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Spezielle Funktionen der Kameras – Wasserwaage, WLAN & Co.

Heute habe ich mich mit den speziellen Funktionen der Kameras beschäftigt. Gleich mal vorweg: Beide Kameras bieten eine Unmenge an Einstellungen. Alleine die Liste der Individualfunktionen der Nikon hat 50 Positionen – viele davon noch mit zusätzlichen Unterpunkten. Etwas besser sieht es bei der Canon aus: Da haben die Individualeinstellungen gerade mal 20 Punkte. Für Fotografen, die keine Lust haben, sich mit der Kamera zu beschäftigen, sind die beiden Vollformater daher sicher nicht die beste Wahl. Klar, kannst du die auch einfach auf die grüne Vollautomatik stellen und losknipsen. Nur dann holst du nicht das Bestmögliche aus den Kameras. Das betrifft nicht nur die qualitativen Einstellungen, sondern auch die Belegung der Knöpfe und Drehräder. Erst wenn du all' das aus dem Effeff beherrschst, macht die Fotografiererei mit den Beiden richtig Spaß. Sprich: Mit den beiden Kameras sollte man permanent fotografieren. Es ist keine gute Idee, die Kamera ein paar Monate liegenzulassen und dann wieder im Urlaub zu aktivieren. Das sorgt für Frust, denn du musst dich dann jedesmal auf's Neue einarbeiten.

Jetzt aber zu ein paar interessanten Funktionen. Beide Kameras sind mit einer elektronischen Wasserwaage ausgestattet. Kleiner Unterschied zwischen der Canon und der Nikon: Die Nikon (rechtes Bild) hat eine 3D-, die Canon (linkes Bild) lediglich eine 2D-Wasserwaage. Bei beiden Kameras lassen sie sich nicht in den Sucher einspiegeln, sondern lediglich im Live-View-Modus aktivieren. Der wird bei der Canon durch Drücken der START/STOP-Taste rechts oberhalb des Kontrollmonitors eingeschaltet, bei der Nikon durch einen Druck auf die Lv-Taste rechts neben dem Display. Bei beiden Kameras kann dabei übrigens zwischen Foto- und Videoaufnahme umgeschaltet werden. Ist der Live View eingeschaltet, bekommt man die Wasserwaagen durch mehrfaches Drücken der Info-Taste ins Bild. Tipp: Bei der Canon muss die Wasserwaage im Menü erst aktiviert sein, damit sie angezeigt wird. Dazu rufst du das Hauptmenü auf, gehst in Punkt drei des Setup-Menüs (Schraubenschlüssel) und dort auf "INFO-Taste Anzeigeoptionen". Dort aktivierst du den Punkt "Elektronische Wasserwaage" – fertig.

Und noch ein Tipp: Ist der Live-View-Modus nicht eingeschaltet, kann die Wasserwaage dennoch aktiviert werden. Mit ein bisschen Übung kannst du durch den Sucher blicken und dabei den Kontrollmonitor mit einem halben Auge im Blick behalten. Da die waagerechte Position der Kamera farbig angezeigt wird, kannst du das halbwegs gut erkennen. Bei der Canon schaltest du die Wasserwaage wieder ganz einfach durch mehrfachen Druck der INFO-Taste ein. Bei der Nikon ist das leider etwas aufwändiger: Menu aufrufen, in den Punkt System navigieren (Schraubenschlüssel) und dort bis zum Punkt "Virtueller Horizont" klicken und dann die OK-Taste drücken – schon erscheint der Horizont.

