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Spiegelreflex- gegen Systemkamera –
Canon EOS 100D gegen Panasonic Lumix DMC-G6

  • Canon EOS 100D (Kit) – 675 Euro
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (Kit) – 729 Euro
    (Preise Stand Juni 2013)

Nun wird sich der ein oder andere Fragen: "Spinnt der Ralf jetzt? Der vergleicht doch nicht wirklich eine Spiegelreflexkamera mit einer Systemkamera?" Warum nicht? Bisher war ein Kriterium, das für eine Systemkamera sprach, deren geringe Größe und geringes Gewicht. Mit der Canon EOS 100D wird das Argument geknackt. Denn die 100D ist hinsichtlich Abmessungen und Gewicht der Panasonic Lumix DMC-G6 ebenbürtig. "Na gut", höre ich euch schon sagen, "aber trotzdem sind das doch ganz unterschiedliche Systeme." Klar sind es auch. Aber die Mails vieler meiner Lesen zeigen, dass es zahlreiche Fotografen gibt, die noch zwischen diesen beiden Systemen schwanken und nicht recht wissen, wo sie nun einsteigen sollen. Vielen sind die wesentlichen Unterschiede beider Systeme nicht vollkommen klar und damit auch nicht die Vor- und Nachteile. Außerdem taucht natürlich immer die Frage nach der Bildqualität auf – sowohl im Bereich Foto, wie auch im Bereich Video.

Also was liegt in anbetracht dieser Punkte näher, als die beiden brandneuen Kameras direkt gegeneinander antreten zu lassen. Auf dem Papier sind sind es Gegner auf Augenhöhe und zudem preislich auf einem Niveau. Warum ich nun ausgerechnet diese beiden Modelle nehme? Nun, zum einen sind es die neuesten Modelle ihrer Gattung, die gerade auf den Markt gekommen sind. Zum anderen sind sie eben beide gleich groß und schwer – zumindest näherungsweise – und die technische Ausstattung ist ähnlich. Klar hätte ich bei Canon auch die EOS 700D nehmen können, aber die ist eben schon wieder ein gutes Stück größer und schwerer. Als kleiner Hinweis: Die EOS 700D teste ich auch gerade und veröffentliche den Bericht ebenfalls in den nächsten Tagen – ein Vergleich ist also möglich. In meinen Augen macht hier der Vergleich von Äpfel und Birnen Sinn.

Fangen wir also mit den Eckdaten beider Kameras an, wobei bei Abmessungen und Gewicht nur die Gehäuse ohne Objektiv verglichen werden.

  Gewicht Breite Höhe Tiefe Megapixel Sensorgröße
Canon EOS 100D 407 Gramm 11,7 cm 9,1 cm 6,9 cm 18 Megapixel APS-C (22,3 x 14,9 mm)
Panasonic Lumix DMC-G6 390 Gramm 12,3 cm 8,5 cm 7,1 cm 16 Megapixel Micro-Four-Third (17,3 x 13,0 mm)

In der Übersicht zeigt sich, wie nah die beiden Modelle beisammen liegen. Weder bei Gewicht noch Größe kann eine Kamera sich entscheidend absetzen. Werfen wir einen Blick auf den Sensor, so ist der der Canon etwas größer und hat mehr Megapixel. Betrachtet man die Fläche, so hat der Canon-Sensor 332 Quadratmillimeter und der Chip der Panasonic 224 Quadratmillimeter, das sind rund 32 Prozent weniger. Was das für Auswirkungen auf die Bildqualität hat, wird sich bei den Testaufnahmen dann zeigen. Und wenn wir gerade beim Sensor sind: Der Brennweitenverlängerungsfaktor der Canon beträgt 1,6fach, der der Panasonic 2fach. Noch ein Hinweis: In der Panasonic arbeitet ein 18-Megapixel-Sensor, von dem allerdings nur 16 Megapixel aktiv genutzt werden, daher ist hier auch dieser Wert angegeben. 

Werfen wir jetzt einen Blick auf die Ausstattung. Hier kann die Panasonic mit ihrem dreh- und klappbaren Monitor punkten. Der Kontrollbildschirm der Canon ist fest eingebaut. Beide Kameras haben einen modernen Touchscreen. Der Canon-Bildschirm hat eine Diagonale von 7,5 Zentimetern und eine Auflösung von rund einer Million Bildpunkten – das Seitenverhältnis beträgt 3:2. Und der Panasonic? Exakt die gleiche Größe und genau die gleiche Auflösung. Also werfe ich mal einen Blick auf die beiden Miniglotzen. 

Beide zeigen ein klares, helles Bild. Feine Strukturen werden präzise wiedergegeben. Wichtig für die Bedienung: Die Menüs sind klasse lesbar und die Schrift gestochen scharf. Hier fällt mir besonders der Unterschied zu früheren Kontrollbildschirmen auf, bei denen die Schrift noch recht unscharf und "eckig" war. Davon ist heute nichts mehr zu sehen. Der Monitor der Panasonic DMC-G6 lässt sich im "Setup"-Menü unter dem Punkt "Monitor" noch individuell einstellen: Helligkeit, Kontrast/Sättigung, Rotton und Blauton können verändert werden. Bei der 100D kann lediglich die Helligkeit des Monitors in sieben Stufen angepasst werden. 

Wie beim Vorgängermodell Panasonic Lumix DMC-G5, können alle Menüeinstellungen per Touchscreen vorgenommen worden. Im direkten Vergleich habe ich das Gefühl, der Touchscreen der G6 reagiert etwas präziser und vor allem schnell, als der der G5. Hier scheint Panasonic noch mal nachgelegt zu haben. Ebenfalls sehr schnell und präzise arbeitet der Touchscreen der EOS 100D. Wichtig: Im Setup-Menü 3 (das ist das mit dem kleinen Schraubenschlüssel und den drei Punkten) kann man unter dem Punkt "Touch-Steuerung" die Empfindlichkeit in den Stufen "Standard" und "Empfindlich" wählen, sowie die Touch-Funktion unter dem Punkt "Nicht aktiv" ausschalten.

Die Empfindlichkeit kann bei der G6 nicht gewählt werden. Allerdings lassen sich im "Individual"-Menü (der kleine Schraubenschlüssel mit dem "C") unter dem Punkt "Touch-Einst." diverse Einstellungen vornehmen. Darunter auch das Ein- und Ausschalten des "Touchpad-AF". Das ist eine Funktion, die ich schon bei der DMC-G5 gelobt habe und die mir sehr gut gefällt. Und so geht's: Zunächst müssen im bereits erwähnten Menü "Touch-Einst." der Menüpunkte "Touchscreen" auf "ON", der Punkt "Touch-AF" auf "AF" oder "AF+AE" und der Punkt "Touchpad-AF" auf "ON" stehen. Nun der Autofokus-Modus auf "1-Feld" gestellt – diese Einstellung ist am sinnvollsten. jetzt den Monitor ausklappen und durch den elektronischen Sucher schauen. Der Kontrollmonitor sollte nun dunkel geschaltet werden. Jetzt mit dem Daumen auf den Touchscreen tippen und im Sucher wird ein gelber Fokusrahmen sichtbar. Der kann nun durch Bewegung des Daumens an die gewünschte Stelle des Motivs verschoben werden. So kann man sich bewegende Bildelemente schnell verfolgen. Anfangs dachte ich, es sei umständlich die Kamera so zu halten, ist es aber gar nicht. Ich finde die Funktion klasse – so etwas kann die EOS 100D nicht bieten. Noch eine Erklärung zum Menüpunkt "Touch-AF": Steht er auf "AF" wird mit dem Fokusfeld nur die Schärfe festgelegt (AF = Autofokus), steht er auf "AF+AE" werden Schärfe und Belichtung festgelegt (AE = Auto-Exposure = Belichtungsmessung).

 

Wo wir schon beim Thema Sucher sind: Hier gibt es einen wichtigen Unterschied, der systembedingt ist. Bei der Spiegelreflexkamera wird das Bild durch das Objektiv auf den Klappspiegel gelenkt. Von dort gelangt es durch das Penta-Prisma in den optischen Sucher. Das heißt: Man sieht das Bild im Sucher genau so, wie es aufgenommen wird. Wobei man nicht exakt 100% des später aufgenommenen Bildes sieht, sondern nur 95%. Nur bei sehr hochwertigen Spiegelreflexkameras wird im optischen Sucher 100% des Motivs abgebildet. Ganz anders sieht das bei der Systemkamera Panasonic Lumix DMC-G6 und allen anderen Systemkameras aus. Hier gelangt das Bild durch das Objektiv direkt auf den Bildsensor. Dort wird das Bild abgetastet und an den elektronischen Sucher übertragen – oder den Kontrollbildschirm. Beide zeigen das vollständige Bild an. Ein Vorteil: Alle Kameraeinstellungen wirken sich auf das Bild aus. Sprich, egal ob Weißabgleich, Farbeinstellungen oder Aufnahmeformat, alles das wird im Sucher oder auf dem Kontrollmonitor angezeigt. Übrigens: Nicht alles Systemkameras haben einen elektronischen Sucher eingebaut. Entweder haben sie nur einen Kontrollmonitor oder einen zusätzlichen Sucher, den man auf die Kamera stecken kann.

Welcher der beiden Sucher besser ist, muss jeder selbst entscheiden. Jeder hat Vor- und Nachteile. Hier die wichtigsten: Der elektronische Sucher liefert ein pixeliges Bild. Klar, die Auflösungen der Elektronischen Sucher – auch EVT genannt (Electronic View Finder) – sind extrem angestiegen und das Bild sieht inzwischen brillant aus, aber bei genauem Hinsehen sind eben doch noch Pixel zu erkennen. Die gibt es bei einem optischen Sucher definitiv nicht. Dafür zeigt der optische Sucher weder das eingestellte Aufnahmeformat an, noch irgendwelche Farbeinstellungen. Ein weiterer Unterschied: In einem elektronischen Sucher lassen sich alle Menüs anzeigen und man kann sämtliche Kameraeinstellungen vornehmen, ohne das Auge von der Kamera nehmen zu müssen. Der elektronische Sucher ist ein Abbild des Kontrollbildschirms. Bei optischen Sucher geht das nicht. Da werden bestenfalls die wichtigsten Aufnahmeeinstellungen angezeigt, wie Belichtungszeit, Blende, ISO-Empfindlichkeit und die Belichtungskorrektur. Einstellungen des Menüs lassen sich so nicht vornehmen, das geht nur über den Kontrollbildschirm. Je nach Bauart der Kamera kann ein elektronischer Sucher noch einen weiteren Vorteil haben: In der Dunkelheit. Während man bei wenig Licht durch einen optischen Sucher nur wenig erkennen kann, kann ein elektronische Sucher noch etwas mehr anzeigen. Das Bild ist dann zwar etwas grieselig, aber man kann zumindest das Motiv ausmachen und gestalten. Ein Nachteil der elektronischen Sucher sollte allerdings nicht verschwiegen werden. Das Motiv gelangt auf den Sensor, wird abgetastet, in die entsprechende Auflösung des Sucher umgerechnet, mögliche Effekte zugefügt und dann im elektronischen Sucher angezeigt. All das dauert eine Zeit lang – wenn auch nur wenig, aber es dauert. Dieser Unterschied zwischen der Realität und der Anzeige im Sucher wird als die sogenannte Latenzzeit bezeichnet. Ist die zu lange, so verpasst man schlicht und ergreifend den richtigen Moment. Denn zur Reaktionsgeschwindigkeit des Menschen kommt die Latenzzeit plus die Auslöseverzögerung der Kamera. Bei einer Spiegelreflexkamera gibt's diese Latenzzeit nicht. Der optische Sucher zeigt das Motiv logischerweise ohne jegliche Verzögerung – na gut genau genommen muss die Lichtgeschwindigkeit berücksichtigt werden. 

Beider Panasonic Lumix DMC-G6 ist die Latenzzeit übrigens sehr kurz und dürfte keine Einfluss auf die Verzögerung der Aufnahme haben. Und: Die G6 zeigt bei Dunkelheit immer noch ein venünftiges Bild, das zumindest so gut ist, dass man den Ausschnitt erkennen kann und so eine Bildgestaltung machen kann. Einzig das Bild ruckelt in dunkler Umgebung bei Schwenks etwas und ist stark grobkörnig. Dazu im Vergleich die Canon EOS 100D – und natürlich auch anderen Spiegelreflexkameras: Das Motiv ist sehr dunkel und es fällt mir schwer, den genauen Ausschnitt festzulegen. Allerdings ist das was vom Motiv zu erkennen ist immer noch brillant und klar und wird ohne ruckeln angezeigt. Es bleibt also dabei: Welche Variante besser ist muss jeder Fotograf selbst entscheiden. Noch eine Angabe zum Sucher der G6: Der elektronische Sucher hat eine Auflösung von 1,4 Millionen Bildpunkten. Blickt man durch die beiden Sucher, so ist ein nahezu gleich großes Bild zu sehen. Scheinbar ist das der G6 etwas größer, was aber daran liegt, dass der Bildsensor das 4:3-Fomat hat, während der Canon-Sensor 3:2-Format hat. Damit ist das Sucherbild der 100D etwas flacher. Insgesamt zeigen beide Sucher ein ausreichend großes Bild. Die 1,4 Millionen Bildpunkte der G6 sind übrigens guter Durchschnitt. Top-Kameras haben elektronische Sucher mit über zwei Millionen Bildpunkten. Denoch sieht das Bild im elektronischen Sucher der Lumix DMC-G6 sehr gut aus und die einzelnen Pixel sind kaum zu erkennen. Im Vergleich zum Vorgängermodell DMC-G5 legt die G6 hier deutlich zu. Gerade in Situationen mit wenig Licht, sind die Unterschiede deutlich zu erkennen. Und das, obwohl die G5 die gleiche Auflösung hat, allerdings war das noch kein OLED-Sucher wie er in der G6 ist. Der ist besonders hell und scharf. Was den Sucher anbelangt, macht die G6 einen riesen Schritt nach vorne im Vergleich zum Vorgängermodell G5.

