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Canon PowerShot G16 vs. Nikon Coolpix P7800 – Hochwertige Kompaktkameras

  • Canon PowerShot G16 – 515 Euro
  • Nikon Coolpix P7800 – 470 Euro
    (Preise Stand November 2013)

Alle Jahre wieder: Das Duell der Edel-Kompakten von Canon und Nikon. Es stehen sich gegenüber die Canon PowerShot G16 und die Nikon Coolpix P7800. Mit beiden Kameras setzen die japanischen Kamerahersteller eine lange Tradition fort. Das erste Modell der G-Serie erblickte im Jahr 2000 das Licht der Welt. Die G1 kostete damals rund 2500 DM und hatte sagenhafte drei Megapixel. Es folgten diverse Modelle bis zur heutigen G16. Die hat zwölf Megapixel und kostet kaum mehr als 500 Euro. Nikon startete mit der Coolpix P5000 im Jahr 2007. Damals kosteten 10 Megapixel rund 420 Euro. Es folgten diverse Modelle bis zur heutigen Coolpix P7800. Für rund 470 Euro gibt's jetzt zwölf Megapixel. Soviel zur Historie der beiden Edel-Kompakten. Jetzt: die Gegenwart.

Los geht's mit Abmessungen und Gewicht. Auf den ersten Blick ist zu sehen, dass die P7800 größer ist, als die G16. Waren die G15 und P7700 noch fast gleich groß, so ist der Unterschied der Neuen schon etwas ausgeprägter. In Zahlen sieht das dann so aus: 

  Breite Höhe Tiefe Gewicht
Canon G16 10,9 cm 7,6 cm 4,0 cm 357 Gramm
Nikon P7800 11,9 cm 7,8 cm 5,1 cm 400 Gramm

Nun stellt sich die Frage, warum die Nikon größer ist? Zwei Gründe: Die Nikon hat einen ausklappbaren Kontrollmonitor und einen elektronischen Sucher. Ja, du ließt richtig: Einen elektronischen Sucher! Die Canon beschränkt sich auf einen fest eingebauten Kontrollmonitor und einen optischen Sucher. Sprich: Zur G15 hat sich da nichts geändert. Und – da die Frage sicher kommt – bei beiden Bildschirmen haben die Hersteller auf einen Touchscreen verzichtet – schade.

Damit steigert sich Nikon von Modell zu Modell. Hatte die P7000 noch einen fest eingebauten Monitor, war er bei der P7100 schon klappbar und beim aktuellen Modell ist er komplett beweglich und jetzt gibt's auch noch einen elektronischen Sucher oben drauf. Offensichtlich war das Gemecker der Anwender erfolgreich denn bei der P7700 hatte Nikon auf einen Sucher verzichtet. Und das obwohl der bei der P7000 und P7100 eines der entscheidenden Kaufargumente war. Die hatten allerdings noch einen optischen Sucher.

Und wie sieht's bei der Canon aus? Die hat zwar immer noch den optischen Sucher, den auch die G12 und die Vorgängermodelle hatten, dafür spart Canon nach wie vor am Kontrollmonitor. Der ist immer noch fest eingebaut. Warum Canon das so macht, ist mir rätselhaft. War doch genau dieser dreh- und klappbare Monitor bei der G1 eines der Kaufargumente. Aber das hat Canon ja schon mal gemacht: Die G7, G9 und G10 hatten auch keinen Klappmonitor. Erst die G11 hatte den dann wieder, wie auch die G12.

Zusammengefasst bedeutet das: Die Canon G16 hat einen optischen Sucher aber keinen Klappmonitor, die P7800 hat einen Klappmonitor und einen elektronischen Sucher. In dieser Disziplin geht der Punkt klar an die Nikon. Ach ja, noch ein Wort zur Größe und Auflösung der Monitore: 7,5 Zentimeter Diagonale und 922.000 Bildpunkt sind es bei der Canon und ebenfalls 7,5 Zentimeter Diagonale und 921.000 Pixel bietet die Nikon. Und der Vollständigkeit halber: Der elektronische Sucher der P7800 hat ebenfalls eine Auflösung von 921.000 Bildpunkten. Mehr zur Qualität später.

 

 

Wie liegen die beiden Edel-Kompakten in der Hand? Wie schon im letzten Jahr kann die Nikon in dieser Disziplin punkten. Dank des etwas größeren Gehäuses liegt die P7800 sehr gut in der Hand. Der Griffsteg auf der Kamera-Vorderseite ist sehr gut ausgearbeitet und nicht zu flach. Dazu kommt eine sehr griffige und angenehme Oberfläche, dank der ich die Kamera sicher greifen kann – auch mit meinen großen Händen. Die beiden kleinen Drehräder an der Kamerarückseite und -vorderseite lassen sich prima mit Zeigefinger und Daumen bedienen. Das Programmwahlrad und das Drehrad für die Belichtungskorrektur kann ich ebenfalls flott verstellen, ohne dass ich das Gefühl habe, die Nikon könnte mir aus der Hand rutschen.

Und wie sieht das Ganze bei der Canon aus? Nicht ganz so gut. Der Griffsteg ist nicht so stark ausgearbeitet und die Oberfläche fühlt sich etwas rutschiger an. Mit meinen großen Händen bekomme ich die G16 einfach nicht richtig in den Griff. Immerhin kann ich dennoch das Programmwahlrad und das Drehrad für die Belichtungskorrektur bequem bedienen. Das kleine Drehrad an der Kameravorderseite läuft ein wenig schwergängig und rastet sehr hart ein. Hier macht die Nikon einen besseren Eindruck: Da laufen die Drehräder seidenweich und rasten geschmeidig ein. Sicher ist das nicht kaufentscheidend, trotzdem finde ich auch solche Kleinigkeiten wichtig, da sie zum Spaß beim Fotografieren beitragen – oder eben nicht. Und bei Kameras jenseits der 300-Euro-Marke erwarte ich einfach eine gewisse Verarbeitungsqualität und eine gute Haptik.

 

Übrigens auch der Technik-Perle ist der Unterschied aufgefallen und ihr Urteil fiel genauso aus. "Die fühlt sich besser an und liegt klasse in der Hand", ihr Kommentar zur Nikon. Die Canon gefiel ihr auch gut, aber der Griff war ihr etwas zu rutschig und etwas schlechter geformt. Gut, auch mal eine weitere Meinung zu bekommen. 

Eingeschaltet werden beide Kameras per Druckknopf auf der Kameraoberseite. Nach rund zwei Sekunden kann ich mit dem Fotografieren loslegen. Ist bei der Nikon beim Einschalten der Kontrollmonitor eingeklappt, schaltet sich der elektronische Sucher automatisch ein. Ansonsten wird das Live-Bild dort angezeigt, wo du es zu letzt gesehen hast. Die Canon zeigt mir sofort ein Bild auf dem Monitor, denn die Objektivabdeckung fährt automatisch weg. Bei der Nikon muss ich den Objektivdeckel per Hand entfernen. Einen Vorteil hat das: Auf das Objektiv der Nikon kann ich einen Standardfilter mit 40,5 Millimeter Durchmesser aufschrauben. Bei der Canon geht das nicht. Hier benötige ich den Filteradapter FA-DC58D (rund 50 Euro) auf den sich dann Filter mir 58 Millimeter Durchmesser schrauben lassen. Allerdings sieht das nicht sonderlich schick aus und: Bleibt der Adapter drauf, wird die G16 richtig dick.

Wo ich schon mal beim Objektiv bin, hier die Eckdaten: Die Canon hat ein 5fach-Zoom das von 28 bis 140 Millimeter reicht – umgerechnet auf das Kleinbildformat. Die Nikon zieht mit ihrem 7fach-Zoom an der Canon vorbei. Umgerechnet auf's Kleinbildformat reicht deren Brennweite von 28 bis 200 Millimeter. Bei der Lichtstärke hat die Canon mit einem Wert von f1.8 bis f2.8 die Nase minimal vorn – die Nikon hat eine Lichtstärke von f2.0 bis f4.0. Wobei zu bedenken ist, dass die Nikon bei der maximalen Brennweite der Canon – also 140 Millimeter – eine Lichtstärke von f3.2 hat. Insofern ist der Unterschied zwischen Canon und Nikon kaum der Rede wert.

Und hier der Vergleich der Brennweiten. Die jeweiligen Brennweiten stehen in der Bildunterschrift.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. 

  Brennweitenvergleich
  • Brennweite (1) 28mm 1200 x 900Brennweite (1) 28mm 1200 x 900Brennweite (1) 28mm 1200 x 900
  • Brennweite (2) 50mm 1200 x 900Brennweite (2) 50mm 1200 x 900Brennweite (2) 50mm 1200 x 900
  • Brennweite (3) 80mm 1200 x 900Brennweite (3) 80mm 1200 x 900Brennweite (3) 80mm 1200 x 900
  • Brennweite (4) 140mm 1200 x 900Brennweite (4) 140mm 1200 x 900Brennweite (4) 140mm 1200 x 900
  • Brennweite (1) 28 Millimeter 1200 x 900Brennweite (1) 28 Millimeter 1200 x 900Brennweite (1) 28 Millimeter 1200 x 900
  • Brennweite (2) 50 Millimeter 1200 x 900Brennweite (2) 50 Millimeter 1200 x 900Brennweite (2) 50 Millimeter 1200 x 900
  • Brennweite (3) 70 Millimeter 1200 x 900Brennweite (3) 70 Millimeter 1200 x 900Brennweite (3) 70 Millimeter 1200 x 900
  • Brennweite (4) 100 Millimeter 1200 x 900Brennweite (4) 100 Millimeter 1200 x 900Brennweite (4) 100 Millimeter 1200 x 900
  • Brennweite (5) 150 Millimeter 1200 x 900Brennweite (5) 150 Millimeter 1200 x 900Brennweite (5) 150 Millimeter 1200 x 900
  • Brennweite (6) 200 Millimeter 1200 x 900Brennweite (6) 200 Millimeter 1200 x 900Brennweite (6) 200 Millimeter 1200 x 900

 

Bei der Canon gibt es übrigens einen Trick, wie man der G16 ein paar Millimeter Brennweite mehr einhauchen kann. Man nehme dazu den Adapter LA-DC58L plus die Televorsatzlinse TC-DC58E und komme so auf eine maximale Brennweite von 200 Millimetern. Das Ganze kostet dann rund 250 Euro – bei der Nikon gibt's das inklusive. 

