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TOP 2 – Bildgestaltung, Schärfentiefe & Co.

Wer mit einer Reisezoom-Kamera unterwegs ist, möchte natürlich nicht nur ein bisschen knipsen, sondern auch mal ein Foto gestalten. Welche Zutaten sind dafür erforderlich? Natürlich ein gutes Auge, ein wenig Schärfentiefe, ein Fokuspunkt, der sich genau positionieren lässt und vielleicht auch ein paar interessante Filter. Wobei: Bei den Filtern scheiden sich die Geister. Die "ernsthaften" Fotografen können sich mit denen nicht anfreunden, denn Bild soll Bild bleiben und nicht durch irgendwelche Verfremdungsfilter verunstaltet werden. Die "Spaß-Fotografen" hingegen können gar nicht genug Filter haben, um ihre Aufnahmen anzuhübschen. Glücklicherweise gibt es ja beide Möglichkeiten: Filter an oder aus.

Kreativ-Filter

Ganz weit vorne ist die Panasonic mit 14 verschiedenen Creativ-Filtern. Die werden ganz einfach aufgerufen mit einem Dreh am Programmwahlrad auf die kleine Palette. Nun kann zwischen Expressiv, Retro, High und Low Key, Sepia, Dynamisch Monochrom, Impressiv, High dyn. Range, Cross-Prozess, Spielzeug- und Miniatureffekt, Weichzeichnung, Sternfilter und Selektivfarbe. Bei einigen Filtern können noch zusätzliche Einstellungen vorgenommen werden. 

Ebenfalls eine gute Auswahl bietet die Fujifilm F900EXR. Hier muss das Drehrad auf die Position "Adv." gestellt werden und dann im Aufnahme-Menü unter dem ersten Punkt "Adv. Modus" die "ERWEITER. FILTER" gewählt werden. Zur Wahl stehen Lochkamera, Miniatur, Pop-Farbe, High- und Low-Key, Dynamische Farbtiefe, Weichzeichner sowie sechs Filter für partielle Farben. 

Bei der Sony finden sich die Filter im Menü unter dem Punkt Bildeffekt. Zur Wahl stehen die neun Filter HDR Gemälde, Sattes Monochrom, Miniatur, Spielzeugkamera, Pop-Farbe, Teilfarbe, Soft High-Key, Wasserfarbe und Illustration. Wobei es bei den Funktionen HDR Gemälde, Miniatur, Spielzeugkamera, Teilfarbe und Illustration noch weitere Einstellungen gibt. Die sind dann einen Menüpunkt weiter unten und können individuell angepasst werden.

Um die sieben Effekte der Canon nutzen zu können, muss das Programmwahlrad auf die beiden kleinen Kreise (neben "SCN") gestellt werden. Wird nun die FUNC/SET-Taste gedrückt, kannst du unter dem Punkt "Aufnahmemodus" zwischen diesen Effekten wählen: Fischaugeneffekt, Miniatureffekt, Spielzeugkamera, Weichzeichner, Monochrome, Farbverstärkung und Postereffekt.

Schlusslicht ist die Nikon mit nur sechs Bildeffekten. Die werden unter dem Menüpunkt "EFFECTS" auf dem Programmwahlrad aufgerufen und sind: SOFT - Weichzeichnung, SEPIA - Nostalgie-Effekt, Monochrom mit hohem Kontrast, High- und Low-Key sowie Selektive Farbe. Noch eine Besonderheit der Nikon: Hat man da die Progammeinstellung "Grüne Kamera" gewählt (Vollautomatik), kannst man im Menü unter dem Punkt "Kreative Effekte" auf "ON" stellen. Knipst man nun ein Bild, kann man es nachträglich mit Filtern bearbeiten. Erstaunlicherweise stehen dann elf Filter zur Verfügung (Gemälde, High Key, Spielzeugkamera, Low Key, Weichzeichnung, Fisheye, Sterneffekt, Miniatureffekt, Monochrom mit hohem Kontrast, Sepia und Blauton) plus 12 selektive Farbfilter. Das Originalbild bleibt unangetastet und wird ebenfalls gespeichert.

