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Nikon Coolpix A – Digitale Kompaktkamera
mit 28-Millimeter-KB-Festbrennweite

Nun steigt Nikon also auch in den Markt der Kompaktkameras mit Festbrennweiten ein. Das Modell heißt Coolpix A und ist mit einem 18,5-Millimeter-Objektiv ausgestattet, das eine Lichtstärke von f2.8 hat. Und da die Festbrennweiten erst richtig Spaß machen, wenn ein möglichst großer Bildsensor für die Umsetzung des Lichts in digitale Daten sorgt, hat die Coolpix einen 16-Megapixel-APS-C-Sensor – in der Nikon-Sprache: ein DX-Sensor. Das Format des Sensors: 23,6 x 15,6 Millimetern. Damit hat die Kleine einen Brennweiten-Verlängerungsfaktor von 1,5fach, was ihr dann eine Kleinbildbrennweite von 28 Millimetern beschert. Damit liegt sie in paar Millimeter unter dem direkten Mitbewerber Fujifilm X100/X100S, die ebenfalls mit einem APS-C-Sensor ausgestattet ist, allerdings eine Kleinbildbrennweite von 35 Millimeter hat. 

Fangen wir mit den Fakten an. Die Coolpix A ist besonders klein und leicht. Ein Grund dafür: Neben dem Kontrollmonitor gibt es keinen eingebauten Sucher – weder optisch noch elektronisch. Dadurch bringt sie gerade mal 299 Gramm auf die Waage. Bei eingefahrenem Objektiv ist sie 11,1 Zentimeter ist sie breit, 6,4 Zentimeter hoch und 4,0 Zentimeter tief. Zum Vergleich: Die Fujifilm X100S wiegt 445 Gramm, ist 12,7 Zentimeter breit, 7,4 Zentimeter hoch und 5,4 Zentimeter tief. Dafür hat sie einen eingebauten Hybridsucher. Will man bei der Nikon Coolpix A einen Sucher nutzen, so lässt sich ein optischer Sucher als Zubehör (DF-CP1 rund 300 Euro) auf den Blitzschuh stecken. 

Das Design der Nikon ist schlicht und klassisch. Keine Schnörkel, keine Spielereien, sondern klare Formen. Die Kamera gibt es in zwei Farben: Dem klassischen Schwarz und dem eleganten Silber. Auf der Kameraoberseite ist neben dem Auslöser das griffige Programmwahlrad sowie ein weiteres Drehrad. Dazu gibt es den Blitzschuh sowie den eingebauten Blitz. Auf der Rückseite ist neben dem Display ein großes Kombidrehrad, sowie acht Tasten für den Direktaufruf verschiedener Funktionen wie Menü, ISO-Empfindlichkeit, Belichtungskorrektur und Wiedergabe. Der fest eingebaute Kontrollmonitor hat eine Diagonale von 7,5 Zentimetern und eine Auflösung von 921.000 Bildpunkten. Damit spielt die Coolpix A in der oberen Liga. Auf eine Touchscreenfunktion hat Nikon verzichtet – schade. Auf der Vorderseite der Kamera befindet sich noch eine frei belegbare Funktionstaste. Auf der linken Gehäuseseite ist ein kleiner Umschalter für die verschiedenen Fokussiervarianten: Manuelles scharfstellen, Autofokus und Makro.

Selbstverständlich nimmt die Coolpix A neben dem JPEG-Format auch Fotos im unkomprimierten RAW-Format auf. Videos können ebenfalls gedreht werden: In voller HD-Auflösung mit 1920 x 1080 Bildpunkten und einer Bildwiederholrate von maximal 30 Vollbildern pro Sekunde (30p). Eine Wiederholrate von 50p oder 60p kann die Nikon nicht. Der Ton wird in Stereo aufgezeichnet, ein externes Mikrofon kann nicht angeschlossen werden. In der Standardeinstellung lässt sich die ISO-Empfindlichkeit von ISO 100 bis ISO 3200 einstellen. Sie ist erweiterbar bis zu einem Wert von ISO 25.600.

Über das Programmwahlrad auf der Kameraoberseite können neben den Standards Programm-, Blenden- und Zeitautomatik sowie per manueller Wahl von Belichtungszeit und Blende verschiedene Motivprogramme gewählt werden. Unter anderem sind das Portrait, Landschaft, Kinder, Sport, Nahaufnahme, Innenaufnahme, Strand/Schnee, Sonnenuntergang sowie Herbstfarben und Food. Zusätzlich können noch zwei individuell programmierbare Kameraeinstellungen gespeichert und abgerufen werden, sowie eine Vollautomatik aktiviert werden. Dabei analysiert die Kamera das Motiv und stellt dann die wichtigsten Werte entsprechend automatisch ein. Ebenfalls mit an Bord eine Serienbildfunktion, bei der die Coolpix bis zu vier Bilder pro Sekunde schießt.

