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TOP 1 – Belichtungsprogramme und Fokusarten

Bei den Belichtungsprogrammen hat sich im Vergleich zur A7 nichts geändert. Auf dem Wahlrad stehen P, A, S und M zur Wahl, sowie zwei individuelle Programme, die Filmfunktion, das Schwenkpanorama, die Motivprogramme sowie die Vollautomatik AUTO. In den Einstellungen P, A, S und M ist die Arbeit mit den beiden Drehrädern sehr praktisch. In der Einstellung P gibt es den sogenannten Programm-Shift, bei dem die Belichtung gleich bleibt, aber Blende und Belichtungszeit verschoben werden. In den Einstellungen A und S wird mit einem der Drehräder Blende beziehungsweise Belichtungszeit eingestellt und mit dem anderen die Belichtungskorrektur ausgeführt. Damit das klappt, muss die Funktion allerdings im Menü erst aktiviert werden. Im SETUP-Menü unter dem Punkt "Regler Ev-Korrektur" muss die Funktion aktiviert werden, wobei man wählen kann, ob das vordere oder hintere Drehrad für die Belichtungskorrektur genutzt werden soll. Ist die manuelle Belichtung M gewählt, wird mit den beiden Drehrädern Blende und Belichtungszeit eingestellt. Welches Rad welche Funktion hat, kann im SETUP-Menü unter dem Punkt "Regler-Konfiguration" eingestellt werden. Wobei ich das etwas schwierig zu verstehen finde. Da ist von "F-Nr." und "VZ" die Rede. Gemeint ist mit "F-Nr." die Blende (F-Stop) und mit "VZ" die Belichtungszeit (Verschluss-Zeit). Ach ja, der Vollständigkeit halber: Die Belichtungskorrektur kann auch über das Korrekturrad auf der Kameraoberseite ausgeführt werden. Ich persönlich nutze lieber das zweite Drehrad, da das etwas griffgünstiger liegt und sich etwas leichter drehen lässt. Das Korrekturrad überschreibt übrigens die Einstellungen des anderen Drehrads. Einfach mal ein bisschen rumprobieren, dann merkt man schon, wie man damit arbeitet.

Im den Motivprogrammen (SCN) wird mit dem vorderen Drehrad das Programm gewählt – das hintere ist ohne Funktion. Etwas ungewöhnlich finde ich nach wie vor, dass in den Motivprogrammen keine Belichtungskorrektur möglich ist. Ich finde das etwas ungewöhnlich, denn ich möchte doch im Porträt-Programm auch mal eine Belichtungskorrektur machen beispielsweise für eine High-Key-Aufnahme. Hier noch eine Übersicht der Motivprogramme: Porträt, Sportaktion, Makro, Landschaft, Sonnenuntergang, Nachtszene, Handgehaltene Aufnahme bei Dämmerung, Nachtaufnahme und Anti Bewegungs-Unschärfe. Eigentliche sind alle Wichtigen an Bord, wobei ich Schnee/Strand vermisse, da da viele unerfahrene Fotografen nicht an eine entsprechende Belichtungskorrektur denken.

Ist eines der Belichtungsmodi P, A, S oder M gewählt kann der Bildstil angepasst werden – bei der Sony nennt sich das "Kreativmodus". Hier stehen folgende Einstellungen zur Wahl: Standard, Lebhaft (Vivid), Neutral, Klar (Clear), Tief (Deep), Hell (Light), Porträt, Landschaft, Sonnenuntergang (Sunset), Nachtszene (Night), Herbstlaub (Autm), Schwarz/Weiß (B/W) und Sepia. Wobei es noch sechs Einstellungen gibt, die individuell belegt werden können. Bei jedem der Bildstile können Kontrast, Sättigung und Schärfe zusätzlich eingestellt werden. Leider gibt es beim Bildstil Schwarz/Weiß nicht die Möglichkeit Filter (Gelb, Orange, Rot, Grün) anzuwenden. Neben dem Kreativmodus gibt es zusätzlich den "Bildeffekt". Hier stehen zur Wahl: Spielzeugkamera in verschiedenen Einstellungen, Pop-Farbe, Tontrennung Farbe und Schwarz/Weiß, Retro-Foto, Soft High-Key, Teilfarbe Rot, Grün, Blau und Gelb, Hochkontrast Monochrom, Weichzeichner Niedrig, Mittel und Hoch, HDR-Gemälde Niedrig, Mittel und Hoch, Sattes Monochrom, Miniatur Oben, Mitte, Unten, Rechts, Mitte, Links und Auto, Wasserfarbe und Illustration Niedrig, Mittel und Hoch. Bildeffekt, Kreativmodus und das unter dem Punkt Video bereits erwähnte Fotoprofil lassen sich nicht kombinieren. Und: Diese drei können nicht in Verbindung mit den Motivprogrammen genutzt werden.

