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TOP 1 – Die Bedienung und Menüs

Fangen wir mit den Menüs an. Das Menü der NX300 wird entweder per Druck auf die Menü-Taste aufgerufen oder per Fingertipp auf das Wort "MENU" unten links auf dem Kontrollbildschirm. Mir gefällt das Menü sehr gut, da es klar strukturiert und übersichtlich ist. Es ist in vier Hauptpunkte gegliedert: Aufnahme (Symbol Kamera), Video (Symbol Videokamera), Einstellungen (Symbol Kopf) und System (Symbol Zahnrad). Klasse: Das gesamte Menü kann nicht nur per Vierwege-Tasten gesteuert werden, sondern auch per Touchscreen. Selbst das Scrollen innerhalb von Listen geht flott und problemlos. Wer möchte, kann sich zu jedem Punkt des Menüs einen kurzen Hilfetext ein blenden lassen. Dazu muss im System-Menü (Symbol kleines Zahnrad) der Menüpunkt "Anzeige Hilfsanleitung" auf "Einblenden" gestellt werden. 

Das Aufnahme-Menü

Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Menüpunkte. Unter dem Punkt "Fotogröße" kann zwischen drei verschiedenen Formaten – 3 : 2, 16 : 9 und 1 : 1 – und jeweils vier Auflösungen gewählt werden. Klasse: Im 16 : 9-Format kann die originäre HDTV-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten gewählt werden. Die maximale Auflösung gibt es im 3 : 2-Format mit 5472 x 3648 Bildpunkten, entsprechend 20 Megapixeln. Beim Punkt "Qualität" kann zwischen drei JPEG-Qualitäten und dem RAW-Format gewählt werden – natürlich auch die Kombination aus RAW und JPEG. Weiter geht's mit der Einstellung der ISO-Empfindlichkeit. Die kann natürlich auch schneller über die Fn-Taste oder iFn-Taste am Objektiv eingestellt werden. Die Empfindlichkeit geht von ISO 100 bis ISO 25600. Wichtig: Ist unter dem Menüpunkt "Dynamikbereich" die Funktion "HDR" gewählt, ist die höchste ISO-Empfindlichkeit ISO 3200. Nächster Punkt ist der "Weißabgleich". Neben den Standard Auto-Weißabgleich, Tageslicht, Wolkig, Glühlampe, Blitz und diversen Leuchtstofflampen, kann der Weißabgleich auch individuell einstellt werden. Entweder per Messung auf eine weiße Fläche unter dem Punkt "Benutzerdef." oder "Farbtemperatur". Bei "Farbtemperatur" können Werte zwischen 2500 und 10000 Kelvin gewählt werden. Die Einstellung erfolgt jeweils mit einem Klick auf die obere Taste des Vierwegeschalters oder einem Fingerzeig den Punkt "Einstellen" unten rechts auf dem Touchscreen. Bei den übrigen Weißabgleich-Einstellungen kann so die individuelle Farbabstimmung gemacht werden.

Unter dem Punkt "Bildassistent" können verschiedene Farbstimmungen gewählt werden: Standard, Lebhaft, Porträt, Landschaft, Natur, Retro, Kühl, Moderat, Klassisch sowie drei benutzerdefinierte Einstellungen. Bei allen Punkten kann durch einen Druck auf die obere Taste des Vierwegeschalters oder einem Fingertipp auf "Einstellen" die präzise Abstimmung individuell festgelegt werden. Dabei lassen sich Farbe, Sättigung, Schärfe und Kontrast bestimmen. Leider fehlt in der Reihe noch die Einstellung "Monochrom" für Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Auch die Reduzierung der Sättigung reicht nicht, um ein Schwarz-Weiss-Foto zu gestalten. Auch meine weitere Suche in den Einstellungen der NX300 führt zu keinem Erfolg: Schwarz-Weiß scheint die Samsung nicht zu kennen – schade, denn gerade dieser Bildstil ist gerade wieder in Mode gekommen. 

Nachtrag: Ein freundlicher Leser hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es diesen Modus doch gibt. Und zwar unter dem oben erwähnten Punkt "Bildassistent" gibt es unter "Klassisch" die weitere Einstellung Schwarz-Weiß. Irgendwie muss ich das wohl übersehen haben.

