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Olympus PEN E-P5 – Systemkamera

Jetzt erweitert zum umfangreichen Test mit
wichtigen Informationen inklusive Bildqualität.

Im vergangenen Jahr hat Olympus die Lite und mini auf Vordermann gebracht. Rausgekommen sind die PEN Lite E-PL5 und die PEN mini E-PM2 – zwei echte Lieblinge der Olympus-Fan-Gemeinde. Was fehlt jetzt noch? Richtig: Ein Nachfolger der PEN E-P3. Und genau den gibt's jetzt: Die PEN E-P5. Und wer jetzt denkt "Ach ist bestimmt wieder nur ein bisschen Modellpflege", der wird schnell eines besseren belehrt. Wer meine Tests aufmerksam ließt, der weiß, dass ich durchaus dem Retro-Stil etwas abgewinnen kann. Ich mag die Formgebung, die wertige Verarbeitung und die Haptik der Retro-Modelle. Warum die lange Vorrede? Weil Olympus mit der PEN E-P5 genau dieses Konzept verfolgt und das nicht irgendwie halbherzig, sondern mit viel Detailliebe und Perfektion. Starke Anleihen hat Olympus an der Ur-PEN genommen, die 1963 das Licht er Welt erblickte – ganz nebenbei bemerkt: Ein hervorragender Jahrgang. Ein Tribut an das legendären Vorbild ist der Schriftzug "OLYMPUS PEN" auf der Vorderseite der E-P5.

Nach all meinem Schwärmen für den Look der E-P5 fragen einige sicher schon ungeduldig: Und wie sieht's mit der Technik aus? Hier setzt Olympus auf Bewährtes. Herzstück der E-P5 ist der gleiche Bildsensor, der auch in der OM-D arbeitet. Der hat 16 Megapixel und hat wie gewohnt das Micro-Four-Third-Format mit den Abmessungen 17,3 x 13,0 Millimeter. Brennweitenverlägerungsfaktor: 2fach. Auch sonst setzt Olympus auf die Qualitäten der OM-D. Ausgestattet ist die E-P5 mit einem Klappmonitor in Touchtechnik. 90 Grad waagrecht nach oben und 45 Grad nach unten sind die Werte des Klappmechanismus des Bildschirms. Um dem Gesamt-Stil der E-P5 gerecht zu werden, haben die Ingenieure den Bildschirm noch flacher gemacht und weiter ins Gehäuse versenkt. Auf den ersten Blick, erkennt man daher kaum, dass es ein Klappmonitor ist. Der hat übrigens gut einen Million Bildpunkte und eine Diagonale von 7,5 Zentimetern.

Mit an Bord ein eingebauter Blitz, das Stereo-Mikrofon für Videoaufnahmen, das griffige Programmwahlrad auf der Kameraoberseite, der Vierwege-Kombischalter mit Drehrad auf der Kamerarückseite sowie zwei weiter Drehräder im oberen Bereich der Kamera – eins nach vorne ausgerichtet, eins nach hinten. Ich finde die Lösung fast eleganter als bei der OM-D, bei der die Drehräder offen auf der Oberseite der Kamera liegen. Mit meinen etwas größeren Händen kann ich die Olympus E-P5 sicher halten. Dabei liegt der Zeigefinger auf dem Auslöser, der Mittelfinger am vorderen Drehrad und der Daumen am hinteren Drehrad. Alternativ kann ich auch mit dem Zeigefinger das vordere Drehrad bedienen. Noch ein Satz zum eingebauten Blitz: Der hat nun als kürzeste Synchronzeit 1/320 Sekunde.

 

 

 

 

 

Ein Blick in die Menüs offenbart, dass Olympus auch hier auf seine PEN- und OM-D-Tradition setzt. Wie gehabt gibt es zwei Aufnahme-Menüs, das Wiedergabe-Menü, das Anwender-Menü, das Zubehörschuh-Menü und anschließend das Einstellmenü. Dabei bringt es das Anwender-Menü auf stolze 86 Menü-Punkte – teilweise mit Unterpunkten. Wie gewohnt lassen sich alle Tasten individuell belegen, die Bildschirmeinstellungen genau nach Wunsch konfigurieren und alle Fokus-Varianten einstellen. Wie bei allen PENs und der OM-D ist die intensive Beschäftigung mit den Menüs Pflicht, wenn man alle Funktionen der Kamera optimal nutzen möchte. 

 

 

 

Und was gibt's noch Neues? Als erstes und wohl wichtigstes sei hier die WiFi-Funktion der PEN E-P5 erwähnt. In Verbindung mit der Olympus-App lassen sich damit Bilder übertragen und die Kamera fernsteuern. War das Verbinden von Kamera und Smartphone beziehungsweise Tablett-PC bisher oft eine Herausforderung der besonderen Art, haben die Hersteller inzwischen erkennt, dass hier neue Wege her müssen, die dieses Problem lösen. Während Panasonic, Sony un Samsung bei seinen neuen Kameras den Weg über NFC-Chips geht, wählt Olympus eine andere Variante: den QR-Code. Auf dem Kontrollbildschirm der E-P5 wird bei der ersten Verbindung ein QR-Code angezeigt, der mit dem Smartphone lediglich abgescannt werden muss und schon steht die Verbindung. Die Scan-Funktion ist in die Olympus-App integriert. Nach dem Update der App auf dem iPhone hat die Verbindung auf Anhieb geklappt. App aufrufen, QR-Code einscannen und schon verbinden sich Kamera und Smartphone. Vorteil dieser Art der Verbindung: Ich kann auch Smartphones ohne NFC-Chip schnell mit der Kamera verbinden. Neben der Bildübertagung und Fernsteuerung der E-P5, können per Smartphone auch noch die GPS-Daten an die Olympus übertragen werden. Dazu muss die Funktion lediglich in der App eingeschaltet werden und Kamera und Smartphone regelmäßig synchronisiert werden. Die Standortdaten werden dann die EXIF-Daten des Fotos eingearbeitet.  

