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TOP 1 – Sensor, Videofunktionen und Ausstattung

Kommen wir nun zurück zum Sensor und den Videofunktionen. Wie bereits erwähnt, ist die Sony mit einem 24-Megapixel-APS-C-Sensor im Format 23,2 x 15,4 Millimeter ausgestattet. Wie gehabt, kann natürlich in JPEG und RAW aufgenommen werden – einzeln oder in Kombination. Als Bildformat kann sowohl das originäre 4:3-Format, als auch das TV-Foramt 16:9 gewählt werden und das in drei verschiedenen Auflösungen. Eine fehlt hier in meinen Augen allerdinge: die Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten. Die geringste 16:9-Auflösung beträgt 3008 x 1688, die mittlere 4240 x 2400 Bildpunkte. Alles keine Vielfache der Full-HD-Auflösung. Erstaunlich, wo sich doch gerade die Alphas für Videoaufnahmen besonders gut eignen. Warum eine solche Auflösung im Bereich Foto sinnvoll ist? Weil sich solche Aufnahmen perfekt in Videos integrieren lassen und 1:1 auf Full-HD-Fernsehern anzeigen lassen. Klar kann man die Auflösung runterrechnen, aber dabei wird interpoliert und das führt meist zu Qualitätsverlusten. Sinnvoll wäre hier in meinen Augen vor allem die 4k-Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten.Hier die wichtigsten Menüs im Überblick:

  • Sony Alpha 6000 (01) DateiformatSony Alpha 6000 (01) DateiformatSony Alpha 6000 (01) Dateiformat
  • Sony Alpha 6000 (02) Dateiformat DetailSony Alpha 6000 (02) Dateiformat DetailSony Alpha 6000 (02) Dateiformat Detail
  • Sony Alpha 6000 (03) AufnahmeeinstellungSony Alpha 6000 (03) AufnahmeeinstellungSony Alpha 6000 (03) Aufnahmeeinstellung
  • Sony Alpha 6000 (04) Aufnahmeeinstellung DetailSony Alpha 6000 (04) Aufnahmeeinstellung DetailSony Alpha 6000 (04) Aufnahmeeinstellung Detail
  • Sony Alpha 6000 (05) FilmSony Alpha 6000 (05) FilmSony Alpha 6000 (05) Film
  • Sony Alpha 6000 (06) Film ProgrammautomatikSony Alpha 6000 (06) Film ProgrammautomatikSony Alpha 6000 (06) Film Programmautomatik
  • Sony Alpha 6000 (07) Film Programmautomatik PSony Alpha 6000 (07) Film Programmautomatik PSony Alpha 6000 (07) Film Programmautomatik P
  • Sony Alpha 6000 (08) Film Programmautomatik ASony Alpha 6000 (08) Film Programmautomatik ASony Alpha 6000 (08) Film Programmautomatik A
  • Sony Alpha 6000 (09) Film Programmautomatik SSony Alpha 6000 (09) Film Programmautomatik SSony Alpha 6000 (09) Film Programmautomatik S
  • Sony Alpha 6000 (10) Film Programmautomatik MSony Alpha 6000 (10) Film Programmautomatik MSony Alpha 6000 (10) Film Programmautomatik M
  • Sony Alpha 6000 (11) PAL-NTSC-AuswahlSony Alpha 6000 (11) PAL-NTSC-AuswahlSony Alpha 6000 (11) PAL-NTSC-Auswahl
  • Sony Alpha 6000 (12) PAL-NTSC-Auswahl PALSony Alpha 6000 (12) PAL-NTSC-Auswahl PALSony Alpha 6000 (12) PAL-NTSC-Auswahl PAL

Wenn wir schon beim Thema Video sind: Die Alpha 6000 nimmt natürlich in Full-HD auf und – wie zu erwarten – in 50p beziehungsweise 60p. Mit welcher Frequenz aufgenommen wird, hängt von der eingestellten Fernsehnorm ab: PAL (50p) oder NTSC (60p). Die Datenrate beträgt dabei wie gehbat 28 Mbps, aufgenommen wird im AVCHD-Format. Schade, ich hatte gehofft, Sony würde hier nachlegen und die Datenrate auf 50 Mbps erhöhen. Neben 50p/60p stehen die Varianten 50i/60i mit 24 Mbps oder 17 Mbps zur Wahl sowie die Cinema-Einstellung 24p ebenfalls mit den Datenraten 24 oder 17 Mbps. Die gibt's allerdings nur in der Einstellung NTSC. Ist PAL eingestellt, gibt es 25 p mit den gleichen Datenraten. Die Umschaltung zwischen den Fernsehnormen geschieht im Setup-Menü wie oben in den Screenschots zu sehen.

