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Sony NEX-5R – Die Kleine der NEX-Reihe

NEXen und kein Ende. Die beiden Top-Modelle der NEX-Reihe von Sony habe ich ja schon in meinem Vergleichstest NEX-6 vx. NEX-7 vorgestellt. Aber es gibt ja noch mehr Kameras in der Reihe der Systemkameras: Die NEX-F3 und die NEX-5R. Während die Nachfolgerin der 3er schon vorgestellt wurde – die NEX-3N – ist die NEX-5R immer noch aktuell. Stellt sich die Frage, welche Unterschiede gibt es denn eigentlich zwischen der Kleinen und den beiden Spitzen-Modellen? Immerhin arbeitet in der NEX-5R ebenfalls der 16-Megapixel-APS-C-Sensor der NEX-6. Was also rechtfertigt den Preisunterschied von rund 200 Euro? Die NEX-5R kostet mit dem 16-50mm f3.5-5.6 OSS Powerzoom 690 Euro (Stand März 2013) und die NEX-6 mit dem gleichen Objektiv 880 Euro. Möchte man noch ein paar Euro sparen, gibt's die NEX-5R auch mit dem "alten" 18-55mm-Zoom für 540 (Euro), dann beträgt der Preisunterschied sogar gut 300 Euro. Die NEX-7 kostet übrigens mit dem "Alten" 1100 Euro, was dann einen Preisunterschied von schlappen 560 Euro ausmacht – oder plakativ ausgedrückt: Zwei NEX-5R sind eine NEX-7. Gut ein Teil des Preisunterschieds macht natürlich der 24-Megapixel-APS-C-Sensor der NEX-7 aus – trotzdem: ganz schön happig. Aber was kann's denn sonst noch sein?

Eines fällt sofort in's Auge, auf das man bei der NEX-5R verzichten muss: den elektronischen Sucher. Die Kleine hat nur einen Kontrollmonitor. Der lässt sich aber komplett nach oben klappen, so dass man ihn von vorne sehen kann und sich bei Selbstportraits oder Videoaufnahmen beobachten kann. Bei der NEX-6 und 7 geht das nicht, da dort der Sucher im Weg ist. Und jetzt gibt's eine richtige Überraschung: Die NEX-5R hat nicht nur einen Kontrollmonitor, der sich ganz nach oben klappen lässt, sondern er ist auch noch ein Touchscreen. Ja, du hast richtig gelesen – das Ding, das man auch mit dem Finger steuern kann. Nun stellt sich mir die Frage, warum ausgerechnet das kleine Modell dieses praktische Detail hat und die beiden Großen nicht? Eine Antwort darauf kann nur Sony geben. Für mich ist das ein klarer Pluspunkt der NEX-5R, denn ich bin ein Fan des Touchscreens. Ich weiß, viele können das nicht so ganz nachvollziehen, aber ich nutze den Touchscreen sehr oft, da das Fokussieren damit schnell und präzise geht. Und wo wir schon beim Monitor sind: Alle drei sind, was die Abmessungen und die Auflösung anbelangt, absolut identisch. Sie haben eine Diagonale von 7,5 Zentimetern und eine Auflösung von 921.600 Bildpunkten. Im Vergleich zu den Mitbewerbern ist das absolut marktgerecht.

Ein weiterer Unterschied zwischen den Modellen: Die NEX-5R hat keinen eingebauten Blitz, sondern dieser wird per Spezialanschluss auf die Kamera geschraubt. Die beiden Großen haben den Blitz eingebaut. Der fehlende Sucher und der fehlende Blitz sind dann auch dafür verantwortlich, dass die NEX-5R ein Stück kleiner und leichter ist, als die anderen beiden Kameras. In Zahlen ausgedrückt sind das im Vergleich zur NEX-6 knapp ein Zentimeter in der Breite und acht Millimeter in der Höhe, die Waage zeigt 70 Gramm weniger an. Die genauen Werte: Die NEX-5R ist 11,1 Zentimeter breit, 5,9 Zentimeter hoch und 3,9 Zentimeter tief. Die Waage zeigt beim Auflegen des Gehäuses 218 Gramm. Trotz der kompakten Abmessungen liegt die NEX-5R genauso gut in der Hand, wie die Großen. Das liegt vor allem daran, dass der Griff bis auf die fehlende Höhe genauso gut ausgearbeitet ist, wie bei der 6er und 7er. Einzig die angenehm griffige Oberfläche der NEX-7 fehlt der Kleinen, deren Griff fühlt sich – wenn man es gehässig ausdrücken möchte – nach Plastik an und ist daher ein wenig rutschiger.  Zum Vergleich auf den Fotos unten die NEX-6 (jeweils rechts) und die NEX-7 (jeweils links). Ach ja: Der spezielle Anschluss eignet sich nicht nur zum Aufstecken eines Blitzes, sondern auch eines Mikrofons (lieferbar ab Ende März) und eines elektronischen Suchers Sony FDA-EVS1 (349,- Euro). Das und weiteres Zubehör findet ihr auf meiner Zubehör-Seite für die NEXen. 

 

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TOP 1 – Menüs und Bedienung

Die Menüs sind mit denen der beiden anderen NEX-Modelle identisch. Auf dem Startbildschirm werden wie üblich die verschiedenen Hauptmenüs angezeigt: Aufnahme-Modus, Kamera, Bildgröße, Helligkeit/Farbe, Wiedergabe, Applikationen und Einstellung. Entweder per Kombischalter oder per Touch kommt man in die Untermenüs. Und auch diese sehen wie bei den anderen Kameras aus. Ich finde die Touchbedienung praktisch und vor allem in der Kombination mit den Tasten sehr angenehm. So kann ich je nach Menü und Einstellung selbst wählen, ob ich die Bedienung per Steuertasten machen möchte oder per Fingerzeig. Einmal mehr stellt sich mir die Frage: Warum haben die beiden Top-Modell NEX-6 und NEX-7 nicht auch einen Touchscreen? Noch ein Satz zur Sensibilität und Funktionalität des Touchscreen: Geht halbwegs in Ordnung – nicht wirklich überragend, aber ausreichend. Manchmal reagiert die Kamera etwas träge und verzögert auf meinen Fingerdruck, aber nach einiger Zeit gewöhnt man sich dran, dass die Oberfläche nicht gestreichelt werden will, sondern man etwas fester drücken muss.

In den Menüs gibt es keine Überraschungen. Wie bei der NEX-6 kann auch die NEX-5R per WLAN vom Smartphone aus gesteuert werden. Zusätzliche Applikationen lassen sich ebenso laden. Wie schon bei den beiden anderen Modellen finde ich die Menü-Struktur der NEXen nicht sonderlich übersichtlich. Die Zuordnung einzelner Menüpunkt in die einzelnen Bereiche erschließt sich mir nicht immer intuitiv. Wieso ist beispielsweise der Menüpunkt "MF-Unterstützung" (Manueller Fokus) im Einstell-Menü und nicht im Kamera-Menü? Aber gut, wenn man die Kamera häufiger nutzt, weiß man, wo welche Einstellung zu finden ist. 

