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TOP 1 – Die Ausstattung 

Das Erste, was mir auffällt: Die XZ-10 hat keinen manuellen Fokus. Es gibt nur die Einstellungen S-AF – Einzelautofokus – und Super-Makro. Es gibt weder die Einstellung kontinuierlicher Autofokus – C-AF – noch manueller Fokus. Ich bin der Meinung, auf das manuelle Einstellen der Schärfe kann man gut verzichten – zumindest bei so einer Kamera. Ich finde das viel zu fummelig und dank des Touch-Fokus – der bei der XZ-10 sehr präzise arbeitet – brauch ich den manuellen Fokus nicht. Etwas anders sieht's da schon beim kontinuierlichen Fokus aus. Möchte man bewegte Motive aufnehmen, kann der hilfreich sein. Allerdings: Da der Sensor der Olympus recht klein ist, ist der Schärfentiefe-Bereich recht groß. Will heißen: Auch nur mit dem Einzelautofokus gibt die XZ-10 auch in solchen Situationen eine gute Figur ab. Und seien wir ehrlich: Für wirklich kritische Situationen, sind solche Kameras eh nicht gemacht. Wer hofft, damit top Sportaufnahmen zu machen oder glaubt, seinen rasenden Hund in jeder Situation knackscharf ablichten zu können, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Selbst für Profikameras sind solche Situationen eine echte Herausforderung und die Königsdisziplin.

Obwohl die Olympus keinen AF-C hat, gibt's eine Serienbildfunktion. In der macht die XZ-10 so knapp fünf Bilder pro Sekunde. Ist eine entsprechende schnelle Speicherkarte eingelebt – mindestens Class 10 mit 20 MB/s. – dann haut die Kamera reihenweise Bilder weg. Laut Handbuch sollen es 200 sein, ich hab's ehrlich gesagt nicht ausprobiert und nach rund 40 Bildern Schluss gemacht – viel mehr Serienbilder wird man nur selten schießen. Bei meinen Versuchen hat die Olympus die Schärfe übrigens recht gut und schnell nachgeführt. Sprich für sich nicht allzu schnell bewegende Motive ist der Autofokus der Olympus flott genug – und treffsicher.  Neben dieser Geschwindigkeit, in der die Olympus die Fotos in voller Auflösung speichert, gibt's noch die Hi-Speed-Serienbildgeschwindigkeit mit rund 20 Bildern pro Sekunde, das dann für eine Dauer von drei Sekunden. Allerdings wird dabei die Auflösung auf 1920 x 1440 Bildpunkte reduziert.

Was gibt's noch an Einstellungen? Da wären zunächst neben den ART-Filtern vier Farb-Varianten: Vivid (lebhaft), Natural (natürlich), Muted (ruhig oder zurückhaltend) und Portrait. Dazu dann noch die Einstellung schwarz-weiß. Wobei alle Einstellungen noch mal individuell verändert werden können. Das geht allerdings nicht in der direkten Einstellung, sondern nur über's "Aufnahme Menü 1". Also, das per Druck auf die MENU-Taste aufrufen, den Punkt Bildmodus anwählen, dann den gewünschten Bildmodus wählen und die rechte Taste des Vierwege-Kombischalters drücken. Je nach Modus stehen vier oder bei schwarz-weiß fünf individuelle Punkte zur Wahl. Wichtig bei schwarz-weiß: Hier kannst du nicht nur Kontrast, Schärfe und Gradation (Auto, Normal, High Key, Low Key) wie bei den anderen Punkten einstellen, sondern zusätzlich den S&W-Filter (Neutral, Gelb, Orange, Rot, Grün) und die Bildtönung (neutral, Sepia, Blau, Violett, Grün) wählen. Übrigens bei den anderen vier Bildmodi lässt sich dann noch die Sättigung einstellen.