Und noch ein Trick für die Canon und Nikon: Die 3D- beziehungsweise 2D-Wasserwaage lässt sich zwar nicht in den Sucher einspiegeln, aber zumindest eine vereinfachte 2D-Wasserwaage aufrufen. Dazu muss bei beiden Kameras eine der Tasten im Menü zunächst mit dieser Funktion belegt werden. Bei der Nikon wird dazu wird das Menü aufgerufen, dann ab in die "INDIVIDUALFUNKTIONEN", dort auf "f Bedienelemente" und nun eine Taste auswählen, beispielsweise die "f3 Abblendtaste". Nun mit OK bestätigen und aus der Liste den Punkt "Virtueller Horizont im Sucher" mit OK wählen – fertig! Blickst du nun durch den Sucher und drückst die Abblendtaste – das ist die etwas Verstecke zwischen Handgriff und Objektiv – erscheinen Balken im unteren Rand des Suchers. Ist die Kamera waagerecht ausgerichtet, ist nur der mittlere Strich unter der Null zu sehen. 

Bei der Canon rufst du das Menü auf, gehst in die Custom-Funktionen auf den Punkt "C. FN III: Operation/Weiteres", nun auf den Punkt 5 und drückst OK. Jetzt kannst du eine der Tasten wählen auf den du den Horizont legen möchtest, beispielsweise wieder die Abblendtaste, das ist die Vierte von oben in der linken Reihe. Nun wieder die OK-Taste drücken und mit dem Wahlrad den rechten Punkt in der oberen Reihe wählen "Sucher elektron. Wasserwaage" und mit OK bestätigen. Nun raus aus dem Menü – am schnellsten geht das übrigens durch kurzes Antippen des Auslösers. Schaust du jetzt durch den Sucher und drückst die Abblendtaste – von hinten gesehen rechts unten am Bajonett – erscheinen, wie bei der Nikon, unten im Sucher mehrere Balken. Ist davon nur einer zu sehen, ist die Kamera waagrecht.

Eine gern genutzte Funktion ist das Bracketing. Dabei macht die Kamera mehrere Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung. Natürlich haben beide Kameras diese Option. Bei der Nikon kannst du zunächst wählen, für welche Aufnahmeart das Bracketing aktiviert werden soll. Dazu rufst du das Menü auf, gehst auf die Individualfunktion "e Belichtungsreihen & Blitz" und dort auf den Punkt "e6 Autom. Belichtungsreihen". Hier kannst du nun auswählen, welche Funktion beim Brackting genutzt werden soll. Üblicherweise ist das Punkt zwei "AE Nur Belichtung". Nun verlässt du das Menü und aktivierst die eigentliche Bracketing-Funktion. Das geht mit der "BKT-Taste", die sich – von hinten gesehen – vorne links unterhalb des Blitz-Knopfes befindet. Drückst du die, kannst du mit dem vorderen Wahlrad die Belichtungsdifferenz von 0,3 bis 3 Belichtungsstufen einstellen und mit dem hinteren die Reihenfolge.  Hier kannst du zwischen drei Aufnahmen (eine hoch, eine runter, eine normal) oder zwei Aufnahmen (entweder normal, eine runter oder normal, eine hoch) wählen. Tipp: Vorher die Info-Taste drücken, dann erscheint das Einstellmenü auf dem Kontrollbildschirm – sonst nur auf dem kleinen oberen Display. Je nachdem, welchen Aufnahmemodus du gewählt hast – Einzelaufnahme, Serie langsam oder schnell – musst du nun entsprechend häufig auslösen oder die Kamera macht automatisch die entsprechende Zahl Aufnahmen. Ausgeschaltet wird die Funktion, indem du die BKT-Taste erneut drückst und das hintere Rad drehst, bis OF im Anzeigefeld erscheint.

Bei der Canon aktivierst du die Bracketing-Funktion am einfachsten über das Quick-Menü. Dazu wird die Q-Taste gedrückt. Nun navigierst du auf den Belichtungskorrektur-Balken und drückst die OK-Taste. Mit dem kleinen Drehrad am Auslöser stellst du nun die Bracketing-Funktion ein. Je nachdem, wie weit du drehst, ist der Belichtungsunterschied zwischen den einzelnen Aufnahmen – das wird durch die Balken angezeigt. Mit einem Dreh am großen Rad kannst du zusätzlich eine Belichtungskorrektur aktivieren. Wie bei der Nikon macht die Canon dann je nach Aufnahmemodus drei Aufnahmen in Serie oder du musst bei Einzelaufnahme den Auslöser drei mal drücken, um die Serie abzuschließen. 

