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Mein erster Ausflug mit den beiden Vollformat-Boliden

Strahlend blauer Himmel, ein paar Grad über Null und im Herzen von Wien. Also, beide Kameras fertig gemacht: Die Canon 6D mit dem 28-300/f3.5-5.6 und die Nikon D600 mit dem 24-85/f3.5-4.5. Ja, ich habe bewusst zwei unterschiediche Objektive gewählt, um ein bisschen herumexperimentieren zu können. Wenn's später noch an die genaue Analyse der Bildqualität geht, kommen die beiden 100mm beziehungsweise 105mm Makroobjektive zum Einsatz. Aber für den ersten Ausflug sollte es diese Ausstattung sein. An beide Kameras den praktischen Sun-Sniper dran und los geht's. Die Canon zerrt mit gefühlten drei Kilogramm an der Schulter, die D600 ist deutlich leichter – aber ich wollte es ja so.

Bei der Canon schalte ich als erstes die GPS-Funktion ein. Die 6D ist mit einem eingebauten GPS-Modul ausgestattet, so dass ich meine Positionsdaten bei jeder Aufnahme präzise aufzeichnen kann. Die D600 hat kein eingebautes GPS-Modul, kann aber mit dem externen GPS-Empfänger GP-1 (rund 215 €uro) nachgerüstet werden. Beide Kameras stelle ich auf die ISO-Empfindlichkeit ISO 400 und Programmautomatik. Bildstabis an beiden Objektiven an, alle Rauschunterdrückungen oder andere elektronischen Pixel-Hilfen schalte ich aus. Das erste Motiv ist der Stephansdom im Herzen von Wien. Vor dem strahlend blauen Himmel sieht er traumhaft aus. Beide Kamers lösen diese Aufgabe ohne Probleme. Wie schon vorher erwähnt, fühlt sich der Auslöser der 6D etwas angenehmer an. Das gleiche gilt für den Griff. Er bietet meiner Hand ein wenig mehr Halt und Sicherheit. Dafür finde ich den Einschalter der 6D zu fummelig. Das Ding versteckt sich links unter dem Programmwählrad, so dass ich die Lust daran verliere, Energie zu sparen. Nach jedem Motiv die Kamera aus- und beim nächsten Motiv wieder einzuschalten, macht mit der Canon keinen Spaß. Ganz im Gegensatz zur Nikon. Der Ein-Ausschalter am Auslöser der D600 ist perfekt und ich kann ihn ohne jegliche Fummelei blitzschnell bedienen.

Das nächste Motiv ist schon ein wenig kniffeliger: Ein Schriftzug auf einer weißen Marmorfassade. Klar, dass die Kameras da ins Schleudern kommen, und die Fassade grau statt weiß aussieht. Die automatische Belichtung beider Kameras ist damit überfordert – meine manuelle Belichtungskorrektur ist gefragt. Bei der Nikon D600 drücke ich dazu die +/--Taste neben dem Auslöser und stelle am hinteren Drehrad den gewünschten Korrekturwert ein. Ist der Live-View dabei nicht eingeschaltet, wird der Wert nur auf dem oberen Display angezeigt – und natürlich im Sucher. Ich fände es perfekt, wenn ich die Kamera so einstellen könnte, dass diese Änderungen automatisch auf dem großen Kontrollbildschirm angezeigt werden. Möchte ich solche Änderungen sehen, muss ich zuvor die Info-Taste drücken – genau das würde ich mir gerne ersparen.