Die Wahl des Autofokus-Modus gibt's unter dem Menüpunkt "AF-Modus". Lasst euch übrigens nicht verwirren, wenn der Punkt "MF - Manueller Fokus" ausgegraut ist. Die Umstellung zwischen MF und AF wird an den Objektiven per kleinem Schalter gemacht. Beim Autofokus-Modus wird zwischen Einzel und Kontinuierlich gewählt. Letzterer sollte dann gewählt werden, wenn Motive aufgenommen werden sollen, in denen sich etwas bewegt. Die Kamera beginnt mit der Verfolgung, sobald der Auslöser halb gedrückt wird. Ist eine der Autofokus-Varianten gewählt, kann unter dem Punkt "AF-Bereich" festgelegt werden, wie der Autofokuspunkt festgelegt werden soll. Zur Wahl stehen Auswahl-AF, Mulit-AF, Gesichtserkennung und Selbstporträt AF. Dabei sollte allerdings erwähnt werden, dass die einfachste Art des Fokussierens der Touch-Autofokus ist. Dabei wird einfach mit dem Finger auf den Punkt des Displays getippt, der scharf abgebildet werden soll. Je nach Einstellung löst die NX300 dann auch gleich aus. Das kann im nächsten Menüpunkt "Touch-AF" gewählt werden. Hier stehen zur Wahl Touch-AF, Tracking-AF und One-Touch Aufnahme. Letzterer Punkt ist der, bei dem die Kamera nicht nur auf den "berührten" Punkt scharf stellt, sondern auch gleich auslöst. Soll die NX300 nur fokussieren, dann ist die Wahl Touch-AF passend. Beim Tracking-AF versucht die Kamera ein anvisiertes Bildelement zu verfolgen. Und so geht's: Tracking-AF wählen, mit dem Finger auf das Bildelement tippen, das verfolgt werden soll, ein kleiner Doppelrahmen erscheint und sobald man die Kamera bewegt, oder sich das Bildelement bewegt, wandert der Rahmen über den Kontrollmonitor und verfolgt den Bildteil. Hierauf fokussiert die Kamera dann scharf. Der Rahmen kann jederzeit per Fingerzeig neu positioniert werden. Bei ein paar Versuchen mit sich nicht zu schnell bewegenden Bildteilen hat das gut geklappt.

Nicht immer möchte man dem Autofokus das Feld überlassen, sondern auch mal manuell fokussieren. Dazu einfach am Objektiv den Schalter auf MF stellen. Nun am Fokusring drehen und schon wird das Bild vergrößert. Vorausgesetzt unter dem Menüpunkt "MF-Hilfe" ist entweder 5x vergrößern oder 8x vergrößern gewählt. Ist außerdem unter dem Punkt "Farbe manueller Fokus" bei der Stufe einer der Punkte Hoch, Normal oder Niedrig gewählt, werden kontrastreiche Kanten mit einem feinem Farbsaum gekennzeichnet. Mit welcher Farbe wird unter dem Punkt "Farbe" des Menüs "Farbe manueller Fokus" festgelegt. Diese auch Peaking genannte Funktion erleichtert das manuelle Scharfsellen erheblich. Einen Haken hat die Sache allerdings: Der Bereich der beim manuellen Fokussieren vergrößert wird, kann nicht festgelegt werden. Es ist immer der mittlere Bereich des Bildes, der vergrößert wird. Schade, denn so fällt eine gezielte Fokussierung auf ein bestimmtes Bildelement recht schwer. Ist die Kamera beispielsweise auf einem Stativ und man möchte auf ein Bildteil links manuell fokussieren, so muss man nach dem Fokussieren die Kamera noch mal bewegen. Bei Kameras wie der Panasonic DMC-G6 oder Olympus E-P5 kann der Lupenbereich zum manuellen Fokussieren beliebig verschoben werden. Nachtrag: Beim Herumspielen mit der Kamera habe ich herausgefunden, dass man mit der Einstellung "DMF" - "Einblenden" (Einstell-Menü (kleiner Kopf)) einen ähnlichen Effekt erzielen kann. So geht's: Kamera auf Autofokus stellen, AF-Bereich auf "Auswahl-AF", DMF auf "Einblenden", Touch-AF auf "Touch-AF" und MF-Hilfe auf "5x oder 8x vergrößern". Nun einfach mit dem Finger auf den Bereich tippen auf den fokussiert werden soll. Den Auslöser antippen und die NX300 stellt darauf scharf. Nun am manuellen Fokusring des Objektivs drehen und der Ausschnitt wird vergrößert angezeigt und man kann präzise darauf Fokussieren.

