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Olympus OM-D – Systemkamera

Es gibt Kameras, auf die ich mich freue, und es gibt Kameras, bei denen ich es kaum erwarten kann, dass ich sie zum Testen in die Finger bekomme. Die OM-D gehört definitiv zur zweiten Kategorie. Meine Erwartungen an das Top-Modell der Olympus Systemkamera war entsprechend hoch – um so gespannter war ich. 

Definitiv ein solides Stück Kamera

Oft entscheidet ja schon der Griff ans Kameragehäuse, ob einem das Modell sympathisch ist oder nicht. Bei der OM-D kann ich klar sagen: Sympathisch. Das Gehäuse der Kamera liegt klasse in der Hand und fühlt sich solide an. Kein Wunder, schließlich ist die Kamera staub- und spitzwassergeschützt – sagt Olympus. Ob's denn auch tatsächlich so ist, wird sich noch zeigen. Wer wie ich etwas größere Hände hat, sollte sich gleich den Batteriegriff HLD-6G mit Hochkantauslöser dazukaufen. Der verlängert das Gehäuse etwas nach unten und verleiht der Kamera noch mehr Halt. Und: Die OM-D sieht damit verdammt professionell aus. 


Der Clou des Batteriegriffs: Er lässt sich teilen. In einen etwas kleineren Teil, der das Gehäuse nach unten nur um rund einen Zentimeter verlängert und den vorderen Griff deutlich verstärkt. Dieses Teil verleiht der Kamera schon deutlich mehr Grip. Zusätzlich lässt sich bei Bedarf noch der Batteriepack zusätzlich unters Gehäuse schrauben. Der verlängert das Gehäuse nach unten noch mal um rund drei Zentimeter, beherbergt den zweiten Akku und ist mit Hochkantauslöser und Wahlrädern ausgestattet. Mit dem zweiten Akku bekommt die Kamera ordentlich Power und hält bei normalem Einsatz mehrere Tage durch. Mir gefällt dieses Konzept ausgesprochen gut. Und die Gewichtszunahme lässt sich verschmerzen. Nur das Gehäuse der OM-D wiegt 440 Gramm. Der kleine Griff schlägt mit rund 100 Gramm zu Buche, der Große mit weiteren 125 Gramm. Insgesamt bringt die OM-D 665 Gramm auf die Waage.

 

Genauso solide, wie sich die Kamera beim ersten Griff anfühlt, so solide sind auch die Bedienelemente. Die Einstellräder rasten satt ein und vermitteln ein sicheres Gefühl, die Druckpunkte der Knöpfe sind klar definiert. Die Scharniere des ausklappbare Kontrollmonitors haben nicht einen Hauch Spiel – da klappert und wackelt nichts. Es macht Spaß, die OM-D in die Hand zu nehmen und damit zu fotografieren. In diesem Punkt wurden meine Erwarten mehr als erfüllt.

 

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TOP 1 – Man hat die Wahl: Elektronischer Sucher und Kontrollmonitor 