Bei der 6D ist das komfortabler gelöst. Wenn ich da die Info-Taste drücke, werden auf dem Kontrollmonitor alle wichtigen Einstellungen der Kamera angezeigt – permanent. Veränderungen kann ich dann also nicht nur im Sucher oder auf dem oberen Display verfolgen, sondern auch auf dem großen Bildschirm. Für Weitsichtige wie mich, ein Vorteil, denn so kann ich die Werte auch mal ohne Brille ablesen. Was mich allerdings ein wenig beschäftigt, ist die Frage, wie ich die Belichtungskorrektur überhaupt einstelle. Eine entsprechende Taste finde ich nicht. Aus meinem Gedächtnis krame ich hervor, dass das irgendwie mit dem großen Drehrad auf der Kamerarückseite gehen muss. Und richtig: Den Auslöser kurz angetippt, am Rad gedreht und schon wandert der Balken auf der Korrektur-Skala auf +1 Blende – wenn man's weiß, geht's so schneller als bei der Nikon. Das Ganze hat allerdings einen Nachteil: Kommt man versehentlich ans Drehrad, stellt man eine Belichtungskorrektur ein, die man gar nicht will. Canon löst dieses Problem mit einem kleinen Schalter unterhalb des Drehrades: Wird der auf die Position "LOCK" gestellt, ist das Drehrad gesperrt. Ich möchte nur nicht erleben, wenn ich mal hektisch bin, sofort eine Belichtungskorrektur einstellen will und sich die mit dem Drehrad nicht ausführen lässt – weil der Schalter auf "LOCK" steht und ich das in der Hektik nicht mehr wahrnehme ... 

Beim nächsten Motiv ist die Verschiebung des Autofokuspunktes erforderlich. Jetzt zeigt sich, dass die beiden Kameras schon ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit und Beschäftigung mit den Funktionen erfordern. Denn das was ich möchte, ist leichter gesagt als getan.

Bei der Canon 6D muss ich zunächst die Kamera auf Programmautomatik, Blenden- oder Zeitpriorität oder manuelle Belichtung stellen. In den übrigen Einstellungen ist die Wahl des Autofokus-Punktes nicht aktiv. Wenn ich nun durch den Sucher blicke, und das Motiv anvisiere, stellt die Kamera auf einen oder mehrere Punkte scharf. Im Sucher werden diese Punkte mit einem kleinen leuchtenden, roten Rahmen markiert. Möchte ich den Autofokuspunkt anpassen und auf einem bestimmten Motivelement haben, muss ich oben rechts an der Kamera-Rückseite die Fokus-Taste drücken. Nun leuchten alle Fokusfelder auf. Mit dem Vierwegeschalter auf der Kamerarückseite kann ich nun den Messpunkt dahin verschieben, wohin ich ihn gerne hätte. Möchte ich wieder alle Punkte aktivieren, reicht ein Druck auf die OK-Taste. Ein Manko: Es stehen nur elf AF-Punkte zur Verfügung, die alle recht nah ums Zentrum angeordnet sind. Zusätzlich zu der Verschiebung des Autofokus-Punktes kann ich wählen, ob die 6D für eine Aufnahme scharf stellen soll oder kontinuierlich. Die Auswahl geschieht am einfachsten durch einen Druck auf die Q-Taste. Dann per Vierwegeschalter den unteren linken Punkt anwählen und ich kann zwischen ONE SHOT (Einzelbild), AI FOCUS (intelligente Wahl) und AI SERVO (für Motive mit sich bewegenden Elementen) wählen. Mehr AF-Messpunkte gibt es übrigens im Live-View-Modus. Da erscheint ein kleiner Rahmen auf dem Kontrollbildschirm. Den kann ich dann auch wieder per Vierwegeschalter frei positionieren – fast über die gesamte Fläche, nur am Rand bleibt ein Bereich, den ich nicht erreichen kann. Um diesen Modus zu aktivieren, muss ich bei eingeschaltetem Live-View die Q-Taste drücken und dann unter dem Punkt Autofokus-Methode die FlexiZone–Single wählen. Mehr zum Thema Live-View folgt noch.

