Font Size

SCREEN

Profile

Menu Style

Cpanel

Ralfs Foto-Bude

jtemplate.ru - free extensions Joomla

   

Seitenübersicht

Sony Alpha 7 II – Systemkamera mit Vollformatsensor

Es sind nur zwei kleine Striche beim Namen, aber die machen den Unterschied: Sony Alpha 7 II. Es ist das Nachfolgemodell der ersten Sony-Systemkamera mit Vollformatsensor. Vorgestellt wurde die Alpha 7 (24 Megapixel Vollformatsensor) im September 2013. Es folgten die Alpha 7R (36 Megapixel Vollformatsensor) und im Jahr 2014 die Alpha 7S (12 Megapixel Vollformatsensor).

Nun also der Nachfolger des Urmodells und die entscheidende Frage: Was hat sich geändert? Von außen nicht viel. Hier und da ein paar neue Tasten und eine veränderte Anordnung, ein etwas anderer Griff – mehr dazu später. Die entscheidende – und die schon fast revolutionäre – Änderung steckt im Gehäuse der Alpha 7 II: Der Sensor. Ja, er hat immer noch ein 24 Megapixel. Ja, es ist nach wie vor ein Vollformatsensor. Das Besondere: Der eingebaute Bildstabilisator.

Die Bildstabilisierung

Kommen wir nun zu dem neuen Bildstabilisierungs-System: Die Alpha 7 II ist die erste System-Kamera mit einer Sensorgröße von 36 x 24 Millimeter, die eine Bildstabilisierung per Sensor hat. Bisher gab es das bei dieser Sensorgröße schon in der Sony Alpha 99, allerdings nicht in der Variante, wie in der Alpha 7 II. Außer Sony nutzen auch andere Hersteller dieses Verfahren: Pentax bei Kameras mit APS-C-Sensor, Olympus und Panasonic für ihre Micro-Four-Third-Kameras. Panasonci allerdings nur bei der GX7. Weder Nikon noch Canon haben es bislang geschafft, diese Technologie in ihre Vollformat-Spiegelreflexkameras einzubauen.

Dabei hat dieses System einen großen Vorteil: Fremd- und Eigen-Objektive ohne eingebauten Bildstabilisator, bekommen über die A7 II einen Stabi spendiert. Das geht auch, wenn die Linsen per Adapter an der Sony eingesetzt werden. Und der Stabi der A7 II hat es in sich: Er stabilisiert fünf Achsen. Fünf? Ja, richtig.

  • Achse 1: Links - Rechts
  • Achse 2: Hoch - Runter
  • Achse 3: Drehung der Kamera und die Hochachse (für Flugprofis YAW)
  • Achse 4: Kippen nach oben und unten (PITCH)
  • Achse 5: Drehung der Kamera um die Längsachse (ROLL)

Stellt sich nun noch die Frage: Was passiert, wenn man ein bildstabilisiertes Objektiv ansetzt? Bei Sony zu erkennen an dem Zusatz OSS (Optical Stabelizer System). Dann teilen sich beide Systeme die Arbeit. Das Objektiv übernimmt wie gewohnt die Stabilisierung der 1. und 2. Achse, die Kamera übernimmt die Achsen 3, 4 und 5. Im Menü umstellen muss man dazu nichts, die Kamera erkennt automatisch, ob das angesetzte Objektiv einen eingebauten Stabi hat.

Sony nennt den Bildstabilisator "SteadyShot". Er wird eingeschaltet mit einem Druck auf die MENU-Taste. Dann auf die siebte Seite des Aufnahme-Menüs (Symbol "kleine Kamera") gehen und dort den Punkt "SteadyShot" auf "Ein" stellen. Verwendet man Fremdobjektive sollte unter dem nächsten Punkt "SteadyShot-Einstlg." die Brennweite des Objektiv eingestellt werden. Dazu einmal die OK-Taste drücken und nun den Punkt "SteadyShot-Anpass." von "Auto" auf "Manuell" stellen und abschließend unter "StedyS. Brennweite" die entsprechende Brennweite einstellen.

Das Gehäuse

Kommen wir nun zum Gehäuse. Auf den ersten Blick fallen die Unterschiede kaum auf, aber es gibt sie. Fangen wir mit den Abmessungen an. Bei der Breite hat sich nichts geändert: Beide Modelle sind 12,7 Zentimeter breit. Bei der Höhe und Tiefe hat die A7 II etwas zugelegt. War die A7 noch 9,4 Zentimeter hoch, bringt es die A7 II auf 9,6 Zentimeter. Etwas größer fällt der Unterschied in der Tiefe aus. Die A7 hat 4,8 Zentimeter, während die A7 II ziemlich genau 6,0 Zentimeter tief ist. Unterschiede gibt es aber vor allem beim Gewicht: Die A7 wiegt inklusive Akku und Speicherkarte 474 Gramm und die A7 II 600 Gramm, also rund 125 Gramm mehr. Verantwortlich für das größere Gewicht dürfte vor allem die Stabilisierung des Sensors sein.

  Breite x Höhe x Tiefe Gewicht (Gehäuse inklusive Akku)
Sony Alpha 7 12,7 x 9,4 x 4,8 Zentimeter 474 Gramm
Sony Alpha 7 II 12,7 x 9,6 x 6,0 Zentimeter 600 Gramm

Hinsichtlich des Gehäuses gibt es einige kleine Änderungen. So ist der Auslöseknopf nun etwas schräg auf dem Handgriff. Persönlich finde ich das wesentlich angenehmer als beim Vorgängermodell, bei dem der Auslöser auf der Gehäuseoberseite war und etwas unergonomisch war. Wie gewohnt sind Auslöser und Einschalter wieder kombiniert. Das vordere Drehrad ist nun in den Griff unterhalb des Auslöser gewandert. Auf der rechten Oberseite der Kamera ist dadurch Platz für eine zweite Individualtaste geworden. Dort befinden sich nun zwischen dem Programmwahlrad und dem Drehrad für die Belichtungskorrektur die Tasten C1 und C2. Beide können individuell belegt werden.

