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Sony CyberShot DSC-RX1R und DSC-RX100MII

Sonys Nobel-Serie der Kompakten – die RX-Serie – bekommt ein Doppel-Update: Das Top-Modell DSC-RX1 mit Vollformatsensor wird zur Cybershot DSC-RX1R und die Edelknipse DSC-RX100 hört ab sofort auf den Namen DSC-RX100MII.

Die Sony Cybershot DSC-RX1R

Die wenigsten Änderungen bringt die DSC-RX1R mit sich: Sie ist absolut baugleich mit dem Vorgängermodell DSC-RX1 (Foto links), lediglich auf den Low-Pass-Filter wurde verzichtet. Von außen sehen sich beide Modelle bis auf das rote "R" hinter der Produktbezeichnung (ganz linkes Foto) auf der Kameravorderseite absolut ähnlich. Mit dem Wegfall des Tief-Pass-Filters folgt Sony dem allgemeinen Trend, auf diesen Filter zu verzichten und strebt so höchstmögliche Bildqualität und -auflösung an. Man nimmt damit in Kauf, dass die Fotos unter bestimmten Umständen ein Moiré zeigen können. Denn genau das ist der Sinn des Tief-Pass-Filters: das Verhindern von Moiré. Es macht quasi das Bild minimal unscharf, was dazu führt, dass feine Muster nicht als Moiré sichtbar werden. Alle übrigen Eigenschaften der RX1 sind ansonsten geblieben – auch der Preis. Das ist erfreulich, denn andere Hersteller verlangen für den Wegfall des Tief-Pass-Filters einen Aufpreis. 

Ob der Wegfall des Tief-Pass-Filters tatsächlich eine sichtbare Verbesserung der Qualität mit sich bringt, kann ich ehrlicherweise nicht sagen. Bei normalen Motiven habe ich mit beiden Kameras Bilder gemacht und konnte in den JPEG-Aufnahmen keine erkennbaren Schärfeunterschiede sehen. Ich bin mir aber sicher, dass "Pixel-Peeper" einen Unterschied ausmachen werden. Auf der anderen Seite habe ich mit der RX1R versucht, Aufnahmen zu machen, auf denen es die Gefahr geben könnte, ein Moiré zu sehen, und es ist kein Moiré aufgetaucht. Auch mit anderen Kameras habe ich diese Erfahrung gemacht. Bei normalen Motiven sehe ich eine extrem geringe Gefahr von Moirés. Feine, sich wiederholende Strukturen gibt es hier nur wenige. Die größte Gefahr sehe ich bei Mode-Aufnahmen, wenn Stoffe mit extrem feinen Strukturen aufgenommen werden.

Damit ihr euch über die Qualität der Aufnahmen der RX1R selbst ein Bild machen könnt, habe ich eine Reihe von Bildern auf meinem Flickr-Konto in voller JPEG-Auflösung online gestellt.

Und hier noch mal die wichtigsten Daten zur RX1 und RX1R: Die Sony hat einen 24-Megapixel-Vollformatsensor mit einer Größe von 35,8 x 23,9 Millimeter und das lichtstarke Sonnar-Objektiv aus der Edel-Schmiede Zeiss. Die Linse hat eine Brennweite von 35 Millimeter und eine Lichtstärke von f2.0 – die kleinste Blendenöffnung beträgt f22. Das Ganze ist verpackt in ein edles und hochwertiges Aluminium-Gehäuse, und bringt inklusive Akku und Speicherkarte nahezu 500 Gramm auf die Waage. Die Abmessungen: 11,3 Zentimeter breit, 6,5 Zentimeter hoch und 7,0 Zentimeter tief, mit Objektivdeckel sogar rund 8,0 Zentimeter. Der Kontrollbildschirm hat eine Diagonale von 7,5 Zentimetern und eine Auflösung von 1,2 Millionen Bildpunkten.

Für den Käufer heißt es nun also: Entweder eine Kamera mit höchstmöglicher Leistung – die DSC-RX1R – oder eine Kamera mit Anti-Moiré-Garantie und etwas geringerer Bildqualität – RX1. Denn die Alte wird es weiterhin im Sony-Programm geben. Beide zum Preis von jeweils 3099 Euro, wobei es die Neue ab Ende August geben wird.

Zum vollständigen Test des Vorgängermodells Sony Cybershot DSC-RX1

Die Sony Cybershot DSC-RX100MII

Deutlich mehr gibt es von der RX100MII zu berichten. Die habe ich als einer der ersten Journalisten in Deutschland für einen ausführlichen Test bekommen – kein Vortest, kein Vorserienmodell, kein Touch & Feel, sondern ein vollständiger umfangreicher Test. So, wie ihr es von mir gewohnt seid. Und die wichtigsten Änderungen sind schon auf den ersten Blick zu sehen: Das sind der klappbare Monitor und der Blitzschuh. Aber der Reihe nach.

Geblieben ist der Sensor der RX100, allerdings nur, was die Auflösung und die Abmessungen anbelangt: 20 Megapixel mit den Maßen 13,2 x 8,8 Millimeter, einer Diagonale von knapp 16 Millimetern und einer Fläche von 116 Quadratmillimetern. Der Brennweitenverlängerungsfaktor hat damit einen Wert von rund 2,7 fach. Die nominelle Brennweite des Objektivs von 10,4 bis 37,1 Millimeter entspricht dann dem Kleinbildformat von 28 bis 100 Millimeter und einem 3,6fachen Zoomfaktor. Neben dem stufenlosen Zoom kann ein sogenannter Step-Zoom eingestellt werden. Standardbrennweiten sind dann 28, 35, 50, 70 und 100 Millimeter. Die Vorgaben können nicht geändert werden. Natürlich ist auch ein stufenloses zoomen möglich.

Zurück zum Sensor: Hier verwendet Sony nun einen Exmor-R-Sensor, der für noch bessere Bildqualität und weniger Bildstörungen sorgen soll. Ob das auch tatsächlich so ist, werden meine Testbilder zeigen. Erster Punkt der auffällt: Die höchste ISO-Empfindlichkeit beträgt nun ISO 12800, bei der RX100 waren es noch ISO 6400. Ob die Aufnahmen bei so hoher ISO-Einstellung zu gebrauchen sind? Später mehr dazu. Noch ein Satz zum Objektiv: In der Weitwinkeleinstellung beträgt die größte Blendenöffnung f1.8, in der Teleeinstellung dann f4.9. Die kleinste Blendenöffnung beträgt durchgängig f11. In den einzelnen Brennweiten sieht die größte Blende dann so aus: 28 mm = f1.8 –  35 mm = f2.8 – 50 mm = f3.2 – 70 mm = f4.0 – 100 mm = f4.9. 

Was Größe und Gewicht der Kamera anbelangt, sind die Änderungen nur minimal gegenüber der RX100. Die Neue ist ein paar Gramm schwerer geworden – rund 40 Gramm – und ein paar Millimeter dicker und höher. Die genauen Maße: 10,2 cm Breite, 5,8 cm Höhe und 3,8 cm Tiefe. Das Design der Kamera folgt natürlich dem Vorbild RX100. Warum die Kamera minimal größer und schwerer ist? Das liegt an den bereits erwähnten Punkten: Blitzschuh und Kontrollmonitor. Der lässt sich nun ausklappen: 90 Grad nach oben und 45 Grad nach unten. Mir persönlich gefällt das sehr gut, denn so kann man auch aus etwas ungewöhnlichen Perspektiven Aufnahmen machen. Auflösung und Größe des Monitors ist identisch zur RX100: 1,2 Millionen Bildpunkte und eine Diagonale von 7,5 Zentimetern. Das Bild ist klar und deutlich. Alle wichtigen Aufnahmewerte lassen sich auf Wunsch einblenden.

TIPP: Zwischen den unterschiedlichen Monitor-Darstellungen wird mit einem Druck auf die obere Taste des Vierwege-Kombischalters umgeschaltet. Der ist  auf der Kamerarückseite und mit " DISP" beschriftet. Es kann zwischen maximal fünf Ansichten umgeschaltet werden. Eine davon zeigt die 3D-Wasserwaage, was ich sehr zu schätzen weiß. Denn so lassen sich perfekte Aufnahmen mit geradem Horizont machen. Wieviele Darstellungen zur Verfügung stehen, lässt sich im Einstell-Menü 1 (Menü-Taste drücken – Symbol Zahnrad ansteuern) unter dem Punkt "Taste DISP" einstellen.

Nächster Punkt ist der Blitzschuh – wobei es nicht nur ein Blitzschuh ist, sondern ein Zubehörschuh. Klar, ein Blitz passt da natürlich drauf, aber was noch? Da wäre zum einen das Aufsteck-Stereo-Mikrofon ECM-XYST1M für 159 Euro. Dann gibt es da noch eine LED-Leuchte für Videoaufnahmen, die HVL-LEIR1 für 169 Euro. Zusätzlich zu den diversen Blitzgeräten gibt es den Adapter FF-CC1AM für 55 Euro, mit dem sich externe Blitzgeräte anschließen lassen. Damit nicht genug, denn nun kommt das – wenn auch teure – Highlight im Zubehörprogramm: Der elektronische Sucher FDA-EV1MK für 449 Euro. Der hat eine Auflösung von 2,3 Millionen Bildpunkten und ist in OLED-Technik gebaut. Der Sucher kann um 90 Grad nach oben geklappt werden und wiegt 26 Gramm. Ich konnte den elektronischen Sucher ausprobieren und muss sagen. Ich bin begeistert. Das Bild ist klar, deutlich, hell und ermöglicht es, in jeder Lichtsituation Aufnahmen präzise zu gestalten. Selbstverständlich wird im Sucher auch all das angezeigt, was auf dem Kontrollbildschirm zu sehen ist. Sprich: Alle Kamera-Einstellungen können über den Sucher erledigt werden. Auch wenn der elektronische Sucher nicht gerade ein Schnäppchen ist, ist er eine perfekte Ergänzung für die RX100MII.

Das gute an dem elektronischen Sucher: Er passt auf die DSC-RX100MII, die DSC-RX1R und die Reisezoom-Kamera Cybershot DSC-HX50V und HX50.  Warum ich den Sucher so hervorhebe? Ganz einfach. Wer schon mal bei strahlendem Sonnenschein versucht hat, Bilder zu gestalten, den Schärfepunkt präzise zu setzen oder gar manuell zu fokussieren, der wird es erlebt haben: Auf dem Kontrollmonitor ist fast nichts zu sehen. In solchen Situationen hilft nur ein Sucher. Und mir macht es auch nichts aus, dass der Sucher nicht eingebaut ist, sondern aufgesteckt wird. Die Kamera ist so schön kompakt und im Ernstfall kann ich den Sucher einfach und schnell nutzen. Denn: Wenn ich einfach nur ein bisschen knipsen will, brauche ich keinen Sucher, sondern dann reicht mir der Kontrollbildschirm. 