Ebenfalls neu ist eine Bildmontage-Funktion, Olympus nennt dies Photo-Story. Das ganz ist eher eine Spaß-Geschichte, macht aber durchaus Freude. Nach der Wahl auf Programmrad kann man zwei oder drei Aufnahmen machen, die dann zu einem Motiv kombiniert werden. Dabei kann man zwischen verschiedenen Einstellungen und Layouts wählen. 

Sicher nicht eine Funktion, die jeden anspricht, aber wer mit den ART-Filtern Spaß hat, wird auch mit dieser Funktion Spaß haben. Sie lässt sich einfach bedienen und die Ergebnisse sehen überzeugend aus.

Was Olympus beim Update der Kamera ebenfalls neu herausbringt, ist der elektronische Sucher VF-4. Er wird, wie gehabt auf den Zubehörschuh gesteckt und lässt sich nach oben schwenken. Bei der Auflösung haben die Ingenieure ordentlich nachgelegt und erreichen mit 2,36 Millionen Bildpunkten die oberen Regionen. Er hat eine 1,48fache Vergrößerung und kommt damit dem Sucherformat einer Spiegelreflexkamera schon sehr nahe. Mich hat das klare und große Sucherbild des VF-4 überzeugt und ist damit nicht nur eine Option, sondern Pflicht. Der VF-4 ist mit einem Augensensor ausgestattet, so dass er sich auf Wunsch automatisch einschaltet, sobald man ihm zu nahe kommt. Mit einer Umschaltzeit von weniger als einer halben Sekunde geht das auch ausreichend flott. Bei der Verzögerung des Suchers zum Realbild spricht Olympus von 0,05 Sekunden. Bei meinem ersten Test kann ich bestätigen, dass es nahezu keinen sichtbaren Unterschied zwischen Sucher- und Realbild gibt. Damit eignet er sich für praktisch alle Einsatzgebiete. 

Die alles entscheidende Frage nach der Bildqualität kann ich noch nicht abschließend beantworten. Das Kamera, die ich für meinen ersten Test hatte, war noch nicht mit der finalen Firmware ausgestattet, so dass die Bildqualität ebenfalls noch nicht final ist. Da in der Kameras jedoch der gleiche Sensor wie in der OM-D ist, zeigten die ersten Testbilder genau diese Qualität. Ob Olympus an die Software noch ein wenig getuned hat, um das letzte Quäntchen Qualität herauszuholen, wird dann der Test mit einem finalen Modell zeigen. Aber schon jetzt ist klar, dass es keine negativen, sondern wenn dann positive Überraschungen geben wird. Aber selbst wenn es keinen Unterschied zur OM-D geben sollte, würde die E-P5 damit in der oberen Liga der Systemkamera spielen.

 

 

Ansonsten zeigte mein erster Test, dass Auslöseverzögerung, Serienbildgeschwindigkeit und auch die übrigen Leistungsdaten auf dem Niveau der OM-D liegen. Olympus sagt, dass sich die Auslöseverzögerung gegenüber der OM-D noch verkürzt habe. Auch das wird der Test zeigen. Was ich aber jetzt schon sagen kann, dass die E-P5 als kürzeste Belichtungszeit nun 1/8000 Sekunde hat. Gleichzeitig wurde die ISO-Empfindlichkeit auf ISO 100 heruntergedreht. Der Vorteil: Auch bei hellem Sonnenlicht sind so Aufnahmen mit großer Blendenöffnung und geringer Schärfentiefe möglich, ohne einen ND-Filter aufschruiben zu müssen. In Verbindung mit den hochwerteigen Olympus Festbrennweiten-Objektiven eine angenehmes Plus. Und wenn wir schon bei Zeiten sind: Die Einschaltzeit der E-P5 ist deutlich unter einer Sekunde und damit noch flotter als die der OM-D. Das Gegenteil zur 1/8000 Sekunde ist die sogenannte Live-bulb-Funktion, bei der die Kamera das sich langsam aufbauende Bild während der Langzeitbelichtung auf dem Kontrollmonitor anzeigt. Eine Funktion, die nur Olympus so in dieser Form hat. Und natürlich gibt es die auch wieder bei der E-P5. Was es allerdings neu gibt, ist eine sogenannte Time-Laps-Funktion. Dabei macht die Olympus in vorgewählten Abständen Aufnahmen, die anschließend automatisch zu einem Video zusammengefügt werden. Es stehen mehrere Intervallzeiten zur Verfügung.

Ach ja, noch ein Wort zum Thema hochwertige Optiken. Viele Fotografen arbeiten mit den Olympus-Linsen auch gerne mit manuellem Fokus. Ging das dank der starken Vergrößerung beim manuellen Fokussieren schon immer sehr gut und präzise, gibt es nun noch eine Funktion, die sich viele schon länger gewünscht haben: Peaking. Dabei werden an kontrastreichen Kanten die Übergänge farbig hervorgehoben, sobald sie scharf sind. Das erleichtert das manuelle Fokussieren nochmals erheblich. Keine Neuerung, sondern Standard bei Olympus ist der eingebaute Bildstabilisator, der über den Sensor arbeitet. Wie schon bei der OM-D erkennt er fünf Achsen und korrigiert entsprechend gegen. Eine Neuerung gibt es allerdings: Die E-P5 erkennt Kameraschwenks und schaltet dann die entsprechende Achse automatisch aus. Ein manuelles Umschalten, wie bei der OM-D entfällt damit. 