Außer den Motivprogrammen lassen sich über die Bildkontrolle verschiedene Bild-Effekte aufrufen. Zusätzlich können Aufnahmen nachträglich bereits in der Kamera bearbeitet werden.

Neben dem bereits erwähnten optischen Sucher DF-CP1 lassen sich diverse Blitzgeräte auf den Zubehörschuh stecken. Für die Übertragung der Fotos per WLAN lässt sich der Wi-Fi-Adapter WU-1a (46 Euro) verwenden, GPS-Positions-Daten erfasst der Empfänger GP-1 (219 Euro), den es als Zubehör gibt.

Das war die Theorie und sind die Fakten zur Nikon Coolpix A – jetzt geht's ans Fotografieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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TOP 1 – Die Handhabung und die Menüs der Nikon Coolpix A 

Los geht's. Die Coolpix A liegt gut in der Hand. Auch mit meinen großen Händen kann ich die Kleine sicher halten. Ein wenig störend finde ich die Öse für den Traggurt auf der rechten Seite. Da ich nur selten einen Traggurt um den Hals nutze, baumelt das kleine Metallteil herum und klappert, wenn ich meinen Zeigfinger bewege. Der Griffsteg auf der Vorderseite der Kamera gibt guten Halt und die Oberfläche der Coolpix A ist angenehm und griffig. Eingeschaltet wird die Kamera mit einem kleinen Hebel am Auslöser. Nach kaum mehr als einer Sekunde ist die Coolpix schussbereit.

Jetzt geht's in die Menüs. Die sehen wie die der Nikon-Spiegelreflexe aus und bieten keine Überraschung. Allerdings hat Nikon bei der Coolpix A das Menü nicht ganz so umfangreich gestaltet, wie bei den Großen: Den Menüabschnitt mit den Individualfunktionen gibt es nicht. Was von denen noch übrig ist, wurde auf das Aufnahme und Systemmenü verteilt. Selbstverständlich lässt sich die Funktionstaste auf der Vorderseite der Kamera nach Wunsch konfigurieren. Ich entscheide mich für die "Aufnahmebetriebsart", damit ich zwischen Einzelaufnahme und Serienbildfunktion schnell umstellen kann. Die Funktionstaste 2 belasse ich auf der ISO-Empfindlichkeit. Nun noch den künstlichen Horizont aktivieren – auch 2D-Wasserwaage genannt. Dazu rufe ich im System-Menü den Punkt "Bildinfos" auf und wähle den Punkt "Virtueller Horizont". Eine 3D-Wasserwaage hat die Coolpix A nicht. Im Aufnahme-Menü wähle ich unter dem Punkt "Bildqualität" die höchste Auflösung "JPEG FINE" aus und bei der Bildgröße die Einstellung "L".

Erster Stop auf der Fototour ist ein kleiner botanischer Garten. Grüne Pflanzen, blauer Himmel, graue Steinmauern und ein paar Farbtupfer – das sind die Zutaten fürs erste Foto heute. Die Wasserwaage hilft mir die Kamera waagrecht zu halten. Die Coolpix A löst schnell aus, Weißabgleich und Belichtung sehen gut aus. Nun möchte ich die kleine Steinmauer im Vordergrund ablichten. Dabei soll der Vordergrund scharf sein, der Hintergrund unscharf. Also das Programmwahlrad auf A für Blendenvorwahl stellen und am kleinen Drehrad auf der Kameraoberseite die Blende f2.8 für minimale Schärfentiefe wählen – die Werte werden auf dem Kontrollmonitor angezeigt. Nun muss noch der Autofokuspunkt entsprechend positioniert werden. 

Der Fokusschalter auf der Seite der Kamera steht bereits auf "AF". Nun noch den entsprechenden Autofokus-Modus wählen. In den Menüs finde ich dazu allerdings keine Einstellung. Also versuche ich es mit einem Druck auf die "i"-Taste unten rechts neben dem Kontrollbildschirm. Tatsächlich finden sich dort zwei Punkte zum Thema Autofokus: "Autofokusmodus" und "AF-Messfeldsteuerung". Ich wähle den ersten Punkt mit dem Vierwegeschalter an, bis er gelb hinterlegt ist. Nun ein Druck auf die OK-Taste und ich kann zwischen "AF-S" Einzelautofokus und "AF-F" Permanenter AF (Autofokus) wählen. Ich entscheide mich für AF-S, da ich ja nur ein einzelnes Foto schießen möchte, bei dem sich nichts bewegt. Nun wähle ich den Punkt "AF-Messfeldsteuerung" an und drücke die OK-Taste. Zur Wahl stehen nun "Porträt-AF", "Großes Messfeld", "Normal" und "Motivverfolgung". Für mein Motiv wähle ich die Funktion "Normal". Mit einem weiteren Druck auf die "i"-Taste verlasse ich das Menü. Auf dem Kontrollmonitor ist nun ein kleines rotes Rechteck zu sehen. Das möchte ich nun auf den vorderen Pfosten der Mauer verschieben, da ich den scharf abbilden möchte. Mit einem Druck auf die OK-Taste passiert nichts. Also versuche ich es mit dem Vierwege-Schalter. Tatsächlich bewegt sich das kleine Rechteck. Schnell ist es auf dem Pfosten positioniert. Mit einem Druck auf die OK-Taste will ich den Punkt bestätigten, aber das AF-Feld springt wieder in die Mitte. Das heißt: Mit dem Vierwegeschalter wird der AF-Punkt verschoben und mit der OK-Taste springt er zurück auf die zentrale Position.