Bei der Nikon D600 funktioniert es ähnlich. Auch da klappt die Positionierung des Autofokus-Messfeldes nur in der Programmautomatik, Blenden- und Zeit-Vorwahl sowie manueller Einstellung von Zeit und Blende. Blicke ich nun durch den Sucher und tippe den Auslöser an, stellt die Kamera scharf, und signalisiert das mittels Aufleuchten eines etwas größeren roten Rahmens, in dessen Mitte ein kleines Quadrat ebenfalls rot leuchtet. Drücke ich nun die Autofokus-Taste auf der Kamera-Oberseite, kann ich das kleine Quadrat mit dem Vierwegeschalter verschieben. Sollte sich da übrigens nichts tun, dann ist der Drehschalter des Vierwegeschalters auf L für Lock gestellt. Bei der Canon wirkt sich die Position LOCK übrigens nicht auf den Vierwegeschalter aus, sondern nur aufs Drehrad. Nun kann ich den Autofokus-Punkt an elf verschiedene Positionen schubsen. Möchte ich mehr Autofokus-Punkte – bitteschön. Die Taste MENU drücken, in die Individualfunktionen gehen, dort den Punkt Autofokus wählen und unter a6 "Anzahl der Fokusmessfelder" den Punkt "AF39 39 Messfelder" wählen. Nun steht die maximale Anzahl von Messfeldern zur Verfügung. Bei der Arbeit mit der D600 finde ich es etwas verwirrend, dass ich das AF-Messfeld verschieben kann, dann den Auslöser antippe und die Kamera das Scharfstellen mit dem Aufleuchten des kleinen Quadrats UND dem gesamten Messfeldrahmens anzeigt. Ich bin mir dann irgendwie nicht so recht sicher, welchen Bereich die Kamera denn nun scharf stellt. Außerdem leuchtet der rote Rahmen und das Quadrat nur sehr schwach. Bei hellen Motiven habe ich Schwierigkeiten, zu erkennen, ob er wirklich leuchtet. Stellt man im Individualmenü die Funktion "Messfeld LED" auf OFF, leuchtet gar kein Rahmen mehr. Ich kann übrigens schnell prüfen, wieviele AF-Felder aktiviert sind, indem ich die INFO-Taste drücke. Dann wird das AF-Feld mit seinen aktiven Elementen auf dem Kontrollbildschirm neben den weiteren wichtigen Einstellungen angezeigt.

Neben dieser Einstellung kann ich weitere Autofokus-Varianten wählen. Das geschieht mit einem Druck auf die die kleine Taste am AF-M-Umschalter, die sich an der Kameravorderseite, etwas unterhalb der Bajonett-Entriegelung, befindet. Wird die Taste gedrückt, kann ich mit dem hinteren Drehrad zwischen den Autofokus-Varianten A=Automatisch, S=Single (Einzeln) und C=Continous (kontinuierlich) wählen. Steht die Kamera auf A oder C, kann ich mit dem vorderen Drehrad verschiedene Autofokus-Felder aktivieren. Dabei lassen sich sowohl Gruppen zu 9 oder 21 Feldern zusammenfassen, alle Felder aktivieren oder nur ein einzelnes. Dann gibt es noch die 3D-Variante für Motive in denen sich etwas auf den Fotografen zubewegt oder wegbewegt und die AUTO-Einstellung. All das wird oben auf dem kleinen Display angezeigt. Einfacher geht es aber, wenn ich zuvor die INFO-Taste drücke. Denn dann sehe ich auf dem Kontrollbildschirm genau, welche Felder aktiviert sind. Ganz ehrlich: Ich finde es ja toll, wenn man eine große Auswahl hat, aber irgendwie überfordern mich die Auswahlmöglichkeiten der D600 in Bezug auf die AF-Einstellungen. Wenn ich bei jedem Motiv darüber nachdenken müsste, welche AF-Methode nun die Richtige ist, würde mir der Spaß an der Fotografie vergehen. Also bleibt es bei mir dann doch bei den beiden Varianten: 39-Punkte-Spot oder alle Felder an. Aber es gibt sicher Fotografen, die die Auswahlmöglichkeiten der Nikon zu schätzen wissen und mit einer anderen Einstellung arbeiten – Möglichkeiten gibt es ja genug. Wie auch bei der EOS 6D kann ich bei der D600 im Live-View-Modus das AF-Messfeld an eine beliebige Postition bewegen. Auch dazu später noch mehr.

 

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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