Neben dem Sucher wird das Motiv natürlich auch auf dem Kontrollbildschirm angezeigt. Während das bei der Panasonic quasi Standard ist, muss bei einer Spiegelreflexkamera erst noch der Spiegel hochgeklappt werden. Warum? Weil das Motiv normalerweise über den Spiegel in den optischen Sucher gelenkt wird und der Bildsensor damit blind gelegt ist. Ein elektronisches Bild kann daher so nicht erzeugt werden. Das geht nur, wenn der Spiegel hochgeklappt wird und das Abbild des Motivs dann durch das Objektiv direkt auf den Bildsensor fällt. Der wird dann wie bei einer Systemkamera abgetastet und auf dem Kontrollmonitor angezeigt. Jetzt gilt das gleiche, wie zuvor geschrieben für den elektronischen Sucher der Systemkamera: Latenz, Bildformat, Farbeinstellung, Weißabgleich, etc. Diese Funktion wird bei Spiegelreflexkameras "Live-View" genannt weil das Bild in Echtzeit, also "live" angezeigt wird. Gestartet wird der Live-View mit einem Druck auf die Taste mit dem Kamerasymbol recht neben dem Sucher. Ma nhört dann auch deutlich, wie der Spiegel nach oben klappt und das Motiv erscheint auf dem Kontrollbildschirm. 

So schön diese Funktion auf den ersten Blick auch sein mag, hat das Ganze aber auch einen Nachteil. Der betrifft den Autofokus. Dazu ist ein kleiner Ausflug in die verschiedenen Autofokus-Techniken erforderlich. Systemkameras arbeiten mit dem sogenannten Kontrast-Autofokus. Dabei versucht die Kamera die Schärfe des Objektivs so lange zu verändern, bis der höchst mögliche Kontrast erreicht ist. Das geht nach dem Trial-and-Error-Prinzip. Der Fokus fährt dabei so lange hin und her bis die Schärfe getroffen ist. Ist das System schlecht abgestimmt, kommt es zu dem sogenannten "Pumpen" bei dem die Kamera manchmal aus dem Hin- und Herfahren nicht mehr raus kommt. Bei der Panasonic tritt dieser Effekt dank ausgeklügelter Programmierung nur noch in Extremsituationen auf – beispielsweise wenig Licht. Eine Spiegelreflexkamera arbeitet hingegen mit dem Phasendetektions-Autofokus. Der bereits erwähnte Spiegel in im mittleren Bereich teil-lichtdurchlässig und lenkt über einen zweiten Spiegel das Licht des Motivs-Zentrums auf die Autofokus-Sensoren. Die erkennen anhand des Phasenunterschieds des auftreffendes Lichts, ob die Schärfe perfekt eingestellt ist oder eben nicht. Anhand des Phasenunterschieds kann die Kamera präzise berechnen, in welche Richtung die Schärfe verlagert werden muss und kann anhand dieser Information den Fokus des Objektivs präzise auf den Punkt einstellen. Das geht blitzschnell und sehr präzise. Sprich das Trial-and-Error-Prinzip des Kontrast-Autofokus ist nicht erforderlich. Hier spielt eine Spiegelreflexkamera klar ihre Vorteile aus.

Was ist aber nun in der Live-View-Ansicht? Um ein LIve-Bild bei einer Spiegelrelfexkamera zu bekommen, muss der Spiegel hochklappen. Damit sind die Autofokus-Sensoren außer Gefecht. Aber wie stellt die Kamera denn dann überhaupt scharf? Genauso wie eine Systemkamera: Per Kontrastautofokus. Da das aber nicht die Spezialität einer Spiegelreflex ist, kann es beim Fokussieren im LIve-View-Modus zu leichten Verzögerungen und eben dem gefürchteten Pumpen kommen. Dem will Canon mit einem besonderen Sensor entgegenwirken. Auf dem 18-Megapixel-Bildsensor sind einige Pixel so aufgebaut, dass sie als Phasendetektions-Pixel verwendet werden können. Das soll bewirken, das auch bei hochgeklapptem Spiegel das treffsichere Phasendetektions-Verfahren zum Fokussieren verwendet werden kann – Canon nennt das "Hybrid CMOS AFII". Andere Hersteller, wie zum Beispiel Fujifilm bei der X100S und X20, nutzen ähnliche Sensoren, um die Autofokusgeschwindigkeit und die Treffsicherheit zu erhöhen.  Das zuvor erwähnte Pumpen beim Fokussieren fällt übrigens besonders dann auf, wenn man per Touch-Fokussierung auslöst. Wie das geht? Einfach mit dem Finger auf den Teil des Motivs tippen, der scharf abgebildet werden soll und schon fokussiert die Kamera und löst auch – je nach Einstellung. Beide Kameras haben die Funktion "Touch-Fokussierung" und "Touch-Auslöser". Ob es Unterschiede gibt und wie groß die tatsächlich sind, werde ich bei meinen Foto-Touren sehen.

Meine Zusammenfassung des ersten Abschnitts:

- Gewicht, Größe: Keine Vorteile für ein der beiden Kameras.

- Kontrollbildschirm: Hier hat die Panasonic Lumix DMC-G6 einen klaren Vorteil, da ihr Monitor klapp- und drehbar ist. Der der Canon EOS 100DS ist festeingebaut, beides sind Touchscreens.

- Sucher: Elektronischer oder optischer Sucher, das ist Geschmackssache. Jeder muss hier selbst eintscheiden, welcher Technik er den Vorzug gibt. Alle Vor- und Nachteile der beiden Systeme habe ich ausführlich aufgezeigt.

Noch ein Wort zum Vergleich mit der Panasonic Lumix DMC-G5, dem Vorgängermodell der G6. Den größten Sprung macht hier der elektronische Sucher. Der ist bei der G6 deutlich besser – brillant, scharf, hell. Leichte Vorteile gibt es auch beim Kontrollbildschirm, wobei der nicht so groß ausfällt.

 

Nun geht's an die Ausstattung der Kameras.

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TOP 1 – Die Ausstattung

Beginnen wir mit den Kamera-Anschlüssen. Und hier kann ich den Jubelschrei der Videofilmer schon jetzt hören: Die DMC-G6 hat einen externen Mikrofonanschluss! Das war einer der größten Kritikpunkte am Vorgängermodell DMC-G5. Und nun endlich ist er da, was die G6 zu einem guten Partner für Videofilmer macht. Der Mikrofonanschluss der G6 (Foto links) befindet sich übrigens auf der Vorderseite rechts oben unter den "G" – für alle, die ihn nicht auf Anhieb finden. Ansonsten hat sich nicht viel geändert: Mini-HDMI-Anschluss, Kombi-USB-AV-Out-Anschluss und ein Anschluss für die Fernbedienung. Die befinden sich von hinten betrachtet an der rechten Seite der Kamera hinter einem kleinen Deckel. 

Soweit so gut. Aber die nächste Stolperfalle ist nicht weit: Nun hat die G6 endlich den externen Mikrofonanschluss, aber das Live-Bild wird nach wie vor nicht über den HDMI-Ausgang ausgegeben. Sprich die einzige Bildkontrolle geht nur über den eingebauten Kontrollbildschirm und den elektronischen Sucher. Gerade Profis oder ambitionierte Filmer brauchen aber die Kontrolle des Bildes auf einem größeren Bildschirm – Schärfe, Helligkeit und Weißabgleich lassen sich nur so gut kontrollieren. Warum Panasonic hier nur halbherzig in Richtung Profis gegangen ist, verstehe ich nicht. Klar soll die GH3 immer noch die Profi-Maschine für Videofilmer bleiben und ihre Berechtigung haben, aber die hätte sie auch, wenn die G6 einen Live-HDMI-Ausgang hätte. Denn nur die GH3 hat die hohen Datenraten von 50 Mbps und 72 Mbps (Megabit pro Sekunde) sowie zahlreiche weitere Profi-Video-Funktionen. Insofern wäre hier eine klare Differenzierung möglich, denn die DMC-G6 hat zwar auch volle HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten und eine Wiederholrate von 50p, aber eben "nur" Datenraten von bis zu 28 Mbps. Der Buchstabe "p" steht für "progressive" und bedeutet, dass die Kamera Vollbilder in der entsprechenden Frequenz aufnimmt. Häufig ist hier auch der Buchstabe "i" zu lesen, was für "interlaced" steht. Dabei werden lediglich Halbbilder in der entsprechenden Frequenz aufgenommen. Gerade bei bewegten Motiven kann sich auf die Bildqualität nachteilig auswirken. Besser ist daher die progressive Aufzeichnung. Der Vollständigkeit halber: Bei der G6 kann ich zwischen den beiden Aufnahmeformaten AVCHD und MP4 wählen. Wobei im AVCHD-Format bei Full-HD-Auflösung die Wiederholraten 50p, 25p, 24p und 50i wählbar sind, in der kleinen HD-Auflösung 1280 x 720 die Wiederholrate 50p. Im Aufnahmeformat MP4 kann bei Full-HD-Auflösung zwischen 50p und 25p gewählt werden, in der kleinen HD-Auflösung sind es 25p. Zusätzlich gibt es noch die VGA-Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten mit einer Wiederholrate von 25p. Mehr zum Thema Video später.

Die Canon EOS 100D hat exakt die gleichen Anschlüsse wie die G6. Sie befinden sich von hinten gesehen auf der linken Kameraseite hinter einem Deckel befinden (Foto rechts). Noch etwas zum Thema HDMI-Ausgang: Hier hat die Canon EOS 100D die Nase vorn. Die gibt das Bild live aus, so dass ich eine Kontrolle auf einem externen Monitor während der Aufnahme habe. Und noch kurz ein Wort zu den Videoeinstellungen: Die EOS 100D nimmt natürlich in voller HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten auf und hat Bildwiederholragten von 25p und 24p. Zusätzlich gibt es die kleine HD-Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten bei einer Wiederholrate von 50p sowie ebenfalls die VGA-Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten bei 25p. Die maximale Aufnahmedauer beträgt 29 Minuten und 59 Sekunden am Stück. Ach ja, noch ein Wort zum Thema Ton: Die Panasonic DMC-G6 hat ein eingebautes Stereo-Mikrofon, die canon EOS 100D lediglich ein Mon-Mikrofon. Hier hat Canon gegenüber der EOS 650D/700D gespart, denn die haben ein Steroe-Mikrofon eingebaut. Selbstverständlich können als externe Mikrofone sowohl bei der G6 als auch bei der 100D Stereo-Varianten verwendet werden und es wird auch Stereo-Ton aufgenommen. 

Weiter mit der Ausstattung. Ein wichtiger Punkt sind die Bildstabilisatoren. Beide Kameras haben keine Stabilisator eingebaut aber die Objektive sind entsprechend ausgestattet. Hier kommt es dann also auf die Qualität der Bildstabilisatoren im Objektiv an.

Nächster Punkt: Die Belichtungsprogramme. Die Standards haben beide Kameras: P = Programmautomatik, A oder Av = Blendenvorwahl oder Zeitautomatik, S oder Tv = Zeitvorwahl oder Blendenautomatik und M = Manuelle Einstellung von Blende und Belichtungszeit. Nächster Punkt: "SCN", die Motivprogramme. Hier brilliert die Panasonic DMC-G6 (Foto links) mit 23 Motivprogrammen, während die 100D gerade mal sechs Programme bietet. Schaut man sich allerdings die Programme der G6 genauer an, wird man feststellen, dass da einige dabei sind, deren Sinn sich mir nicht erschließt. Mein Lieblingsbeispiel sind da das Programm 19 "Appetittliche Speisen" und Menü 20 "Leckeres Dessert". Ruft man den Erklärtext für die Programme mit einem Druck auf die Taste "DISP" auf, wird bei beiden die Helligkeit insgesamt erhöht, damit die Speisen verlockend aussehen oder das Dessert besonders reizend erscheint. Welchen Unterschied es da gibt? Keine Ahnung. Bei der 100D gibt's diese sechs Motivprogramme: Kinder, Speisen, Kerzenlicht, Nachtporträt, Nachtaufnahmen o. Stativ und HDR-Gegenlicht. Allerdings muss noch erwähnt werden, dass es vier weitere per Direktwahl auf dem Programmwahlrad gibt: Sport, Makro, Landschaft und Porträt. 

Weiter geht's mit den Kreativ-Programmen. Bei der DMC-G6 ist das die kleine Palette, bei der 100D der Programmpunkt "CA" (Foto rechts). Auch hier hat die Panasonic die Nase vorn mit 19 verschiedenen Einstellungen. Darunter sind Retro, High- und Low-Key, Sepia, Dynamisch Monochrom, Impressiv, Hohe Dynamik, Spielzeug- und Miniatureffekt, Weichzeichnung und Fantasie. Mir gefallen die meisten gut, allerdings sind auch einige Ausreißer dabei. Anders die Canon. Hier beschränkt sich das Ganze auf sieben Filter: Fischaugen-, Miniatur-, Spielzeugkamera-, Ölgemälde- und Aquarell-Effekt, Körnigkeit schwarz-weiß und Weichzeichner. Ach ja, wenn ihr daran verzweifelt, die Filter auzuwählen, ärgert euch nicht, ich hab's anfangs auch nicht hinbekommen. Ist man nämlich in der ganz normalen Einstellung, so lassen sich die Kreativ-Filter gar nicht richtig auswählen. Irgendwie bin ich nicht schlau daraus geworden, warum dort plötzlich wieder die Bildstile von Standard über Lebendig bis Monochrom auftauchen. Denn die Einstellungen kann ich doch auch bei den anderen Belichtungsprogrammen nutzen. Möchte ich nur zwischen den Creativ-Filtern wählen, muss ich in die Live-View-Ansicht wechseln mit einem Druck auf die Kamerataste rechts neben dem Sucher. Jetzt geht's mit einem Druck auf die Q-/SET-Taste ins Quick-Menü. Und da gibt's dann in der rechten Leiste als letzten Punkt die Kreativfilter zwischen den ich wählen kann. Irgendwie ist das umständlich. Ach ja, in der normalen Einstellung gibt es noch eine Funktion, die sich "Extra-Aufnahme mit Effekt" nennt. Dabei macht die 100D eine Aufnahme und speichert einmal das Original und dann eine zweite Aufnahme mit dem gewählten Effekt. So verständlich die Menüs und Einstellungen der Canon sonst auch sind, hier fehlt mir die Logik und das System.