Achtung: Beim Wechsel von der einen zur anderen Fernsehnorm muss die Speicherkarte formatiert werden. Bei dem Hinweis darauf, der auf dem Kontrollbildschirm eingeblendet wird, ist nicht ohne weiteres erkennbar, dass die Speicherkarte formatiert wird. Also nicht einfach mal schnell "OK" drücken, denn dann sind alle bisherigen Aufnahmen weg. 

Den größten Vorteil spielt die Alpha 6000 am HDMI-Ausgang aus: Der zeigt nämlich das Live-Bild. So lässt sich ein externer Monitor anschließen oder eine Datenbrille. Das ist vor allem für Videoaufnahmen wichtig und beim Copterfliegen, da so das Live-Bild als FPV-Signal (First-Person-View) zur Bodenstation übertragen werden kann.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings: An die Alpha 6000 kann kein externes Mikrofon angeschlossen werden – zumindest nicht über einen Standard-Mikrofon-Eingang. Auf den Zubehörschuh (Blitzschuh) der Kamera kann allerdings das Stereo-Mikrofon XYST1M (159 Euro) gesteckt werden. Der Aufnahmewinkel kann eingestellt werden und auf rund 120 Grad erweitert werden. 

Exkurz zu den Themen HD-Video, Bildwiederholfrequenz und Datenrate

HD (High Definition = Hohe Auflösung) ist heute der Standard. Und was heißt das? Die Videos haben eine Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten, dies entspricht Full-HD. Das ist die gleiche Auflösung, die moderne Flachbildfernseher haben. Zum Vergleich: die ersten Filmchen, die man mit Fotokameras machen konnte, hatten eine Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten, das entspricht 0,3 Megapixel. Die HD-Auflösung hat rund zwei Megapixel, das ist das knapp siebenfache. Und das sieht man natürlich auch in den Aufnahmen. Neben der Full-HD-Auflösung gibt es auch noch die einfache HD-Auflösung mit 1280 x 720 Bildpunkten. Achtung: Häufig wird bei Kameras für Videos in HD-Auflösung geworben. Meist ist dann aber nur die "kleine" HD-Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten gemeint. Der Unterschied zwischen Full-HD und normalem HD ist auf einem guten TV-Bildschirm deutlich sichtbar. Feine Details werden in der Full-HD-Auflösung besser wiedergegeben, feine Strukturen kommen besser zur Geltung.

Ein weiterer Unterschied liegt in der Bildwiederholrate – sprich: Wie häufig wird das Bild gespeichert. Das Maximum sind 50 beziehungsweise 60 Bilder pro Sekunde, auch Bildwiederholrate genannt. Um die Verwirrung noch weiter zu vergrößern: 50/60 Bilder pro Sekunde sind nicht gleich 50/60 Bilder pro Sekunde. Den kleinen aber feinen Unterschied macht der Buchstabe nach der Bildwiederholrate: "p" oder "i". Der Buchstabe "p" steht dabei für den Begriff progressive und "i" für interlaced. Und was bedeutet das nun? Bei 50p/60p nimmt die Kamera 50/60 mal pro Sekunde die volle HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten auf, das ist das Optimum was geht. Bei 50i/60i nimmt die Kamera zwar auch 50/60 Bilder pro Sekunde auf, allerdings jedesmal nur die halbe HD-Auflösung. Und wie muss ich mir das vorstellen? Das Bild besteht ja aus 1920 Bildpunkten nebeneinander und 1080 Bildzeilen. Im Modus Interlaced nimmt die Kamera beim jedem Bild immer nur jede zweite Zeile auf. Also: Beim ersten Bild werden die Zeilen 1, 3, 5, 7 usw. aufgenommen. Beim zweiten Bild die Zeilen 2, 4, 6, 8 usw. Für die Kamera bedeutet das schlicht und ergreifend: weniger Rechenarbeit, da nur die Hälfte der Daten verarbeitet werden muss. Und welchen Unterschied macht das für den Betrachter und die Bildqualität? Ein Unterschied zwischen 50p/60p und 50i/60i ist unter bestimmten Voraussetzungen sichtbar und zwar immer dann, wenn sich im Motiv Dinge befinden, die sich schnell bewegen. Denn dann passen die jeweiligen Halbbilder nicht mehr perfekt zueinander und man hat das Gefühl, das Bild ist minimal unscharf. Bei den Dingen, die sich schnell bewegen, können außerdem leichte Schlieren sichtbar sein. Bei Motiven, in denen sich nur wenig bewegt, ist der Unterschied zwischen "i" und "p" praktisch nicht sichtbar. Viele Kameras bieten die Möglichkeit, zwischen 50i und 25p zu wählen – so auch bei der Alpha 5000. Sprich: entweder macht die Kamera 50/60 Halbbilder pro Sekunde oder 25 Vollbilder pro Sekunde. Mein Tipp: Bei "schnellen" Motiven wählt man 50i/60i, bei ruhigen Motiven 25p.

