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TEST: Nikon D750 – Spiegelreflex mit 24-Megapixel-Vollformatsensor

  • Nikon D750 – 2150 Euro
    (Preise Stand November 2014)

Nikon will's wissen: Während andere Hersteller wie Sony ihre kompakte Systemkamera-Linie ausbaut, setzt Nikon voll aufs Vollformat. Mit der D750 bringt Nikon in diesem Jahr nun schon das dritte Modell dieser Klasse auf dem Markt. Klar die D610 und D810 waren nur kleine Updates zu den Vorgängermodellen, aber immerhin. Nikon will damit offensichtlich das Top-Segment in der Spiegelreflexklasse stärker besetzen als zuvor. Denn der Mitbewerber Canon hält sich eher zurück. Das letzte Vollformt-Modell war die EOS 6D, die jetzt aber auch schon seit rund zwei Jahren auf dem Markt ist. Ebenso die EOS 5D MkIII die schon mehr als zwei Jahren in den Regalen liegt.

Mit den Modellen D610, D750 und D810 deckt Nikon nun einen großen Bereich im Vollformat-Segment ab. Die D610 ist quais das Einstiegsmodell mit 24-Megapixeln-Sensor, die D750 die Mittelklasse, ebenfalls mit 24-Megapixel-Sensor aber mehr Ausstattung und die D810 mit 36-Megapixel-Sensor die Top-Klasse. Für die Profis und High-Speed- und Low-Light-Fanatiker gibt es dann noch die D4s und die Nostalgiker kommen mit der Df auf ihre Kosten. Macht summa sumarum fünf Vollformatkameras um Sortiment von Nikon. 

Wer vor der Entscheidung steht, eine der Kameras zu kaufen, wird sich wohl vor allem fragen, was die Unterschiede zwischen D610 und D750 sind. Klar ist, dass die D810 mit ihren 36 Megapixeln Spitze ist, was die Detailwiedergabe anbelangt. Wer darauf also besonderen Wert legt, kommt um diese Kamera nicht herum. Ein wesentlicher Unterschied zwischen der D610 und der D750 ist der Monitor. Während der bei der D610 fest eingebaut ist, lässt er sich bei der D750 ausklappen. Ein weiterer Pluspunkt de D750 ist das eingebaute WLAN-Modul. Allerdings kann die Kamera damit nicht ferngesteuert werden, sondern es lassen sich nur Bilder von der Kamera auf Smartphone, Tablet-PC oder Computer übertragen. Was die Hardware anbelangt sind das die beiden wichtigsten Unterschiede.

Videofunktionen

Kommen wir nun zu den Unterschieden in der Software. Hier legt Nikon vor allem bei den Videomöglichkeiten nach. Die D750 zielt damit auch in Richtung Videografen. Punkte die hier eine Rolle spielen sind vor allen die Bildwiederholfrequenzen von 50p und 60p bei voller HD-Auflösung (1920 x 1080 Bildpunkte). Die D610 brachte es auf 30p bei voller HD-Auflösung. Was Nikon der D750 allerdings nicht spendiert hat, ist 4k-Video. Eine weitere spannende Funktion für die Videografen ist die Möglichkeit der Blendenverstellung während der Videoaufnahme. Hierzu lassen sich die beiden Tasten auf der Vorderseite der Kamera entsprechend programmieren. Drückt man dann während der Videoaufnahme auf die Fn-Taste, schließt sich die Blende langsam, drückt man auf die Abblendtaste, öffnet sich die Blende langsam. So ist es möglich während einer Videoaufnahme die Schärfentiefe zu vergrößern oder zu verkleinern. Um dabei die Belichtung konstant zu halten, verändert die D750 den ISO-Wert während der Blendenfahrt. So ist es möglich die Belichtungszeit auf den passenden Wert zu stellen, der dann auch konstant bleibt. Mein Test der Funktion hat allerdings gezeigt, dass es zu minimalen Helligkeitssprüngen kommt, wenn der ISO-Wert angepasst wird. Schade ist, dass sich die Geschwindigkeit, mit der sich die Blende öffnet und schließt, nicht anpassen lässt.

