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Neben der Bildqualität gibt es noch ein paar andere interessante Funktionen. Neue Perspektiven lassen sich mit der Makrofunktion eröffnen. Beide Kameras haben eine entsprechende Einstellung. Aufgerufen werden sie mit einem Druck auf den Vierwege-Kombischalter auf der Kamerarückseite – bei der Canon links, bei der Nikon unten. Das entsprechende Symbol ist die kleine Blume. Die Nikon hat noch die Unterscheidung zwischen "Nur Nahaufnahmen" und "Makrofunktion". Was bedeutet das? Ist die Einstellung "Nur Nahaufnahmen" gewählt, kann man keine Aufnahmen machen, bei denen das Motiv etwas weiter entfernt ist. Ist "Makrofunktion" gewählt, kann man Aufnahmen über den gesamten Entfernungsbereich machen.

Wichtig: Die Nikon zeigt beim Zoomen durch einen grünen Balken auf der Zoomskala am oberen Bildschirmrand an, ob man sich im Makrobereich befindet. Verlässt man den Makrobereich, verschwindet der grüne Balken – die kleine Blume wechselt ebenfalls die Farbe von grün auf weiß. Die Canon zeigt im Makromodus die minimale und maximale Entfernung oben im Kontrollbildschirm an. Hier gut zu sehen: In der Weitwinkeleinstellung beträgt die kürzeste Entfernung einen Zentimeter und steigt bis zur maximalen Teleeinstellung auf 40 Zentimeter. Generell liefert die Makrofunktion in den Weitwinkelbrennweiten die stärkste Vergrößerung. Allerdings verdeckt das Objektiv bei den extrem kurzen Entfernungen ein Teil des Motivs, was zu Schatten führen kann. Hier bietet ein kleines Hilfslicht gute Dienste. Blitzen sollte man im Makromodus übrigens nicht, da das Objektiv einen starken Schatten wirft, außerdem ist das Motiv fast immer überbelichtet.

Und so sehen die Ergbenisse aus. Links die Vorlage mit den Ausschnitt, der mit beiden Kameras aufgenommen wurde. Das zweite Bild zeigt das Ergebnis der Canon PowerShot G16, dann das Bild der Nikon Coolpix P7800 und ein Blitzbeispiel, auf dem man sowohl den Schatten unten erkennen kann, als auch die leichte Überbelichtung.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. 

  • Makro (1) VorlageMakro (1) VorlageMakro (1) Vorlage
  • Makro (2) Canon PowerShot G16Makro (2) Canon PowerShot G16Makro (2) Canon PowerShot G16
  • Makro (3) Nikon Coolpix P7800Makro (3) Nikon Coolpix P7800Makro (3) Nikon Coolpix P7800
  • Makro (4) BlitzMakro (4) BlitzMakro (4) Blitz

Mit beiden Kameras können Videos gedreht werden. Beide nehmen in voller HD-Auflösung mit 1920 x 1080 Bildpunkten auf. Die höchste Bildwiederholfrequenz beträgt bei der Canon 60p (60 Vollbilder pro Sekunde) und bei der Nikon 25p (25 Vollbilder pro Sekunde) bei PAL-Aufzeichnung und 30p bei NTSC-Aufzeichnung. Die Umschaltung zwischen den beide Fernsehnormen erfolgt im SETUP-Menü der P7800 unter dem Punkt "TV-Einstellungen" – "Videonorm". Bei der Canon ist es übrigens egal, in welcher Norm aufgenommen wird, die beste Qualität beträgt immer 60p.

Hinweis: Bei der Nikon kann man im SETUP-Menü unter dem Menüpunkt "TV-Einstellungen" zwischen den Videonormen PAL (Europa) und NTSC (Amerika) umschalten. Damit ändert sich auch die maximale Bildwiederholrate von 25p auf 30p für Videoaufnahmen. Da praktisch alle modernen Flachfernseher Videos mit 30p wiedergeben können, solltest du die Nikon auf "NTSC" umstellen.