Im Individualmenü kannst du zusätzlich einstellen, in welcher Reihenfolge die Aufnahmen gemacht werden sollen und wieviele Aufnahmen gemacht werden sollen: 2, 3, 5 oder 7. Ausgeschaltet wird die Bracketing-Funktion wieder im Quick-Menü durch zurückdrehen des vorderen und hinteren Drehrades.
 
 
 
 
 
Bevor ich die WLAN-Funktionen der EOS 6D beschreibe, noch zwei klasse Einstellungen die nur die Nikon hat: Intervallaufnahme und Zeitrafferaufnahme. Bei der Intervallaufnahme macht die Kamera entweder ab sofort oder ab einer bestimmten Uhrzeit in einem festgelegten Abstand bis zu zehn Aufnahmen und das beliebig oft – ok, nicht ganz beliebig, sondern maximal 999 mal. Sprich, es können maximal 999 x9 = 8991 Fotos geschossen werden. Alternativ dazu gibt es die Zeitrafferaufnahme im Videoformat. Hierbei kannst du festlegen, in welchem Abstand ein Bild gemacht werden soll und für wie lange. Ein Beispiel: Du kannst alle 5 Sekunden ein Bild machen und das für 2 Stunden. Bei einer Videoeinstellung von 30p (Bildwiederholfrequenz 30 Bilder pro Sekunde) würdest du mit dieser Einstellung ein Video von 48 Sekunden bekommen: 12 Bilder pro Minute * 120 Minuten = 1440 Bilder / 30 Bilder/Sekunde = 48 Sekunden. Die Nikon zeigt das im Kontrollbildschirm auch an. 
 
 

Die Canon hat ein WLAN-Modul serienmäßig an Bord – wie eben auch den schon beschriebenen GPS-Empfänger. Nun stellt sich die Frage, welche Funktionen sich per WLAN ausführen lassen - aktiviert wird die WLAN-Funktion im Set-up-Menü 3 (Schraubenschlüssel). Rufst du nun die WLAN-Funktion auf, so stehen sechs Optionen zur Wahl: Bilder zwischen Kameras übertragen, die Kamera mit dem Smartphone verbinden, die Kamera vom PC aus fernsteuern, über WLAN drucken, hochladen von Bildern zu einem Webservice und Bilder auf DLNA-Geräten wiedergeben, beispielsweise entsprechenden Fernsehern. Möchtest du eine der letzten vier Optionen nutzen, musst du die 6D zunächst mit dem heimischen WLAN-Netz verbinden. Das geht recht flott und hat bei mir ohne Probleme geklappt. Einfach alle verfügbaren WLAN-Netze anzeigen lassen, dann das Gewünschte wählen, Schlüssel eingeben und fertig. Ein Tipp: Um in dem Bildschirm in dem die verfügbaren WLAN-Netze angezeigt werden, das Gewünschte wählen zu können, musst du einmal die OK-Taste drücken. Ist die 6D mit dem heimischen Netz verbunden, kannst du beispielsweise mit einem entsprechenden Fernseher – bei mir einem Samsung – die DLNA-Funktion aufrufen und schon wird die 6D im Auswahlmenü angezeigt. Sekunden später werden die Bilder der Speicherkarte auf dem Fernseher angezeigt – perfekt. Vorwärts und rückwärts blättern geht natürlich auch. Genauso gut funktioniert die Verbindung mit dem Drucker. Entweder geht der Umweg übers heimische WLAN-Netz oder du verbindest den Drucker direkt mit der 6D. Noch einfacher geht die Verbindung zwischen zwei Kameras. Ruck-zuck sind die beiden Knipsen miteinander verbunden und Bilder lassen sich hin- und herschicken.

