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TOP 5 – Video geht auch

Eine der Domänen von Sony ist das Thema Video. Und klar, mit der DSC-RX100MII kann man natürlich auch Videos aufnehmen. Die Zeiten verrauschter Videos mit Mini-Auflösung sind vorbei, HD (High Definition = Hohe Auflösung) ist heute der Standard. Und was heißt das? Die Videos haben eine Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten, dies entspricht Full-HD und ist die gleiche Auflösung, die moderne Flachbildfernseher haben. Zum Vergleich: Die ersten Filmchen, die man mit Fotokameras machen konnte, hatten eine Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten, das entspricht 0,3 Megapixel. Die HD-Auflösung hat 2 Megapixel, das ist das knapp Siebenfache. Und das sieht man natürlich auch in den Aufnahmen. Neben der Full-HD-Auflösung gibt es auch noch die einfache HD-Auflösung mit 1280 x 720 Bildpunkten. Achtung: Häufig wird bei Kameras für Videos in HD-Auflösung geworben. Oft ist dann aber nur die "kleine" HD-Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten gemeint. Der Unterschied zwischen Full-HD und normalem HD ist auf einem guten TV-Bildschirm sichtbar. Feine Details werden in der Full-HD-Auflösung besser wiedergegeben, feine Strukturen kommen besser zur Geltung.

Neben der Auflösung spielt die Bildwiederholrate eine wichtige Rolle. Diese sagt aus, wie häufig das Bild gespeichert wird. Das Maximum sind 50 (PAL) oder 60 (NTSC) Bilder pro Sekunde. Um die Verwirrung noch weiter zu vergrößern: 50/60 Bilder pro Sekunde sind nicht gleich 50/60 Bilder pro Sekunde. Den kleinen aber feinen Unterschied macht der Buchstabe nach der Bildwiederholrate: 50p/60p oder 50i/60i. Der Buchstabe "p" steht dabei für den Begriff progressive und "i" für interlaced. Und was bedeutet das nun? Bei 50p/60p nimmt die Kamera 50/60 mal pro Sekunde die volle HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten auf, das ist das Optimum, was geht. Bei 50i/60i nimmt die Kamera zwar auch 50/60 Bilder pro Sekunde auf, allerdings jedesmal nur die halbe HD-Auflösung. Und wie muss ich mir das vorstellen? Das Bild besteht ja aus 1920 Bildpunkten nebeneinander und 1080 Bildzeilen. Im Modus Interlaced nimmt die Kamera bei jedem Bild immer nur jede zweite Zeile auf. Also: Beim ersten Bild werden die Zeilen 1, 3, 5, 7 usw. aufgenommen. Beim zweiten Bild die Zeilen 2, 4, 6, 8 usw. Für die Kamera bedeutet das schlicht und ergreifend: weniger Rechenarbeit.

Und welchen Unterschied macht das für den Betrachter und die Bildqualität? Theoretisch sollte ein Unterschied zwischen 50p/60p und 50i/60i sichtbar sein. Praktisch wirkt der sich allerdings nur dann aus, wenn sich im Motiv Dinge befinden, die sich schnell bewegen. Denn dann passen die jeweiligen Halbbilder nicht mehr perfekt zueinander und man hat das Gefühl das Bild ist minimal unscharf. Bei den Dingen, die sich schnell bewegen, können außerdem leichte Schlieren sichtbar sein. Bei Motiven, in denen sich nur wenig bewegt, ist der Unterschied zwischen 50p/60p und 50i/60i praktisch nicht sichtbar. Viele Kameras bieten die Möglichkeit, zwischen 50i und 25p/24p zu wählen. Sprich: Entweder macht die Kamera 50 Halbbilder pro Sekunde oder 25 Vollbilder pro Sekunde. Mein Tipp: Bei "schnellen" Motiven wählt man 25p, bei ruhigen Motiven 50i.

Jetzt reicht's mit dem Fach-Kauderwelsch? Noch nicht. Es gibt noch einen weiteren Parameter, der wichtig ist. Das ist die sogenannte Datenrate. Beim Aufnehmen des Videos werden die Filmdaten von der Kamera komprimiert. Das ist ähnlich wie beim Fotografieren das JPEG-Format. Die Komprimierung ist erforderlich, da die Datenmenge nicht zu handhaben wäre, wenn jedes Bild unkomprimiert – quasi im RAW-Format – gespeichert würde. So wie es keine einheitliche JPEG-Komprimierung gibt, gibt es auch keine einheitliche Video-Komprimierung. Zwar sind die Filme im sogenannten AVCHD-Format gespeichert und können problemlos wiedergegeben werden – wie bei JPEG-Bildern – dennoch unterscheiden sie sich in der Datenrate. Die wird in Megabit pro Sekunde (MBit/Sek. oder auch Mbps) angegeben. Je höher die Datenrate, um so weniger wurde das Ausgangsmaterial komprimiert und um so besser sollte die Qualität sein. Das Maximum liegt übrigens bei 72 MBit/Sek. Auch hier noch die Ergänzung: Ja es gibt Profi-Kameras, die das Bild unkomprimiert speichern. 