Die NEX-7 hat (linkes Foto, aussen) zwei Drehräder an der Kameraoberseite, beide frei belegbar je nach eingestellter Funktion der Kamera. Die NEX-6 (links, rechtes Foto) hat zwei Drehräder an der Kameraoberseite, eines belegt mit den Belichtungsprogrammen, eines frei belegbar, je nach eingestellter Kamerafunktion. Und was hat die NEX-5R? Richtig ein Drehrad, das frei belegbar ist (rechtes Foto). Mit anderen Worten, die Umschaltung der Belichtungsprogramme geht per Menü. Ansonsten gibt es neben dem Auslöser die Fn-Taste, auf der Kamerarückseite das gewohnte Drehrad mit Vierwege-Kombischalter sowie zwei zusätzliche Tasten, die je nach Kameraeinstellung unterschiedliche Funktionen haben. Zusätzlich gibt es noch den Videoauslöser auf der Kameraoberseite. Mehr gibt's eigentlich nicht zu sagen außer: Kannst du eine NEX bedienen, kannst du alle NEXen bedienen – mit ein paar kleinen Unterschieden zwischen den Modellen.

Ein Beispiel: Drückst du bei der NEX-5R die Fn-Taste, erscheint ein Auswahlmenü mit mehreren Punkten auf dem Display. Diese lassen sich ganz bequem per Touchscreen oder Wählrad wählen und genauso einfach wird der Wert eingestellt. Soweit, so gut. Was ich aber ein wenig ärgerlich finde: Drückst du mehrmals die DISP-Taste, bis der Live-View ausgeht und die Übersicht aller Kameraeinstellungen zu sehen ist, möchte ich genau in dieser Auswahl per Touchscrenn blitzschnell die gewünschten Werte ändern. Aber welche Meldung erscheint, wenn ich mit dem Finger auf den Bildschirm tippe? Diese: "Bei diesem Bildschirm ist der Berührungsmodus nicht verfügbar". Blöd, denn genau hier wäre das eine große Erleichterung. Und vor allem noch aus einem anderen Grund: Die NEX-5R hat keinen Schnelleinstieg in die Kamera-Einstellungen. Ist man in der Übersicht und drückt die Fn-Taste, so landet man in den Einstellungen, die der Fn-Taste zugeordnet sind. Wählt man eine andere Ansicht, scheint es keinen Weg zu geben, die Werte schnell und einfach zu ändern – zumindest habe ich keinen Weg gefunden. Sprich, fast alle Einstellungen können nur über den Umweg übers Menü geändert werden – das ist lästig. 

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Bildschirm-Ansichten in hoher Auflösung gezeigt.

  • Sony NEX-5R (1) Belichtungs-ProgrammSony NEX-5R (1) Belichtungs-ProgrammSony NEX-5R (1) Belichtungs-Programm
  • Sony NEX-5R (2) BlendenprioritaetSony NEX-5R (2) BlendenprioritaetSony NEX-5R (2) Blendenprioritaet
  • Sony NEX-5R (3) ZeitprioritaetSony NEX-5R (3) ZeitprioritaetSony NEX-5R (3) Zeitprioritaet
  • Sony NEX-5R (4) Manuelle BelichtungSony NEX-5R (4) Manuelle BelichtungSony NEX-5R (4) Manuelle Belichtung
  • Sony NEX-5R (5) Schwenk-PanoramaSony NEX-5R (5) Schwenk-PanoramaSony NEX-5R (5) Schwenk-Panorama
  • Sony NEX-5R (6) MotivprogrammeSony NEX-5R (6) MotivprogrammeSony NEX-5R (6) Motivprogramme
  • Sony NEX-5R (7) Intelligente AutomatikSony NEX-5R (7) Intelligente AutomatikSony NEX-5R (7) Intelligente Automatik
  • Sony NEX-5R (8) Ueberlegene AutomatikSony NEX-5R (8) Ueberlegene AutomatikSony NEX-5R (8) Ueberlegene Automatik
  • Sony NEX-5R (1) HauptmenueSony NEX-5R (1) HauptmenueSony NEX-5R (1) Hauptmenue
  • Sony NEX-5R (2) Menue KameraSony NEX-5R (2) Menue KameraSony NEX-5R (2) Menue Kamera
  • Sony NEX-5R (3) BildgroesseSony NEX-5R (3) BildgroesseSony NEX-5R (3) Bildgroesse
  • Sony NEX-5R (4) Menue Helligkeit-FarbeSony NEX-5R (4) Menue Helligkeit-FarbeSony NEX-5R (4) Menue Helligkeit-Farbe
  • Sony NEX-5R (5) Menue WiedergabeSony NEX-5R (5) Menue WiedergabeSony NEX-5R (5) Menue Wiedergabe
  • Sony NEX-5R (6) Menue Applikation WLANSony NEX-5R (6) Menue Applikation WLANSony NEX-5R (6) Menue Applikation WLAN
  • Sony NEX-5R (7) Menue EinstellungSony NEX-5R (7) Menue EinstellungSony NEX-5R (7) Menue Einstellung
 
  • Sony NEX-5R Ansicht 3D-WasserwaageSony NEX-5R Ansicht 3D-WasserwaageSony NEX-5R Ansicht 3D-Wasserwaage
  • Sony NEX-5R Ansicht Daten untenSony NEX-5R Ansicht Daten untenSony NEX-5R Ansicht Daten unten
  • Sony NEX-5R Ansicht grosse SchriftSony NEX-5R Ansicht grosse SchriftSony NEX-5R Ansicht grosse Schrift
  • Sony NEX-5R Ansicht nur BelichtungsdatenSony NEX-5R Ansicht nur BelichtungsdatenSony NEX-5R Ansicht nur Belichtungsdaten
  • Sony NEX-5R Kamera-EinstellungenSony NEX-5R Kamera-EinstellungenSony NEX-5R Kamera-Einstellungen
 

Wie bei den beiden anderen NEXen hat die 5R drei unterschiedliche Fokusarten: Manueller Fokus, Autofokus und die Kombination aus beidem – nennt sich im Menü DMF. Der Fokus-Punkt lässt sich ganz einfach verschieben: Ein Druck auf die Taste unten rechts neben dem Bildschirm und schon lässt sich der Punkt per Vierwege-Knopf verschieben. Die Größe des AF-Feldes lässt sich nicht verändern. Und wie funktioniert das beim manuellen Fokussieren? Drehst du am Fokusring des Objektivs, so schaltet die Kamera sofort in die vergrößerte Ansicht um. Standard ist eine 4,8fache Vergrößerung, mit einem Druck auf den Knopf unten rechts neben dem Display erhöht sich die Vergrößerung auf den Faktor 9,6fach. In dieser Darstellung ist ein manuelles Scharfstellen präzise möglich. Unterstützt wird das Ganze dann noch mit der sogenannten Peaking-Funktion – wenn im Einstellmenü eingeschaltet. Der Punkt heißt "Kantenanhebungsstufe". Beim Peaking werden an Kontrastkanten feine Linien angezeigt, sobald die maximale Schärfe erreicht ist. Die Farbe dieser Linien lässt sich unter dem Menüpunkt "Kantenanhebungsfarbe" einstellen. Ich nutze diese Funktion gerne beim manuellen Fokussieren, da sie eine gute Hilfe ist. Bliebe nun noch die Funktion DMF (Direkt Manuellfokussieren). Dabei stellt die Kamera zunächst beim Antippen des Auslösers per Autofokus scharf. Lässt du dann den Finger auf dem Auslöser und drückst ihn weiterhin leicht, schaltet die NEX-5R mit einem Dreh am Fokusring des Objektivs in die vergrößerte Ansicht und du kannst manuell nachfokussieren. Was sich schon beim Beschreiben kompliziert anhört, ist auch kompliziert. Denn mir ist es praktisch nie gelungen, den Finger auf dem Auslöser zu lassen und dabei am Fokusring zu drehen. Entweder habe ich unfreiwillig ausgelöst oder wieder losgelassen, wodurch es keine vergrößerte Ansicht gibt. Ach ja: Man kann beim manuellen Fokussieren sogar auf 9,6fache Vergrößerung umschalten. Wer das hinbekommt – herzlichen Glückwunsch! Ansonsten lassen sich die unterschiedlichen Fokusarten sehr gut einsetzen. Was die NEX-5R im Vergleich zu den beiden Großen nicht hat, ist der AEL-Knopf, mit dem sich die Belichtung und der Fokus speichern lassen. 