Jetzt also das Motiv anvisiert, den Auflöser leicht herunter gedrückt und die Kamera fokussiert auf den vorderen Pfosten. Die Kamera zeigt das an, indem das kleine Rechteck von rot auf grün springt. Auslösen und fertig. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der vordere Teil der Mauer ist knackscharf, der hintere verschwindet in leichter Unschärfe. Das sogenannte Bokeh kann sich sehen lassen und gefällt mir gut. Die Arbeit mit dem verschiebbaren Autofokus-Punkt geht flott und ist einfach. Möchte man, einen etwas größeren Bereich scharf stellen, kann man die "AF-Messfeldsteuerung" auf "Großes Messfeld" stellen. Die Funktion ist die gleiche, wie in der Einstellung "Normal". Möchte man genauer prüfen, ob die Kamera auch tatsächlich scharf stellt und der entsprechende Ausschnitt der richtige ist, kann man die Lupen-Taste links neben dem Kontrollmonitor drücken. Mit jedem Druck auf die Lupe-Plus-Taste erhöht sich die Vergrößerung. Entsprechend mit einem Druck auf die Lupe-Minus-Taste, verringert sie sich wieder. Alternativ kann man einmal die OK-Taste drücken und die Coolpix A springt wieder in die Vollansicht.

Nun möchte ich bei einer Blüte manuell Fokussieren. Also stelle ich den Hebel auf der linken Seite der Kamera auf "MF". Auf der linken Seite des Kontrollbildschirms wird eine Entfernungsskala eingeblendet. Mit einem Dreh am Objektiv-Ring kann ich nun die Schärfe entsprechend der Motiventfernung einstellen. Mit der Lupentaste kann ich wieder ins Motiv reinzoomen. Was mit allerdings fehlt, ist eine Peaking-Funktion, bei der die Kontrastübergänge hervorgehoben werden. Das würde das manuelle Fokussieren deutlich vereinfachen. Ebenfalls erleichtern würde das manuelle Fokussieren, wenn ich mit einer AF-Taste schon mal vorfokussieren könnte. Eine solche Taste gibt es allerdings nicht.

Aber: Nach einigem Stöbern in den Einstellungen finde ich einen Trick, wie das doch geht. Einfach die Fn1-Taste mit der entsprechenden Funktion belegen. Dazu gehe ich ins System-Menü und wähle den Punkt "Funktionstaste 1". Nun wähle ich die Funktion "AF-ON Autofokus aktivieren". Nun kann ich beim manuellen Fokussieren einfach die Fn1-Taste drücken und die Kamera stellt per Autofokus scharf – und zwar im Bereich des Fokus-Feldes. Anschließend kann ich mit einem Dreh am Fokus-Rad des Objektivs noch feine Korrekturen machen. Bei meinen Versuchen mit der Blüte stelle ich fest, dass die Naheinstellgrenze der Coolpix A rund zehn Zentimeter beträgt. Das ändert sich übrigens auch in der Makrofunktion nicht und eine Super-Makro-Funktion hat die Nikon nicht.

Soweit die ersten Aufnahmen und Funktionen der Coolpix A. Beim Stöbern in den Menüs habe ich keine großen Überraschungen entdeckt. So hat die Coolpix keine speziellen Filter, wie Lochkamera, Drama, Miniatur oder ähnliches. Wie einige schon wissen, mag und nutze ich diese Funktionen sehr gerne. Ernsthafte Fotografen rümpfen über solche Spaßfunktionen die Nase, aber ich weiß, dass es viele gibt, die gerne mal eine bisschen rumspielen und es zu schätzen wissen, dass es solche Filter gleich in der Kamera gibt. Was die Nikon Coolpix A zu bieten hat, sind verschiede Farbeinstellungen. Das sind Standard, Neutral, Brillant, Monochrom, Porträt und Landschaft. Was auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist: Alle Farbeinstellungen lassen sich noch individuell anpassen. Dazu wird die rechte Taste des Vierwegeschalters gedrückt. Nun können Scharfzeichnung, Kontrast, Helligkeit, Farbsättigung und Farbton gezielt eingestellt werden. 