Und noch einen Punkt möchte ich erwähnen: Halte ich die Kamera vor dem Auge, kann sich sie noch ruhiger halten und sehr präzise das Motiv wählen. Ich gebe es zu: Ich bin ein fauler Hund. Ich mag es nicht, Bilder nach den Aufnahmen noch stundenlang am Computer zu bearbeiten. Ich will ein fertiges Foto, bei dem möglichst alles stimmt: Bildausschnitt, Schärfe, Farben, Stimmung. Und um das zu bekommen, brauche ich den Sucher, denn damit kann ich den Bildausschnitt perfekt festlegen.   

Und wenn wir schon beim Thema Zubehör sind, möchte ich noch zwei wichtige Produkte erwähnen: Den Filteradapter VFA-49R1 für 29 Euro und den Kameragriff AG-R1 für 15,01 Euro. In meinem Test der RX-100 habe ich genau diese beiden Punkte kritisiert: Die Kamera hat keinen eingebauten Grau-Filter (ND-Filter) und das Gehäuse ist zwar sehr schön, aber rutschig. Mit den beiden neuen Zubehörteilen geht Sony auf genau diese Kritik ein. Mit dem Adapter, der auf das Objektiv geklebt wird, können Filter mit einem Durchmesser von 49 Millimetern genutzt werden. So lassen sich nun auch Langzeitbelichtungen machen und bei hellem Sonnenlicht die größte Blendenöffnung für geringe Schärfentiefe nutzen. Thema Langzeitbelichtung: Die längste Belichtungszeit beträgt 30 Sekunden bei der RX100MII, die kürzeste 1/2000 Sekunde.

Der 15-Euro-Griff wird einfach vorne auf die Kamera geklebt und bietet dann einen deutlich besseren Grip. Die RX100MII kann ich dann auch in meinen großen Händen sicher halten – klasse. Ach ja, selbstverständlich passt der Griff auch auf die RX100. 

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TOP 1 – Die Bedienung

Bei der Bedienung hat sich im Vergleich zur RX100 nichts geändert. Da ist das Programmwahlrad auf der Kameraoberseite, der Vierwege-Kombischalter mit Drehrad auf der Kamerarückseite, die Video-Taste, sowie die vier Tasten Fn (Funktionstaste), MENU, Wiedergabe und Fragezeichen. Dazu gibt es das große Drehrad am Objektiv. Das kann im Menü mit unterschiedlichen Funktionen belegt werden.

Und wenn ich schon bei den Tasten bin: In meinem damaligen Test der RX100 hatte ich kritisiert, dass der Auslöser keinen definierten Druckpunkt hat und man so häufiger versehentlich auslöst. Die RX100MII ist da wesentlich besser, die hat einen klar definierten Druckpunkt. Versehentliches Auslösen ist mir bei meinen Aufnahmen nicht mehr passiert. Eine wichtige Taste für die schnelle Steuerung der RX100MII ist die Fn-Taste. Wird sie gedrückt, erscheinen sieben Kamera-Einstellungen auf dem Kontrollmonitor. Welche das sind, kannst du selbst festlegen. 

 

TIPP: Die Funktion des Drehrads kann im Menü festgelegt werden. Dazu einfach die Taste MENU drücken, das Einstellmenü 2 (Symbol Zahnrad) ansteuern und dort den Menüpunkt "Steuerring" wählen. Nun kannst du zwischen Standard, Belichtungskorrektur, ISO, Weißabgleich, Kreativmodus, Bildeffekt, Zoom, Verschlusszeit und Blende wählen. In der Einstellung "Standard" wechselt die Funktion des Drehrings je nach gewähltem Belichtungsprogramm. Wenn du den Menüpunkt "Steuerung-Anzeige" auf "Ein" gestellt hast, werden beim Drehen am Objektivring die entsprechenden Werte auf dem Bildschirm angezeigt. Ebenfalls im Einstellmenü 2 wird unter dem Punkt "Funktionstaste" festgelegt, welche sieben Kameraeinstellungen beim Druck auf die Fn-Taste angezeigt werden. Zur Wahl stehen: Belichtungskorrektur, Fokusmodus, AF-Feld, ISO-Empfindlichkeit, Bildfolgemodus (Serienbildgeschwindigkeit), Belichtungsmessungs-Modus, Blitzmodus, Belichtungskorrektur für Blitz, Weißabgleich, DRO/HDR, Kreativmodus, Bildeffekt, Soft-Skin-Effekt, Qualität, Bildgröße, Lächel-/Gesichts-Erkennung und Seitenverhältnis. 


Und so funktioniert die Arbeit mit der Fn-Taste. Wird die Taste gedrückt, erscheinen die maximal sieben Kameraeinstellungen auf dem Bildschirm der RX100MII. Die zur Verfügung stehenden Einstellungen werden hell dargestellt, die übrigen leicht abgedunkelt. Nun einfach mit der linken und rechten Taste des Vierwege-Kombischalters den gewünschten Punkt wählen. Alternativ kannst du auch mehrfach die Fn-Taste drücken. Nun einfach per Drehrad – wahlweise das auf der Kamerarückseite oder am Objektiv – die Einstellung festlegen. Auf dem Bildschirm werden die verschiedenen Werte angezeigt – das ist praktisch und geht richtig flott. 

Neben dem Drehring am Objektiv und der Fn-Taste können die Funktion der Mitteltaste des Kombi-Drehrads sowie die linke und rechte Taste individuell belegt werden. Außerdem kann festgelegt werden, ob die "MOVIE-Taste" (Start einer Video-Aufnahme) so eingestellt wird, dass sie entweder immer aktiv ist oder nur dann, wenn die Filmfunktion auf dem Drehrad gewählt ist. Gerade wer wie ich etwas größere Hände hat, sollte die Option "Nur Filmmodus" wählen, da sonst die Gefahr besteht, dass man häufiger unbeabsichtigt eine Videoaufnahme startet. 

Insgesamt gefällt mir das Menü und die Bedienung der RX100MII gut. Ich frage mich, warum diese Struktur nicht auch bei den anderen Kameras genutzt wird, beispielsweise der Reisezoom-Kamera DSC-HX50V. Die hat, wie ich finde, eine weniger aufgeräumte Menüstruktur und ist damit auch nicht so leicht verständlich. Das Menü der RX100MII ist übersichtlich, verständlich und gut strukturiert. Es stehen viele Einstellmöglichkeiten zur Verfügung, so dass du die Kamera ganz nach deinen Bedürfnissen einstellen kannst. Und wer sich das Menü etwas genauer anschaut, wird auf einen weitere interessante Neuerung der RX100MII stoßen: Die Kamera ist mit einem WLAN-Modul ausgestattet. Damit nicht genug: Für die einfache Kopplung von Kamera und Smartphone hat die Sony einen NFC-Chip. Damit geht Sony den gleichen Weg wie Panasonic, die ihre mit WLAN ausgestatteten Kameras auch einen NFC-Chip spendieren. Mehr zu den WLAN-Funktionen und dem NFC-Chip später.

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TOP 2 – Die Ausstattung

Einige Punkte habe ich ja schon genannt: Das 3,6fach Zoomobjektiv von 28 bis 100 Millimeter Kleinbildbrennweite, den Zubehörschuh, das WLAN-Modul und den NFC-Chip und den Klappmonitor. Aber neben diesen harten Fakten, gibt es ja auch noch innere Werte. Da sind zum Beispiel die 33 Bildeffekte zwischen denen man wählen kann. Unter anderem sind das verschiedene Spielzeugkamera-Effekte, Pop-Farbe, Tontrennung Farbe und Schwarz-Weiß, Retro-Foto, Soft High-Key, verschiedene Teilfarben, Hochkontrast- und Sattes Monochrom, Weichzeichnung, HDR-Gemälde, Wasserfarbe sowie verschiedene Illustrations- und Miniatur-Effekte.  

Wer es nicht ganz so kreativ möchte, wählt den Kreativmodus. Dabei kannst du zwischen den Einstellungen Standard, Vivid (Lebhaft), Portraits, Landschaft, Sonnenuntergang und Schwarz-Weiß wählen. In allen Modi können zusätzlich Kontrast, Sättigung und Schärfe individuell angepasst werden. Dazu wird zunächst die entsprechende Farbeinstellung gewählt und dann die untere Taste des Vierwege-Kontrollschalters gedrückt. Nun können die drei – im Schwarz-Weiß-Modus zwei – Werte per Vierwege-Schalter gewählt und geändert werden.

Bildgröße, Seitenverhältnis und Qualität können in verschiedenen Stufen gewählt werden. Es stehen die Größen 20 Megapixel (L), 10 (M) und 5 (S) Megapixel zur Wahl. Wobei sich der Wert je nach gewählten Bildformat nochmal verändern kann. An Formaten stehen die Standards 3:2 (natives Seitenverhältnis des Sensors), 16:9, 4:3 und 1:1 zur Vergügung. Ist 4:3 gewählt, steht zusätzlich noch die VGA-Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten zur Verfügung. Kleines Schmankerl: Ist die Bildauflösung gewählt, passen auf eine 4-Gigabyte-Speicherkarte mehr als 9999 Bilder – mehr kann das Restbild-Zählwerk der RX100MII nicht anzeigen. Was schade ist, dass im 16:9-Format nicht die native HDTV-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten wählbar ist. Bei der Qualität stehen vier Optionen zur Wahl: Fein und Standard als JPEG-Format sowie RAW und RAW & JPEG. 

Was gibt's noch? Serienbildaufnahmen mit mit maximal zehn Bildern pro Sekunde im Burst-Modus, Selbstauslöser mit 10 oder 2 Sekunden Vorlaufzeit, Selbstportrait mit Lächelerkennung, Serienaufnahme mit drei oder fünf Bildern nach Selbstauslöservorlauf von 10 Sekunden, Belichtungreihe mit 1/3 oder 2/3 Blenden Abstand und eine Weißabgleichsreihe. Apropos Weißabgleich: Neben den Standards Automatischer Weißabgleich, Tageslicht, Schatten, Bewölkt, Glühlampe, diverse Leuchtstoffröhren und Blitz, kann der Weißabgleich individuell als Kelvinwert eingestellt werden. Außerdem gibt es die manuelle Kalibrierung auf eine weiße Fläche. Darüber hinaus lässt sich der Weißabgleich noch individuell anpassen im Farbquadrat – mehr geht nicht.