Nicht jede Systemkamera ist mit einem Sucher ausgestattet. Der kann – systembedingt – natürlich nur ein elektronischer sein. Im Prinzip sind das winzige Bildschirme, die das Motiv im Sucher anzeigen. Bisher hielt sich meine Begeisterung für die Dinger ziemlich in Grenzen. Beim Blick durch den Sucher schaute ich auf ein pixeliges Bild, das oft auch noch flimmerte und die Farben nur sehr begrenzt naturgetreu darstellte. Anderseits möchte ich einen Sucher auch nicht missen, denn wer schon mal bei strahlendem Sonnenlicht versucht hat, sein Motiv auf dem Kontrollmonitor zu erkennen, der weiß, wovon ich rede. Und selbst die neuesten, extra hellen Monitore helfen da auch nur bedingt. Deswegen war ich umso gespannter, wie der Sucher der Olympus aussehen würde. Der erste Blick überraschte mich: Ein klares, helles Bild präsentierte sich vor meinem Auge, die Pixel waren kaum zu erkennen und die Farben sahen ebenfalls vernünftig aus. Hier hat Olympus ganze Arbeit geleistet. Klar ist immer noch ein Unterschied zu einem klaren, hellen optischen Sucher zu erkennen, aber der hat auch Nachteile. Nur im elektronischen Sucher werden, je nach Einstellung, alle Aufnahmedaten angezeigt. Besonders praktisch ist das, wenn die Kamera mit einer elektronischen Wasserwaage ausgestattet ist – so wie die OM-D. Die wird nämlich im Sucher angezeigt, so dass die Kamera in zwei Achsen perfekt waagerecht ausgerichtet werden kann. Ich schätze diese Funktion sehr, da ich so praktisch keine kippenden Horizonte mehr habe und mir das spätere Ausrichten per Software erspare. Und noch einen weiteren Vorteil hat ein guter elektronischer Sucher. Während man bei schlechten Lichtverhältnissen durch einen optischen Sucher nur sehr vage das Motiv erkennen kann, bietet ein elektronischer Sucher durchaus ein noch passables Bild. Klar sind in solchen Situationen Bildstörungen sichtbar – sogenanntes Rauschen – aber besser überhaupt ein Bild, als Dunkelheit.

Der Kontrollmonitor der Olmypus OM-D lässt sich nach oben und unten klappen. Seitlich neben die Kamera kann er jedoch nicht gedreht werden. Die Darstellung der Aufnahmedaten oder des Bildes ist brillant. Alles wird klar und hell angezeigt und selbst die kleinen Schriften sind sehr gut lesbar. Elektronischer Sucher und Kontrollmonitor ergänzen sich somit perfekt. Praktisch: neben dem elektronischen Sucher ist ein Sensor, der erkennt, ob man sich ihm mit dem Auge nähert. Je nach Einstellung schaltet die Kamera dann automatisch auf den elektronischen Sucher um. Die Funktion lässt sich natürlich abstellen, denn manchmal möchte man nur den Kontrollmonitor oder den Sucher verwenden. Der Clou des Bildschirms: er ist berührungsempfindlich. In der intelligenten Belichtungsautomatik können darüber diverse Einstellungen geändert und der Schärfepunkt kann per Fingerzeig festgelegt werden. Eine Funktion, die einige andere Kameras auch haben und die ich sehr zu schätzen gelernt habe. Einfach den Finger auf den Teil des Motivs, der scharf abgebildet werden soll und schon fokussiert die Kamera darauf – und löst sogar aus. Allerdings nur, wenn die Funktion entsprechend aktiviert ist. Menüs lassen sich nicht per Touchscreen steuern.

 

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TOP 2 – Bedienung, bitte

Je mehr sich eine System- oder Spiegelreflexkamera auch an Profis richtet, umso komplizierter wird meist auch die Bedienung. Warum? Weil Profis viele Funktionen benötigen, viele davon direkt einstellen wollen und die Kamera ganz nach ihren Bedürfnissen konfigurieren wollen. Für Hersteller bedeutet das: so einfach wie möglich, so umfangreich wie nötig. Schließlich wollen Sie ihre Modelle – so natürlich auch die OM-D – nicht nur an Profis sondern auch an Ein- und Umsteiger verkaufen. Das Erste, was mir an der Olympus aufgefallen ist, sind die beiden Drehräder an der Kameraoberseite – beide sind nicht beschriftet. Erst dachte ich: Das ist bestimmt eine Montagskamera und die Beschriftung wurde vergessen. Doch nach kurzer Zeit des Herumprobierens, habe ich den Trick herausgefunden: Die Räder sind nicht beschriftet, weil sie für alle möglichen Funktionen verwendet werden können, ganz nach Wunsch des Fotografen. Ob Blende, Belichtungszeit oder ISO-Empfindlichkeit, die beiden Drehräder können ganz individuell belegt werden. 