Bei der EOS 100D gibt's jetzt noch zwei Einstellugen auf dem Programmwahlrad: "Blitz aus" und die "Automatische Motiverkennung" – das ist das grüne Feld mit dem "A+" drin. Dabei stellt die Kamera alle wichtigen Parameter automatisch ein. Wofür es übrigens die Einstellung "Blitz aus" gibt, ist mir etwas rästelhaft, denn diese Funktion hätte man auch problemlos als Unterpunkt bei den einzelnen Belichtungsprogrammen unterbringen können. So ist völlig unklar, nach welchen Parametern die Kamera die Belichtung automatisch einstellt, wenn die Funktion "Blitz aus" gewählt ist. Und selbst irgendwas einstellen geht auch nicht, weder ISO-Einstellung, noch Belichtungskorrektur. Für mich macht diese Einstellung nur wenig Sinn, denn wenn ich in den Belichtungseinstellungen P, Tv, Av und M den Blitz einfach eingeklappt lasse, habe ich den gleichen Effekt und kann die Belichtung wenigstens individuell einstellen. 

Bei der Panasonic DMC-G6 finden sich auf dem Programmwahlrad noch ein paar weitere Einstellungen. Das sind die beiden Individual-Einstellungen C1 und C2. Hie kann der Fotograf seine Wunscheinstellungen speichern und blitzschnell wieder abrufen. So kann man hier beispielsweise eine Einstellung für Schwarz-Weiß-Aufnahmen und eine zweite für Porträt-Aufnahmen speichern. Festlegen lassen sich alle wichtigen Kameraeinstellungen. Nächster Punkt ist die manuelle Filmfunktion – das kleine Kamerasymbol puls den Buchstaben "M". Ist das Programm gewählt, lassen sich verschiedene Videoeinstellungen verändern. Darunter unter anderem der bildstil, der Belichtungsmodus – P, A, S oder M –, den Fokusmodus und der Mikrofon-Pegel. Die meisten Einstellungen können auch im normalen Video-Menü eingestellt werden und sind dann für eine Sofort-Videoaufnahme, nicht jedoch das Belichtungsprogramm. Was im manuellen Videomodus jedoch nicht vorhanden ist, sind die Zeitlupen- und Zeitraffer-Einstellungen, wie sie die große Schwester Panasonic Lumix DMC-GH3 hat. Bliebe als letzte Funktion und damit eine Neuerung gegenüber der DMC-G5, die Panorama-Funktion. Nun ist die nicht besonders flexibel, denn es lässt sich nur die Aufnahmerichtung festlegen, aber immerhin vorhanden. Wünschenswert wäre es, wenn sich der Aufnahmewinkel in Bereichen von 90 bis 360 Grad individuell festlegen ließe. Das geht aber leider nicht. Die G6 macht einen Winkel von rund 140 Grad und das aber im flotten Schwenk-Panorama-Modus. Sprich: Einfach mit der Kamera das Motiv abschwenken und die G6 setzt das Panorama automatisch zusammen. 

Die Canon EOS 100D hat eine solche Funktion nicht. Aber noch ein Hinweis zur Videofunktion: Mit dem kleinen Hebel neben dem Programmwählrad muss die Videofunktion zunächst aktiviert werden. Dazu wird der Hebel aus der Postition "ON" auf die kleine Filmkamera gestellt. Jetzt schaltet die EOS 100D in den Live-View-Modus um und das Motiv erscheint auf dem Kontrollbildschirm. Mit einem Druck auf die Taste mit dem Kamerasymbol rechts neben dem Sucher wird die Videoaufnahme gestartet.  Mehr zum Thema Video in einem der folgenden Kapitel.

Bei der Panasonic Lumix DMC-G6 kann eine Videoaufnahme jederzeit mit einem Druck auf die Video-Aufnahme-Taste gestartet werden. Die befindet sich auf der Kameraoberseite und ist mit dem großen roten Punkt markiert. Wichtig: Sollte das nicht funktionieren, ist die Taste im Individual-Menü (Schraubenschlüssel pus "C") ausgeschaltet. Auf der sechsten Seite unter dem Menüpunkt "Video-Taste" muss der Eintrag auf "ON" stehen. Ein entsprechender Hinweis wird auf dem Kontrollbildschirm übrigens auch angezeigt. Und wenn wir schon bei Tasten auf der Kamera-Oberseite sind: Dort befindet sich auch die "iA"-Taste. Das ist das Pendant zur "A+"-Einstellung der Canon EOS 100D. Ein kleiner Vorteil: Die intelligente Automatik kann jederzeit, in allen Programmeinstellungen aktiviert werden. Es gibt übrigens zwei Einstellungen für die intelligente Automatik: Die normale intelligente Automatik, bei der alle erforderlichen Einstellungen automatisch vorgenommen werden und die intelligente Automatik-Plus, die zusätzlich noch Helligkeit und Farbe anpasst. Ausgewählt werden die beiden Modi wie folgt: "iA"-Taste drücken, sie sollte dann blau leuchten, "MENU/SET"-Taste drücken, mit dem Finger auf den Punkt "iA-MODUS" tippen und nun kannst du zwischen den beiden Varianten wählen.

Und was gibt es noch an Ausstattungspunkten zu erwähnen? Beide Kameras haben einen eingebauten Blitz und beide einen Blitzschuh zum Anschluss eines externen Blitzes. Ebenfalls mit an Bord ist ein AF-Hilfslicht. Und jetzt kommt ein Ausstattungsmerkmal, mit dem dem die Panasonic Lumix DMC-G6 bei mir richtig punkten kann: Das eingebaute WiFi-Modul zur WLAN-Übertragung. Und was das alles kann uns wie's funktioniert: Im nächsten Kapitel mehr dazu. Die EOS 100D hat in diesem Bereich übrigens nichts zu bieten, außer der Unterstützung von Eye-fi-Karten.

Meine Zusammenfassung des zweiten Abschnitts:

- Was die Vielfalt der Motiv- und Kreativ-Programme angeht, hat die Panasonic klar die Nase vorn.

- Ein weiterer Pluspunkt der G6: Die Panoramafunktion.

- Die Canon kann mit dem externen Mikrofonanschluss und dem HDMI-Live-Bild punkten, das der G6 fehlt – immerhin hat sie aber auch den externen Mikrofonanschluss.

- Die WiFi-Funktionen der DMC-G6 sind ein deutlicher Pluspunkt.

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TOP 2 – Die Wifi-Funktionen der Panasonic Lumix DMC-G6

Hier gibt's aktuelle Informationen zur den WiFi-Funktionen der DMC-G6

Wer meine Tests regelmäßig ließt, wird es schon wissen: Ich bin ein WLAN-Fan. Ich nutze die drahtlose Übertragung von Bildern auf iPad, iMac und TV-Gerät sehr gerne. Ich finde es super praktisch, die Bilder blitzschnell zu übertragen, ohne die SD-Karte aus der Kamera nehmen zu müssen. Allerdings scheiterte das bei den meisten Kameras immer daran, dass man die Bilder erst nach dem Fotografieren übertragen konnte. Sprich: Erst die Bilder schießen, dann ins WLAN-Menü und die Aufnahmen übertragen. Da ich das unpraktisch finde, habe ich die Eye-fi-Karte genutzt. Die überträgt die Fotos sofort. Und genau diese Funktion hat nun auch die Panasonic Lumix DMC-G6. Mit der kann ich die Bilder sozusagen parallel während des Fotografierens schon auf mein iPad übertragen. Aber nicht nur das ist möglich, sondern auch die Fernsteuerung der Kamera, das Übertragen der Bilder auf ein TV-Gerät und das spätere Übertragen der Bilder auf ein bestimmtes Gerät. 

Zusätzlich ist die G6 noch mit einem NFC-Chip ausgestattet. Was das ist? Ein Near-Field-Communication-Chip. Damit lassen sich die WLAN-Verbindungsdaten berührunglos zu entsprechenden Geräten übertragen. Die Idee ist gut, aber es gibt praktisch noch keine Empfangsgeräte – Smartphones, Tablett-PCs oder Notebooks – die ebenfalls einen solchen Chip haben. Deswegen kann ich schlicht und ergreifend nicht sagen, wie gut und einfach das tatsächlich funktioniert.

Ich muss daher also die "herkömmliche" Variante nutzen. Also erst mal ein Druck auf die "WiFi"-Taste, die Fn4 unten rechts auf der Kamera-Rückseite. Achtung: Die Taste kann im Individual-Menü beliebig umprogrammiert werden. Passiert beim Druck auf die Fn4 nichts, einfach mal im Menü unter dem Punkt "Fn-Tasteneinstellung" schauen, wie die Taste belegt ist. Nun öffnet sich das WiFi-Menü (Screen links). Jetzt wird der Punkt "Neue Verbindung" aufgerufen. Nun stehen zur Wahl "Aufnahme & Ansicht über Fernbedienung", "TV-Wiedergabe", "Bilder während der Aufnahme schicken" und "Auf Kamera gespeicherte Bilder übertragen". 

Sollen die Funktionen vom iPad oder einem anderen mobilen Device genutzt werden, muss zunächst die App heruntergeladen werden. Bei Apple findest du im App-Store die Anwendung "LUMIX LINK", die du runterladen und installieren musst. 

Möchtest du die Kamera vom iPad oder iPhone fernsteuern und Aufnahmen machen, wähle den ersten Punkt in der Liste. Nun muss die WiFi-Verbindung hergestellt werden. Dazu gehst du in die Einstellungen des iPad, gehst auf WLAN und nach wenigen Sekunden sollte die Kamera in der Liste auftauchen. Hier im Beispiel mit dem Namen "G6-F5E1A7". Nun einfach das Kennwort (Passwort) eingeben und die beiden Geräte sind verbunden – auch ganz einfach ohne NFC-Chip. Nun wird auf dem Kontrollbildschirm der Lumix DMC-G6 schon die Meldung angezeigt, man möge die App öffnen. Also einfach auf dem iPad öffnen und schon steht die Verbindung. Genau so einfach habe ich mir das vorgestellt. 

Nun sehe ich auf dem iPad das Live-Bild der G6. Ist die mit einem Power-Zoom-Objektiv bestückt, kann ich sogar zoomen. Ist der Ausschnitt perfekt, drücke ich den Auslöser und die G6 nimmt das Foto auf. In der Übersicht erscheint das Foto nun sofort. Was ich mir hier wünschen würde: Mehr Einstellmöglichkeiten der Kamera. Beispielsweise eine Belichtungskorrektur oder manuelle Wahl von Blende und Belichtungszeit. Eventuell sogar das wählen eines Kreativ-Filters. Aber gut: Der Anfang ist gemacht und der sieht schon mal gut aus.

Kommen wir nun zu der eigentlich wichtigen Funktion: "Bilder während der Aufnahme schicken". Ist das iPad schon gekoppelt, müssen die WLAN-Einstellungen nicht mehr eingegeben werden. Kamera und iPad – oder ein anderer Mobildevice – sind nun miteinander verbunden. Wieder die App aufrufen und schon kann's losgehen. An der Kamera können nun die gewünschten Einstellungen gemacht werden und los geht's mit dem Fotografieren. Auf dem Kontrollbildschirm wird nun angezeigt, dass die Aufnahme übertragen wird. Machst du mehrere Aufnahmen in Folge, so wird angezeigt, wieviele noch in der Warteschlange sind. Die gesendeten Fotos tauchen sofort im Foto-Album des iPad auf. Und das in voller Auflösung. Zumindest, wenn man das so wünscht und in den Einstellungen der App entsprechend gewählt hat.

Neben der Direkt-Übertragung gibt es weitere Optionen. So kann man sich ein Panasonic-Konto anlegen, zu dem ein Cloud-Service gehört. Das ganze ist kostenlos und ermöglicht das Speichern von bis zu 1000 Fotos. Wobei die Bilder maximal einen Monate gespeichert und dann automatisch gelöscht werden. Die ist ähnlich der Apple-Foto-Cloud. Die Aufnahmen können natürlich aus der Cloud auf einen Computer kopiert und gesichert werden. Weiterhin können Bilder und Videos per WLAN auf TV-Geräten oder anderen WLAN-fähigen Geräten wiedergegeben werden. Bei mir ist allerdings ein Versuch, die Bilder der G6 auf einem Samsung-Fernseher wiederzugeben, gescheitert. Die Geräte ließen sich zwar verbinden, aber weder Fotos von Videos wurden angezeigt. Ich gehe davon aus, dass das mit einem entsprechenden Panasonic-Fernseher problemlos möglich ist.

Der Schritt von Panasonic in Richtung WLAN-Vernetzung gefällt mir sehr gut. Klar sind noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft und es gibt immer den Wunsch nach mehr. Aber zumindest ist das, was jetzt schon realisiert wurde ein großer Schritt in die richtige Richtung. Vor allem die Übertragung der Aufnahmen im Hintergrund ist prima, denn so kann ich meine Aufnahmen ruck-zuck auf dem iPad überprüfen und muss nicht die Speicherkarte aus der Kamera nehmen. Und es ist natürlich eine perfekte Möglichkeit der Datensicherung. Schade, dass Canon hier nichts ähnliches zu bieten hat.

Und jetzt geht's endlich ans Fotografieren.

