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TOP 1 – Die Handhabung und die Menüs der Nikon 1 AW1

Wie schon gesagt, liegt die AW1 ganz gut in der Hand. Was mir als erstes auffällt: Es gibt kein Programmwahlrad. Heißt das, die Nikon hat nur ein Belichtungsprogramm? Nein, die Programme werden im Kameramenü umgeschaltet. Und so geht's: Man drücke die Menü-Taste und das Übersichtsmenü erscheint auf dem Bildschirm. Das ist gegliedert in Aufnahmemodus, Wiedergabe, Fotografieren, Filmen, Bildverarbeitung und System.

Fangen wir mit dem Punkt "System" an. Hier lassen sich die Bildschirmeinstellungen vornehmen und eine Gitterlinie einblenden. Außerdem können die Kameratöne inklusive Auslösegeräusch eingestellt werden. Zusätzlich gibt's die Standard wie Zeiteinstellung inklusive Zeitzone, Sprache, Ruhezustand, Kompasskorrektur sowie die Korrektur für Höhen- und Tiefenmesser. 

Weiter geht's mit dem Menüpunkt Filmen. Klar, mit der AW1 kann man auch filmen. Unter dem Punkt "Filmeinstellungen" kannst du zwischen vier Auflösungen wählen: Full-HD mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Bilpunkten und einer Bildwiederholrate von 60i (interlaced = 60 Halbbilder pro Sekunde) oder 30p (progressive = 30 Vollbilder pro Sekunde). Zusätzlich gibt's beide Wiederholraten auch in der kleinen HD-Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten. Die zweite Option im Videomenü betrifft die Einstellung des Mikrofons. Es kann entweder auf automatisches Aussteuern oder in drei Empfindlichkeitsstufen eingestellt werden – und natürlich auch ausgeschaltet werden. Eine Windgeräusche-Unterdrückung kann außerdem zugeschaltet werden. Das war's im Bereich Video.

Folgt der Menüpunkt "Fotografieren". Zunächst lassen sich hier die Bildqualität (JPEG Fine, JPEG Normal, JPEG Basci, NEF (RAW) und NEF(RAW) + JPEG fine) und Bildgröße (L = 4608 x 3071 = 14,3 Megapixel, M = 3456 x 2304 = 8,0 Megapixel und S = 2304 x 1536 = 3,5 Megapixel) einstellen. Eine Verzeichniskorrektur kann für Aufnahmen über oder unter Wasser zugeschaltet werden. Weiterhin kann wie üblich zwischen den sRGB- und Adobe-RGB-Farbraum gewählt werden. Für Langzeitbelichtungen lässt sich eine Rauschunterdrückung zuschalten. Als letzter Punkt kann das integrierte Autofokus-Hilfslicht zugeschaltet werden. Ist die Standard-Programmautomatik oder eine der manuellen Belichtungsprogramme A, S oder M gewählt, können zusätzlich noch weitere Funktionen eingestellt werden. Das sind vor allem der Fokusmodus (AF-A = AF-Automatik, AF-S = Einzel-AF, AF-C = Kontinuierlicher AF und MF = Manueller Fokus) und die Autofokus-Messfeldsteuerung. Hier kannst du zwischen Automatischer Messfeldsteuerung, Einzelfeld und Motivverfolgung wählen. Wie sich mit den unterschiedlichen Einstellungen in Praxis arbeiten lässt werde ich später noch beschreiben. Zuschalten lässt sich außerdem noch eine Porträtautomatik sowie das Active D-Lighting. Dabei werden sehr helle Bereiche des Bildes etwas abgedunkelt sowie extrem dunkle Bereiche etwas aufgehellt und so eine gleichmäßigere Belichtung bei extrem hohen Kontrasten erreicht.

Wie schon erwähnt hat die AW1 kein Programmwahlrad. Die Einstellung der Belichtungsprogramme geht im Menü unter dem Punkt "Aufnahmemodus". Zur Wahl stehen hier der Bewegter Schnappschuss mit den Themen Schönheit, Wellen, Entspannung und Zärtlichkeit. Dabei nimmt die Nikon einen kurzen Film vor und nach dem Auslösen auf. Wie lange, kann im Menüpunkt Fotografieren eingestellt werden – entweder 1,0 Sekunden vor und 0,6 Sekunden nach dem Auslösen oder 1,6 Sekunden vor dem Auslösen und 0 Sekunden danach. Das ist allerdings erst möglich wenn das Belichtungsprogramm Bewegter Schnappschuss gewählt ist.