Neben diesen Eintellungen, können bei allen Kameras – außer der Nikon – zusätzlich der Farbmodus gewählt werden. Bei der Canon: FUNC/SET drücken und unter "My Colors" die gewünscht Einstellung (11) wählen. Bei der Fujifilm verbirgt sich die Einstellung im im Aufnahme-Menü unter dem Punkt "FILMSIMULATION" (4). Bei der Panasonic die MENU/SET-Taste drücken, auf "Rec" tippen und dann unter dem Punkt "Farbmodus" die gewünscht Einstellung (3) wählen. Noch einfacher geht's bei der Sony: MENU drücken und auf den Punkt "Farbmodus" navigieren und die Wunsch-Einstellung (4) wählen.

Motivprogramme

Und wenn wir schon bei verschiedenen Einstellungen sind: Ein wichtiger Punkt sind Motivprogramme. Sie erleichtern Einsteigern, für verschiedene Aufnahmesituationen mit den perfekten Kameraeinstellungen zu fotografieren. Alle Modelle sind mit diversen Motivprogrammen für alle Situationen ausgestattet. Allerdings gibt es in der Anzahl deutliche Unterschiede.

Spitzenreiter ist die Panasonic mit 19 Programmen (Screenshot links). Aufgerufen werden Sie mit einem Dreh am Programmwahlrad auf den Punkt "SCN". Zu jedem Motivprogramm gibt einen kurzen Erklärtext, der unter den Logos entlang läuft. Möchte man ein Motivprogramm wechseln, reicht ein Druck auf die MENU/OK-Taste und ein Fingertipp auf "SCN Szenen-Modus" – schon erscheint erneut die Übersicht.

Nur zwei Motivprogramme weniger hat die Sony – 17 an der Zahl. Auch hier werden die Programme mit einem Dreh am Programmwahlrad auf "SCN" aufgerufen. Nun einfach die MENU-Taste drücken und auf den Punkt "SCN" gehen und das passende Programm wählen. Auch hier gibt es kurze Erklärtexte, die bei der Auswahl helfen.

Es folgt die Nikon mit immerhin 16 Motivprogrammen. Mit einem Dreh auf den Punkt "SCENE" werden die aktiviert, die Auswahl geschieht wieder mit einem Druck auf die Taste "MENU". Nun auf den Punkt "SCENE" gehen und eines der Programme wählen. Mit von der Partie ist hier das Panorama-Programm. Zur Wahl stehen zwei Varianten: 180 Grad oder 360 Grad. Mehr zum Thema Panorama folgt. Beim Motivprogramm "Tierporträt" kannst du außerdem zwischen Einzelbild und Serienaufnahme wählen.

Kaum weniger Programme bietet die Fujifilm F900EXR. Die insgesamt 14 Motivprogramme werden mit einem Dreh am Wahlrad auf die Position "SP" aufgerufen. Soll das Programm gewechselt werden, geht das per Druck auf die Taste MENU/OK. Im "AUFNAHME-MENÜ" ist es dann der erste Punkt "MOTIVWAHL" unter dem die verschiedenen Programme gewählt werden.

Bei der Canon gibt es sieben Motivprogramm unter der Einstellung "SCN" des Drehrads und das Sportprogramm direkt auf dem Programmwahlrad. Ist die Einstellung "SCN" gewählt, wird die FUNC/SET-Taste gedrückt und unter dem Punkt "Aufnahmemodus" das gewünschte Motivprogramm gewählt. Etwas erstaunlich finde ich, dass es da kein Motivprogramm für Landschaft und Sonnenuntergang gibt – eine der beiden wichtigsten Motive. Dafür aber das Motivprogramm "Unterwasser" – allerdings ohne den Hinweis, dass man solche Aufnahmen nur machen sollte, wenn man das entsprechende Unterwassergehäuse verwendet. Bei der Panasonic und der Fujifilm gibt es genau diesen Hinweis. Was die Canon aber zusätzlich hat, ist der LIVE-Modus. Wird das Programmwahlrad auf diese Position gestellt, so können die Einstellungen Dunkel/Hell, Neutral/Lebendig und Kalt/Warm live verändert werden und das Ergebnis ist direkt auf dem Kontrollbildschirm sichtbar.