Zwei Hinweise noch: Hinter dem Begriff SteadyShot verbirgt sich bei Sony der Bildstabilisator. Der ist bei den NEXen nicht in die Kamera eingebaut, sondern ins Objektiv. Damit dieser auch aktiv ist, muss er im Menü eingeschaltet werden. Das geht im Einstell-Menü eben unter genau diesem Punkt SteadyShot. Ich find's etwas unglücklich, dass Sony diesen Begriff dafür verwendet – aber gut, jetzt weiß es ja jeder, der meinen Test liest. Der zweite Punkt: Bei beiden Kameras lässt sich der Auslöser zum Starten einer Videoaufnahme ausschalten. Warum ich das schreibe? Weil ich mit meinen dicken Fingern den Videoauslöser immer wieder mal versehentlich drücke. Einmal hab ich's nicht gemerkt und die Kamera hat die Speicherkarte vollgeschrieben. Wenn du dann ein Foto machen möchtest, kommt der freundliche Hinweis, dass der Speicher voll ist. Und das Löschen kann ein Weilchen dauern. Also, wer auch dicke Finger hat und nicht immer Video-schussbereit sein möchte: Ab ins Einstell-Menü und unter dem Punkt "MOVIE-Taste" die Option "Aus" wählen. 

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TOP 2 – Bildqualität und ISO-Reihen

In der NEX-5R sorgt ein Bildsensor im APS-C-Format mit den Abmessungen 23,5 x 15,6 Millimeter – das entspricht einem Seitenverhältnis von 3 : 2 – für die Aufzeichnung des Bildes. Das ist vermutlich der gleiche Chip, der auch in der NEX-6 arbeitet – beide haben 16 Megapixel. Mehr hat die NEX-7 zu bieten, deren gleichgroßer Sensor 24 Megapixeln hat. Die niedrigste ISO-Einstellung der drei Kameras beträgt ISO 100. Während die NEX-5R und die NEX-6 bis ISO 25.600 hochgezogen werden können, endet die Einstellung der NEX-7 bei ISO 16.000. Wie sich das in der Bildqualität zwischen NEX-6 und NEX-7 auswirkt, könnt ihr in meinem Vergleichstest nachlesen. Heute geht's um die Bildqualität der NEX-5R. Also, los geht's. Zunächst gibt es Aufnahmen bei Tageslicht von ISO 100 bis ISO 1600. Die Bilder der oberen Reihe sind mit dem 24 Millimeter Zeiss aufgenommen worden, die darunter mit dem 18-55 Millimeter Standard-Kit-Zoom. Die Aufnahmen sind auf eine Auflösung von 1200 x 800 Bildpunkten heruntergerechnet.

 

 

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bis ISO 1600. 

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten
Mit Festbrennweite
24mm f1.8 ZA
  • Sony NEX-5R (1) ISO 100 f5.6 1-400s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (1) ISO 100 f5.6 1-400s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (1) ISO 100 f5.6 1-400s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800
  • Sony NEX-5R (2) ISO 200 f5.6 1-1000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (2) ISO 200 f5.6 1-1000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (2) ISO 200 f5.6 1-1000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800
  • Sony NEX-5R (3) ISO 400 f5.6 1-2000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (3) ISO 400 f5.6 1-2000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (3) ISO 400 f5.6 1-2000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800
  • Sony NEX-5R (4) ISO 800 f5.6 1-2000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (4) ISO 800 f5.6 1-2000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (4) ISO 800 f5.6 1-2000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800
  • Sony NEX-5R (5) ISO 1600 f11 1-2000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (5) ISO 1600 f11 1-2000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (5) ISO 1600 f11 1-2000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800
Mit Zoomobjektiv
18-55mm f3.5-5.6
  • Sony NEX-5R (1) ISO 100 f5.6 1-500s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800Sony NEX-5R (1) ISO 100 f5.6 1-500s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800Sony NEX-5R (1) ISO 100 f5.6 1-500s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800
  • Sony NEX-5R (2) ISO 200 f5.6 1-1000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800Sony NEX-5R (2) ISO 200 f5.6 1-1000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800Sony NEX-5R (2) ISO 200 f5.6 1-1000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800
  • Sony NEX-5R (3) ISO 400 f5.6 1-2000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800Sony NEX-5R (3) ISO 400 f5.6 1-2000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800Sony NEX-5R (3) ISO 400 f5.6 1-2000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800
  • Sony NEX-5R (4) ISO 800 f8 1-2000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800Sony NEX-5R (4) ISO 800 f8 1-2000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800Sony NEX-5R (4) ISO 800 f8 1-2000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800
  • Sony NEX-5R (5) ISO 1600 f11 1-2000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800Sony NEX-5R (5) ISO 1600 f11 1-2000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800Sony NEX-5R (5) ISO 1600 f11 1-2000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800
 
Bis zu einer ISO-Empfindlichkeit von ISO 1600 sehe ich in der heruntergerechneten Ansicht noch keinerlei Bildstörungen (Rauschen). Ein Unterschied zwischen den Aufnahmen mit den beiden Objektiven ist in der Großansicht nicht zu erkennen. Natürlich habe ich den Standort nicht verändert und mit dem 18-55mm-Objektiv die Aufnahmen mit einer Brennweiten-Einstellung von 24 Millimetern gemacht. Also gehen wir in die Details. Hier zeige ich Ausschnitte in Original-Auflösung, die nicht heruntergerechnet sind, sondern volle Auflösung von 1200 x 800 Bildpunkten haben. Wieder in der oberen Reihe die Aufnahmen mit dem 24er und darunter die Aufnahmen mit dem 18-55er. 

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder haben eine Größe von 1200 x 800 Pixel und sind in Original-Auflösung gespeichert. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bis ISO 1600. 