Die Nikon hat zwei Einstellungen, die du auf dem Programmrad wählen kannst: "Filmsequenz" und "Fortgeschrittenes Filmen". In der ersten Einstellung können nur die Basis-Einstellungen Qualität, Weißabgleich per Quick-Menü-Taste und Autofokus im Video-Menü verändert werden. In der Einstellung "Video CSM" lassen sich per Quci-Menü-Taste zusätzlich die ISO-Empfindlichkeit und der Bildstil – Standard, Neutral, Brillant und Monochrom – einstellen. Beim Filmen beträgt die höchste ISO-Empfindlichkeit übrigen ISO 3200. Darüber hinaus kann im Video-Menü unter dem Punkt "Aufnahmebetriebsart" nicht nur zwischen "A - Zeitautomatik" und "M - Manuell" gewählt werden sondern unter dem Punkt "Effekte" zwischen den Einstellungen Gemälde, Cross-Entwicklung, Weichzeichnung, Nostalgie-Effekt, High- und Low-Key sowie selektive Farbe gewählt werden. 

Nicht ganz so viele Möglichkeiten bietet die Canon unter dem Punkt Filmen "Standardmodus", aber immerhin lassen sich über die "FUNC/SET"-Taste verschiedene Farbeinstellungen wählen. Das zusätzliche iFrame-Videoformat, dass es noch bei der G15 gab, kann man übrigens bei der G16 nicht mehr einstellen. Außer der Vollautomatik beim Filmen, gibt es übrigens kein Belichtungsprogramm, mit dem individuelle Einstellungen von Blende oder Belichtungszeit möglich sind. Die Canon hat übrigens einen eigenen Video-Aufnahme-Knopf, mit dem sich Filmaufnahmen jederzeit starten lassen – auch wenn das Programmwahlrad nicht auf dem Punkt Filmen steht. Das klappt so bei der Nikon nicht. Bei der P7800 muss das Programmwahlrad auf einer der beiden Filmfumktionen stehen. Gestartet wird die Aufnahme dann per Druck auf den normalen Auslöser. Allerdings hat das auch einen Vorteil: Beim Umstellen auf die Videofunktion, ändert sich auch der Bildausschnitt auf das 16:9-Format, so dass man exakt erkennen kann, welchen Bereich man aufnimmt. Bei der Canon springt das Format vom 4:3-Foto- ins 16:9-Video-Format um, sobald man die Videoaufnahmetaste drückt. Beide Kameras nehmen die Videos mit Stereo-Ton auf. Einen Vorteil hat die Nikon allerdings: Bei ihr lässt sich ein externes Mikrofon anschließen. Die Buchse befindet sich an der linken, oberen Ecke der Kameravorderseite hinter einer kleinen Klappe. Beide Kameras haben einen Mini-HDMI-Ausgang über den du sowohl Videos als auch Fotos auf einem Flachbildfernseher wiedergeben kannst. Beide Kameras geben übrigens das Live-Bild nicht über den HDMI-Anschluss wieder.

Die Bildqualität beider Kameras liegt auf ähnlichem Niveau. Zoomen ist mit beiden Kameras möglich, die Schärfe und Belichtung werden zügig nachgeführt. Der Unterschied zwischen 60p (Canon) und 30p (Nikon) wirkt sich nur bei sehr "schnellen" Motiven aus. Hier sieht das Bild der Canon minimal flüssiger aus. Mir gefällt die Qualität beider Kameras sehr gut, wobei ich die vielfältigen Möglichkeiten der Nikon sehr schätze – plus die Möglichkeit ein externes Mikrofon nutzen zu können. Beide Kameras können zwar immer noch nicht einen vollwertigen Camcorder ersetzen, aber für ein paar kleinere Videos reichen die Modelle auf jeden Fall. Und dank der verschiedenen Bildeinstellungen lassen sich nette Bildeffekte beim Filmen umsetzen. Übrigens eine Beschränkung gibt es: Beide Kameras haben eine maximale Aufzeichnungszeit von 29 Minuten – das liegt allerdings nicht daran, dass die Beiden nicht mehr könnten, sondern an gesetzlichen Vorschriften – für längere Aufnahmen würden höhere Einfurhzölle fällig, da es sich dann um Camcorder handeln würde.