 

 

Beachtenswert ist dabei die Einstellung der Farbeinstellung Monochrom. Hier lassen sich neben Scharfzeichnung, Kontrast und Helligkeit zusätzlich noch ein Farbfilter sowie eine Tönung einstellen. So erscheint auf einer Schwarz-Weiss-Aufnahme der blaue Himmel noch dunkler, wenn der Rotfilter aktiviert wird. Möchte man mehr über die Auswirkungen der Filter erfahren, kann man die ?-Taste unten links neben dem Kontrollbildschirm drücken und durch den Hilfe-Text scrollen, etwas weiter unten werden die einzelnen Einstellungen beschrieben. Aber schon mal zur Erklärung: Y = Yellow = Gelbfilter zum Aufhellen von Hauttönen, O = Orange = etwas höherer Kontrast bei Landschaftsaufnahmen mit blauen Himmel, R = Red = Rotfilter noch mehr Kontrast bei Landschaftsaufnahmen, G = Green = Grünfilter für verbesserte Wiedergabe bei Porträts, vor allem rote Lippen werden etwas weniger dunkel und natürlicher dargestellt. Die Tönungen können sehr individuell gewählt werden. So lassen sich beispielsweise verschiedene Sepia-Töne erstellen.

WICHTIG! Die individuellen Farb-Einstellungen lassen sich nur über das Aufnahme-Menü unter dem Punkt "Picture Control konfigurieren" anpassen, nicht über das Info-Menü, das mit der "i"-Taste aufgerufen wird. Darüber lassen sich nur die generellen Farbeinstellungen wählen.

Damit ihre euch vorstellen könnt, wie die Farbeinstellungen und Variationen aussehen, die sechs Basis-Varianten plus vier individuelle Einstellungen. In der Bildunterschrift steht die jeweilige Variation.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. 

  Farbvarianten
  • Nikon Coolpix A (01) Standard 1200 x 800Nikon Coolpix A (01) Standard 1200 x 800Nikon Coolpix A (01) Standard 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A (02) Neutral 1200 x 800Nikon Coolpix A (02) Neutral 1200 x 800Nikon Coolpix A (02) Neutral 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A (03) Vivid 1200 x 800Nikon Coolpix A (03) Vivid 1200 x 800Nikon Coolpix A (03) Vivid 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A (04) Monochrome 1200 x 800Nikon Coolpix A (04) Monochrome 1200 x 800Nikon Coolpix A (04) Monochrome 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A (05) Portraet 1200 x 800Nikon Coolpix A (05) Portraet 1200 x 800Nikon Coolpix A (05) Portraet 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A (06) Landschaft 1200 x 800Nikon Coolpix A (06) Landschaft 1200 x 800Nikon Coolpix A (06) Landschaft 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A (07) Monochrome Filter Rot 1200 x 800Nikon Coolpix A (07) Monochrome Filter Rot 1200 x 800Nikon Coolpix A (07) Monochrome Filter Rot 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A (08) Monochrome Tonen Sepia 1200 x 800Nikon Coolpix A (08) Monochrome Tonen Sepia 1200 x 800Nikon Coolpix A (08) Monochrome Tonen Sepia 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A (09) Landschaft Schnellanpassung plus 2 1200 x 800Nikon Coolpix A (09) Landschaft Schnellanpassung plus 2 1200 x 800Nikon Coolpix A (09) Landschaft Schnellanpassung plus 2 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A (10) Landschaft Schnellanpassung minus 2 1200 x 800Nikon Coolpix A (10) Landschaft Schnellanpassung minus 2 1200 x 800Nikon Coolpix A (10) Landschaft Schnellanpassung minus 2 1200 x 800

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TOP 2 – Jetzt wird's ernst: Die Bildqualität