 

 

 

 

Gleiches gilt auch für die beiden Funktionstasten Fn1 und Fn2 sowie die Funktionstaste L-Fn am Objektiv. Wer dieses System verstanden hat, kann die OM-D ganz nach seinen Bedürfnissen konfigurieren. Und das geht über das zwar umfangreiche, aber gut strukturierte Menü ohne Probleme. Zudem gibt es zu allen Menüpunkten kurze Hilfetexte. Ich denke, hier ist die Grätsche zwischen den Anforderungen der Profis und dem Wunsch nach einfacher Bedienung der Einsteiger sehr gut gelungen. Insgesamt wirken die Menüs und die Bedienung der Kamera durchdacht und strukturiert. In den Menüs sind sehr viele Einstellungen möglich, aber sie müssen nicht geändert werden. Die Kamera ist bereits im Auslieferungszustand gut eingestellt. Ein kleines Manko bei der Bedienung: die Wiedergabe- und Fn1-Taste sind etwas unglücklich oberhalb der Daumenstütze positioniert. Für Fotografen mit großen Händen – und Fingern – sind diese beiden Tasten etwas fummelig zu drücken.

Noch ein Tipp: Im Anwender-Menü im Abschnitt D Display den Punkt "Kontrolle Einst." aufrufen. Dort lässt sich für jedes Belichtungsprogramm die Menüansicht der wichtigsten Einstellungen ändern. Die Punkte "Live Kontrolle" und "Live Monitoranzeige" sollten dabei auf "Ein" stehen, vor allem bei dem Punkt "P/A/S/M". Drückt man nun beim Fotografieren in den Belichtungsprogrammen P/A/S/M den OK-Knopf, erscheint das sogenannte Mega-Menü auf dem Display, bei dem alle wichtigen Kameraeinstellungen angezeigt werden. Sollte das nicht zu sehen sein, einfach die Taste "INFO" drücken. Damit lässt sich zwischen dem normalen und dem Mega-Menü umschalten. Das Mega-Menü lässt sich übrigens per Touch bedienen. Einfach auf den zu ändernden Punkt mit dem Finger tippen und per vorderem Drehrad die Einstellung ändern. Das geht extrem flott und einfach.

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TOP 3 – Belichtungsprogramme – auch mal kreativ

Am großen Drehrad auf der linken Kameraoberseite werden die Belichtungsprogramme gewählt. Neben den Standards – manuelle Einstellung, Blenden- und Zeitvorwahl, Programmautomatik, Motiv-Programm, Videoaufnahme und intelligenter Automatik – gibt es die Einstellung ART. Die Funktion, die sich dahinter verbirgt, mag ich besonders. Man kann zwischen elf verschiedenen Filtern, von Olympus ART-Filter genannt, wählen. Meine Lieblinge sind die Filter Dramatischer Effekt und Monochrom Film. Und weil es wohl vielen so geht, dass sie sich nicht zwischen den Filtern entscheiden können, gibt es das sogenannte Art-Bracketing. 


Etwas versteckt im Aufnahme Menü 2 unter dem Punkt Belichtungsreihe gibt es die Einstellung ART BKT. Hier lassen sich die Filter auswählen, mit denen jedes Foto bearbeitet werden soll. Bei der Aufnahme speichert die Kamera dann das Original und die entsprechend gewählte Anzahl ART-Bilder. Später kann man wählen, welches einem am besten gefällt. Klasse: hat man einen Filter in der Einstellung ART gewählt, so sieht man das Ergebnis bereits vor der Aufnahme auf dem Kontrollmonitor. Bei anderen Kameras sieht man den Effekt erst nach der Aufnahme. Sicher ist die ART-Funktion nichts für Profis, aber ich nutze sie gerne und habe viel Freude an den Ergebnissen. Und was wollen die Profis? Aufnahmen im RAW-Format. Klar, dass das die OM-D auch kann. Aber nicht nur das: bei Format und Aufnahmequalität hat Olympus nicht an der der Auswahl gespart. Es stehen fünf Formate mit jeweils vier Qualitäten zur Wahl. Damit lässt sich die Kamera individuell auf die Bedürfnisse des Fotografen und Motivs einstellen.