Das sind die wichtigsten Neuerungen und Änderungen gegenüber dem Vorgängermodel E-P3 und dem Top-Modell OM-D. Mein ausführlicher Test ist gerade in Arbeit.

Das ausführliche Video zur E-P5 gibt auf meinem YouTube-Kanal:

Weitere Produktfotos von der Olmypus PEN E-P5 gibt es auf meinem Flickr-Konto:

 

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TOP 1 – Die Bedienung und Menüs

Die Menüs hat Olympus bei der E-P5 in bewährter Manier gestaltet: Zwei Aufnahme-Menüs (Symbol Kamera), Wiedergabe-Menü (Symbol Pfeil), Anwender-Menü (Symbol Zahnräder), Zubehörschuh-Menü (Symbol Blitzschuh) und Einstellungs-Menü (Symbol Schraubenschlüssel). Wie gehabt lassen sich das das Anwender- und Zubehörschuh-Menü im Eintellungs-Menü unter dem Menü-Punkt "Menü-Anzeige" ein- und ausschalten. Wer das nicht weiß, sucht zahlreiche Einstellungen der Kamera vergebens, denn die vielen Punkte des Anwender-Menüs fehlen, wenn das Menü in der Übersicht nicht eingeblendet ist.

  • Olympus PEN E-P5 (1) Anwendermenue aktivierenOlympus PEN E-P5 (1) Anwendermenue aktivierenOlympus PEN E-P5 (1) Anwendermenue aktivieren
  • Olympus PEN E-P5 (2) Anwendermenue aktivierenOlympus PEN E-P5 (2) Anwendermenue aktivierenOlympus PEN E-P5 (2) Anwendermenue aktivieren
  • Olympus PEN E-P5 (3) Anwendermenue aktivierenOlympus PEN E-P5 (3) Anwendermenue aktivierenOlympus PEN E-P5 (3) Anwendermenue aktivieren

Die Navigation innerhalb der Menüs geht nicht per Touchscreen, sondern ausschließlich per Vierwege-Kombischalter auf der Kamerarückseite oder mittels der beiden Drehräder. Und damit geht die Navigation besonders fix. Mit dem hinteren Drehrad kann man von Menüpunkt zu Menüpunkt nach oben oder unten springen, mit dem vorderen Drehrad navigiert man nach rechts oder links in den einzelnen Menüpunkt. Schneller würde es auch mit der Touchfunktion nicht gehen.

Wie gehwohnt kann in den Menüs alles erdenkliche eingestellt werden. Der Profi freut sich darüber, der Einsteiger kann damit auch schnell mal überfordert sein. Die meisten Menüpunkte sind glücklicherweise selbsterklärend und es lassen sich kleine Hilfe-Texte einblenden. Dazu einfach die Taste "Info" drücken, während du in den Menüs bist. Genauso werden die Hilfetexte wieder ausgeschaltet. Ein wichtiger Punkte, der die Bedienung der Kamera erheblich erleichtert, ist das sogenannte Mega-Menü. Das muss allerdings zunächste aktiviert werden. So geht's: Im Anwender-Menü (Symbol Zahräder) auf den Unterpunkt "D. Display" gehen und dann auf "Kontrolle Einst.". Nun bei den Punkten "iAuto", "P/A/S/M", "ART" und "SCN" jeweils die alle Punkte – je nach Auswahl sind das zwei oder drei – auf "Ein" stellen. Wie das Ganze dann aussieht, erkennt man, sobald man in einem der Belichtungs-Programme die OK-Taste drückt. Mit einem Druck auf die Info-Taste kann man nun zwischen den verschiedenen Einstell-Menüs für die wichtigsten Belichtungs-Parameter umschalten. Maximal drei Ansichten werden gezeigt. In der normalen Ansicht, sind die Einstell-Punkte am rechten Bildschirmrand aufgeführt und können per Vierwege-Kombischalter oder mit den beiden Drehrädern angesteuert werden. In der nächsten Ansicht, werden alle Kamera-Einstellungen auf dem Bildschirm in Vollansicht gezeigt – dem sogenannten Mega-Menü. Der Vorteil: Hier kann man nicht nur per Tasten und Drehrädern navigieren, sondern auch per Touchscreen. Einfach den gewünschten Punkt antippen und dann per vorderem Drehrad den gewünschten Wert einstellen. Ist der Wert eingestellt, kann der nächste verändert, oder einfach der Auslöser kurz angetippt werden.

Schon jetzt zeigt sich, wie praktisch die Navigation mit den beiden Drehrädern funktioniert. Und die können je nach gewähltem Belichtungsprogramm in individuell belegt werden. Zu finden ist das im Anwender Menü (Symbol Zahnräder) "B. Taste/Wahlrad/Schalter" unter dem Punkt "Eintellfunktion". Hier lassen sich die Funktionen der beiden Drehräder für die Belichtungsprogramme P, A, S und M, sowie die Navigation im KameraMenü und die Wiedergabefunktion gezielt belegen. Dabei kann allerdings nur zwischen verschiedenen Vorgaben gewählt werden, eine ganz individuelle Belegung ist nicht möglich. Allerdings kann über den kleinen Schalter auf der Kamerarückseite die Funktion der beiden Einstellräder nochmal umgeschaltet werden. Dabei stehen vier Varianten zur Verfügung. Mein Favorit ist dabei "mode 1". In dieser Einstellung haben die beiden Drehrader in der Einstellung "1" die zuvor gewählten Funktionen und in der Einstellung "2" auf dem vorderen Drehrad die ISO-Empfindlichkeit und auf dem hinteren den Weißabgleich. 

