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Nikon D3200 – Digitale Spiegelreflexkamera


Mit der digitalen Spiegelreflexkamera D3200 setzt Nikon seine erfolgreiche 3000er Reihe fort. Sie richtet sich vor allem an Spiegelreflex-Einsteiger und Fotografen mit schmalem Geldbeutel. Dabei braucht man auf moderne Technik nicht zu verzichten – die D3200 ist immerhin mit einem 24-Megapixel-Sensor ausgestattet. Und auch sonst hat sie einiges zu bieten. 
 

Einsteigerkamera oder doch mehr?

Die D3200 ist eine kompakte und rechte leichte Spiegelreflexkamera. Trotz des kleinen Gehäuses liegt die Kamera gut in der Hand – und das auch in größeren Händen wie meinen. Ein Grund dafür ist der weit nach vorne herausragende gut geformte Griff des Kameragehäuses. Zwei kleine Kritikpunkte:  Die Oberfläche des Griffs könnte etwas griffiger sein und mehr Halt vermitteln und die Daumenmulde auf der Kamerarückseite würde ich mir etwas ausgepägter wünschen. Knöpfe und Drehräder der D3200 sind gut erreichbar und die wichtigsten Funktionen der Kamera lassen sich auch mit einer Hand bedienen. Auf der Kameraoberseite befindet sich das große Programmwahlrad. Neben dem Auslöser befinden sich drei Tasten: Die Aufnahmetaste für Videos, die Taste zum Umschalten des Displays und die Taste für die Belichtungskorrektur. Mit den Tasten auf der Kamerarückseite lassen sich weitere wichtige Funktionen direkt aufrufen. Ein Druck auf die Taste Lv startet die Life-View-Ansicht. Dabei klappt der Spiegel nach oben, der Bildsensor nimmt das Bild auf und gibt es auf dem Kontrollbildschirm wieder. Das ist vor allem in ungewöhnlichen Aufnahmesituationen praktisch. Ist die Kamera beispielsweise bei einer Nahaufnahme (Makro) sehr nah am Boden aufgebaut, braucht man sich nicht hinzulegen, um durch den Sucher das Motiv zu begutachten. Schade nur, dass sich der Monitor nicht zusätzlich ausklappen und drehen lässt. Das kann erst das nächst höhere Modell der Nikon Spiegelrelfexkameras, die Nikon D5100.

 

Links neben dem Kontrollbilschirm befinden sich fünf weitere Tasten, darunter die Wiedergabe- und Menütaste. Besonders interessant ist jedoch die untere Taste. Ein Druck auf diese Taste ermöglicht die schnelle Einstellung verschiedener Belichtungsparameter. Wie geht das? Ein Druck auf diesen Knopf zeigt auf dem Kontrollmonitor die einstellbaren Parameter. Je nach gewähltem Belichtungsprogramm lassen sich mehr oder weniger Punkte einstellen, sie sind hell hervorgehoben. Mit dem Vierwege-Knopf und der OK-Taste auf der rechten Seite der Kamerarückseite lässt sich blitzschnell durch die Menüpunkte navigieren. Wie ich finde, eine klasse Funktion, mit der ich schnell die wichtigsten Belichtungsparameter verändern kann, ohne umständlich ins Hauptmenü gehen zu müssen. 

 


Belichtungsprogramme und Kamera-Guide

Selbstverständlich hat die D3200 alle gängigen Belichtungsprogramme: Programmautomatik, Blenden- und Zeit-Automatik und manuelle Einstellungen. Dazu gibt es sechs Motivprogramme: Portrait, Landschaft, Kinder, Sport, Makro und Nachtaufnahme. Eine weitere Einstellung schaltet den Blitz aus. Dazu gibt es das vollautomatische Belichtungsprogramm, bei dem die Kamera je nach Motiv automatisch das richtige Programm wählt. Da sich die Kamera ja vor allem an Einsteiger richtet, hat die Nikon noch eine besondere Funktion: den Kamera-Guide. Der führt Einsteiger und Profis durch die Belichtungs-Optionen. Im Guide Modus wird zunächst zwischen Fotografieren, Anzeigen/Löschen und System unterschieden. Im Bereich Fotografieren kann man zwischen Einsteiger und Fortgeschrittene wählen. Der Guide führt einen dann durch die einzelnen Einstellmöglichkeiten, gibt Erklärungen und hilft bei den Optionen weiter. Einsteiger werden dabei nicht mit Fachbegriffen konfrontiert während Fortgeschrittene schon etwas tiefer in die Materie einsteigen. Hier geht es dann auch um Themen wie manueller Weißabgleich. Ich finde, hier hat sich Nikon viele Gedanken gemacht und das Thema sehr gut umgesetzt. Vor allem die Unterscheidung zwischen Einsteiger und Fortgeschrittenen finde ich sehr gut gemacht. Unter dem Punkt System sind die wichtigsten Punkte aufgeführt, die man einstellen kann. Auch hier hilft die Reduktion auf das Wesentliche, dem Einsteiger die Angst zu nehmen, sich in unübersichtlichen Menüs zu verirren.