Um die Canon mit einem Smartphone oder Tablet-PC zu verbinden, muss ich zunächst die entsprechende App herunterladen. Im Apple-App-Store musst du einfach die kostenlose "EOS Remote" suchen und installieren. Anschließend die entsprechende Funktion im 6D-Kamera-Menü aufrufen und in die Einstellungen gehen. Nun auf dem Smartphone das WLAN-Netz der 6D suchen und den Verbindungsschlüssel eingeben. Der wird auf dem Kontrollbildschirm der Kamera angezeigt. Hat das geklappt, sind Kamera und Smartphone oder Tablet miteinander verbunden. Nun die EOS-Remote-App aufrufen. Dort sollte nun angezeigt werden, dass das Smartphone mit der 6D verbunden ist. Mit der Wahl des Punktes "Kamerabildanzeige" werden dir die Aufnahmen angezeigt, die du mit der 6D gemacht hast. Die lassen sich nun auf's Smartphone kopieren. Das Ganze hat allerdings einen gravierenden Haken: Die maximale Auflösung beträgt 1920 x 1280 Bildpunkte (Full-HD-Auflösung). In voller Auflösung oder zumindest in einer besseren, bekomme ich die Bilder nicht aufs iPad. Schade, denn die Bildbearbeitungsmöglichkeiten des iPad mit entsprechenden Apps sind gar nicht so schlecht und sind für unterwegs oft ausreichend. Außerdem würde ich gerne die Qualität meiner Aufnahmen in voller Auflösung kontrollieren können. Schade, aber vielleicht bessert Canon ja mit der nächsten Firmware nach. Neben der Bildanzeige kann ich das Smartphone als Fernbedienung nutzen, allerdings ist der Funktionsumfang recht eingeschränkt: Lediglich ISO-Empfindlichkeit und Belichtungskorrektur kann ich in der Programmautomatik einstellen. Bei Blenden- und Zeitautomatik lassen sich die jeweiligen Werte einstellen, bei manueller Belichtung Blende und Belichtungszeit. Zwischen den Belichtungsprogrammen selbst kann ich jedoch nicht vom Smartphone aus umschalten. Aber immerhin lässt sich Live-View aktivieren und das Bild sehe ich auf dem Smartphone. Für eine Selbstauslöser-Aufnahme reicht das – mehr aber auch nicht. Nach der Aufnahme wird das Foto auf's Smartphone übertragen, aber eben nur in der HD-Auflösung. Insgesamt sind die Möglichkeiten des WLAN-Moduls in der 6D ganz nett und bieten einige Möglichkeiten – mehr wäre allerdings möglich, und ich würde mir wünschen, dass Canon hier mit den nächsten Firmeware-Updates den Funktionsumfang vergrößert.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Screenshot in hoher Auflösung gezeigt. 

  • Canon EOS 6D (1) iPad KameraverbindungCanon EOS 6D (1) iPad KameraverbindungCanon EOS 6D (1) iPad Kameraverbindung
  • Canon EOS 6D (2) iPad StartbildschirmCanon EOS 6D (2) iPad StartbildschirmCanon EOS 6D (2) iPad Startbildschirm
  • Canon EOS 6D (3) iPad Bilder auf KameraCanon EOS 6D (3) iPad Bilder auf KameraCanon EOS 6D (3) iPad Bilder auf Kamera
  • Canon EOS 6D (4) iPad EmailCanon EOS 6D (4) iPad EmailCanon EOS 6D (4) iPad Email
  • Canon EOS 6D (5) iPad Aufnahme-EinstellungenCanon EOS 6D (5) iPad Aufnahme-EinstellungenCanon EOS 6D (5) iPad Aufnahme-Einstellungen
  • Canon EOS 6D (6) iPad AufnahmeCanon EOS 6D (6) iPad AufnahmeCanon EOS 6D (6) iPad Aufnahme
  • Canon EOS 6D (7) iPad Aufnahme-InfosCanon EOS 6D (7) iPad Aufnahme-InfosCanon EOS 6D (7) iPad Aufnahme-Infos
  • Canon EOS 6D (8) iPad Aufnahme ZoomCanon EOS 6D (8) iPad Aufnahme ZoomCanon EOS 6D (8) iPad Aufnahme Zoom

 

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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