Ist man beispielsweise in der manuellen Belichtungssteuerung "M" und der Schalter steht auf "1", so wird am vorderen Drehrad die Blende, am hinteren die Belichtungszeit eingestellt. Wird der Hebel auf "2" gestellt, so werden am vorderen Drehrad die ISO-Empfindlichkeit und am hinteren der Weißabgleich eingestellt. Das geht echt flott und macht richtig Spaß. Aber auch hier gilt: Einarbeiten, lernen und fotografieren. Nur wer mit der E-P5 "arbeitet" vergisst die vielen Funktionen nicht so schnell.

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TOP 2 – Die Bildqualität

Nun geht's an die Bildqualität. Wie schon erwähnt, hat die E-P5 genau den gleichen Sensor, wie die OM-D. Das ist ein 16-Megapixel-Sensor im Micro-Four-Third-Format mit den Abmessungen 17,3 x 13,0 mm. Dies entspricht einer Fläche von 225 Quadratmillimetern. Im Vergleich zu einem APS-C-Sensor mit den Abmessungen 23,6 x 15,6 Millimeter und einer Fläche von 368 Quadratmillimeter sind das rund 38 Prozent weniger. Wie sich das auf die Bildqualität auswirkt, zeigen die folgenden Aufnahmen. Der Brennweitenverlängerungsfaktor der PEN-Reihe und der OM-D beträgt 2fach. Sprich ein Objektiv mit einer nominellen Brennweite von 14 bis 42 Millimeter hat übertragen auf das Kleinbildformat eine Brennweite von 28 bis 84 Millimeter.

Wie gehabt gibt es zunächst die Aufnahmen bei Tageslicht. Zunächst in der auf 1200 x 900 Bildpunkte heruntergerechneten Variante und dann als Ausschnitt in Original-Auflösung von 1200 x 900 Bildpunkten. Alles sind JPEG-Aufnahmen direkt aus der Kamera (OOC = Out Of Camera = Direkt aus der Kamera). Dabei sind alle elektronischen Hilfen, wie Rauschunterdrückung oder ähnliches ausgeschaltet. 

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100, 200, 400 bis ISO 25600.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten 
  • Olympus PEN E-P5 (1) ISO 100 f11 1-25s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (1) ISO 100 f11 1-25s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (1) ISO 100 f11 1-25s 1200 x 900
  • Olympus PEN E-P5 (2) ISO 200 f11 1-50s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (2) ISO 200 f11 1-50s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (2) ISO 200 f11 1-50s 1200 x 900
  • Olympus PEN E-P5 (3) ISO 400 f11 1-100s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (3) ISO 400 f11 1-100s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (3) ISO 400 f11 1-100s 1200 x 900
  • Olympus PEN E-P5 (4) ISO 800 f11 1-160s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (4) ISO 800 f11 1-160s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (4) ISO 800 f11 1-160s 1200 x 900
  • Olympus PEN E-P5 (5) ISO 1600 f11 1-400s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (5) ISO 1600 f11 1-400s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (5) ISO 1600 f11 1-400s 1200 x 900
  • Olympus PEN E-P5 (6) ISO 3200 f11 1-800s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (6) ISO 3200 f11 1-800s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (6) ISO 3200 f11 1-800s 1200 x 900
  • Olympus PEN E-P5 (7) ISO 6400 f11 1-1600s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (7) ISO 6400 f11 1-1600s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (7) ISO 6400 f11 1-1600s 1200 x 900
  • Olympus PEN E-P5 (8) ISO 12800 f11 1-3200s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (8) ISO 12800 f11 1-3200s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (8) ISO 12800 f11 1-3200s 1200 x 900
  • Olympus PEN E-P5 (9) ISO 25600 f11 1-6400s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (9) ISO 25600 f11 1-6400s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (9) ISO 25600 f11 1-6400s 1200 x 900

Die Bilder sehen brillant und scharf aus. Zum Einsatz kam hier das Kit-Objektiv 14 bis 42 mm mit eine Brennweiteneinstellung von rund 20 Millimetern, was einer Kleinbildbrennweite von 40 Millimetern entspricht. Die Farbwiedergabe ist präzise. Einzig bei der Aufnahme in der geringsten ISO-Einstellung von ISO 100 fällt auf, dass sie etwas zu hell ist. Je nach Motiva muss der Fotograf hier eine entsprechende Belichtungskorrektur ausführen. Bis zu einer Empfindlichkeit von ISO 3200 sind in der verringerten Auflösung keine Bildstörungen sichtbar. Ab ISO 6400 sind minimale Störungen (Bildrauschen) sichtbar. Am ehesten fällt das im grünen Schild des Reepschlägerhauses auf, dort ist ein leichtes Grieseln zu sehen. Das nimmt bei ISO 12800 nocheinmal etwas zu und ist in der höchsten Einstellung von ISO 25600 dann recht deutlich sichtbar. 