 

Für eine Großansicht der Menüs bitte auf das Bild klicken – schließen mit einem Druck auf die Taste ESC.

  • Olympus OM-D Menue Bildformat 1 zu 1Olympus OM-D Menue Bildformat 1 zu 1Olympus OM-D Menue Bildformat 1 zu 1
  • Olympus OM-D Menue Bildformat 16 zu 9Olympus OM-D Menue Bildformat 16 zu 9Olympus OM-D Menue Bildformat 16 zu 9
  • Olympus OM-D Menue Bildformat 3 zu 2Olympus OM-D Menue Bildformat 3 zu 2Olympus OM-D Menue Bildformat 3 zu 2
  • Olympus OM-D Menue Bildformat 3 zu 4Olympus OM-D Menue Bildformat 3 zu 4Olympus OM-D Menue Bildformat 3 zu 4
  • Olympus OM-D Menue Bildformat 4 zu 3Olympus OM-D Menue Bildformat 4 zu 3Olympus OM-D Menue Bildformat 4 zu 3

Neben der ART-Einstellung kann zwischen 23 verschiedenen Motivprogrammen gewählt werden. Hierzu wird das Wahlrad auf SCN gestellt. Nun kann einfach und schnell zwischen den Programmen gewählt werden. Die Kamera nimmt dann entsprechend der gewählten Situation die passenden Kameraeinstellungen vor, um ein optimales Aufnahmeergebnis zu bekommen. Vor allem für Einsteiger ist diese Einstellung klasse. Ich nutze einige der Programme selbst gerne, da manche der von der Kamera vorgenommenen Einstellungen im Menü etwas versteckt sind. Statt die jedesmal zu ändern, wähle ich schnell das passende Motivprogramm. 

Für eine Großansicht der Menüs bitte auf das Bild klicken – schließen mit einem Druck auf die Taste ESC.

  • Olympus OM-D Menue 1 Motivprogramme PortraitOlympus OM-D Menue 1 Motivprogramme PortraitOlympus OM-D Menue 1 Motivprogramme Portrait
  • Olympus OM-D Menue 2 Motivprogramme KinderOlympus OM-D Menue 2 Motivprogramme KinderOlympus OM-D Menue 2 Motivprogramme Kinder
  • Olympus OM-D Menue 3 Motivprogramme SonnenuntergangOlympus OM-D Menue 3 Motivprogramme SonnenuntergangOlympus OM-D Menue 3 Motivprogramme Sonnenuntergang
  • Olympus OM-D Menue 4 Motivprogramme 3DOlympus OM-D Menue 4 Motivprogramme 3DOlympus OM-D Menue 4 Motivprogramme 3D

 

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TOP 4 – Schnell, schnell – ja das ist die OM-D

Auslöseverzögerung und Serienbildfunktion sind die wichtigsten Punkte, wenn's ums Tempo geht. In beiden Punkten hat mich die OM-D überzeugt. Auch in schwierigen Aufnahmesituationen löst die Olympus sehr flott aus. Egal, ob man das Bild per Auslöser macht, oder über die Touchfokus-Funktion des Kontrollmonitors. Klasse: sowohl der Kontrollmonitor als auch der elektronische Sucher zeigen praktisch keine Verzögerung bei der Darstellung. Das ist vor allem in Situationen wichtig, bei denen sich schnell bewegende Elemente im genau richtigen Moment fotografiert werden sollen – zum Beispiel im Sport. Schließlich soll doch beim Torschuss genau der Moment aufgenommen werden, in dem der Ball die Torlinie passiert – und nicht erst wenn der Torhüter den Ball aus den Netz nimmt. 