Nun geht's an die Bildqualität. Noch mal zur Erinnerung: In der Coolpix A arbeitet ein APS-C-Sensor mit 16 Megapixeln. Das Festbrennweiten-Objektiv hat eine nominelle Brennweite von 18,5 Millimetern. Unter Berücksichtigung des Brennweiten-Verlängerungsfaktors von 1,5fach sind das dann auf das Kleinbildformat bezogen 28 Millimeter. Die höchste ISO-Empfindlichkeit beträgt ISO 6400 und lässt sich in der Einstellung Hi2 auf ISO 25600 steigern. Schauen wir uns also als erstes die Bildqualität bei Tageslicht an. Hier geht der ISO-Bereich allerdings nur bis ISO 12800, entsprechend Hi1 bei Nikon. Ach ja, falls die Frage auftaucht, warum ich überhaupt die heruntergerechneten Ergebnisse zeige. Diese Auflösung entspricht in etwa dem Ergebnis eines Abzugs in der Größe 15 x 10 Zentimeter. Sprich, man kann anhand des heruntergerechneten Bildes recht gut beurteilen, wie ein solcher Abzug aussehen würde. Natürlich ist das nur ein Anhaltspunkt, aber diese Variante hilft zumindest dabei, die Bildqualität zumindest halbwegs abschätzen zu können. Und: Alle Bilder der ISO-Reihe gibt es ja noch zur individuellen Beurteilung in voller Auflösung auf meinem Flickr-Account.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. 
Die ISO-Empfindlichkeiten und Aufnahmedaten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bis ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 28 Millimeter Brennweite
  • Nikon Coolpix A ISO-Reihe (1) ISO 100 f5.6 1-320s 1200 x 800Nikon Coolpix A ISO-Reihe (1) ISO 100 f5.6 1-320s 1200 x 800Nikon Coolpix A ISO-Reihe (1) ISO 100 f5.6 1-320s 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A ISO-Reihe (2) ISO 200 f5.6 1-640s 1200 x 800Nikon Coolpix A ISO-Reihe (2) ISO 200 f5.6 1-640s 1200 x 800Nikon Coolpix A ISO-Reihe (2) ISO 200 f5.6 1-640s 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A ISO-Reihe (3) ISO 400 f6.3 1-800s 1200 x 800Nikon Coolpix A ISO-Reihe (3) ISO 400 f6.3 1-800s 1200 x 800Nikon Coolpix A ISO-Reihe (3) ISO 400 f6.3 1-800s 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A ISO-Reihe (4) ISO 800 f9.0 1-800s 1200 x 800Nikon Coolpix A ISO-Reihe (4) ISO 800 f9.0 1-800s 1200 x 800Nikon Coolpix A ISO-Reihe (4) ISO 800 f9.0 1-800s 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A ISO-Reihe (5) ISO 1600 f13 1-800s 1200 x 800Nikon Coolpix A ISO-Reihe (5) ISO 1600 f13 1-800s 1200 x 800Nikon Coolpix A ISO-Reihe (5) ISO 1600 f13 1-800s 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A ISO-Reihe (6) ISO 3200 f18 1-800s 1200 x 800Nikon Coolpix A ISO-Reihe (6) ISO 3200 f18 1-800s 1200 x 800Nikon Coolpix A ISO-Reihe (6) ISO 3200 f18 1-800s 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A ISO-Reihe (7) ISO 6400 f22 1-1000s 1200 x 800Nikon Coolpix A ISO-Reihe (7) ISO 6400 f22 1-1000s 1200 x 800Nikon Coolpix A ISO-Reihe (7) ISO 6400 f22 1-1000s 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A ISO-Reihe (8) ISO 12800 f22 1-2000s 1200 x 800Nikon Coolpix A ISO-Reihe (8) ISO 12800 f22 1-2000s 1200 x 800Nikon Coolpix A ISO-Reihe (8) ISO 12800 f22 1-2000s 1200 x 800

Die Bildqualität der Coolpix A gefällt mir gut. In der verkleinerten Ansicht sind bis ISO 12800 praktisch keiner Unterschiede sichtbar. Die Farbwiedergabe sieht sehr gut aus uns ist realitätsnah. Stimmig ist ebenfalls der Weißabgleich. Bildstörungen (Rauschen) sind in dieser Ansicht praktisch nicht sichtbar. Erst bei ISO 12800 wirkt das Bild etwas ungleichmäßiger und feine Details werden etwas weniger präzise wiedergegeben. Insgesamt sehen die Aufnahmen sehr gut und harmonisch aus. Um die Detailwiedergabe und das Rauschverhalten besser beurteilen zu können, habe ich aus dem Originalbild einen Ausschnitt mit 1200 x 800 Bildpunkten genommen und zeige den hier in Original-Auflösung. Alle Bilder kommen direkt aus der Kamera, sind im JPEG-Format und unbearbeitet. Sie können in voller JPEG-Auflösung zusätzlich auf meinem Flickr-Account begutachtet und heruntergeladen werden.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt.
Die Bilder haben eine Größe von 1200 x 800 Pixel und sind aus dem Orignalbild ausgeschnitten.  