Mit diesen Filtern, Motivprogrammen und Farbeinstellungen lassen sich eine Menge Effekte erzielen und klasse Bilder schießen. Aber vielen wollen ja mehr und aktiv gestalten. Und jetzt kommt der erste Wermutstropfen: Die Kontrollbildschirme. Für den Test der fünf Reisezoomer bin ich ja extra auf die Insel gefahren – und der Sommer ist auch hier, vielleicht nicht ganz so heiß, wie auf dem Festland, aber hell. Und genau das ist das Problem: Wenn die Sonne so richtig schön vom Himmel knallt, ist auf den Monitoren der Kameras Dunkeltuten. Ich seh da fast nix mehr drauf – Bildgestaltung: Fehlanzeige. Als erste Gegenmaßnahme stelle ich erst mal bei allen Kameras die Helligkeit der Bildschirme auf Maximum. 

  • Canon: MENU drücken – Set-up Menü anwählen (Schraubenschlüssel und Hammer) – "LCD-Helligkeit" – FUNC/Set drücken und mit dem Drehrad einstellen.
  • Fujifilm: E-Fn-Taste (unten rechts auf der Kamerarückseite) länger drücken – damit wird die maximale Helligkeit des Bildschirms eingeschaltet, auch Sonnen-Funktion genannt. Mit einem erneuten Druck auf die E-Fn-Taste wird sie wieder ausgeschaltet. 
  • Nikon: MENU drücken – System-Menü wählen (Schraubenschlüssel) – "Monitor" wählen und mit OK-Taste bestätigen – "Helligkeit" wählen und mit dem Vierwege-Schalter oben/unten die Helligkeit einstellen.
  • Panasonic: MENU/SET drücken – "SETUP" antippen – "Monitor-Helligkeit" wählen und MENU/SET drücken – "Power-Monitor" wählen und mit MENU/SET bestätigen – nun auf den Menüpunkt "Monitor" gehen und mit MENU/SET bestätigen – Helligkeit per Viewege-Schalter links/rechts die Helligkeit anpassen und mit MENU/SET bestätigen. Zusätzlich können unter diesem Punkt Kontrast/Sättigung, der Rotton und der Blauton verändert werden. Abe Achtung: Das Display zeigt dann nicht mehr das Bild, wie es später aussieht. Hier wird nur die Monitor-Ansicht angepasst, nicht das spätere Bildergebnis.
  • Sony: MENU drücken – auf die kleine Werkzeugkiste gehen und OK-Taste drücken (in der Mitte des Drehrades auf der Kamerarückseite) – Haupteinstellungen wählen (Schraubenschlüssel und Hammer) – den Menüpunkt "Panelhelligkeit" wählen und die gewünschte Helligkeit einstellen und mit der OK-Taste bestätigen. 

So, das hilft schon mal eine wenig, aber wenn die Sonne voll auf die Monitor brennt, ist dennoch darauf kaum was zu erkennen. Aber nicht nur das Motiv ist schwer zu erkennen, auch die Menüs und Einblendungen. Besonders bei der Sony fällt das auf, da deren Schrift extrem klein ist. Hierauf Blende und Belichtungszeit abzulesen, ist fast unmöglich. In solchen Situationen wünsche ich mir eine Kamera mit elektronischem oder optischem Sucher. Für die Sony gibt's den ja tatsächlich, allerdings kostet der genau so viel wie die Kamera – zusammen sind das dann gut 800 Euro. 

Nun kommt die nächste Hürde: Ist auf dem Bildschirm etwas zu erkennen, muss der Autofokuspunkt an die gewünschte Stelle verschoben werden. Da die Kameras nur in der Weitwinkel-Einstellung eine halbwegs große Blendenöffnung haben, lässt sich auch nur in der Weitwinkelstellung halbwegs sinnvoll mit der Schärfentiefe arbeiten. Bereits bei mittlerer Brennweite beträgt die kleinste Blende bei den Kameras etwas f5.6, was in Verbindung mit den winzigen Sensoren kaum noch Spiel mit der Schärftentiefe zu. 