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten
Mit Festbrennweite
24mm f1.8 ZA
  • Sony NEX-5R (1) ISO 100 f5.6 1-400s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (1) ISO 100 f5.6 1-400s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (1) ISO 100 f5.6 1-400s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800 Detail
  • Sony NEX-5R (2) ISO 200 f5.6 1-1000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (2) ISO 200 f5.6 1-1000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (2) ISO 200 f5.6 1-1000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800 Detail
  • Sony NEX-5R (3) ISO 400 f5.6 1-2000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (3) ISO 400 f5.6 1-2000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (3) ISO 400 f5.6 1-2000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800 Detail
  • Sony NEX-5R (4) ISO 800 f5.6 1-2000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (4) ISO 800 f5.6 1-2000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (4) ISO 800 f5.6 1-2000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800 Detail
  • Sony NEX-5R (5) ISO 1600 f11 1-2000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (5) ISO 1600 f11 1-2000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (5) ISO 1600 f11 1-2000s 24mm F1.8 ZA 1200 x 800 Detail
Mit Zoomobjektiv
18-55mm f3.5-5.6
  • Sony NEX-5R (1) ISO 100 f5.6 1-500s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (1) ISO 100 f5.6 1-500s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (1) ISO 100 f5.6 1-500s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800 Detail
  • Sony NEX-5R (2) ISO 200 f5.6 1-1000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (2) ISO 200 f5.6 1-1000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (2) ISO 200 f5.6 1-1000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800 Detail
  • Sony NEX-5R (3) ISO 400 f5.6 1-2000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (3) ISO 400 f5.6 1-2000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (3) ISO 400 f5.6 1-2000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800 Detail
  • Sony NEX-5R (4) ISO 800 f8 1-2000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (4) ISO 800 f8 1-2000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (4) ISO 800 f8 1-2000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800 Detail
  • Sony NEX-5R (5) ISO 1600 f11 1-2000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (5) ISO 1600 f11 1-2000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (5) ISO 1600 f11 1-2000s 18-55mm f3.5-5.6 1200 x 800 Detail

In der Detailansicht werden feine Unterschiede sichtbar. Allerdings: Wirklich groß ist der Unterschied zwischen dem teuren 24er und dem 18-55er Kit-Objektiv nicht. Das 24er hat vielleicht einen Hauch mehr Detailwiedergabe und ist minimal schärfer. Aber ehrlich: Da muss ich schon sehr genau hinschauen und auf winzige Details achten, um hier einen Unterschied zu bemerken. Für mich macht das günstige Kit-Objektiv eine prima Figur. Und immerhin reden wir hier von rund 200 Euro für das 18-55er und gut 900 Euro für die 24mm Zeiss-Optik. Was den allgemeinen Bildeindruck angeht, ist die NEX-5R ausgewogen, und gibt Details präzise wieder. Ob die Schrift oder die dünnen Zweige des Strauchs neben der Eingangstüre, alles wird präzise wiedergegeben. Bis ISO 400 sind keinerlei Bildstörungen (Rauschen) sichtbar. Ab ISO 800 werden die ersten minimalen Bildstörungen (Rauschen) sichtbar. Sie fallen am stärksten in den Mitteltönen auf. Bei ISO 800 zeigt sich auch der minimale Vorteil des 24er, bei dem feine Helligkeitsunterschiede in der weißen Wand etwas feiner wiedergegeben werden, als mit der Kit-Linse. Bei ISO 1600 nehmen die Bildstörungen etwas zu, wirken aber noch nicht störend. Detailverluste sind noch nicht sichtbar. 

Nach den Tageslichtaufnahmen geht es nun an Fotos bei schwachem Umgebungslicht. Nun sind die High-ISO-Qualitäten der Kamera gefragt. Diese Aufnahmen habe ich mit dem etwas höherwertigen 24mm-Objektiv gemacht, um das Optimum herauszuholen. In der ersten Reihe sind wieder die auf 1200 x 800 heruntergerechneten Aufnahmen zu sehen. In der zweiten Reihe dann die Original-Ausschnitte ebenfalls mit 1200 x 800 Bildpunkten. Alle Fotos sind OOC (Out Of Camera) ohne jegliche Bildbearbeitung – außer eben im ersten Durchgang die Reduzierung der Auflösung.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind in der ersten Reihe auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die zweite Reihe sind Original-Ausschntte mit einer Auflösung von. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bis ISO 25600. 

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten
Heruntergerechnete
Aufnahme auf
1200 x 800 Bildpunkte
  • Sony NEX-5R (1) ISO 100 f5.6 1-2s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (1) ISO 100 f5.6 1-2s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (1) ISO 100 f5.6 1-2s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800
  • Sony NEX-5R (2) ISO 200 f5.6 1-4s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (2) ISO 200 f5.6 1-4s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (2) ISO 200 f5.6 1-4s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800
  • Sony NEX-5R (3) ISO 400 f5.6 1-8s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (3) ISO 400 f5.6 1-8s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (3) ISO 400 f5.6 1-8s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800
  • Sony NEX-5R (4) ISO 800 f5.6 1-15s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (4) ISO 800 f5.6 1-15s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (4) ISO 800 f5.6 1-15s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800
  • Sony NEX-5R (5) ISO 1600 f5.6 1-30s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (5) ISO 1600 f5.6 1-30s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (5) ISO 1600 f5.6 1-30s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800
  • Sony NEX-5R (6) ISO 3200 f5.6 1-60s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (6) ISO 3200 f5.6 1-60s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (6) ISO 3200 f5.6 1-60s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800
  • Sony NEX-5R (7) ISO 6400 f5.6 1-125s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (7) ISO 6400 f5.6 1-125s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (7) ISO 6400 f5.6 1-125s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800
  • Sony NEX-5R (8) ISO 12800 f5.6 1-250s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (8) ISO 12800 f5.6 1-250s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (8) ISO 12800 f5.6 1-250s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800
  • Sony NEX-5R (9) ISO 25600 f5.6 1-500s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (9) ISO 25600 f5.6 1-500s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (9) ISO 25600 f5.6 1-500s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800
  • Sony NEX-5R (9a) ISO 25600 f2.8 1-2500s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (9a) ISO 25600 f2.8 1-2500s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800Sony NEX-5R (9a) ISO 25600 f2.8 1-2500s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800
Original Bildausschnitt
mit voller Auflösung von
1200 x 800 Bildpunkten
  • Sony NEX-5R (1) ISO 100 f5.6 1-2s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (1) ISO 100 f5.6 1-2s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (1) ISO 100 f5.6 1-2s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 Detail
  • Sony NEX-5R (2) ISO 200 f5.6 1-4s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (2) ISO 200 f5.6 1-4s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (2) ISO 200 f5.6 1-4s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 Detail
  • Sony NEX-5R (3) ISO 400 f5.6 1-8s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (3) ISO 400 f5.6 1-8s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (3) ISO 400 f5.6 1-8s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 Detail
  • Sony NEX-5R (4) ISO 800 f5.6 1-15s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (4) ISO 800 f5.6 1-15s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (4) ISO 800 f5.6 1-15s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 Detail
  • Sony NEX-5R (5) ISO 1600 f5.6 1-30s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (5) ISO 1600 f5.6 1-30s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (5) ISO 1600 f5.6 1-30s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 Detail
  • Sony NEX-5R (6) ISO 3200 f5.6 1-60s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (6) ISO 3200 f5.6 1-60s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (6) ISO 3200 f5.6 1-60s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 Detail
  • Sony NEX-5R (7) ISO 6400 f5.6 1-125s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (7) ISO 6400 f5.6 1-125s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (7) ISO 6400 f5.6 1-125s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 Detail
  • Sony NEX-5R (8) ISO 12800 f5.6 1-250s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (8) ISO 12800 f5.6 1-250s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (8) ISO 12800 f5.6 1-250s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 Detail
  • Sony NEX-5R (9) ISO 25600 f5.6 1-500s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (9) ISO 25600 f5.6 1-500s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (9) ISO 25600 f5.6 1-500s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 Detail
  • Sony NEX-5R (9a) ISO 25600 f2.8 1-2500s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (9a) ISO 25600 f2.8 1-2500s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 DetailSony NEX-5R (9a) ISO 25600 f2.8 1-2500s 24mm f1.8 ZA 1200 x 800 Detail