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TOP 1 – Bedienung und Menüs

Was gibt's bei der Ausstattung zu erwähnen? Beide Kameras haben einen kleinen eingebauten Blitz, die per winzigem Schiebeschalter hoch poppen. Viel Licht liefern die natürlich nicht, aber dank eines Blitzschuhs lassen sich auf beide Kameras lichtstarke externe Blitze stecken. Beide Kameras sind mit einem Bildstabilisator ausgestattet. Der arbeitet im Objektiv und soll bei beiden Kameras knapp drei Blendenstufen ausgleichen. Beide Modelle haben einen eingebauten Graufilter (ND).

Einschalten des Graufilters: Bei der Nikon P7800 wird der im Aufnahme-Menü unter dem Punkt "Integrierter Graufilter (ND)" ein- oder ausgeschaltet. Damit das bei der Canon G16 klappt, muss ich die "FUNC. SET"-Taste drücken, bis zum Punkt "ND" navigieren und dann den Filter einschalten.

Eine elektronische Wasserwaage haben beide Kameras. Bei der Canon G16 ist es eine 3D-Wasserwaage, die im Aufnahme-Menü unter dem Punkt "Custom Display ..." aktiviert wird. Wichtig: Die DISP-Taste mehrmals drücken, bis die Wasserwaage eingeblendet wird. Bei der Nikon ist es "nur" eine 2D-Wasserwaage, die ich im System-Menü unter dem Punkt "Monitor" einschalte. Hier auf den Punkt "Bildinfos" gehen und die Wasserwaage auswählen. Deren Erscheinungsbild kann ich zusätzlich unter dem Punkt "Darstellung virt. Horizont" wählen. Entweder wird die 2D-Wasserwaage als Kreis oder als Balken angezeigt. Mit einem Druck auf die Fn2-Taste auf der Kameraoberseite wird die Darstellung auf dem Bildschirm umgeschaltet.

 

 

 

 

 

 

Und wie schon beim letzten Test der beiden Kameras, höre ich nicht auf zu nerven, bis sich endlich einer meine Kritik zu Herzen nimmt: Ich will beleuchtete Tasten! Wenn ich Nachtaufnahmen mit den Kameras mache, ist es wieder einmal ein Stochern in der Dunkelheit. Liebe Hersteller, ich kann mir einfach nicht alle Tastenfunktionen und -positionen merken und auswendig lernen. Das mache ich beim Auto auch nicht – brauche ich auch nicht, weil die Tasten, Hebelchen und Drehknöpfchen alle beleuchtet sind. Was bitte ist so schwer daran, das auch bei Kameras zu machen? Ihr macht doch High-ISO, damit man bei schlechten Lichtverhältnissen fotografieren kann. Und genau dann brauche ich beleuchtete Tasten – nicht immer, aber auf Knopfdruck.

Und wenn wir schon bei der Bedienung sind, dann alles zu dem Thema jetzt. Beide Kameras haben das große Programmwahlrad auf der Oberseite. 12 Positionen hat die Nikon (Foto ganz links), 11 die Canon (Foto links). Gravierende Unterschiede gibt's da nicht: Programmautomatik, Blenden- und Zeitautomatik sowie manuelle Einstellung von Belichtungszeit und Blende haben natürlich beide. Die Nikon hat drei individuelle Einstellungen, die Canon zwei. Bei beiden Modellen kann ich Bildeffekte wählen sowie Motivprogramme. Zwei Filmfunktionen gibt's bei beiden – natürlich auch die obligatorische Vollautomatik, die sich hinter der grünen Kamera bei der Nikon und AUTO bei der Canon verbirgt. Neben dem Programmwahlrad gibt's bei beiden Kameras ein Drehrad für die Belichtungskorrektur. Bei der Canon ist das unter dem Programmwahlrad etwas versteckt, die Nikon hat's einzeln rechts außen. Beide Varianten lassen sich – wie schon gesagt – gut bedienen.

Auf einen Punkt im Motivprogramm der Nikon möchte ich allerdings noch hinweisen: Den Panorama-Modus. Hiermit lassen sich bequem Schwenkpanoramen mir einem Winkel von 180 oder 360 Grad aufnehmen. Einfach die Kamera waagrecht oder senkrecht gleichmäßg bewegen und aus den Einzelaufnahmen setzt die Nikon ein Panorama zusammen. Die Funktion hat die Canon nicht zu bieten.

Hatte die P7700 noch auf der linken Seite ein weiteres Drehrad, ist das bei der P7800 dem elektronischen Sucher zum Opfer gefallen. Ließen sich damals die wichtigen Kamerafunktionen direkt aufrufen, geht das jetzt über die Q-Taste – das ist die zweite rechts neben dem elektronischen Sucher mit der Beschriftung "QUAL./ISO/WB". Eingestellt werden können folgende Funktionen: Bildqualität und -größe, ISO-Empfindlichkeit, Weißabgleich, Braketing und Bildstil. Einfach die Q-Taste drücken und per Vierwegeschalter oder Drehrädern den gewünschten Punkt ansteuern und dann die Einstellung auswählen. Das geht sogar flotter, als mit dem alten Drehrad der P7700.

Bei der Canon geht es im Prinzip genau so: Einfach die "FUNC/SET"-Taste drücken und schon erscheinen die wichtigsten Kameraeinstellungen an der linken Seite des Displays (Screenshot rechts). Das sind: Kontrastkorrektur, Schattenkorrektur, Weißabgleich, My Colors, Braketing, Einzelbild/Serienaufnahme, Selbstauslöser, Belichtungskorrektu Blitz, Belichtungsmessung, Graufilter, Seitenverhältnis, Dateiformat, Bildgröße, Auflösung und Videoformat. Per Vierwegeschalter navigiere ich flott durch die Menüpunkte und per Drehrad wähle ich die gewünschte Einstellung. 

Das Menü rufe ich – wer hätte es gedacht – mit der MENU-Taste auf. Beide Menüs sind ähnlich aufgebaut, Überraschungen gibt es da keine. Navigiert wird per Drehrad und Vierwegeschalter, gewählt per OK-Taste in der Mitte des jeweiligen Drehrads. Das alles geht flott von der Hand. Die einzelnen Menüpunkte sind verständlich und lassen keine Fragen offen. Da die Nikon zwei kleine Drehräder hat – eins vorne am Handgriff, eins auf der Rückseite – plus das Kombidrehrad auf der Kamerarückseite, gehen die verschiedenen Einstellungen und die Navigation im Menü etwas flotter von der Hand, als bei der Canon. Die hat lediglich ein kleines Drehrad auf der Vorderseite beim Handgriff und das Kombidrehrad auf der Kamerarückseite. Und noch ein Pluspunkt der Nikon: die 7800 hat zwei Funktionstasten, eine davon kann mit einer individuellen Funktion belegt werden.

Auf zwei Punkte des Nikon-Menüs möchte ich hinweisen, da ich deren Funktionsweise erst mal nicht verstanden habe. Der Erste findet sich im System-Menü unter der Bezeichnung "Konstante Blende". Er bewirkt, dass die Kamera beim Zoomen die Blende konstant hält. Das funktioniert natürlich nicht, wenn ich aus dem Weitwinkelbereich in den Telebereich zoome, aber umgekehrt. Stelle ich beispielsweise Blende f5.0 ein, während die Kamera auf einer Brennweite von 180 Millimeter steht, so bleibt es bei Blende f5.0, auch wenn ich in eine Weitwinkel-Brennweite zoome. Das funktioniert übrigens nur in den Einstellungen "M" und "A". Diese Funktion ist dann interessant, wenn ich eine Reihenaufnahme von einem Motiv mit unterschiedlichen Brennweiten machen möchte. Denn so bleibt der Bildeindruck immer identisch.

Die zweite Funktion ist ebenfalls im System-Menü und zwar unter dem Punkt "Fn1-Taste + Auslöser". Nun gibt es ja dort zwei weitere Punkte: "Fn1-Taste + Einstellrad" und "Fn1 + Einstellrad". Auch das ein bisschen verwirrend, aber einfach zu erklären. Der erste Punkt bezieht sich auf die beiden Einstellräder, der zweite auf das Drehrad auf der Kamerarückseite. Sprich: Drücke ich die Fn1-Taste – die befindet sich auf der Kamera-Vorderseite unten zwischen Objektiv und Handgriff – kann ich mit einem der beiden EInstellräder die erste gewählte Funktion einstellen und mit dem Drehrad auf der Rückseite die zweite Funktion.

Nun könnte man meinen, dass das mit dem Auslöser auch so funktioniert. Ist aber nicht so. Am Beispiel des Weißabgleichs erkläre ich, was die Funktion bewirkt. Zunächst wähle ich für die Einstellung "Fn1-Taste + Auslöser" im Menü "Weißabgleich". Fotografiere ich im Innenraum, kann es vorkommen, dass ich den Weißabgleich entsprechende des Umgebungslichts manuell einstelle, beispielsweise auf "Leuchtstofflampe FL3". Fotografiere ich nun ein Motiv und drücke dabei die Fn1-Taste, wählt die Kamera nicht die von mir gewählte Weißabgleich-Einstellung "Leuchststofflampe FL3", sondern nimmt den automatischen Weißabgleich. Ist "Fn1-Taste + Auslöser" auf ISO eingestellt, nimmt die Kamera beim gleichzeitigen Drücken der Fn1-Taste nicht die eingestellte ISO-Empfindlichkeit, sondern einen Wert, der sich innerhalb des ISO-Auto-Bereichs befindet. Im Standard ist das ein Wert zwischen ISO 80 und ISO 800. Ist beispielsweise ISO 80 gewählt und es ist zu dunkel, geht die Kamera automatisch auf ISO 400 oder ISO 800 hoch, wenn ich beim Auslösen gleichzeitig die Fn1-Taste drücke. Ist es hell genug bleibt sie bei ISO 80. Habe ich ISO 3200 eingestellt, so geht die Kamera in jedem Fall beim Auslösen und gleichzeitigem Drücken der Fn1-Taste mindesten auf ISO 800 runter. Ist der Punkt "Picture Control" für die "Fn1-Taste + Auslöser"-Funktion gewählt, nimmt die Kamera in der Standard-Einstellung auf, wenn ich beim Auslösen gleichzeitig die Fn1-Taste drücke. Einstellungen wie Schwarz-Weiß werden für diese eine Aufnahme ignoriert. Ist die "Fn1-Taste + Auslöser"-Funktion mit "NRW (RAW)/NORMAL" belegt, schaltet die Kamera zwischen RAW und NORMAL um, wenn ich beim Auslösen die Fn1-Taste drücke. Sprich: Habe ich FINE oder NORMAL gewählt und drücke beim Auslösen die FN1-Taste, wird in RAW aufgenommen, habe ich RAW gewählt, wird stattdessen in NORMAL aufgenommen. Keine Auswirkungen hat das Drücken der Fn1-Taste, wenn RAW+FINE oder RAW+NORMAL eingestellt ist.