Autofokus-Punkt festlegen

Besonders einfach geht das Verschieben des Autofokuspunktes bei der Panasonic Lumix DMC-TZ41 (Foto rechts). Einfach mit dem Finger auf den gewünschen Motivteil tippen und schon stellt sie darauf scharf und löst, je nach Einstellung, sogar gleich aus. Um möglichst eine geringe Schärfentiefe zu bekommen wird zuvor das Programmwahlrad auf "A" gestellt und die kleinst mögliche Blende gewählt. Zwischen der Touchfokussierung und dem Touchauslöser wird ganz einfach umgeschaltet. Auf dem Kontrollmonitor ist unten rechts ein kleines Symbol mit einem Finger, ist das schwarz und über dem angedeuteten Auslöser steht ein X, ist lediglich die Touchfokussierung eingeschaltet. Tippt man einmal auf das Sysmbol drauf, leuchtet es gelb und der Touchauslöser ist aktiv.

Nicht ganz so schnell geht es bei der Sony Cybershot DSC-HX50V (Foto links). Hier wird zunächst das Menü aufgerufen und dann zum Punkt "Fokus" navigiert. Dort wird der Punkt "Flexible Spot AF" – das ist der dritte von lins – ausgewählt. Nun erscheint ein kleiner gelber Rahmen auf dem Bildschrim, der mit den Vierwege-Kombischalter an die gewünschte Position verschoben wird. Mit eiem Druck auf die OK-Taste in der Mitte des Drehrads wird der Punkt fixiert. Nun wieder auf das Belichtungsprogramm "A" und die kleinste Blende einstellen – fotografieren – fertig. Soll der Punkt nochmal verschoben werden, so lange die OK-Taste drücken, bis das kleine Viereck unten rechts auf dem Monitor leuchtet. Nun kann der Fokuspunkt wie gewohnt verschoben werden.  

Schauen wir uns nun die Nikon Coolpix S9500 (Foto rechts) an. Die Position des Autofokus-Punkte kann nur in der Einstellung "Automatik" (grüne Kamera) festgelegt werden. Ist die eingestellt, drückst du die "MENU"-Taste, gehst auf den Punkt "Aufnahme" (Kamera-Symbol) und dann "Messfeldvorwahl". Hier wird dann der Punkt "Manuell" ausgewählt und mit OK. bestätigt. Nun den Auslöser kurz antippen, damit das Menü verschwindet und auf dem Bildschirm erscheint ein kleines Rechteck, dass sich nun mit dem Vierwege-Kombischalter an die gewünschte Position verschieben lässt. Allerdings bleibt am Rand ein Bereich, der nicht abgedeckt ist. Der Rahmen ist so lange eingeblendet, bis eine andere Autofokus-Funktion gewäht wird. Ach ja, da die Coolpix S9500 ja keine Belichtungsprogramm "A" = Blendenvorwahl hat, musst du in der Einstellung fotografieren, die die Kamera vorgibt.

Nun bleiben noch die Canon PowerShot SX280HS (Foto ganz links) und Fujifilm F900EXR (Foto links). Bei beiden Modellen gibt es die Belichtungsfunktion "A" – soweit so gut. Aber bei beiden Modellen kann der Autofokus-Punkt nicht manuell auf eine bestimmtes Element des Motivs gesetzt werden. Ein manuelles Positionieren des Autofokuspunktes ist nicht möglich. Bei beiden Kameras muss man sich daher mit einem Trick behelfen – der allerdings nicht immer klappt. Und zwar ist das die Autofokusfunktion "Verfolg- AF" bei der Canon und "VERFOLGUNG" bei der Fujifilm. Beide Funktionen werden jeweils um Aufnahmemenü der Kamera aufgerufen, bei der Canon unter dem Punkt "AF-Rahmen" und beider F900EXR unter dem Menüunkt "FOKUS MODUS". Sind die jeweils gewählt, erscheint ein kleiner Rahmen in der Mitte des Bildschirms. Der wird nun auf das Motivelement positioniert, das scharf abgebildet werden soll. Bei der Canon wird nun der Auslöser leicht angetippt und die Kamera kann positioniert werden. Der Autofokusrahmen bleibt so lange auf dem zuvor gewählten Element, so lange der Auslöser leicht gedrückt wird. Bei der Fuji, wird das Bildelement ebenfalls anvisiert und dann die linke Taste des Vierwege-Schalters gedrückt. Nun kann die Kamera ebenfalls neu positioniert werden und er Autofokuspunkt bleibt auf dem gewählten Bildelement. Das klappt allerdings nur, wenn das Bildelement entsprechend kontrastreich ist und eine deutlich zu erkennende Struktur hat. Sonst verliert der Autofokus den Punkt. 