So sehr Nikon die Videofunktionen auch verbessert und darauf einen Schwerpunkt legt, so bedauerlich ist es, dass einige für Profis interessante Funktionen nicht vorhanden sind. So gibt es beispielsweise keine Peaking Funktion. Die ist beim manuellen Scharfstellen wichtig und erleichtert das Fokussieren erheblich. Auch Funktionen die es leichter machen, Überbelichtungen zu erkennen, fehlen – zum Beispiel das sogenannte Zebra. Vergleicht man das mit Systemkameras wie der Sony Alpha 7S oder Panasonic Lumix DMC-GH4, so hat Nikon zwar deutlich aufgeholt, die Konkurrenten aber noch nicht eingeholt. Immerhin – und das ist sehr positiv – hat die D750 alle wichtigen Anschlüsse: Mikrofon, Kopfhörer und HDMI. Selbstverständlich gibt die Nikon üder den HDMI-Ausgang ein Live-Bild aus, sobald sich die Kamera im Live-View-Modus befindet. 

Autofokussystem

Eine weitere Verbesserung gegenüber der D610 ist das Autofokussystem. Die hatte noch 39 Messfelder, während die D750 nun 51 Messfelder hat. Nicht nur die Zahl der Messfelder wurde erhöht, sonder es ist noch eine zusätzliche Autofokus-Variante dazu gekommen,, die sogenannte Messfeldgruppensteuerung. Dabei werden um den Haupt-Messpunkt weiter Fokuspunkte aktiviert, die quasi als Hilfspunkte fungieren. So kann die Kamera auch dann noch auf das Motiv scharf stellen, wenn es nicht perfekt auf dem Haupt-Messpunkt liegt. Bei meinen Tests klappte das sehr gut, wobei auch mit dem normalen Messverfahren die Trefferquote schon sehr hoch ist.

Wenn wir schon beim Thema Autofokus sind. Nikon-Fotografen wissen, dass man mit eine Druck auf die info-Taste rechts neben dem Kontrollmonitor die wichtigsten Kameraeinstellungen auf dem Monitor angezeigt bekommt. Drückt man nun eine Taste wie beispielsweise die ISO-Taste links neben dem Monitor, werden die möglichen Einstellungen auf dem Bildschirm angezeigt. Das ist bei der D750 auch so, allerdings wird das Ganze etwas übersichtlicher dargestellt. So wird nun klar gezeigt, mit welchem der beiden Drehräder welche Funktion eingestellt werden kann. Um beim Beispiel ISO zu bleiben: Mit dem vorderen Drehrad am Griff wird zwischen normaler ISO-Einstellung und ISO-AUTO umgestellt, mit dem hinteren über der Daumenstütze der ISO-Wert eingestellt. So weit so gut. Das funktioniert auch bei allen anderen Einstellungen, nur nicht beim Autofokus – oder zumindest nicht vollständig. Was sich einstellen lässt ist die Art der Autofokusmessung – Anzahl der Messfelder, Größe der Messfelder, 3D – und der Messmodus – AF-S (Einzelautofokus), AF-C (kontinuierlicher Autofokus), AF-A (automatische Wahl des Autofokusverfahrens). Das wird auch schön übersichtlich auf dem Display angezeigt, sobald man den kleinen Knopf auf der Vorderseite der Kamera am Fokushebel drückt. Möchte man nun aber die Autofokusfelder verschieben und drückt dazu den Vierwegeschalter rechts neben dem Kontrollmonitor, so wird das Verschieben des AF-Punktes nicht auf dem Bildschirm angezeigt. Das sieht man nur, wenn man durch den Sucher schaut. Dort werden die gewählten Autofokuspunkte mit einem kleinen roten Rechteck angezeigt.

Was hat sich noch geändert? Nicht so wichtig, aber dennoch der Vollständigkeit halber: Die Serienbildgeschwindigkeit ist von 6,0 auf 6,5 Bilder pro Sekunde gestiegen. Außerdem lassen sich jetzt Belichtungsreihen mit bis zu neun Bildern machen – bei der D610 waren es noch drei. Ach ja, wer nicht auf Anhieb weiß, wie man die Belichtungreihen einstellt – auf der Kameravorderseite unter dem Blitz ist ein kleiner Knopf, der mit BKT (Bracketing) beschriftet ist. Den einfach drücken und dann mit dem vorderen und hinteren Drehrad die Zahl der Aufnahmen und den Blendenabstand einstellen. Nach den nun nicht so ganz wichtigen Punkten, ein wichtiger: Die ISO-Empfindlichkeit. Hier legt die D750 eine Blendenstufe zu und kommt auf einen maximalen ISO-Wert von ISO 12800. Bei der D610 muss man sich mit ISO 6400 begnügen. Im erweiterten ISO-Bereich geht die D750 dann entsprechend bis ISO 51200 (Hi2), während die D610 nur bis ISO 25600 geht. Beide bieten als niedrigsten Wert ISO 50 in der Einstellung Lo1.