Die ISO-Empfindlichkeiten und Aufnahmedaten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bis ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 28 Millimeter Brennweite
  • Nikon Coolpix A ISO-Reihe (1) ISO 100 f5.6 1-320s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A ISO-Reihe (1) ISO 100 f5.6 1-320s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A ISO-Reihe (1) ISO 100 f5.6 1-320s 1200 x 800 Detail
  • Nikon Coolpix A ISO-Reihe (2) ISO 200 f5.6 1-640s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A ISO-Reihe (2) ISO 200 f5.6 1-640s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A ISO-Reihe (2) ISO 200 f5.6 1-640s 1200 x 800 Detail
  • Nikon Coolpix A ISO-Reihe (3) ISO 400 f6.3 1-800s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A ISO-Reihe (3) ISO 400 f6.3 1-800s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A ISO-Reihe (3) ISO 400 f6.3 1-800s 1200 x 800 Detail
  • Nikon Coolpix A ISO-Reihe (4) ISO 800 f9.0 1-800s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A ISO-Reihe (4) ISO 800 f9.0 1-800s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A ISO-Reihe (4) ISO 800 f9.0 1-800s 1200 x 800 Detail
  • Nikon Coolpix A ISO-Reihe (5) ISO 1600 f13 1-800s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A ISO-Reihe (5) ISO 1600 f13 1-800s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A ISO-Reihe (5) ISO 1600 f13 1-800s 1200 x 800 Detail
  • Nikon Coolpix A ISO-Reihe (6) ISO 3200 f18 1-800s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A ISO-Reihe (6) ISO 3200 f18 1-800s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A ISO-Reihe (6) ISO 3200 f18 1-800s 1200 x 800 Detail
  • Nikon Coolpix A ISO-Reihe (7) ISO 6400 f22 1-1000s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A ISO-Reihe (7) ISO 6400 f22 1-1000s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A ISO-Reihe (7) ISO 6400 f22 1-1000s 1200 x 800 Detail
  • Nikon Coolpix A ISO-Reihe (8) ISO 12800 f22 1-2000s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A ISO-Reihe (8) ISO 12800 f22 1-2000s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A ISO-Reihe (8) ISO 12800 f22 1-2000s 1200 x 800 Detail

In der Detailansicht offenbaren sich die Unterschiede wesentlich besser. Bis ISO 800 sehen die Ergebnisse nahezu gleich aus. Sowohl die Farb- und Detailwiedergabe unterscheiden sich praktisch nicht. Die feinen Linien in der Hochbrücke sind gut zu erkennen, die Ziegel auf dem Dach werden ebenfalls detailliert reproduziert. Ab ISO 1600 werden erste Veränderungen sichtbar. Die feinen Linien der Brücke werden etwas weniger kräftig wiedergegeben. Die obere feine Linie des Tragseils der Brücke verschwindet teilweise. Bei der Detailwiedergabe der Dachziegel sind noch keine wesentlichen Unterschiede sichtbar. Allerdings werden die feinen Zweige des hohen linken Baums nicht mehr ganz so präzise wiedergegeben, wie bei niedrigeren ISO-Werten.

In der nächsten ISO-Stufe von 3200 verschlechtert sich das Ergebnis nur wenig, erst bei ISO 6400 gehen deutlich mehr Details verloren. Sowohl die Dachziegel, als auch die Blätter der Bäume verschwimmen nun und zeigen deutlich weniger Details. Das gilt auch für die Seile der Brücke. Zusätzlich werden bei ISO 6400 erste Bildstörungen (Rauschen) sichtbar. Das fällt vor allem in den mittleren Tönen – dem Bereich unter der Brücke – auf. In den hellen Bereichen, wie dem Himmel, und den dunklen Bildteilen, sind die Störungen nicht sichtbar. Wir die Empfindlichkeit auf ISO 12800 erhöht, nimmt die Detailwiedergabe weiter ab und die Bildstörungen nehmen zu. Die Dachziegel der Häuser sind nun nicht mehr einzeln zu erkennen und die Blätter der Bäume verschwimmen noch stärker. Die Bildstörungen (Rauschen) haben soweit zugenommen, dass die Details im Bereich unter der Brücke nun komplett verschwimmen und im Rauschen untergehen. Im rechten Bereich verschwimmt die rote Fahrbahn schon fast mit dem Hintergrund. Weiterhin bleiben die hellen Bereiche des Bildes von Bildstörungen verschont, ebenso die ganz dunklen. 