Die Änderungen auf er Rückseite der Kamera fallen moderat aus. Die obere Kante ist nun leicht abgeschrägt, so dass die Menü- und C3-Taste besser erreichbar sind. Das hintere Drehrad ist etwas kleiner geworden damit aber nicht weniger griffgünstig. Die Videotaste ist ein wenig nach außen gerückt, so dass es weniger häufig vorkommen dürfte, dass die Taste versehentlich gedrückt wird. Bis auf diese Änderungen sind Tasten und Drehrad unverändert: Der AF/MF-Umschalter mit integrierter Taste, die FN-Taste, das Drehrad mit OK-Taste in der Mitte, sowie die Wiedergabe- und Lösch-Taste.

Die Beschriftung des AF/MF-Umschalters ist allerdings ein wenig verwirrend. Oben steht AF/MF und unten AEL. Allerdings schaltet man nicht zwischen diesen Funktionen um, sondern legt lediglich die Funktionen der Taste fest, die im Zentrum des Schalters liegt. Die Funktion der Taste kann individuell festgelegt werden, wobei zwischen 46 Funktionen gewählt werden kann. Die Einstellung der Taste findet sich im SETUP-Menü (kleines Zahnrad) auf der sechsten Seite unter dem Punkt "Key-Benutzereinstlg.". Hier kann dann unter dem Punkt "Funkt. d. AEL-Taste" die Funktion der Taste festgelegt werden, wenn der kleine Hebel unten auf der Position AEL steht. Der Punkt darunter ist mit "AF/MF-Taste" beschrieben und legt die Funktion der Taste fest, wenn der Hebel auf AF/MF steht. Unter dem Menüpunkt "Key-Benutzereinstlg." können zusätzlich das Steuerrad, die Benutzerdefinierten Tasten C1, C2, C3 und C4 sowie die drei Tasten des Vierwegeschalters Links, Rechts und Unten, sowie die Mitteltaste individuell eingestellt werden. Auch hier stehen wieder 56 Funktionen zur Wahl.

Wie schon bei der Alpha 7, hat auch die Strich II keinen eingebauten Blitz. Aber natürlich einen Blitzschuh für einen externen Blitz. 

Gleich geblieben ist der Klappmonitor und seine Größe mit einer Diagonale von drei Zoll = 7,5 Zentimeter – ist klappbar, 90 Grad nach oben und 45 Grad nach unten. Etwas erhöht wurde die Auflösung von 921.000 Bildpunkten auf 1,2 Millionen bei der 7 II. Wie gewohnt gibt es einen elektronischen Sucher mit einer Bildschirmdiagonale von 0,5 Zoll und einer Auflösung von 2,35 Millionen Bildpunkten. Bildschirm und Sucher zeigen ein gestochen scharfes und brillantes Bild. Es gibt praktisch keine zeitliche Verzögerung zwischen LIve-Bild und Sucher-Bild (Latenz) und die von früher bekannten Schlieren beim Schwenken gibt es ebenfalls nicht mehr. Die Qualität des elektronischen Sucher finde ich hervorragend. War ich bis vor zwei Jahren noch eiserner Verfechter eines optischen Suchers, ziehe ich inzwischen einen guten elektronischen, wie den der Sony, vor. Die Pixelstruktur ist praktisch nicht mehr zu sehen und ich habe den Vorteil, dass mir alle wichtigen Aufnahmedaten eingeblendet werden. Außerdem kann ich die Menüs einstellen, ohne den Blick vom Sucher nehmen zu müssen. Und im Sucher werden selbstverständlich alle wichtigen Informationen eingeblendet inklusive der 3D-Wasserwaage.

Eine wichtige Taste ist die Fn-Taste. Drückt man die, erscheinen am unteren Rand des Bildschirms verschiedene Kameraeinstellungen. Bei anderen Herstellern wird dies Funktion auch Quick-Menü genannt. Insgesamt können zwölf Funktionen so direkt gewählt und eingestellt werden. Zunächst die gewünschte Position mit der Vierwege-Taste ansteuern und dann den Wert mit einem der Dreiräder wählen – so geht's am schnellsten. Im SETUP-Menü (kleines Zahnrad) kann man übrigens unter dem Punkt "Funkt.menü-Eintlg." die zwölf verschiedenen Kamerafunktionen festlegen, die man hier einstellen möchte. Insgesamt zwischen 31 Funktionen kann man wählen.

Das einzige, was ich mir bei der A7 II gewünscht hätte: Einen Touchscreen, wie es ihn bei der Alpha 5100 gibt. Damit ließe sich der Autofokuspunkt noch flotter und bequemer an die gewünschte Position bewegen.

Hier der Vergleich zwischen der Sony Alpha 7 (links) und der Sony Alpha 7 II (rechts):

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Autofokus-System

Wenn wir schon beim Sensor sind, dann noch eben ein Schlenker zum Autofokus-System der A7 II. Das hat sich gegenüber der A7 nicht verändert und ist nach wie vor ein Hybrid-Autofokus. Wie funktioniert das System? Normalerweise arbeiten Systemkameras nur mit Kontrastautofokus-System. Dabei erkennt die Kamera Kontrastunterschiede im Motiv und korrigiert die Einstellung des Objektivs nun so lange, bis der maximale Kontrast erreicht ist und damit das Bild die maximale Schärfe hat. Das Problem dabei: Das Objektiv fährt den Fokus dabei hin und her, so dass es eine Zeit dauert, bis die perfekte Schärfe gefunden ist. Das geht zwar im Vergleich zu führeren Kameragenerationen deutlich schneller, aber immer noch nicht so schnell, wie mit guten Spiegelreflexkameras.