Soweit die wichtigsten Unterschiede zwischen der D610 und D750.

Tasten und Bedienung

Nimmt man die Nikon D750 in die Hand, liegt sie perfekt in der Hand. Die D750 bringt 840 Gramm auf die Waage – inklusive Akku und Speicherkarte, aber ohne Objektiv. Der Griff ist ergonomisch geformt, die Oberfläche fühlt sich perfekt an – nicht zu glatt, nicht zu rutschig, nicht zu klebrig. Die ausgeprägte Daumenstütze auf der Rückseite bietet viel Halt. Selbst mit einem etwas schweren Objektiv kann man die Kamera gut und sicher halten. Die beiden bereits erwähnten Drehräder – eins auf der Rückseite über der Daumenstütze, eins auf der Vorderseite unter dem Auslöser – lassen sich gut erreichen und drehen.

Auf der linken Oberseite der Kamera ist das Programmwahlrad. Dies übrigens ein Unterschied zur D810, die kein Programmwahlrad hat sondern nur die EInstellung P, A, S und M. Mehr hat da die D750 zu bieten. Neben diesen Belichtungsprogrammen gibt es die Bild-Effekte (EFFECTS), zwei individuelle Programme (U1 und U2), die Motivprogramme (SCENE) sowie die Vollautomatik (AUTO). Unter dem Programmrad gibt ein Wahlrad für die verschiedenen Aufnahmemodi: S (Single = Einzelaufnahme), C-L und C-H (Continous Low und High = langsame und schnelle Serienaufnahme), Q und Q-C (Quiet und Quiet-Continous = Leise und Leise-Serienaufnahme), Selbstauslöser (die Vorlaufzeit wird im Menü eingestellt) und M-UP (Mirror Up  = Spiegelvorauslösung).

Auf der rechten Oberseite der Kamera ist das große Display auf dem die wichtigsten Einstellungen angezeigt werden. Dazu gibt es die Aufnahmetaste für Video, sowie eine Taste für die Belichtungskorrektur und eine für die verschiedenen Belichtungseinstellungen – Spotmessung, Mittenbetont oder Integral. 

Ansonsten dürften Nikon-Fotografen sich schnell zurecht finden. Links neben dem Bildschirm fünf Tasten, darüber die Wiedergabe- und die Löschtaste. Rechts neben dem Bildschirm ist der große Vierwegeschalter, darunter der Lv-Knopf, mit dem die Live-View-Anzeige aktiviert wird und zwischen Foto und Video umgeschaltet wird. Über dem Vierwegeschalter ist die info-Taste. Rechts neben dem Sucher die AE-L/AF-L-Taste.

Auf der Vorderseite der Kamera ist dann wieder der Kombischalter für den Wechsel zwischen MF (manuellem Fokus) und AF (Autofokus) sowie der Taste, mit dem sich die verschiedenen Fokus-Modi wählen lassen. Dazu einfach den kleinen Knopf drücken und entweder mit dem vorderen oder hinteren Drehrad, die gewünscht Funktion einstellen. Dabei wird mit dem hinteren zwischen AF-S (Autofokus Single = Einzelautofokus), AF-C (Autofokus Continous = kontinuierlicher Autofokus) und AF-A (Autofokus automatisch) gewechselt. Mit dem vorderen kann dann die Messfeldsteuerung gewählt werden. Außerdem findet sich auf der Vorderseite noch die BKT-Taste, zum Einstellen der Braketing-Funktion (Belichtungsreihen) und die Blitztaste. Auf der anderen Seite der Kamera auf der Vorderseite – versteckt beim Griff – sind die Funktions- und Abblendtaste. 