Der nächste Menüpunkt ist ein wenig verwirrend. Er heißt "Führungsmodus Display". Was er bedeutet? Am einfachsten lässt sich das in der Belichtungseinstellung "P - Programmmodus" erklären. Ist der eingeschaltet, versucht die Kamera immer die korrekten Belichtungswerte von Belichtungszeit und Blende zu wählen. Auf dem Display wird das Bild entsprechend korrekt angezeigt. Wird nun eine Belichtungskorrektur gewählt, ob plus oder minus, wird das Bild heller oder dunkler belichtet. Nun gibt es Kameras, die auf dem Display diese Belichtungskorrektur anzeigen, in dem das Bild heller oder dunkler wird. Andere Kameras machen das nicht, da bleibt das Bild immer gleich hell und ein kleiner Balken zeigt an, ob über- oder unterbelichtet wird. Erst nach der Aufnahme kann genau kontrolliert werden, wie das Ergebnis aussieht. Bei der Samsung stehen beide Funktionen zur Verfügung. Steht der Menüpunkt "Führungsmodus Display" auf "Aus", werde die Belichtungskorrekturen angezeigt. Sprich bei einer Plus-Korrektur wird das Bild heller, bei einer Minus-Korrektur dunkler. Möchte man das nicht, wählt man die Einstellung "Einblenden". 

Unter dem Punkt "OIS (Anti-Verwackeln)" kann gewählt werden, wie der Bildstabilisator arbeiten soll. Zur Wahl stehen "Aus", "Modus 1" bei dem der Stabi erst aktiv ist, wenn der Auslöser angetippt wird, oder "Modus 2", bei dem der Stabi immer arbeitet. Soll Strom gespart werden, sollte man "Modus 1" wählen. Arbeitet man mit großen Telebrennweiten, kann es von Vorteil sein, die Variante "Modus 2" zu wählen, da man dann immer schon das stabilisierte Bild sieht. 

Nun geht's an die verschiedenen Serienbild-Modi unter dem Menüpunkt "Verschluss Modi". Zwei Serienbildgeschwindigkeiten stehen zur Wahl: "H = Hoch" mit gut acht Bildern pro Sekunde und "N = Normal" mit rund fünf Bildern pro Sekunde. In beiden Modi macht die NX300 rund zehn bis zwölf Bilder in der schnellen Geschwindigkeit, bis das Tempo reduziert wird. Neben diesen beiden Geschwindigkeiten gibt es einen sogenannten Burst-Modus, "Burst-Signal" genannt. Hier kann man über "Einstellen" oder mit einem Klick auf die oberer Taste des Vierwegsschalters zwischen den Geschwindigkeiten 10, 15 oder 30 Bilder pro Sekunde wählen. Allerdings wird dabei die Auflösung auf 2736 x 1824 Bildpunkte reduziert. Der Burst-Modus kann für eine Dauer von ein bis zwei Sekunden genutzt werden. Hinweis: Ist der Burst-Modus gewählt, kann die "Fotogröße" nicht mehr eingestellt werden. Ebenfalls unter dem Punkt "Verschluss Modi" ist der Selbstauslöser. Wird der Punkt in der Auswahl angeklickt, kann man mit einem Fingertipp auf "Einstellen" eine Vorlaufzeit zwischen zwei und 30 Sekunden wählen. Es folgen drei Belichtungsreihen-Varianten (Bracketing): Belichtung, Weißabgleich und Bild-Effekt. Problem dabei: Es sieht so aus, als könne man das Bracketing nicht gezielt einstellen. Normalerweise gibt es in den Menüs einen Pfeil nach oben (Burst-Signal, Selbstauslöser), um die Werte einstellen zu können. Hier gibt's das nicht. Mit etwas Sucherei findet man es dann aber doch im Einstell-Menü (kleiner Kopf) unter dem Punkt "Belichtungsreihe Einstellung". Hier lassen sich die drei Bracketing-Varianten gezielt wählen. Schade, dass Samsung bei der Bracketing-Funktion nicht konsequent ihre Menüstruktur umgesetzt hat und diese Einstellung direkt beim Punkt "Verschluss Modi" hat – beim Burst-Signal und Selbstauslöser ist es ja auch so.