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TOP 3 – Los geht's zum Fotografieren 

Ein ganz wichtiger Punkt für mich: Wie liegt die Kamera in der Hand? Wenn ich ein Modell habe, das top ausgestattet ist, aber komplett unergonomisch ist, macht mir das Ganze einfach keinen Spaß. Ich brauche das angenehme haptische Gefühl. Dazu zählt nicht nur die gute Gestaltung von Griff, Daumenstütze und eine gute Anordnung der Tasten, sondern auch eine geschmeidige Kameraoberfläche. Die darf nicht zu rutschig sein, aber auch nicht kleben oder sich unangenehm anfühlen. Ein weiterer Punkt: Trotz meiner großen Hände muss auch eine kleine und kompakte Kamera ein gutes Griffgefühl vermitteln. Beide Kameras fühlen sich gut an. Wobei die Panasonic ein Tick besser in der Hand liegt. Das hat weniger mit der Oberfläche zu tun, als mit der Gestaltung des Griffs. 

Bei der Canon ist da unter dem Auslöser ein kleiner Vorsprung, der dem Mittelfinger eigentlich Halt geben soll. Bei mir funktioniert das aber irgendwie nicht. Meine Hand umschließt den Griff nicht so entspannt, wie bei der Panasonic. Und obwohl beide Griffleisten praktisch die gleiche Höhe haben, hängt bei der 100D mein kleiner Finger unten in der Luft, während bei der DMC-G6 der kleine Finger unter der Kamera eine prima Stütze ist. Was hingegen die übrigen Bedienelement der Kameras betrifft, hat die Canon wiederum ein wenig die Nase vorn. Das Drehrad auf der Kameraoberseite lässt sich deutlich einfacher bedienen, als das der Panasonic auf der Kamerarückseite. Um das zu erreichen, muss ich meinen Daumen stark abknicken, was zu einer recht verkrampften Haltung führt. Die Grundfunktionen lassen sich bei beiden Kameras auch mal mit nur einer Hand ausführen, geht's in die Menüs oder spezielle Einstellungen, muss die zweite Hand als Stütze ran.

Nimmt man die beiden Kameras im Standard-Set, ist bei der Canon EOS 100D ein EF-S 18-55mm f3.5-5.6 IS STM dabei und bei der Panasonic Lumix DMC-G6 ein Vario 14-42mm f3.5-5.6 Power O.I.S. Umgerechnet auf eine Kleinbildbrennweite kommt man bei der Canon mit einem Brennweitenverlängerungsfaktor von 1,6fach auf 28 bis 88 Millimeter und bei der Panasonic mit dem Brennweitenverlängerungsfaktor von 2fach auf 28 bis 84 Millimeter – also auf nahezu identische Werte. Beide Objektive sind mit einem Bildstabilisator ausgestattet. Bei Canon erkennbar an den Buchstaben IS = Image Stabilizer und bei Panasonic an dem Kürzel O.I.S. = Optical Image Stabilizer. Einen wesentlichen Unterschied zwischen den beiden Objektiven gibt es allerdings. Die Panasonic-Linse ist ein sogenanntes Power-Zoom-Objektiv. Was heißt das? Während beim Canon-Objektiv der Zoom manuell verstellt wird durch drehen am Zoomring, geschieht die Verstellung der Brennweite beim Panasonic-Objektiv elektrisch per Motor. Dazu befindet sich seitlich am Objektiv ein kleiner Hebel, mit dem die Brennweite verändert werden kann und zusätzlich direkt hinter dem Auslöser ein kleiner Hebel, mit dem die Brennweite ebenfalls verändert werden kann. Und was hat das für einen Vorteil? Beim Fotografieren ist der Vorteil nicht so groß, aber beim Filmen. Denn so kannst du die Brennweite während der Videoaufnahme ohne ruckeln und wackeln verändern. Nur ein kleiner Fingerzeig reicht und schon ändert sich die Brennweite. Beim Canon-Objektiv muss du dazu am Zoom-Ring drehen, was zu einer gewissen Unruhe führt und letztendlich den Einsatz eines Stativs erfordert, wenn hochwertige Videoaufnahmen gedreht werden sollen.

Jetzt geht's los, erst mal den Kontrollbildschirm der G6 umdrehen, bei beiden Kameras die Programmautomatik reingeschmissen und ISO auf 200 gestellt. All das geht flott von der Hand. Sowohl die Panasonic als auch die Canon haben ein Quick-Menü, mit dem ich die wichtigsten Einstellungen schnell erledigen kann. Erst mal bei beiden Kameras die Dioptrienkorrektur am Sucher einstellen. Das erste Motiv anvisieren und "klick". Mein erster Eindruck: Beide Kameras schenken sich nichts, was die Auslöseverzögerung anbelangt. Eine Kleinigkeit fällt mir auf: Das Auslösegeräusch der Panasonic DMC-G6 hört sich ein wenig "metallener" an – oder wenn ich böse wäre "blechener". Die Canon hört sich etwas runder an. Aber: Die Panasonic hat zusätzlich einen elektronischen Verschluss und der ist nahezu geräuschlos. Aktiviert wird der im Aufnahme-Menü auf der vierten Seite unter dem Punkt "Elektron. Verschluss". 

Hinweis: Ist der elektronische Verschluss eingeschaltet – im Aufnahme-Menü unter dem Punkt "Elektron. Verschluss" –, ist die ISO-Empfindlichkeit auf ISO 1600 begrenzt. Höhere Werte bis ISO 12800 können nur in Verbindung mit dem mechanischen Verschluss eingestellt werden. Die G6 reduziert die ISO-Empfindlichkeit automatisch, wenn der eingestellte Wert höher als ISO 1600 ist. Auf dem Kontrollbildschirm wird mit einem kleinen Auslöser-Symbol und dem Buchstaben "E" auf den aktivierten elektronischen Verschluss hingewiesen.

An dieser Stelle sei nochmal auf den Unterschied zwischen Spiegelreflex- und Systemkamera hingewiesen. In der Standardeinstellung kann ich bei der Spiegelreflex nur durch den optischen Sucher das Motiv begutachten. Bei der G6 kann ich wählen. Ist die Umschaltung per Augensensor aktiviert, so schaltet die Panasonic automatisch auf den elektronischen Sucher um, sobald ich das Auge vor den Sucher halte. Ein Augensensor erkennt das. Ein Einstellung für diese Funktion findest du im Individual-Menü (Schraubenschlüssel mit "C") auf der siebten Seite unter dem Punkt "Augen-Sensor". Dort kannst du zum einen die Empfindlichkeit des Sensors einstellen und wählen, ob die Kamera automatisch zwischen elektronischem Sucher und Kontrollbildschirm umschalten soll. Ist die Funktion ausgeschaltet, geschieht die Umschaltung per Druck auf die Fn5-Taste. 

Bei hellem Umgebungslicht ist der elektronische Sucher der Lumix DMC-G6 wirklich klasse. Da ruckelt nichts, selbst bei schnellen Schwenks folgt das Bild im Sucher blitzschnell und sieht brillant aus. Helligkeitswechsel gehen ebenfalls ruck-zuck. Wenn ich das mit den ersten elektronischen Suchern vergleiche, liegen da Welten dazwischen. Natürlich ist das Bild durch den optischen Sucher immer noch klarer und brillanter, aber der elektronische Sucher ist eine ernst zu nehmende Konkurrenz. Zumal er den großen Vorteil hat, dass alle wichtigen Aufnahmedaten darin angezeigt werden können. Und noch mehr: Alle Menüs und natürlich auch das Quick-Menü lassen sich anzeigen und Einstellungen ändern. Bei der 100D muss ich die Kamera vom Auge nehmen und die Änderungen über den Kontrollbildschirm machen. Und noch eins fällt mir auf: Die DMC-G6 hat eine eingebaute 3D-Wasserwaage. Beim Blick durch den Sucher wird die eingeblendet und ich kann die Kamera so absolut perfekt waagrecht halten. Bei der 100D muss man ohne Wasserwaage auskommen – übrigens auch bei der größeren Schwester EOS 700D.

TIPP: Die 3D-Wasserwaage der Panasonic Lumix DMC-G6 lässt sich durch mehrfaches Drücken der DISP-Taste aufrufen. Mit jedem Druck auf die DISP-Taste wechselt die Ansicht im elektronischen Sucher und auf dem Kontrollbildschirm. Außerdem lassen sich verschiedene Gitterlinien einblenden. Dazu rufst du den Punkt "Gitterlinie" im "Individual-Menü" auf. Nun kannst du zwischen drei Varianten wählen. Wobei du bei der dritten die Linien individuell positionieren kannst – zum Beispiel für den goldenen Schnitt. 

Nun geht's daran, das Autofokus-Feld zu verschieben. Bei der Canon EOS 100D drücke ich dazu die AF-Messfeld-Taste – das ist die oben rechts auf der Kamerarückseite mit den fünd Punkten im Rechteck – und kann nun den AF-Punkt auf eine der neun Positionen im Zentrum des Motivs verschieben. Mit einem Druck auf die Q/SET-Taste werden alle Autofokus-Punkte aktiviert. Möchte ich Autofokus-Punkte außerhalb des Zentrums, geht das nur über die Live-View-Ansicht. Um das Autofokusfeld bei der Panasonic zu verschieben, drücke ich die linke Taste des Vierwege-Kombischalters, es erscheint die Wahl des AF-Modus auf dem Bildschirm und mit einem Druck auf die untere Taste des Vierwege-Kombischalters erscheint das Auswahlfeld, das ich nun beliebig verschieben kann. Noch schneller geht's, wenn im Individual-Menü der Punkt "Direktfokusbereich" auf "ON" steht. Dann kann Autofokus-Feld direkt per Vierwege-Kombischalter verschoben werden. Im Unterschied zur Canon kann das Feld übrigens bis ganz an den Rand verschoben werden, während bei der Canon EOS 100D in der Live-View-Ansicht ein kleiner Rand bleibt, in dem das Autofokus-Feld nicht positioniert werden.

TIPP: Ist bei der Panasonic Lumix DMC-G6 der AF-Modus "1-Feld" gewählt, kann mit dem Drehrad oben auf der Kamrarückseite die Größe des Autofokus-Feld verändert werden. 

Und jetzt geht's ans Tempo. Also die Serienbildfunktion aktiviert und draufhalten. Die 100D schnurrt mit knapp vier Bildern pro Sekunde, nach knapp 20 Bildern im JPEG-Format ist Schluss, dann geht das Tempo runter. Nimmt man im RAW-Format auf, ist spätestens nach sieben Bildern Schluss. Deutlich schneller ist die DMC-G6. Die macht in voller Auflösung in der höchsten Geschwindigkeit sieben Bilder pro Sekunde. Das ist übrigens die Einstellung "H - Hoch (o. Liveview)", wobei mir nicht so ganz klar ist, was "ohne Liveview" heißt, denn auch bei dem Tempo wird das Motiv auf dem Kontrollbildschirm und im elektronischen Sucher angezeigt. In dieser Einstellung macht die G6 rund 15 Bilder in Folge, bis das Tempo runtergeht – allerdings ist das auch von der SD-Speicherkarte abhängig. Zusätzlich zur Einstellung "H" gibt es noch zwei langsamere Geschwindigkeiten "M" mit knapp vier Bildern pro Sekunde und "L" mit zwei Bildern pro Sekunde. In diesen Modi macht die G6 so lange Aufnahmen, bis die Speicherkarte voll ist. Diese drei Geschwindigkeiten werden übrigens mit dem mechanischem Verschluss gemacht. Eine vierte noch schnelle Serienbildgeschwindigkeit "SH - S. hoch (o. Liveview)" wird mit dem elektronischen Verschluss gemacht. Dabei wird die Auflösung auf 2336 x 1560 Bildpunkte reduziert und das Tempo auf rund 20 Bilder pro Sekunde gesteigert. 

Ich hatte es zu Beginn ja schon angesprochen: Die Auslöseverzögerung. Im normalen Modus soltte die EOS 100D da Vorteile haben, aufgrund des Phasendetektions-Autofokus. Und tatsächlich scheint die Canon etwas flotter zu sein. Allerdings ist der Unterschied nur sehr gering und vor allem fällt er je nach verwendetem Objektiv unterschiedlich aus. Verwende ist statt des Standard-Zoom die das 40mm-Festbrennweiten STM-Objektiv, ist die EOS 100D noch etwas flotter. Auch mit dem EF 17-40mm f4 L USM gibt die EOS 100D richtig Gas – ebenso mit dem EF 100-400mm 1:4.5-5.6 L IS. Hier spielt die EOS 100D ihre Vorteile aus. Nicht das die DMC-G6 langsam wäre, ganz im Gegenteil, sie ist echt sehr flott, aber eben einen Hauch langsamer. Aber auch hier spielt das Objektiv und die verwendete Brennweite eine wichtige Rolle. So läuft die G6 mit den Festbrennweiten von Olympus zu Höchstform auf. Klar beim 12mm f2.0 ist das auch wegen des Weitwinkels keine Kunst, aber auch mit dem 60mm Makro f2.8 legt die Panasonic ordentlich zu. In dieser Disziplin sehe ich die Canon aber immer noch einen Hauch vor der Panasonic. 

Jetzt geht's zur nächsten Disziplin: Die Canon einmal umschalten auf Live-View. Bei der Panasonic ist das nicht erforderlich, denn die ist systembedingt quasi immer im Live-View-Modus. Erst mal beide Kameras auf Touch-Auslöser einstellen. Bei der Panasonic geht das am einfachsten, indem ich den kleinen Reiter rechts auf dem Kontrollbildschirm "rausschiebe" und auf das Touchfokus-Symbol tippe – wird es gelb, ist der Touchauslöser aktiviert. Bei der Canon wird die Funktion im Hauptmenü unter dem Punkt "Touch-Auslöser" eingeschaltet. Jetzt noch den Live-View einschalten mit der kleinen Kamerataste rechts neben dem optischen Sucher. Nun auf den Bildschirm tippen und schon stellen beide Kameras scharf und lösen aus. Jetzt schlägt die Stunde der Panasonic: Sie ist deutlich schneller, als die Canon EOS 100D. Aber noch habe ich nicht das gesamte Potential der EOS 100D ausgeschöpft. Im Hauptmenü stelle ich den Punkt "Kontinuierl. AF" auf "Aktivieren". Jetzt fokussiert die Canon permanent nach. Sprich, drücke ich jetzt auf den Kontrollbildschirm zum Auslösen, muss die EOS 100D nur noch minimale Schärfekorrekturen machen und löst aus. Nun geht das Ganze schon deutlich flotter – aber an das Tempo der DMC-G6 kommt sie immer noch nicht ran. 