Um solche schwierigen Aufnahmesituationen in den Kasten zu bekommen, ist die Serienbildfunktion hilfreich. Damit nimmt die Kamera mehrere Bilder in kurzer Folge auf. Je schneller die Kamera, um so größer die Chance, genau das richtige Bild zu bekommen – und die Olympus ist echt flott. In der Einstellung "Serienbildgeschwindigkeit H" (für High = Hoch) kam ich mit der OM-D auf zehn Bildern pro Sekunde. Je nach Motiv hielt sie das Tempo für zehn bis zwölf Aufnahmen durch. Erst dann ging es gemächlicher mit rund zwei Bildern pro Sekunde zu. In der Einstellung "Serienbildgeschwindigkeit L" (für Low = Niedrig) machte die OM-D knapp vier Bilder pro Sekunde – auch das für rund zwölf Aufnahmen in Folge. Beide Geschwindigkeiten lassen sich übrigens im Einstellmenü individuell anpassen. Das ist praktisch wenn man zum Beispiel genau mit einem Bild pro Sekunde eine längere Serienbelichtung machen möchte. Ich finde, das ist eine der Funktionen, die man zwar nicht häufig nutzen wird, die aber zeigt, dass Olympus viel Intelligenz in die OM-D gepackt hat. 

 

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TOP 5 – Anschlüsse und mehr Zubehör

Aufnahmen werden auf einer SD-Karte gespeichert. Meine Eye-fi-Karte konnte ich ohne Probleme verwenden. Seitlich hinter einem kleinen Deckel sind ein Mini-HDMI-Anschluss und ein kombinierter USB-AV-Anschluss. Einen direkten Mikrofon-Anschluss hat die OM-D nicht. Allerdings lässt sich auf den Zubehöranschluss über dem elektronischen Sucher der Adapter EMA-1 stecken, an den ein Mikrofon per 3,5-Millimeter-Miniklinkenstecker angeschlossen werden werden kann. Damit lässt sich die Qualität der Tonaufnahme für Videos erheblich steigern. Für Aufnahmen von Interviews kann auch ein drahtloses Mikrofon angeschlossen werden. Neben verschiedenen Blitzgeräten mit unterschiedlicher Leistung lässt sich das Makrolicht MAL-1 an den Zubehöranschluss stecken. Dies sind zwei kleine LED-Leuchten an flexiblen Armen, die genau auf das Motiv gerichtet werden können. Da in die OM-D kein Blitz eingebaut ist, wird ein kleiner Aufsteckblitz mitgeliefert. Er reicht für einfache Aufnahmen und die Aufhellung bei Gegenlicht.

 

Für Taucher hat Olympus für die OM-D ein Unterwassergehäuse im Angebot. Bis zu einer Wassertiefe von 45 Metern kann es genutzt werden. Verschiedene Objektive des Micro-Four-Third-Systems lassen sich nutzen. Die Ansteuerung von externen Blitzgeräten über zwei Glasfaseranschlüsse ist möglich.

Wer nicht taucht, aber dennoch auch mal im Regen unterwegs ist und die Kamera nicht gleich in die Tasche packen will, ist mit der OM-D bestens bedient. Ich habe die Kamera während eines Regentages den gesamten Tag am Gurt über die Schulter getragen. Mir hat der Regen mehr ausgemacht, als der Kamera. Die hatte keinerlei Funktionsstörungen oder gar Spätfolgen – ganz im Gegensatz zu mir, der sich einen Schnupfen eingefangen hat. Da ich viel in der Natur fotografiere, gefällt mir dieses Ausstattungsmerkmal besonders gut. Nicht immer kann ich die Kamera beim ersten Regentropfen sofort in die Tasche packen, manchmal hab ich gar keine Tasche dabei. Wichtig: man sollte genau darauf achten, welches Objektiv man verwendet, denn nicht alle sind spritzwassergeschützt.  

