extrasatte Farben, Crossentwicklung und zwei Spielzeugkamera-Effekten. Bis auf den fehlenden Hinweis, wie man die einzelnen Motivprogramme und Effekte wählt, geällt mir die Struktur recht gut. Wer sich jetzt wunder, wo denn die Videofunktion ist … einfach den roten Auslöser auf der Kamerarückseite drücken und schon startet die Aufnahme. Einziger Nachteil: Die Kamera springt plötzlich ins 16:9-Format und man bekommt einen anderen Bildausschnitt. Umgehen kann man das nur, wenn man zuvor im Menü bereits das 16:9-Format einstellt.

Das Menü der Nikon ist recht klar strukturiert. Die meisten Punkte sind verständlich. Ein Quickmenü wie die Canon, gibt es bei der Nikon nicht. Alle Einstellungen werden über das normale Menü gemacht oder den Vierwegeschalter. Das sind Blitz, Belichtungskorrektur, Selbstauslöser und Makro. Noch ein Hinweis zur Belichtungskorrektur (rechte Taste des Vierwegeschalters): Hier lässt sich nicht nur die Belichtung korrigieren, sondern zusätzlich die Farbsättigung und der Farbton.

Mir gefällt die Bedienung der Nikon recht gut. Klar, wäre ein Hinweis auf die Einstellungen schön und würde damit das Fotografieren noch leichter machen, aber wenn man einmal weiß, wie's geht, wird man sich wohl im entscheidenden Moment wiede daran erinnern.

Olympus Stylus SH-1

Bei der Olympus fällt auf, dass sie nicht P, A, S und M auf dem Programmwahlrad hat, sondern nur P und M. Das heißt es gibt weder eine Blenden- noch Zeitautomatik. Stellt sich die Frage warum? Geht man in den Modus "M" und verändert die Blende, fällt auf, dass die Olympus die Blende nur in zwei Stufen einstellen kann: größte und kleinste Blendenöffnung. Zwischenstufen sind nicht möglich. Damit macht natürlich eine Blenden- und Zeitautomatik nicht so viel Sinn. Bei den anderen Kameras lässt sich die Blende übrigens in mehreren Stufen verstellen. Ach ja: Ist der Modus "M" gewählt, muss man die obere Taste des Vierwegeschalters drücken – mit Plus-Minus beschriftet – und kann mit der linken und rechten Taste zwischen ISO-Empfindlichkeit, Belichtungszeit und Blende wählen, mit der oberen und unteren Taste des Vierwegeschalters werden dann die Werte angepasst. Etwas kompliziert, da die Olympus kein Drehrad hat. 

Nächster Punkt ist "ART". Hier verbergen sich die von vielen beliebten Art-Filter – sieben Stück an der Zahl: Pop Art, Soft Fokus, Blasse Farben, Monochrom Film, Lochkamera, Diorama und Dramatischer Effekt. Eingestellt werden die Effekte mit einem Druck auf die OK-Taste oder die linke Taste des Vierwegeschalters, dann erscheint am oberen Bildschirmrand die Auswahl. Weiter geht's mit "SCN" und den Motivprogrammen – 16 stehen zur Wahl, alle wichtigen sind dabei. Gewählt werden sie wie die Art-Filter. Erwähnenswert hier noch, dass es die Möglichkeit einer Intervallaufnahme gibt sowie eine Super-Nahaufnahme. Etwas ungewöhnlich der nächste Punkt "Sternenlicht". Extra ein Programm für Nachtaufnahmen. Ich finde solche extra Spielereien zwar gut, würde mir aber auf dem Programmwahlrad als Direktzugriff eher Porträt oder Sport wünschen und nicht ein so exotisches Programm. 