Zum Thema Auslöseverzögerung und Autofokusgeschwindigkeit hatte ich ja schon etwas gesagt. Nennenswerte Unterschiede kann ich hier nicht erkennen. Beide Kameras fokussieren schnell und lösen flott aus. Geringe Unterschiede gibt es im Telebereich, hier ist die Nikon geringfügig langsamer, wobei zu berücksichtigen ist, dass sie auch ein paar Millimeter mehr Brennweite hat. Beide Kameras eigenen sich jedenfalls sehr gut für Point-and-Shoot-Aufnahmen und Street-Photography – vor allem auch, weil sie praktisch geräuschlos arbeiten. Kommen wir nun zur Serienbildgeschwindigkeit. Die Nikon P7800 bietet unter dem Punkt "Serienaufnahme" im Aufnahme-Menü sieben Einstellungen plus "Intervallaufnahme". Dabei kann zwischen Intervallzeiten von 30 Sekunden, 1, 5 oder 10 Minuten gewählt werden. Bei der Serienbildgeschwindigkeit gibt es drei Tempi (H-, M- und L-Serie), eine Best-Shot-Serie (BSS), die 16er Serie sowie die Hochgeschwindigkeits-Serie mit 120 oder 60 Bildern pro Sekunde allerdings in verringerter Auflösung. In der H-Serie schafft die Nikon sechs Bilder mit einem Tempo von acht Bildern pro Sekunde, in der mittleren Geschwindigkeit (M-Serie) geht das Tempo auf vier Bilder pro Sekunde runter und im langsamen Tempo (L-Serie) werden maximal 30 Bilder mit einem Tempo von einem Bild pro Sekunde gemacht. Im Prinzip reichen die verschiedenen Einstellungen, ich hätte mir lediglich mehr als sechs Aufnahmen in den beiden schnellsten Tempi gewünscht, denn in der höchsten Geschwindigkeit reicht das nicht mal für eine Sekunde Aufnahmezeit.

Die Canon bietet deutlich weniger Serienbildgeschwindigkeiten. Im Quick-Menü (FUNC.-/SET-Taste) kan lediglich zwischen "Reihenaufnahme" und "AF bei Reihenaufnahme" gewählt werden. Der Unterschied: Bei der ersten Einstellung stellt die G16 nur bei der ersten Aufnahme aufs Motiv scharf und fotografiert dann mit dieser Fokus-Einstellung, in der zweiten Einstellung stellt die Canon bei jeder Aufnahme individuell scharf. Der Tempounterschied: rund zehn Bilder pro Sekunde oder knapp sechs Bilder pro Sekunde. Das hohe Tempo kann Canon allerdings nur dann für längere Zeit durchhalten, wenn schnelle SD-Speicherkarten verwendet werden. Ich habe es mit einer SanDisk Extreme Pro mit 95 Mbit/s getestet und selbst da war mit dem hohem Tempo nach rund 25 Bilden Schluss. Allerdings bleibt das Tempo dann immer noch recht hoch mit etwa fünf bis sieben Bildern pro Sekunde. In der zweiten Variante mit Aufofokus liegt das Tempo bei rund fünf Bildern pro Sekunde. Eine schnelle SD-Karte vorausgesetzt, bleibt dieses Tempo dauerhaft erhalten. Wenn's also ums reine Tempo geht, hat die Canon die Nase vorn, geht's um die Möglichkeiten der verschiedenen Einstellungen, bietet die Nikon mehr.

Bleibt als letzter Punkt das Thema WiFi. Während bei der Nikon die drahtlose Verbindung nur mit per Zubehör WU-1a (45 Euro) hergestellt werden kann, geht das bei der G16 serienmäßig. Allerdings: Mehr als die aufgenommenen Bilder von der Kamera auf ein mobiles Gerät oder einen Computer zu übertragen, geht nicht. Weder die Übertragung der Bilder im Hintergrund, noch eine Fernsteuerung der Kamera sind möglich. Schade, hier hätte Canon deutlich mehr machen können, gerade die Fernsteuerung der Kamera ist eine interessante Möglichkeit. Insofern sehe ich nur einen sehr begrenzten Nutzen im eingebauten WLAN-Modul der G16. Aber zumindest eins geht einfach: Die Kopplung zwischen Kamera und Smartphone und die Bedienung der App. Die heißt übrigens "CameraWindow" und ist kostenlos im App-Store erhältlich. 

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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