 

 

 

 

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TOP 6 – Fotos und Videos im Blick

In der Olympus OM-D arbeitet ein 16-Megapixel-Sensor im Micro-Four-Third-Format. Das ist etwas kleiner als das APS-C-Format von Spiegelreflexkameras. Der Brennweitenverlängerungsfaktor ist 2,0-fach. Sprich: ein Objektiv mit einer Brennweitenangabe von 12 - 50 Millimeter hat tatsächlich eine Brennweite von 24 - 100 Millimeter. An der Bildqualität der OM-D habe ich nichts auszusetzen. Die Aufnahmen sehen detailreich aus und geben die Farben originalgetreu wieder. Die ISO-Empfindichkeit der Kamera kann bis auf einen Wert von ISO 25600 hoch gesetzt werden. Bisher habe ich davon nicht so viel gehalten, weil diese Aufnahmen meist unscharf aussahen und Bildstörungen (Rauschen) sichtbar waren. Um festzustellen, wie die Olympus mit den hohen Empfindlichkeiten zurecht kommt, habe ich eine Belichtungsreihe gemacht. Das Ergebnis hat mich durchaus überrascht. Klar zeigen Aufnahmen mit der ISO-25600-Einstellung sichtbare Bildstörungen, aber sie sind durchaus akzeptabel. Bis ISO 6400 sind die Bilder gut. Also: Bevor man gar kein Bild in den Kasten bekommt, kann man notfalls auch mal mit ISO 25600 fotografieren. Insgesamt hat die OM-D meine hohen Erwartung im Bereich der Bildqualität erfüllt.

Die Aufnahmen mit verschiedenen ISO-Einstellungen zeigen einen 2000 x 1200 Pixel großen Ausschnitt des Originals mit einer Auflösung 4608 x 3456, gespeichert im JPEG-Format.

Für eine Großansicht bitte auf das Bild klicken – schließen mit einem Druck auf die Taste ESC.

  • Bild 1 - ISO 200Bild 1 - ISO 200Bild 1 - ISO 200
  • Bild 2 - ISO 400Bild 2 - ISO 400Bild 2 - ISO 400
  • Bild 3 - ISO 800Bild 3 - ISO 800Bild 3 - ISO 800
  • Bild 4 - ISO 1600Bild 4 - ISO 1600Bild 4 - ISO 1600
  • Bild 5 - ISO 3200Bild 5 - ISO 3200Bild 5 - ISO 3200
  • Bild 6 - ISO 6400Bild 6 - ISO 6400Bild 6 - ISO 6400
  • Bild 7 - ISO 12800Bild 7 - ISO 12800Bild 7 - ISO 12800
  • Bild 8 - ISO 25600Bild 8 - ISO 25600Bild 8 - ISO 25600

Hilfreich für knackscharfe Fotos ist ein guter Bildstabilisator. Die OM-D ist natürlich auch mit einem Stabi ausgestattet, der in die Kamera integriert ist. Es sind also keine speziellen Objektive nötig. Dank verschiedener Einstellungen des Bildstabilisators, lässt sich jede Aufnahmesituation meistern. Warum überhaupt mehrere Varianten? An zwei Beispielen lässt sich das gut erklären. Du möchtest Tiere aufnehmen, die sich in weiter Ferne befinden. Die Tiere bewegen sich langsam oder gar nicht, sprich die Kamera wird ganz ruhig gehalten. Dann sollte der Bildstabilisator sämtliche Bewegungen der Hand ausgleichen: nach oben und unten, nach links und rechts sowie ein leichtes drehen der Kamera. Schafft der Stabi das, ist das Bild knackscharf. In Beispiel zwei möchtest du ein Kind auf dem Fahrrad fotografieren, dass an dir vorbei fährt. Du bewegst die Kamera bei der Aufnahme also horizontal, beispielsweise von links nach rechts. Jetzt muss der Bildstabilisator nur vertikale Bewegungen – also von oben nach unten und umgekehrt – ausgleichen. Horizontale Bewegungen – sprich von links nach rechts – sollen nicht ausgeglichen werden, da diese Bewegung ja erwünscht ist. 