Um das Ergebnis besser beurteilen zu können, nun die Original-Ausschnitte mit einer Größe von 1200 x 900 Bildpunkten.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind Original-Ausschnitte mit einer Größe von 1200 x 900 Pixeln. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100, 200, 400 bis ISO 25600.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten 
  • Olympus PEN E-P5 (1) ISO 100 f11 1-25s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (1) ISO 100 f11 1-25s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (1) ISO 100 f11 1-25s 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-P5 (2) ISO 200 f11 1-50s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (2) ISO 200 f11 1-50s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (2) ISO 200 f11 1-50s 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-P5 (3) ISO 400 f11 1-100s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (3) ISO 400 f11 1-100s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (3) ISO 400 f11 1-100s 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-P5 (4) ISO 800 f11 1-160s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (4) ISO 800 f11 1-160s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (4) ISO 800 f11 1-160s 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-P5 (5) ISO 1600 f11 1-400s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (5) ISO 1600 f11 1-400s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (5) ISO 1600 f11 1-400s 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-P5 (6) ISO 3200 f11 1-800s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (6) ISO 3200 f11 1-800s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (6) ISO 3200 f11 1-800s 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-P5 (7) ISO 6400 f11 1-1600s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (7) ISO 6400 f11 1-1600s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (7) ISO 6400 f11 1-1600s 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-P5 (8) ISO 12800 f11 1-3200s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (8) ISO 12800 f11 1-3200s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (8) ISO 12800 f11 1-3200s 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-P5 (9) ISO 25600 f11 1-6400s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (9) ISO 25600 f11 1-6400s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (9) ISO 25600 f11 1-6400s 1200 x 900 Detail

In der Detailansicht wird deutlich, dass die ersten minimalen Bildstörungen bereits ab ISO 800 zu erkennen sind. Am besten sind die in den hellgrünen Flächen der EIngangstüre zu sehen. In helleren und dunkleren Bereichen fallen die Störungen nicht auf. Details werden sehr präzise wiedergegeben, Farben originalgetreu. Die Olympus gibt feine Helligkeitsstufen sehr genau wieder. Gut zu erkennen an den Fugen zwischen den weißen Steinen der Hausfront. Bei ISO 1600 nehmen die Störungen nun leicht zu und werden auch in den dunkleren Bildbereichen sichtbar. Erst bei ISO 6400 erfolgt der nächste Sprung, nun gehen auch die ersten feinen Details verloren. Die Schrift auf dem Schild, das an der Türe hängt, ist nun verschwommen und die Buchstaben nicht mehr einzeln zu erkennen. Auch die einzelnen Blätter des Rosenstrauchs auf der linken Seite, werden nun nicht mehr so präzise wiedergegeben, wie in den niedrigen ISO-Einstellungen. Bei ISO 12800 sind die Bildstörungen (Rauschen) nun auch in den hellen und dunklen Bereichen des Bildes sichtbar. Außerdem lässt die Detailwiedergabe weiter nach. Noch deutlicher wird dieser Effekt in der höchsten ISO-Einstellung von ISO 25600. Die Schrift über dem Hauseingang ist in der Detailansicht noch lesbar, aber verschwommen.

Nun folgen die Innenaufnahmen bei etwas schlechterer Beleuchtung. Wie gehabt erst die runtergerechneten Aufnahmen mit eine Auflösung von 1200 x 900 Bildpunkten und dann die Ausschnitte in Original-Auflösung, ebenfalls mit einer Auflösung von 1200 x 900 Bildpunkten.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100, 200, 400 bis ISO 25600.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten 
  • Olympus PEN E-P5 (1) ISO 100 f5.6 1s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (1) ISO 100 f5.6 1s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (1) ISO 100 f5.6 1s 1200 x 900
  • Olympus PEN E-P5 (2) ISO 200 f5.6 1s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (2) ISO 200 f5.6 1s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (2) ISO 200 f5.6 1s 1200 x 900
  • Olympus PEN E-P5 (3) ISO 400 f5.6 1-5s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (3) ISO 400 f5.6 1-5s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (3) ISO 400 f5.6 1-5s 1200 x 900
  • Olympus PEN E-P5 (4) ISO 800 f5.6 1-10s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (4) ISO 800 f5.6 1-10s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (4) ISO 800 f5.6 1-10s 1200 x 900
  • Olympus PEN E-P5 (5) ISO 1600 f5.6 1-20s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (5) ISO 1600 f5.6 1-20s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (5) ISO 1600 f5.6 1-20s 1200 x 900
  • Olympus PEN E-P5 (6) ISO 3200 f5.6 1-40s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (6) ISO 3200 f5.6 1-40s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (6) ISO 3200 f5.6 1-40s 1200 x 900
  • Olympus PEN E-P5 (7) ISO 6400 f5.6 1-80s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (7) ISO 6400 f5.6 1-80s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (7) ISO 6400 f5.6 1-80s 1200 x 900
  • Olympus PEN E-P5 (8) ISO 12800 f5.6 1-160s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (8) ISO 12800 f5.6 1-160s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (8) ISO 12800 f5.6 1-160s 1200 x 900
  • Olympus PEN E-P5 (9) ISO 25600 f5.6 1-320s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (9) ISO 25600 f5.6 1-320s 1200 x 900Olympus PEN E-P5 (9) ISO 25600 f5.6 1-320s 1200 x 900

Das Ergebnis unterscheidet sich kaum von dem der Tageslichtaufnahmen. Auch hier wieder der Effekt, dass die Aufnahme in niedrigster ISO-Empfindlichkeit mit ISO 100 wieder etwas überbelichtet ist. Entsprechend ist eine manuelle Korrektur erforderlich. In der heruntergerechneten Version zeigen sich erste winzige Bildstörungen wieder ab ISO 1600. Allerdings fallen die im Vergleich zur Tageslichtaufnahme sogar etwas geringer aus. Deutlich werden die Störungen sogar erst ab ISO 12800 sichtbar. Mal schauen, wie das in der Detailansicht aussieht.  