Auch hier sind sowohl in der Großansicht als auch in der Detailansicht bis ISO 400 kein Bildstörungen (Rauschen) erkennbar. Die Schrift wird präzise wiedergegeben, auch feine Helligkeitsunterschiede werden genau reproduziert. Gut zu sehen an der Rundung des Etiketts der linken Flasche. Hier ist der Übergang von hell zu dunkel gleichmäßig ohne Helligkeitsstufen. Die Prägung des Blattes auf der rechten Flasche ist ebenfalls gut zu erkennen. Wieder werden ab ISO 800 die ersten Bildstörungen sichtbar. Aber wirklich sehr verhalten und nur bei ganz genauem Hinschauen sind sie zu erkennen. Bei ISO 1600 werden die Störungen etwas deutlicher. Gut zu erkennen ist das am weißen Etikett der linken Flasche. Unten rechts sind erste Stufen und Störungen sichtbar. Der Verlauf des Schattens ist nicht mehr ganz so gleichmäßig wie bei niedrigen ISO-Werten. Bei ISO 3200 nehmen nicht nur die Störungen zu, sondern es gehen auch erste Details verloren. Dies wird auf der linken Flasche an der schwarzen Schrift auf dem unteren goldenen Abschnitt des Etiketts sichtbar. War bei niedrigen ISO-Werten die Schrift noch erkennbar, ist sie bei ISO 3200 verschwommen. Weitere Detailverlust bei ISO 6400 lassen das linke Logo auf der linken Flasche weiter verschwimmen. Bei ISO 12800 werden die Stufen in der Rundung des Etiketts noch deutlicher und der Detailverlust steigt. Aber: Für einen so hohen ISO-Wert kann sich das Ergebnis sehen lassen. Das gilt auch für die ISO-25600-Aufnahme. Hier steigt das Rauschen zwar nochmal deutlich an, ist damit natürlich auch deutlich sichtbar, wirkt aber nicht sehr störend. Zumal die wesentlichen Details immer noch gut zu erkennen sind. Imerhin ist selbst die feine Schrift auf dem weißen Etikett der rechten Flasche noch gut zu lesen.

Mein Urteil zur Bildqualität: Die NEX-5R muss sich absolut nicht verstecken. Mir gefällt die farbliche Abstimmung der Kamera sowie das die klare Detailwiedergabe. 

Selbstverständlich können sämtliche Bilder in voller Auflösung auf meinem Flickr-Konto begutachtet werden:

NEX-5R
NEX-6
NEX-7

Noch eine Anmerkung zu den Objektiven. Sony bietet die NEXen mit verschiedenen Zoomobjektiven an. Einmal das "alte" Standardzoom E 18-55mm f3.5-5.6 OSS, mit dem ich einen Teil der Testaufnahmen gemacht habe und das neue Powerzoom-Objektiv E 16-50mm f3.5-5.6 PZ OSS. Nun stelle sich für viele die Frage: Welches soll ich denn nun nehmen. Das Alte ist deutlich größer und schwerer, dabei vor allem länger, so dass die kompakte NEX-5R nicht mehr so gut in die Jackentasche passt. Außerdem hat das neue Powerzoom zwei Millimeter mehr Brennweite in der Weitwinkeleinstellung und eben die elektrische Verstellung des Zooms. Das ist für Filmer besonders interessant, da sie beim Video-Dreh nicht mehr am Zoomring schrauben müssen, sondern die Kamera sehr ruhig halten können und dabei zoomen. Persönlich finde ich diesen Vorteil prima und nutze ihn sehr gerne. Aber das alles Entscheidende ist die Bildqualität. Und da habe ich die beiden Objektive an der NEX-7 mal verglichen. 

Die auffälligsten Unterschiede sind die Vignettierung in der Weitwinkeleinstellung und die Verzerrung. Um es gelinde auszudrücken: Das neue Powerzoom ist in der größten Weitwinkel-Einstellung von 16 Millimetern nicht sonderlich gut. Bei voller Blendenöffnung von f3.5 sind die Bildecken extrem dunkel. Und selbst bei Blende f11 ist das noch deutlich zu sehen. Gleiches gilt für die Verzeichnung. In beiden Punkten schneidet das alte 18-55 deutlich besser ab. Da Bilder mehr als tausend Worte sagen – hier die Ergebnisse.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder haben eine Größe von 1200 x 800 Pixel und sind von der Original-Auflösung heruntergerechnet. Das Objektiv sowie die dazugehörige Einstellung der Blende und die Brennweite stehen in der Bildunterschrift. In der oberen Reihe sind die Ergebnisse des neuen 16-50mm Powerzooms zu sehen, darunter die des "alten" 18-55mm und abschließend der Unterschied in der Vignettierung. 

  Vergleich der Vignettierung und Verzerrung
Sony E 16-55mm f3.5-5.6 PZ OSS
  • 16-50 Powerzoom neu (1) f3.5 16mm 1200 x 80016-50 Powerzoom neu (1) f3.5 16mm 1200 x 80016-50 Powerzoom neu (1) f3.5 16mm 1200 x 800
  • 16-50 Powerzoom neu (2) f5.6 16mm 1200 x 80016-50 Powerzoom neu (2) f5.6 16mm 1200 x 80016-50 Powerzoom neu (2) f5.6 16mm 1200 x 800
  • 16-50 Powerzoom neu (3) f11 16mm 1200 x 80016-50 Powerzoom neu (3) f11 16mm 1200 x 80016-50 Powerzoom neu (3) f11 16mm 1200 x 800
  • 16-50 Powerzoom neu (4) f22 16mm 1200 x 80016-50 Powerzoom neu (4) f22 16mm 1200 x 80016-50 Powerzoom neu (4) f22 16mm 1200 x 800
Sony E 18-55mm f3.5-5.6 OSS
  • 18-55 alt (1) f3.5 18mm 1200 x 80018-55 alt (1) f3.5 18mm 1200 x 80018-55 alt (1) f3.5 18mm 1200 x 800
  • 18-55 alt (2) f5.6 18mm 1200 x 80018-55 alt (2) f5.6 18mm 1200 x 80018-55 alt (2) f5.6 18mm 1200 x 800
  • 18-55 alt (3) f11 18mm 1200 x 80018-55 alt (3) f11 18mm 1200 x 80018-55 alt (3) f11 18mm 1200 x 800
  • 18-55 alt (4) f22 18mm 1200 x 80018-55 alt (4) f22 18mm 1200 x 80018-55 alt (4) f22 18mm 1200 x 800
Verzerrung
  • 16-50 Powerzoom neu Verzerrung bei 16mm 1200 x 80016-50 Powerzoom neu Verzerrung bei 16mm 1200 x 80016-50 Powerzoom neu Verzerrung bei 16mm 1200 x 800
  • 18-55 alt Verzerrung bei 18mm 1200 x 80018-55 alt Verzerrung bei 18mm 1200 x 80018-55 alt Verzerrung bei 18mm 1200 x 800

Neben diesen beiden klar sichtbaren Unterschieden, erkennt man bei genauer Betrachtung, dass das alte Zoomobjektiv mehr Schärfe, Brillanz und Detailauflösung liefert. Hier schlägt die kompakte Bauweise des Powerzooms gnadenlos zu. Besonders in den Grenzbereichen bei Offenblende wirkt sich das deutlich aus. Daher meine Empfehlung: Wer nicht dauerhaft mit der NEX filmen möchte und nicht auf das letzte Quäntchen Gewichtsersparnis und möglichst geringe Größe Wert legt, sollte sich für das alte Objektiv entscheiden. Die zwei Millimeter mehr Brennweite im Weitwinkelbereich sind bei Landschaftsaufnahmen praktisch nicht nutzbar. Und wo sonst, wenn nicht bei tollen Panoramen brauche ich die zwei Millimeter. Denn selbst bei kleinster Blende ist die Vignettierung noch zu erkennen. Sicher lässt sich das nachträglich mit entsprechenden Programmen und einigem Aufwand verbessern, aber ob man das machen will? Mir wäre es zu aufwändig. Und wirklich brauchbare Ergebnisse liefert das Powerzoom erst ab einer Brennweite von 20 Millimetern. Klar zeigt auch das alte 18-55mm-Objektiv Vignettierung bei 18 Millimetern. Aber bei Blende f11 verschwindet diese soweit, dass die Aufnahmen brauchbar sind. Auch die Verzeichnung fällt deutlich geringer aus. Daher mein Tipp: Das alte 18-55mm ist die bessere Wahl, wenn es um die Bildqualität geht.