TIPP: Schalte im Einstellmenü den Bildstabilisator für Serienaufnahmen aus. Meist wird bei Serienaufnahmen sowieso mit sehr kurzen Belichtungszeiten fotografiert, so dass die Gefahr des Verwackelns sehr gering ist. Außerdem kann die Serienbildgeschwindigkeit bei eingeschaltetem Bildstabilisator etwas langsamer werden. Die Einstellung im Menü hat auf Einzelaufnahmen keinen Einfluss, da bleibt der Stabi eingeschaltet.  

Videos lassen sich mit der OM-D selbstverständlich auch drehen. Eine Neuerung ist mir gleich aufgefallen: Das Kit-Objektiv hat einen speziellen Zoomring. Er rastet in drei Positionen ein. In der ersten – zur Kamera hin – lässt sich das Zoom wie gewohnt manuell verstellen. In der mittleren Postition lässt sich der Zoom elektrisch verstellen. Das ist vor allem bei Videoaufnahmen extrem praktisch, denn nur mit minimalen Bewegungen am Zoomring kann die Brennweite geändert werden. So lassen sich Zoomfahrten auch ohne Stativ und ohne Verwackler aufnehmen. Für mich ein klares Plus. Aufnahmen macht die OM-D nicht nur im MPEG-Format – natürlich in Full-HD mit 1920 x 1080 Bildpunkten – sondern auch im AVI-Format (Motion-JPEG) mit eine Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten, also immerhin noch in HD. Warum das erwähnenswert ist? Weil sich dieses Format an Computern mit weniger Rechenpower auch noch bearbeiten lässt. Die Videoqualität kann sich sehen lassen – vor allem in Full-HD. Schärfe und Belichtung werden zügig nachgeführt – so soll es sein.

 

 

 

 

 

 

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Finale – Mein Fazit

Das Warten auf die OM-D hat sich gelohnt. Die Kamera hat meine Erwartungen erfüllt. Sowohl, was die Bild- und Videoqualität anbelangt, die Bedienung, als auch die Ausstattung. Begeistert haben mit die ART-Filter und die Möglichlichkeiten, damit eine Belichtungsreihe zu fotografieren. Klasse finde ich, dass die Kamera spritzwassergeschützt ist und sich somit auch für den Outdoor-Einsatz bestens eignet. Das neue Objektiv mit dem variablen Zoomring ist vor allem für die Videofilmer ein großer Fortschritt. Positiv überrascht hat mich der klare und brillante elektronische Sucher. Er ist eine gute Alternative zum optischen Sucher einer Spiegelreflexkamera. Die zahlreichen Menü-Punkte ermöglichen eine individuelle Anpassung der Kamera an die Bedürfnisse des Fotografen. Ich empfehle die Olympus OM-D Fotografen, die von einer Kompaktkamera in die nächste Klasse aufsteigen wollen und dabei keine große und schwere Spiegelreflexkamera kaufen möchten. Das Olympus-System ist ausgereift und es steht eine große Objektiv-Palette zur Auswahl. Die OM-D erfordert allerdings schon ein gewisses Maß an fotografischen Kenntnissen, um alle Funktionen sinnvoll nutzen zu können und das Potential der Kamera ganz auszuschöpfen. Wer diese Anforderungen erfüllt oder sich entsprechend fortbilden möchte, bekommt mit der OM-D ein sehr solides Stück Kamera, mit dem Fotografieren viel Freude macht.

 

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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