Und so sehen dann die Ergebnisse aus und zeigen auch gleichzeitig, wie stark man überhaupt mit der Schärfentiefe spielen kann. Die Bilder erscheinen wieder in alphabetischer Reihenfolge, die Aufnahmedaten stehen in der Bildunterschrift.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. 

Aufnahmen mit kürzester Brennweite und größter Blendenöffnung
  • Canon PowerShot X280HS f3.5 25mmCanon PowerShot X280HS f3.5 25mmCanon PowerShot X280HS f3.5 25mm
  • Fujifilm F900EXR f3.5 25mmFujifilm F900EXR f3.5 25mmFujifilm F900EXR f3.5 25mm
  • Nikon Coolpix S9500 f3.4 25mmNikon Coolpix S9500 f3.4 25mmNikon Coolpix S9500 f3.4 25mm
  • Panasonic Lumix DMC-TZ41 f4.0 24mmPanasonic Lumix DMC-TZ41 f4.0 24mmPanasonic Lumix DMC-TZ41 f4.0 24mm
  • Sony Cybershot DSC-HX50V f3.5 24mmSony Cybershot DSC-HX50V f3.5 24mmSony Cybershot DSC-HX50V f3.5 24mm

Gut zu sehen: Mit allen Kameras klappt es, den Schärfepunkt auf den gewünschten Motivbereich zu legen. Selbst mit der Canon und Fujifilm ist das prima gelungen. Zu sehen ist aber auch, dass das Spiel mit der Schärfentiefe recht begrenzt ist. Denn in dieser Aufnahme wurde die Kamera so nah wie möglich an den Holzpoller gehalten. Gerade so nah, dass die Kamera darauf noch fokussieren konnte. Und jetzt kommt ein Vorteil der Sony: Die schaltet automatisch in den Makromodus, so dass ich noch näher an den Poller ran konnte. Daher zeigt das Bild der Sony auch die größte Unschärfe im Hintergrund.

Trotzdem sollte man realistisch bleiben: Ja, man kann mit den Reisezoom-Kameras gestalten und man kann den Schärfentiefebereich verändern, aber zu hohe Ansprüche sollte man nicht haben. Eine Gestaltung wie beispielsweise mit einer Fujifilm X20 ist nicht möglich. Aber ist die Frage, ob man das von einer Reisezoom-Kamera überhaupt erwartet – ich erwarte es nicht.

Und noch ein kurzer Schlenker zum Thema Fokussieren: Nur die Canon und Sony haben die Möglichkeit zum manuellen Fokussieren. Bei der Canon geht das durch drücken der linken Taste des Vierwege-Schalters (Makro - MF) und die Wahl "MF". Bei der Sony ist der Punkt unter "Fokus" zu erreichen: "Manuelle Fokussierung". Eingestellt wird der Fokus durch drehen am Rad auf der Rückseite. Aber ganz ehrlich: Ich glaube kaum, dass das einer machen möchte, denn auf dem Display ist kaum zu erkennen, wann das Bild scharf ist und wann nicht. 

Soviel zum Thema Bildgestaltung und Schärfentiefe der fünf Reisezoomer. Nun geht's an ein paar Spezialitäten wie Makro und Serienbilder.

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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