Dass die RX100MII einen Bildstabilisator hat, ist selbstverständlich. Der verbirgt sich übrigens bei Sony hinter der Bezeichnung "SteadyShot". Und dann sind da noch die verschiedenen Fokussiermethoden. Als erstes ist da der Fokusmodus. Zur Wahl stehen Einzelbild-Autofokus (AF-S), Nachführ-Autofokus (AF-C), Direkter Manuellfokus (DMF) und Manuellfokus (MF). AF-S, AF-C und MF sind soweit klar, einzig der DMF muss erklärt werden. Dies ist eine Kombination aus Autofokus und manuellem Fokussieren. Sprich: Zuerst wird per Autofokus scharf gestellt und anschließend kann ich manuell nachfokussieren. Und so geht's: Den Auslöser antippen, so dass die Kamera scharf stellt und dann am Objektiv-Drehrad drehen. Sofort springt die Vergrößerung an und ich kann präzise scharf stellen. Kleiner Haken an der Sache: Sobald ich den Auslöser loslasse, verschwindet die Vergößerung wieder. Hier hätte ich mir die gleiche Funktionalität wie beim manuellen Fokussieren gewünscht: Hier kann ich die Zeit wählen, für die die Lupenfunktion eingeschaltet ist. Das wird im Einstellmenü 3 (Menütaste drücken – Symbol Zahnrad ansteuern) unter dem Punkt "MF-Unterstützung"("Ein") und "Fokusvergrößerungszeit" (2 oder 5 Sekunden oder unbegrenzt) eingestellt.

Eine zusätzliche Hilfe beim manuellen Fokussieren ist die Kantenanhebung oder auch Fokus-Peaking genannt. Hierbei werden die Kanten mit dem höchsten Kontrast farbig angezeigt. Der höchste Kontrast ist dann erreicht, wenn das Bild scharf ist. Sprich: So kannst du perfekt kontrollieren, ob du scharf fokussiert hast. Eingestellt werden im Einstellmenü 1 die Punkte "Kantenanhebungsstufe" (Hoch, Mittel, Niedrig, Aus) und die "Kantenanhebungsfarbe" (Rot, Gelb, Weiß). Ist der Fokusmodus "MF" (manuelles Fokussieren) gewählt, reicht ein Dreh am Objektivrad und die Kamera springt in die Vergrößerung. Nun kannst du präzise scharf stellen. Der Lupen-Ausschnitt kann per Vierwege-Kombischalter an die gewünschte Position verschoben werden. Die Vergrößerung kann zwischen 8,6fach und 17,1fach gewählt werden – ein Druck auf die OK-Taste im Zentrum des Vierwege-Kombischalters schaltet zwischen den beiden Werten um. All das klappt übrigens auch im Modus DMF, allerdings muss dabei der Auslöser permanent leicht gedrückt werden. Und das ist nicht ganz so einfach zu koordinieren – zumindest fällt's mir mit meinen großen Händen recht schwer.

Neben den verschiedenen Fokus-Methoden, kann ich zwischen drei Autofokus-Feldern wählen: Multi (mehrere Felder), Mitte (Autofokusfeld in der Mitte) und Flexible Spot (Autofokus-Feld kann frei positioniert werden). Für Standard-Aufnahmen sind die Einstellungen Multi oder Mitte am besten geeignet. Soll es präzise zugehen und die Schärfe perfekt auf einen Punkt gelegt werden, ist die Wahl "Flexible Spot" erforderlich. Verschoben wird der kleine grüne Rahmen mit den Tasten des Vierwege-Kombischalters. Mit einem Druck auf die OK-Taste wird die Wahl dann bestätigt. Soll der Rahmen anschließend noch mal verschoben werden, wieder die OK-Taste drücken und das kleine grüne Rechteck taucht erneut auf und kann wieder verschoben werden. Auf diese Weise kann ein Motiv sehr präzise gestaltet werden, da sich so der Schärfepunkt genau positionieren lässt.

Noch ein paar Anmerkungen zu den Belichtungsprogrammen. Neben den Programmen P (Programm), A (Aperture = Blendenvorwahl = Zeitautomatik), S (Shutterspeed = Vorwahl der Belichtungszeit = Blendenautomatik) und M (manuelle Wahl von Belichtungszeit und Blende) gibt es noch sechs weitere Einstellungen. Da wären zunächst die intelligente Automatik (grüne Kamera) und die überlegene Automatik (goldene Kamera). In beiden Einstellungen übernimmt die Kamera alle Einstellungen automatisch. Das sind neben Belichtungszeit und Blende die ISO-Empfindlichkeit, das Motivprogramm und einige andere Werte. In der überlegenen Automatik übernimmt die Kamera neben den bereits erwähnten Kameraeinstellungen zusätzlich die Schärfung und Rauschreduzierung der Aufnahmen. Weiter geht es mit der Einstellung SCN. Hierbei kannst du zwischen 13 Motivprogrammen wählen: Portrait, Anti-Bewegungs-Unschärfe, Sportaktion, Tiere, Gourmet, Makro, Landschaft, Sonnenuntergang, Nachtszene, Handgehaltene Aufnahme in der Dämmerung, Nachtaufnahme, Feuerwerk und Hohe Empfindlichkeit.

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TOP 3 – Die Bildqualität

Neben der tollen Ausstattung und den zahlreichen Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell DSC-RX100 ist die Bildqualität der wichtigste Punkt. Wenn die nicht stimmt, kann der Rest noch so gut sein. Eine der Verbesserungen, die man auf den ersten Blick nicht sieht, ist der neue Sensor, der in der RX100MII arbeitet: Der Exmor R-Sensor. Nun sagt Sony, dass der für eine bessere Bildqualität sorgen soll. Ein wesentlicher Punkt: Bei hohen ISO-Werten sollen die Bildstörungen (Rauschen) deutlich weniger sein wie beim Vorgängermodell. Schon das zeichnete sich durch gute Bildqualität aus. Bevor es an die Bewertung der Bilder geht, hier noch mal die Fakten zum Sensor: 20 Megapixel im Ein-Zoll-Format mit den Abmessungen 13,2 x 8,8 Millimeter und einer Fläche von 116 Quadratmillimetern. Der Vergleich mit dem Sensor der Sony Cybershot DSC-HX50V:  1/2,3 Zoll enstsprechend 6,2 x 4,6 Millimeter und eine Fläche von 23,5 Quadratmillimeter. Sprich, der Sensor der RX100MII ist rund vier mal so groß, wie der der kompakten Reisezoom-Kamera. Beim Brennweiten-Verlängerungsfaktor heißt das, die RX100MII hat einen 2,7fachen Verlängerungsfaktor, die HX50V einen 5,6fachen. Klar, dass das auch für mehr Bildqualität sorgen sollte. Errechnet wird der übrigens aus der Diagonale und nicht der Fläche. Die Diagonale der RX100MII beträgt knapp 16 Millimetern, die der HX50V ziemlich genau 7,7 Millimeter. Der Bezugswert ist ein Vollformatsensor mit der Größe 36 x 24 Millimeter und einer Diagonale von 43,3 Millimeter. Für die RX100MII ergibt sich daraus eben ein Brennweitenverlängerungsfaktor von 43,3 / 16 = 2,7fach und für die HX50V 43,3 / 7,7 = 5,6fach.

Nun aber genug der Theorie und ran an die Bilder. Wie schon zuvor erwähnt, hat die RX100MII nun eine ISO-Stufe mehr und geht bis ISO 12800. Wie gehabt, gibt es im ersten Durchgang bei den Tageslichtbildern und den Bildern vom Regal heruntergerechnete Aufnahmen auf eine Größe von 1200 x 800 Bildpunkten. Die Bilder sind im JPEG-Format mit höchstmöglicher Auflösung aufgenommen worden ohne jegliche elektronische Hilfen. Die Bilder sind OOC (Out Of Camera) lediglich auf eine Größe von 1200 x 800 Bildpunkten heruntergerechnet. Im zweiten Durchgang sind sowohl bei den Tageslichtbildern, wie auch bei den Bildern des Regals, Bildausschnitte in der Größe 1200 x 800 Bildpunkte herauskopiert worden. Zu sehen sind hier also Bilder in Originalauflösung mit einem Ausschnitt von 1200 x 800 Bildpunkten von den gleichen Aufnahmen. 

Sämtliche Bilder gibt es wie immer auch in voller Auflösung auf meinem Flickr-Konto zu sehen:

 Album der Sony Cybershot DSC-RX100MII

So und nun endlich die Bilder.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100, 125, 160, 200, 400 bis ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 28 Millimeter Brennweite
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (01) ISO 100 f5.6 1-100s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (01) ISO 100 f5.6 1-100s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (01) ISO 100 f5.6 1-100s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (02) ISO 125 f5.6 1-125s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (02) ISO 125 f5.6 1-125s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (02) ISO 125 f5.6 1-125s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (03) ISO 160 f5.6 1-160s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (03) ISO 160 f5.6 1-160s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (03) ISO 160 f5.6 1-160s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (04) ISO 200 f5.6 1-200s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (04) ISO 200 f5.6 1-200s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (04) ISO 200 f5.6 1-200s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (05) ISO 400 f5.6 1-400s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (05) ISO 400 f5.6 1-400s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (05) ISO 400 f5.6 1-400s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (06) ISO 800 f5.6 1-800s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (06) ISO 800 f5.6 1-800s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (06) ISO 800 f5.6 1-800s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (07) ISO 1600 f5.6 1-1600s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (07) ISO 1600 f5.6 1-1600s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (07) ISO 1600 f5.6 1-1600s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (08) ISO 3200 f7.1 1-1600s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (08) ISO 3200 f7.1 1-1600s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (08) ISO 3200 f7.1 1-1600s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (09) ISO 6400 f10.4 1-1600s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (09) ISO 6400 f10.4 1-1600s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (09) ISO 6400 f10.4 1-1600s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (10) ISO 12800 f11 1-2000s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (10) ISO 12800 f11 1-2000s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (10) ISO 12800 f11 1-2000s 1200 x 800

In der Gesamtansicht fallen die Unterschiede nur sehr gering aus. Die Aufnahmen in den niedrigen ISO-Bereichen bis etwa ISO 1600 sehen sehr detailreich aus und sind knackscharf. Die Farbwiedergabe wirkt ein wenig kühl. Die kann allerdings im Weißabgleich ja noch individuell eingestellt werden. Trotz der Kühle ist die Wiedergabe sehr naturgetreu. Die Aufnahmen sind bei recht hartem Mittagslicht gemacht worden, so dass die Kontraste recht kräftig waren. Schaut man sich die Bilder im Detail an (herunterladen bei Flickr), ist zu erkennen, dass in den hellen Bereichen der Ziegel die Fugen noch wiedergegeben werden und nicht verschluckt werden. Auch in den dunklen Bereichen, etwa rechts vom Baumstamm, ist noch Struktur in der Mauer vorhanden. Die Sony kommt mit dem hohen Kontrastumfang gut zu recht.