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  • Nikon D3200 Kamera-Guide 01Nikon D3200 Kamera-Guide 01Nikon D3200 Kamera-Guide 01
  • Nikon D3200 Kamera-Guide 02Nikon D3200 Kamera-Guide 02Nikon D3200 Kamera-Guide 02
  • Nikon D3200 Kamera-Guide 03Nikon D3200 Kamera-Guide 03Nikon D3200 Kamera-Guide 03
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  • Nikon D3200 Kamera-Guide 06Nikon D3200 Kamera-Guide 06Nikon D3200 Kamera-Guide 06
  • Nikon D3200 Kamera-Guide 07Nikon D3200 Kamera-Guide 07Nikon D3200 Kamera-Guide 07
  • Nikon D3200 Kamera-Guide 08Nikon D3200 Kamera-Guide 08Nikon D3200 Kamera-Guide 08
  • Nikon D3200 Kamera-Guide 09Nikon D3200 Kamera-Guide 09Nikon D3200 Kamera-Guide 09
  • Nikon D3200 Kamera-Guide 10Nikon D3200 Kamera-Guide 10Nikon D3200 Kamera-Guide 10
  • Nikon D3200 Kamera-Guide 11Nikon D3200 Kamera-Guide 11Nikon D3200 Kamera-Guide 11
  • Nikon D3200 Kamera-Guide 12Nikon D3200 Kamera-Guide 12Nikon D3200 Kamera-Guide 12
  • Nikon D3200 Kamera-Guide 13Nikon D3200 Kamera-Guide 13Nikon D3200 Kamera-Guide 13
  • Nikon D3200 Kamera-Guide 14Nikon D3200 Kamera-Guide 14Nikon D3200 Kamera-Guide 14
  • Nikon D3200 Kamera-Guide 15Nikon D3200 Kamera-Guide 15Nikon D3200 Kamera-Guide 15

 


Tempo, Tempo

Die Serienbildfunktion ist bei actionreichen Szenen gefordert. Die Nikon D3200 legt in der Einstellung höchste JPEG-Qualität mit rund vier Bildern pro Sekunde los. Je nach Motiv und Speicherkarte schafft sie in diesem Tempo rund zehn Bilder. Danach geht es mit nicht mal zwei Bildern pro Sekunde weiter. In der RAW-Qualität schafft die Nikon ebenfalls vier Bilder pro Sekunde, allerdings ist schon nach acht Bildern der Sprint zu Ende. Dann geht es eher gemächlich weiter und die Nikon macht alle zwei Sekunden ein Bild.

 

Die Auslöseverzögerung der D3200 liegt eher im Mittelfeld. Je nach Motiv benötigt der Autofokus recht lange, um den Schärfepunkt zu finden. Das im Standard-Kit verkaufte Objektiv AF-S DX 18 - 55 Millimeter ist dabei langsamer als das Alternativ-Objektiv AF-S DX 18 - 105 Millimeter. Das macht auch einen deutlich solideren Eindruck und ist daher meine Kaufempfehlung. Besonders viel Zeit beim Fokussieren lässt sich die D3200 im Live-View-Modus. Da vergeht schon mal eine Sekunde und mehr, bis das Motiv scharf ist. Aber damit nicht genug: Bis zum Auslösen vergeht im Live-View-Modus noch mal einige Zeit – rund 0,5 Sekunden dauert es, bis das Bild im Kasten ist. Für Action-Aufnahmen ist dieser Modus jedenfalls nicht geeignet. Dafür sollte man in den normalen Modus wählen.