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TOP 3 – Auslöseverzögerung und Serienbildgeschwindigkeit

Was bringt die beste Kamera, wenn sie nicht flott ist. Und flott heißt: kurze Auslöseverzögerung und eine schnelle Serienbildfunktion. Fangen wir mit der Auslöseverzögerung an. Eines ist klar, hat man bereits aufs Motiv fokussiert, ist die Auslöseverzögerung bei jeder Kamera minimal. Eine Verzögerung von deutlich unter 0,1 Sekunden ist überhaupt kein Thema. Interessant wird das Ganze, wenn's um das Thema Point-and-Shoot geht. Was heißt das? Kamera aus der Tasche, Motiv anvisieren und abdrücken. Dabei kommt es nicht darauf an, das Motiv "stundenlang" zu gestalten, sondern den Moment einzufangen. Klassische Point-and-Shoot Momente gibt's im Urlaub auf dem Wochenmarkt, spielende Kinder sind ein tolles Motiv aber auch Tiere, die durch die Gegend toben. Und damit genau das mit einer Kamera funktioniert, ist ein schneller Autofokus elementar. Also, los geht's. Zack, zack – Olsen muss mal wieder dran glauben. Dazu ein paar Schüsse aus der lockeren Hand und meine erste Erkenntnis steht fest: Die NEX-5R ist flott. Und gegenüber der NEX-6 und NEX-7 hat sie einen großen Vorteil: Die Touchfokussierung. Wie das geht? Motiv anvisieren, und einfach mit dem Finger auf den Touchscreen auf das Bildelement tippen, das scharf abgebildet werden soll. Und schon löst die NEX-5R aus. Vorausgesetzt, du hast die Funktion aktiviert. Das geht entweder im Menü oder direkt auf dem Bildschirm. Und wie sieht's nun mit der Serienbildgeschwindigkeit aus? Die NEX-5R legt mit bis zu zehn Bildern pro Sekunde ein flottes Tempo vor.

Das war der Test bei Tageslicht. Aber was passiert in der Dämmerung bei schlechterem Licht? Die NEX-5R hat ein Autofokus-Hilfslicht, das beim Fokussieren unterstützt – falls du es im Einstell-Menü eingeschaltet hast. Eine gute Idee, die natürlich nicht neu ist und andere Hersteller ebenfalls einsetzen. Nur frage ich mich, warum das AF-Hilfslicht ausgerechnet neben dem Auslöser und Griff an der Kameravorderseite ist – wie bei den beiden großen NEXen. Mit meinen dicken Fingern ist es garantiert immer so, dass ich die Funzel teilweise verdecke. Was passiert? Es kommt nur ein Teil des Lichtes beim Motiv an und die Kamera tut sich sichtlich schwerer, schnell zu fokussieren. Also liebe Kamerahersteller: denkt doch mal an die Jungs mit den dicken Fingern und sucht euch einen anderen Platz fürs AF-Hilfslicht. Gebe ich mir Mühe und versuche das Licht nicht zu verdecken, ist auch die NEX-5R wieder flott. Klar kommt es vor, dass die Kamera mal den Fokus vor und zurückfahren muss, um die Schärfe zu treffen, aber das kommt nur recht selten vor. Insgesamt bin ich mit der Auslöseverzögerung und dem Treffen der Schärfe sehr zufrieden. Große Unterschiede zu NEX-6 und NEX-7 kann ich nicht feststellen.  

Ach ja, unter dem Punkt "Bildfolgemodus" findet ihr auch den Selbstauslöser – ziemlich gut versteckt finde ich. Einstellung wie gehabt zwei oder zehn Sekunden, auszuwählen über die Options-Taste unten rechts neben dem Display. Dabei frage ich mich gerade: Warum machen eigentlich alle Hersteller die gleichen Vorlaufzeiten? Gibt es da so etwas wie ein Selbstauslöser-Kartell? Man könnte doch auch vier und zwölf Sekunden nehmen. Fände ich einen guten Beitrag zur Entschleunigung des Lebens. Ach ja, zur Ehrenrettung von Sony sei gesagt, dass sie noch eine Selbstauslöser-Funktion oben drauf gepackt haben: Die Selbstauslöser-Serienbildfunktion. Dabei macht die Kamera nach zehn Sekunden drei oder fünf Bilder in Folge. Auszuwählen geht das über – richtig: Die Optionstaste unten rechts neben dem Bildschirm.  

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Bildschirm-Ansichten in hoher Auflösung gezeigt.

  • Sony NEX-5R AF-ArtenSony NEX-5R AF-ArtenSony NEX-5R AF-Arten
  • Sony NEX-5R BildfolgemodusSony NEX-5R BildfolgemodusSony NEX-5R Bildfolgemodus
  • Sony NEX-5R ISO-EmpfindlichkeitSony NEX-5R ISO-EmpfindlichkeitSony NEX-5R ISO-Empfindlichkeit

Was noch unter dem Punkt "Bildfolgemodus" versteckt ist: Die Bracketing-Funktion oder auch auf Deutsch, die Belichtungsreihe. Dabei macht die Kamera drei Bilder in Folge mit unterschiedlicher Belichtung. 

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TOP 4 – Videoqualität

Schon beim Test der NEX-6 und NEX-7 hat mich die Videoqualität der Kameras erstaunt. Bisher ist das Thema Video immer das Letzte auf meiner Test-Liste und irgendwie ein bisschen lästig. Ich bin nun mal Fotograf und kein Videot. Außerdem kann ich Beispielfilme nicht ohne Probleme im Internet zeigen, da man nirgends Videos in voller HD-Auflösung mit 50p hochladen kann – und nur das macht Sinn, wenn man die Qualität wirklich beurteilen will. Bei den letzten Kameras, die ich getestet habe, habe ich gemerkt, dass Video doch Spaß machen kann, und: die Ergebnisse begeistern mich. Mit den NEXen habe ich Videos in voller HD-Auflösung mit 50p und einer Datenrate von 28 Mbit/s. gedreht. Und ganz ehrlich: die Qualität ist genial. Sie liegt auf jeden Fall auf dem Niveau eines guten Mittelklasse-Camcorders, wenn nicht sogar darüber. 