Ach ja, einen Punkt gibt es in diesem Zusammenhang bei der EOS 100D noch zu erwähnen: In der Live-View-Ansicht kann der Autofokus-Modus auch auf "AF-Quick" gestellt werden. Was verbirgt sich dahinter? In dieser Funktion klappt die Kamera den Spiegel kurz nach unten, der schnelle Phasendetektion-Autofokus stellt blitzschnell scharf, der Spiegel klappt wieder nach oben und die Kamera löst aus. In normaler Lichtsituation ist diese Methode kaum schneller, als die die AF-Methode "FlexiZone - Single" oder "FlexiZone - Multi". Die bringt nur dann Zeitvorteile, wenn es eine schwierigen Situationen ist, in der die Kamera im Kontrast-Autofokus-Verfahren langsam ist. Mein Tipp: Einfach mal ausprobieren.

Nächster Punkt: Manuelles Fokussieren. Bei der Spiegelreflex geht das ganz einfach: Durch den Sucher schauen, fokussieren und fertig. Bei der Panasonic geht das im Prinzip genau so. Nur hier kann ich zusätzlich eine Lupenfunktion zuschalten und das sogenannte Peaking. Dabei werden kontrastreiche Ränder farbig hervorgehoben, sobald die höchste Schärfe erreicht haben. Beide Funktionen werden im Individualmenü eingeschaltet. Habe ich das gemacht, wähle ich im  Quick-Menü den Punkt "MF" für manuelles Fokussieren. Drehe ich nun am Fokusring des Objektivs – oder bei Power-Zoom-Objektiven am Fokushebel – wird das Fokusfeld sofort vergrößert auf dem Kontrollbildschirm oder im elektronischen Sucher angezeigt. Mit einem Dreh am kleinen Rad auf der Kamerarückseite oben rechts kann ich nun den Vergrößerungsfaktor einstellen. Habe ich scharf gestellt, so ist das Peaking sichtbar. Geht super einfach, flott und präzise.

So, es gibt noch viele Punkte, die ich erklären und beschreiben könnte, der Funktionsumfang beider Kameras ist groß. Aber nun kommt der wohl wichtigste Punkt bei meinem Test: Die Bildqualität. 

Meine Zusammenfassung des dritten Abschnitts:

- Beide Kameras liegen gut in der Hand.

- Die Auslöseverzögerung der Canon EOS 100D ist minimal kürzer bei normaler Einstellung. Ist die EOS 100D im Live-View-Modus, ist die Panasonic Lumix DMC-G6 etwas schneller.

- Der optische Sucher der Canon EOS 100D zeigt ein brillantes klares Bild. Der elektronische Sucher zeigt viele Zusatzinformationen inklusive 3D-Wasserwaage und Menüs. 

- Die Serienbildgeschwindigkeit der Panasonic Lumix DMC-G6 ist höher, als die der Canon EOS 100D.

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TOP 4 – Die Bildqualität

Jetzt kommt der entscheidende Punkt: Die Bildqualität. Denn was bringt die beste und tollste Ausstattung mit WiFi & Co., wenn die Bildqualität nicht den Ansprüchen entspricht. Was sind die entscheidenden Faktoren bei der Bildqualität. Das ist vor allem die Detailwiedergabe, die originalgetreue Wiedergabe der Farbe, ein hoher Kontrastumfang und möglichst wenige Bildstörungen. Dazu kommt noch eine gleichmäßige Wiedergabe über die gesamte Bildfläche und eine möglichst geringe Verzeichnung. Die beiden letzten Faktoren hängen allerdings nicht von der Kamera ab, sondern vom Objektiv. Sprich, diese Faktoren sollen hier nicht im Vordergrund stehen. Also ein paar Worte zu den verschiedenen Faktoren.

Die Detailwiedergabe – hier kommt es darauf an, dass kleine Details präzise wiedergegeben werden. Ob das die feinen Härchen einer Blüte sind, die eng beieinanderliegen Seile eines Krans oder die feine Backsteinstruktur einer Hausfassade. All das muss eine moderne Digitalkamera präzise wiedergeben. Es soll dabei kein "Matsch" rauskommen, sonder die Details auf dem Foto klar erkennbar sein. Wichtig: Einige Kameras können die feinen Details aufgrund verschiedener Faktoren nicht so präzise reproduzieren, dann wird häufig versucht mit elektronischen Tricks, das über die Nachbearbeitung in der Kamera auszugleichen. Hierbei kann es dann aber passieren, dass das Bild unnatürlich wirkt, sozusagen künstlich geschärft. Ein solches Ergebnis ist nicht erwünscht.

Die Farbwiedergabe – Mal eine Frage: Wie sieht blau aus? Richtig, wie der Himmel, aber ist der eher dunkel- oder hellblau? Was bei der Detailwiedergabe recht leicht erkennbar ist, ist bei der Farbwiedergabe schon gar nicht mehr so leicht. Das Farbempfinden ist subjektiv. So wie früher Fotografen auf Fuji, Kodak oder Agfa schwörten, ist es heute auch. Jede Kamera hat ihre eigene Farbcharakteristik und die wird jeder individuell anders beurteilen. Natürlich kann man die Präzision der Farbwiedergabe mit sehr aufwändigen Testverfahren ermitteln, aber das sagt immer noch nicht viel über eine gute "Farbwiedergabe" aus. In meiner früheren Tätigkeit bei AUDIO VIDEO FOTO BILD wurden alles Kameras sehr aufwändig getestet. Dabei kam es gerade beim Farb-Test vor, dass Kameras einen top Wert erreichten, das Bild aber trotzdem unausgewogen aussah. Ein weiterer wichtige Punkt bei der Beurteilung der Farbwiedergabe ist die Frage, auf welchem Medium die Beurteilung stattfindet. Dem Computer-Bildschirm, einem Fernseher oder einem Ausdruck auf Fotopapier. All das verändert das Ergebnis erheblich, denn auch das Umgebungslicht und die Einstellung des Monitors spielen bei der Beurteilung eine wesentliche Rolle. Und was heißt das nun für einen solchen Test? Das ich zwar die Farbwiedergabe beurteile, das aber nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Ich kann auf grobe Farbfehler hinweisen, die – und das ist sicher – es aber bei Kameras dieser Klasse garantiert nicht gibt. 

Der Kontrastumfang – Hier wird beurteilt, wie helle und dunkle Elemente im Bild wiedergegeben werden. Genauer gesagt, wie fein die Abstufungen sind und wie groß der Unterschied zwischen dem hellsten und dunkelsten Punkt im Foto ist. Gut zu erkennen ist das schattigen Bildelementen und strahlend weißen Bereichen. Das Auge kann hier noch sehr fein unterscheiden und auch in dunklen Bereichen noch feine Unterschiede erkennen. Ist der Kontrastumfang schlecht, wird ein solcher Bereich als eine dunkle Fläche ohne die feinen Abstufungen wiedergegeben, gleiches gilt dann auch für die hellen Passagen. Wichtig ist, dass die Kameras einen gleichmäßigen und möglichst großen Kontrastumfang haben. Was auf keinen Fall passieren darf, dass die Kamera ab einer bestimmten Helligkeit den Rest der heller oder dunkle ist, einfach als Fläche wiedergibt und das quasi als Stufe im Bild sichtbar ist.

Die Bildstörungen – So wie es früher die Silberkristalle in Filmen gab, gibt es heute die Pixel auf den Bildsensoren. Und so wie mit zunehmender Filmempfindlichkeit die Silberkörner größer wurden, werden heute ähnliche Effekte bei zunehmender ISO-Empfindlichkeit sichtbar. Diese Bildstörungen werden als Rauschen bezeichnet. Und wie sehen die aus? Vor allem in gleichmäßigen Flächen fällt das Rauschen auf – beispielsweise in blauem Himmel. Der sieht dann nicht mehr gleichmäßig aus, sondern scheint kleine Farbklumpen zu haben. Ein weiterer Effekt: Feine Details werden nicht mehr präzise wiedergegeben, sondern verschmelzen zu einer Fläche. Je besser der Sensor, die Elektronik und die Firmware aufeinander abgestimmt sind, um so geringer fällt dieser Effekt aus und die Bildqualität bleibt auch bei hohen ISO-Werten erhalten.

Genug der Vorrede, nun also die Ergebnisse der beiden Kameras. Ich habe mit beiden Modellen Aufnahmen in höchster Auflösung gemacht - hier im 16:9-Format, da sich das bei dem Motiv anbot. Bei beiden Kameras sind sämtliche elektronische Hilfen ausgeschaltet – Rauschminderung, Dynamik-Erweiterung, etc. – und die Bilder sind unbearbeitet also Out-Of-Camera (OOC). Im ersten Durchgang zeige ich die Bilder in der heruntergerechneten Auflösung von 1200 x 675 Bildpunkten. Im zweiten Durchgang zeige ich einen Ausschnitt mit einer Auflösung von 1200 x 900 Bildpunkten. Die Ausschnitte zeigen nahezu das gleiche. Dazu eine Erklärung: Beide Aufnahmen sind vom gleichen Standort gemacht worden, beide Aufnahmen mit einem 60-Millimeter-Objektiv. Angesichts unterschiedlicher Brennweiten-Verlängerungsfaktoren von 1,6fach bei der Canon und 2fach bei der Panasonic, sehen die Originalbilder unterschiedlich aus – wie man erkennen kann. Denn, die aufs Kleinbildformat umgerechnete Brennweite beträgt bei der EOS 100D 96 Millimeter und bei der G6 120 Millimeter. Da die Canon aber eine Auflösung von 18 Megapixeln hat und die Panasonic 16 Megapixel hat, wird dieser Brennweitenunterschied nahezu ausgeglichen. Daher zeigen die Ausschnitte fast den identischen Teil des Motivs. 

Hier also erst mal das komplette Motiv in heruntergerechneter Auflösung von 1200 x 675 Bildpunkten.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 675 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bei der Canon und ISO 160 bei der Panasonic bis ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 60 Millimeter Brennweite
  • Canon EOS 100D (1) ISO 100 f8 1-40s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675Canon EOS 100D (1) ISO 100 f8 1-40s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675Canon EOS 100D (1) ISO 100 f8 1-40s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675
  • Canon EOS 100D (2) ISO 200 f8 1-80s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675Canon EOS 100D (2) ISO 200 f8 1-80s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675Canon EOS 100D (2) ISO 200 f8 1-80s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675
  • Canon EOS 100D (3) ISO 400 f8 1-160s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675Canon EOS 100D (3) ISO 400 f8 1-160s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675Canon EOS 100D (3) ISO 400 f8 1-160s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675
  • Canon EOS 100D (4) ISO 800 f8 1-320s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675Canon EOS 100D (4) ISO 800 f8 1-320s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675Canon EOS 100D (4) ISO 800 f8 1-320s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675
  • Canon EOS 100D (5) ISO 1600 f8 1-640s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675Canon EOS 100D (5) ISO 1600 f8 1-640s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675Canon EOS 100D (5) ISO 1600 f8 1-640s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675
  • Canon EOS 100D (6) ISO 3200 f8 1-1250s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675Canon EOS 100D (6) ISO 3200 f8 1-1250s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675Canon EOS 100D (6) ISO 3200 f8 1-1250s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675
  • Canon EOS 100D (7) ISO 6400 f8 1-2500s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675Canon EOS 100D (7) ISO 6400 f8 1-2500s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675Canon EOS 100D (7) ISO 6400 f8 1-2500s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675
  • Canon EOS 100D (8) ISO 12800 f8 1-2500s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675Canon EOS 100D (8) ISO 12800 f8 1-2500s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675Canon EOS 100D (8) ISO 12800 f8 1-2500s EF-S 60mm f2.8 1200 x 675
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (1) ISO 160 f11 1-60s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675Panasonic Lumix DMC-G6 (1) ISO 160 f11 1-60s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675Panasonic Lumix DMC-G6 (1) ISO 160 f11 1-60s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (2) ISO 200 f11 1-80s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675Panasonic Lumix DMC-G6 (2) ISO 200 f11 1-80s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675Panasonic Lumix DMC-G6 (2) ISO 200 f11 1-80s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (3) ISO 400 f11 1-160s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675Panasonic Lumix DMC-G6 (3) ISO 400 f11 1-160s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675Panasonic Lumix DMC-G6 (3) ISO 400 f11 1-160s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (4) ISO 800 f11 1-320s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675Panasonic Lumix DMC-G6 (4) ISO 800 f11 1-320s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675Panasonic Lumix DMC-G6 (4) ISO 800 f11 1-320s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (5) ISO 1600 f11 1-640s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675Panasonic Lumix DMC-G6 (5) ISO 1600 f11 1-640s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675Panasonic Lumix DMC-G6 (5) ISO 1600 f11 1-640s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (6) ISO 3200 f11 1-1300s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675Panasonic Lumix DMC-G6 (6) ISO 3200 f11 1-1300s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675Panasonic Lumix DMC-G6 (6) ISO 3200 f11 1-1300s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (7) ISO 6400 f11 1-2500s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675Panasonic Lumix DMC-G6 (7) ISO 6400 f11 1-2500s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675Panasonic Lumix DMC-G6 (7) ISO 6400 f11 1-2500s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (8) ISO 12800 f16 1-2500s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675Panasonic Lumix DMC-G6 (8) ISO 12800 f16 1-2500s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675Panasonic Lumix DMC-G6 (8) ISO 12800 f16 1-2500s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 675

 

In der heruntergerechneten Variante sind bis zu einer ISO-Empfindlichkeit von ISO 800 praktisch keine Bildstörungen sichtbar. Farbwiedergabe, Kontrastumfang und der generelle Bildeindruck ist sehr ähnlich. Lediglich die Aufnahmen der G6 sind ein wenig dunkler ausgefallen. Mit einer Belichtungskorrektur kann hier aber schnell und einfach Abhilfe geschaffen werden. Bei ISO 1600 sind die ersten minimalen Bildstörungen zu erkennen und ganz feine Details werden nicht mehr ganz so präziese wiedergegeben. Allerdings ist das Kritik auf sehr hohem Niveau. Bei ISO 3200 werden die Bildstörungen (Rauschen) in dunklen Passagen etwas deutlicher. Zu erkennen ist das im Himmel im unteren Bereich in Höhe der Ladekräne. In den hellen Bereichen des Himmels sind noch keine nennenswerten Störungen zu erkennen. Das ändert sich erst bei ISO 6400, wobei hier die Panasonic etwas stärker betroffen ist. Aber auch hier: Kritik auf sehr hohem Niveau. Bei ISO 12800 nehmen diese Stöungen noch zu, wobei auch hier die Panasonic etwas stärker betroffen ist, als die Canon. Klar sind auch da Stöungen sichtbar, aber eben etwas weniger auffällig.