Was gibt's sonst noch? Weißabgleich wie gehabt – automatisch, mehrere Voreinstellungen, individuelle Klevin-Einstellung und Kalibrierung auf Weiß. Verschiedene Aufnahmequalitäten von JPEG Standard, Fein und Extrafein sowie selbstverständlich RAW und die Kombination RAW + JPEG. Dann die drei üblichen Belichtungsmessarten Multi, Mitte und Spot. Dazu gibt's noch eine Lächel- und Gesichtserkennung, Gitterlinien, eine 3D-Wasserwaage sowie verschiedene Display-Einstellungen. Die werden übrigens mit einem Druck auf die obere Taste des Vierwegeschalters gewechselt – beschriftet mit DISP. Das funktioniert auch bei der Wiedergabe. Außerdem mit an Bord das Schwenkpanorama mit einer maximalen Auflösung von 12416 x 1856 (23 Megapixel). Wie gehabt, setzt die Alpha das Bild automatisch zusammen. Ach ja: Vom 3D-Panorama hat sich Sony wieder verabschiedet. Kein Wunder, denn der neuerliche Anlauf 3D wohnzimmertauglich zu machen, scheint wieder einmal gescheitert zu sein.

Kommen wir nun zum den Fokusarten. Zuvor hatte ich ja schon den kleinen Hebel auf der Kamerarückseite angesprochen. Mit der Taste in der Mitte von dem Ding lässt sich in der Standardeinstellung zwischen Autofokus und manuellem Fokus umstellen. Ist der Autofokus gewählt, lassen sich verschiedene Methoden aktivieren: AF-S (Einzelbild-AF), AF-C (Nachführ-AF) und DMF (Direkt Manuelfokus). Darüber hinaus gibt es verschiedene Fokusfelder zur Wahl: Breit, Feld, Mitte und flexibler Spot in drei Größen. Wie es der Name schon sagt, am flexibelsten ist der flexible Spot. Er lässt sich über die nahezu gesamte Bildfläche frei positionieren - lediglich ein kleiner Rand kann nicht genutzt werden. Die Größe des Feldes kann übrigens auch nicht beim Positionieren geändert werden. Damit man flott den Punkt positionieren kann, empfehle ich, die mittlere Taste des Vierwegeschalters mit dieser Funktion zu belegen. Und so geht's: Im SETUP-Menü (kleines Zahnrad) die Funktion "Key Benutzereinstlg." aufrufen, dort auf der zweiten Seite den Punkt "Funkt. d. Mitteltaste" aufrufen und mit "Fokus-Einstellung" belegen. Dann reicht's die Taste in der Mitte zu drücken und schon kann per Vierwegeschalter oder mittels der beiden Drehräder der Autofokuspunkt verschoben werden. Die Größe kann mit dem Drehrad um den Vierwegeschalter vergrößert oder verkleinert werden. Hier hätte ich mir übrigens wieder einen Touchscreen gewünscht. Die Positionierung des Autofokus-Feldes geht per Touchscreen deutlich flotter. Und wenn man dann noch die Touchpad-Funktion der GX7 einbauen würde, das wäre Spitze. Schade, dass Sony hier nicht die Technik aus der Handysparte adaptiert.

Da man mit einer solchen Kamera auch mal ganz gezielt arbeiten möchte, wird man sicher auch mit dem manuellen Fokus arbeiten. Beim manuellen Scharfstellen bietet die Alpha 7 II zwei Hilfen an: Die Vergrößerung und das sogenannte Peaking. All das muss im Menü aktiviert werden – im SETUP-Menü. Also: "MF-Unterstützung" auf "Ein", "Fokusvergröß.zeit" auf "5 Sek.", "Kantenanheb.stufe" auf "Mittel" oder "Hoch" und die "Kantenanheb.farbe" auf "Rot", "Gelb" oder "Weiß" – und schon geht's los. Kamera auf "MF" stellen und am Fokusring des Objektivs drehen. Schon geht die Kamera in die Vergrößerung und man gezielt scharf stellen. Ist die maximale Schärfe erreicht, wird an den Kanten ein Farbsaum gezeigt – das hilft sehr gut beim Scharfstellen. Reicht die Vergrößerung von 5,9fach nicht, kann mit einem Druck auf die mittlere Taste des Vierwegeschalters die Vergrößerung auf 11,7fach erhöht werden. Der Lupenausschnitt kann mit den beiden Drehrädern zusätzlich verschoben werden. So geht das manuelle Scharfstellen schnell und präzise – natürlich auch im elektronischen Sucher. 

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