Jetzt kann's mit dem Fotografieren los gehen. Ich fange mit der Nikon an: Programmwahlrad auf "A" für Aperture (Blendenvorwahl) gestellt und mit dem vorderen kleinen Drehrad die Kamera auf Blende 2.8 gestellt und ISO-Empfindlichkeit auf ISO 400 gestellt. Nun visiere ich das Motiv an und löse aus. Das ging flott! Die Nikon scheint eine kurze Auslöseverzögerung zu haben. Also den Zoom auf mittlere Brennweite und noch mal auslösen – auch das ging sehr flott. Jetzt das Ganze noch mal auf maximaler Brennweite – klick, einen winzigen Moment länger hat's gedauert, aber immer noch sehr schnell. Prima, die Nikon P7800 scheint sich gut für Point-and-Shoot-Motive zu eigenen. Wenn ich im System-Menü unter dem Punkt "Sound" dann noch alle Geräusche ausschalte – perfekt, so nimmt man mich kaum noch wahr.

Die ersten Aufnahmen habe ich im Autofokus-Modus "Automatik" gemacht, mal schauen, welche Varianten die P7800 noch zu bieten hat. Dazu drücke ich auf dem Vierwegeschalter die rechte Seite – das Autofokus-Menü erscheint. Ich kann wählen zwischen Porträt-Autofokus, Manuell, Mitte (normales Messfeld), Mitte (großes Messfeld), Motivverfolgung und AF-Zielsuche. Ich wähle "Manuell". Allerdings scheint das nicht die manuelle Fokussierung zu sein, sondern die manuelle Wahl des Autofokusfeldes. Und tatsächlich ein kleines Rechteck taucht auf dem Bildschirm auf. Mit dem Vierwegeschalter kann ich den Rahmen an die gewünscht Position verschieben. Ein Druck auf die OK-Taste – fertig. Jetzt tippe ich den Auslöser an und die Nikon fokussiert tatsächlich auf das gewählte Feld. Nun noch mal die OK-Taste gedrückt und ich kann den Rahmen weiter verschieben – das geht flott und einfach. Der lässt sich übrigens nicht ganz an den Rand verschieben, ein kleiner Rahmen bleibt, der nicht genutzt werden kann. Die anderen Autofokus-Methoden sind selbsterklärend. Bei der Motivverfolgung muss ich den Rahmen auf den Teil des Motivs positioniere, den ich verfolgen will und dann die OK-Taste drücken. Schwupp und schon folgt der Autofokusrahmen dem sich bewegenden Motivteil. 

Jetzt fehlt noch das manuelle Fokussieren. Nur: Wo stelle ich auf manuelles Fokussieren um? Im Autofokus-Menü ist davon weit und breit nichts zu sehen. Also ab ins Hauptmenü – Fehlanzeige. Auch da ist nichts zu sehen. Es gibt zwar den Menüpunkt "Autofokus", da kann ich allerdings nur zwischen "Einzelautofokus" und "Permanenter AF" wählen. Vielleicht hat die P7800 ja gar keine manuelle Fokussierung – na gut, dann probiere ich eben den Makro-Modus erst mal aus. Ich drücke die Makro-Taste, das ist die Untere des Vierwege-Schalters, und welch' Überraschung: Neben zwei Makro-Modi und der Unendlich-Einstellung ist da doch tatsächlich die Umstellung auf manuelles Fokussieren "MF", die ich gleich wähle. Ach ja, sollte die Kamera gerade auf Motivverfolgung stehen, ist MF ausgegraut und du musst erst einen anderen Autofokus-Modus wählen. Jetzt auf's Motiv zielen und den Auslöser leicht antippen. In der Mitte wird der Bildausschnitt vergrößert angezeigt. Nun einfach am großen Drehrad so lange kurbeln, bis das Bild im Ausschnitt scharf ist. Der Ausschnitt lässt sich übrigens nicht verschieben oder weiter vergrößern. Ich find's nicht schlimm, mir reicht die Ansicht so. Ein Trick zum Fokussieren: Wenn du die rechte Taste des Vierwegeschalters drückst, kommt die Frage "Automatisch auf das Motiv in der Bildmitte fokussieren?". Wenn du jetzt "Ja" wählst, stellt die Kamera automatisch scharf, und du kannst anschließend manuell nachfokussieren – klappt prima. Sollte die Fokus-Lupe übrigens nicht auftauchen, einfach die OK-Taste drücken, dann sollte er sichtbar sein. Fazit des Fokussierens: Alle wichtigen Funktionen sind vorhanden und die Bedienung klappt ohne Probleme – ein bisschen Übung ist natürlich immer nötig.

Und jetzt das Ganze mit der G16. Programmwahlrad auf "Av", mit dem vorderen Drehrad Blende 2.8 gewählt und über die "FUNC/SET"-Taste ISO 400 eingestellt. Jetzt das Motiv anvisieren und auslösen. Einen Unterschied zur P7800 kann ich nicht feststellen. Auch die G16 löst flott aus. Das Ganze nochmal bei mittlerer und größter Brennweite – auch das geht flott. Im Telebereich ist die Canon vielleicht einen Hauch schneller, aber sie hat ja auch ein paar Millimeter weniger Brennweite.

Jetzt den Autofokus-Rahmen verschieben. Dazu drücke ich die Fokus-Taste – links unter dem großen Drehrad auf der Kamerarückseite – und schiebe per Vierwegeschalter den kleinen Rahmen dahin, wo ich ihn gerne hätte. Die Größe lässt sich durch einen Druck auf die Menü-Taste vergrößern und verkleinern. Noch mal die Autofokus-Taste gedrückt und der Rahmen ist da, wo er hin gehört. Nun drücke ich den Auslöser, und die Kamera macht genau das, was ich will: Sie fokussiert auf der Position des Rahmens scharf. Kleiner Tipp: Wenn du die Autofokus-Taste etwas länger drückst, springt der Autofokus-Rahmen in die Mitte des Bildes.

So, jetzt noch die übrigen Autofokus-Methoden ausprobieren. Bei den FUNC./SET-Einstellung ist keine Einstellung dabei – aber im Menü. Gleich der erste Punkt "AF-Rahmen" ist es. Er steht jetzt auf "FlexiZone". Zur Wahl stehen noch "Verfolg. AF" und "Gesicht/AiAF". Bei letzterem fokussiert die Kamera bevorzugt auf Gesichter. "Verfolg. AF" versteht sich von selbst: Die Kamera folgt einem bestimmten Punkt. Ein Tipp: Hast du "FlexiZone" gewählt, kannst du den Menü-Punkt "AF-Feld Lupe" auf "An" stellen – vorausgesetzt "Servo AF" steht auf "Aus". Das Ergebnis: Beim Antippen des Auslösers wird der Ausschnitt, auf den die Kamera scharf fokussiert hat, vergrößert angezeigt – die Lupenfunktion.

Auch die Canon muss sich jetzt noch in der manuellen Fokussierung beweisen. Bei der Canon G16 finde ich die Funktion sofort: Ein Druck auf die obere Taste des Vierwegeschalters und schon geht's los. Auf dem Bildschirm wird ein Ausschnitt des Motivs vergrößert angezeigt. Mit einem Dreh am Rad auf der Kamerarückseite stelle ich die Entfernung ein, bis das Motiv scharf ist. Konnte man bei der G15 weder den Ausschnitt verschieben, noch vergrößern oder verkleinern, geht das jetzt bei der G16. Zwischen Vollansicht, 2facher und 4facher Vergrößerung wird mit einem Druck auf die Blitztaste umgeschatet – das ist die rechte Taste des Vierwegeschaters. Sollte übrigens keine Vergrößerung zu sehe sein, muss die im Menü noch eingeschaltet werden. Das geht unter dem Menüpunkt "MF-Fokus Lupe" im Aufnahme-Menü. Ob man da 2fach oder 4fach wählt ist egal, denn zwischen den Vergrößerungen kann auch nachträglich noch umgeschaltet werden. Soll der Lupenbereich verschoben werden, einfach die Fokus-Taste links unter dem Drehrad auf der Rückseite drücken und den Fokusbereich verschieben. Danach noch mal die MF-Taste drücken und schon wird der gewünschte Bereich vergrößert angezeigt. Klapp prima. Noch ein Tipp: Du musst erst die MF-Funktion ausschalten, bevor du wieder einen Autofokus-Modus im Menü wählen kannst. Dazu einfach die linke Taste des Vierwegeschalters drücken. 

Neben diesen Verbesserungen gegenüber der G15 gibt es noch zwei weitere Verbesserungen. Als erstes wäre da die Peaking-Funktion. Die wird im Aufnahme-Menü unter dem Punkt "Einst. für MF Peaking..." mit einem Druck auf die rechte Taste des Vierwegeschalters aktiviert. Als erstes natürlich den Punkt "Peaking" auf "An", dann die "Empfindlichkeit" und die "Farbe" wählen. Wird nun manuell fokussiert, zeigt die G16 an kontrastreichen Kanten einen Farbsaum, sobald der maximale Kontrast erreicht ist und das Motiv scharf gestellt ist – eine super Hilfe. Und was ist der zweite neue Punkt? Das Fokus-Braketing. Ist das manuelle Fokussieren eingeschaltet, einfach die MENU-Taste drücken. Jetzt kannst du das Braketing in drei Stufen wählen: Fein, Mittel und Stark. Und was passiert dann? Die Kamera macht drei Aufnahmen, eine mit dem eingestellten Fokus, eine mit nach vorne verschobenem Fokus, eine mit nach hinten verschoben Fokus. Gerade bei kritischen Motiven kann das sehr hilfreich sein – eine interessante Funktion. 