Nun die ISO-Reihe in Low-Ligh-Situation. Die Aufnahmen sind vom Stativ gemacht worden, alle elektronischen Hilfen sind ausgeschaltet. Die Aufnahmen sind durchgängig mit Blende f8.0 gemacht worden. Der ISO-Bereich geht von ISO 100 bis Hi2, was bei Nikon ISO 25600 entspricht. Zuerst wieder die heruntergerechnete Variante auf 1200 x 800 Bildpunkte.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. 
Die ISO-Empfindlichkeiten und Aufnahmedaten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bis ISO 25600.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 28 Millimeter Brennweite
  • Nikon Coolpix A (1) ISO 100 f8.0 1s 1200 x 800Nikon Coolpix A (1) ISO 100 f8.0 1s 1200 x 800Nikon Coolpix A (1) ISO 100 f8.0 1s 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A (2) ISO 200 f8.0 1s 1200 x 800Nikon Coolpix A (2) ISO 200 f8.0 1s 1200 x 800Nikon Coolpix A (2) ISO 200 f8.0 1s 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A (3) ISO 400 f8.0 1-5s 1200 x 800Nikon Coolpix A (3) ISO 400 f8.0 1-5s 1200 x 800Nikon Coolpix A (3) ISO 400 f8.0 1-5s 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A (4) ISO 800 f8.0 1-10s 1200 x 800Nikon Coolpix A (4) ISO 800 f8.0 1-10s 1200 x 800Nikon Coolpix A (4) ISO 800 f8.0 1-10s 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A (5) ISO 1600 f8.0 1-20s 1200 x 800Nikon Coolpix A (5) ISO 1600 f8.0 1-20s 1200 x 800Nikon Coolpix A (5) ISO 1600 f8.0 1-20s 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A (6) ISO 3200 f8.0 1-40s 1200 x 800Nikon Coolpix A (6) ISO 3200 f8.0 1-40s 1200 x 800Nikon Coolpix A (6) ISO 3200 f8.0 1-40s 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A (7) ISO 6400 f8.0 1-60s 1200 x 800Nikon Coolpix A (7) ISO 6400 f8.0 1-60s 1200 x 800Nikon Coolpix A (7) ISO 6400 f8.0 1-60s 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A (8) ISO 12800 f8.0 1-125s 1200 x 800Nikon Coolpix A (8) ISO 12800 f8.0 1-125s 1200 x 800Nikon Coolpix A (8) ISO 12800 f8.0 1-125s 1200 x 800
  • Nikon Coolpix A (9) ISO 25600 f8.0 1-250s 1200 x 800Nikon Coolpix A (9) ISO 25600 f8.0 1-250s 1200 x 800Nikon Coolpix A (9) ISO 25600 f8.0 1-250s 1200 x 800

Wie schon bei den Tageslichtaufnahmen, ist bei den heruntergerechneten Aufnahmen bis zu einer ISO-Empfindlichkeit von ISO 6400 kein wesentlicher Qualitätsunterschied sichtbar. Erst bei ISO 12800 fallen die ersten Bildstörungen (Rauschen) auf. Bei ISO 25600 werden die dann deutlich sichtbar und Verluste in der Detailwiedergabe sind ebenfalls nicht mehr zu übersehen. Schauen wir uns nun an, wie das Ganze in der Detailansicht aussieht. Hierbei habe ich wieder eine Ausschnitt in der Größe 1200 x 800 Bildpunkte ausgeschnitten. Ich zeige hier wieder den Originalausschnitt.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt.
Die Bilder haben eine Größe von 1200 x 800 Pixel und sind aus dem Orignalbild ausgeschnitten.  
Die ISO-Empfindlichkeiten und Aufnahmedaten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bis ISO 25600.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 28 Millimeter Brennweite
  • Nikon Coolpix A (1) ISO 100 f8.0 1s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A (1) ISO 100 f8.0 1s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A (1) ISO 100 f8.0 1s 1200 x 800 Detail
  • Nikon Coolpix A (2) ISO 200 f8.0 1s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A (2) ISO 200 f8.0 1s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A (2) ISO 200 f8.0 1s 1200 x 800 Detail
  • Nikon Coolpix A (3) ISO 400 f8.0 1-5s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A (3) ISO 400 f8.0 1-5s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A (3) ISO 400 f8.0 1-5s 1200 x 800 Detail
  • Nikon Coolpix A (4) ISO 800 f8.0 1-10s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A (4) ISO 800 f8.0 1-10s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A (4) ISO 800 f8.0 1-10s 1200 x 800 Detail
  • Nikon Coolpix A (5) ISO 1600 f8.0 1-20s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A (5) ISO 1600 f8.0 1-20s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A (5) ISO 1600 f8.0 1-20s 1200 x 800 Detail
  • Nikon Coolpix A (6) ISO 3200 f8.0 1-40s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A (6) ISO 3200 f8.0 1-40s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A (6) ISO 3200 f8.0 1-40s 1200 x 800 Detail
  • Nikon Coolpix A (7) ISO 6400 f8.0 1-60s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A (7) ISO 6400 f8.0 1-60s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A (7) ISO 6400 f8.0 1-60s 1200 x 800 Detail
  • Nikon Coolpix A (8) ISO 12800 f8.0 1-125s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A (8) ISO 12800 f8.0 1-125s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A (8) ISO 12800 f8.0 1-125s 1200 x 800 Detail
  • Nikon Coolpix A (9) ISO 25600 f8.0 1-250s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A (9) ISO 25600 f8.0 1-250s 1200 x 800 DetailNikon Coolpix A (9) ISO 25600 f8.0 1-250s 1200 x 800 Detail