Was ich bei Olympus schon lange vermisse ist nun endlich vorhanden: Das Schwenkpanorama. Olympus-Kameras hatten zwar schon immer eine Panorma-Funktion, allerdings mussten die Bilder manuell zusammengesetzt werden. Nun also in der SH-1 das automatische Schwenkpanorama, wie wir es von Panasonic und Sony schon lange kennen. Zur Wahl stehen ein 180-Grad- und ein 360-Grad-Panorama. Wie die Nikon erkennt die Olympus automatisch in welcher Kameraausrichtung man fotografiert. Als nächstes gibt's die Photo-Story. Dabei kann man aus verschiedenen Vorlagen wählen und quasi eine Collage erstellen. Das geht ganz einfach: Rahmen wählen und dann per Touchauslösung ein Foto nach dem anderen machen und den Rahmen füllen. Die Auswahl wird wieder mit einem Druck auf die OK-Taste aufgerufen. Abschließend gibt's noch die Filmfunktion und die intelligente Automatik "iAUTO".

Bei den Menüs gibt es eine echte Überraschung: Olympus hat sich von den alten Menüs verabschiedet und hat ein wenig aufgeräumt. Das Ergebnis ist in meinen Augen noch nicht 100% perfekt, kann sich aber im Vergleich zu den vorangegangenen Modellen sehen lassen. Die Menüstruktur ist nun übersichtlich und klar, keine extra Menüs mehr, die man erst freischalten muss, sondern alles gut sortiert im Überblick. Einige überflüssige Menüpunkte sind verschwunden, andere haben neue und verständlichere Bezeichnungen bekommen. Insgesamt ein gelungenes Update. Noch zwei Hinweise: Das Menü lässt sich nicht per Touchscreen bedienen und das von anderen Olympus-Modellen bekannte Megamenü ist bei der SH-1 nicht vorhanden. Dafür kann man  mit einem Druck auf die OK-Taste eine Art Quick-Menü aufrufen, so dass die wichtigsten Einstellungen schnell erledigt werden können.

Die Bedienung der Olympus ist recht klar strukturiert, das Menü neu und aufgeräumt. Einzig ein Drehrad hätte ich mir nich gewünscht, mit dem einige Einstellungen etwas flotter von der Hand gehen würden. 

Panasonic Lumix DMC-TZ61

P, A, S und M finden sich auch auf dem Programmwahlrad der Panasonic. Es folgen zwei individuelle Einstellungen C1 und C2, wobei unter C2 drei Einstellungen gespeichert werden können C2-1, C2-2 und C2-3. Ich finde das sehr praktisch und ich nutze es auch bei meinen Kameras, da ich ao verschiedene Voreinstellungen programmieren kann. Beispielsweise eine für Porträt, eine für Schwarz-Weiß und eine für High-Key-Aufnahmen. Ich muss dann nicht mehr langwierig die Werte einstellen, sondern wähle einfach den entsprechenden Speicherplatz und los geht's. Es folgt das beliebte Schwenkpanorama. Auch hier noch mal die Empfehlung: Die Schwenkrichtung von oben nach unten wählen und dann die Kamera im Hochformat schwenken. So haben die Panoramen eine höhere Auflösung.

Es folgt die Einstellung "SCN" mit 18 Motivprogrammen – inklusive Baby 1, Baby 2 und Tier. Ausgewählt wird das Programm einfach mit einem Druck auf die MENU/SET-Taste, dann im Menü unter "Scenen-Modus" das gewünschte festlegen. Als nächstes gibt es den Kreativmodus mit 15 Filtern, die sind ähnlich den Art-Filtern bei Olymps. So gibt es unter anderem Expressiv, Retro, High- und Low-Key, Sepia, Dynamisch Monochrom, Spielzeug- und Miniatureffekt sowie Weichzeichner. Zum Schluss fehlt noch die intelligente Automatik "iA". Hier kann man zwischen der intelligenten Automatik und der intelligenten Automatik Plus wählen. Der Unterschied: Im Plus-Modus können zusätzliche Einstellungen gemacht werden, das sind Helligkeit, Schärfentiefe und Farbe. Dazu einfach die obere Taste des Vierwegeschalters drücken und mit dem vorderen Drehrad am Objektiv die gewünschten Werte einstellen. Wer übrigens wieder die Videofunktion auf dem Programmrad vermisst – es ist wie bei der Nikon: Einfach den roten Video-Aufnahmeknopf drücken und schon startet die Aufnahme.