In dem Zusammenhang noch mal ein Wort zum optischen Sucher der G16. Möchte man einen ganz präzisen Bildausschnitt aufnehmen, ist der Sucher dafür ungeeignet. Am Beispiel rechts ist das sehr gut zu sehen. Auf meinen Bildschirm habe ich ein Rechteck im Format 4:3. Das visiere ich durch den optischen Sucher so an, dass es absolt formatfüllend und perfekt eingepasst ist – eingestellt dabei sind die maximale Brennweite von 140 Millimeter und der Aufnahmeabstand beträgt rund 1,50 Meter. Das Ergebnis dieser Aufnahme ist auf dem linken der beiden Abbildungen rechts zu sehen. Es hätte so aussehen sollen, wie die rechte der beiden Aufnahmen. Die habe ich anschließend per Kontrollbildschirm gemacht. Nur der gibt den Bildausschnitt perfekt wieder. Fotografiert man durch den optischen Sucher, ist das Rechteck deutlich nach oben verschoben und zusätzlich ist ein großer Rand um das Rechteck mit auf dem Foto, der dort eigentlich nichts zu suchen hat. Das Phänomen nennt sich Parallaxe. Nur bei sehr hochwertigen Kameras gibt es den sogenannten Parallaxen-Ausgleich, der dafür sorgt, dass das Bild im Sucher auch das spätere Ergebnis perfekt wiedergibt. 

Bei der Nikon tritt dieses Problem nicht auf, da der elektronische Sucher das Motiv exakt so wiedergibt, wie es aufgenommen wird. Noch ein Wort zum Bildeindruck des Nikon-Suchers. Sicher ist er nicht riesig und die Auflösung liegt mit 921.000 Bildpunkten auf einem mittleren Niveau – die besten elektronischen Sucher haben Auflösungen von deutlich mehr als zwei Millionen Bildpunkten. Auch der Kontrast und die Farbwiedergabe liegt nicht auf Spitzenniveau, aber: Bei einer solchen Kamera erwarte ich das auch nicht. Zum Kontrollieren des Bildausschnitts und zur Einstellung der Menüs ist er völlig ausreichend. Denn bei hellem Sonnenlicht ist auf den Kontrollmonitoren nichts zu erkennen. Ein weiterer Pluspunkte des elektronischen Suchers: Die Wasserwaage wird darin angezeigt, so dass ich die Kamera präzise am Horizont ausrichten kann. 

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TOP 2 – Bildqualität

Jetzt kommt der wichtigste Punkte. Denn: Was nützt die best ausgestattete Kamera, wenn die Bildqualität nicht stimmt. Bevor's ans Bewerten der Aufnahmen geht, noch ein paar Eckdaten zu den Kameras. Beide Kameras sind mit einem 12-Megapixel-Sensor der Größe 1/1,7 Zoll ausgestattet. Die Größe des Senors beträgt demnach  7,4 x 5,6 Millimetern, entsprechend eine Diagonale von 9,5 Millimetern und einem Brennweitenverlängerungsfaktor von 4,6fach. Somit ergeben sich aus der Brennweite der Canon G16 mit 5,1 bis 30,5 Millimetern 28 bis 140 Millimeter im Kleinbildformat und bei der Nikon P7800 sind die 6,0 bis 42,8 dann 28 bis 200 Millimeter umgerechnet auf das Kleinbildformat.

Über die Ausgangsblenden hatte ich ja bereits vorher geschrieben, die kleinste Blendenöffnung (größte Blendenzahl) beträgt bei beiden Kameras f8.0. Bei der Nikon kann die Belichtungszeit zwischen 30 Sekunden und 1/4000 Sekunde eingestellt werden. Wobei bei der Nikon die 60 Sekunden nur bis ISO 400 gewählt werden kann und in der Einstellung "M" (manuelle Zeit- und Blendenwahl). Die Canon hat als kürzeste Belichtungszeit ebenfalls 1/4000 Sekunden und als längste Belichtungszeit 250 Sekunden. Allerdings steht diese Langzeitbelichtung nur bei ISO 80 zur Verfügung. Eine weitere Einschränkung: Die kürzeste Belichtungszeit kann nicht in Verbindung mit Blende f6.3, f7.1 und f8.0 genutzt werden. Bei größeren Blenden geht die Verschlusszeit bis auf 1/2000 Sekunde bei Blende f1.8 runter. Bei der Nikon ist es ähnlich, da geht's allerdings erst ab Blende f4.0 auf 1/3200 Sekunde runter, bei Blende f2.0 ist es dann aber auch wieder 1/2000 Sekunde. Soviel zu den Belichtungszeiten, Blenden und Limitierungen.

Neben der generellen Bildqualität ist bei Kompaktkameras ein weiterer Aspekt wichtig: Die Verzerrung des Objektivs. Im Gegensatz zu Systemkameras und Spiegelreflexkameras kann man das Objektiv schließlich nicht tauschen und da sollte die Qualität einfach stimmen. Wie man's rausfindet? Ganz einfach: Einfach ein Rechteck in maximaler Weitwinkel- und Tele-Einstellung fotografieren. Bestenfalls sind die Linien schnurgrade und es zeigt sich auf dem Foto eine perfektes Rechteck. Die Canon bekommt das fast perfekt hin. Gut im Weiwinkelbereich sind ganz leichte tonnenförmige Verzerrungen sichtbar. Tonnenförmig? Die Linien gehen ein wenig nach außen. Das Gegenteil davon sind kissenförmige Verzerrungen, bei denen die Linien nach innen gehen – dieser Effekt tritt vor allem in der Teleeinstellung auf. Auch hier zeigt die Canon praktisch keine Bildfehler.

Nicht ganz so gut schlägt sich die Nikon. Die zeigt in der maximalen Weitwinkeleinstellung leichte tonnenförmige Verzerrungen und in der Teleeinstellung minimale kissenförmige. Wie das aussieht, zeigen die beiden Aufnahmen unten.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. 

  • Nikon Coolpix P7800 (1) Verzerrung WeitwinkelNikon Coolpix P7800 (1) Verzerrung WeitwinkelNikon Coolpix P7800 (1) Verzerrung Weitwinkel
  • Nikon Coolpix P7800 (2) Verzerrung TeleNikon Coolpix P7800 (2) Verzerrung TeleNikon Coolpix P7800 (2) Verzerrung Tele

So, jetzt endlich zum Vergleich der Bildqualität. Wie gehabt gibt es wieder zwei Motive, die ihr schon kennt –  eins bei Tageslicht und eins bei wenig Licht. Die ISO-Werte starten bei beiden Kameras mit ISO 80 und gehen bei der Canon G16 bis ISO 12800, bei der Nikon P7800 bis ISO 6400. Die Tageslicht-Aufnahmen mit höherer ISO-Empfindlichkeit habe ich mit zugeschaltetem ND-Filter gemacht, um eine Überbelichtung zu vermeiden und mit Blende f4.0 arbeiten zu können. Alle Fotos sind vom Stativ gemacht worden. Zunächst die Aufnahmen in voller Größe, aber reduzierter Auflösung von 1200 x 900 Bildpunkten, heruntergerechnet vom JPEG-Original direkt aus der Kamera - OOC (Out of Camera). Sämtliche Aufnahmeparameter stehen in der Bildunterschrift. Im zweiten Durchgang gibt es dann einen Ausschnitt in Originalauflösung von 1200 x 900 Bildpunkten, wieder unbearbeitet. Die Original-Auflösung der Bilder beträgt übrigens 4000 x 3000 Bildpunkte.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 80 bis ISO 6400 beziehungsweise ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 28 Millimeter Brennweite
  • Canon PowerShot G16 (1) ISO 80 f4.0 1-125 Sek 1200 x 900Canon PowerShot G16 (1) ISO 80 f4.0 1-125 Sek 1200 x 900Canon PowerShot G16 (1) ISO 80 f4.0 1-125 Sek 1200 x 900
  • Canon PowerShot G16 (2) ISO 100 f4.0 1-160 Sek 1200 x 900Canon PowerShot G16 (2) ISO 100 f4.0 1-160 Sek 1200 x 900Canon PowerShot G16 (2) ISO 100 f4.0 1-160 Sek 1200 x 900
  • Canon PowerShot G16 (3) ISO 200 f4.0 1-320 Sek 1200 x 900Canon PowerShot G16 (3) ISO 200 f4.0 1-320 Sek 1200 x 900Canon PowerShot G16 (3) ISO 200 f4.0 1-320 Sek 1200 x 900
  • Canon PowerShot G16 (4) ISO 400 f4.0 1-640 Sek 1200 x 900Canon PowerShot G16 (4) ISO 400 f4.0 1-640 Sek 1200 x 900Canon PowerShot G16 (4) ISO 400 f4.0 1-640 Sek 1200 x 900
  • Canon PowerShot G16 (5) ISO 800 f4.0 1-1000 Sek 1200 x 900Canon PowerShot G16 (5) ISO 800 f4.0 1-1000 Sek 1200 x 900Canon PowerShot G16 (5) ISO 800 f4.0 1-1000 Sek 1200 x 900
  • Canon PowerShot G16 (6) ISO 1600 f4.0 1-2000 Sek 1200 x 900Canon PowerShot G16 (6) ISO 1600 f4.0 1-2000 Sek 1200 x 900Canon PowerShot G16 (6) ISO 1600 f4.0 1-2000 Sek 1200 x 900
  • Canon PowerShot G16 (7) ISO 3200 f4.0 1-500 Sek ND-Filter 1200 x 900Canon PowerShot G16 (7) ISO 3200 f4.0 1-500 Sek ND-Filter 1200 x 900Canon PowerShot G16 (7) ISO 3200 f4.0 1-500 Sek ND-Filter 1200 x 900
  • Canon PowerShot G16 (8) ISO 6400 f4.0 1-1000 Sek ND-Filter 1200 x 900Canon PowerShot G16 (8) ISO 6400 f4.0 1-1000 Sek ND-Filter 1200 x 900Canon PowerShot G16 (8) ISO 6400 f4.0 1-1000 Sek ND-Filter 1200 x 900
  • Canon PowerShot G16 (9) ISO 12800 f4.0 1-2000 Sek ND-Filter 1200 x 900Canon PowerShot G16 (9) ISO 12800 f4.0 1-2000 Sek ND-Filter 1200 x 900Canon PowerShot G16 (9) ISO 12800 f4.0 1-2000 Sek ND-Filter 1200 x 900
  • Nikon Coolpix P7800 (1) ISO 80 f4.0 1-100 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (1) ISO 80 f4.0 1-100 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (1) ISO 80 f4.0 1-100 Sek 1200 x 900
  • Nikon Coolpix P7800 (2) ISO 100 f4.0 1-125 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (2) ISO 100 f4.0 1-125 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (2) ISO 100 f4.0 1-125 Sek 1200 x 900
  • Nikon Coolpix P7800 (3) ISO 200 f4.0 1-250 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (3) ISO 200 f4.0 1-250 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (3) ISO 200 f4.0 1-250 Sek 1200 x 900
  • Nikon Coolpix P7800 (4) ISO 400 f4.0 1-500 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (4) ISO 400 f4.0 1-500 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (4) ISO 400 f4.0 1-500 Sek 1200 x 900
  • Nikon Coolpix P7800 (5) ISO 800 f4.0 1-1000 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (5) ISO 800 f4.0 1-1000 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (5) ISO 800 f4.0 1-1000 Sek 1200 x 900
  • Nikon Coolpix P7800 (6) ISO 1600 f4.0 1-2000 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (6) ISO 1600 f4.0 1-2000 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (6) ISO 1600 f4.0 1-2000 Sek 1200 x 900
  • Nikon Coolpix P7800 (7) ISO 3200 f4.0 1-500 Sek ND-Filter 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (7) ISO 3200 f4.0 1-500 Sek ND-Filter 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (7) ISO 3200 f4.0 1-500 Sek ND-Filter 1200 x 900
  • Nikon Coolpix P7800 (8) ISO 6400 f4.0 1-1000 Sek ND-Filter 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (8) ISO 6400 f4.0 1-1000 Sek ND-Filter 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (8) ISO 6400 f4.0 1-1000 Sek ND-Filter 1200 x 900
 