Die Bilder sind knackscharf und zeigen brillante Farben. Bei Schwenks läuft das Bild geschmeidig und weich, ohne Schlieren, Ruckeln oder sonstige Störungen. Bei Entfernungswechseln ziehen die Kameras die Schärfe zügig und gleichmäßig nach, ohne lästiges Pumpen. So stelle ich mir Videoaufnahmen mit einer Digitalkamera vor. Mit dem neuen Power-Zoom-Objektiv macht sogar das Zoomen Spaß und gelingt im Handumdrehen – ohne Ruckeln, Wackeln oder Finger-Yoga. Und der Motor des Objektivs ist so leise, dass man ihn tatsächlich in der Aufnahme nur hört, wenn man Stille aufnimmt. Bei normalen Aufnahmen ist der Zoom nicht zu hören.

Apropos hören: Während die Bildqualität der drei NEXen ziemlich identisch ist – zumindest kann ich keine großen Unterschiede erkennen – kann man bei der NEX-7 den Ton aufpeppen. An die NEX-5R lässt sich über den speziellen Zubehörschuh ebenfalls ein Mikrofon anschließen, das Sony SST1 Stereomikrofon (119 Euro). Was aber alle können und ich klasse finde: Das Bild wird über den HDMI-Ausgang ausgegeben – sowohl im Standby, als auch während der Aufnahme. Damit eignen sich die NEXen nicht nur für Youtube-Selbstportraits-Filmchen – wie ich sie regelmäßig drehe –, sondern auch für den professionellen Einsatz. Denn so kann ein externer Monitor angeschlossen werden und das Bild darüber präzise beurteilt werden. Und noch etwas Positives: Sowohl die Bildeffekte, als auch die Einstellungen des Kreativmodus können auch beim Filmen verwendet werden. Sprich: Ein tolles Schwarz-Weiß-Video lässt sich genauso drehen, wie eins mit dem aus der Werbung bekannten Spielzeug-Effekt. Ihr merkt: Meine Begeisterung ist groß. Ach ja, der Ordnung halber erwähne ich es noch mal: Die Kameras haben einen Videoauslöser, mit dem die Aufnahmen gestartet werden. Sollte der mal nicht reagieren, schau im Einstellmenü nach, ob der Punkt "MOVIE-Taste" noch auf "Aus" steht.

Mit beiden Kameras sind übrigens nicht nur Aufnahmen im AVCHD-Format möglich, sondern auch im MP4-Format. Und wozu braucht man das? Wer die Videos gerne auf dem Computer nachbearbeiten möchte, aber einen nicht ganz so leistungsstarken PC hat, stößt mit dem AVCHD-Format schnell an die Grenzen. Und genau dafür ist das MP4-Format ideal. Auch ältere PCs mit geringerer Leistung kommen mit den Dateien klar. Und: Wer Videos auf einem Tablett-Computer, beispielsweise dem iPad, bearbeiten möchte, ist auf dieses Format angewiesen. 
 
Exkurz zu den Themen HD-Video, Bildwiederholfrequenz und Datenrate

Wie die beiden Sonys beweisen, sind die Zeiten, in denen Fotoapparate grieselige, unscharfe und falsch belichtete Filme aufnahmen, längst vorbei. HD (High Definition = Hohe Auflösung) ist heute der Standard. Und was heißt das? Die Videos haben eine Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten, dies entspricht Full-HD. Das ist die gleiche Auflösung, die moderne Flachbildfernseher haben. Zum Vergleich: die ersten Filmchen, die man mit Fotokameras machen konnte, hatten eine Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten, das entspricht 0,3 Megapixel. Die HD-Auflösung hat 2 Megapixel, das ist das knapp siebenfache. Und das sieht man natürlich auch in den Aufnahmen. Neben der Full-HD-Auflösung gibt es auch noch die einfache HD-Auflösung mit 1280 x 720 Bildpunkten. Achtung: Häufig wird bei Kameras für Videos in HD-Auflösung geworben. Meist ist dann aber nur die "kleine" HD-Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten gemeint. Der Unterschied zwischen Full-HD und normalem HD ist auf einem guten TV-Bildschirm sichtbar. Feine Details werden in der Full-HD-Auflösung besser wiedergegeben, feine Strukturen kommen besser zur Geltung.

Ein weiterer Unterschied liegt in der Bildwiederholrate – sprich: Wie häufig wird das Bild gespeichert. Das Maximum sind 50 Bilder pro Sekunde, auch Bildwiederholrate genannt (zur Ergänzung, damit es kein Gemecker gibt: Profikameras können auch eine Bildwiederholrate von 60 Bildern/Sekunde haben). Um die Verwirrung noch weiter zu vergrößern: 50 Bilder pro Sekunde sind nicht gleich 50 Bilder pro Sekunde. Den kleinen aber feinen Unterschied macht der Buchstabe nach der Bildwiederholrate: 50p oder 50i. Der Buchstabe "p" steht dabei für den Begriff progressive und "i" für interlaced. Und was bedeutet das nun? Bei 50p nimmt die Kamera 50 mal pro Sekunde die volle HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten auf, das ist das Optimum was geht. Bei 50i nimmt die Kamera zwar auch 50 Bilder pro Sekunde auf, allerdings jedesmal nur die halbe HD-Auflösung. Und wie muss ich mir das vorstellen? Das Bild besteht ja aus 1920 Bildpunkten nebeneinander und 1080 Bildzeilen. Im Modus Interlaced nimmt die Kamera bei jedem Bild immer nur jede zweite Zeile auf. Also: Beim ersten Bild werden die Zeilen 1, 3, 5, 7 usw. aufgenommen. Beim zweiten Bild die Zeilen 2, 4, 6, 8 usw. Für die Kamera bedeutet das schlicht und ergreifend: weniger Rechenarbeit, da nur die Hälfte der Daten verarbeitet werden muss. Und welchen Unterschied macht das für den Betrachter und die Bildqualität? Theoretisch sollte ein Unterschied zwischen 50p und 50i sichtbar sein. Praktisch wirkt der sich allerdings nur dann aus, wenn sich im Motiv Dinge befinden, die sich schnell bewegen. Denn dann passen die jeweiligen Halbbilder nicht mehr perfekt zueinander und man hat das Gefühl, das Bild ist minimal unscharf. Bei den Dingen, die sich schnell bewegen, können außerdem leichte Schlieren sichtbar sein. Bei Motiven, in denen sich nur wenig bewegt, ist der Unterschied zwischen 50i und 50p praktisch nicht sichtbar. Viele Kameras bieten die Möglichkeit, zwischen 50i und 25p zu wählen. Sprich: entweder macht die Kamera 50 Halbbilder pro Sekunde oder 25 Vollbilder pro Sekunde. Mein Tipp: Bei "schnellen" Motiven wählt man 25p, bei ruhigen Motiven 50i.

Noch ein weiterer Parameter ist wichtig. Das ist die sogenannte Datenrate. Beim Aufnehmen des Videos werden die Filmdaten von der Kamera komprimiert. Das ist ähnlich wie beim Fotografieren das JPEG-Format. Die Komprimierung ist erforderlich, da die Datenmenge nicht zu handhaben wäre, wenn jedes Bild unkomprimiert – quasi im RAW-Format – gespeichert würde. So wie es keine einheitliche JPEG-Komprimierung gibt, gibt es auch keine einheitliche Video-Komprimierung. Zwar sind die Filme im sogenannten AVCHD-Format gespeichert und können problemlos wiedergegeben werden – wie bei JPEG-Bildern – dennoch unterscheiden sie sich in der Datenrate. Die wird in Megabit pro Sekunde (MBit/Sek. oder auch Mbps) angegeben. Je höher die Datenrate, um so weniger wurde das Ausgangsmaterial komprimiert und um so besser sollte die Qualität sein. Das Maximum liegt übrigens bei 50 MBit/Sek. Auch hier noch die Ergänzung: Ja es gibt Profi-Kameras, die das Bild unkomprimiert speichern.