Noch ein Wort zu Farbsäumen (chromatische Abberation): Hier zeigt die Sony lediglich bei extremen Helligkeitsunterschieden winzige rote Farbsäume. Wer sich die Fotos heruntergeladen hat und begutachtet, kann die beispielsweise am Pfosten des Tempo-30-Schildes auf der linken Bildseite erkennen. Ich finde die Qualität hinsichtlich diese Punktes hervorragend. Gleiches gilt übrigens auch für die Schärfe. Die Aufnahmen wurden in der maximalen Weitwinkeleinstellung gemacht und zeigen selbst in den Randbereichen der Ecken kaum Unschärfen. Gut zu erkennen unten rechts an der weißen Türe, auf der der Schmutz noch klar und deutlich zu erkennen ist und scharf wiedegegeben wird.

Ab ISO 3200 sind die ersten minimalen Bildstörungen zu sehen, die sich in Form von ganz leichten Detailverlusten und Rauschen bemerkbar machen. Aber nichts, was wirklich beunruhigend wäre. Erst in der höchsten ISO-Einstellung werden die Bildfehler etwas deutlicher. Um das genauer beurteilen zu können, geht's nun in die Detailansicht.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder haben eine Größe von 1200 x 800 Pixel und sind Original-Ausschnitte. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100, 125, 166, 200, 400 bis ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 28 Millimeter Brennweite
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (01) ISO 100 f5.6 1-100s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (01) ISO 100 f5.6 1-100s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (01) ISO 100 f5.6 1-100s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (02) ISO 125 f5.6 1-125s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (02) ISO 125 f5.6 1-125s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (02) ISO 125 f5.6 1-125s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (03) ISO 160 f5.6 1-160s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (03) ISO 160 f5.6 1-160s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (03) ISO 160 f5.6 1-160s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (04) ISO 200 f5.6 1-200s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (04) ISO 200 f5.6 1-200s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (04) ISO 200 f5.6 1-200s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (05) ISO 400 f5.6 1-400s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (05) ISO 400 f5.6 1-400s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (05) ISO 400 f5.6 1-400s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (06) ISO 800 f5.6 1-800s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (06) ISO 800 f5.6 1-800s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (06) ISO 800 f5.6 1-800s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (07) ISO 1600 f5.6 1-1600s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (07) ISO 1600 f5.6 1-1600s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (07) ISO 1600 f5.6 1-1600s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (08) ISO 3200 f7.1 1-1600s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (08) ISO 3200 f7.1 1-1600s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (08) ISO 3200 f7.1 1-1600s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (09) ISO 6400 f10.4 1-1600s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (09) ISO 6400 f10.4 1-1600s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (09) ISO 6400 f10.4 1-1600s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (10) ISO 12800 f11 1-2000s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (10) ISO 12800 f11 1-2000s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (10) ISO 12800 f11 1-2000s 1200 x 800 Detail

Hier fällt das Urteil ähnlich aus. Bis zu einer ISO-Empfindlichkeit von ISO 800 sind praktisch keine Bildstörungen sichtbar. Ab ISO 1600 werden die ersten Bildstörungen (Rauschen) sichbar. Am ehesten fallen sie in dem Hellgrün der Türe auf. Außerdem sind die ersten minimalen Detailverluste zu erkennen. Betrachtet man die helle Rosenblüte, so ist sie bei ISO 1600 nicht mehr ganz so präzise strukturiert, wie bei ISO 800. Allerdings ist das Kritik auf extrem hohen Niveau und nur bei sehr genauem Begutachten überhaupt zu sehen. In der nächsten ISO-Stufe 3200 nimmt das Rauschen noch ein wenig zu. Auch hier wieder am auffälligsten an der grünen Türe zu erkennen. Große Unterschiede zum Detailverlust gegenüber ISO 1600 sind nicht zu erkennen. Das ist erst bei ISO 6400 der Fall, wobei auch hier die Unterschiede nicht sehr groß sind. Schaut man sich den langen Zweig der Rose an, der oben links vor der weißen Hauswand endet, so sind nun die einzelnen Knospen nicht mehr so gut zu erkennen. Vergleicht man das mit niedrigen ISO-Empfindlichkeiten, so ist der Unterschied erkennbar. Bis ISO 1600 ist jede Knospe einzeln zu sehen. In der höchsten ISO-Empfindlichkeit von ISO 12800 nehmen die Bildstörungen nochmal ein wenig zu, halten sich aber erstaunlicherweise in Grenzen. Viele Kameras erreichen das durch elektronische Nachbearbeitung, die dann aber häufig zu Lasten der Detailwiedergabe geht. Hier hält sich die RX100MII erfreulich zurück. Details werden nicht einfach glatt gebügelt, nur um das Rauschen zu reduzieren. Insgesamt bin ich über die gute Bildqualität bei hoher ISO-Einstellung erstaunt und hätte nicht erwartet, dass der neue Sensor so viel Potential hat. 

Nach den Tageslichtaufnahmen nun zu den Aufnahmen bei wenig Licht, die vom Stativ aus gemacht wurden. Brennweite ist diesmal 70 Millimeter. Wieder alle Aufnahmen OOC ohne Bearbeitung. Zuerst in heruntergerechneter Auflösung, dann wieder ein Ausschnitt in voller Auflösung.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100, 125, 160, 200, 400 bis ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 28 Millimeter Brennweite
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (01) ISO 125 f5.6 1s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (01) ISO 125 f5.6 1s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (01) ISO 125 f5.6 1s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (02) ISO 100 f5.6 1s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (02) ISO 100 f5.6 1s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (02) ISO 100 f5.6 1s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (03) ISO 160 f5.6 1s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (03) ISO 160 f5.6 1s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (03) ISO 160 f5.6 1s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (04) ISO 200 f5.6 1-2s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (04) ISO 200 f5.6 1-2s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (04) ISO 200 f5.6 1-2s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (05) ISO 400 f5.6 1-4s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (05) ISO 400 f5.6 1-4s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (05) ISO 400 f5.6 1-4s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (06) ISO 800 f5.6 1-8s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (06) ISO 800 f5.6 1-8s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (06) ISO 800 f5.6 1-8s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (07) ISO 1600 f5.6 1-15s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (07) ISO 1600 f5.6 1-15s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (07) ISO 1600 f5.6 1-15s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (08) ISO 3200 f5.6 1-30s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (08) ISO 3200 f5.6 1-30s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (08) ISO 3200 f5.6 1-30s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (09) ISO 6400 f5.6 1-60s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (09) ISO 6400 f5.6 1-60s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (09) ISO 6400 f5.6 1-60s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (10) ISO 12800 f5.6 1-125s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (10) ISO 12800 f5.6 1-125s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (10) ISO 12800 f5.6 1-125s 1200 x 800

Das Ergebnis sieht ähnlich aus wie bei den Tageslichtaufnahmen. Bildstörungen sind bis ISO 1600 praktisch nicht zu sehen. Schaut man sich die Aufnahmen genauer an, so sieht man, dass das weiße Etikett der linken Flasche bei ISO-Werten von ISO 100 und ISO 125 etwas überbelichtet ist und zu hell, ohne Strukturen, wiedergegeben wird. Um dies zu verhindern, müsste man manuell eingreifen und die Belichtungszeit etwas verkürzen. Aber das gehört zur Erfahrung, die man mit der Kamera macht und sie dann genau kennt, um in solchen Situationen gezielt zu arbeiten. Auch hier nochmal ein Wort zu den Farbsäumen: Bei 70 Millimetern Brennweite tauchen sie praktisch nicht mehr auf. Ebenso ist die Schärfe bis in die äußersten Ecken nahezu perfekt. Auch hier: Wer das Bild von Flickr herunterlädt, kann das gut an der Struktur der Wand erkennen, die sehr fein wiedergegeben wird. 

Zur besseren Beurteilung nun also die Ausschnitte in voller Auflösung.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder haben eine Größe von 1200 x 800 Pixel und sind Original-Ausschnitte. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100, 125, 166, 200, 400 bis ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 28 Millimeter Brennweite
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (01) ISO 100 f5.6 1s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (01) ISO 100 f5.6 1s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (01) ISO 100 f5.6 1s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (02) ISO 125 f5.6 1s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (02) ISO 125 f5.6 1s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (02) ISO 125 f5.6 1s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (03) ISO 160 f5.6 1s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (03) ISO 160 f5.6 1s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (03) ISO 160 f5.6 1s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (04) ISO 200 f5.6 1-2s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (04) ISO 200 f5.6 1-2s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (04) ISO 200 f5.6 1-2s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (05) ISO 400 f5.6 1-4s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (05) ISO 400 f5.6 1-4s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (05) ISO 400 f5.6 1-4s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (06) ISO 800 f5.6 1-8s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (06) ISO 800 f5.6 1-8s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (06) ISO 800 f5.6 1-8s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (07) ISO 1600 f5.6 1-15s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (07) ISO 1600 f5.6 1-15s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (07) ISO 1600 f5.6 1-15s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (08) ISO 3200 f5.6 1-30s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (08) ISO 3200 f5.6 1-30s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (08) ISO 3200 f5.6 1-30s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (09) ISO 6400 f5.6 1-60s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (09) ISO 6400 f5.6 1-60s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (09) ISO 6400 f5.6 1-60s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (10) ISO 12800 f5.6 1-125s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (10) ISO 12800 f5.6 1-125s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (10) ISO 12800 f5.6 1-125s 1200 x 800 Detail

Auch hier zeigt sich wieder die hervorragende Qualität der Aufnahmen. Wie schon erwähnt: Eine leicht Überbelichtung bei ISO 100 und ISO 125. Ein perfektes Ergebnis liefert die Einstellung ISO 160 und ISO 200 ab. Die Aufnahmen sind brillant, zeigen selbst kleinste Details auf der Flasche und keinerlei Bildstörungen. Selbst die feine Struktur des Papiers auf der linken Flasche wird präzise wiedergegeben. Bis ISO 800 – keine Änderung. Selbst bei ISO 1600 fallen die Bildstörungen nur dem geübten Betrachter auf. Erst bei ISO 3200 werden die Störungen minimal sichtbar: Leichtes Rauschen in Mitteltönen und minimaler Detailverlust. Den kann man am besten in dem Rioja-Siegel in der Mitte des Etiketts erkennen. Hier werden die feinen Striche nicht mehr ganz so präzise wiedergegeben wie bei niedrigen ISO-Werten. Aber auch dasist Kritik auf extrem hohem Niveau. Wirklich verblüfft war ich von der Qualität der ISO-12800-Aufnahme. Die feine Schrift ist nach wie vor gut lesbar, auch auf dem unteren goldenen Bereich des Etiketts. Für eine Kompaktkamera ein wirklich außergewöhnliches Ergebnis und klasse Bildqualität.