In der Gesamtansicht, sind kaum Unterschiede zu erkennen. Beide Kameras haben eine sehr gute Detail- und realistische Farbwiedergabe. Dabei scheint die Nikon die Farben etwas kühler wiederzugeben. In der maximalen Weitwinkeleinstellung sind die geringen Verzeichnungen kaum zu sehen und ich finde sie nicht störend. Das Gleiche gilt für die Vignettierung, auch hier halten sich beide Kameras sehr zurück und liefern gute Ergebnisse. Bildstörungen (Rauschen) sind bei der Vollbildwiedergabe ab ISO 800 minimal zu sehen, ab ISO 1600 werden sie etwas deutlicher, wobei beide auf einem sehr hohen Niveau liegen. Erst bei ISO 6400 sind die Bildstörungen sichtbar und Details gehen verloren. Mehr Aufschluss wird nun die Beurteilung eines Bildausschnitts geben. Dazu habe ich ein Bildteil von 1200 x 900 Bildpunkten aus dem Originalbild ausgeschnitten. 

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 80 bis ISO 6400 beziehungsweise ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 28 Millimeter Brennweite
  • Canon PowerShot G16 (1) ISO 80 f4.0 1-125 Sek 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (1) ISO 80 f4.0 1-125 Sek 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (1) ISO 80 f4.0 1-125 Sek 1200 x 900 Detail
  • Canon PowerShot G16 (2) ISO 100 f4.0 1-160 Sek 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (2) ISO 100 f4.0 1-160 Sek 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (2) ISO 100 f4.0 1-160 Sek 1200 x 900 Detail
  • Canon PowerShot G16 (3) ISO 200 f4.0 1-320 Sek 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (3) ISO 200 f4.0 1-320 Sek 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (3) ISO 200 f4.0 1-320 Sek 1200 x 900 Detail
  • Canon PowerShot G16 (4) ISO 400 f4.0 1-640 Sek 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (4) ISO 400 f4.0 1-640 Sek 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (4) ISO 400 f4.0 1-640 Sek 1200 x 900 Detail
  • Canon PowerShot G16 (5) ISO 800 f4.0 1-1000 Sek 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (5) ISO 800 f4.0 1-1000 Sek 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (5) ISO 800 f4.0 1-1000 Sek 1200 x 900 Detail
  • Canon PowerShot G16 (6) ISO 1600 f4.0 1-2000 Sek 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (6) ISO 1600 f4.0 1-2000 Sek 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (6) ISO 1600 f4.0 1-2000 Sek 1200 x 900 Detail
  • Canon PowerShot G16 (7) ISO 3200 f4.0 1-500 Sek ND-Filter 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (7) ISO 3200 f4.0 1-500 Sek ND-Filter 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (7) ISO 3200 f4.0 1-500 Sek ND-Filter 1200 x 900 Detail
  • Canon PowerShot G16 (8) ISO 6400 f4.0 1-1000 Sek ND-Filter 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (8) ISO 6400 f4.0 1-1000 Sek ND-Filter 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (8) ISO 6400 f4.0 1-1000 Sek ND-Filter 1200 x 900 Detail
  • Canon PowerShot G16 (9) ISO 12800 f4.0 1-2000 Sek ND-Filter 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (9) ISO 12800 f4.0 1-2000 Sek ND-Filter 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (9) ISO 12800 f4.0 1-2000 Sek ND-Filter 1200 x 900 Detail
  • Nikon Coolpix P7800 (1) ISO 80 f4.0 1-100 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (1) ISO 80 f4.0 1-100 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (1) ISO 80 f4.0 1-100 Sek 1200 x 900 Detail
  • Nikon Coolpix P7800 (2) ISO 100 f4.0 1-125 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (2) ISO 100 f4.0 1-125 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (2) ISO 100 f4.0 1-125 Sek 1200 x 900 Detail
  • Nikon Coolpix P7800 (3) ISO 200 f4.0 1-250 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (3) ISO 200 f4.0 1-250 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (3) ISO 200 f4.0 1-250 Sek 1200 x 900 Detail
  • Nikon Coolpix P7800 (4) ISO 400 f4.0 1-500 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (4) ISO 400 f4.0 1-500 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (4) ISO 400 f4.0 1-500 Sek 1200 x 900 Detail
  • Nikon Coolpix P7800 (5) ISO 800 f4.0 1-1000 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (5) ISO 800 f4.0 1-1000 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (5) ISO 800 f4.0 1-1000 Sek 1200 x 900 Detail
  • Nikon Coolpix P7800 (6) ISO 1600 f4.0 1-2000 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (6) ISO 1600 f4.0 1-2000 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (6) ISO 1600 f4.0 1-2000 Sek 1200 x 900 Detail
  • Nikon Coolpix P7800 (7) ISO 3200 f4.0 1-500 Sek ND-Filter 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (7) ISO 3200 f4.0 1-500 Sek ND-Filter 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (7) ISO 3200 f4.0 1-500 Sek ND-Filter 1200 x 900 Detail
  • Nikon Coolpix P7800 (8) ISO 6400 f4.0 1-1000 Sek ND-Filter 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (8) ISO 6400 f4.0 1-1000 Sek ND-Filter 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (8) ISO 6400 f4.0 1-1000 Sek ND-Filter 1200 x 900 Detail
 

In der Detailansicht werden die Unterschiede etwas deutlicher. In den niedrigen ISO-Werten löst die Nikon die hellen Farbtöne etwas besser auf. Zu sehen ist das an den weißen Steinen der Wand. Die feinen Nuancen der Fugen gibt die Nikon P7800 etwas besser wieder. Außerdem wirken die Fotos der Nikon etwas knackiger. Die feinen Zweige des Strauchs links neben der Türe werden etwas präziser wiedergegen. Allerdings sind die Unterschiede nur minimal und können über die Nachbearbeitung oder entsprechende Kameraeinstellungen ausgeglichen werden. Insgesamt ist die Bildqualität beider Kameras in den niedrigen ISO-Werten bis ISO 400 auf einem sehr hohen Niveau und nahezu identisch. Wirkliche Vorteile kann sich hier keine der beiden Kameras erarbeiten.

Ab ISO 800 setzen bei beiden Kameras Bildstörungen (Rauschen) ein. Bei der Nikon sind sie jedoch etwas deutlicher sichtbar – bei der Canon setzt das Rauschen weicher ein. Dafür ändert sich zwischen ISO 800 und ISO 1600 bei der Nikon kaum etwas an der Bildqualität. Die Canon ist hier bei ISO 800 im Vorteil, erreicht dann bei ISO 1600 aber das Niveau der P7800. Mit steigendem Bildrauschen gehen Details verloren. Gut zu sehen ist das an den feinen Zweigen und der Schrift über der Türe. Bei ISO 1600 ist die Schrift jedoch noch gut zu lesen. Bei ISO 3200 nehmen die Bildstörungen weiter zu, wobei die Canon hier etwas zurückhaltender ist – das Bildrauschen wirkt bei der G16 nicht ganz so störend. In den dunkelgrünen Flächen ist das recht gut zu sehen. Bei beiden Kameras sinkt die Detailwiedergabe, wobei die Schrift immer noch zu lesen ist. Bei ISO 6400 gehen dann feine Details weiter verloren, bei der Canon stärker, als bei der Nikon. Bei der ist die Schrift über der Türe noch zu lesen, während sie bei der Canon stärker verschwimmt. Gleiches gilt auch für die feinen Zweige des Strauches links der Haustüre.