Und was macht nun die Sony DSC-RX100MII? Die nimmt in voller HD-Auflösung mit 50p (50 Vollbilder pro Sekunde) und einer Datenrate von 28 Mbps auf. Was die RX100 noch nicht konnte: Die Umstellung auf das amerikanische NTSC-Format. Damit sind dann auch Wiederholraten von 60p möglich. Da die meisten modernen Flachbildfernseher auch das NTSC-Format beherrschen, kann man getrost dieses Format wählen. Allerdings muss beim Umstellen auf das NTSC-Format – oder zurück auf das PAL-Format – die Speicherkarte formatiert werden, da sonst keine Aufnahme möglich ist und die Meldung kommt "Aufnahme in diesem Filmformat nicht möglich". Neben der höchsten Auflösung von 50p stehen noch 50i mit 24 Mbps oder 17 Mbps, sowie 25 p ebenfalls in 24 Mbps oder 17 Mbps zur Verfügung. Neben dem AVCHD können Videos auch im MP4-Format gespeichert werden. Dies ist sinnvoll, wenn die Videos nachträglich auf Tablett-PCs oder etwas leistungsschwächeren Computern bearbeitet werden sollen. Denn das MP4-Format erfordert weniger Rechenpower zur Bearbeitung. Im MP4-Format stehen die Auflösungen 1440 x 1080 Bildpunkte bei 12 Mbps oder VGA mit 640 x 480 Bildpunkten und 3 Mbps zur Verfügung.

 

Die Sony hat einen separaten Auslöseknopf für Videoaufnahmen oben rechts auf der Kamera-Rückseite, der mit "MOVIE" beschriftet ist. Damit kann jederzeit eine Videoaufnahme gestartet werden – der Sofort-Modus. Hinweis: Im Einstellmenü 3 (Menü-Taste drücken – Symbol Zahnrad) kann festgelegt werden, ob die Movie-Taste immer aktiviert ist oder nur, wenn der Filmmodus per Drehrad gewählt ist. Eingestellt wird das unter dem Menüpunkt "MOVIE-Taste". Für eine Sofort-Aufnahme muss das Programmwahlrad nicht extra auf das Filmsymbol gestellt werden. Wird es das dennoch gestellt, kann das Belichtungsprogramm nun individuell gewählt werden. Dazu wird das Menü aufgerufen und das Film-Menü angesteuert (kleiner Filmstreifen). Unter dem Punkt "Film" kannst du nun zwischen P = Programmautomatik, A = Blendenvorwahl, S = Belichtungszeitvorwahl und M = Manuelle Belichtung wählen. Im Sofort-Modus wird übrigens immer im Programmmodus aufgenommen. 

Neben den Belichtungseinstellungen können im Videoprogramm sowohl die Bildeffekte als auch der Kreativmodus gewählt werden. Allerdings stehen nicht alle Bildeffekte aus dem Fotobereich zur Verfügung. Klar kann auch der Weißabgleich eingestellt werden und während der Aufnahme gezoomt werden. Im Filmmodus kann die ISO-Empfindlichkeit übrigens zwischen ISO 160 und ISO 3200 eingestellt werden. 

Zwei Dinge sind bei Videoaufnahmen wichtig: Die Nachführung der Schärfe und der Belichtung. Und genau das prüfe ich nun. Bei der Sony klappt das recht gut. Schärfe und Helligkeit werden ziemlich zügig nachgeregelt.  Die Aufnahmen sehen echt scharf und knackig aus. Farben gibt die Sony gut wieder. Aber bisher habe ich die Aufnahmen nur auf den kleinen Bildschirmen der Kameras angeschaut. Deswegen schließe ich die Knipsen jetzt an meinen Fernseher an. Das geht am einfachsten per HDMI-Anschluss. Den hat die Sony in Form eines  Micro-HDMI-Anschlusses. Im Vergleich zum Vorgängermodell DSC-RX100 ist der aber nicht mehr gut versteckt auf der Kameraunterseite, sondern seitlich hinter einer kleinen Klappe, die mit HDMI beschriftet ist. Auf der großen Glotze bestätigt sich mein Eindruck. Die Sony hat ein klasse Bild. Das Video ist schön detailreich, hat prima Farben und super scharf. Wie schon im Fotomodus leistet der Bildstabilisator gute Dienste. 

Ich muss sagen, dass ich von der Video-Qualität begeistert bin. Von den früheren Ergebnissen solcher Kompaktkameras sind die Ergebnisse meilenweit entfernt und zwar nach oben. Vor allem das lästige Schärfe- und Helligkeitspumpen, das Fotokameras früher hatten, gehört der Vergangenheit an. Die Sony eignet sich damit nicht nur zum Fotografieren, sondern auch zum Filmen – klasse! Einen vollwertiger Ersatz für einen guten Camcorder ist sie zwar (noch) nicht, weil sie weniger Zoom hat – die haben 15fach bis 30fach Zoom. Aber dank Mikrofon-Anschluss über den Zubehörschuh, manuellen Belichtungseinstellungen, der Möglichkeit Kreativfilter zu nutzen und einer überzeugenden Qualität muss sich die Edelknipse nicht verstecken. 

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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