Das Menü der Panasonic ist recht übersichtlich. Allerdings sind doch recht viel Punkte vorhanden, die den ein oder anderen Fotografen überfordern können. Sicher ist es schön viele Einstellmöglichkeiten zu haben, doch ob die wirklich alle notwendig sind und auch genutzt werden ist fraglich. Insgesamt geht die Bedienung der Panasonic und das Menü in Ordnung.

Sony Cybershot DSC-HX60V

Schaut man sich das Programmwahlrad der Sony an, könnte man meinen es sei identisch mit dem der Panasonic. Bis auf drei Ausnahmen ist es das auch. P, A, S und M sind identisch nun folgt aber nur eine individuelle Einstellung "MR". Allerdings lassen sich da auch drei Einstellungen speichern. Die lassen sich jedoch nur etwas umständlich übers Menü aufrufen, nicht direkt. Einzige Alternative, einmal kurz das Programmwahlrad in einen anderen Modus stellen und wieder zurück auf "MR", dann wird die Auswahl erneut angezeigt. Ebenfalls ein Unterschied zur Panasonic ist der nächste Punkt: Video. Hier lassen sich verschiedene Motivprogramme wählen. Dies ist anders, als bei den großen Sonys, hier gibt es die Einstellungen P, A, S und M, die es bei der HX60V nicht gibt. Ich finde es nicht schlimm, sondern in dieser Klasse besser, verschiedenen Motivprogramme anzubieten – insgesamt acht stehen zur Wahl. Die lassen sich übrigens über die Fn-Taste und das Quickmenü andern. Wer sich um nichts kümmern möchte, wählt hier die intelligente Automatik.

Nächster Punkt ist das intelligente Schwenkpanorama. Die Funktion ist wie bei der Nikon, Olympus und Panasonic – auch hier die Empfehlung den Schwenk von oben nach unten einstellen und das Panorama mit der Kamera in der Hochkantposition aufnehmen. Der Grund: Eine größere Datei mit höherer Auflösung. Umgestellt wird die Richtung bei der Sony ganz einfach und schnell per Dreh am Rad auf der Rückseite. Es folgt der Punkt "SCN" und damit die Motivprogramme. Insgesamt 14 hat die Sony zu bieten, dabei sind alle wichtigen vertreten. Gewählt wird wieder per Fn-Taste und Quickmenü.

Abschließend kommen die beiden Vollautomatiken: Intelligente Automatik und Überlegene Automatik. Bei letzterer werden nicht nur die passenden Kameraeinstellungen automatisch gemacht, sondern zusätzlich noch eine Rauschreduzierung eingesetzt, falls erforderlich.

Inzwischen hat Sony alle Menüs ihrer Kameras vereinheitlicht. Die Struktur ist immer die gleiche – übersichtlich und klar strukturiert, ohne Schnörkel und überflüssigen Schnick-Schnack. Praktisch alle Menüpunkt sind verständlich. Es gibt viele Möglichkeiten, seine Kamera individuell einzurichten und anzupassen. 

Insgesamt ist die Bedienung der Sony recht übersichtlich. Ein Pluspunkt: Das zweite Drehrad für die Belichtungskorrektur. 