Es folgen die Aufnahmen bei wenig Licht. Auch hier wieder zwei Varianten: Zunächst das gesamte Motiv in der verringerten Auflösung von 1200 x 900 Bildpunkten und dann der Ausschnitt mit 1200 x 900 Bildpunkten in Originalauflösung.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 80 bis ISO 6400 beziehungsweise ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 65 Millimeter Brennweite
  • Canon PowerShot G16 (1) ISO 80 f4.0 1 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900Canon PowerShot G16 (1) ISO 80 f4.0 1 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900Canon PowerShot G16 (1) ISO 80 f4.0 1 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900
  • Canon PowerShot G16 (2) ISO 100 f4.0 1 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900Canon PowerShot G16 (2) ISO 100 f4.0 1 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900Canon PowerShot G16 (2) ISO 100 f4.0 1 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900
  • Canon PowerShot G16 (3) ISO 200 f4.0 1-5 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900Canon PowerShot G16 (3) ISO 200 f4.0 1-5 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900Canon PowerShot G16 (3) ISO 200 f4.0 1-5 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900
  • Canon PowerShot G16 (4) ISO 400 f4.0 1-6 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900Canon PowerShot G16 (4) ISO 400 f4.0 1-6 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900Canon PowerShot G16 (4) ISO 400 f4.0 1-6 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900
  • Canon PowerShot G16 (5) ISO 800 f4.0 1-13 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900Canon PowerShot G16 (5) ISO 800 f4.0 1-13 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900Canon PowerShot G16 (5) ISO 800 f4.0 1-13 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900
  • Canon PowerShot G16 (6) ISO 1600 f4.0 1-25 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900Canon PowerShot G16 (6) ISO 1600 f4.0 1-25 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900Canon PowerShot G16 (6) ISO 1600 f4.0 1-25 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900
  • Canon PowerShot G16 (7) ISO 3200 f4.0 1-50 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900Canon PowerShot G16 (7) ISO 3200 f4.0 1-50 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900Canon PowerShot G16 (7) ISO 3200 f4.0 1-50 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900
  • Canon PowerShot G16 (8) ISO 6400 f4.0 1-100 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900Canon PowerShot G16 (8) ISO 6400 f4.0 1-100 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900Canon PowerShot G16 (8) ISO 6400 f4.0 1-100 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900
  • Canon PowerShot G16 (9) ISO 12800 f4.0 1-200 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900Canon PowerShot G16 (9) ISO 12800 f4.0 1-200 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900Canon PowerShot G16 (9) ISO 12800 f4.0 1-200 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900
  • Nikon Coolpix P7800 (1) ISO 80 f4.0 1 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (1) ISO 80 f4.0 1 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (1) ISO 80 f4.0 1 Sek 1200 x 900
  • Nikon Coolpix P7800 (2) ISO 100 f4.0 1 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (2) ISO 100 f4.0 1 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (2) ISO 100 f4.0 1 Sek 1200 x 900
  • Nikon Coolpix P7800 (3) ISO 200 f4.0 1 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (3) ISO 200 f4.0 1 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (3) ISO 200 f4.0 1 Sek 1200 x 900
  • Nikon Coolpix P7800 (4) ISO 400 f4.0 1-5 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (4) ISO 400 f4.0 1-5 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (4) ISO 400 f4.0 1-5 Sek 1200 x 900
  • Nikon Coolpix P7800 (5) ISO 800 f4.0 1-10 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (5) ISO 800 f4.0 1-10 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (5) ISO 800 f4.0 1-10 Sek 1200 x 900
  • Nikon Coolpix P7800 (6) ISO 1600 f4.0 1-20 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (6) ISO 1600 f4.0 1-20 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (6) ISO 1600 f4.0 1-20 Sek 1200 x 900
  • Nikon Coolpix P7800 (7) ISO 3200 f4.0 1-40 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (7) ISO 3200 f4.0 1-40 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (7) ISO 3200 f4.0 1-40 Sek 1200 x 900
  • Nikon Coolpix P7800 (8) ISO 6400 f4.0 1-80 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (8) ISO 6400 f4.0 1-80 Sek 1200 x 900Nikon Coolpix P7800 (8) ISO 6400 f4.0 1-80 Sek 1200 x 900

Die Aufnahmen beider Kameras sehen recht ähnlich aus. Beide zeigen bis ISO 400 viele Details und eine ausgewogene Farbwiedergabe. Allerdings sollte ich dabei erwähnen, dass die Aufnahmen der Canon PowerShot G16 erst nach manueller Korrektur so aussehen. In der Standdardeinstellung – automatischer Weißabgleich, keine Belichtungskorrektur – waren die Aufnahmen der G16 deutlich überbelichtet. Zudem war die Farbwiedergabe etwas kühler. Warum die Canon in dieser Aufnahmesituation diese Ergebnis lieferte, kann ich nicht nachvollziehen. Bei der Tageslichtaufnahme sind diese Probleme nicht aufgetreten. Auch bei anderen Low-Light-Aufnahmen traten diese Probleme nicht so stark auf. 

Üblicherweise mache ich die Testbilder ohne manuelle Korrekturen, da ich wissen möchte, wie sich die Kamera in der Standardeinstellung verhält, denn das ist schließlich die Basis und die Einstellung, die von den meisten Fotografen verwendet wird. Die Nikon hat unter exakt den gleichen Bedingungen eine korrekte Belichtung und einen guten Weißabgleich hinbekommen. Bei der Canon habe ich übrigens verschiedene Einstellungen für die Belichtungsmessung ausprobiert, keine brachte allerdings ein befriedigendes Ergebnis. Um dahin zu kommen, habe ich eine Belichtungskorretur um -2/3 Blenden eingestellt und einen individuellen Weißabgleich ausgeführt. Rechts ist das Bild zu sehen, wie es vor meiner Korrektur von der G16 aufgenommen wurde. 

Zurück zu den Ergebnissen: Bei ISO 1600 zeigen die Aufnahmen leichte Bildstörungen in Form von Rauschen. Das ist vor allem in den dunkleren und mittleren Tönen zu erkennen. Ein offensichtlicher Detailverlust ist noch nicht zu sehen. Der ist erst ab ISO 3200 zu erkennen und steigert sich dann bei ISO 6400. Die Canon legt bei ihrer maximalen ISO-Empfindlichkeit von ISO 12800 noch mal etwas zu. Wie schon bei den Tageslichtaufnahmen, ist hier deutlicher Detailverlust sichtbar und Bildstörungen. Wie das im Detail aussieht, ist auf den Ausschnitten in Original-Auflösung noch besser zu sehen. 

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 80 bis ISO 6400 beziehungsweise ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 65 Millimeter Brennweite
  • Canon PowerShot G16 (1) ISO 80 f4.0 1 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (1) ISO 80 f4.0 1 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (1) ISO 80 f4.0 1 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 Detail
  • Canon PowerShot G16 (2) ISO 100 f4.0 1 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (2) ISO 100 f4.0 1 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (2) ISO 100 f4.0 1 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 Detail
  • Canon PowerShot G16 (3) ISO 200 f4.0 1-5 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (3) ISO 200 f4.0 1-5 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (3) ISO 200 f4.0 1-5 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 Detail
  • Canon PowerShot G16 (4) ISO 400 f4.0 1-6 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (4) ISO 400 f4.0 1-6 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (4) ISO 400 f4.0 1-6 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 Detail
  • Canon PowerShot G16 (5) ISO 800 f4.0 1-13 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (5) ISO 800 f4.0 1-13 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (5) ISO 800 f4.0 1-13 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 Detail
  • Canon PowerShot G16 (6) ISO 1600 f4.0 1-25 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (6) ISO 1600 f4.0 1-25 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (6) ISO 1600 f4.0 1-25 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 Detail
  • Canon PowerShot G16 (7) ISO 3200 f4.0 1-50 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (7) ISO 3200 f4.0 1-50 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (7) ISO 3200 f4.0 1-50 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 Detail
  • Canon PowerShot G16 (8) ISO 6400 f4.0 1-100 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (8) ISO 6400 f4.0 1-100 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (8) ISO 6400 f4.0 1-100 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 Detail
  • Canon PowerShot G16 (9) ISO 12800 f4.0 1-200 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (9) ISO 12800 f4.0 1-200 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 DetailCanon PowerShot G16 (9) ISO 12800 f4.0 1-200 Sek -2-3 fStopp 1200 x 900 Detail
  • Nikon Coolpix P7800 (1) ISO 80 f4.0 1 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (1) ISO 80 f4.0 1 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (1) ISO 80 f4.0 1 Sek 1200 x 900 Detail
  • Nikon Coolpix P7800 (2) ISO 100 f4.0 1 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (2) ISO 100 f4.0 1 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (2) ISO 100 f4.0 1 Sek 1200 x 900 Detail
  • Nikon Coolpix P7800 (3) ISO 200 f4.0 1 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (3) ISO 200 f4.0 1 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (3) ISO 200 f4.0 1 Sek 1200 x 900 Detail
  • Nikon Coolpix P7800 (4) ISO 400 f4.0 1-5 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (4) ISO 400 f4.0 1-5 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (4) ISO 400 f4.0 1-5 Sek 1200 x 900 Detail
  • Nikon Coolpix P7800 (5) ISO 800 f4.0 1-10 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (5) ISO 800 f4.0 1-10 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (5) ISO 800 f4.0 1-10 Sek 1200 x 900 Detail
  • Nikon Coolpix P7800 (6) ISO 1600 f4.0 1-20 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (6) ISO 1600 f4.0 1-20 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (6) ISO 1600 f4.0 1-20 Sek 1200 x 900 Detail
  • Nikon Coolpix P7800 (7) ISO 3200 f4.0 1-40 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (7) ISO 3200 f4.0 1-40 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (7) ISO 3200 f4.0 1-40 Sek 1200 x 900 Detail
  • Nikon Coolpix P7800 (8) ISO 6400 f4.0 1-80 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (8) ISO 6400 f4.0 1-80 Sek 1200 x 900 DetailNikon Coolpix P7800 (8) ISO 6400 f4.0 1-80 Sek 1200 x 900 Detail

In der Detailansicht sind die feinen Unterschiede besser zu erkennen. Die Nikon gibt die Farben mit dem automatischen Weißabgleich recht harmonisch, aber etwas wärmer wieder. Die Canon nach dem manuellen Weißabgleich ein wenig kühler. Bei beiden Kameras kann über den individuellen Weißabgleich hier eine präzise Abstimmung erfolgen.

Manueller Weißabgleich: Bei der Canon wird dazu das Quick-Menü mit der "FUNC./SET"-Taste aufgerufen. Nun auf den Punkt Weißabgleich gehen und den Punkt "Manuell 1" oder "Manuell 2" aufrufen. Nun kann per Dreh am vorderen Drehrad die Farbe korrigiert werden. Nach links wird das Bild kühler, nach rechts wärmer. Das Ergebnis ist sofort auf dem Bildschirm sichtbar. Bei der Nikon wird das Quick-Menü per "QUAL./ISO/WB"-Taste aufgerufen. Nun auf den Punkt Weißabgleich gehen und den Punkt "K" (Kelvin = Lichttemperatur) wähen. Nun die untere Taste des Vierwegeschalters drücken und per hinterem kleinen Drehrad den Kelvin-Wert zwischen 2500 und 10000 wählen. Bei niedrigen Werten wird die Aufnahme kühler, bei hohen Werten wärmer. Bei beiden Kameras ist zusätzlich eine Feinabstimmung per Farbkorrdinaten möglich.