Weil ich von der Bildqualität so begeistert bin, mache ich jetzt mal einen ganz gewagten Vergleich: Ich lasse die RX100MII gegen die Nikon D600 mit 24-Megapixel-Vollformatsensor antreten. Auf der Nikon ist ein 105mm VR Micro-Objektiv, das für hervorragende Abbildungsqualität bekannt ist. Ich vergleiche hier nur zwei Aufnahmen, eine mit ISO 200 und einmal mit ISO 12800. Wie gehabt: Heruntergerechnet und einen Ausschnitt.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und sind ISO 200 und ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 70/105 Millimeter Brennweite
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (1) ISO 200 f5.6 1-2s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (1) ISO 200 f5.6 1-2s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (1) ISO 200 f5.6 1-2s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (2) ISO 12800 f5.6 1-125s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (2) ISO 12800 f5.6 1-125s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (2) ISO 12800 f5.6 1-125s 1200 x 800
  • Nikon D600 (1) ISO 200 f5.6 1-2s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (1) ISO 200 f5.6 1-2s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (1) ISO 200 f5.6 1-2s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800
  • Nikon D600 (2) ISO 12800 f5.6 1-125s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (2) ISO 12800 f5.6 1-125s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800Nikon D600 (2) ISO 12800 f5.6 1-125s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800

Klar, die Bildausschnitte sind nicht perfekt identisch, aber die Unterschiede in Schärfe, Detailwiedergabe und Rauschen sind bei dieser Ansicht kaum sichtbar. Hier hilft nur die Detailansicht. Da die beiden Kameras eine unterschiedliche Megapixel-Zahl haben – die Sony 20 Megapixel, die Nikon 24 Megapixel –, zeigt der Ausschnitt von 1200 x 800 Bildpunkten nicht exakt das gleiche Motiv. Aber dennoch ist ein Vergleich möglich .. und hier ist er:

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder haben eine Größe von 1200 x 800 Pixel und sind Original-Ausschnitte. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und sind ISO 200 und ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 70/105 Millimeter Brennweite
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (1) ISO 200 f5.6 1-2s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (1) ISO 200 f5.6 1-2s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (1) ISO 200 f5.6 1-2s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (2) ISO 12800 f5.6 1-125s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (2) ISO 12800 f5.6 1-125s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100MII (2) ISO 12800 f5.6 1-125s 1200 x 800 Detail
  • Nikon D600 (1) ISO 200 f5.6 1-2s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (1) ISO 200 f5.6 1-2s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (1) ISO 200 f5.6 1-2s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail
  • Nikon D600 (2) ISO 12800 f5.6 1-125s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (2) ISO 12800 f5.6 1-125s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 DetailNikon D600 (2) ISO 12800 f5.6 1-125s AF-S VR Micro 105mm f2.8 IF-ED 1200 x 800 Detail

Und? Überrascht? Ich schon. Klar sind Unterschiede zu sehen. Klar zeigt die Sony DSC-RX100MII ein paar Bildstörungen mehr bei ISO 12800 und klar werden die Details nicht so extrem präzise wiedergegeben, wie bei der D600. Aber wir reden hier von einer Kompakt-Kamera, die 749 Euro kostet, die gegen eine Spiegelreflexkamera mit Vollformat-Sensor antritt, die 1600 Euro kostet plus Objektiv für über 800 Euro. Ich finde das Ergebnis des Vergleichs beeindruckend. Die Bildqualität der Sony ist hervorragend. Zur Zeit setzt die Sony in der Klasse der Kompaktkameras mit der DSC-RX100MII meiner Meinung nach Maßstäbe, an denen sich die anderen Hersteller messen müssen. Sowohl was Detailwiedergabe und Rauschverhalten anbelangt sind die Ergebnisse spitze.

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TOP 4 – Makro und Schärfentiefe

Neben der Bildqualität spielen das Freistellpotential und die Makrofunktion eine wichtige Rolle. Was heißt Freistellpotential? Hierunter versteht ,man die Möglichkeit, die Schärfentiefe so weit zu reduzieren, dass nur der Vordergrund scharf abgebildet ist und der Hintergrund unscharf. Im Idealfall hebt sich das Element im Vordergrund deutlich vom Hintergrund ab – sprich, es ist freigestellt. Wie gut das klappt, hängt unter anderem von der Größe des Bildsensors und der Ausgangsblende ab. Bei der DSC-RX100MII stimmen beide Punkte, und sind eine gute Voraussetzung für eine schöne Bildgestaltung mit geringer Schärfentiefe. Einziges Manko: Die große Ausgangsblende von f1.8 gibt es nur in der Weitwinkeleinstellung. Geht es in den Telebereich geht die Ausgangsblende auf f4.9 hoch.

Wie sich das auf das Bildergebnis auswirkt, zeigen die beiden folgenden Aufnahmen. Zunächst seht ihr eine Aufnahme bei maximaler Telebrennweite von 100 Millimetern und größter Blendenöffnung von f4.9. Der Aufnahme-Abstand ist so gewählt, dass ich möglichst nah an die vordere Flasche gegangen bin, um sie scharf abzubilden. In der Teleeinstellung ist die Naheinstellgrenze deutlich größer, als in der Weitwinkeleinstellung. Was heißt Naheinstellgrenze? Der Wert sagt, wie nah man an ein Motiv ran kann, damit die Kamera gerade noch darauf scharf stellen kann. Die zweite Aufnahme zeigt den gleichen Bildausschnitt, allerdings bin ich jetzt näher an Motiv dran, habe die maximale Weitwinkelbrennweite von 28 Millimetern gewählt und die größte Blendenöffnung von f1.8. Die Naheinstellgrenze habe ich dabei nahezu erreicht.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. 

  Belichtungsreihen mit verschiedenen Brennweiten 100 und 28 Millimeter
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (1) 100mm f4.9 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (1) 100mm f4.9 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (1) 100mm f4.9 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (2) 28mm f1.8 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (2) 28mm f1.8 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (2) 28mm f1.8 1200 x 800

Hier ist das Freistellpotential in den beiden Brennweiten bei größtmöglicher Blendenöffnung sehr schön zu sehen. Bei kleineren Bildsensoren ist der Spielraum deutlich geringer. Wichtig aber auch - in der Weitwinkeleinstellung kann man deutlich mehr "spielen", als in der Teleeinstellung. Die kleinere Blendenöffnung von f4.9 zu f1.8 kommt hier sichtbar zum Tragen.

Und nun das Ganze noch mal in der Brennweite 28 Millimeter und mit unterschiedlichen Blendenöffnungen, beginnend mit f1.8, f4.0 und schließlich f8.0.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. 

  Belichtungsreihen mit verschiedenen Blendenöffnungen bei 28 Millimeter Brennweite
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (1) 28mm f1.8 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (1) 28mm f1.8 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (1) 28mm f1.8 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (2) 28mm f4.0 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (2) 28mm f4.0 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (2) 28mm f4.0 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (3) 28mm f8.0 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (3) 28mm f8.0 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (3) 28mm f8.0 1200 x 800

Hier sehr schön zu sehen, wie die Unschärfe mit kleiner werdender Blendenöffnung im Hintergrund abnimmt. Die Aufnahmen zeigen sehr schön, welche Möglichkeiten die DSC-RX100MII hat.

Und nun zum Anschluss noch ein paar Nahaufnahmen. Von Makro möchte ich in diesem Zusammenhang nicht sprechen, da die RX100MII keine eigene Makroeinstellung hat. Es gibt zwar bei den Motivprogrammen die Einstellung "Makro", die hat aber keinerlei Auswirkungen auf die optischen Möglichkeiten, sondern lediglich auf die Belichtungseinstellungen der Kamera. Sprich: Man kann jederzeit so nah ans Motiv, wie der Autofokus in der Lage ist, scharfzustellen. Die Naheinstellgrenze ab Frontlinse beträgt in der Weitwinkeleinstellung etwa vier Zentimeter, in der maximalen Teleeinstellung sind es rund 55 Zentimeter. Die folgenden Aufnahmen sind alle in der maximalen Weitwinkel-Einstellung von 28 Millimetern entstanden. Die Belichtungswerte stehen in der Bildunterschrift.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. 

  Belichtungsreihen mit verschiedenen Blendenöffnungen bei 28 Millimeter Brennweite
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (1) 28mm f4.0 Makro 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (1) 28mm f4.0 Makro 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (1) 28mm f4.0 Makro 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (2) 28mm f1.8 Makro 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (2) 28mm f1.8 Makro 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100MII (2) 28mm f1.8 Makro 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (3) 28mm f1.8 Makro 1200 x 1200Sony Cybershot DSC-RX100MII (3) 28mm f1.8 Makro 1200 x 1200Sony Cybershot DSC-RX100MII (3) 28mm f1.8 Makro 1200 x 1200
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (4) 28mm f1.8 Makro 1200 x 1200Sony Cybershot DSC-RX100MII (4) 28mm f1.8 Makro 1200 x 1200Sony Cybershot DSC-RX100MII (4) 28mm f1.8 Makro 1200 x 1200
  • Sony Cybershot DSC-RX100MII (5) 28mm f1.8 Makro 1200 x 1200Sony Cybershot DSC-RX100MII (5) 28mm f1.8 Makro 1200 x 1200Sony Cybershot DSC-RX100MII (5) 28mm f1.8 Makro 1200 x 1200

Soviel zum Thema Bildqualität, Freistellpotential und Nahaufnahmen. Nun geht's ans Thema Video.