Nun geht's in die Detailansicht, in der die Unterschiede deutlicher zu erkennen sind.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder zeigen Ausschnitte in einer Original-Auflösung von 1200 x 900 Pixel. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bei der Canon und ISO 160 bei der Panasonic bis ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 60 Millimeter Brennweite
  • Canon EOS 100D (1) ISO 100 f8 1-40s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (1) ISO 100 f8 1-40s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (1) ISO 100 f8 1-40s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Canon EOS 100D (2) ISO 200 f8 1-80s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (2) ISO 200 f8 1-80s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (2) ISO 200 f8 1-80s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Canon EOS 100D (3) ISO 400 f8 1-160s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (3) ISO 400 f8 1-160s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (3) ISO 400 f8 1-160s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Canon EOS 100D (4) ISO 800 f8 1-320s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (4) ISO 800 f8 1-320s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (4) ISO 800 f8 1-320s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Canon EOS 100D (5) ISO 1600 f8 1-640s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (5) ISO 1600 f8 1-640s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (5) ISO 1600 f8 1-640s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Canon EOS 100D (6) ISO 3200 f8 1-1250s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (6) ISO 3200 f8 1-1250s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (6) ISO 3200 f8 1-1250s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Canon EOS 100D (7) ISO 6400 f8 1-2500s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (7) ISO 6400 f8 1-2500s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (7) ISO 6400 f8 1-2500s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Canon EOS 100D (8) ISO 12800 f8 1-2500s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (8) ISO 12800 f8 1-2500s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (8) ISO 12800 f8 1-2500s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (1) ISO 160 f11 1-60s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (1) ISO 160 f11 1-60s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (1) ISO 160 f11 1-60s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (2) ISO 200 f11 1-80s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (2) ISO 200 f11 1-80s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (2) ISO 200 f11 1-80s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (3) ISO 400 f11 1-160s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (3) ISO 400 f11 1-160s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (3) ISO 400 f11 1-160s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (4) ISO 800 f11 1-320s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (4) ISO 800 f11 1-320s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (4) ISO 800 f11 1-320s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (5) ISO 1600 f11 1-640s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (5) ISO 1600 f11 1-640s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (5) ISO 1600 f11 1-640s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (6) ISO 3200 f11 1-1300s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (6) ISO 3200 f11 1-1300s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (6) ISO 3200 f11 1-1300s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (7) ISO 6400 f11 1-2500s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (7) ISO 6400 f11 1-2500s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (7) ISO 6400 f11 1-2500s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (8) ISO 12800 f16 1-2500s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (8) ISO 12800 f16 1-2500s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (8) ISO 12800 f16 1-2500s Olympus Zuiko 60mm f2.8 1200 x 900 Detail

 

In der Detailansicht lässt sich die Bildqualität beider Kameras etwas besser beurteilen. Ich fange mal mit der geringsten ISO-Einstellung von ISO 100 bei der Canon und ISO 160 bei der Panasonic an. Beide Aufnahmen sind sehr detailreich und geben auch feine Details sehr präzise wieder. Gut zu erkennen an den feinen Seilen der Kräne und der dem Schriftzug "TOLLERORT CONTAINER TERMNAL" an der rechten unteren Bildseite. Dabei fällt allerdings auch auf, dass die Aufnahme der Canon etwas härter erscheint – hier scheint die Elektronik der Canon etwas nachgeholfen zu haben. Was in der Übersichtsaufnahme kaum auffällt, wird hier im Detail etwas deutlicher sichtbar. Die Panasonic arbeitet da etwas zurückhaltender, deren Aufnahmen zeigen auch viele Details, sind aber etwas zurückhaltender geschärft. Stelt sich die Frage, was besser ist? Sollen die Aufnahmen nachträglich am Computer bearbeitet werden, bieten die der Panasonic mehr Möglichkeiten. Hier kann ich gezielter schärfen und den Grad des Schärfens sehr genau festlegen. Bei der canon ist das nicht so gut möglich, da das Ausgangsmaterial ja bereits leicht geschärft ist. Werden die Aufnahmen nicht mehr nachträglich bearbeitet, haben die Canon-Fotos leichte Vorteile, da sie auf Anhieb etwas knackiger, etwas gefälliger aussehen. 

Bis zu einer ISO-Empfindlichkeit von ISO 400 ändert sich das Bild kaum. Weder die Bildstörungen nehmen zu, noch Details gehen verloren. Beide Kameras liefern hier hervorragende Ergebnisse. Erste leichte Störungen werden ab ISO 800 sichtbar. Jetzt wirkt sich das etwas stärkere Schärfen der Canon negativ aus. Während bei der Panasonic die Bildstörungen relativ weich ausfallen, wirken sie bei der Canon etwas grieseliger. Im Himmel, im Bereich zwischen Kran und Schiff wird dies am besten sichtbar. Dafür zeigen die Aufnahmen der Canon weiterhin alle Details sehr präzise, während sie bei der Panasonic schon minimal "verschwimmen". Am bereits erwähnten Schriftzug "TOLLERORT CONTAINER TERMNAL" ist das zu erkennen. Hier zeigt sich, wie die unterschiedliche Abstimmung von Kameras zahlreiche Auswirkungen auf das Bildergebnis hat. Und: Es gibt nicht einen Weg, der für alle Bereiche optimal ist. Wichtig hingegen ist zu wissen, welche Kamera wie abgestimmt ist.

Bei ISO 1600 setzt sich diese Entwicklung fort. Bei der Canon und der Panasonic nehmen die Störungen gleichermaßen zu. Die EOS 100D zeigt erneut leicht grieseliges Störungen, während die der Panasonic weicher sind. Ein weiterer Effekt wird nun durch das Schärfen bei der Canon sichtbar: Durch den leichten Detailverlust fängt die Schrift nun ein wnid an auszureißen. Die Kanten werden etwas fransig und sind nicht mehr so präzise. Bei der Panasonic wird die Schrift einfach etwas weicher und daher auch etwas unschärfer – auch hier gehen Details nun leicht verloren. Wie zu erwarten nehmen die Störungen bei ISO 3200 weiter zu. Auf beiden Fotos ist die Schrift noch lesbar, bei der Panasonic verschwimmen nun aber die ersten dich beieinander liegenden Seile. In dunklen Flächen gehen nun ebenfalls Details verloren – bei beiden Kameras.

Bei ISO 6400 werden die unterschiedlichen Abstimmungen der beiden Kameras noch deutlicher. Die Canon EOS 100D schärft nach wie vor kräftig, so dass die Störungen deutlich grieseliger aussehen und Details immer noch recht gut wiedergegeben werden. Bei der Panasonic sehen die Störungen deutlich weicher aus, weniger grieselig. Dafür veschwimmen die Details natürlich etwas mehr. In der höchsten ISO-Stufe der Panasonic wird das noch deutlicher. Nun werden die Störungen zwar auch deutlich grieseliger, aber lange nicht so stark, wie bei der Canon – hier bilden die Störungen farbige Wolken. Bei der Canon sind nun auch die feinen Details verloren gegangen.

In einer weiteren ISO-Reihe wird das ebenfalls deutlich.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bei der Canon und ISO 160 bei der Panasonic bis ISO 12800 bei der Panasonic und ISO 25600 bei der Canon.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 60 Millimeter Brennweite
  • Canon EOS 100D (1) ISO 100 f2.8 1-8s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (1) ISO 100 f2.8 1-8s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (1) ISO 100 f2.8 1-8s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800
  • Canon EOS 100D (2) ISO 200 f2.8 1-13s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (2) ISO 200 f2.8 1-13s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (2) ISO 200 f2.8 1-13s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800
  • Canon EOS 100D (3) ISO 400 f2.8 1-25s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (3) ISO 400 f2.8 1-25s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (3) ISO 400 f2.8 1-25s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800
  • Canon EOS 100D (4) ISO 800 f2.8 1-50s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (4) ISO 800 f2.8 1-50s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (4) ISO 800 f2.8 1-50s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800
  • Canon EOS 100D (5) ISO 1600 f2.8 1-100s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (5) ISO 1600 f2.8 1-100s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (5) ISO 1600 f2.8 1-100s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800
  • Canon EOS 100D (6) ISO 3200 f2.8 1-200s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (6) ISO 3200 f2.8 1-200s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (6) ISO 3200 f2.8 1-200s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800
  • Canon EOS 100D (7) ISO 6400 f2.8 1-400s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (7) ISO 6400 f2.8 1-400s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (7) ISO 6400 f2.8 1-400s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800
  • Canon EOS 100D (8) ISO 12800 f2.8 1-800s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (8) ISO 12800 f2.8 1-800s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (8) ISO 12800 f2.8 1-800s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800
  • Canon EOS 100D (9) ISO 25600 f2.8 1-1600s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (9) ISO 25600 f2.8 1-1600s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (9) ISO 25600 f2.8 1-1600s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (1) ISO 160 f2.8 1-20s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800Panasonic Lumix DMC-G6 (1) ISO 160 f2.8 1-20s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800Panasonic Lumix DMC-G6 (1) ISO 160 f2.8 1-20s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (2) ISO 200 f2.8 1-30s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800Panasonic Lumix DMC-G6 (2) ISO 200 f2.8 1-30s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800Panasonic Lumix DMC-G6 (2) ISO 200 f2.8 1-30s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (3) ISO 400 f2.8 1-50s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800Panasonic Lumix DMC-G6 (3) ISO 400 f2.8 1-50s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800Panasonic Lumix DMC-G6 (3) ISO 400 f2.8 1-50s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (4) ISO 800 f2.8 1-100s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800Panasonic Lumix DMC-G6 (4) ISO 800 f2.8 1-100s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800Panasonic Lumix DMC-G6 (4) ISO 800 f2.8 1-100s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (5) ISO 1600 f2.8 1-200s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800Panasonic Lumix DMC-G6 (5) ISO 1600 f2.8 1-200s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800Panasonic Lumix DMC-G6 (5) ISO 1600 f2.8 1-200s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (6) ISO 3200 f2.8 1-400s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800Panasonic Lumix DMC-G6 (6) ISO 3200 f2.8 1-400s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800Panasonic Lumix DMC-G6 (6) ISO 3200 f2.8 1-400s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (7) ISO 6400 f2.8 1-800s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800Panasonic Lumix DMC-G6 (7) ISO 6400 f2.8 1-800s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800Panasonic Lumix DMC-G6 (7) ISO 6400 f2.8 1-800s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (8) ISO 12800 f2.8 1-1600s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800Panasonic Lumix DMC-G6 (8) ISO 12800 f2.8 1-1600s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800Panasonic Lumix DMC-G6 (8) ISO 12800 f2.8 1-1600s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800

Und nun die Details-Ansichten.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder zeigen Ausschnitte in einer Original-Auflösung von 1200 x 900 Pixel. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bei der Canon und ISO 160 bei der Panasonic bis ISO 12800 bei der Panasonic und ISO 25600 bei der Canon.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 60 Millimeter Brennweite
  • Canon EOS 100D (1) ISO 100 f2.8 1-8s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (1) ISO 100 f2.8 1-8s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (1) ISO 100 f2.8 1-8s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Canon EOS 100D (2) ISO 200 f2.8 1-13s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (2) ISO 200 f2.8 1-13s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (2) ISO 200 f2.8 1-13s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Canon EOS 100D (3) ISO 400 f2.8 1-25s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (3) ISO 400 f2.8 1-25s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (3) ISO 400 f2.8 1-25s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Canon EOS 100D (4) ISO 800 f2.8 1-50s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (4) ISO 800 f2.8 1-50s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (4) ISO 800 f2.8 1-50s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Canon EOS 100D (5) ISO 1600 f2.8 1-100s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (5) ISO 1600 f2.8 1-100s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (5) ISO 1600 f2.8 1-100s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Canon EOS 100D (6) ISO 3200 f2.8 1-200s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (6) ISO 3200 f2.8 1-200s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (6) ISO 3200 f2.8 1-200s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Canon EOS 100D (7) ISO 6400 f2.8 1-400s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (7) ISO 6400 f2.8 1-400s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (7) ISO 6400 f2.8 1-400s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Canon EOS 100D (8) ISO 12800 f2.8 1-800s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (8) ISO 12800 f2.8 1-800s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (8) ISO 12800 f2.8 1-800s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Canon EOS 100D (9) ISO 25600 f2.8 1-1600s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (9) ISO 25600 f2.8 1-1600s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 DetailCanon EOS 100D (9) ISO 25600 f2.8 1-1600s EF-S 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (1) ISO 160 f2.8 1-20s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (1) ISO 160 f2.8 1-20s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (1) ISO 160 f2.8 1-20s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (2) ISO 200 f2.8 1-25s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (2) ISO 200 f2.8 1-25s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (2) ISO 200 f2.8 1-25s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (3) ISO 400 f2.8 1-50s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (3) ISO 400 f2.8 1-50s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (3) ISO 400 f2.8 1-50s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (4) ISO 800 f2.8 1-100s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (4) ISO 800 f2.8 1-100s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (4) ISO 800 f2.8 1-100s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (5) ISO 1600 f2.8 1-200s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (5) ISO 1600 f2.8 1-200s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (5) ISO 1600 f2.8 1-200s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (6) ISO 3200 f2.8 1-400s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (6) ISO 3200 f2.8 1-400s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (6) ISO 3200 f2.8 1-400s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (7) ISO 6400 f2.8 1-800s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (7) ISO 6400 f2.8 1-800s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (7) ISO 6400 f2.8 1-800s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (8) ISO 12800 f2.8 1-1600s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (8) ISO 12800 f2.8 1-1600s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (8) ISO 12800 f2.8 1-1600s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800 Detail

Auch hier seht das Ergebnis wie schon beim Hafen-Motiv aus. Besonders auffällig wird der Unterschied bei ISO 6400. Hier zeigt die Canon stark großkörnige Bildstörungen im beigen Hintergrund – auch Farbrauschen genannt. Die Panasonic zeigt da noch eine gleichmäßige Fläche ohne auffällige Farbrauschen. Allerdings wirkt die Aufnahme der Panasonic weicher und scheint weniger Details zu zeigen. Die Unterschiede in der Abstimmung beider Kameras werden hier besonders deutlich sichtbar. 