Die nutzen das sogenannte Phasendetektionsverfahren beim Autofokus. Vorteil dieses Systems: Die Elektronik erkennt, in welche Richtung der Fokus des Objektivs verändert werden muss, um ein scharfes Bild zu bekommen. Aber nicht nur das: Die Elektronik erkennt auch, wie stark der Fokus angepasst werden muss. Das geht dann blitzschnell und absolut präzise. Und noch ein Vorteil: Bewegt sich Motiv, so erkennt der Autofokus, in welche Richtung und kann die Schärfe präzise nachführen.

Nun gab es bisher das Problem, dass das schnellere und präzisere Phasendetektions-Verfahren nur mit einem extra Autofokus-Sensor genutzt werden kann. Spiegelreflexkameras haben dazu einen zweiten Spiegel hinter dem Hauptspiegel, der das Bild auf den Autofokus-Sensor am Boden des Lichtschachtes lenkt. Da Systemkameras keinen Umlenkspiegel haben, kann das Bild auch nicht auf einen extra AF-Sensor gelenkt werden. Somit blieb bislang nur das Kontrastautofokus-System. Nun haben einige Hersteller einen Weg gefunden, dieses Problem zu lösen. Auf dem Hauptsensor der Kamera sind einige Pixel, die als Phasendekektions-Pixel arbeiten. Bisher haben Olympus und Fujifilm in ihren Top-Modellen diese Technik eingesetzt. Diese Technik nutzt Sony auch bei der Alpha 7 und 7 II. Insgesamt sorgen 117 Phasendetektions-Punkte dafür, dass der Autofokus schnell arbeitet. 

Diese 117 Punkte sind allerdings nicht über den gesamten Sensor verteilt, sondern befinden sich im Zentrum. Man kann sich diesen Bereich im Display und im Sucher anzeigen lassen:

MENU-Taste drücken, dritte Seite des Einstell-Menüs (Symbol "kleines Zahnrad") ansteuern und dort den Punkt "Phasenerk-bereich" auf "Ein" stellen.

Man kann nun einen Versuch machen, um den Unterschied zwischen Phasendetektion- und Kontrast-Autofokus zu sehen. Man wählt als Fokusfeld die Einstellung "Flexible Spot L" und schiebt diesen nun ganz an den Rand, so dass er außerhalb des Phasendetektions-Bereiches ist. Nun fokussiert man auf ein Motiv und tippt den Auslöser an. Die Kamera stellt nun auf den Spot scharf und fährt dabei vermutlich die Entfernungseinstellung des Objektivs ein paar mal hin und her, bis die perfekte Schärfe erreicht ist. Nun schiebt man das Autofokusfeld in die Mitte des Bildes, als in den Bereich, in dem der Phasendetektions-Autofokus aktiv ist. Tippt man nun den Auslöser an, führt die Kamera die Schärfe wesentlich schneller zum Punkt und vor allem ohne hin und her. Der Grund: Die Kamera weiß, in welche Richtung der Fokus verstellt werden muss und führt dies blitzschnell aus.

Neue Videofunktion

Neben dem neuen Bildstabilisierungsverfahren per Sensor bei der Alpha 7 II, gibt es eine Neuerung im Bereich Video. Bereits die letzten neuen Kameras wie die Alpha 5100, die RX 100 M3 und die SLT A77 M2 haben das neue Videoformat XAVC S. Im Vergleich zu AVCHD sind damit höhere Datenraten möglich. So zeichnet XAVC S in der besten Qualität immerhin mit 50 Mbps auf, im Vergleich zu 28 Mbps bei AVCHD. Dabei stehen die gleichen Bildwiederholraten von 60p/50p/30p/25p/24p zur Verfügung – alles in Full-HD mit 1920 x 1080 Bildpunkten. Das bessere 4k-Format (3840 x 2160 Bildpunkte) kann die Alpha 7 II nicht aufnehmen, das bleibt der Alpha 7S vorbehalten. 

HINWEIS: Um das neue Videoformat XAVC S nutzen zu können wird eine entsprechend schnelle SD-Karte mit MINDESTENS 64 GB Kapazität benötigt. Die Karte muss eine Datenrate von MINDESTENS 94 Mbit/s haben. Es gibt diese sowohl von Sony, als auch Sandisk. Schnelle Karten mit geringerer Kapazität reichen nicht aus und es wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

Mit dem neuen Videoformat hat die Alpha 7 II einige zusätzliche Funktionen bekommen. So kann man im Kameramenü 5 unter dem Punkt "Fotoprofil" verschiedene Presets festlegen. Dabei können folgende Einstellungen vorgenommen werden: Schwarzpegel (+15 bis -15), Gamma (Movie, Still, Cine 1 bis 4, ITU709, ITU709(800%), S-Log2), Schwarz-Gamma (Bereich: Breit, Mittel, Schmal und Stufe +7 bis -7), Knie (diverse Einstellungen), Farbmodus (Movie, Still, Cinema, Pro, ITU709-Matrix, Schwarz/Weiß, S-Gamut), Sättigung (+32 bis -32), Farbphase (+7 bis -7), Farbtiefe (R, G, B, C, M, Y jeweils +7 bis -7) sowie Details (Stufe +7 bis -7 und Modus mit diversen Einstellungen). Es lassen sich insgesamt sieben Presets (PP1 bis PP7) festlegen.