Noch ein weiterer Parameter ist wichtig. Das ist die sogenannte Datenrate. Beim Aufnehmen des Videos werden die Filmdaten von der Kamera komprimiert. Das ist ähnlich wie beim Fotografieren das JPEG-Format. Die Komprimierung ist erforderlich, da die Datenmenge kaum zu handhaben wäre, wenn jedes Bild unkomprimiert – quasi im RAW-Format – gespeichert würde. So wie es keine einheitliche JPEG-Komprimierung gibt, gibt es auch keine einheitliche Video-Komprimierung. Zwar sind die Filme im sogenannten AVCHD-Format gespeichert und können problemlos wiedergegeben werden – wie bei JPEG-Bildern – dennoch unterscheiden sie sich in der Datenrate. Die wird in Megabit pro Sekunde (MBit/Sek. oder auch Mbps) angegeben. Je höher die Datenrate, um so weniger wurde das Ausgangsmaterial komprimiert und um so besser sollte die Qualität sein. Das Maximum liegt übrigens bei 50 MBit/Sek. Auch hier noch die Ergänzung: Ja es gibt Profi-Kameras, die das Bild unkomprimiert speichern und höhere Datenraten haben.

 

Wie gewohnt bietet die 6000er verschiedene Farbeinstellungen – Kreativmodus genannt: Standard, Lebhaft, Neutral, Klar, Tief, Hell, Porträt, Landschaft, Sonnenuntergang, Nachtszene, Herbstlaub, Schwarz/Weiß und Sepia, sowie sechs individuelle Einstellungen. Zusätzlich gibt es noch den "Bildeffekt". Zur Wahl stehen Spielzeugkamera, Pop-Farbe, Tontrennung Farbe, Retro-Foto, Soft High-Key, Teilfarbe, Hochkontrast-Monochrom, Weichzeichner, HDR Gemälde, sattes Monochrom, Miniatur Auto, Wasserfarbe und Illustration. Alle Farbeinstellungen und Bildeffekte können zusätzlich individuell angepasst werden. Hier noch Übersicht über die Kameramenüs:

Kamera-Menü

  • Sony Alpha 6000 Kamera-Menue 1Sony Alpha 6000 Kamera-Menue 1Sony Alpha 6000 Kamera-Menue 1
  • Sony Alpha 6000 Kamera-Menue 2Sony Alpha 6000 Kamera-Menue 2Sony Alpha 6000 Kamera-Menue 2
  • Sony Alpha 6000 Kamera-Menue 3Sony Alpha 6000 Kamera-Menue 3Sony Alpha 6000 Kamera-Menue 3
  • Sony Alpha 6000 Kamera-Menue 4Sony Alpha 6000 Kamera-Menue 4Sony Alpha 6000 Kamera-Menue 4
  • Sony Alpha 6000 Kamera-Menue 5Sony Alpha 6000 Kamera-Menue 5Sony Alpha 6000 Kamera-Menue 5
  • Sony Alpha 6000 Kamera-Menue 6Sony Alpha 6000 Kamera-Menue 6Sony Alpha 6000 Kamera-Menue 6
  • Sony Alpha 6000 Kamera-Menue 7Sony Alpha 6000 Kamera-Menue 7Sony Alpha 6000 Kamera-Menue 7

Einstell-Menü

  • Sony Alpha 6000 Einstell-Menue 1Sony Alpha 6000 Einstell-Menue 1Sony Alpha 6000 Einstell-Menue 1
  • Sony Alpha 6000 Einstell-Menue 2Sony Alpha 6000 Einstell-Menue 2Sony Alpha 6000 Einstell-Menue 2
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  • Sony Alpha 6000 Einstell-Menue 6Sony Alpha 6000 Einstell-Menue 6Sony Alpha 6000 Einstell-Menue 6