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind Original-Ausschnitte mit einer Größe von 1200 x 900 Pixeln. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100, 200, 400 bis ISO 25600.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten 
  • Olympus PEN E-P5 (1) ISO 100 f5.6 1s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (1) ISO 100 f5.6 1s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (1) ISO 100 f5.6 1s 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-P5 (2) ISO 200 f5.6 1s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (2) ISO 200 f5.6 1s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (2) ISO 200 f5.6 1s 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-P5 (3) ISO 400 f5.6 1-5s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (3) ISO 400 f5.6 1-5s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (3) ISO 400 f5.6 1-5s 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-P5 (4) ISO 800 f5.6 1-10s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (4) ISO 800 f5.6 1-10s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (4) ISO 800 f5.6 1-10s 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-P5 (5) ISO 1600 f5.6 1-20s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (5) ISO 1600 f5.6 1-20s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (5) ISO 1600 f5.6 1-20s 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-P5 (6) ISO 3200 f5.6 1-40s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (6) ISO 3200 f5.6 1-40s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (6) ISO 3200 f5.6 1-40s 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-P5 (7) ISO 6400 f5.6 1-80s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (7) ISO 6400 f5.6 1-80s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (7) ISO 6400 f5.6 1-80s 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-P5 (8) ISO 12800 f5.6 1-160s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (8) ISO 12800 f5.6 1-160s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (8) ISO 12800 f5.6 1-160s 1200 x 900 Detail
  • Olympus PEN E-P5 (9) ISO 25600 f5.6 1-320s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (9) ISO 25600 f5.6 1-320s 1200 x 900 DetailOlympus PEN E-P5 (9) ISO 25600 f5.6 1-320s 1200 x 900 Detail

Die Detailansicht bestätigt diesen Eindruck. Bei wenig Licht setzen die Bildstörungen später ein, als bei Tageslicht. Insgesamt sehen die Ergebnisse bis ISO 6400 sehr gut aus, erst bei ISO 12800 und dann noch stärker bei ISO 25600 wird das Rauschen deutlich sichtbar und die Detailwiedergabe nimmt ab. Ebenfalls wieder deutlich zu erkennen: Bei ISO 100 ist eine Belichtungskorrektur erforderlich.

Insgesamt kann sich das Bildergebnis der Olmypus PEN E-P5 sehen lassen uns liegt auf einem sehr hohen Niveau. Bei Tageslicht sehen die Aufnahmen in den unteren und mittleren ISO-Bereichen sehr gut aus. Dass hier bei höheren Werten die Störungen zunehmen, ist eigentlich nicht so wichtig, da man ja selten bei guten Lichtverhältnissen mit ISO-Werten von mehr als ISO 800 fotografiert. Geht es an die Aufnahmen mit etwas schlechterem Licht, können sich die Ergebnisse auch in den hohen ISO-Einstellungen sehen lassen. Bis ISO 6400 sind nur wenige Störungen sichtbar und selbst in den beiden höchsten ISO-Stufen ISO 12800 und ISO 25600 sind zwar Störungen deutlicher sichtbar, aber noch nicht so störend, dass man die Fotos nicht verwenden könnte. Die E-P5 bietet damit für alle Lichtsituationen eine sehr gute Bildqualität. Auch hier wichtig: Wer die besten Ergebnisse erzielen will, muss sich mit der Kamera beschäftigen. Das heißt, immer wieder seine Ergebnisse kontrollieren, verbessern und mit den unterschiedlichen Einstellungen experimentieren. Denn neben der Standardeinstellung bietet die E-P5 noch weitere Optionen zur Rauschunterdrückung. Hier muss jeder selbst seine Erfahrungen machen und beurteilen, mit welchen Ergebnissen er zufrieden ist. Jeder hat ein anderes Empfinden hinsichtlich der Bildstörungen und Detailwiedergabe. Und eins ist klar: Die E-P5 bietet fr top Bildqualität beste Voraussetzungen. Wer sich dann auch noch ein paar gute Festbrennweiten von Olmypus gönnt, wie das 12mm/f2.0, das 45mm/f1.8 oder sogar das 75mm/f1.8 gönnt, wird von der Bildqualität begeistert sein.

 

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TOP 3 – Die Arbeit mit der Kamera

Zu den Menüs, Drehrädern und Schaltern hatte ich ja schon einiges geschrieben. Aber wie sieht die Arbeit mit der Kamera in der Praxis aus? Eins vorweg: Wie bei allen anderen Kameras kann man mit der E-P5 in der iAuto-Einstellung einfach losknipsen. Wer sich also zu Beginn nicht so intensiv mit der Kamera auseinandersetzen möchte kann diese Einstellung getrost verwenden. Hierbei übernimmt die Kamera alle wesentlichen Einstellungen. Wer aber die Möglichkeiten der E-P5 voll ausschöpfen möchte, muss sich mit ihr beschäftigen. Muss die Menüs verstehen und wissen, welche Einstellung was bewirkt. Und der wichtigste Punkt: Fotografieren, fotografieren, fotografieren. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber wer seine Kamera beherrschen will und die best mögliche Qualität rausholen will, muss SEINE Kamera aus dem Eff-Eff bedienen können. Wer im entscheidenden Moment erst rumprobieren muss, um die richtige Einstellung zu finden, hat den Moment schon verpasst. Um es etwas provokant zu formulieren: Bei der Olympus liegen Fluch und Segen dicht beieinander. Der Fluch: Die Menüs der E-P5 – wie auch bei den anderen Kameras der PEN-Reihe und der OM-D – sind extrem umfangreich und bieten sehr viele EInstellungen. Der Segen: Über die zahlreichen Menüpunkte kann man sich die E-P5 genau so einstellen, wie man am besten und schnellsten mit ihr arbeitet. 