Und nun der letzte Durchgang. Diesmal mit dem schon bekannten Flaschenregal. Warum noch eine Reihe? Weil hier zu sehen ist, wie sich die Kameras bei weißen Flächen verhalten und klaren Kontrasten zwischen schwarzer Schrift und weißem Etikett.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel bei der Canon beziehungsweise 1200 x 900 Pixel bei der Panasonic heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bei der Canon und ISO 160 bei der Panasonic bis ISO 12800 bei der Panasonic und ISO 25600 bei der Canon.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 60 Millimeter Brennweite
  • Canon EOS 100D (1) ISO 100 f8.0 1.3s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (1) ISO 100 f8.0 1.3s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (1) ISO 100 f8.0 1.3s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800
  • Canon EOS 100D (2) ISO 200 f8.0 1s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (2) ISO 200 f8.0 1s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (2) ISO 200 f8.0 1s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800
  • Canon EOS 100D (3) ISO 400 f8.0 1-5s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (3) ISO 400 f8.0 1-5s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (3) ISO 400 f8.0 1-5s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800
  • Canon EOS 100D (4) ISO 800 f8.0 1-6s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (4) ISO 800 f8.0 1-6s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (4) ISO 800 f8.0 1-6s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800
  • Canon EOS 100D (5) ISO 1600 f8.0 1-13s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (5) ISO 1600 f8.0 1-13s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (5) ISO 1600 f8.0 1-13s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800
  • Canon EOS 100D (6) ISO 3200 f8.0 1-25s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (6) ISO 3200 f8.0 1-25s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (6) ISO 3200 f8.0 1-25s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800
  • Canon EOS 100D (7) ISO 6400 f8.0 1-50s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (7) ISO 6400 f8.0 1-50s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (7) ISO 6400 f8.0 1-50s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800
  • Canon EOS 100D (8) ISO 12800 f8.0 1-100s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (8) ISO 12800 f8.0 1-100s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (8) ISO 12800 f8.0 1-100s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800
  • Canon EOS 100D (9) ISO 25600 f8.0 1-200s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (9) ISO 25600 f8.0 1-200s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800Canon EOS 100D (9) ISO 25600 f8.0 1-200s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (1) ISO 100 f8.0 1s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-G6 (1) ISO 100 f8.0 1s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-G6 (1) ISO 100 f8.0 1s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (2) ISO 200 f8.0 1s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-G6 (2) ISO 200 f8.0 1s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-G6 (2) ISO 200 f8.0 1s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (3) ISO 400 f8.0 1-5s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-G6 (3) ISO 400 f8.0 1-5s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-G6 (3) ISO 400 f8.0 1-5s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (4) ISO 800 f8.0 1-6s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-G6 (4) ISO 800 f8.0 1-6s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-G6 (4) ISO 800 f8.0 1-6s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (5) ISO 1600 f8.0 1-13s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-G6 (5) ISO 1600 f8.0 1-13s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-G6 (5) ISO 1600 f8.0 1-13s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (6) ISO 3200 f8.0 1-25s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-G6 (6) ISO 3200 f8.0 1-25s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-G6 (6) ISO 3200 f8.0 1-25s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (7) ISO 6400 f8.0 1-50s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-G6 (7) ISO 6400 f8.0 1-50s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-G6 (7) ISO 6400 f8.0 1-50s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (8) ISO 12800 f8.0 1-100s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-G6 (8) ISO 12800 f8.0 1-100s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-G6 (8) ISO 12800 f8.0 1-100s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900

Hier wieder die Details-Ansichten.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder zeigen Ausschnitte in einer Original-Auflösung von 1200 x 900 Pixel. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bei der Canon und ISO 160 bei der Panasonic bis ISO 12800 bei der Panasonic und ISO 25600 bei der Canon.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 60 Millimeter Brennweite
  • Canon EOS 100D (1) ISO 100 f8.0 1.3s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 DetailCanon EOS 100D (1) ISO 100 f8.0 1.3s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 DetailCanon EOS 100D (1) ISO 100 f8.0 1.3s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 Detail
  • Canon EOS 100D (2) ISO 200 f8.0 1s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 DetailCanon EOS 100D (2) ISO 200 f8.0 1s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 DetailCanon EOS 100D (2) ISO 200 f8.0 1s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 Detail
  • Canon EOS 100D (3) ISO 400 f8.0 1-5s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 DetailCanon EOS 100D (3) ISO 400 f8.0 1-5s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 DetailCanon EOS 100D (3) ISO 400 f8.0 1-5s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 Detail
  • Canon EOS 100D (4) ISO 800 f8.0 1-6s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 DetailCanon EOS 100D (4) ISO 800 f8.0 1-6s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 DetailCanon EOS 100D (4) ISO 800 f8.0 1-6s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 Detail
  • Canon EOS 100D (5) ISO 1600 f8.0 1-13s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 DetailCanon EOS 100D (5) ISO 1600 f8.0 1-13s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 DetailCanon EOS 100D (5) ISO 1600 f8.0 1-13s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 Detail
  • Canon EOS 100D (6) ISO 3200 f8.0 1-25s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 DetailCanon EOS 100D (6) ISO 3200 f8.0 1-25s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 DetailCanon EOS 100D (6) ISO 3200 f8.0 1-25s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 Detail
  • Canon EOS 100D (7) ISO 6400 f8.0 1-50s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 DetailCanon EOS 100D (7) ISO 6400 f8.0 1-50s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 DetailCanon EOS 100D (7) ISO 6400 f8.0 1-50s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 Detail
  • Canon EOS 100D (8) ISO 12800 f8.0 1-100s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 DetailCanon EOS 100D (8) ISO 12800 f8.0 1-100s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 DetailCanon EOS 100D (8) ISO 12800 f8.0 1-100s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 Detail
  • Canon EOS 100D (9) ISO 25600 f8.0 1-200s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 DetailCanon EOS 100D (9) ISO 25600 f8.0 1-200s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 DetailCanon EOS 100D (9) ISO 25600 f8.0 1-200s EF-S 60mmf2.8 1200 x 800 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (1) ISO 100 f8.0 1s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (1) ISO 100 f8.0 1s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (1) ISO 100 f8.0 1s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (2) ISO 200 f8.0 1s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (2) ISO 200 f8.0 1s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (2) ISO 200 f8.0 1s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (3) ISO 400 f8.0 1-5s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (3) ISO 400 f8.0 1-5s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (3) ISO 400 f8.0 1-5s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (4) ISO 800 f8.0 1-6s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (4) ISO 800 f8.0 1-6s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (4) ISO 800 f8.0 1-6s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (5) ISO 1600 f8.0 1-13s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (5) ISO 1600 f8.0 1-13s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (5) ISO 1600 f8.0 1-13s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (6) ISO 3200 f8.0 1-25s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (6) ISO 3200 f8.0 1-25s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (6) ISO 3200 f8.0 1-25s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (7) ISO 6400 f8.0 1-50s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (7) ISO 6400 f8.0 1-50s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (7) ISO 6400 f8.0 1-50s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-G6 (8) ISO 12800 f8.0 1-100s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (8) ISO 12800 f8.0 1-100s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-G6 (8) ISO 12800 f8.0 1-100s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 900 Detail

Hier ist deutlich zu erkennen, dass beide Kameras vor allem in in den mittleren Tonwerten und dunkeln Bereichen Bildstörungen zeigen. In hellen Flächen sind praktisch keine Bildstörungen (Rauschen) sichtbar. Sehr schön zu erkennen sind die Unterschiede am Etikett der Flasche. Nach hinten in Richtung Wand wird es immer dunkler und damit nimmt das Rauschen sichtbar zu.

Die Aufnahmen beider Kameras zeigen im Bereich bis ISO 800 eine hervorragende Qualität für diese Kameraklasse. Fest steht, dass Panasonic die Qualität der DMC-G6 noch mal ein Tick verbessert hat gegenüber dem Vorgängermodell DMC-G5. Das Rauschverhalten wurde nochmal etwas verbessert. Deutlich wird, dass die Abstimmung der Canon und der Panasonic unterschiedlich ist. Während die 100D etwas härter abgestimmt ist, ist die DMC-G6 deutlich weicher abgestimmt. Die Ergebnisse könnt ihr hier sehen, die Unterschiede sind gerade bei höheren ISO-Werten deutlich zu sehen. Die Ergebnisse zeigen aber auch: Die Qualität der Kameras ist so gut, dass es um so wichtiger ist, nun auch hochwertige Objektive zu verwenden, die diese Leistung unterstützen. Wer Wert auf höchste Qualität legt, sollte hier nicht an der falschen Stelle sparen. Eins zeigt der Vergleich aber auch: Systemkameras sind endgültig erwachsen geworden. Die sind eine echte Konkurrenz zu Spiegelreflexkameras und müssen sich hinsichtlich der Bildqualität nicht mehr verstecken. 

Nach der Bildqualität steht nun die Qualität bei Videoaufnahmen auf dem Test-Zettel.

Meine Zusammenfassung des vierten Abschnitts:

- Beide Kameras liefern hervorragende Bildqualität hinsichtlich Schärfe, Detailwiedergabe, Kontrastumfang und Bildstörungen (Rauschen).

- Die Canon EOS 100D ist etwas härter abgestimmt: Details werden präziser wiedergegeben, die Bildstörungen (Rauschen) dafür aber auch grobkörniger.

- Die Panasonic Lumix DMC-G6 ist weicher abgestimmt: Detail werden etwas weniger präzise wiedergegeben, die Bildstörungen (Rauschen) fallen dafür aber auch weniger auf.

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TOP 5 – Die Videoqualität

Jetzt wird's noch mal interessant. Grundregel für jede Digitalkamera, die heute auf den Markt kommt: Eine Digitalkamera, mit der man nicht filmen kann taucht nix. Und Full-HD mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten ist Pflicht. Nun frage ich mich allerdings, wer mit den Kameras tatsächlich dauerhaft filmt und nicht nur mal einen Clip zwischendurch dreht. Bilder sehe ich im Netz viele Millionen, Videoclips, die mit Digitalkameras gedreht wurden nur eine verschwindend geringe Anzahl. Ich weiß, dass in vielen Foren auch ausgiebig über die Videoqualitäten von Digitalkameras philosophiert wird. Ich selbst bin kein Videoprofi, das gebe ich ehrlich zu. Aber aufgrund meines früheren Jobs, habe ich viele Camcorder getestet und kann mir daher auch ein recht gutes Bild über die Möglichkeiten und die Qualität machen. Was heißt das nun für die beiden Kameras? Mit beiden kann man filmen und bei beiden kommt gute Qualität raus – Punkt.

Ok, nicht zufrieden mit der Antwort? Gut, dann etwas ausführlicher. Fangen wir mit der Panasonic an. Deren Videoqualität war ja schon beim Vorgänger DMC-G5 sehr gut, nur dass hier eben der externe Mikrofonanschluss fehlte. Den hat die G6 nun – allerdings eben nicht den HDMI-Live-Ausgang. Bei den Videoeinstellungen bietet die G6 eine große Auswahl. Zum einen kann ich zwischen dem Aufnahmeformat AVCHD und MP4 wählen. Die Variante AVCHD ist vor allem für die Wiedergabe auf Flachfernsehern geeignet. Sollen die Aufnahmen später am Computer geschnitten werden, ist für das AVCHD-Format ein leistungsfähiger Rechner erforderlich. Ist der nicht vorhanden, ist das MP4-Format besser geeignet. Bei den Auflösungen sind es dann bei AVCHD die Varianten Full-HD (1920 x 1080 Bildpunkte) mit 50 Vollbildern pro Sekunde (50p), 50 Halbbildern pro Sekunde (50i) sowie 25 oder 24 Vollbildern pro Sekunde (25p und 24p) sowie der der Variante AVCHD-Lite mit einer Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten und einer Wiederholrate von 50 Vollbildern pro Sekunde (50p). Dabei beträgt die höchste Datenrate 28 Megabit pro Sekunde, die geringst 17 Megabit pro Sekunde. 

In der Einstellung MP4 sind es bei voller HD-Auflösung (1920 x 1080 Bildpunkte) die Varianten 50 oder 25 Vollbilder pro Sekunde (50p oder 25p) sowie in der kleinen HD-Auflösung mit 1280 x 720 Bildpunkten die Variante 25 Vollbilder pro Sekunde (25p). Zusätzlich gibt es noch die klassische VGA-Auflösung von 640 x 480 Bildunkten mit einer Wiederholrate von 25 Vollbildern pro Sekunde (25p). 

