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TOP 5 – Die Videoqualität

Jetzt wird's noch mal interessant. Grundregel für jede Digitalkamera, die heute auf den Markt kommt: Eine Digitalkamera, mit der man nicht filmen kann taucht nix. Und Full-HD mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten ist Pflicht. Nun frage ich mich allerdings, wer mit den Kameras tatsächlich dauerhaft filmt und nicht nur mal einen Clip zwischendurch dreht. Bilder sehe ich im Netz viele Millionen, Videoclips, die mit Digitalkameras gedreht wurden nur eine verschwindend geringe Anzahl. Ich weiß, dass in vielen Foren auch ausgiebig über die Videoqualitäten von Digitalkameras philosophiert wird. Ich selbst bin kein Videoprofi, das gebe ich ehrlich zu. Aber aufgrund meines früheren Jobs, habe ich viele Camcorder getestet und kann mir daher auch ein recht gutes Bild über die Möglichkeiten und die Qualität machen. Was heißt das nun für die beiden Kameras? Mit beiden kann man filmen und bei beiden kommt gute Qualität raus – Punkt.

Ok, nicht zufrieden mit der Antwort? Gut, dann etwas ausführlicher. Fangen wir mit der Panasonic an. Deren Videoqualität war ja schon beim Vorgänger DMC-G5 sehr gut, nur dass hier eben der externe Mikrofonanschluss fehlte. Den hat die G6 nun – allerdings eben nicht den HDMI-Live-Ausgang. Bei den Videoeinstellungen bietet die G6 eine große Auswahl. Zum einen kann ich zwischen dem Aufnahmeformat AVCHD und MP4 wählen. Die Variante AVCHD ist vor allem für die Wiedergabe auf Flachfernsehern geeignet. Sollen die Aufnahmen später am Computer geschnitten werden, ist für das AVCHD-Format ein leistungsfähiger Rechner erforderlich. Ist der nicht vorhanden, ist das MP4-Format besser geeignet. Bei den Auflösungen sind es dann bei AVCHD die Varianten Full-HD (1920 x 1080 Bildpunkte) mit 50 Vollbildern pro Sekunde (50p), 50 Halbbildern pro Sekunde (50i) sowie 25 oder 24 Vollbildern pro Sekunde (25p und 24p) sowie der der Variante AVCHD-Lite mit einer Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten und einer Wiederholrate von 50 Vollbildern pro Sekunde (50p). Dabei beträgt die höchste Datenrate 28 Megabit pro Sekunde, die geringst 17 Megabit pro Sekunde. 

In der Einstellung MP4 sind es bei voller HD-Auflösung (1920 x 1080 Bildpunkte) die Varianten 50 oder 25 Vollbilder pro Sekunde (50p oder 25p) sowie in der kleinen HD-Auflösung mit 1280 x 720 Bildpunkten die Variante 25 Vollbilder pro Sekunde (25p). Zusätzlich gibt es noch die klassische VGA-Auflösung von 640 x 480 Bildunkten mit einer Wiederholrate von 25 Vollbildern pro Sekunde (25p). 

Soviel zu den Basisdaten, nun geht's ans Filmen. Ein Problem, mit dem man sich früher herumschlagen musste, wenn man mit Digitalkameras filmen wollte, war das Nachführen der Schärfe und de Belichtung. Die Kameras waren da einfach zu langsam im Vergleich zu "echten" Camcordern. Aber: Die Entwicklung ist fortgeschritten und so macht die G6 in dieser Disziplin schon einen guten Eindruck. Bei meinen Versuchen zeigte sich das lästige Schärfe-Pumpen nur in Grenzsituationen. Bei guten Lichtverhältnissen und nicht zu schnellen Helligkeits- und Entfernungswechseln kam die G6 flott und zielsicher mit. Ist die höchste HD-Auflösung und 50p gewählt, sehen sie Aufnahmen brillant aus. Bei Schwenks ist nahezu kein ruckeln zu sehen und das Bild ist flüssig und ruckelt nicht. Ein weiterer Pluspunkt sind die sogenannten Power-Zoom-Objektive, die ich ja bereits erwähnte. Mit denen gelingt eine Zoomfahrt aus der Hand fast ohne ruckeln. Mit der G6 gelingen daher mit halbwegs überschaubarem Aufwand gute Videoaufnahmen.