 

 

TIPP: Stelle bei bewegten Motiven, die fotografiert werden sollen, wenn etwas auf dich zukommt oder sich entfernt, die Autofocus-Funktion der Kamera auf  AF-C Kontinuierlicher Autofokus. Die Einstellung AF-A AF-Automatik stellt zwar automatisch den Autofocus je nach Motiv von AF-S (Einzelaufnahme) auf AF-C (Aufnahme bewegter Motive) um, meiner Erfahrung nach klappt das jedoch nicht immer zuverlässig. Daher mein Tipp: Schon vorher bewusst auf AF-C einstellen. Dazu einfach die i-Taste (unten linke neben dem Kontrollmonitor) drücken, dann per Steuerkreuz auf die AF-Funktion gehen und dort die Funktion AF-C wählen. 


Die Menüs bitte

Die Nikon D3200 hat keinen Touchscreen. Die Einstellung der Menüs geschieht also ganz konventionell per Vier-Wege-Kombischalter. Die Menüs der Nikon sind übersichtlich gestaltet und gut lesbar. Alle Begriffe sind verständlich. Und falls der Kamera-Einsteiger mal mit einem der Menüpunkte nichts anfangen kann, reicht ein Druck auf die Fragezeichen-Taste links neben dem Display und ein kurzer Text erscheint auf dem Monitor, der die Funktion verständlich erklärt. Wie schon die Guide-Funktion finde ich das sehr durchdacht und entsprechend der Zielgruppe prima umgesetzt. Die Navigation innerhalb der Menüs geht flott von der Hand. Die wichtigsten Parameter lassen sich – wie bereits beschrieben – schnell per Direkt-Taste unten links neben dem Monitor aufrufen und verändern. Eine Funktion ist dem Nikon-Rotstift allerdings zum Opfer gefallen, die ich recht wichtig finde: Belichtungsreihen. Die lassen sich mit der D3200 nicht automatisch machen. Schade, denn gerade eine solche Funktion ist für Einsteiger wichtig, da man in kritischen Lichtsituationen mit dieser Funktion die Wahrscheinlichkeit ein korrekt belichtetes Foto zu bekommen, deutlich erhöht. Viele Kameras machen bei einer Belichtungsreihe mehrere Aufnahmen in Folge mit unterschiedliche Belichtung.

 

 

 

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  • Nikon D3200 Aufnahme 01Nikon D3200 Aufnahme 01Nikon D3200 Aufnahme 01
  • Nikon D3200 Aufnahme 02Nikon D3200 Aufnahme 02Nikon D3200 Aufnahme 02
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  • Nikon D3200 Bildbearbeitung 01Nikon D3200 Bildbearbeitung 01Nikon D3200 Bildbearbeitung 01
  • Nikon D3200 Bildbearbeitung 02Nikon D3200 Bildbearbeitung 02Nikon D3200 Bildbearbeitung 02
  • Nikon D3200 Bildbearbeitung 03Nikon D3200 Bildbearbeitung 03Nikon D3200 Bildbearbeitung 03
  • Nikon D3200 Letzte Einstellungen 01Nikon D3200 Letzte Einstellungen 01Nikon D3200 Letzte Einstellungen 01
  • Nikon D3200 Letzte Einstellungen 02Nikon D3200 Letzte Einstellungen 02Nikon D3200 Letzte Einstellungen 02
  • Nikon D3200 Letzte Einstellungen 03Nikon D3200 Letzte Einstellungen 03Nikon D3200 Letzte Einstellungen 03
  • Nikon D3200 System 01Nikon D3200 System 01Nikon D3200 System 01
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  • Nikon D3200 System 03Nikon D3200 System 03Nikon D3200 System 03
  • Nikon D3200 System 04Nikon D3200 System 04Nikon D3200 System 04
  • Nikon D3200 Wiedergabe 01Nikon D3200 Wiedergabe 01Nikon D3200 Wiedergabe 01

Anschlüsse – alles was man braucht

   

Die Nikon ist mit allen wichigen Anschlüssen ausgestattet: HDMI, Kombi-AV und USB, Mikrofon sowie ein Anschluss für den Nikon GP-1 GPS-Empfänger (etwa 220 Euro). An den USB-Anschluss der Kamera lässt sich der Nikon Funkadapter WU-1A (rund 45 Euro) anschließen. Damit können Fotos und Filme von der Kamera an Tablet-Computer und Smartphones übertragen werden. Außerdem lässt sich die Kamera fernauslösen. Klasse: Für Videoaufnahmen kann ein externes Mikrofon angeschlossen werden. Über den HDMI-Anschluss lassen sich Fotos und Videos per Kabel an einen angeschlossenen Flachfernseher übertragen. Das ist der schnellste Weg, seine Aufnahmen zu päsentieren.