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TOP 5 – Video geht auch

Eine der Domänen von Sony ist das Thema Video. Und klar, mit der DSC-RX100MII kann man natürlich auch Videos aufnehmen. Die Zeiten verrauschter Videos mit Mini-Auflösung sind vorbei, HD (High Definition = Hohe Auflösung) ist heute der Standard. Und was heißt das? Die Videos haben eine Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten, dies entspricht Full-HD und ist die gleiche Auflösung, die moderne Flachbildfernseher haben. Zum Vergleich: Die ersten Filmchen, die man mit Fotokameras machen konnte, hatten eine Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten, das entspricht 0,3 Megapixel. Die HD-Auflösung hat 2 Megapixel, das ist das knapp Siebenfache. Und das sieht man natürlich auch in den Aufnahmen. Neben der Full-HD-Auflösung gibt es auch noch die einfache HD-Auflösung mit 1280 x 720 Bildpunkten. Achtung: Häufig wird bei Kameras für Videos in HD-Auflösung geworben. Oft ist dann aber nur die "kleine" HD-Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten gemeint. Der Unterschied zwischen Full-HD und normalem HD ist auf einem guten TV-Bildschirm sichtbar. Feine Details werden in der Full-HD-Auflösung besser wiedergegeben, feine Strukturen kommen besser zur Geltung.

Neben der Auflösung spielt die Bildwiederholrate eine wichtige Rolle. Diese sagt aus, wie häufig das Bild gespeichert wird. Das Maximum sind 50 (PAL) oder 60 (NTSC) Bilder pro Sekunde. Um die Verwirrung noch weiter zu vergrößern: 50/60 Bilder pro Sekunde sind nicht gleich 50/60 Bilder pro Sekunde. Den kleinen aber feinen Unterschied macht der Buchstabe nach der Bildwiederholrate: 50p/60p oder 50i/60i. Der Buchstabe "p" steht dabei für den Begriff progressive und "i" für interlaced. Und was bedeutet das nun? Bei 50p/60p nimmt die Kamera 50/60 mal pro Sekunde die volle HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten auf, das ist das Optimum, was geht. Bei 50i/60i nimmt die Kamera zwar auch 50/60 Bilder pro Sekunde auf, allerdings jedesmal nur die halbe HD-Auflösung. Und wie muss ich mir das vorstellen? Das Bild besteht ja aus 1920 Bildpunkten nebeneinander und 1080 Bildzeilen. Im Modus Interlaced nimmt die Kamera bei jedem Bild immer nur jede zweite Zeile auf. Also: Beim ersten Bild werden die Zeilen 1, 3, 5, 7 usw. aufgenommen. Beim zweiten Bild die Zeilen 2, 4, 6, 8 usw. Für die Kamera bedeutet das schlicht und ergreifend: weniger Rechenarbeit.

Und welchen Unterschied macht das für den Betrachter und die Bildqualität? Theoretisch sollte ein Unterschied zwischen 50p/60p und 50i/60i sichtbar sein. Praktisch wirkt der sich allerdings nur dann aus, wenn sich im Motiv Dinge befinden, die sich schnell bewegen. Denn dann passen die jeweiligen Halbbilder nicht mehr perfekt zueinander und man hat das Gefühl das Bild ist minimal unscharf. Bei den Dingen, die sich schnell bewegen, können außerdem leichte Schlieren sichtbar sein. Bei Motiven, in denen sich nur wenig bewegt, ist der Unterschied zwischen 50p/60p und 50i/60i praktisch nicht sichtbar. Viele Kameras bieten die Möglichkeit, zwischen 50i und 25p/24p zu wählen. Sprich: Entweder macht die Kamera 50 Halbbilder pro Sekunde oder 25 Vollbilder pro Sekunde. Mein Tipp: Bei "schnellen" Motiven wählt man 25p, bei ruhigen Motiven 50i.

Jetzt reicht's mit dem Fach-Kauderwelsch? Noch nicht. Es gibt noch einen weiteren Parameter, der wichtig ist. Das ist die sogenannte Datenrate. Beim Aufnehmen des Videos werden die Filmdaten von der Kamera komprimiert. Das ist ähnlich wie beim Fotografieren das JPEG-Format. Die Komprimierung ist erforderlich, da die Datenmenge nicht zu handhaben wäre, wenn jedes Bild unkomprimiert – quasi im RAW-Format – gespeichert würde. So wie es keine einheitliche JPEG-Komprimierung gibt, gibt es auch keine einheitliche Video-Komprimierung. Zwar sind die Filme im sogenannten AVCHD-Format gespeichert und können problemlos wiedergegeben werden – wie bei JPEG-Bildern – dennoch unterscheiden sie sich in der Datenrate. Die wird in Megabit pro Sekunde (MBit/Sek. oder auch Mbps) angegeben. Je höher die Datenrate, um so weniger wurde das Ausgangsmaterial komprimiert und um so besser sollte die Qualität sein. Das Maximum liegt übrigens bei 72 MBit/Sek. Auch hier noch die Ergänzung: Ja es gibt Profi-Kameras, die das Bild unkomprimiert speichern. 

Und was macht nun die Sony DSC-RX100MII? Die nimmt in voller HD-Auflösung mit 50p (50 Vollbilder pro Sekunde) und einer Datenrate von 28 Mbps auf. Was die RX100 noch nicht konnte: Die Umstellung auf das amerikanische NTSC-Format. Damit sind dann auch Wiederholraten von 60p möglich. Da die meisten modernen Flachbildfernseher auch das NTSC-Format beherrschen, kann man getrost dieses Format wählen. Allerdings muss beim Umstellen auf das NTSC-Format – oder zurück auf das PAL-Format – die Speicherkarte formatiert werden, da sonst keine Aufnahme möglich ist und die Meldung kommt "Aufnahme in diesem Filmformat nicht möglich". Neben der höchsten Auflösung von 50p stehen noch 50i mit 24 Mbps oder 17 Mbps, sowie 25 p ebenfalls in 24 Mbps oder 17 Mbps zur Verfügung. Neben dem AVCHD können Videos auch im MP4-Format gespeichert werden. Dies ist sinnvoll, wenn die Videos nachträglich auf Tablett-PCs oder etwas leistungsschwächeren Computern bearbeitet werden sollen. Denn das MP4-Format erfordert weniger Rechenpower zur Bearbeitung. Im MP4-Format stehen die Auflösungen 1440 x 1080 Bildpunkte bei 12 Mbps oder VGA mit 640 x 480 Bildpunkten und 3 Mbps zur Verfügung.

 

Die Sony hat einen separaten Auslöseknopf für Videoaufnahmen oben rechts auf der Kamera-Rückseite, der mit "MOVIE" beschriftet ist. Damit kann jederzeit eine Videoaufnahme gestartet werden – der Sofort-Modus. Hinweis: Im Einstellmenü 3 (Menü-Taste drücken – Symbol Zahnrad) kann festgelegt werden, ob die Movie-Taste immer aktiviert ist oder nur, wenn der Filmmodus per Drehrad gewählt ist. Eingestellt wird das unter dem Menüpunkt "MOVIE-Taste". Für eine Sofort-Aufnahme muss das Programmwahlrad nicht extra auf das Filmsymbol gestellt werden. Wird es das dennoch gestellt, kann das Belichtungsprogramm nun individuell gewählt werden. Dazu wird das Menü aufgerufen und das Film-Menü angesteuert (kleiner Filmstreifen). Unter dem Punkt "Film" kannst du nun zwischen P = Programmautomatik, A = Blendenvorwahl, S = Belichtungszeitvorwahl und M = Manuelle Belichtung wählen. Im Sofort-Modus wird übrigens immer im Programmmodus aufgenommen. 

Neben den Belichtungseinstellungen können im Videoprogramm sowohl die Bildeffekte als auch der Kreativmodus gewählt werden. Allerdings stehen nicht alle Bildeffekte aus dem Fotobereich zur Verfügung. Klar kann auch der Weißabgleich eingestellt werden und während der Aufnahme gezoomt werden. Im Filmmodus kann die ISO-Empfindlichkeit übrigens zwischen ISO 160 und ISO 3200 eingestellt werden. 

Zwei Dinge sind bei Videoaufnahmen wichtig: Die Nachführung der Schärfe und der Belichtung. Und genau das prüfe ich nun. Bei der Sony klappt das recht gut. Schärfe und Helligkeit werden ziemlich zügig nachgeregelt.  Die Aufnahmen sehen echt scharf und knackig aus. Farben gibt die Sony gut wieder. Aber bisher habe ich die Aufnahmen nur auf den kleinen Bildschirmen der Kameras angeschaut. Deswegen schließe ich die Knipsen jetzt an meinen Fernseher an. Das geht am einfachsten per HDMI-Anschluss. Den hat die Sony in Form eines  Micro-HDMI-Anschlusses. Im Vergleich zum Vorgängermodell DSC-RX100 ist der aber nicht mehr gut versteckt auf der Kameraunterseite, sondern seitlich hinter einer kleinen Klappe, die mit HDMI beschriftet ist. Auf der großen Glotze bestätigt sich mein Eindruck. Die Sony hat ein klasse Bild. Das Video ist schön detailreich, hat prima Farben und super scharf. Wie schon im Fotomodus leistet der Bildstabilisator gute Dienste. 

Ich muss sagen, dass ich von der Video-Qualität begeistert bin. Von den früheren Ergebnissen solcher Kompaktkameras sind die Ergebnisse meilenweit entfernt und zwar nach oben. Vor allem das lästige Schärfe- und Helligkeitspumpen, das Fotokameras früher hatten, gehört der Vergangenheit an. Die Sony eignet sich damit nicht nur zum Fotografieren, sondern auch zum Filmen – klasse! Einen vollwertiger Ersatz für einen guten Camcorder ist sie zwar (noch) nicht, weil sie weniger Zoom hat – die haben 15fach bis 30fach Zoom. Aber dank Mikrofon-Anschluss über den Zubehörschuh, manuellen Belichtungseinstellungen, der Möglichkeit Kreativfilter zu nutzen und einer überzeugenden Qualität muss sich die Edelknipse nicht verstecken. 