Hat man das erledigt, geht die Arbeit wirklich sehr flott von der Hand. Das vor allem dank der beiden Drehräder, dem Umschalter zwischen den beiden Einstellungen, dem Touchscreen für das Fokussieren und Navigieren und der Fn-Taste. Gerade beim Fokussieren stehen reichlich Varianten zur Wahl und bieten für jede Aufnahme-Situation den passenden Modus. Eine praktische Neuerung gegenüber den Vorgängermodellen bietet die E-P5 beim manuellen Fokussieren: Das Peaking. Dabei werden kontrastreiche Kanten im Motiv farbig hervorgehoben, sobald sie scharf sind. Das erleichert das manuelle Scharfstellen erheblich. Und ein weiterer Punkt: Ist die Fokus-Hilfe beim manuellen Einstellen aktiviert, wird der anvisierte Bildausschnitt vergrößert angezeigt, sobald man am Fokusring des Objektivs dreht. Per Drehrad an der Kamera lässt sich die Vergrößerung verändern, so dass man wirklich sehr präzise fokussieren kann. Arbeitet man im Autofokus-Betrieb, so ist die einfachste Variante den Fokus-Punkt zu bestimmen, dies per Touchscreen zu machen. Einfach auf den gewünschten Bildteil tippen und schon stellt die E-P5 scharf darauf. Hat man gleichzeitig noch das Auslösen aktiviert, löst die Olympus dann auch sofort aus. 

Noch ein Wort zur Fokussiergeschwindigkeit und Auslöseverzögerung. Die sind bei der E-P5 sehr schnell. Ich konnte zwischen E-PL5 und E-P5 einen direkten Vergleich machen und da war die Neue immer einen Hauch schneller. Insgesamt legt die E-P5 ein beachtliches Tempo vor – nicht nur bei der Auslöseverzögerung, sondern auch bei der Serienbildgeschwindigkeit. Da kommt die E-P5 auf knapp neun Bilder pro Sekunde. Je nach Karte und Auflösung schafft sie bis zu 15 Bilder in Folge mit der hohen Geschwindigkeit. Im Menü lassen sich übrigens zwei Geschwindigkeiten vorwählen für High und Low. Sprich, wem die neun Bilder pro Sekund zu schnell sind, kann hier eine nidrigere Geschwindigkeit vorwählen. Gleiches gilt für die Einstellung der langsamen Serienbildgeschwindigkeit, die in der Voreinstellung fünf Bilder pro Sekunde macht.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Möglichkeit Belichtungsreihen – auch Bracketing genannten – zu schießen. Hier bietet die Olympus E-P5 eine große Auswahl an Möglichkeiten. Zum einen sind da natürlich die normalen Belichtungsreihen, bei denen in verschiedenen Belichtungswerten zwischen zwei und sieben Aufnahmen gemacht werden. Per Menü können die Varianten bequem eingestellt werden. Eine weitere ist die HDR-Belichtungsreihe, bei der zwischen drei, fünf und sieben Aufnahmen gewählt werden kann, wobei die Belichtungsstufen gröber sind, als bei der normalen Belichtungsreihe. Anmerkung: Das Zusammenfügen der EInzelaufnahmen zu einem HDR-Bild erledigt die E-P5 nicht, das muss der Fotograf später mit entsprechender Software selbst erledigen. Neben diesen beiden Varianten gibt es noch folgende Bracketing-Möglichkeiten: Weißabgleich (WB), Blitz (FL), ISO-Empfindlichkeit (ISO) und ART-Filter (ART). Letztere gefällt mir besonders gut, da hier die E-P5 ein Foto macht und das in den von mir eingestellten ART-Filter-Varianten abspeichert. 

  • Olympus PEN E-P5 (1) Menue BelichtungsreiheOlympus PEN E-P5 (1) Menue BelichtungsreiheOlympus PEN E-P5 (1) Menue Belichtungsreihe
  • Olympus PEN E-P5 (2) Menue AE-BKTOlympus PEN E-P5 (2) Menue AE-BKTOlympus PEN E-P5 (2) Menue AE-BKT
  • Olympus PEN E-P5 (3) Menue AE-BKT Detail 1Olympus PEN E-P5 (3) Menue AE-BKT Detail 1Olympus PEN E-P5 (3) Menue AE-BKT Detail 1
  • Olympus PEN E-P5 (4) Menue AE-BKT Detail 2Olympus PEN E-P5 (4) Menue AE-BKT Detail 2Olympus PEN E-P5 (4) Menue AE-BKT Detail 2
  • Olympus PEN E-P5 (5) Menue HDR-BKTOlympus PEN E-P5 (5) Menue HDR-BKTOlympus PEN E-P5 (5) Menue HDR-BKT
  • Olympus PEN E-P5 (6) Menue HDR-BKT DetailOlympus PEN E-P5 (6) Menue HDR-BKT DetailOlympus PEN E-P5 (6) Menue HDR-BKT Detail
  • Olympus PEN E-P5 (7) Menue ART-BKTOlympus PEN E-P5 (7) Menue ART-BKTOlympus PEN E-P5 (7) Menue ART-BKT
  • Olympus PEN E-P5 (8) Menue ART-BKT DetailOlympus PEN E-P5 (8) Menue ART-BKT DetailOlympus PEN E-P5 (8) Menue ART-BKT Detail

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Finale – Mein Fazit

Olympus baut seine PEN-Serie konsequent aus. Dabei verfolgt der Kamera-Hersteller ein klares Ziel: Qualität und Bedienung müssen in der oberen Liga mitspielen. Diese Ziel haben die Ingenieure bei der E-P5 in allen Bereichen konsequent umgesetzt. Statt weiterem Pixel-Wahn setzen sie auf die bekannte hohe Bild-Qualität der OM-D und feilen dabei weiter an Design und Ausstattung. Mit der E-P5 ist dabei eine Kamera herausgekommen, die in meinen Augen höchsten ästhetischen Ansprüchen genügt und in Sachen Bedienung noch einen Schritt weiter geht.