TIPP: Schalte an deinem Flachbildfernseher die Funktion HDMI-CEC (bei Samsung Anynet+) aus. Nur dann lassen sich alle Funktionen der Kamera nutzen. Ist die Funktion eingeschaltet, kann es sein, dass nur die Wiedergabe der Bilder und Videos funktioniert, du aber weder Menüs noch eine Miniaturansicht der Bilder aufrufen kannst. Bei meinem Samsung-Fernseher konnte ich die D3200 zwar per TV-Fernbedienung steuern, die Steuerung beschränkte sich allerdings darauf, dass ich lediglich zwischen Diashow und Einzelwiedergabe wählen konnte. Das Aufrufen von Menüs war weder per Fernbedienung noch Tastendruck an der Kamera möglich. Erst nachdem ich die Funktion HDMI-CEC ausgeschaltet hatte, ließen sich alle Menüs aufrufen und wurden auf dem TV-Gerät angezeigt. Und: Wird der Live-View-Modus aktiviert, ist das Live-Bild auch auf dem Fernseher zu sehen. Einziger Haken: Die Kamera lässt sich jetzt nicht mehr per TV-Fernbedienung steuern.


Die optimalen Aufnahme-Einstellungen 

In der Nikon D3200 werkelt ein 24-Megapixel-Senor im APS-C-Format. Der Brennweitenverlängerungsfaktor beträgt 1,5-fach, so dass die Brennweite des Kit-Objektivs 18 - 55 Millimeter tatsächlich 27 - 83 Millimeter beträgt. Das von mir empfohlene 18 - 105 Millimeter Objektiv käme demnach auf 27 - 158 Millimeter. Die Aufnahmen der D3200 zeigen erwartungsgemäß viele Details. Allerdings wirken sie in der Standard-Einstellung nicht gerade knackig. Abhilfe schafft hier die Bildstil-Einstellung "Brillant". Die wird im Hauptmenü  – Aufnahme unter dem Punkt "Picture Control konfigurieren" aufgerufen. Dort einfach den Punkt VI Brillant per OK-Taste aktivieren. Da die Nikon generell etwas reichlich belichtet, kann man die Belichtungskorrektur zusätzlich auf -0,3 EV einstellen oder sogar mehr. Damit werden die Aufnahmen etwas dunkler und überbelichtete Motivelemente vermieden. Die Aufnahmen der D3200 zeigen zwar viele Details und sind in der Einstellung Vi Brillant auch etwas knackiger, dennoch wirken sie recht weich. Hier lässt sich bei der Bildbearbeitung noch einiges nachschärfen. Eine Einstellung in der Kamera ist nicht vorhanden, um die Bilder bereits bei der Aufnahme etwas schärfer abzustimmen. Zum Verständnis: die mangelnde Schärfe hat nichts mit der Fokussierung der Kamera zu tun, die funktioniert tadellos. Es geht lediglich um die elektronische Verarbeitung des Bildsignals in der Kamera. Hier können die Hersteller individuell eingreifen und je nach Anforderung die Schärfung abstimmen.

 

Die D3200 bietet ISO 6400 als höchste ISO-Einstellung plus eine sogenannte HI-Einstellung. Stellt sich die Frage, wie es bei diesem Wert mit Bildstörungen (Rauschen) aussieht. Bis ISO 800 sind praktisch keine Störungen sichtbar – das ist klasse. Selbst bei ISO 1600 ist das Bildrauschen zwar sichtbar, wirkt aber nicht sonderlich störend. Erst bei ISO 3200 fällt das Grieseln auf. Allerdings wirkt es nicht aufdringlich und immer noch nicht besonders störend. Das ist erst bei der HI-Einstellung der Fall, die einer ISO-Empfindlichkeit von 12.800 entspricht. Insgesamt sehen die Aufnahmen der D3200 sehr ausgeglichen aus, auch wenn es ihnen etwas an Schärfe fehlt. Die Farbwiedergabe der Nikon ist sehr gut und naturgetreu.   

Für eine Großansicht bitte auf das Bild klicken. Gezeigt wird ein unbearbeiteter Bild-Ausschnitt mit 1200 x 800 Bildpunkten. 