Weiter geht's mit den Bildformaten und -auflösungen. An Formaten stehen 4:3, 3:2, 16:9 und 1:1 zur Verfügung. Bei den Auflösungen stehen ebenfalls vier Varianten bei JPEG-Speicherung zur Wahl sowie zusätzliche die Möglichkeit, Aufnahmen im RAW-Format zu speichern. Außerdem gibt es die Variante, RAW und JPEG gleichzeitig zu speichern.

TIPP: Ist die schnelle Serienbildgeschwindigkeit eingestellt, kann die RAW-Speicherung nicht gewählt werden.

Erwähnt hatte ich die Super-Makro-Einstellung bereits. Sie wird entweder direkt über die Bildschirmnavigation (OK-Taste drücken, Menü-Punkt ansteuern, wählen und erneut OK-Taste drücken) gewählt, oder im "Anwender Menü" unter dem Punkt "A - AF" im "AF-Modus". Dort stehen entweder S-AF oder Makro-S (kleine Blume mit dem Buchstaben "S") zur Verfügung. Wird die Option gewählt, fährt die Kamera automatisch in die Weitwinkel-Einstellung und sperrt die Funktion des Zoomhebels. Man kommt dann bis auf rund einen Zentimeter ans Motiv ran und kann recht beeindruckende Aufnahmen machen. Natürlich geht das auch in der Einstellung "ART-FILTER".

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 800 x 600 Pixel heruntergerechnet. 

  • Orchidee Bluete 800 x 600Orchidee Bluete 800 x 600Orchidee Bluete 800 x 600
  • Orchidee Detail 600 x 800Orchidee Detail 600 x 800Orchidee Detail 600 x 800
  • Porsche-Emblem 600 x 800Porsche-Emblem 600 x 800Porsche-Emblem 600 x 800
  • Regentropfen 800 x 600Regentropfen 800 x 600Regentropfen 800 x 600

TIPP: Um auch in den Belichtungsprogrammen iAUTO, SCN und ART die wichtigsten Kameraeinstellungen vornehmem zu können, muss das im "Anwender Menü" unter dem Punkt "D - Display" - "Kontrolle Einst." und Allerdings klappt die Umstellung auf Makro-S dann nur übers Menü, denn drückt man in der Einstellung "ART" auf die OK-Taste, erscheint die Auswahl der verschiedenen  ART-Filter und nicht die Auswahl der verschiedenen Kameraeinstellungen – das geht dann nur noch über's Menü oder nach einem Druck auf die INFO-Taste (siehe nächsten TIPP). 

Was ist während der Arbeit mit der Kamera sonst noch wichtig? Gezoomt wird am kleinen Hebelchen oben, der Autofokus-Punkt wird per Druck auf die linke Taste des Vierwege-Kombischalters verschoben. Wobei: Eigentlich braucht man das gar nicht, dank des Touchfokus. Der ist wesentlich praktischer und schneller – einfach auf den Monitor tippen und schon fokussiert die Olympus auf das entsprechende Motivdetail. Und – wie schon gesagt – auch wahlweise mit sofortigem Auslösen. Die Belichtungskorrektur geht in der Standardeinstellung per kleinem Drehrad auf der Kamerarückseite. Wurde die Funktion im Anwender-Menü geändert, muss man zuvor einfach die obere Taste des Vierwege-Kombischalters drücken und schon lässt sich die Belichtungskorrektur ausführen. Ebenfalls auf dem Vierwege-Kombischalter die Blitzfunktion rechts und unten die Wahl der Serienbildgeschwindigkeit und der Vorlaufzeit des Selbstauslösers – 12 oder 2 Sekunden. Beim Blitz gibt es die üblichen Einstellungen inklusive der manuellen Leistungswahl. Unschwer zu erkennen: Die XZ-10 hat nur einen eingebauten Blitz, ein externer Blitz kann nicht aufgesteckt werden.