In System-Menü 3 (Symbol "Werkzeugkiste) kann außerdem unter dem Punkt "TC/UB-Einstlg." eingestellt werden, wie und welcher Timecode bei der Videoaufnahme verwendet werden soll. Alternativ kann das User Bit (UB) festgelegt werden. Die Zebra-Funktion zur Belichtungskontrolle ist nicht neu und war schon bei der A7 vorhanden. Hier können Werte von 100+, 100, 95, 90, 85, 80, 75 und 70 eingestellt werden. 

Wie gewohnt kann ein externes Mikrofon angeschlossen werden, dass sich manuell aussteuern lässt. Der Pegel lässt sich währen der Aufnahme einblenden. Der HDMI-Ausgang ist wie bei Sony üblich ein Live-HDMI-Ausgang, so dass ein Kontrollmonitor oder ein externes Aufnahmegerät angeschlossen werden kann.

Ausgestattet ist die A7 II mit WiFi (WLAN) und dem bereits von anderen Sony-Kameras bekannten NFC-Chip zur schnellen Kopplung zwischen Kamera und Smartphone. 

Ach ja, bevor ich es vergesse: Einen eingebauten Blitz gibt bei der Alpha 7 / 7R nicht. Aber natürlich einen Blitzschuh für einen externen Blitz. Ich persönlich finde es praktischer wenn ein kleiner Blitz integriert ist. So habe ich schnell mal die Möglichkeit einen leichten Aufheller bei Gegenlicht zu machen. 

Alle Neuheiten sofort erfahren – registrier dich für meinen kostenlosen Newsletter: REGISTRIEREN

Die Foto-Bude braucht dich! Unterstütz meine Arbeit mit einer Spende oder einem Kauf bei Amazon:

   

Du nutzt einen Ad-Blocker und siehst hier keine AMAZON-Links? Dann klick HIER


TOP 1 – Belichtungsprogramme und Fokusarten

Bei den Belichtungsprogrammen hat sich im Vergleich zur A7 nichts geändert. Auf dem Wahlrad stehen P, A, S und M zur Wahl, sowie zwei individuelle Programme, die Filmfunktion, das Schwenkpanorama, die Motivprogramme sowie die Vollautomatik AUTO. In den Einstellungen P, A, S und M ist die Arbeit mit den beiden Drehrädern sehr praktisch. In der Einstellung P gibt es den sogenannten Programm-Shift, bei dem die Belichtung gleich bleibt, aber Blende und Belichtungszeit verschoben werden. In den Einstellungen A und S wird mit einem der Drehräder Blende beziehungsweise Belichtungszeit eingestellt und mit dem anderen die Belichtungskorrektur ausgeführt. Damit das klappt, muss die Funktion allerdings im Menü erst aktiviert werden. Im SETUP-Menü unter dem Punkt "Regler Ev-Korrektur" muss die Funktion aktiviert werden, wobei man wählen kann, ob das vordere oder hintere Drehrad für die Belichtungskorrektur genutzt werden soll. Ist die manuelle Belichtung M gewählt, wird mit den beiden Drehrädern Blende und Belichtungszeit eingestellt. Welches Rad welche Funktion hat, kann im SETUP-Menü unter dem Punkt "Regler-Konfiguration" eingestellt werden. Wobei ich das etwas schwierig zu verstehen finde. Da ist von "F-Nr." und "VZ" die Rede. Gemeint ist mit "F-Nr." die Blende (F-Stop) und mit "VZ" die Belichtungszeit (Verschluss-Zeit). Ach ja, der Vollständigkeit halber: Die Belichtungskorrektur kann auch über das Korrekturrad auf der Kameraoberseite ausgeführt werden. Ich persönlich nutze lieber das zweite Drehrad, da das etwas griffgünstiger liegt und sich etwas leichter drehen lässt. Das Korrekturrad überschreibt übrigens die Einstellungen des anderen Drehrads. Einfach mal ein bisschen rumprobieren, dann merkt man schon, wie man damit arbeitet.

Im den Motivprogrammen (SCN) wird mit dem vorderen Drehrad das Programm gewählt – das hintere ist ohne Funktion. Etwas ungewöhnlich finde ich nach wie vor, dass in den Motivprogrammen keine Belichtungskorrektur möglich ist. Ich finde das etwas ungewöhnlich, denn ich möchte doch im Porträt-Programm auch mal eine Belichtungskorrektur machen beispielsweise für eine High-Key-Aufnahme. Hier noch eine Übersicht der Motivprogramme: Porträt, Sportaktion, Makro, Landschaft, Sonnenuntergang, Nachtszene, Handgehaltene Aufnahme bei Dämmerung, Nachtaufnahme und Anti Bewegungs-Unschärfe. Eigentliche sind alle Wichtigen an Bord, wobei ich Schnee/Strand vermisse, da da viele unerfahrene Fotografen nicht an eine entsprechende Belichtungskorrektur denken.