Letzter Punkt in diesem Menü ist die "Belichtungsmessung". Hier kann wie bei den meisten Kameras zwischen Mulit, Spot und Zentrum gewählt werden. 

Das Video-Menü

Die wichtigsten beiden Punkte kommen gleich zu Beginn: "Videoformat" und "Filmqualität". Bei der Filmqualität kann zwischen Normal und HQ = High Quality gewählt werden. Unterschiedliche Dateiformate wie AVCHD und MP4 stehen nicht zur Wahl. Die NX300 nimmt immer im AVCHD-Format mit H.264-Kompression auf. Bei den Videoformaten kann bei voller HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten zwischen 50p und 25p gewählt werden. Gleiches gilt für die kleine HD-Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten. Daneben gibt es noch die klassische VGA-Auflösung mit 640 x 480 Bildpunkten und eine noch geringere mit 320 x 240 Bildpunkten. Zusätzlich hat die Samsung noch ein sehr ungewöhnliches Format mit der Auflösung von 1920 x 810 Bildpunkten bei einer Aufnahmefrequenz von 24p. Das Format entspricht in etwas dem Cinamaskop-Kino-Format von 2,35 : 1. Auf normalen 16:9-Fernsehern sind dann oben und unten schwarze Balken zu sehen.

Unter dem Punkt "Multi-Bewegung" können Zeitraffer- und Zeitlupen-Einstellungen gewählt werden. Bei Zeitraffer kann zwischen 5facher, 10facher und 20facher Geschwindigkeit gewählt werden. Für die Zeitlupe stehen die 0,5fache und 0,25fache Geschwindigkeit zur Verfügung. Die können allerdings nur bei einem Videoformat von 25p (0,5fach) oder VGA-Auflösung (0,25fach) eingestellt werden. Der Ton wird in diesen Geschwindigkeiten nicht aufgenommen.

Deswegen ist dann auch der übernächste Menüpunkt "Ton" ausgegraut. Ist eine normale Geschwindigkeit gewählt, kann hier die Tonaufnahme ein- ("Einblenden") oder ausgeschaltet ("Aus") werden. Gleiches gilt für den nächsten Menüpunkt "Windgeräuschreduktion". Für die Verbesserung der Tonqualität kann das externe Stereo-Mikrofon ED-EM10 (99 Euro) angeschlossen werden. 

Einen netten Effekt gibt es vor dem Menüpunkt "Ton", den "Fader". Hier kann festgelegt werden, ob eine Videoaufnahme ein-, aus- oder ein- und ausgeblendet werden soll. Dabei erfolgt die Blende immer aus schwarz und zu schwarz.

Eine Videoaufnahme kann jederzeit gestartet werden. Dazu wird einfach die Videoaufnahme-Taste oben rechts auf der Rückseite der Kamera gedrückt. Achtung: Das Format springt dann ins 16 : 9-Videoformat um und der Bildausschnitt verändert sich entsprechend. Tipp: Soll das umgangen werden, empfiehlt es sich vorher schon das Foto-Aufnahmeformat von 16 : 9 zu wählen.

Das Einstell-Menü

Die einzelnen Punkte im Einstellmenü sind in der meist selbsterklärend. Deswegen gehe ich nur auf die wichtigsten ein. Bei der Rauschreduktion können die Einstellungen für hohe ISO-Werte "Hohe ISO-RR" und Langzeitbelichtungen "Langzeit-RR" getrennt eingestellt werden. Den Punkt "Belichtungsreihe Einstellung" hatte ich bereits erwähnt, ebenso den Punkt "DMF" - direkter manueller Fokus. Unter dem Punkt "Verzeichnung korrigieren" kann festgelegt werden, ob Abbildungsfehler von Objektiven automatisch korrigiert werden sollen.