  • Nikon D3200 57mm 1 ISO 100 1200 x 800Nikon D3200 57mm 1 ISO 100 1200 x 800Nikon D3200 57mm 1 ISO 100 1200 x 800
  • Nikon D3200 57mm 2 ISO 400 1200 x 800Nikon D3200 57mm 2 ISO 400 1200 x 800Nikon D3200 57mm 2 ISO 400 1200 x 800
  • Nikon D3200 57mm 3 ISO 800 1200 x 800Nikon D3200 57mm 3 ISO 800 1200 x 800Nikon D3200 57mm 3 ISO 800 1200 x 800
  • Nikon D3200 57mm 4 ISO 1600 1200 x 800Nikon D3200 57mm 4 ISO 1600 1200 x 800Nikon D3200 57mm 4 ISO 1600 1200 x 800
  • Nikon D3200 57mm 5 ISO 3200 1200 x 800Nikon D3200 57mm 5 ISO 3200 1200 x 800Nikon D3200 57mm 5 ISO 3200 1200 x 800
  • Nikon D3200 57mm 6 ISO 6400 1200 x 800Nikon D3200 57mm 6 ISO 6400 1200 x 800Nikon D3200 57mm 6 ISO 6400 1200 x 800
  • Nikon D3200 57mm 7 ISO 12800 1200 x 800Nikon D3200 57mm 7 ISO 12800 1200 x 800Nikon D3200 57mm 7 ISO 12800 1200 x 800

Videos in Full-HD

Selbstverständlich nimmt die D3200 Videos in voller HD-Qualität von 1920 x 1080 Bildpunkten auf – entweder mit 24 oder 25 Vollbildern pro Sekunde, also im sogenannten Progressive-Mode (p). Zur weiteren Wahl stehen die kleine HD-Auflösung von 1280 x 720 und die niedrigste Auflösung mit 640 x 480 Bildpunkten. Um eine Aufnahme starten zu können, muss der Live-View per Lv-Taste eingeschatet werden. Neben der manuellen Schärfeeinstellung stehen für den Autofokus zwei Varianten zur Verfügung: Permanenter Autofokus oder Einzelautofokus. Bei meinen Tests mit dem Objektiv AF-S DX 18 - 105 Millimeter habe ich unterschiedliche Erfahrungen mit dem permanenten Autofokus gemacht. In vielen Aufnahmesituationen wurde die Schärfe gut und zügig nachgeführt. Vor allem dann, wenn im Motiv die Entfernungsunterschiede beim Schwenken nicht allzu groß waren. Auch beim Zoomen gab es kaum Probleme. In der Einstellung Einzelfokus muss der Kamera-Auslöser (nicht der Video-Auslöser) immer wieder kurz angetippt werden, damit die Kamera die Schärfe nachführt. Das klappt je nach Motiv ganz gut, ist aber auch kein Garant für scharfe Aufnahmen. In jedem Fall wird das Geräusch des Objektivmotors beim Scharfstellen mit aufgenommen und ist bei der Wiedergabe deutlich zu hören. Hier bringt nur ein externes Mikrofon Abhilfe – das nimmt dann auch in Stereo auf, während in die Kamera lediglich ein Mono-Mikrofon eingebaut ist. Gut funktioniert die Belichtungsnachführung der Kamera. Selbst bei starken Unterschieden kommt die Kamera zügig nach und passt die Belichtung flott an.

Die mit der D3200 gedrehten Videos sehen insgesamt gut aus. Ein vollwertiger Ersatz für einen guten Camcorder ist die Nikon aber noch nicht - wie praktisch keine der digitalen Spiegelreflexkameras. Die Bildqualität ist zwar klasse, aber Autofokus und Zoom funktionieren nicht so geschmeidig, wie bei einem Camcorder. Zudem muss der Zoom manuell per Hand eingestellt werden, während er beim Camcorder elektrisch verstellt wird.