Ist eines der Belichtungsmodi P, A, S oder M gewählt kann der Bildstil angepasst werden – bei der Sony nennt sich das "Kreativmodus". Hier stehen folgende Einstellungen zur Wahl: Standard, Lebhaft (Vivid), Neutral, Klar (Clear), Tief (Deep), Hell (Light), Porträt, Landschaft, Sonnenuntergang (Sunset), Nachtszene (Night), Herbstlaub (Autm), Schwarz/Weiß (B/W) und Sepia. Wobei es noch sechs Einstellungen gibt, die individuell belegt werden können. Bei jedem der Bildstile können Kontrast, Sättigung und Schärfe zusätzlich eingestellt werden. Leider gibt es beim Bildstil Schwarz/Weiß nicht die Möglichkeit Filter (Gelb, Orange, Rot, Grün) anzuwenden. Neben dem Kreativmodus gibt es zusätzlich den "Bildeffekt". Hier stehen zur Wahl: Spielzeugkamera in verschiedenen Einstellungen, Pop-Farbe, Tontrennung Farbe und Schwarz/Weiß, Retro-Foto, Soft High-Key, Teilfarbe Rot, Grün, Blau und Gelb, Hochkontrast Monochrom, Weichzeichner Niedrig, Mittel und Hoch, HDR-Gemälde Niedrig, Mittel und Hoch, Sattes Monochrom, Miniatur Oben, Mitte, Unten, Rechts, Mitte, Links und Auto, Wasserfarbe und Illustration Niedrig, Mittel und Hoch. Bildeffekt, Kreativmodus und das unter dem Punkt Video bereits erwähnte Fotoprofil lassen sich nicht kombinieren. Und: Diese drei können nicht in Verbindung mit den Motivprogrammen genutzt werden.

Was gibt's sonst noch? Weißabgleich wie gehabt – automatisch, mehrere Voreinstellungen, individuelle Klevin-Einstellung und Kalibrierung auf Weiß. Verschiedene Aufnahmequalitäten von JPEG Standard, Fein und Extrafein sowie selbstverständlich RAW und die Kombination RAW + JPEG. Dann die drei üblichen Belichtungsmessarten Multi, Mitte und Spot. Dazu gibt's noch eine Lächel- und Gesichtserkennung, Gitterlinien, eine 3D-Wasserwaage sowie verschiedene Display-Einstellungen. Die werden übrigens mit einem Druck auf die obere Taste des Vierwegeschalters gewechselt – beschriftet mit DISP. Das funktioniert auch bei der Wiedergabe. Außerdem mit an Bord das Schwenkpanorama mit einer maximalen Auflösung von 12416 x 1856 (23 Megapixel). Wie gehabt, setzt die Alpha das Bild automatisch zusammen. Ach ja: Vom 3D-Panorama hat sich Sony wieder verabschiedet. Kein Wunder, denn der neuerliche Anlauf 3D wohnzimmertauglich zu machen, scheint wieder einmal gescheitert zu sein.

Kommen wir nun zum den Fokusarten. Zuvor hatte ich ja schon den kleinen Hebel auf der Kamerarückseite angesprochen. Mit der Taste in der Mitte von dem Ding lässt sich in der Standardeinstellung zwischen Autofokus und manuellem Fokus umstellen. Ist der Autofokus gewählt, lassen sich verschiedene Methoden aktivieren: AF-S (Einzelbild-AF), AF-C (Nachführ-AF) und DMF (Direkt Manuelfokus). Darüber hinaus gibt es verschiedene Fokusfelder zur Wahl: Breit, Feld, Mitte und flexibler Spot in drei Größen. Wie es der Name schon sagt, am flexibelsten ist der flexible Spot. Er lässt sich über die nahezu gesamte Bildfläche frei positionieren - lediglich ein kleiner Rand kann nicht genutzt werden. Die Größe des Feldes kann übrigens auch nicht beim Positionieren geändert werden. Damit man flott den Punkt positionieren kann, empfehle ich, die mittlere Taste des Vierwegeschalters mit dieser Funktion zu belegen. Und so geht's: Im SETUP-Menü (kleines Zahnrad) die Funktion "Key Benutzereinstlg." aufrufen, dort auf der zweiten Seite den Punkt "Funkt. d. Mitteltaste" aufrufen und mit "Fokus-Einstellung" belegen. Dann reicht's die Taste in der Mitte zu drücken und schon kann per Vierwegeschalter oder mittels der beiden Drehräder der Autofokuspunkt verschoben werden. Die Größe kann mit dem Drehrad um den Vierwegeschalter vergrößert oder verkleinert werden. Hier hätte ich mir übrigens wieder einen Touchscreen gewünscht. Die Positionierung des Autofokus-Feldes geht per Touchscreen deutlich flotter. Und wenn man dann noch die Touchpad-Funktion der GX7 einbauen würde, das wäre Spitze. Schade, dass Sony hier nicht die Technik aus der Handysparte adaptiert.

Da man mit einer solchen Kamera auch mal ganz gezielt arbeiten möchte, wird man sicher auch mit dem manuellen Fokus arbeiten. Beim manuellen Scharfstellen bietet die Alpha 7 II zwei Hilfen an: Die Vergrößerung und das sogenannte Peaking. All das muss im Menü aktiviert werden – im SETUP-Menü. Also: "MF-Unterstützung" auf "Ein", "Fokusvergröß.zeit" auf "5 Sek.", "Kantenanheb.stufe" auf "Mittel" oder "Hoch" und die "Kantenanheb.farbe" auf "Rot", "Gelb" oder "Weiß" – und schon geht's los. Kamera auf "MF" stellen und am Fokusring des Objektivs drehen. Schon geht die Kamera in die Vergrößerung und man gezielt scharf stellen. Ist die maximale Schärfe erreicht, wird an den Kanten ein Farbsaum gezeigt – das hilft sehr gut beim Scharfstellen. Reicht die Vergrößerung von 5,9fach nicht, kann mit einem Druck auf die mittlere Taste des Vierwegeschalters die Vergrößerung auf 11,7fach erhöht werden. Der Lupenausschnitt kann mit den beiden Drehrädern zusätzlich verschoben werden. So geht das manuelle Scharfstellen schnell und präzise – natürlich auch im elektronischen Sucher. 