Wiedergabe-Menü

  • Sony Alpha 6000 Wiedergabe-Menue 1Sony Alpha 6000 Wiedergabe-Menue 1Sony Alpha 6000 Wiedergabe-Menue 1
  • Sony Alpha 6000 Wiedergabe-Menue 2Sony Alpha 6000 Wiedergabe-Menue 2Sony Alpha 6000 Wiedergabe-Menue 2

Setup-Menü

  • Sony Alpha 6000 Setup-Menue 1Sony Alpha 6000 Setup-Menue 1Sony Alpha 6000 Setup-Menue 1
  • Sony Alpha 6000 Setup-Menue 2Sony Alpha 6000 Setup-Menue 2Sony Alpha 6000 Setup-Menue 2
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  • Sony Alpha 6000 Setup-Menue 6Sony Alpha 6000 Setup-Menue 6Sony Alpha 6000 Setup-Menue 6

Wieder mit an Bord ist ein WiFi-Modul, inklusive NFC-Chip für die schnelle Kopplung mit dem Smartphone. Über die WiFi-Verbindung lassen sich Fotos zwischen Kamera und Smartphone oder TV-Gerät versenden. Alternativ auch an einen Computer. Auf den ersten Blick scheint es jedoch keine Fernbedienung per Smartphone zu geben. Mit einem Trick geht das allerdings doch: Man muss in das Menü in den Bereich "Applikation" gehen und dort in der Liste die Applikation "Smart Remote eingebettet" aufrufen. Dann wie gewohnt mit dem Handy koppeln – NFC oder WLAN-Code eingeben – und schon kann's losgehen. Allerdings lässt sich kaum etwas auf dem Handy einstellen, eigentlich nur die Belichtungskorrektur und natürlich das Auslösen. Weder Zoomen, noch können die Bildstile oder Kreativfilter geändert werden oder andere Belichtungsprogramme gewählt werden, Nicht mal Blende oder Belichtungszeit lassen sich vom Smartphone aus einstellen. Nicht mal der Wechsel zu einer Videoaufnahme ist aus der Ferne möglich – schade, hier hat Mitbewerber Panasonic deutlich die Nase vorn.

Noch mal ein Satz zu den Kreativmodi und Bildeffekten. Die können zum größten Teil auch beim Filmen verwendet werden. Lediglich einige Bildeffekte können bei Videoaufnahmen nicht genutzt werden: Weichzeichner, HDR Gemälde, sattes Monochrom, Miniatur Auto, Wasserfarbe und Illustration. Zu erkennen ist das allerdings erst, wenn man das Programmwahlrad auf die Filmfunktion gestellt hat. Dann lassen sich die verschiedenen Belichtungsprogramme einstellen. Allerdings ist die Wahl der Programme etwas versteckt im Menü: Im Aufnahmemenü (Kamerasymbol) auf der sechsten Seite unter dem Punkt "Film". Hier kann zwischen P (Programm), A (Blendenpriorität), S (Zeitpriorität) und M (Manuell) gewählt werden.

Kommen wir zur Handhabung der Kamera. Ein für mich sehr wichtiger Punkt, denn was bringt mir die die beste Kamera, wenn sie nicht gut in der Hand liegt und sich nicht einfach und schnell bedienen lässt. Obwohl die 6000er nicht sehr groß ist, liegt sie gut in der Hand. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass kompakte Kameras zwar leicht und klein sind, allerdings nicht wirklich gut zu meinen großen Händen passen. Umso positiver überrascht bin ich von der Haptik der neuen Sony. Der Griff ist gut ausgeformt und die Oberfläche fühlt sich angenehm an. Sie gibt genügend Halt und ist dabei weder zu rutschig, noch zu "klebrig". Sowohl das Programmwahlrad, als auch das Drehrad rechts auf der Kameraoberseite, lassen sich gut erreichen.

Auch die anderen Bedienelemente liegen in Griffweite. Das sind die Blitztaste, mit der der Blitz ausgeklappt wird. Daneben die Menütaste und AEL-Taste (Auto-Exposure-Lock = Speicherung der Belichtung). Darunter die Funktionstaste, mit der eine Art Quick-Menü aufgerufen wird. Es folgt das große Kombidrehrad mit Vierwegeschalter und OK-Taste in der Mitte. Darunter dann die Wiedergabetaste und daneben die Custom-2-Taste. Vorne neben dem Auslöser befindet sich die Custom-1-Taste. 