Die Details werden bei beiden Kameras ähnlich gut wiedergegeben. Die Aufnahme der Canon G16 sehen einen Hauch unschärfer aus. Besonders gut sieht man das an der feinen Schrift, die bei der Nikon etwas knackiger rüberkommt. Eine künstliche Ansteilung der Schärfe ist nicht zu erkennen. Bei ISO 400 fällt dieser Unterschied noch ein wenig deutlicher auf. Bildstörungen sind bei beiden Modellen nocht nicht erkennbar. Die fallen erst bei ISO 1600 auf. Dann geht bei der Nikon auf die Schärfe und Detailwiedergabe zurück. Noch deutlicher wird das bei ISO 3200. Hier wird dann auch das Rauschen stärker, was am linken Etikett gut zu erkennen ist. An der Rundung in Richtung Wand sieht man, wie das Rauschen zunimmt, je dunkler das Etikett wird. Bei ISO 6400 nehmen die Störungen noch weiter zu und die Detailwiedergabe nimmt ab. Erstaunlicherweise stärker bei der Canon, als bei der Nikon. Bei der ist die schwarze Schrift auf dem goldenen Bereich des Etiketts noch als Schrift zu erkennen, während das bei der Canon schon schwierig wird. Noch heftiger werden die Störungen bei ISO 12800 – die Nikon steigt bei ISO 6400 aus. Hier ist auch feine Schrift unter dem Wappen kaum noch zu entziffern. Daher stellt sich die Frage, warum es diesen hohen ISO-Wert überhaupt gibt.

Erstaunlich, die Bildqualität beider Kameras liegt sehr nah beieinander. Konnte die Canon noch beim Test zwischen G15 und P7700 in der Bildqualität punkten, konnte die Nikon hier verlorenen Boden gut machen. Das gilt sowohl beim Thema Bildstörungen als auch für die Detailwiedergabe. Mich haben die Schwierigkeiten der Canon bei den Low-Light-Aufnahmen etwas erstaunt. Eine so deutliche Überbelichtung in der Standardeinstellung hätte ich nicht erwartet.

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TOP 3 – Makro, Video, Tempo und mehr

Neben der Bildqualität gibt es noch ein paar andere interessante Funktionen. Neue Perspektiven lassen sich mit der Makrofunktion eröffnen. Beide Kameras haben eine entsprechende Einstellung. Aufgerufen werden sie mit einem Druck auf den Vierwege-Kombischalter auf der Kamerarückseite – bei der Canon links, bei der Nikon unten. Das entsprechende Symbol ist die kleine Blume. Die Nikon hat noch die Unterscheidung zwischen "Nur Nahaufnahmen" und "Makrofunktion". Was bedeutet das? Ist die Einstellung "Nur Nahaufnahmen" gewählt, kann man keine Aufnahmen machen, bei denen das Motiv etwas weiter entfernt ist. Ist "Makrofunktion" gewählt, kann man Aufnahmen über den gesamten Entfernungsbereich machen.

Wichtig: Die Nikon zeigt beim Zoomen durch einen grünen Balken auf der Zoomskala am oberen Bildschirmrand an, ob man sich im Makrobereich befindet. Verlässt man den Makrobereich, verschwindet der grüne Balken – die kleine Blume wechselt ebenfalls die Farbe von grün auf weiß. Die Canon zeigt im Makromodus die minimale und maximale Entfernung oben im Kontrollbildschirm an. Hier gut zu sehen: In der Weitwinkeleinstellung beträgt die kürzeste Entfernung einen Zentimeter und steigt bis zur maximalen Teleeinstellung auf 40 Zentimeter. Generell liefert die Makrofunktion in den Weitwinkelbrennweiten die stärkste Vergrößerung. Allerdings verdeckt das Objektiv bei den extrem kurzen Entfernungen ein Teil des Motivs, was zu Schatten führen kann. Hier bietet ein kleines Hilfslicht gute Dienste. Blitzen sollte man im Makromodus übrigens nicht, da das Objektiv einen starken Schatten wirft, außerdem ist das Motiv fast immer überbelichtet.

Und so sehen die Ergbenisse aus. Links die Vorlage mit den Ausschnitt, der mit beiden Kameras aufgenommen wurde. Das zweite Bild zeigt das Ergebnis der Canon PowerShot G16, dann das Bild der Nikon Coolpix P7800 und ein Blitzbeispiel, auf dem man sowohl den Schatten unten erkennen kann, als auch die leichte Überbelichtung.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. 

  • Makro (1) VorlageMakro (1) VorlageMakro (1) Vorlage
  • Makro (2) Canon PowerShot G16Makro (2) Canon PowerShot G16Makro (2) Canon PowerShot G16
  • Makro (3) Nikon Coolpix P7800Makro (3) Nikon Coolpix P7800Makro (3) Nikon Coolpix P7800
  • Makro (4) BlitzMakro (4) BlitzMakro (4) Blitz

Mit beiden Kameras können Videos gedreht werden. Beide nehmen in voller HD-Auflösung mit 1920 x 1080 Bildpunkten auf. Die höchste Bildwiederholfrequenz beträgt bei der Canon 60p (60 Vollbilder pro Sekunde) und bei der Nikon 25p (25 Vollbilder pro Sekunde) bei PAL-Aufzeichnung und 30p bei NTSC-Aufzeichnung. Die Umschaltung zwischen den beide Fernsehnormen erfolgt im SETUP-Menü der P7800 unter dem Punkt "TV-Einstellungen" – "Videonorm". Bei der Canon ist es übrigens egal, in welcher Norm aufgenommen wird, die beste Qualität beträgt immer 60p.

Hinweis: Bei der Nikon kann man im SETUP-Menü unter dem Menüpunkt "TV-Einstellungen" zwischen den Videonormen PAL (Europa) und NTSC (Amerika) umschalten. Damit ändert sich auch die maximale Bildwiederholrate von 25p auf 30p für Videoaufnahmen. Da praktisch alle modernen Flachfernseher Videos mit 30p wiedergeben können, solltest du die Nikon auf "NTSC" umstellen.

Die Nikon hat zwei Einstellungen, die du auf dem Programmrad wählen kannst: "Filmsequenz" und "Fortgeschrittenes Filmen". In der ersten Einstellung können nur die Basis-Einstellungen Qualität, Weißabgleich per Quick-Menü-Taste und Autofokus im Video-Menü verändert werden. In der Einstellung "Video CSM" lassen sich per Quci-Menü-Taste zusätzlich die ISO-Empfindlichkeit und der Bildstil – Standard, Neutral, Brillant und Monochrom – einstellen. Beim Filmen beträgt die höchste ISO-Empfindlichkeit übrigen ISO 3200. Darüber hinaus kann im Video-Menü unter dem Punkt "Aufnahmebetriebsart" nicht nur zwischen "A - Zeitautomatik" und "M - Manuell" gewählt werden sondern unter dem Punkt "Effekte" zwischen den Einstellungen Gemälde, Cross-Entwicklung, Weichzeichnung, Nostalgie-Effekt, High- und Low-Key sowie selektive Farbe gewählt werden. 

Nicht ganz so viele Möglichkeiten bietet die Canon unter dem Punkt Filmen "Standardmodus", aber immerhin lassen sich über die "FUNC/SET"-Taste verschiedene Farbeinstellungen wählen. Das zusätzliche iFrame-Videoformat, dass es noch bei der G15 gab, kann man übrigens bei der G16 nicht mehr einstellen. Außer der Vollautomatik beim Filmen, gibt es übrigens kein Belichtungsprogramm, mit dem individuelle Einstellungen von Blende oder Belichtungszeit möglich sind. Die Canon hat übrigens einen eigenen Video-Aufnahme-Knopf, mit dem sich Filmaufnahmen jederzeit starten lassen – auch wenn das Programmwahlrad nicht auf dem Punkt Filmen steht. Das klappt so bei der Nikon nicht. Bei der P7800 muss das Programmwahlrad auf einer der beiden Filmfumktionen stehen. Gestartet wird die Aufnahme dann per Druck auf den normalen Auslöser. Allerdings hat das auch einen Vorteil: Beim Umstellen auf die Videofunktion, ändert sich auch der Bildausschnitt auf das 16:9-Format, so dass man exakt erkennen kann, welchen Bereich man aufnimmt. Bei der Canon springt das Format vom 4:3-Foto- ins 16:9-Video-Format um, sobald man die Videoaufnahmetaste drückt. Beide Kameras nehmen die Videos mit Stereo-Ton auf. Einen Vorteil hat die Nikon allerdings: Bei ihr lässt sich ein externes Mikrofon anschließen. Die Buchse befindet sich an der linken, oberen Ecke der Kameravorderseite hinter einer kleinen Klappe. Beide Kameras haben einen Mini-HDMI-Ausgang über den du sowohl Videos als auch Fotos auf einem Flachbildfernseher wiedergeben kannst. Beide Kameras geben übrigens das Live-Bild nicht über den HDMI-Anschluss wieder.

Die Bildqualität beider Kameras liegt auf ähnlichem Niveau. Zoomen ist mit beiden Kameras möglich, die Schärfe und Belichtung werden zügig nachgeführt. Der Unterschied zwischen 60p (Canon) und 30p (Nikon) wirkt sich nur bei sehr "schnellen" Motiven aus. Hier sieht das Bild der Canon minimal flüssiger aus. Mir gefällt die Qualität beider Kameras sehr gut, wobei ich die vielfältigen Möglichkeiten der Nikon sehr schätze – plus die Möglichkeit ein externes Mikrofon nutzen zu können. Beide Kameras können zwar immer noch nicht einen vollwertigen Camcorder ersetzen, aber für ein paar kleinere Videos reichen die Modelle auf jeden Fall. Und dank der verschiedenen Bildeinstellungen lassen sich nette Bildeffekte beim Filmen umsetzen. Übrigens eine Beschränkung gibt es: Beide Kameras haben eine maximale Aufzeichnungszeit von 29 Minuten – das liegt allerdings nicht daran, dass die Beiden nicht mehr könnten, sondern an gesetzlichen Vorschriften – für längere Aufnahmen würden höhere Einfurhzölle fällig, da es sich dann um Camcorder handeln würde.