Menüs

Wer bei der Nikon ein übersichtliches und kurzes Menü erwartet, der wird enttäuscht. Ruft man mit einem Druck auf die MENU-Taste selbiges auf, werden auf der linken Seite sieben Ober-Kategorien angezeigt: WIEDERGABE, FOTOAUFNAHME, FILMAUFNAHME, INDIVIDUALFUNKTIONEN, SYSTEM, BILDBEARBEITUNG und MEIN MENÜ. Am wichtigsten sind hier natürlich die beiden Aufnahmemenüs. Hier zeigt sich auch, wie ernst es Nikon mit dem Thema Video nimmt. Bislang waren die Einstellungen für Video im Fotomenü untergebracht. Die Einstellungen des System-Menüs muss man üblicherweise nur nach der ersten Inbetriebnahme der Kamera anpassen. Hier finden sich Dinge wie die Monitor-Einstellungen, Zeitzone und Datum, Sprache, Copyright-Informationen und die HDMI-Einstellungen. Außerdem können hier bis zu neun Objektivdaten hinterlegt werden, für Linsen, die nicht automatisch erkannt werden. Außerdem lässt sich hier der virtuelle Horizont aufrufen.

Im Aufnahme-Menü finden sich dann all die Einstellungen, die – wie der Name schon sagt – etwas mit der Aufnahme zu tun haben. Das wären dann also die Bildqualität (JPEG, TIFF, NEF und Kombinationen aus NEF und JPEF), die JPEG- und TIFF-Einstellungen (Bildgröße und JPEG-KOmprimierung), die NEF-(RAW)-Einstellungen (Bildgröße, Kompromierung und Farbtiefe 12 oder 14 Bit), der Weißabgleich, Picture Control (auch als Farbeinstellungen bekannt – Standard, Neutral, Brillant, Monochrom, Porträt, Landschaft und Ausgewogen), der Farbraum (sRGB oder Adobe RGB), Vignettierungs- und Auto-Verzeichungskorrektur, Rauschunterdrückung bei Langzeitbelichtungen und hoher ISO, Mehrfachbelichtung sowie Intervallaufnahme.

Wie bereits erwähnt hat die D750 für die Videofunktionen ein eigenes Menü bekommen. Hier werden Bildgröße und Bildrate eingestellt, sowie die Filmqualität. Außerdem lassen sich verschiedene Mikrofoneinstellungen vornehmen. Wie beim Menü FOTOAUFNAHME kann der Weissabgleich und die Farbeinstellung (Picture Control) angepasst werden. Außerdem kann die ISO-Empfindlichkeit eingestellt werden. Bis auf die Einstellung Lo1 können alle ISO-Einstellungen bis Hi2 genutzt werden. Etwas ungewöhnlich: Die Einstellung für die Intervallaufnahme ist im Menü FOTOAUFNAHME, die Einstellung der Zeitrafferaufnahme hingegen im Menü FILMAUFNAHME.

Spannend und umfangreich wird es dann bei den Individualfunktionen. Hier gibt es sieben weitere Untermenüs (Autofokus, Belichtung, Timer/Belichtungs-Speicher, Aufnahme & Anzeigen, Belichtungsreihen & Blitz, Bedienelemente und Video). Je nachdem finden sich dann erneut mehr oder weniger Punkte in den Untermenüs. Insgesamt darf sich der Fotograf mit 54 Unterpunkten beschäftigen, die teilweise weitere Untermenüpunkte haben. Zuvor hatte ich die Funktion der elektrischen Blendensteuerung bei Videoaufnahmen bereits erwähnt – hier in den Individualfunktionen wird dies aktiviert. Im Untermenü "g Video" sind es die Punkte "Belegung der Funktionstaste (Fn)" und "Belegung der Abblendtaste". Hier muss dann entsprechend "Aufblenden" und "Abblenden" gewählt werden.

Insgesamt sind Bedienung und Menüs auf den Profi ausgerichtet. Der Amateur, der von einer einfachen Spiegelreflex oder gar einer Systemkamera auf einen solchen Boliden umsteigt, wird sich anfangs schwer tun. Hier ist eine Menge Übung und Lernen erforderlich, um mit einer solchen Kamera perfekt zu arbeiten und optimale Ergebnisse zu erhalten.

Weiter geht's mit der Bildqualität .... unten rechts bitte auf "Weiter" klicken.