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TOP 6 – Die WLAN-Funktionen

Die Sony DSC-RX100MII bietet an, sowohl die Fernsteuerung der Kamera, als auch Bilder auf PC und Smartphone zu übertragen. Für beide Funktionen wird die App "Sony PlayMemories Mobile" benötigt. Außerdem können Fotos auf einem mit WLAN-Modul ausgestattetem Fernseher wiedergegeben werden. Für die Übertragung aufs Smartphone kann die Kopplung der eingebaute NFC-Chip verwendet werden – vorausgesetzt, das Smartphone hat ebenfalls einen solchen Chip. In dem Fall reicht es, die beiden Geräte kurz aneinander zu halten und die WLAN-Verbindung wird automatisch aufgebaut. Hat man ein iPhone oder iPad ohne NFC-Chip, muss die Koppellung manuell erfolgen. Fürs Übertragen der Bilder rufe ich auf der Kamera das Menü auf. Im Wiedergabemenü (Symbol kleiner Pfeil) gehe ich auf den Punkte "An Smartph. senden". Nun kann ich wählen, ob die Auswahl der zu sendenden Fotos auf der Kamera oder dem Smartphone erfolgen soll. Ich wähle die Option "Auf Smartphone auswählen". Nach wenigen Sekunden wird auf dem Kontrollmonitor der Netzwerkname der Kamera sowie das Passwort angezeigt. Nun auf dem Smartphone das WLAN-Menü aufrufen und mit der Sony verbinden. Hat die Verbindung geklappt, erscheint das Wort "Freigabe...." auf dem Kontrollbildschirm der Sony. Nun einfach die Sony-App aufrufen und alle aufgenommenen Bilder werden auf dem Smartphone angezeigt. Die gewünschten Bilder können nun übertragen werden. 

Nächster Punkt ist die Möglichkeit, die Bilder an einen Computer zu senden: "An Computer senden". Mein Versuch scheiterte allerdings an der Mitteilung, dass die erforderliche Software nur für Windows verfügbar ist. Da ich ausschließlich mit Apple-Geräten arbeite, konnte ich deswegen nicht überprüfen, wie dies funktioniert.

Der letzte Punkt, ist die Übertragung auf ein Fernsehgerät. Im Wiedergabemenü ist das der Punkt "Auf TV wiedergeben". Mit meinem Samsung-Fernseher hat das problemlos geklappt. Die Verbindung kam gleich zustande und ich konnte die Bilder bequem auf dem großen Bildschirm begutachten. Die Steuerung geht dann von der Kamera aus. Sollen die Bilder als Diashow wiedergegeben werden, reicht ein Druck auf die OK-Taste und die Show startet. Haben sich TV-Gerät und Kamera einmal miteinander verbunden, reicht es, auf der Kamera den entsprechenden Menüpunkt zu wählen und der Fernseher springt sofort in den Wiedergabemodus und zeigt die Bilder an – klasse, so gefällt mir das. Einzig schade, dass ich so nicht auch aufgenommene Videos wiedergeben kann.

Als letzter Punkt der WLAN-Möglichkeiten bleibt die Fernsteuerung der Kamera per Smartphone oder Tablett-PC. Das geht genau so einfach wie die Funktion "An Smartph. senden". Zur Kopplung wird das Menü aufgerufen und im Kameramenü 1 (Symbol kleine Kamera) der Punkt "Strg. mit Smartphone" aufgerufen. Nun müssen beide Geräte wieder gekoppelt werden, wie vorher bereits beschrieben. Nach dem Aufruf der Sony-App erscheint das Bild das die Kamera aufnimmt auf dem Bildschirm. Ein Druck auf den Auslöser und die Sony nimmt ein Bild auf. Leider sind außer dem Selbstauslöser und dem Einschalten des Blitzes keine weitere Einstellungen per Smartphone möglich. Einzig, die Wahl zwischen Video und Foto ist noch vorhanden. In beiden Aufnahmemodi kann gezoomt werden. Immerhin ist die Funktion gut, um per Fernauslöser Selbstporträts zu schießen oder Gruppenaufnahmen, bei denen der Fotograf mit auf dem Bild ist. Und das nicht nur in der üblichen Selbstauslöserzeit von zehn Sekunden, sondern beliebig oft und beliebig viele Aufnahmen, ohne dass der Fotograf zwischendurch wieder zur Kamera rennen muss, um den Auslöser zu drücken.

Mir gefallen die WLAN-Funktionen gut, wenn ich mir auch ein wenig mehr Umfang gewünscht hätte. Beispielsweise mehr Kameraeinstellungen bei der Fernsteuerung. Ebenfalls vermisst habe ich die Übertragung der Bilder im Hintergrund. Wie das funktioniert? Ich stelle die Verbindung zwischen Kamera und Smartphone/Tablett-PC einmal her und kann dann fotografieren. Ist ein Bild aufgenommen, wird es im Hintergrund per WLAN an das mobile Gerät geschickt. Ich kann weiter arbeiten und nach und nach gelangen alle Aufnahmen auf den mobile Device. Der Vorteil: Ich kann schnell mal das Ergebnis kontrollieren, ohne erst eine Verbindung herstellen zu müssen. Was mir gefällt: Sony stattet um das Thema WLAN ihre Geräte mit entsprechenden Modulen aus. So haben die Fernbedienungen der neuen Sony-Fernseher ebenfalls einen NFC-Chip. Damit lassen sich Smartphone und Fernseher blitzschnell verbinden. Zur Zeit geht das nur zwischen Smartphone und TV-Gerät, zukünftig wohl auch zwischen Kamera und TV-Gerät. 

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TOP 7 – Der Vergleich DSC-RX100MII und DSC-RX100

Nun stellen sich viele die Frage: Lohnt es sich 250 Euro mehr für die RX100MII auszugeben? Neben den klaren Unterschieden – Klappmonitor, Zubehörschuh, WLAN mit NFC-Chip – spielt die Bildqualität eine wichtige Rolle. Und ob die sich tatsächlich verbessert hat, kläre ich in diesem Kapitel. Zuerst einmal die beiden Kameras im äußerlichen Vergleich. Links jeweils die neue DSC-RX100MII und rechts die DSC-RX100. 

Auf den ersten Blick fällt da natürlich der zusätzliche Blitzschuh auf. Und von der Seite der klappbare Kontrollmonitor, der die RX100MII etwas dicker macht. Dann auf der Seite das WiFi-Logo, das auf das eingebaute WLAN-Modul hinweist. Ein weiterer Unterschied ist die etwas deutlichere Tasten-Beschriftung der RX100MII. Das war's dann aber auch schon. Ansonsten sind das Aussehen und Design absolut identisch – natürlich auch das Objektiv.

Hier dann also der Vergleich in der Bildqualität. Das Prozedere ist ja schon bekannt: Erst die runtergerechnete Version und dann die Auschnitte in Originalgröße. In der oberen Reihe die Aufnahmen der RX100 und darunter die der RX100MII. 

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die erste Reihe zeigen die Aufnahmen der DSC-RX100, die zwiete die der DSC-RX100II. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 80/100 bis ISO 6400/12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten 
  • Sony Cybershot DSC-RX100 (1) ISO 80 f6.3 1.3s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100 (1) ISO 80 f6.3 1.3s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100 (1) ISO 80 f6.3 1.3s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100 (2) ISO 100 f6.3 1s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100 (2) ISO 100 f6.3 1s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100 (2) ISO 100 f6.3 1s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100 (3) ISO 125 f6.3 1s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100 (3) ISO 125 f6.3 1s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100 (3) ISO 125 f6.3 1s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100 (4) ISO 200 f6.3 1-2s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100 (4) ISO 200 f6.3 1-2s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100 (4) ISO 200 f6.3 1-2s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100 (5) ISO 400 f6.3 1-4s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100 (5) ISO 400 f6.3 1-4s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100 (5) ISO 400 f6.3 1-4s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100 (6) ISO 800 f6.3 1-8s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100 (6) ISO 800 f6.3 1-8s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100 (6) ISO 800 f6.3 1-8s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100 (7) ISO 1600 f6.3 1-15s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100 (7) ISO 1600 f6.3 1-15s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100 (7) ISO 1600 f6.3 1-15s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100 (8) ISO 3200 f6.3 1-30s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100 (8) ISO 3200 f6.3 1-30s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100 (8) ISO 3200 f6.3 1-30s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100 (9) ISO 6400 f6.3 1-60s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100 (9) ISO 6400 f6.3 1-60s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100 (9) ISO 6400 f6.3 1-60s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100II (01) ISO 100 f6.3 1s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100II (01) ISO 100 f6.3 1s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100II (01) ISO 100 f6.3 1s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100II (02) ISO 125 f6.3 1s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100II (02) ISO 125 f6.3 1s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100II (02) ISO 125 f6.3 1s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100II (03) ISO 160 f6.3 1s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100II (03) ISO 160 f6.3 1s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100II (03) ISO 160 f6.3 1s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100II (04) ISO 200 f6.3 1-2s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100II (04) ISO 200 f6.3 1-2s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100II (04) ISO 200 f6.3 1-2s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100II (05) ISO 400 f6.3 1-4s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100II (05) ISO 400 f6.3 1-4s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100II (05) ISO 400 f6.3 1-4s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100II (06) ISO 800 f6.3 1-8s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100II (06) ISO 800 f6.3 1-8s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100II (06) ISO 800 f6.3 1-8s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100II (07) ISO 1600 f6.3 1-15s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100II (07) ISO 1600 f6.3 1-15s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100II (07) ISO 1600 f6.3 1-15s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100II (08) ISO 3200 f6.3 1-30s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100II (08) ISO 3200 f6.3 1-30s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100II (08) ISO 3200 f6.3 1-30s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100II (09) ISO 6400 f6.3 1-60s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100II (09) ISO 6400 f6.3 1-60s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100II (09) ISO 6400 f6.3 1-60s 1200 x 800
  • Sony Cybershot DSC-RX100II (10) ISO 12800 f6.3 1-125s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100II (10) ISO 12800 f6.3 1-125s 1200 x 800Sony Cybershot DSC-RX100II (10) ISO 12800 f6.3 1-125s 1200 x 800