Bereits erwähnt hatte ich die iFn-Taste an einigen Objektiven. Unter dem Menüpunkt "iFn-Anpassung" kann man zwischen drei Werten wählen, die nacheinander beim Drücken der iFn-Taste erscheinen sollen. So kann man sich beispielsweise die Belichtungskorrektur "EV", die ISO-Einstellung "ISO" und den Weißabgleich auf die iFn-Taste legen. Diese Werte lassen sich dann nacheinander aufrufen und einstellen.

Die Menüpunkte "Benutzerdef. Anzeige" und "Tastenzuordnung" sind selbsterklärend. Ebenso der nächste Punkt "Rasterlinien". 

Etwas verwirrend ist der Punkt "AF-Anzeige". Hier geht es nicht um die Anzeige des Autofokus-Feldes, sondern um das ein- und ausschalten des AF-Hilfslichts. Das befindet sich an der Kameravorderseite im Bereich des Auslösers. Ist nur wenige Umgebungslicht vorhanden, geht das grüne Licht an, damit der Autofokus besser arbeiten kann. Soll das Licht nicht angehen, um nicht zu stören, muss der Punkt "AF-Anzeige" auf "Aus" stehen.

 

 

 

Das System-Menü

Wie schon beim Einstell-Menü sind auch hier die meisten Punkte selbsterklärend. Wer die Kamera neu hat, sollte den Menü-Punkt "Anzeige Hilfsanleitung" auf "Einblenden" stellen, da dann für alle Menüpunkte kurze und hilfreiche Erklärungen eingeblendet werden. 

  • Samsung NX300 Menue System 1Samsung NX300 Menue System 1Samsung NX300 Menue System 1
  • Samsung NX300 Menue System 2Samsung NX300 Menue System 2Samsung NX300 Menue System 2
  • Samsung NX300 Menue System 3Samsung NX300 Menue System 3Samsung NX300 Menue System 3
  • Samsung NX300 Menue System 4Samsung NX300 Menue System 4Samsung NX300 Menue System 4
  • Samsung NX300 Menue System 5Samsung NX300 Menue System 5Samsung NX300 Menue System 5

Unter dem Punkt "Videoausgang" kann man zwischen PAL und NTSC wählen. Ist dort NTSC eingestellt, verändern sich die Videoformate. Statt 50p steht dann 60p zur Verfügung und statt 25p dann 30p. Da die meisten modernen Fernseher auch das NTSC-Format erkennen und wiedergeben, kann man so die höchst mögliche Bildwiederholrate nutzen. Vergewissert euch aber vorher, ob euer Fernseher auch tatsächlich NTSC wiedergeben kann. Auf der sicheren Seite – gerade wenn die Videos auch auf anderen Fernsehern wiedergegeben werden sollen – seid ihr mit dem PAL-Format.

Soviel zu dem Menü und den Einstellmöglichkeiten der NX300.

Das Programmwahlrad

Noch ein Wort zum Programmwahlrad und den Einstellungen. Neben den Standards P = Programm, A = Aperture = Blendenvorwahl, S = Shutter = Belichtungszeitvorwahl und M = manuelle Wahl von Belichtungszeit und Blende, gibt es die Einstellungen Auto, Wi-Fi, Smart und Blendenprioritätsmodus. Ist "Auto" gewählt, übernimmt die Kamera alle Einstellungen automatisch. Hier musst du dich um nichts kümmern. Unter dem Punkte "Wi-Fi" geht's um die drahtlose Verbindung mit allen möglichen Geräten. Mehr dazu in einem der nächsten Kapitel. 

Der Punkt "Smart" ist nichts anderes, als bei anderen Kameras die Motivprogramme. Zur Wahl stehen: Schönes Porträt, Bestes Gesicht, Landschaft, Makro, Momentaufnahme, Farbfülle, Panorama, Wasserfall, Silhouette, Sonnenuntergang, Nacht, Feuerwerk, Leuchtspuren und Kreative Aufnahme. Die meisten Motivprogramm sind verständlich. Einige weniger verständliche erkläre ich kurz.
- Momentaufnahme: Die Kamera wählt eine möglichst kurze Belichtungszeit, um das Motiv einzufrieren.
- Farbfülle: Die Kameras nimmt mehrere Fotos auf und fügt sie zu einer Art HDR-Aufnahme zusammen. 
- Wasserfall: Die Belichtungszeit wird verlängert, damit das Wasser auf der Aufnahme unscharf wird und "fließt".
- Silhouette: Es wird so stark abgeblendet, dass eine Gegenstand im Vordergrund wie eine Silhouette aussieht.
- Leuchtspuren: Die Belichtungszeit wird deutlich verlängert, so dass Leuchtspuren sichtbar werden, beispielsweise von den Scheinwerfern vorbeifahrender Fahrzeuge.
- Kreative Aufnahme: Die Kamera wählt das passende Motivprogramm automatisch, für ein best mögliches Ergebnis.