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Top 1 – Die Bildqualität

Bei der Bildqualität gibt es keine großen Überraschungen. Arbeitet doch der gleiche 24-Megapixel-Vollformatsensor in der D750, wie auch in der D610. Wirklich gleich? Absolut identisch scheinen die beiden Sensoren nicht zu sein. In den technischen Daten hat der Sensor der D750 24,93 Millionen Pixel und der der D610 "nur" 24,7 Millionen Pixel. Das sind die Bruttowerte des Sensors, denn genutzt werden davon bei beiden Kameras 24,3 Millionen Pixel. Trotz des geringen Unterschieds dürften die Unterschiede in der Bildqualität nur gering ausfallen – auch wenn der Sensor der D750 eine Belichtungsstufe mehr ISO-Empfindlichkeit hat. Noch mal zur Erinnerung: Der Sensor hat eine Größe von 35,9 x 24 Millimeter, ist ein CMOS-Sensor und wird bei Nikon als FX = Full Exchange für Voll-Format bezeichnet. 

Was können wir also erwarten? Auf jeden Fall eine sehr gute Detailwiedergabe – natürlich nicht ganz so gut wie bei der D810 mit 36 Megapixeln. Neben der Detailwiedergabe, erwarte ich außerdem einen sehr großen Dynamikumfang. Dynamikumfang bedeutet, dass die Kamera in der Lage ist sehr helle und sehr dunkle Bereiche des Bildes noch fein abgestuft wiederzugeben. Je besser das gelingt, um so größer ist der Dynamikumfang.

Kommen wir nun also zu den Testbildern. Aufgenommen habe ich mein Testchart mit dem AF-S Nikkor 24-70mm 1:2.8F ED auf mittlerer Brennweite. Als Blende habe ich f8.0 gewählt, da das Objektiv in diesem Bereich die beste Abbildungsqualität zeigen sollte. Sämtlich elektronischen Hilfen wurden ausgeschaltet. Die Fotos sind in der höchst möglichen JPEG-Einstellung gemacht worden, selbstverständlich vom Stativ mit Selbstauslöser. Im ersten Durchgang sind die Aufnahmen in einer heruntergerechneten Variante mit einer Auflösung von 1200 x 800 Bildpunkten zu sehen. Damit ist allerdings nur eine sehr begrenzte Beurteilung der Bildqualität möglich, da gerade mal vier Prozent der Originaldaten genutzt werden. Erst beim zweiten Durchgang lässt sich die Qualität besser beurteilen, da ich dann Ausschnitte in Original-Auflösung zeige. Anhand dieser Ausschnitte, sollte sowohl die Detailwiedergabe, als auch der Dynamikumfang gut zu erkennen sein. Außerdem das Verhalten bei steigenden ISO-Werten. Hier schon mal der wichtige Hinweis: Alle Testbilder gibt es in voller JPEG-Auflösung auf meinem Flickr-Konto. Die Aufnahmen können dort auch heruntergeladen werden und so individuell auf dem eigenen Computer beurteilt werden. 

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind vom Original auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 50 bis ISO 51200

  Belichtungsreihen mit ISO-Empfindlichkeiten von ISO 50 bis ISO 51200
  • Nikon D750 (01) ISO 50 f8.0 1-8 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800Nikon D750 (01) ISO 50 f8.0 1-8 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800Nikon D750 (01) ISO 50 f8.0 1-8 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800
  • Nikon D750 (02) ISO 100 f8.0 1-15 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800Nikon D750 (02) ISO 100 f8.0 1-15 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800Nikon D750 (02) ISO 100 f8.0 1-15 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800
  • Nikon D750 (03) ISO 200 f8.0 1-30 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800Nikon D750 (03) ISO 200 f8.0 1-30 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800Nikon D750 (03) ISO 200 f8.0 1-30 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800
  • Nikon D750 (04) ISO 400 f8.0 1-60 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800Nikon D750 (04) ISO 400 f8.0 1-60 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800Nikon D750 (04) ISO 400 f8.0 1-60 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800
  • Nikon D750 (05) ISO 800 f8.0 1-125 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800Nikon D750 (05) ISO 800 f8.0 1-125 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800Nikon D750 (05) ISO 800 f8.0 1-125 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800
  • Nikon D750 (06) ISO 1600 f8.0 1-250 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800Nikon D750 (06) ISO 1600 f8.0 1-250 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800Nikon D750 (06) ISO 1600 f8.0 1-250 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800
  • Nikon D750 (07) ISO 3200 f8.0 1-500 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800Nikon D750 (07) ISO 3200 f8.0 1-500 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800Nikon D750 (07) ISO 3200 f8.0 1-500 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800
  • Nikon D750 (08) ISO 6400 f8.0 1-1000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800Nikon D750 (08) ISO 6400 f8.0 1-1000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800Nikon D750 (08) ISO 6400 f8.0 1-1000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800
  • Nikon D750 (09) ISO 12800 f8.0 1-2000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800Nikon D750 (09) ISO 12800 f8.0 1-2000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800Nikon D750 (09) ISO 12800 f8.0 1-2000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800
  • Nikon D750 (10) ISO 25600 f8.0 1-4000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800Nikon D750 (10) ISO 25600 f8.0 1-4000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800Nikon D750 (10) ISO 25600 f8.0 1-4000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800
  • Nikon D750 (11) ISO 51200 f11 1-4000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800Nikon D750 (11) ISO 51200 f11 1-4000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800Nikon D750 (11) ISO 51200 f11 1-4000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800