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TOP 5 – WLAN-Funktionen der NEX-5R ..... und NEX-6

Der Einfachheit halber wiederhole ich hier den Text aus dem Vergleichstest NEX-6 vs. NEX-7, denn die NEX-5R hat die gleichen WLAN-Funktionen wie die NEX-6. Wie schon da erwähnt: Die NEX-7 hat kein WLAN-Modul. Immer mehr Hersteller bauen in ihre Kameras ein WLAN-Modul ein. Allerdings sind die Funktionen, die man damit nutzen kann, unterschiedlich. Und welche Möglichkeiten bieten die NEX-5R und NEX-6? Fangen wir mit der Einfachsten an: Der Kamera-Fernsteuerung. Dazu muss auf ein passendes Smartphone oder Tablet eine entsprechende App installiert werden. Nun wird im Menü "Applikation" die "Smart-Fernbedienung" gestartet. Auf dem Smartphone oder Tablet muss nun die WLAN-Adresse der NEXen gesucht werden, um beide Geräte miteinander zu verbinden. Dann wird die App aufgerufen und schon erscheint das Bild, das die Kamera gerade aufnimmt auf dem Display des mobilen Gerätes. Viel lässt sich jetzt allerdings nicht einstellen: Belichtungskorrektur und Selbstauslöser sind die einzigen Funktionen. Das ist nicht gerade viel. Hier hätte ich deutlich mehr Funktionen erwartet. Schade, da hat Sony eine große Chance verpasst, ambitionierten Fotografen eine tolle Möglichkeit zur professionellen Kamerasteuerung zu geben.

Der zweite Punkt sind die "PlayMemories Camera Apps". Hier lassen sich verschiedene Anwendungen auf die Kamera laden. Im Moment ist die Auswahl allerdings nur sehr gering. Aber: wenn Sony das Thema richtig angeht, steckt da noch eine Menge Potential drin. Der dritte und interessanteste Punkt ist "Direktes Hochladen". Über diesen Punkt kannst du Aufnahmen direkt in die Play-Memories Foto-Cloud laden oder auf Facebook veröffentlichen. Mehr geht noch nicht, weder Flickr noch Youtube. Auch hier hätte ich deutlich mehr Funktionen erwartet. Aber das, was da ist, geht gut. Zunächst muss ein WLAN-Zugangspunkt gewählt werden und der Netzwerk-Schlüssel eingegeben werden. Hier ist die NEX-5R klar im Vorteil, dank Touchscreen. Bei der NEX-6 geht das erwartungsgemäß recht umständlich, da bei der NEX-6 alle Buchstaben und Ziffern per Drehrad angesteuert werden müssen. Gleiches gilt für Bildkommentare und Zugangsdaten. Ist die Facebook-Freigabe dann noch erteilt, dauert es nur wenige Sekunden und das Bild ist veröffentlicht. Das klappt prima.

 

 

Tja, und das war's dann aber auch schon mit den WLAN-Funktionen. Zumindest auf ein Apple iPad oder iPhone lassen sich Bilder nicht direkt übertagen. NEX-5R und NEX-6 bieten den Komfort einer Eye-fi-Karte nicht. Bei der wird direkt nach der Aufnahme das Bild auf iPhone, iPad oder Computer übertragen. So lässt sich schnell und ohne Verzögerung das Ergebnis kontrollieren. Die Ansätze bei Sony sind gut, aber es fehlen einfach noch einige interessante Funktionen, um es zu einer sinnvollem Applikation zu machen. Ich hätte hier mehr von Sony erwartet: Upload auf Flickr und Youtube, direkter upload auf externe Geräte und eine bessere Kamera-Steuerung per Mobil-Gerät. Ich hoffe, Sony legt hier per neuen Applikationen nach und erweitert die Funktionen nach und nach.

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Finale – Mein Fazit

Hätte die NEX-5R noch einen elektronischen Sucher und einen vernünftigen Blitzschuh, wäre sie die bessere NEX-6. Warum? Weil sich der Klappbildschirm weiter nach oben klappen lässt und weil es ein Touchscreen ist. Aber so bleibt sie einfach die Kleine – die aber auch ihre Qualitäten hat. Denn hinsichtlich der Bildqualität gibt es bei der NEX-5R nichts zu bemängeln. In den niedrigen ISO-Einstellungen liefert sie sehr gute Ergebnisse und auch bei höheren ISO-Werten kann sich die 5er sehen lassen. Qualitätsunterschiede zur NEX-6 konnte ich nicht erkennen – was ja auch naheliegend ist, da in beiden Kameras (vermutlich) der gleiche 16-Megapixel-Sensor arbeitet. Wie der im Vergleich mit der NEX-7 abschneidet steht in meinem Vergleichstest der NEX-6 vs. NEX-7.

Wie schon bei den anderen beiden NEXen muss ich ein wenig Kritik an der Bedienung äußern – auch wenn die nun etwas moderater ausfällt. Das liegt vor allem an dem Touchscreen, mit dem sich viele Aufgaben einfach schneller und besser lösen lassen. Aber leider hat Sony auch hier ein paar Punkte verschenkt, was meines Erachtens nicht nötig gewesen wäre. So gibt es keine Möglichkeit, die wichtigsten Kamera-Einstellungen blitzschnell per Fingerzeig einzustellen – zumindest habe ich nicht herausgefunden, wie es geht. Es bleibt lediglich die Fn-Taste, die mit sechs Funktionen belegt werden kann. Und einen kleinen Minuspunkt gibt es für den etwas trägen Touchscreen. Hier hätte ich mir einen flotteren und sensibleren gewünscht.

Überrascht hat mich wieder die gute Qualität der Videoaufnahmen. Wer darauf Wert legt, wird auch mit der NEX-5R viel Spaß haben und tolle Ergebnisse erzielen. 

Die NEX-5R reiht sich damit perfekt in die Serie der beiden Großen ein – so hat Sony sich das auch vorgestellt. Ich hätte mir eine Kombination aus NEX-6 und NEX-5R gewünscht als kleines Schwestermodell der großen 24-Megapixel NEX-7. Ich möchte mich nicht zwischen elektronischem Sucher und Touchscreen entscheiden müssen – ich will beides in einer Kamera. Allerdings erwähne ich nochmal, dass du die NEX-5R mit einem elektronischen Sucher ausstatten kannst und sie so fast auf eine NEX-6 pimpen kannst. Den und weiteres passendes Zubehör findest du auf meiner speziellen Zubehör-Seite (siehe Hinweis unten).

Für mich ist die NEX-5R als kompakte Immer-Dabei-Systemkamera eine gute Wahl. Wie zu den beiden Großen gibt es reichlich Zubehör und eine gute Objektivauswahl. Mit entsprechenden Adaptern lassen sich unzählige Fremdobjektive an die NEXen anschließen – inklusive der Luxus-Linsen von Leica. Ach ja, eins hätte ich fast vergessen: Bestellt euch bloß gleich einen zweiten Akku zu den NEXen. Denn die waren während der Tests ruck-zuck leer. Irgendwie sind die Dinger entweder ein bisschen schwach auf der Brust oder die Sonys sind extrem energiehungrig. Aber eines ist zumindest gut: Die angezeigte Restlaufzeit stimmt ziemlich genau mit der Realität überein.

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@don

Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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