Alle Neuheiten sofort erfahren – registrier dich für meinen kostenlosen Newsletter: REGISTRIEREN

Die Foto-Bude braucht dich! Unterstütz meine Arbeit mit einer Spende oder einem Kauf bei Amazon:

   

Du nutzt einen Ad-Blocker und siehst hier keine AMAZON-Links? Dann klick HIER


TOP 2 – Sensor und Bildqualität

Zum neuen Sensor mit Bildstabi und AF-System hatte ich ja schon alles geschrieben. Nun zum entscheidenden Punkt: Der Bildqualität. Wer sich diese Kamera kauft, kauft sie vor allem wegen der hervorragenden Bildqualität. Der Sensor der Alpha 7 II hat eine Größe von 36 x 24 Millimeter, was einer Fläche von 864 Quadratmillimetern und einer Diagonale von 43,3 Millimetern entspricht. Hier zum Vergleich eine Übersicht zu APS-C und Micro-Four-Third:

Sensor Größe Fläche Diagonale Verlängerungsfaktor
Vollformat 36 x 24 Millimeter 864 Quadratmillimeter 43,3 Millimeter 1,0fach
APS-C 23,6 x 15,8 Millimeter 373 Quadratmillimeter 28,4 Millimeter 1,5- bis 1,6fach
Micro-Four-Third (MFT) 17,3 x 13,0 Millimeter 225 Quadratmillimeter 21,6 Millimeter 2,0fach

Die Berechnung des Brennweitenverlängerungsfaktors ergibt sich dabei aus der Diagonale und nicht, wie oft angenommen, aus der Fläche. Beim APS-C-Format gibt es übrigens geringfügige Größenunterschiede, je nach Hersteller. Daher liegt der Brennweitenverlängerungsfaktor zwischen 1,5- und 1,6fach. Hier ein Vergleich zwischen der Olympus OM-D E-M1 (links) mit Micro-Four-Third-Sensor, der Fujifilm X-M1 (mitte) mit APS-C-Sensor und der Alpha 7.

Vergleicht man nun nicht nur die Flächen und Diagonalen der Sensoren, sondern auch die Anzahl und Größe der Pixel, wird deutlich, wo der Vorteil des Vollformats liegt. Nehmen wir die gängigste Auflösung bei MFT mit 16 Megapixeln (Olympus OM-D E-M1 und Panasonic DMC-GX7) und eine Auflösung von 18 Megapixeln bei APS-C (Canon), sowie eine Auflösung von 24 Megapixeln bei der Alpha 7, so ergibt sich folgendes Bild. Bei der Vollformatkamera steht jedem Pixel eine Fläche von 0,000036 Quadratmillimetern zu Verfügung, während es bei APS 0,000021 und bei MFT 0,000014 Quadratmillimeter sind. Das heißt, auf dem Vollformatsensor der A7 II steht im Vergleich zu MFT eine gut doppelt so große Fläche zur Verfügung, um das Licht einzufangen. Bei niedrigen ISO-Werten spielt dieser Unterschied keine so große Rolle, bei hohen ISO-Werten allerdings schon. Denn dann werden die Pixel nur mit  wenig Licht "gefüllt". Ist die Fläche der einzelnen Pixel größer kann insgesamt mehr Licht eingefangen werden, als in das mit einem kleinen Pixel möglich ist. Um nun ein sichtbares Bild zu bekommen, muss die Lichtmenge quasi elektronisch verstärkt werden. Bei großer Fläche muss weniger verstärkt werden, als bei kleiner Fläche. Je größer die Verstärkung, um so größer die "Fehler" die dabei entstehen – die sich in Bildstörungen bemerkbar machen. Diese Bildstörungen zeigen sich vor allem in Form von Bildrauschen. Wie der Unterschied zwischen wenig und viel Rauschen aussieht, ist in den Beispielbildern mit dem Blatt gut zu erkennen. 

Noch deutlicher wird der Unterschied übrigens, wenn man sich die Alpha 7S anschaut. Die hat auf dem Vollformatsensor gerade mal 12 Millionen Bildpunkte. Das heiß, jeder Pixel hat eine Fläche von 0,000072 Quadratmillimetern, also doppelt so viel, wie bei der Alpha 7 II. Jetzt wird auch klar, warum die Alpha 7S der High-ISO-Profi ist und für Low-Light-Aufnahmen perfekt geeignet ist. Pro Pixel steht eine sehr große Fläche zur Verfügung, um das Licht einzufangen.

Genug der Vorrede, nun geht's an den Bildvergleich bei verschiedenen ISO-Werten. Das Prozedere ist bekannt: Zunächst eine heruntergerechnete Auflösung von 1200 x 800 Bildpunkten. Im zweiten Durchgang habe ich aus den Aufnahmen eine Ausschnitt gemacht, ebenfalls mit 1200 x 800 Bildpunkte. Alle Aufnahmen sind ohne jegliche elektronischen Hilfen gemacht worden, kommen direkt aus der Kamera (OOC = Out Of Camera) und sind im JPEG-Format gespeichert. Die Fotos sind mit dem Carl Zeiss Sonnar FE 3.5-5.6 28-70 Millimeter gemacht worden. 

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 50 bis ISO 25600.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten.
 