Soviel zu den Basisdaten, nun geht's ans Filmen. Ein Problem, mit dem man sich früher herumschlagen musste, wenn man mit Digitalkameras filmen wollte, war das Nachführen der Schärfe und de Belichtung. Die Kameras waren da einfach zu langsam im Vergleich zu "echten" Camcordern. Aber: Die Entwicklung ist fortgeschritten und so macht die G6 in dieser Disziplin schon einen guten Eindruck. Bei meinen Versuchen zeigte sich das lästige Schärfe-Pumpen nur in Grenzsituationen. Bei guten Lichtverhältnissen und nicht zu schnellen Helligkeits- und Entfernungswechseln kam die G6 flott und zielsicher mit. Ist die höchste HD-Auflösung und 50p gewählt, sehen sie Aufnahmen brillant aus. Bei Schwenks ist nahezu kein ruckeln zu sehen und das Bild ist flüssig und ruckelt nicht. Ein weiterer Pluspunkt sind die sogenannten Power-Zoom-Objektive, die ich ja bereits erwähnte. Mit denen gelingt eine Zoomfahrt aus der Hand fast ohne ruckeln. Mit der G6 gelingen daher mit halbwegs überschaubarem Aufwand gute Videoaufnahmen.

Nun zur Canon. Genrell tun sich Spiegelreflexkameras deutlich schwerer, als Systemkameras. Das liegt zum einen an den fehlenden Power-Zoom-Objektiven und an Problemen mit dem Autofokus. Hier sei nochmal an den Unterschied zwischen Phasendetektion- und Kontrast-Autofokus erinnert, den ich zuvor schon erklärt haben. Und eben hier liegt auch das Problem der Spiegelreflexe. Mit ausgeklügelter Technik soll dem jetzt Abhilfe geschaffen werden. Canon hat auf dem Sensor der 100D neben den normalen Pixeln zusätzlich Phasendetektions-Pixel untergebracht. Damit soll der Autofokus auch bei hochgeklaptem Spiegel zuverlässig arbeiten. Bei meinen Tests hat sich gezeigt, dass der Autofokus tatsächlich besser arbeitet, als beim großen Schwestermodell EOS 700D, das noch mit einem normalen Sensor ausgestattet ist. Aber: So sicher, wie die Panasonic führt die 100D die Schärfe nicht nach. Es ist schon besser und klappt häufig gut, aber in etwas schwierigeren Aufnahmesitutaionen – schwaches Licht, wenig Kontrast – taucht das gefürchtete Fokus-Pumpen wieder auf. Wichtig sind die richtigen Einstellungen und dabei der Punkt "Movie-Servo-AF" im Video-Hauptmenü. Der muss auf "Aktivieren" stehen, damit die Kamera die Schärfe mitzieht.   

Noch ein Wort zu den Auflösungen: Auch die 100D filmt natürlich in voller HD-Auflösung und das ausschließlich im MOV-Format. Zur Wahl stehen vier Varianten: Full-HD (1920 x 180 Bildpunkte) mit 24 oder 25 Vollbildern pro Sekunde (24p oder 25p), die kleine HD-Auflösung (1280 x 720 Bildpunkte) mit 50 Vollbildern pro Sekunde (50p) und die PC-Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten mit einer Aufnahmefrequenz von 50 Vollbildern pro Sekunde (50p).

Und jetzt mal Butter bei die Fische: Die EOS 100D liefert wirklich eine klasse Bildqualität, nur zu schnell schwenken sollte man nicht, denn dann fängt das Bild an zu ruckeln auf Grund der geringen Bildwiederholrate von 24 oder 25. Abgesehen davon, sollte man solche schnellen "Schwindel-Schwenks" generell vermeiden, wenn man seine Zuschauer nicht die Übelkeit treiben möchte. Alternativ kann natürlich auch die Auflösung reduziert werden. Dann verschwindet das Ruckeln zwar, aber die Detailwiedergabe ist etwas schlechter. Und nun das Problem: Die Bildqualität ist so gut, dass auch kleine Fehler sofort auffallen. Seien es Unschärfen, Pumpen, Helligkeits-Schwankungen. Streng genommen heißt das: Wer mit eine Spiegelreflex wirklich perfekte Ergebnisse erzielen möchte, muss als erstes lernen damit zu filmen und sollte zweitens ein Rig und Stativ verwenden. So können sowohl der Zoom, als auch die Schärfe manuelle perfekt mitgezogen werden. 

Das heißt: Filmen geht mit beiden Kameras. Weniger kompliziert und schneller zu guten Ergebnissen kommt man mit der Panasonic Lumix DMC-G6. Top Ergebnisse gibt's mit der EOS 100D, aber nur mit viel Aufwand und Erfahrung. Deswegen noch mal meine Empfehlung: Wer Filmen ernsthaft betreiben will, sollte den Aufwand nicht unterschätzen. Je besser die Qualität und je höher die Auflösung, um so mehr fallen Fehler auf und die passieren ruck-zuck. Videofilmen nebenher geht, wer aber top Qualität will – und das ist das, was den meisten im Kopf rumgeistert –, muss mit der Kamera arbeiten, arbeiten, arbeiten ..... 

Meine Zusammenfassung des fünften Abschnitts:

- Beide Kameras liefern sehr gute Videoqualität.

- Die Panasonic ist dank "sicherem" Autofokus und Power-Zoom-Objektiven einfacher zu bedienen und führt schneller zu guten Ergebnissen.

- Die Panasonic bietet zahlreiche manuelle Einstellungen.  

- Beide Kameras haben einen Anschluss für ein externes Mikrofon, nur die Canon EOS 100D einen HDMI-Live-Ausgang.

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TOP 6 – Schärfentiefe, Objektive & Co.

Auf die unterschiedlichen Sensorgrößen hatte ich ja schon hingewiesen: Die Canon mit dem 18-Megapixel APS-C-Sensor im Format 22,3 x 14,9 mm und die Panasonic Lumix DMC-G6 mit einem 16-Megapixel-Sensor im Micro-Four-Third-Format (MFT) 17,3 x 13,0 mm. Wie bereits gesehen hat das nur minimalen Einfluss auf die Bildqualität. Aber einen Unterschied gibt es: Der größere Sensor der 100D hat mehr Freistellpotential. Was heißt das? Mit dem richtigen Objektiv fällt der Schärfentiefe-Bereich etwas geringer aus, als bei der DMC-G6. Das funktioniert aber nur, wenn lichtstarke Objektive mit einer großen Ausgangsblende von mindesten f2.8 verwendet werden. Denn: Je größer die Blendenöffnung, um so mehr kann die Schärfentiefe verringert werden. Anders ausgedrückt: Wird an der Canon ein Objektiv mit der Ausgangslichtstärke von f4.5 verwendet und an der Panasonic eins mit f2.8, ist kaum ein Unterschied in der Schärfentiefe sichtbar. Wie stark der Unterschied bei gleicher Blendenöffnung von f2.8 und ähnlichen Objektiven ist, zeigen die beiden Beispielbilder. Die Aufnahmedaten stehen in der Bildunterschrift.

  • Canon EOS 100D ISO 100 f2.8 1-8s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800Canon EOS 100D ISO 100 f2.8 1-8s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800Canon EOS 100D ISO 100 f2.8 1-8s EF-S 60mm f2.8 1200 x 800
  • Panasonic Lumix DMC-G6 ISO 160 f2.8 1-20s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800Panasonic Lumix DMC-G6 ISO 160 f2.8 1-20s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800Panasonic Lumix DMC-G6 ISO 160 f2.8 1-20s Olympus Macro 60mm f2.8 1200 x 800

Zu sehen ist hier, dass der Schärfentiefebereich der Panasonic minimal größer ist. Bei der G6 ist das Zentrum der Blüte komplett scharf, während bei der Canon hier schon leichte Unschärfen sichtbar werden. Das bedeutet: Mit den richtigen, lichtstarken Objektiven hat die Canon das etwas bessere Freistellpotential. Wieso eigentlich Freistellpotential? Weil das Spiel mit der Schärfentiefe vor allem genutzt wird, um Dinge oder Personen so zu fotografiren, dass sie sich vom unscharfen Hintergrund abheben – oder auch freigestellt sind.

Der große Vorteil der System- und Spiegelrelfexkameras sind die Wechselobjektive. Und je mehr Auswahl es da gibt, um so vielfältiger sind die Aufnahmevariationen. Nun ist das Canon EOS-System schon seit über 25 Jahren auf dem Markt und es gibt daher eine riesige Objektivpalette. Canon selbst hat zur Zeit mehr als 60 Objektive im Angebot plus zahlreiche Objektive von Fremdanbietern wie Sigma und Tamron. 

Panasonic selbst hat rund 20 Objektive im Angebot. Allerdings können auch die Olympus-Linsen angesetzt werden. Denn beide Kameras verwenden den Micro-Four-Third-Standard und die Objektive haben den identischen Bajonett-Anschluss. Somit stehen dann insgesamt rund 40 Objektive zur Wahl. Zwar fehlen da einige Spezialobjektive, die es beim Canon EOS-System gibt, aber die Auswahl ist für alle wesentlichen Fotoausgaben völlig ausreichend.

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Das Finale – Mein Fazit

Vor ein paar Jahren wurden die ersten Systemkameras noch müde belächelt. Nicht wenige Fotografen und Spezialisten prophezeiten den neuen "Knipsen" nur eine sehr kurze Halbwertzeit. Heute kann davon nicht mehr die Rede sein. Die Hersteller haben bewiesen, dass sie es ernst meinen und die Ingenieure beweisen, dass sie in der Lage sind diese Technik immer weiter zu perfektionieren. Mit den neusten Modellen dürfte dann auch dem letzten Zweifler klar werden, dass Systemkameras eine große Zukunft vor sich haben. Und: Sie werden zum ernsthaften Konkurrent von Spiegelreflexkameras (DSLR). Sicher nicht in allen Klassen, aber zumindest in der Klasse der DSLR s für Einsteiger und ambitionierte Hobbyfotografen. Profis werden in den nächsten Jahren noch weiterhin ihre Spiegelreflex nutzen. Wer aber heute vor der Frage steht: Soll ich in eine Spiegelreflexkamera oder eine Systemkamera investieren, kann den Faktor "Bildqualität" nicht mehr als alleiniges Entscheidungskriterium heranziehen? Früher reichte es die Entscheidung auf diesen Punkt zu reduzieren, denn die Unterschiede waren erheblich. Aber mein Test zeigt ganz klar, dass sich beide Systeme angenähert und in vielen Bereichen auf dem gleichen Niveau liegen.

Heute müssen viele andere Faktoren mit einbezogen werden, um die Entscheidung zwischen Systemkamera und DSLR treffen zu können. Faktoren die ich in meinem umfangreichen Test beleuchtet habe. Ich habe die wesentlichen Unterschiede erklärt und beschrieben, Vor- und Nachteile aufgezeigt. Jeder Fotograf legt auf andere Punkte besonderen Wert, jeder Fotograf hat andere Vorlieben hinsichtlich seiner Motive und jeder Fotograf empfindet Gewicht und Größe seiner Ausrüstung unterschiedlich. Und genau anhand dieser persönlichen Vorlieben muss die Entscheidung getroffen werden. Ein Sportfotograf wird heute sicher noch nicht zu einer Systemkamera greifen, da er das letzte Quäntchen Auslösegeschwindigkeit braucht, dass ihm nur eine Spiegelreflexkamera bietet. Ein Fotograf, der gerne mit vielfältigen Creativ-Filtern arbeitet, ist mit eine Systemkamera besser bedient. Jemand, der auf das letzte Gramm achtet und möglichst wenig Gewicht mit herumschleppen möchte, wird auch eher zu einer Systemkamera greifen. Und so könnte ich die Reihe beliebig fortsetzen. Was heißt das nun für meinen Test? Es gibt keinen Gewinner und keinen Verlierer. Beide getesteten Kameras – die Canon EOS 100D und die Panasonic Lumix DMC--G6 – sind Gewinner. Nämlich für genau den Fotografen, dem eines der Modelle in der Summe seiner Eigenschaften die optimale Kamera ist. Und genau diese Entscheidung kann und will ich niemandem abnehmen. Eins kann ich aber sicher sagen: Mit beiden Kamera macht Fotografieren viel Spaß und mit beiden Kameras bekommt man tolle Bildqualität. 

Auf einen wichtigen Punkt möchte ich abschließend noch hinweisen. Egal auf welche Kamera die Wahl fällt, nur wer sich intensiv mit der Technik, den Menüs, den Einstellungen und der Bedienung beschäftigt, holt das best Mögliche aus der Kamera. Ich erlebe es immer wieder, dass Leser unzufrieden sind mit den Bildergebnissen und ich dann nach einigen Rückfragen feststelle, dass sie nicht mit den optimalen Einstellungen arbeiten. Nur wer seine Kamera in- und auswendig kennt, wählt im entscheidenden Moment die perfekten Einstellungen. Eine der größten Fehler: Die Kamera kaufen, kurz anschauen, liegenlassen und dann nach zwei Monaten mit auf eine tolle Urlaubsreise nehmen. Die Ergebnisse sehen zu Hause dann oft unbefriedigend aus. Schuld ist allerdings in den seltesten Fällen die Kamera, sondern fast immer derjenige, der hinter der Kamera steht. Das gilt übrigens auch für die Bildqualität insgesamt. Die kann man zu Hause perfekt vor der Reise mit zahlreichen Probeaufnahmen prüfen und wenn man dann feststellt, dass man nicht zufrieden ist, bleibt immer noch der Wechsel. Aber auch das bemerkt man nur, wenn man fotografiert, kontrolliert, lernt, fotografiert, begutachtet und noch mehr lernt. Wer das beherzigt, wird mit tollen Ergebnissen und viel Freude belohnt.

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Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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