Zusammenfassung

Einen echten Ausreißer hinsichtlich Bedienung und Menüs gibt es nicht – weder nach oben, noch nach unten. Jede Kamera hat ihre Vor- und Nachteile. Pluspunkt der Olympus ist der Touchscreen, der zwar nicht bei den Menüs zum Einsatz kommt, aber beim Fokussieren eine echte Hilfe ist. Letztendlich muss man sich mit allen Kameras ein wenig beschäftigen, um alle Möglichkeiten zu nutzen. Viele Funktionen sind auf den ersten Blick nicht zu sehen, sondern verstecken sich im Menü. Daher ist es immer eine gute Idee, sich nach dem Kauf der Kamera das Menü gründlich anzuschauen. Versteht man einen Punkt mal nicht – einfach ausprobieren. Das Gute: Man kann nichts kaputt machen. Notfalls kann man die Kamera auf die Werkeinstellungen zurück setzen, wenn man sich mal komplett verrannt hat. Und so geht's bei den einzelnen Kameras:

Canon: Setup-Menü (Symbol Schraubenschlüssel und Hammer) – Grundeinstell. ...
Nikon: Setup-Menü (Symbol Schraubenschlüssel) – Zurücksetzen
Olympus: Kameramenü 1 – Rückst.
Panasonic: Setup-Menü 7 (Symbol Schraubenschlüssel) – Reset
Sony: Setup-Menü 6 (Symbol Werkzeugkiste) – Einstlg. zurücksetzen

Hinweis: Die Speicherkarte wird dabei nicht formatiert, es werden lediglich alle Einstellungen zurückgesetzt.

 

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TOP 2 – Ausstattung, Video und WiFi

Schaut man sich die Ausstattung der Kameras an, gibt es nur wenige Unterschiede – abgesehen vom elektronischen Sucher der TZ61, den ich ja bereits erwähnt habe. Alle Kameras sind mit Bildstabilisatoren ausgestattet, die sehr gut ihre Arbeit verrichten. Das ist auch notwendig, wenn immerhin will man ja das 30fach Zoom auch nutzen. Und das klappt nur, wenn die Stabis vernünftig sind und das Bild auch bei großen Brennweiten noch halbwegs still steht. Besonders gut hat mir der Bildstabilisator von Panasonic gefallen, da er ein sehr ruhiges Bild auf dem Display liefert bei großen Brennweiten.  

Eine Funktion, die ich sehr schätze ist die elektronische Wasserwaage. Vor allem wenn ich im Urlaub bin und Aufnahmen am Meer mache, ist die Wasserwaage eine gute Hilfe. Mit an Bord haben diese Funktion die Olympus, die Panasonic und die Sony. Aufgerufen werden sie jeweils mit einem mehrmaligen Druck auf die INFO- oder DISP-Taste, bis die Wasserwaage eingeblendet wird. Apropos fotografieren im Urlaub. Wer mit den Fotos den Aufnahmestandort speichern möchte, ist mit der Nikon, Panasonic und Sony am besten bedient. Diese drei Kameras haben ein GPS-Modul eingebaut. Bei der Canon und der Olympus ist auch eine Speicherung der Ortsdaten möglich, allerdings nur per App mit einem entsprechenden Smartphone. Das übernimmt dann die Speicherung der Ortsdaten, die später dann per WLAN den Fotos hinzugefügt werden. 