Auch hier bestätigt sich das Ergebnis der ISO-Detail-Reihe bei Tageslicht. Bis ISO 800 sehen die Aufnahmen sehr ausgeglichen aus und zeigen praktisch keine Bildstörungen. Details gehen noch nicht verloren und die feinen Strukturen des Mauerwerks werden präzise wiedergegeben. Bei ISO 1600 sind wieder die ersten minimalen Störungen (Rauschen) sichtbar. Die Fugen der Ziegelmauer werden nicht mehr ganz so präzise wiedergegeben und sind ein wenig unscharf. In der Stufe ISO 3200 zeigen sich in den grauen Flächen deutlichere Bildstörungen (Rauschen). Zu erkennen ist das beispielsweise in den runden Fensterflächen im oberen Abschnitt der Fenster. Dort sind die Flächen nicht mehr so gleichmäßig, wie bei niedrigen ISO-Empfindlichkeiten. Erwartungsgemäß gehen bei ISO 6400 noch mehr Details verloren. Im rechten Teil des Mauerwerks sind die Fugen nun fast komplett verschwunden und werden von den Bildstörungen überdeckt. In den Glasflächen ist nun ebenfalls Rauschen sichtbar. Während das Ergebnis bei ISO 12800 noch akzeptabel aussieht, sollte man ISO 25600 nur im Notfall einstellen. Hier sind kaum noch Details sichtbar und das Mauerwerk wird zur Fläche. Auch die feinen Verzierungen im oberen Bereich des Fensters verschwimmen nahezu vollständig.

Zusammenfassend find ich, dass die Ergebnisse der Nikon Coolpix A sehr gut aussehen. Dank des großen APS-C-Sensors sind bis ISO 1600 praktisch keine Bildstörungen sichtbar. Damit eignet sich die Kamera gut für Low-Light-Situationen. Wird noch mehr Empfindlichkeit benötig, so sind auch noch Werte bis ISO 6400 akzeptabel. Verzeichnungen und chromatische Aberrationen konnte ich auf den Fotos nicht erkennen. 

Noch ein Wort zur Auslöseverzögerung: Die Nikon löst recht flott aus. Bei meinem Streifzug durch die Stadt sind die meisten Point-and-Shoot-Aufnahmen knackscharf geworden. Manchmal hätte ich mir ein bisschen mehr Tempo gewünscht, aber alles in allem ist die Auslösegeschwindigkeit in Ordnung. Das gleiche gilt für die Serienaufnahme. Auch hier legt die Coolpix A ein ordentliches Tempo vor, mit rund vier Bildern pro Sekunde. Das Ganze reicht für rund 25 Bilder in Folge. 

 

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Finale – Mein Fazit

Die Nikon Coolpix A ist eine schön kompakte APS-C-Kamera mit einem Festbrennweiten-Objektiv mit 28 Millimeter Kleinbild-Brennweite. Es eignet sich prima für Landschaft, Architektur und Point-and-Shoot. Dank geringer Baugröße und geringem Gewicht passt die Kleine tatsächlich in jede Jackentasche. Und: Sie liefert eine klasse Bildqualität, auch bei höheren ISO-Werten. Die Bedienung der Kamera geht flott von der Hand, dank der beiden Drehräder: Eins auf der Oberseite, eins auf der Rückseite der Kamera. Das Menü ist übersichtlich und die einzelnen Punkte gut verständlich. Mir fehlen noch ein paar "optische" Spielereien, wie Nostalgie- oder Miniatur-Effekte. Aber wie bereits erwähnt: Das ist Geschmackssache. Was ich allerdings noch mehr vermisse, ist ein Sucher. Klar gibt's den als Zubehör in Form eines optischen Suchers zum Aufstecken auf den Blitzschuh, aber dafür den stolzen Preis von mehr als 300 Euro zu verlangen ist schon sehr sportlich. Zumal es sich nur einen geschliffenen "Glasbaustein" mit eingearbeitetem Rahmen handelt. Ein elektronischer Sucher ist nicht erhältlich. 

Ich bin sehr gespannt, wie die Nikon Coolpix A bei den Fotografen ankommt. Zumal sie gerade Konkurrenz von Ricoh mit der GR bekommen hat. Die ist ebenfalls mit einem APS-C-Sensor mit 16 Megapixeln ausgestattet und hat die gleiche Brennweite, verzichtet auch auf einen Sucher kostet aber "nur" 749 Euro und ist damit rund 200 Euro günstiger als die Coolpix A. Gewicht und Größe sind nahezu identisch, wobei die Ricoh laut Datenblatt etwas kleiner und leichter ist, als die Coolpix A. Und wer es ein lieber bisschen größer möchte und gerne einen eingebauten Sucher hätte, kann auf die bereits erwähnte Fujifilm X100S zurück greifen. 

 

 

 

Auf meinem Flickr-Account sind die Aufnahmen der Nikon Coolpix A sowie weitere Kameraansichten. Auf meinem YouTube-Kanal gibt es bereits ein erstes Video zur Kamera. 
 
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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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