Ganz klar: Wenn man 24 Megapixel auf die Größe von 1200 x 800 Bildpunkte herunter rechnet, also gerade mal auf knapp ein Megapixel, sind kaum Unterschiede sichtbar. Die Aufnahmen sehen alle brillant aus, extrem detailreich und zeigen eine sehr gute Farbwiedergabe. Erst bei höheren ISO-Werten ab ISO 6400 sind feine Störungen zu erkennen. Halten wir uns nicht lange damit auf und begutachten die Detailansichten. Hier wurden aus den Aufnahmen Ausschnitte in Original-Auflösung ausgeschnitten. Die Details zeigen also ein 1:1-Abbild der Aufnahme in der Auflösung von 1200 x 800 Bildpunkten

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder zeigen einen Original-Ausschnitt mit einer Auflösung von 1200 x 800 Pixel. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 50 bis ISO 51200

  Belichtungsreihen mit ISO-Empfindlichkeiten von ISO 50 bis ISO 51200
  • Nikon D750 (01) ISO 50 f8.0 1-8 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1Nikon D750 (01) ISO 50 f8.0 1-8 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1Nikon D750 (01) ISO 50 f8.0 1-8 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1
  • Nikon D750 (02) ISO 100 f8.0 1-15 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1Nikon D750 (02) ISO 100 f8.0 1-15 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1Nikon D750 (02) ISO 100 f8.0 1-15 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1
  • Nikon D750 (03) ISO 200 f8.0 1-30 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1Nikon D750 (03) ISO 200 f8.0 1-30 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1Nikon D750 (03) ISO 200 f8.0 1-30 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1
  • Nikon D750 (04) ISO 400 f8.0 1-60 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1Nikon D750 (04) ISO 400 f8.0 1-60 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1Nikon D750 (04) ISO 400 f8.0 1-60 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1
  • Nikon D750 (05) ISO 800 f8.0 1-125 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1Nikon D750 (05) ISO 800 f8.0 1-125 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1Nikon D750 (05) ISO 800 f8.0 1-125 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1
  • Nikon D750 (06) ISO 1600 f8.0 1-250 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1Nikon D750 (06) ISO 1600 f8.0 1-250 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1Nikon D750 (06) ISO 1600 f8.0 1-250 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1
  • Nikon D750 (07) ISO 3200 f8.0 1-500 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1Nikon D750 (07) ISO 3200 f8.0 1-500 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1Nikon D750 (07) ISO 3200 f8.0 1-500 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1
  • Nikon D750 (08) ISO 6400 f8.0 1-1000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1Nikon D750 (08) ISO 6400 f8.0 1-1000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1Nikon D750 (08) ISO 6400 f8.0 1-1000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1
  • Nikon D750 (09) ISO 12800 f8.0 1-2000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1Nikon D750 (09) ISO 12800 f8.0 1-2000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1Nikon D750 (09) ISO 12800 f8.0 1-2000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1
  • Nikon D750 (10) ISO 25600 f8.0 1-4000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1Nikon D750 (10) ISO 25600 f8.0 1-4000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1Nikon D750 (10) ISO 25600 f8.0 1-4000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1
  • Nikon D750 (11) ISO 51200 f11 1-4000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1Nikon D750 (11) ISO 51200 f11 1-4000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1Nikon D750 (11) ISO 51200 f11 1-4000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 1
  • Nikon D750 (01) ISO 50 f8.0 1-8 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2Nikon D750 (01) ISO 50 f8.0 1-8 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2Nikon D750 (01) ISO 50 f8.0 1-8 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2
  • Nikon D750 (02) ISO 100 f8.0 1-15 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2Nikon D750 (02) ISO 100 f8.0 1-15 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2Nikon D750 (02) ISO 100 f8.0 1-15 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2
  • Nikon D750 (03) ISO 200 f8.0 1-30 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2Nikon D750 (03) ISO 200 f8.0 1-30 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2Nikon D750 (03) ISO 200 f8.0 1-30 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2
  • Nikon D750 (04) ISO 400 f8.0 1-60 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2Nikon D750 (04) ISO 400 f8.0 1-60 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2Nikon D750 (04) ISO 400 f8.0 1-60 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2
  • Nikon D750 (05) ISO 800 f8.0 1-125 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2Nikon D750 (05) ISO 800 f8.0 1-125 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2Nikon D750 (05) ISO 800 f8.0 1-125 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2
  • Nikon D750 (06) ISO 1600 f8.0 1-250 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2Nikon D750 (06) ISO 1600 f8.0 1-250 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2Nikon D750 (06) ISO 1600 f8.0 1-250 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2
  • Nikon D750 (07) ISO 3200 f8.0 1-500 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2Nikon D750 (07) ISO 3200 f8.0 1-500 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2Nikon D750 (07) ISO 3200 f8.0 1-500 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2
  • Nikon D750 (08) ISO 6400 f8.0 1-1000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2Nikon D750 (08) ISO 6400 f8.0 1-1000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2Nikon D750 (08) ISO 6400 f8.0 1-1000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2
  • Nikon D750 (09) ISO 12800 f8.0 1-2000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2Nikon D750 (09) ISO 12800 f8.0 1-2000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2Nikon D750 (09) ISO 12800 f8.0 1-2000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2
  • Nikon D750 (10) ISO 25600 f8.0 1-4000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2Nikon D750 (10) ISO 25600 f8.0 1-4000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2Nikon D750 (10) ISO 25600 f8.0 1-4000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2
  • Nikon D750 (11) ISO 51200 f11 1-4000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2Nikon D750 (11) ISO 51200 f11 1-4000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2Nikon D750 (11) ISO 51200 f11 1-4000 Sek. 24-70mm f2.8G ED 1200 x 800 Detail 2
 