WiFi – das geht per Smartphone

Und schon sind wir beim Thema WLAN oder WiFi. Alle Kameras sind mit einem entsprechenden Modul ausgestattet. Allerdings bieten nicht alle Kameras die gleichen Möglichkeiten. Besonders gut ausgestattet sind die Panasonic und die Sony. Sie bieten reichlich Möglichkeiten. So lassen sich Aufnahmen auf Computer, Smartphones und TV-Geräte übertragen. Außerdem können die Kameras per Smartphone ferngesteuert werden. Hier bietet die Panasonic den größten Leistungsumfang und vielfätigsten Steuermöglichkeiten. Bei der Sony lassen sich aus dem App-Store von Sony zusätzliche Apps auf die Kamera laden. So kann beispielsweise eine Time-Laps-App heruntergeladen werden. Ein großer Vorteil der Panasonic: Mit ihr können die Fotos im Hintergrund an ein Smartphone übertragen werden. Das heißt, man muss nicht extra erst einen WiFi-Verbindung aufbauen, um die Bilder zu übertragen, sondern die TZ61 macht das im Hintergrund, während man weiter fotografiert. Bei der Nikon kann man per Smartphone lediglich eine Aufnahme auslösen oder Fotos übertragen. Kameraeinstellungen lassen sich per Smartphone nicht erledigen. Dies geht auch mit der Canon nicht – zoomen, auslösen – fertig. Etwas mehr Möglichkeiten bietet die Olympus. Hier kann zwischen P und iAUTO gewählt werden, außerdem lassen sich ISO-Empfindlichkeit, Belichtungskorrektur und Weißabgleich einstellen. Ausgelost wird praktisch per Touchauslöser auf dem Smartphone: Einfach aufs Bild tippen und schon ist die Aufnahme im Kasten. 

Selbstverständlich haben alle Kameras eine Serienbildfunktion Unterschiede gibt's bei der Geschwindigkeit: Canon und Panasonic kommen gerade mal auf zwei Bilder pro Sekunde. Deutlich flotter sind da die Sony und die Olympus. Letztere bietet zusätzlich einen High-Speed-Modus. Den hat auch die Nikon, mit 60 oder 120 Bildern pro Sekunde, allerdings in geringer Auflösung und nur für eine Sekunde. Eine Belichtungsreihen-Einstellung haben nur die Sony und die Panasonic.

Alle Kameras haben einen eingebauten Blitz, wobei man sich davon nicht allzu viel erwarten sollte. Zum Aufhellen bei Gegenlicht reichen sie gerade so, für Porträts ist das Licht zu direkt und hart. Erfreuliches bei Sony: Die hat einen Blitzschuh – oder besser Zubehörschuh – für Blitz oder elektronischem Sucher.

Video – geht natürlich auch

Ganz klar: Mit allen Kameras können Videos aufgenommen werden. Im Abschnitt "Menüs und Bedienung" bin ich ja schon auf ein paar Einstellungen eingegangen. Alle Kameras haben neben dem normalen Auslöser einen zweiten für Videoaufnahmen – der ist mit einem roten Punkt markiert. Drückt man den, startet die Kamera sofort mit einer Videoaufnahme. Kleiner Nachteil: Beim Film-Start schalten die Kameras ins 16:9-Format und schon fehlt oben und unten etwas vom Motiv. Vermeiden kann man das auf zwei Arten: Entweder vorher mit dem Programmwahlrad auf Video gehen oder die Kamera vor der Videoaufnahme ins 16:9-Format umstellen. Variante 1 klappt nur bei der Canon, Olympus und Sony. Die Nikon und Panasonic haben kein Videoprogramm, hier muss man über die Einstellungen dann das 16:9-Bildformat wählen.

Alle Kameras zeichnen die Videos in Full-HD mit 1920 x 1080 Bildpunkten auf. Unterschiede gibt es bei der Bildwiederholrate. Die Canon macht 60p und 30p, die Nikon 50i und 25p oder 60i und 30p (einstellbar unter Bildrate im Video-Menü), die Olympus 60p, die Panasonic 50p und 50i und die Sony 60p und 60i oder 50p und 50i, abhängig davon, ob PAL oder NTSC gewählt ist. Schaut man sich die Ergebnisse an, so liegen alle in etwa auf dem gleichen Niveau. Am besten gefallen haben mir die Panasonic und die Sony. Speziell die Sony regelt die Schärfe per Autofokus und die Belichtung sehr zügig, aber doch geschmeidig nach. Außerdem ist bei ihr der Zoom angenehm weich und nicht zu schnell. Auch die Panasonic zieht Schärfe und Belichtung flott nach. Der Nikon gelingt das auch gut, allerdings hat sie Probleme beim Zoomen. Hier kann es immer mal passieren, dass am Ende des Zooms noch ein kleiner Ruckler kommt – so als raste die Brennweite ein. Auf dem Video sieht das nicht gut aus. Versuchen zu vermeiden kann man es, indem man sehr langsam und gefühlvoll zoomt. Ebenfalls gut arbeitet die Canon hinsichtlich Belichtung und Autofokus. Hier stört mich allerdings der zu schnelle und damit unpräzise Zoom. Geschmeidige Zoomfahrten sind so kaum möglich. Die sind auch mit der Olympus schwer möglich, da auch bei ihr der Zoom recht schnell und unpräzise geht. Hinsichtlich Schärfe und Belichtungs macht die Olympus einen sehr guten Eindruck. Gerade die Belichtung wird sanft und nicht hektisch nachgeregelt, so dass ein sehr natürlicher Eindruck entsteht. 