Die Umsetzung mit dem QR-Code zur WLAN-Verbindung funktioniert einfach und geht schnell. Sicher könnten noch mehr Funktionen in der Smartphone-App vorhanden sein, aber Olympus geht hier genau den richtigen Schritt. Sicher wird es Kritiker geben, denen die Funktionalität noch nicht reicht, aber für mich zählt, dass ein Anfang gemacht wurde. Haben sich die meisten Kamera-Hersteller noch vor zwei Jahren gewehrt, WLAN-Module einzubauen, sind sie heute einen Schritt weiter. Und das ist das, was für mich erst einmal zählt.

Noch ein kleiner Schlenker zurück zum Thema Design: Normalerweise nimmt meine Freundin es schon nicht mehr wahr, wenn eine neue Kamera bei uns im Wohnzimmer rumliegt, anders bei der E-P5. "Kann ich die behalten?" war ihr Kommentar, nachdem sie die E-P5 in die Hand genommen hatte. Und wenn sie wüsste, dass man die E-P5 noch mit einem Holzgriff individualisieren kann, würde sie die Neue gar nicht mehr herausrücken wollen.

Es war übrigens die klassische Silber-Schwarze-Variante der E-P5 – es gibt sie auch in der komplett schwarzen Variante. Dazu passend: Olympus bringt alle Top-Objektive nach und nach nun auch in einer schwarzen Variante heraus. Damit werden all die Ästheten glücklich, für die die silbernen Objektive an einem schwarzen Gehäuse Stilbruch waren. In Verbindung mit dem neuen elektronischen Sucher VF-4 ist die E-P5 nun eine echte Konkurrenz zur OM-D. Und da ich schon ahne, das viele meiner Leser die Frage stellen werden: Welche soll ich denn nehmen? Die OM-D oder die E-P5? Hier eine kurze Gegenüberstellung und Zusammenfassung.

Vorteile der OM-D sind der Staub- und Spritzwasser-Schutz, den die E-P5 nicht bieten kann. In der OM-D ist der elektronische Sucher eingebaut, was die Kamera etwas höher macht. Was ihr dafür fehlt ist der eingebaute Blitz, den die E-P5 hat. Klar ist der nicht sonderlich stark, zum Aufhellen reicht er allemal. Vorteil der E-P5 ist das eingebaute WLAN-Modul. Wenn es zur Zeit auch nur einen begrenzten Funktionsumfang hat, so bietet es dennoch einige interessante Möglichkeiten, die die OM-D nicht bietet. Was die Bedienung anbelangt, sehe ich minimale Vorteile bei der E-P5, da die beiden Bedienräger griffgünstiger angeordnet sind und mittels des Umschalter doppelt belegt werden können. Die kürzeste Belichtungszeit hat die E-P5 mit 1/8000 Sekunde. Bei beiden Kameras gleich sind der Klappmonitor inklusive Touch-Funktion, die Menü-Struktur und Bedienung, die ART-Filter und Motivpogramme. Neu bei der E-P5 ist die Bildmontage-Funktion. Ein weiterer Pluspunkt der E-P5 ist die etwas flottere Geschwindigkeit im Bereich Auslöseverzögerung, Einschaltzeit und Serienbildgeschwindigkeit. Diese Unterschiede sind allerdings in meinen Augen sehr gering und sollten nicht als alleiniges Entscheidungskriterium verwendet werden. Und was die Bildqualität anbelangt, liegen beide Kameras aufgrund des gleichen Sensors auf dem gleichen hohen Niveau.

Und welche würde ich mir kaufen? Die E-P5. Mich stört der externe elektronische Sucher nicht. Das Design der E-P5 gefällt mir noch ein wenig besser, als das der OM-D. Ich finde die WLAN-Funktion klasse und nutze sie sehr häufig. Die Bedienung der E-P5 ist noch ein Tick besser als die der OM-D. Das ich dabei auf den Spritzwasser- und Staub-Schutz verzichte, nehme ich in Kauf. Auch wenn das bei der OM-D schon sehr praktisch ist. Kleiner Wermutstropfen: Die E-P5 ist zusammen mit dem neuen Sucher VF-4 etwas teurer als das fertige Gesamtpaket der OM-D.

Und hier die Plus- und Minus-Punkte der Olympus PEN -E-P5 in der Übersicht:

 
Vorteile
  • gute Bildqualität bei Tageslicht und wenig Licht
  • kürzest mögliche Belichtungszeit 1/8000 Sekunde
  • eingebauter Blitz
  • Blitzschuh für externen Blitz und Zubehör
  • sehr guter elektronischer Sucher als Zubehör
  • WLAN-Funktionen inklusive Fernsteuerung und GPS-Funktion
  • klappbarer Kontrollmonitor mit Touchscreen
  • elektronische 3D-Wasserwaage
  • komfortable Bedienung dank zwei Drehrädern
Nachteile
  • etwas komplizierte Menüs mit sehr vielen Optionen
  • keine Bildübertragung per WLAN im Hintergrund

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Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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