Wer die Belichtungseinstellungen nicht manuell machen möchte, kann auf die vier Automatik-Programme zurückgreifen. Die ART-Filter hatte ich schon vorgestellt, das Standard-Programm "P" dürfte hinlänglich bekannt sein. Zu erwähnen wäre hier noch, dass du per vorderem Drehrad einen sogenannten Programm-Shift machen kannst. Was das ist? Ganz einfach - ermittelt die Kamera beispielsweise eine Belichtungskombination von 1/125 Sekunde und Blende f5.6, so kannst du mit einem Dreh am vorderen Rad die Werte verschieben, ohne dass sich die Belichtung insgesamt ändert. Also beispielsweise auf 1/250 Sekunde und Blende f4.5 oder 1/60 Sekunde und Blende f8.0. Wofür das gut ist? Wenn du mehr oder weniger Schärfentiefe brauchst oder eine kürze Belichtungszeit, um schnelle Motiv scharf abzubilden. Wie gesagt: Es ist keine Belichtungskorrektur, sondern nur eine Verschiebung. Die wird übrigens durch den kleinen Buchstaben "S" für Shift am "P" unten links auf dem Bildschirm angezeigt. 

Und wo wir schon beim Thema Blende und Schärfentiefe sind, hier ein paar Beispiele, wie weit sich die Schärfentiefe reduzieren lässt. Denn eins ist klar: Mit dem kleinen Sensor hat das Grenzen trotz der maximalen Blendenöffnung von f1.8. Aber, ein wenig Spielraum bleibt dennoch.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 800 x 600 Pixel heruntergerechnet. 

  • Olympus Stylus XZ-10 (1) Schaerfentiefe 1Olympus Stylus XZ-10 (1) Schaerfentiefe 1Olympus Stylus XZ-10 (1) Schaerfentiefe 1
  • Olympus Stylus XZ-10 (2) Schaerfentiefe 2Olympus Stylus XZ-10 (2) Schaerfentiefe 2Olympus Stylus XZ-10 (2) Schaerfentiefe 2
  • Olympus Stylus XZ-10 (3) Schaerfentiefe 3 ART-DramaOlympus Stylus XZ-10 (3) Schaerfentiefe 3 ART-DramaOlympus Stylus XZ-10 (3) Schaerfentiefe 3 ART-Drama
  • Olympus Stylus XZ-10 (4) Schaerfentiefe 4 ART-DramaOlympus Stylus XZ-10 (4) Schaerfentiefe 4 ART-DramaOlympus Stylus XZ-10 (4) Schaerfentiefe 4 ART-Drama
  • Olympus Stylus XZ-10 (5) Schaerfentiefe 5Olympus Stylus XZ-10 (5) Schaerfentiefe 5Olympus Stylus XZ-10 (5) Schaerfentiefe 5
  • Olympus Stylus XZ-10 (6) Schaerfentiefe 6Olympus Stylus XZ-10 (6) Schaerfentiefe 6Olympus Stylus XZ-10 (6) Schaerfentiefe 6

Nun zu den Motivprogrammen: In der Einstellung "SCN" stehen 14 zur Wahl: unter anderem Porträt, Landschaft, Sport, Sternenlicht, Nachtaufnahme, Sonnenuntergang, Feuerwerk, Doppelbelichtung, Sand & Schnee sowie HDR. Für HDR-Aufnahmen ist übrigens kein Stativ erforderlich, die Kamera muss lediglich ruhig gehalten werden. Bliebe als letztes noch das Programm iAUTO. Hier übernimmt die XZ-10 die Arbeit und macht alle wichtigen Einstellungen automatisch. Was du allerdings verändern kannst, sind einige individuelle Einstellungen, die ich eingangs bereits erwähnte. Dazu einfach auf den kleinen Doppelpfeil auf der rechten Bildschirmseite tippen, gewünschten Punkt antippen und den Schiebregler auf dem Bildschirm hoch und runter schieben. Der Effekt wird dann sofort angezeigt. 