  • Sony Alpha 7 II (01) ISO 50 f8.0 1-6 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (01) ISO 50 f8.0 1-6 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (01) ISO 50 f8.0 1-6 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800
  • Sony Alpha 7 II (02) ISO 64 f8.0 1-8 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (02) ISO 64 f8.0 1-8 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (02) ISO 64 f8.0 1-8 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800
  • Sony Alpha 7 II (03) ISO 80 f8.0 1-10 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (03) ISO 80 f8.0 1-10 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (03) ISO 80 f8.0 1-10 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800
  • Sony Alpha 7 II (04) ISO 100 f8.0 1-13 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (04) ISO 100 f8.0 1-13 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (04) ISO 100 f8.0 1-13 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800
  • Sony Alpha 7 II (05) ISO 200 f8.0 1-25 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (05) ISO 200 f8.0 1-25 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (05) ISO 200 f8.0 1-25 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800
  • Sony Alpha 7 II (06) ISO 400 f8.0 1-50 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (06) ISO 400 f8.0 1-50 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (06) ISO 400 f8.0 1-50 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800
  • Sony Alpha 7 II (07) ISO 800 f8.0 1-100 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (07) ISO 800 f8.0 1-100 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (07) ISO 800 f8.0 1-100 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800
  • Sony Alpha 7 II (08) ISO 1600 f8.0 1-200 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (08) ISO 1600 f8.0 1-200 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (08) ISO 1600 f8.0 1-200 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800
  • Sony Alpha 7 II (09) ISO 3200 f8.0 1-400 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (09) ISO 3200 f8.0 1-400 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (09) ISO 3200 f8.0 1-400 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800
  • Sony Alpha 7 II (10) ISO 6400 f8.0 1-800 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (10) ISO 6400 f8.0 1-800 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (10) ISO 6400 f8.0 1-800 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800
  • Sony Alpha 7 II (11) ISO 12800 f8.0 1-1600 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (11) ISO 12800 f8.0 1-1600 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (11) ISO 12800 f8.0 1-1600 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800
  • Sony Alpha 7 II (12) ISO 25600 f8.0 1-3200 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (12) ISO 25600 f8.0 1-3200 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800Sony Alpha 7 II (12) ISO 25600 f8.0 1-3200 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800

In der Vollansicht sind in den einzelnen ISO-Stufen kaum Unterschiede sichtbar. Die Aufnahmen sehen sehr detailreich aus und zeigen einen guten Kontrastumfang (Dynamik). Die Schärfe ist auf den Punkt. Zu besseren Beurteilung nun ein Ausschnitt in Originalauflösung.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder Original-Ausschnitte mit eine Auflösung von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 50 bis ISO 25600.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten.
 
  • Sony Alpha 7 II (01) ISO 50 f8.0 1-6 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (01) ISO 50 f8.0 1-6 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (01) ISO 50 f8.0 1-6 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony Alpha 7 II (02) ISO 64 f8.0 1-8 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (02) ISO 64 f8.0 1-8 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (02) ISO 64 f8.0 1-8 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony Alpha 7 II (03) ISO 80 f8.0 1-10 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (03) ISO 80 f8.0 1-10 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (03) ISO 80 f8.0 1-10 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony Alpha 7 II (04) ISO 100 f8.0 1-13 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (04) ISO 100 f8.0 1-13 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (04) ISO 100 f8.0 1-13 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony Alpha 7 II (05) ISO 200 f8.0 1-25 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (05) ISO 200 f8.0 1-25 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (05) ISO 200 f8.0 1-25 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony Alpha 7 II (06) ISO 400 f8.0 1-50 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (06) ISO 400 f8.0 1-50 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (06) ISO 400 f8.0 1-50 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony Alpha 7 II (07) ISO 800 f8.0 1-100 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (07) ISO 800 f8.0 1-100 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (07) ISO 800 f8.0 1-100 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony Alpha 7 II (08) ISO 1600 f8.0 1-200 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (08) ISO 1600 f8.0 1-200 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (08) ISO 1600 f8.0 1-200 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony Alpha 7 II (09) ISO 3200 f8.0 1-400 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (09) ISO 3200 f8.0 1-400 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (09) ISO 3200 f8.0 1-400 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony Alpha 7 II (10) ISO 6400 f8.0 1-800 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (10) ISO 6400 f8.0 1-800 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (10) ISO 6400 f8.0 1-800 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony Alpha 7 II (11) ISO 12800 f8.0 1-1600 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (11) ISO 12800 f8.0 1-1600 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (11) ISO 12800 f8.0 1-1600 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony Alpha 7 II (12) ISO 25600 f8.0 1-3200 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (12) ISO 25600 f8.0 1-3200 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1Sony Alpha 7 II (12) ISO 25600 f8.0 1-3200 Sek FE 24-70mm f4.0 ZA OSS 60mm 1200 x 800 Detail 1

Hier werden die Unterschiede schon ein wenig deutlicher. Die niedrigen ISO-Stufen bestechen durch hervorragende Detailwiedergabe. Selbst feinste Details werden präzise wiedergegeben. Hier leistet der Vollformatsensor hervorragende Arbeit. Bis ISO 800 ändert sich das Ergebnis praktisch nicht. Weder die Detailwiedergabe wird geringer, noch sind Bildstörungen (Rauschen) zu sehen. Selbst bei ISO 1600 sind die Unterschiede nur bei sehr genauem Hinschauen zu erkennen. Deutlicher werden die Bildstörungen erst bei ISO 6400. Hier ist dann auch ein leichter Detailverlust zu sehen. Die feinen Linien wird nicht mehr ganz so knackscharf wiedergegeben. Noch deutlicher wird dies bei ISO 12800 und dann bei ISO 25600. Hier sind die Bildstörungen dann auffälliger. Dennoch ist die Detailwiedergabe immer noch sehr gut. Insgesamt liegt das Ergebnis auf einem sehr hohen Niveau. Sony hat hier eine hervorragende Abstimmung geschafft, die ein überragendes Ergebnis liefert. In den High-ISO-Einstellungen lässt sich zusätzlich noch die Rauschminderung zuschalten.