Die Aufnahmen bei niedrigen ISO-Werten sehen sehr detailreich aus. Auf der Platine sind selbst die winzigen Schriften auf den Chips noch gut lesbar. Das gleiche gilt für den Rechenschieber. Nicht nur die feinsten Teilstriche werden präzise wiedergegeben, sondern auch Kratzer und Abnutzungserscheinungen. Die Farbtöpfe des Tuschkastens werden sehr fein reproduziert, so dass auch kleine Helligkeitsunterschiede genau zu erkennen sind. Bis zu einer Empfindlichkeit von ISO 1600 ändert sich daran kaum etwas. Erst dann sind nicht nur feine Störungen (Bildrauschen) sichtbar, sondern auch die Detailwiedergabe ist minimal reduziert. Die feinsten Teilstriche auf dem Rechenschieber werden nicht mehr ganz so exakt und präzise wiedergegeben, wie bei den niedrigen ISO-Einstellungen. Dennoch liegt die Bildqualität auch bei den höheren ISO-Werten auf einem sehr hohen Niveau. Deutliche Einbußen werden dann bei ISO 12800 sichtbar. Hier treten sichtbare Bildstörungen auf und die Detailwiedergabe ist eingeschränkt. Die feinen Teilstriche auf dem Rechenschieber verschwimmen nun etwas. Noch klarer treten diese Störungen bei ISO 25600 zu Tage. Die Teilstriche verschwimmen nun vollständig, Bildstörungen sind deutlich sichtbar. Noch stärker lässt die Qualität bei ISO 51200 nach.

Die Beurteilung der Bildqualität liegt die D750 auf einem sehr hohen Niveau. Sowohl die Detailwiedergabe, als auch die Reproduktion der Farben und Graustufen ist sehr gut. Nenneswerte Unterschiede zur D610 konnte ich nicht erkennen. Interessant ist die Frage, ob nun die D810 tatsächlich ihren Vorteil von 12 Millionen Pixeln ausspielen kann. Der Vergleich ist etwas schwierig, da beide Testaufnahmen skaliert werden müssen, damit sie die gleiche Größe haben und sich so auch vergleichen lassen. Beim direkten Vergleich ist der Unterschied zwischen D810 und D750 recht gering aus. Die Detailwiedergabe der D810 ist tatsächlich etwas feiner und präziser. Schaut man sich die feinen Teilstriche auf dem Rechenschieber an, so ist der Unterschied sichtbar. Aber: Einen riesen Unterschied gibt es nicht. Hier kommt auf jeden Fall auch auf das Objektiv an. Gerade die D810 kann ihren Pixelvorteil erst ausspielen, wenn ein Spitzenobjektiv verwendet wird. Hier das Vergleichsbild – bitte zur Vollansicht auf das Vorschaubild klicken.