TIPP: Sollten die Einstellungen im Programm iAUTO, SCN und ART nicht möglich sein, müssen sie zunächst im "Anwender Menü" aktiviert werden. Dazu das Anwender Menü aufrufen, auf den Punkt "D Display" gehen, dort den Punkt "Kontrolle Einst." wählen, die OK-Taste drücken und bei "iAUTO" den Punkt "Live Info" einschalten. Möchtest du auch die übrigen Kameraeinstellungen direkt wählen können, schalte den Punkt "Live Kontrolle" ebenfalls ein. Bist du dann in den individuellen Einstellungen, reicht ein Druck auf die INFO-Taste, schon bist du in den weiteren Kameraeinstellungen. Ein weiterer Druck auf die INFO-Taste, und schon bist du wieder bei den iAUTO-Einstellungen. Wie's funktioniert? Einfach mal ausprobieren. Die Kontroll-Einstellungen funktionieren für die übrigen Belichtungsprogramme genauso. Auch das solltest du einfach mal ausprobieren, um die unterschiedlichen Möglichkeiten zu sehen.

Ein Programm haben wir noch, ich nenne es mal das Kreativ-Programm. In dem kannst du verschiedene Collagen wählen und zusammenstellen. Die XZ-10 bietet eine Reihe von verschiedenen Themen, unter denen du wählen kannst, und die dann noch individualisiert werden können. Dabei kommen verschiedenen ART-Filter zum Einsatz. Je nach Wahl machst du dann zwei bis fünf Aufnahmen, die zu einer Collage zusammengefügt werden. Beim Fotografieren wird jeweils angezeigt, welcher Bildteil dran ist, so dass eine gute Kombination möglich ist. Gefällt einem das Werk, wird's einfach gespeichert – fertig. Wie so eine Collage aussehen kann, könnt ihr hier sehen. 

Ach ja, fast hätte ich's vergessen: Mit der XZ-10 kannst du auch filmen. Aufnahmen gibt's im Full-HD-Format 1080p mit 1920 x 1080 Bildpunkten und einer Wiederholrate von 30 Vollbildern pro Sekunde. Alternativ gibt es auch das kleine HD-Format mit 720p und einer Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten und ebenfalls 30 Vollbildern pro Sekunde. Gestartet wird die Aufnahme einfach durch einen Druck auf die rote Videotaste auf der Kamera-Rückseite. Gezoomt werden kann während der Aufnahme, der Ton wird in Stereo aufgenommen.

TIPP: Solltest du nicht zoomen können, steht die Fokus-Wahl vermutlich auf Makro-S. In der Einstellung ist zoomen nicht möglich – auch nicht beim Video.

Video lassen sich übrigens auch drehen, wenn einer der ART-Filter gewählt ist. Allerdings ruckelt das Bild dann sehr stark. Ich würde davon abraten, in dieser Einstellung zu filmen. Ansonsten sehen die Videos ordentlich aus und sind durchaus brauchbar. Wunder sollte man dennoch nicht erwarten. Am besten ist, einfach mal ausprobieren und sich das Ergebnis auf einem Flachbildfernseher anschauen. Dazu einfach ein HDMI-Kabel in die Buchse an der Seite der Kamera stöpseln, an den Fernseher anschließen und los geht's. Wichtig: Die XZ-10 hat einen Micro-HDMI-Anschluss (Typ D). 

Noch ein Hinweis zum Akku: Der wird ausschließlich in der Kamera geladen, da kein externes Ladegerät beiliegt. Eine – wie ich finde – inzwischen weit verbreitete Unsitte der Hersteller. Denn so kann ich einen zweiten Ersatzakku nicht bereits außerhalb der Kamera laden. Klar bietet Olympus ein solches externes Ladegerät als Zubehör an, aber ich finde, bei einer Kamera dieser Preisklasse sollte das mitgeliefert werden. Mein Tipp: Kauft euch nicht nur einen Ersatzakku, sondern gleich ein Set mit zwei Akkus plus Ladegerät – vom Fremdhersteller gibt's das im Paket bei Amazon recht günstig – siehe unten stehenden Link.

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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