Im Vergleich zum Vorgängermodell Alpha 7 konnte die Neue noch mal einen Hauch an Bildqualität zulegen und liefert somit ein überragendes Gesamtpaket ab. 

   

Alle Neuheiten sofort erfahren – registrier dich für meinen kostenlosen Newsletter: REGISTRIEREN

Die Foto-Bude braucht dich! Unterstütz meine Arbeit mit einer Spende oder einem Kauf bei Amazon:

   

Du nutzt einen Ad-Blocker und siehst hier keine AMAZON-Links? Dann klick HIER


TOP 3 – Objektive, Adapter und Zubehör

Hier eine Übersicht der wichtigsten Objektive passend zur Alpha 7-Reihe von Sony:

SEL-35F28Z Sonnar T* FE 35mm F2.8 ZA
799 Euro

SEL-55F18Z Sonnar T* FE 55mm F1.8 ZA
999 Euro
SEL-2470Z: Vario-Tessar T* FE 24-70mm ZA OSS
1139 Euro

SEL-2870: FE 28-70mm
F3.5-5.6 OSS
399 Euro

SEL-70200G: FE 70-200mm F4 G OSS
1399 Euro
SAL-70200G2: 70-200mm F2.8 G SSM II (A-Mount)
2599 Euro (Adapter erforderlich)

Als Zubehör bietet Sony den externen Vertikalgriff VG-C1EM an, der zwei Akkus fasst. Das BC-TRW Ladegerät zeigt den Status des eingelegten Akkus via LED Signal an. Der FA-CS1M Blitzschuh kann zum entfesselten Blitzen genutzt werden. Die LCS-ELCA Schutzhülle aus Leder lässt nichts an die neuen Kameras herankommen und sieht edel aus. Außerdem gibt es die beiden Adapter LA-EA4 und LA-EA3 mit der sich Objektive mit A-Mount-Anschluss an den E-Mount-Anschluss der Alpha 7-Serie anschließen lassen. 

Alle Neuheiten sofort erfahren – registrier dich für meinen kostenlosen Newsletter: REGISTRIEREN

Die Foto-Bude braucht dich! Unterstütz meine Arbeit mit einer Spende oder einem Kauf bei Amazon:

   

Du nutzt einen Ad-Blocker und siehst hier keine AMAZON-Links? Dann klick HIER


Das Finale – Mein Fazit

Kaum ein Unternehme entwickelt zur Zeit seine Kamera so konsequent weiter wie Sony. Dabei sind es nicht nur Kleinigkeiten, die verbessert werden, sondern sinnvolle Funktionen. Während andere Hersteller ein bisschen am Design schrauben, das Tempo etwas tunen und ein paar neue Motivprogramme einbauen, geht Sony einen Schritt weiter. Die A7 II ist die erste Kamera mit einem stabilisierten Vollformatsensor. Waren früher Canon und Nikon für solche Innovationen bekannt, zeigt heute Sony wohin der Weg geht.

Nun könnte man sagen, dass die Stabilisierung des Sensor nicht die große Innovation ist. Ich sehe das anders, denn damit lassen sich an der Kamera nicht nur Fremdobjektive besser nutzen, sondern auch bereits stabilisierte Objekive (OSS) bekommen drei weitere Stabiachsen dazu. Damit schafft die Alpha 7 II rund drei Blendenstufen zu kompensieren.

Neben dieser Neuerung gibt's obendrauf noch das bessere Videoformat XAVC S mit einer Datenrate von 50 Mbit/s. Dazu einige wichtige Funktionen für Videographen und natürlich wie gewohnt: Kopfhörerausgang und Mikrofoneingang sowie den Live-HDMI-Ausgang. Daran lassen sich nicht nur ein externer Monitor sondern auch ein externes Aufnahmegerät anschließen. Fehlt eigentlich nur 4k ... das bleibt aber der Alpha 7S vorbehalten.

Ansonsten hat die A7 II alles, was man von einer solchen Kamera erwartet. Einen top Kontrollmonitor und elektronischen Sucher, alle manuellen Einstellmöglichkeiten und wichtigen Belichtungsprogramme, diverse Autofokus-Varianten und natürlich ein paar Bild-Spielereien. Dazu ein eingebautes WiFi-Modul zur Fernsteuerung der Kamera und zum Übertragen der Bilder. Der kombinierte Autofokus – Kontrast und Phasendetektion – legt ein vernünftiges Tempo vor. Die Sony A7 II ist damit für alle Aufnahmesituationen gerüstet – außer vielleicht Actionsport, das ist nach wie vor die Domäne der Profi-DSLRs. 

Ach ja, und die Bildqualität? Da gibt's nichts dran auszusetzen. Wichtig ist bei einer solchen Kamera: Gute Objektive! Wer sich eine Vollformatkamera leistet, sollte die Folgekosten immer mit berücksichtigen. Die hohe Bildqualität kann die Sony erst ausspielen, wenn auch die entsprechenden Objektive genutzt werden. Hier bietet Sony mit den Zeiss-Linsen hervorragende Voraussetzungen. Klar, dass das auch seinen Preis hat – dafür gibt's aber auch die Gegenleistung in Form von top Bildqualität.

   

Alle Neuheiten sofort erfahren – registrier dich für meinen kostenlosen Newsletter: REGISTRIEREN

Die Foto-Bude braucht dich und deine Unterstützung!

 

Die Foto-Bude braucht dich und deine Unterstützung!

Du nutzt einen Ad-Blocker und siehst hier keine AMAZON-Links? Dann klick HIER

Die Foto-Bude braucht dich!
Unterstütz meine Arbeit mit einer Spende.

 

Kontakt zur Foto-Bude

Rufen Sie uns an
+49 4103 818545

Schicken Sie uns eine Email
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Impressum