Für kleine Videoclips zwischendurch eignen sich alle Kameras. Zur individuellen Gestaltung können zusätzlich die Farben verstellt werden, beispielsweise auf Schwarz/Weiß, und Effekte hinzugefügt werden. Die einzige, bei der das nicht geht ist die Sony. Der Vollständigkeithalber sei noch erwähnt, dass man mit allen Kameras während der Aufnahme zoomen kann und alle ein eingebautes Stereo-Mikrofon haben.

In den nächsten Tagen geht's weiter mit dem Test ... dann steht die Bildqualität im Fokus des Tests.

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Das Finale – Mein Fazit

Noch ist der Test nicht vollständig, aber einige Punkte stehen jetzt schon fest. Eins kann ich als Fazit aber bereits jetzt sagen: Mit keiner der fünf Modelle macht man etwas falsch. Jede hat Stärken und Schwächen – kein Modell ist wirklich perfekt. Hinsichtlich der Ausstattung steht die Panasonic Lumix DMC-TZ61 auf der obersten Stufe des Siegertreppchens. Warum? Weil sie als einzige einen Sucher hat. Ja, es ist ein elektronischer mit recht geringer Auflösung, aber bei strahlendem Sonnenschein ist er allemal besser, als nur einen Kontrollmonitor zu haben. Den Titel fürs schönste Design und auch ansonsten ein gelungenes Gesamtpaket geht an die Olympus SH-1. Dank des neuen Menüs geht auch die Navigation recht flott von der Hand.

Keine Schönheit, aber ein gelungenes Gesamtpaket bietet die Sony. Wer möchte kann die mit einem externen elektronischen Sucher aufpeppen und ein externer Blitz kann ebenfalls genutzt werden. Die beiden großen Hersteller Canon und Nikon liefern ebenfalls ein solides Gesamtpaket ohne nennenswerte Stärken und Schwächen. 

Was hier natürlich noch fehlt: Die Bildqualität – die kommt in den nächsten Tagen dran. Vielleicht ist sie ja noch das Zünglein an der Waage.

 
PLUS - leicht und kompakt
- WLAN-Modul eingebaut
- guter Bildstabilisator
- sehr leicht und kompakt
- WLAN-Modul eingebaut
- GPS-Modul eingebaut
- guter Bildstabilisator
- leicht und kompakt
- WLAN-Modul eingebaut
- Kontrollmonitor mit Touchscreen
- guter Bildstabilisator

- sehr leicht und kompakt
- eingebauter elektronischer Sucher
- WLAN-Modul eingebaut
- sehr umfangreiche WiFi-Funktionen
- GPS-Modul eingebaut
- gute Panorama-Funktion
- sehr guter Bildstabilisator

- leicht und kompakt
- elektronischer Sucher als Zubehör erhältlich
- WLAN-Modul eingebaut
- umfangreiche WiFi-Funktionen
- GPS-Modul eingebaut
- sehr gute Makro-Funktion
- gute Panorama-Funktion
- guter Bildstabilisator

MINUS - GPS nur über Smartphone möglich   - GPS nur über Smartphone möglich    
 
 

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Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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