  • Vergleich D810 D750Vergleich D810 D750Vergleich D810 D750

Wer sich die Aufnahmen noch mal in voller Auflösung anschauen möchte, kann dies auf meinem Flickr-Konto. Die Testbilder lassen sich auch herunterladen und so auf dem eigenen Computer genau beurteilen. 

 
 
 

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Finale – Mein Fazit  

Die Nikon D750 reiht sich perfekt in die Kategorie der Vollformat-Kameras von Nikon ein. Wer ein bisschen mehr als die D610 haben möchte, greift zur D750, wem die D810 zu teuer ist und er auf 36 Megapixel verzichten kann, greift ebenfalls zur D750. Bedienung, Ergonomie und Tastenanordnung sind ganz im Stil der großen Nikon DSLR. Hier gibt es keine Überraschungen. Warum auch? Schließlich sollen sich Nikon-Fotografen, mit der D750 sofort zurecht finden. Das Konzept bei Nikon ist immer gleich: Für die wichtigsten Kameraeinstellungen gibt es Direkt-Tasten und mit den beiden Drehrädern werden die dazugehörigen Werte eingestellt. Wer das System einmal verstanden hat, verlernt es nicht mehr. Und wer's verinnerlicht hat, kann die wichtigsten Einstellungen blitzschnell vornehmen.

Hinsichtlich der Bildqualität spielt die D750 erwartungsgemäß in der oberen Liga mit. Eine sehr gute Detailwiedergabe, gepaart mit einem großen Kontrastumfang und guten Low-Light-Eigenschaften, machen die D750 zum Vollformat-Allrounder. Dazu der flotte und verbesserte Autofokus, die etwas höhere Serienbildgeschwindigkeit und schon ist der Einsatzbereich riesengroß. Selbst Sportaufnahmen sind für die D750 kein Problem. Lediglich wer allerhöchste Ansprüche ans Tempo legt, sollte zur super schnellen D4s greifen.

Gut finde ich die Weiterentwicklung im Bereich Video. Gerade die motorische Verstellung der Blende ist ein tolles Austattungsmerkmal. In diese Richtung sollte Nikon weiter arbeiten. Schade finde ich allerdings, dass hier einige wichtige Punkte – wie beispielsweise das Peaking – vergessen wurden. Die Richtung stimmt, aber für den Video-Profi müsste Nikon noch etwas mehr bieten. 

Mit der Nikon D750 untermauert der japanische Traditionshersteller seine Vormachtrolle bei Vollformat-Spiegelreflexkameras. Wie wichtig dieses Segment ist, zeigt die Strategie von Sony mit ihrer Alpha-7-Serie, die ebenfalls viel Beachtung und zahlreiche Käufer gefunden hat. Dass Canon sich nun schon so lange auf den beiden Modellen EOS 6D und EOS 5D MkIII "ausruht" ist umso erstaunlicher.

Plus- und Minus-Punkte der Nikon D750 in der Übersicht:

 
Vorteile
  • sehr  Bildqualität auch bei höher eingestellter ISO-Empfindlichkeit
  • sehr detailreiche Bilder und großer Dynamikumfang
  • klappbarer Kontrollmonitor
  • schneller Autofokus
  • eingebauter Blitz und externer Blitzanschluss
  • gute Ausstattung und professionelle Bedienung
  • viele Kamerafunktionen lassen sich per Direkttaste einstellen
  • Full-HD-Videos mit 50p oder 60p
  • motorische Blendenverstellung bei Videoaufnahme
  • HDMI-Live-Ausgang
  • Mikrofon- und Kopfhöreranschluss
  • heller optischer Sucher mit 100% Bildabdeckung
  • WLAN eingebaut
Nachteile
  • kein 4k-Video
  • etwas umfangreiches Menü

 

   

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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