Zum Thema Auslöseverzögerung und Autofokusgeschwindigkeit hatte ich ja schon etwas gesagt. Nennenswerte Unterschiede kann ich hier nicht erkennen. Beide Kameras fokussieren schnell und lösen flott aus. Geringe Unterschiede gibt es im Telebereich, hier ist die Nikon geringfügig langsamer, wobei zu berücksichtigen ist, dass sie auch ein paar Millimeter mehr Brennweite hat. Beide Kameras eigenen sich jedenfalls sehr gut für Point-and-Shoot-Aufnahmen und Street-Photography – vor allem auch, weil sie praktisch geräuschlos arbeiten. Kommen wir nun zur Serienbildgeschwindigkeit. Die Nikon P7800 bietet unter dem Punkt "Serienaufnahme" im Aufnahme-Menü sieben Einstellungen plus "Intervallaufnahme". Dabei kann zwischen Intervallzeiten von 30 Sekunden, 1, 5 oder 10 Minuten gewählt werden. Bei der Serienbildgeschwindigkeit gibt es drei Tempi (H-, M- und L-Serie), eine Best-Shot-Serie (BSS), die 16er Serie sowie die Hochgeschwindigkeits-Serie mit 120 oder 60 Bildern pro Sekunde allerdings in verringerter Auflösung. In der H-Serie schafft die Nikon sechs Bilder mit einem Tempo von acht Bildern pro Sekunde, in der mittleren Geschwindigkeit (M-Serie) geht das Tempo auf vier Bilder pro Sekunde runter und im langsamen Tempo (L-Serie) werden maximal 30 Bilder mit einem Tempo von einem Bild pro Sekunde gemacht. Im Prinzip reichen die verschiedenen Einstellungen, ich hätte mir lediglich mehr als sechs Aufnahmen in den beiden schnellsten Tempi gewünscht, denn in der höchsten Geschwindigkeit reicht das nicht mal für eine Sekunde Aufnahmezeit.

Die Canon bietet deutlich weniger Serienbildgeschwindigkeiten. Im Quick-Menü (FUNC.-/SET-Taste) kan lediglich zwischen "Reihenaufnahme" und "AF bei Reihenaufnahme" gewählt werden. Der Unterschied: Bei der ersten Einstellung stellt die G16 nur bei der ersten Aufnahme aufs Motiv scharf und fotografiert dann mit dieser Fokus-Einstellung, in der zweiten Einstellung stellt die Canon bei jeder Aufnahme individuell scharf. Der Tempounterschied: rund zehn Bilder pro Sekunde oder knapp sechs Bilder pro Sekunde. Das hohe Tempo kann Canon allerdings nur dann für längere Zeit durchhalten, wenn schnelle SD-Speicherkarten verwendet werden. Ich habe es mit einer SanDisk Extreme Pro mit 95 Mbit/s getestet und selbst da war mit dem hohem Tempo nach rund 25 Bilden Schluss. Allerdings bleibt das Tempo dann immer noch recht hoch mit etwa fünf bis sieben Bildern pro Sekunde. In der zweiten Variante mit Aufofokus liegt das Tempo bei rund fünf Bildern pro Sekunde. Eine schnelle SD-Karte vorausgesetzt, bleibt dieses Tempo dauerhaft erhalten. Wenn's also ums reine Tempo geht, hat die Canon die Nase vorn, geht's um die Möglichkeiten der verschiedenen Einstellungen, bietet die Nikon mehr.

Bleibt als letzter Punkt das Thema WiFi. Während bei der Nikon die drahtlose Verbindung nur mit per Zubehör WU-1a (45 Euro) hergestellt werden kann, geht das bei der G16 serienmäßig. Allerdings: Mehr als die aufgenommenen Bilder von der Kamera auf ein mobiles Gerät oder einen Computer zu übertragen, geht nicht. Weder die Übertragung der Bilder im Hintergrund, noch eine Fernsteuerung der Kamera sind möglich. Schade, hier hätte Canon deutlich mehr machen können, gerade die Fernsteuerung der Kamera ist eine interessante Möglichkeit. Insofern sehe ich nur einen sehr begrenzten Nutzen im eingebauten WLAN-Modul der G16. Aber zumindest eins geht einfach: Die Kopplung zwischen Kamera und Smartphone und die Bedienung der App. Die heißt übrigens "CameraWindow" und ist kostenlos im App-Store erhältlich. 

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Das Finale – Mein Fazit

Seit Jahren kämpfen Canon und Nikon um die Vorherrschaft in der Klasse der Topkompakten. Gegenüber stehen sich die G- und die P-Serie. Neben der Frage, welche die bessere Bildqualität hat, geht es auch immer um die Ausstattung. Und da hat Nikon in diesem Jahr klar die Nase vorne. Dreh- und Klappmonitor plus elektronischer Sucher ist die Ausstattung, die man sich wünscht. Canons Kontrollbilschirm ist fest eingebaut und der optische Sucher ist zwar ganz nett, aber nicht mehr als ein Hilfs-Sucher. Weiterer Pluspunkt der Nikon ist das 7fach Zoom, das eben ein paar Millimeter mehr hat, die man gerne mitnimmt. Die Lichtstärke leidet darunter praktisch nicht. Eine Ausgangsblende von f1.8 bei der Canon und f2.0 bei der Nikon kann man getrost vernachlässigen. Im wichtigen Weitwinkelbereich legen beide Kameras bei 28 Millimetern los, die G16 endet bei 140 Millimeter während die P7800 eben noch eine Schippe drauflegt und bis 200 Millimeter geht.

Und welche Vorteile hat die Canon? Hier sind es vier Dinge, mit denen die Canon punkten kann: Dem optischem Sucher, den etwas kompakteren Abmessungen, der schnelleren Serienbildgeschwindigkeit und dem eingebauten WLAN-Moduk (WiFi). Konnte die Canon im vergangenen Jahr noch mit der Bildqualität punkten, liegen beide Kameras bei diesem Test auf einem ähnlich hohen Niveau. Und ob man nun die höher einstellbare ISO-Empfindlichkeit der Canon mit ISO 12800 braucht, sei dahingestellt. Das Ganze relativiert sich sowieso, wenn man die Aufnahmen nachträglich professionell mit Photoshop oder Lightroom bearbeitet. Dann verschmelzen die Unterschiede. Denn: Beide Kameras liegen auf einem sehr hohen Niveau in Sachen Bildqualität und können die Aufnahmen selbstverständlich im RAW-Format speichern.

Was die Bedienung und die Menüs anbelangt, gibt es keinen nenneswerten Unterschiede. Die Nikon hat vielleicht druch die beiden Drehräder plus dem Drehrad auf der Kamerarückseite vielleicht einen kleinen Vorteil. Dazu kommen noch die beiden Fn-Tasten, die der Canon fehlen. Beide Kameras haben eine Art Quickmenü, mit dem sich die wichtigsten Kamera-Einstellungen schnell erledigen lassen. Wenn du dich einmal in die Bedienung der Kameras eingearbeitet hast, geht das Navigieren durch die Einstellungen flott von der Hand. Auslösegeschwindigkeit, Serienbildfunktion, Makro, Filmen und Motivprogramme, all' das gibt's bei beiden und unterscheidet sich lediglich in Details. Wem's um's Fotografieren geht, findet bei der G16 und der P7800 alle wichtigen Funktionen. Wem's auch um's Filmen geht, ist man mit der Nikon besser bedient, da sie einen Anschluss für ein externes Mikrofon hat – die Canon G16 hat den nicht. Und der Unterschied zwischen 30p und 60p ist auf dem Papier zwar vorhanden, wirkt sich aber auf das Ergebnis nicht so stark aus.

Und so reduzieren sich die kaufentscheidenden Argumente auf den größeren Zoombereich und den Klappmonitor und elektronischen Sucher der Nikon Coolpix P7800 sowie den optischen Sucher und die höhere Serienbildgeschwindigkeit und das eingebaute WLAN-Modusl der Canon PowerShot G16. Was nun für dich wichtiger ist, das kannst nur du selbst entscheiden. Mein Wunsch fürs nächste Jahr: Ein Touchscreen und eine bessere WLAN-Funktion.

Abschließend stellt sich noch die Frage: Vorgängermodell oder aktuelles Modell? Fangen wir mit der Nikon an, denn da ist die Antwort ganz einfach: Neues Modell – die P7800 hat den elektronischen Sucher, der ein riesen Vorteil ist und den das Vorgängermodell nicht hat. Ansonsten sind die Unterschiede nicht so groß, aber der eine macht den entscheidenden Unterschied. Die nicht mal 100 Euro mehr für die Neue sind in meinen Augen gut investiert. Und bei der Canon? Bildqualität, Zoom, optischer Sucher, Kontrollmonitor und Bedienung sind zwischen G15 und G16 praktisch identisch. Hier sind es die Details, die den Unterschied machen: Das WLAN-Modul (WiFi), die schnellere Serienbildgeschwindigkeit und Full-HD-Video mit 60p. Wer darauf verzichtet, bekommt mit der rund 150 Euro günstigeren G15 ebenfalls eine klasse Kamera.

Alle Bilder gibt es zusätzlich in voller 
Auflösung auf meinem Flickr-Konto

Zu den beiden Kameras gibt es außerdem ein ausführliches Vergleichsviedo auf YouTube

 

 
Vorteile
  • gute Bildqualität
  • gutes Griffgefühl, Einhandbedienung möglich
  • optischer Sucher
  • WLAN-Funktionen (WiFi) eingebaut
  • mittelmäßiger Zoombereich von 28 bis 140 Millimeter
  • guter Makromodus
  • sehr gute Videofunktion mit Full-HD und 60p
  • eingebauter Blitz plus Blitzschuh
  • sehr schnelle Serienbildfunktion
  • gute Bildqualität
  • sehr gutes Griffgehühl, Einhandbedienung möglich
  • dreh- und klappbarer Kontrollmonitor
  • elektronischer Sucher
  • großer Zoombereich von 28 bis 200 Millimeter
  • guter Makromodus
  • gute Videofunktion mit Full-HD und 30p
  • eingebauter Blitz plus Blitzschuh
  • einfache Bedienung dank drei Drehrädern plus zwei Fn-Tasten
  • schnelle Serienbildfunktion
Nachteile
  • optischer Sucher gibt den Bildausschnitt nur ungenau wieder
  • minimale Verzerrung in der Weitwinkel- und Teleeinstellung
  • WLAN nur mit Zubehör
Abmessungen 
und Gewicht:
  • B x H x T: 10,9 x 7,6 x 4,0 Zentimeter
  • Gewicht: 357 Gramm (Gehäuse inkl. Akku und SD-Karte)
  • B x H x T: 11,9 x 7,8 x 5,1 Zentimeter
  • Gewicht: 400 Gramm (Gehäuse inkl. Akku und SD-Karte)

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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