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder zeigen Ausschnitte in Originalgröße mit 1200 x 800 Pixeln. Die erste Reihe zeigen die Aufnahmen der DSC-RX100, die zwiete die der DSC-RX100II. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 80/100 bis ISO 6400/12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten 
  • Sony Cybershot DSC-RX100 (1) ISO 80 f6.3 1.3s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100 (1) ISO 80 f6.3 1.3s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100 (1) ISO 80 f6.3 1.3s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100 (2) ISO 100 f6.3 1s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100 (2) ISO 100 f6.3 1s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100 (2) ISO 100 f6.3 1s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100 (3) ISO 125 f6.3 1s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100 (3) ISO 125 f6.3 1s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100 (3) ISO 125 f6.3 1s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100 (4) ISO 200 f6.3 1-2s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100 (4) ISO 200 f6.3 1-2s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100 (4) ISO 200 f6.3 1-2s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100 (5) ISO 400 f6.3 1-4s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100 (5) ISO 400 f6.3 1-4s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100 (5) ISO 400 f6.3 1-4s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100 (6) ISO 800 f6.3 1-8s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100 (6) ISO 800 f6.3 1-8s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100 (6) ISO 800 f6.3 1-8s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100 (7) ISO 1600 f6.3 1-15s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100 (7) ISO 1600 f6.3 1-15s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100 (7) ISO 1600 f6.3 1-15s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100 (8) ISO 3200 f6.3 1-30s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100 (8) ISO 3200 f6.3 1-30s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100 (8) ISO 3200 f6.3 1-30s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100 (9) ISO 6400 f6.3 1-60s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100 (9) ISO 6400 f6.3 1-60s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100 (9) ISO 6400 f6.3 1-60s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100II (01) ISO 100 f6.3 1s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100II (01) ISO 100 f6.3 1s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100II (01) ISO 100 f6.3 1s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100II (02) ISO 125 f6.3 1s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100II (02) ISO 125 f6.3 1s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100II (02) ISO 125 f6.3 1s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100II (03) ISO 160 f6.3 1s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100II (03) ISO 160 f6.3 1s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100II (03) ISO 160 f6.3 1s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100II (04) ISO 200 f6.3 1-2s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100II (04) ISO 200 f6.3 1-2s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100II (04) ISO 200 f6.3 1-2s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100II (05) ISO 400 f6.3 1-4s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100II (05) ISO 400 f6.3 1-4s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100II (05) ISO 400 f6.3 1-4s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100II (06) ISO 800 f6.3 1-8s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100II (06) ISO 800 f6.3 1-8s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100II (06) ISO 800 f6.3 1-8s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100II (07) ISO 1600 f6.3 1-15s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100II (07) ISO 1600 f6.3 1-15s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100II (07) ISO 1600 f6.3 1-15s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100II (08) ISO 3200 f6.3 1-30s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100II (08) ISO 3200 f6.3 1-30s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100II (08) ISO 3200 f6.3 1-30s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100II (09) ISO 6400 f6.3 1-60s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100II (09) ISO 6400 f6.3 1-60s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100II (09) ISO 6400 f6.3 1-60s 1200 x 800 Detail
  • Sony Cybershot DSC-RX100II (10) ISO 12800 f6.3 1-125s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100II (10) ISO 12800 f6.3 1-125s 1200 x 800 DetailSony Cybershot DSC-RX100II (10) ISO 12800 f6.3 1-125s 1200 x 800 Detail

Wie man gut sehen kann, sieht man fast gar nichts. Die Unterschiede zwischen den beiden Kameras sind extrem gering. Dennoch kann man bei genauem Hinsehen erkennen, dass die Neue noch ein wenig brillanter ist, etwas weniger Bildstörungen (Rauschen) zeigt – gerade bei höheren ISO-Werte. Aber: Zwischen den Kameras liegen keine Welten. Nur wer die Aufnahmen ganz genau begutachtet, sieht die Unterschiede. Um es noch ein wenig einfacher zu machen, habe ich zwei Hälften zu einem Bild zusammengebaut. Dabei ist jeweils die linke Hälfte die der RX100MII und die rechte die der RX100. Ich habe das mit zwei ISO-Werten gemacht: ISO 200 und ISO 6400 – das ist bei der RX100 die höchste ISO-Einstellung. Die RX100MII geht bis ISO 12800. 

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder zeigen geteilte Aufnahmen in Originalgröße. Die Aufnahme der RX100II ist jeweils links, die der RX100 rechts. Die erste Aufnahme ist mit ISO 200 und die zweite mit ISO 6400 gemacht worden. 

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten 
  • Sony Cybershot (1) RX100II links RX100 rechts ISO 100Sony Cybershot (1) RX100II links RX100 rechts ISO 100Sony Cybershot (1) RX100II links RX100 rechts ISO 100
  • Sony Cybershot (2) RX100II links RX100 rechts ISO 6400Sony Cybershot (2) RX100II links RX100 rechts ISO 6400Sony Cybershot (2) RX100II links RX100 rechts ISO 6400

Jetzt wird's etwas deutlicher, dass der Unterschied sehr gering ist. Bei ISO 200 sind praktisch keine Unterschiede zwischen den beiden Hälften sichtbar. Etwas anders sieht es da bei den Aufnahmen bei ISO 6400 aus. Hier ist die linke Hälfte etwas klarer, schärfer und zeigt nur sehr wenig Rauschen. Die rechte Hälte ist etwas verwaschener. Zu erkennen ist das vor allem bei der unteren Schrift in der goldenen Fläche. Hier ist bei der RX100 die Schrift kaum noch lesbar, während auf dem linken Teil des Ettikett – von der RX100MII – die Schrift noch recht gut lesbar ist. Aber auch hier wieder: Die Unterschiede sind sehr gering und wer Unterschiede ausmacht, begutachtet die Aufnahmen auf einem extrem hohen Niveau. Der Vergleich zeigt aber auch: Wer die top Qualität in dieser Kameraklasse haben will, greift zur DSC-RX100MII .. und bekommt dazu noch ein paar nette Goodies: Zubehörschuh für externen Sucher, Klappmonitor und WLAn mit NFC-Chip.

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Finale – Mein Fazit

Häufig sind Updates von Vorgängermodellen nur ein wenig kosmetische Spielereien. Da werden ein, zwei Funktionen zugepackt, das Design ein bisschen verändert und das war's. Ganz anders sieht das bei der RX100 aus. Hier macht die RX100MII einen riesen Schritt nach vorne. Und das betrifft nicht nur die Ausstattung, sonder auch die Bildqualität. Wie mein Test zeigt, ist die Qualität der Fotos bis hin zur höchsten ISO-Empfindlichkeit von ISO 12800 beeindruckend. Selbst den Vergleich mit einer Vollformat-Spiegelreflexkamera muss die Kompakte nicht scheuen. Klar sind Unterschiede zur Bildqualität der Nikon D600 sichtbar – es wäre auch schlimm wenn nicht – aber im direkten Vergleich ist zu erkennen, was Sony aus dem neuen Sensor rausgeholt hat. Ich denke, dass hier zur Zeit die Messlatte für die anderen Hersteller gelegt wurde – und die liegt verdammt hoch. 

Dass neben der Bildqualität auch die Ausstattung deutlich zugelegt hat im Vergleich zur RX100 ist ein weiterer großer Pluspunkt. Neben dem Klappmonitor ist der Zubehörschuh eine der wichtigsten Neuerungen. Denn der nimmt nicht nur einen Blitz auf, sondern auch einen elektronischen Sucher. Und damit wird die RX100MII zu einer vollwertigen Kamera, mit der man zu jeder Zeit und unter allen Lichtbedingungen perfekt das Motiv gestalten kann. Klar hat das Ganze seinen Preis mit 749 Euro für die Kamera und rund 400 Euro für den elektronischen Sucher. Aber man bekommt dafür einen Gegenwert, der viel Freude macht und top Qualität liefert. Und obendrauf gibt es noch ein paar Goodies, wie WLAN und den NFC-Chip für die unkomplizierte WLAN-Verbindung.

Muss man zu den übrigen Punkten der RX100MII noch etwas sagen? Kann man, aber muss man nicht. Denn es gibt praktisch nichts auszusetzen. Klar kann man immer noch mehr wollen – Touchscreen und GPS-Modul fallen mir da spontan ein –, aber man kann sich auch mit dem zufrieden geben, was die RX100MII jetzt bietet. Und das ist mehr als genug, um seine fotografischen Wünsche und Ziele umzusetzen. Und wie bei allen modernen Kameras, bekommt man nur dann perfekte Ergebnisse, wenn man sein Handwerkszeug aus dem Eff-Eff beherrscht. Das heißt: Grenzen kennen, wissen, wann welche Eintellungen erforderlich sind, sich die Kamera perfekt auf die eigenen Bedürfnisse einstellen, die Möglichkeiten der individuellen Speicher nutzen, immer wieder die Ergebnisse am Computer kontrollieren und lernen, lernen, lernen.

Und wer mich jetzt noch mal fragt, ob er auch zur günstigeren RX100 greifen kann, dann muss ich sagen: Kann man, aber sollte man nicht. Die Vorteile der RX100MII sind so klar und deutlich, dass ich die 200 Euro mehr in jedem Fall investieren würde, weil ich einen echten Gegenwert und Mehrwert bekomme.

Beide neuen Kameras – die DSC-RX1R und DSC-RX100MII – sind ab Ende August 2013 erhältlich. Die Sony Cybershot DSC-RX100MII für 749 Euro, die DSC-RX1R für 3099 Euro. Die beiden Vorgängermodelle DSC-RX1 und DSC-RX100 werden weiterhin erhältlich sein. Die RX1 zum gleichen Preis, die RX100 kostet zur Zeit (Anfang Juli) rund 530 Euro.

Ein ausführliches Video zu den Funktionen und Einstellungen der SonyCybershot DSC-RX100 II gibt es auf meinem YouTube-Kanal

 Video zur Sony Cybershot DSC-RX100 II

 

Und hier noch mal die Plus- und Minus-Punkte in der Übersicht.

 
Vorteile
  • gute Bildqualität auch bei höher eingestellter ISO-Empfindlichkeit
  • sehr detailreiche Bilder
  • lichtstarkes Objektiv
  • leicht, kompakte Abmessungen
  • Blitzschuh für externen Blitz
  • WLAN-Funktionen inklusive Fernsteuerung
  • optionaler externer elektrischer Sucher
  • optionaler Anschluss für externes Mikrofon
  • sehr gute Videoqualität
  • elektronische Wasserwaage
  • klappbarer Kontrollmonitor
Nachteile
  • kein Touchscreen
  • etwas kratzempfindlicher Monitor
  • keine Bildübertragung per WLAN im Hintergrund

Zubehör-Übersicht folgt.

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@don

Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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