Bis auf die Wiedergabe-, Menü- und Blitztaste, sowie die obere Taste des Vierwegeschalters lassen sich alle Tasten im Menü individuell belegen. Wobei die Fn-Taste nicht direkt verändert werden kann, aber die einstellbaren Funktionen. Drückt man die Fn-Taste, werden auf dem Kontrollmonitor zwei Reihen zu je sechs Funktionen angezeigt und genau die lassen sich wählen. Sämtliche Einstellungen werden im Einstellmenü (kleines Zahnrad) auf der sechsten Seite angepasst. Hier gleich der erste Menüpunkt "Funkt.menü-Einstlb." legt fest, welche Einstellungen im Funktionsmenü angezeigt werden sollen. Zur Wahl stehen hier 25 Punkte. Die übrigen Tasten werden unter dem Menüpunkt "Key-Benutzereinstlg." konfiguriert. Damit nicht genug: Auch die Funktionen der Drehräder sowie der Movietaste können hier im Menü eingestellt werden. Mir gefallen die Möglichkeiten sehr gut, da ich so die Alpha 6000 genau so einstellen und konfigurieren kann, wie ich es benötige. So lässt sich beispielsweise die Umschaltung von manuellem Fokussieren und Autofokus direkt auf eine Taste legen. Eine Funktion vermisse ich übrigens bei all den Punkten: Eine elektronische Wasserwaage. Wie auch bei der kleinen 5000er fehlt die leider.

Apropos 5000er: Wie schon bei dieser Alpha, hat auch die 6000 die Menüstruktur der SLTs bekommen. Das alte NEX-Menü ist damit genau wie der Name Geschichte. Mir gefällt das sehr gut, denn ich fand das NEX-Menü eher verwirrend. Insgesamt geht die Navigation per Vierwegeschalter und Drehrad flott von der Hand. 

Noch eine Anmerkung zu den verschiedenen Fokus-Varianten. Wie gehabt kann zwischen Einzel-Autofokus (AF-S), kontinuierlichem Autofokus (AF-C), manuellen Autofokus (MF) und direktem manuellen Autofokus (DMF) gewählt werden. Dazu kommt nich die Einstellung AF-A, bei der die Kamera selbstständig je nach Motiv zwischen AF-S und AF-C wählt. Zusätzlich lassen sich verschiedene Autofokus-Feld-Varianten wählen. Am interessantesten für den ambitionierten Fotografen ist der flexible Spot. Der kann in drei Größen gewählt werden und per Vierwegeschalter frei auf dem Motiv bewegt werden. So kann man gezielt die Schärfe auf genau den Teil des Motivs legen, der scharf abgebildet werden soll. Insgesamt finde ich die Varianten sehr gut – gäbe es dann noch den Touchscreen ... ja, ja, ich höre ja schon auf. Dennoch, in Verbindung mit dem schnellen Autofokus macht die Arbeite mit der Alpha 6000 viel Spaß. Und genau um den Autofokus und sein Tempo geht's jetzt.

Bevor's an die Bildqualität geht, abschließend noch ein Wort zur Geschwindigkeit. Der Autofokus der 6000er ist wirklich beeindruckend schnell. Ich hatte die Möglichkeit das Tempo mit einer NEX6 und NEX7 zu vergleichen. Und da ist der Unterschied wirklich deutlich zu spüren: Die Alpha 6000 legt ein beeindruckendes Tempo vor. Point-and-Shoot ist damit überhaupt kein Problem und die Aufnahmen sind knackscharf. Klasse: Selbst bei geringer Beleuchtung fokussiert die Kamera flott und präzise. Neben der Einzelaufnahme gibt es noch die Serienbildfunktion. Auch da ist die Alpha 6000 beeindruckend schnell: In der höchsten Geschwindigkeit legt die Sony mit 10 Bildern pro Sekunde ein flottes Tempo vor. Selbst mit einer normal schnellem SD-Speicherkarte mit 45 Mb/s schafft die Kamera das für gute vier Sekunden, bevor das Tempo runtergeht. Mit von der Partie sind wieder verschiedene Optionen für Belichtungsreihen.

Nun aber genug und zur Bildqualität …

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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