  • Samsung NX300 Menue Wahlrad (1) ProgrammSamsung NX300 Menue Wahlrad (1) ProgrammSamsung NX300 Menue Wahlrad (1) Programm
  • Samsung NX300 Menue Wahlrad (2) ZeitautomatikSamsung NX300 Menue Wahlrad (2) ZeitautomatikSamsung NX300 Menue Wahlrad (2) Zeitautomatik
  • Samsung NX300 Menue Wahlrad (3) BlendenautomatikSamsung NX300 Menue Wahlrad (3) BlendenautomatikSamsung NX300 Menue Wahlrad (3) Blendenautomatik
  • Samsung NX300 Menue Wahlrad (4) ManuellSamsung NX300 Menue Wahlrad (4) ManuellSamsung NX300 Menue Wahlrad (4) Manuell
  • Samsung NX300 Menue Wahlrad (5) BlendenprioritaetsmodusSamsung NX300 Menue Wahlrad (5) BlendenprioritaetsmodusSamsung NX300 Menue Wahlrad (5) Blendenprioritaetsmodus
  • Samsung NX300 Menue Wahlrad (6) SmartSamsung NX300 Menue Wahlrad (6) SmartSamsung NX300 Menue Wahlrad (6) Smart
  • Samsung NX300 Menue Wahlrad (7) WiFiSamsung NX300 Menue Wahlrad (7) WiFiSamsung NX300 Menue Wahlrad (7) WiFi
  • Samsung NX300 Menue Wahlrad (8) AutoSamsung NX300 Menue Wahlrad (8) AutoSamsung NX300 Menue Wahlrad (8) Auto

Am wenigsten verständlich ist der Punkt "Blendenprioritätsmodus". Hier geht es vereinfacht ausgedrückt darum, den Schärfentiefebereich zu verändern. Drückt man in dieser Einstellung auf die iFn-Taste am Objektiv erscheint die Anzeige "Depth" mit den Punkten "Defokussieren" und "Scharfgestellt". Schiebt man den Regler per Fingerzeig oder Dreh am oberen kleinen Rad auf "Defokussieren", wird eine große Blendenöffnung gewählt = geringe Schärfentiefe. Stellt man den Regler auf "Scharfgestellt", wählt die NX300 eine kleine Blendenöffnung = große Schärfentiefe. Im Prinzip ist das nichts anders, als das Belichtungsprogramm "A", nur dass die Samsung andere Begriffe wählt. Denn auch in der Einstellung "A" kann ich die Blende entsprechend verändern und damit einen großen oder kleinen Schärfentiefebereich erzielen.

Die Bedienung

Viele Worte muss man über die Bedienung nicht verlieren. Die Menüs sind – wie schon gesagt – gut strukturiert, übersichtlich und gut lesbar. Klar ein paar Ausrutscher gibt's, aber die hat man schnell drauf. Was den ganzen Einstellkram anbelangt, ist man schnell mit den Knöpfen und Rädchen vertraut. Praktisch ist die Fn-Taste, mit der man die wichtigsten Kameraeinstellungen aufruft (Foto links) und dann per Fingerzeig oder Vierwegetasten wählen und verändern kann. Ist man in den Einstellungen P, A, S oder M wird am oberen Drehrad der entsprechende Wert eingestellt mit einem Druck auf die +/--Taste entweder die Belichtungskorrektur gemacht (P, A und S) oder der andere Wert eingestellt. Praktisch außerdem die iFn-Taste, mit der sich die drei wichtigsten Einstellungen direkt aufrufen lassen. Die NX300 ist nicht mit Funktionen überfrachtet, aber hat alle wichtigen an Bord. 

 

 

 

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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