Nun zur Canon. Genrell tun sich Spiegelreflexkameras deutlich schwerer, als Systemkameras. Das liegt zum einen an den fehlenden Power-Zoom-Objektiven und an Problemen mit dem Autofokus. Hier sei nochmal an den Unterschied zwischen Phasendetektion- und Kontrast-Autofokus erinnert, den ich zuvor schon erklärt haben. Und eben hier liegt auch das Problem der Spiegelreflexe. Mit ausgeklügelter Technik soll dem jetzt Abhilfe geschaffen werden. Canon hat auf dem Sensor der 100D neben den normalen Pixeln zusätzlich Phasendetektions-Pixel untergebracht. Damit soll der Autofokus auch bei hochgeklaptem Spiegel zuverlässig arbeiten. Bei meinen Tests hat sich gezeigt, dass der Autofokus tatsächlich besser arbeitet, als beim großen Schwestermodell EOS 700D, das noch mit einem normalen Sensor ausgestattet ist. Aber: So sicher, wie die Panasonic führt die 100D die Schärfe nicht nach. Es ist schon besser und klappt häufig gut, aber in etwas schwierigeren Aufnahmesitutaionen – schwaches Licht, wenig Kontrast – taucht das gefürchtete Fokus-Pumpen wieder auf. Wichtig sind die richtigen Einstellungen und dabei der Punkt "Movie-Servo-AF" im Video-Hauptmenü. Der muss auf "Aktivieren" stehen, damit die Kamera die Schärfe mitzieht.   

Noch ein Wort zu den Auflösungen: Auch die 100D filmt natürlich in voller HD-Auflösung und das ausschließlich im MOV-Format. Zur Wahl stehen vier Varianten: Full-HD (1920 x 180 Bildpunkte) mit 24 oder 25 Vollbildern pro Sekunde (24p oder 25p), die kleine HD-Auflösung (1280 x 720 Bildpunkte) mit 50 Vollbildern pro Sekunde (50p) und die PC-Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten mit einer Aufnahmefrequenz von 50 Vollbildern pro Sekunde (50p).

Und jetzt mal Butter bei die Fische: Die EOS 100D liefert wirklich eine klasse Bildqualität, nur zu schnell schwenken sollte man nicht, denn dann fängt das Bild an zu ruckeln auf Grund der geringen Bildwiederholrate von 24 oder 25. Abgesehen davon, sollte man solche schnellen "Schwindel-Schwenks" generell vermeiden, wenn man seine Zuschauer nicht die Übelkeit treiben möchte. Alternativ kann natürlich auch die Auflösung reduziert werden. Dann verschwindet das Ruckeln zwar, aber die Detailwiedergabe ist etwas schlechter. Und nun das Problem: Die Bildqualität ist so gut, dass auch kleine Fehler sofort auffallen. Seien es Unschärfen, Pumpen, Helligkeits-Schwankungen. Streng genommen heißt das: Wer mit eine Spiegelreflex wirklich perfekte Ergebnisse erzielen möchte, muss als erstes lernen damit zu filmen und sollte zweitens ein Rig und Stativ verwenden. So können sowohl der Zoom, als auch die Schärfe manuelle perfekt mitgezogen werden. 

Das heißt: Filmen geht mit beiden Kameras. Weniger kompliziert und schneller zu guten Ergebnissen kommt man mit der Panasonic Lumix DMC-G6. Top Ergebnisse gibt's mit der EOS 100D, aber nur mit viel Aufwand und Erfahrung. Deswegen noch mal meine Empfehlung: Wer Filmen ernsthaft betreiben will, sollte den Aufwand nicht unterschätzen. Je besser die Qualität und je höher die Auflösung, um so mehr fallen Fehler auf und die passieren ruck-zuck. Videofilmen nebenher geht, wer aber top Qualität will – und das ist das, was den meisten im Kopf rumgeistert –, muss mit der Kamera arbeiten, arbeiten, arbeiten ..... 

Meine Zusammenfassung des fünften Abschnitts:

- Beide Kameras liefern sehr gute Videoqualität.

- Die Panasonic ist dank "sicherem" Autofokus und Power-Zoom-Objektiven einfacher zu bedienen und führt schneller zu guten Ergebnissen.

- Die Panasonic bietet zahlreiche manuelle Einstellungen.  

- Beide Kameras haben einen Anschluss für ein externes Mikrofon, nur die Canon EOS 100D einen HDMI-Live-Ausgang.

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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