 


Bildbearbeitung in der Kamera

Die Nikon D3200 bietet dem Fotografen die Möglichkeit, seine Aufnahmen direkt in der Kamera zu bearbeiten. Für den Profi sicher eine Funktion, die überflüssig ist, denn er macht die Bearbeitung seiner Fotos sowieso am Computer mit Photoshop. Für den Einsteiger ist die Bildbearbeitung in der Kamera aber eine klasse Möglichkeit, ohne Bildbearbeitungs-Kenntnisse schnell die Aufnahmen zu bearbeiten. Es stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung wie Beschneiden und Ausrichten, verschiedene Filtereffekte, Verzeichnungskorrektur sowie Miniatureffekt. Besonders praktisch ist die Funktion Verkleinern. Damit lassen sich Bilder blitzschnell in der Größe und damit natürlich auch in der Datenmenge reduzieren. Gerade in Verbindung mit dem Funkadapter WU-1a ist das praktisch. Statt Bilder in voller Auflösung zum Tablett-Computer oder Smartphone, lassen sich mal "kleine" Bilder erzeugen, die sich wesentlich schneller übertragen werden. Auf Wunsch kann das Originalbild mit voller Auflösung erhalten bleiben. Weitere Möglichkeiten sind die RAW-Entwicklung und der Videoschnitt. Alle Bildbearbeitungsmöglichkeiten siehst du in den unten gezeigten Kamera-Menüs. Mit gefällt diese Funktion sehr gut, da auch Ungeübte damit schnell eine Bildkorrektur oder -Anpassung machen können. Und das ganz ohne Computer und Photoshop-Kenntnisse.

 

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  • Nikon D3200 Bildbearbeitung 01Nikon D3200 Bildbearbeitung 01Nikon D3200 Bildbearbeitung 01
  • Nikon D3200 Bildbearbeitung 02Nikon D3200 Bildbearbeitung 02Nikon D3200 Bildbearbeitung 02
  • Nikon D3200 Bildbearbeitung 03Nikon D3200 Bildbearbeitung 03Nikon D3200 Bildbearbeitung 03
  • Nikon D3200 Bildbearbeitung 04Nikon D3200 Bildbearbeitung 04Nikon D3200 Bildbearbeitung 04
  • Nikon D3200 Bildbearbeitung 05Nikon D3200 Bildbearbeitung 05Nikon D3200 Bildbearbeitung 05
  • Nikon D3200 Bildbearbeitung 06Nikon D3200 Bildbearbeitung 06Nikon D3200 Bildbearbeitung 06
  • Nikon D3200 Bildbearbeitung 07Nikon D3200 Bildbearbeitung 07Nikon D3200 Bildbearbeitung 07
  • Nikon D3200 Bildbearbeitung 08Nikon D3200 Bildbearbeitung 08Nikon D3200 Bildbearbeitung 08
  • Nikon D3200 Bildbearbeitung 09Nikon D3200 Bildbearbeitung 09Nikon D3200 Bildbearbeitung 09
  • Nikon D3200 Bildbearbeitung 10Nikon D3200 Bildbearbeitung 10Nikon D3200 Bildbearbeitung 10
  • Nikon D3200 Bildbearbeitung 11Nikon D3200 Bildbearbeitung 11Nikon D3200 Bildbearbeitung 11
  • Nikon D3200 Bildbearbeitung 12Nikon D3200 Bildbearbeitung 12Nikon D3200 Bildbearbeitung 12
  • Nikon D3200 Bildbearbeitung 13Nikon D3200 Bildbearbeitung 13Nikon D3200 Bildbearbeitung 13
  • Nikon D3200 Bildbearbeitung 14Nikon D3200 Bildbearbeitung 14Nikon D3200 Bildbearbeitung 14

 

 


Mein Fazit

Die Nikon D3200 ist eine klasse Einsteigerkamera und das für kleines Geld. Die Bildqualität geht absolut in Ordnung. Lediglich an der Ausstattung gilt es ein paar Abstriche zu machen: Da wäre der festeingebaute Kontrollmonitor statt eines dreh- und schwenkbaren, der fehlende Touchscreen und die fehlende Funktion für Belichtungsreihen. Klasse finde ich die Guide-Einstellung, die Einsteigern eine einfache und tolle Hilfe bietet, um gute Aufnahmen in den Kasten zu bekommen. Aber auch für fortgeschrittene Fotografen bietet die Kamera genug Einstellmöglichkeiten. Für sie sind die nachträglichen Bildbearbeitungs-Möglichkeiten sicher nicht so wichtig, Einsteiger und experimentierfreudige Fotografen werden daran aber ihre Freude haben. Ich empfehle beim Kauf der Kamera rund 140 Euro mehr zu investieren und das deutlich höherwertige AF-S DX 18 - 105 Millimeter zu kaufen. Im Vergleich zum kleinen Kit-Objektiv bietet es deutlich bessere Bildqualität und einen schnelleren Autofokus. 

 

 

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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