Nächster Punkt im Aufnahmemodus: Best Moment Capture. Hierbei macht die Kamera vor und nach dem Auslösen insgesamt fünf Aufnahmen in sehr schneller Folge, aus denen man dann später das perfekte Bild wählen kann. Unter dem Punkt Automatik können verschiedene Einstellungen gewählt werden. So kann beispielsweise die Hintergrundunschäfe oder die Bewegungsschärfe den Anforderungen angepasst werden.

Nächster Punkt ist der Aufnahmemodus Creative. Hier gibt es die klassichen Belichtungsprogramme P (Programm), S (Shutter = Verschluss = Vorwahl der Belichtungszeit), A (Aperture = Blende = Vorwahl der Blende) und M (Manuelle Einstellung von Blende und Belichtungszeit). Zusätzlich gibt es nicht die Programme Unterwasser (Standard, Gerätetauchen, Nahaufnahme), Nachtaufnahme, Nachtporträt, Gegenlicht, Einfach-Panorama, Weichzeichnung, Miniatureffekt und Selektive Farbe (12 Farbtöne). Im Belichtungsprogramm Unterwasser lässt sich die Farbe einfach korrigieren.

Neben diesen Menüpunkten gibt es noch den Punkt "Bildverarbeitung". Ich persönlich finde den ziemlich verwirrend, denn eigentlich stelle ich mir darunter das vor, was ich unter dem weiteren Menüpunkt "Wiedergabe" bekomme: Diashow, Schützen, Bewerten, Drucken, Verkleinern, Beschneiden, Porträt-Zoom und Löschen. Tatsächlich sind sich unter der "Bildverarbeitung" unter anderem die Punkte Weißabgleich, ISO-Empfindlichkeit und Picture Control.

Beim Weißabgleich kann zwischen Automatisch, Unterwasser, Kunstlicht, Leuchtstofflampe. Direktes Sonnenlicht, Blitzlicht, Bewölkter Himmel, Schatten und Eigener Messwert (PRE) gewählt werden. Bei PRE erfolgt die Kalibrierung auf ein weißes Blatt Papier.

Die ISO-Empfindlichkeit kann zwischen ISO 160 und ISO 6400 gewählt werden. Zusätzlich stehen drei Auto-ISO-Varianten zur Wahl: ISO 160 bis ISO 800, ISO 160 bis ISO 3200 und ISO 160 bis ISO 6400. Bei diesen Einstellungen legt die Kamera – je nach Lichtsituation – die ISO-Empfindlichkeit automatisch in den gewählten Grenzen fest.

Den Begriff "Picture Control" finde ich ein wenig missverständlich, denn tatsächlich verbirgt sich dahinter die Farbeinstellung oder der Bildstil: Standard, Neutral, Brillant, Monochrom, Porträt und Landschaft. Alle Farbeinstellungen können zusätzlich individuell angepasst werden in den Punkten Scharfzeichung, Kontrast, Helligkeit, Fabsättigung und Farbton. In der Einstellung Monochrom (Schwarz-Weiß) fallen die Punkte Farbsättigung und Farbton weg und werden stattdessen durch Filtereffekt (Y = Yellow = Gelb, O = Orange, R = Rot und G- Grün) sowie Tonen ersetzt. Bei Tonen stehen neun Farben zur Wahl inklusive Sepia und Blau – bei allen kann die Intensität zusätzlich verändert werden. 

 
 
 
 
 
 
 
 
   

Im Prinzip ist in den Menüs der Nikon 1 AW1 alles wichtige enthalten. ich finde einige Punkte allerdings ein wenig versteckt, wie beispielsweise die Einstellung der ISO-Empfindlichkeit, des Weißabgleichs und des Bildstils. Hier hätte ich mit eine etwas einfachere Menüstruktur gewünscht, in der alle für die Aufnahme relevanten Einstellungen unter einem Menüpunkt zusammengefasst sind. Leider gibt es auch keine Funktionstaste, die sich individuell belegen lässt, so dass ich wichtige Einstellungen schnell mit einem Knopfdruck aufrufen können.

Kommen wir nun zur Arbeit mit der Kamera. Wie die Einstellungen der Programme und wichtigsten Parameter vorgenommen werden, habe ich ja bereits beschrieben. Die Navigation innerhalb der Menüs geht mit dem Vierwegeschalter und bestätigt wird mit der OK-Taste im Zentrum. Ein Drehrad hat die AW1 nicht mit dem die Veränderung einzelner Werte etwas schneller klappen würde. Ich finde die Tasten liegen teilweise etwas nach beieinander und sind recht klein. Schon jetzt habe ich mit meinen großen Händen manchmal Schwierigkeiten, die Tasten sicher zu treffen. Ein Test mit Handschuhen steht noch aus und das Ergebnis wird umgehend nachgereicht.

Neben den Kameraeinstellungen sind zum einen die Positionierung des Autofokuspunktes und die Belichtungskorrektur zwei wichtige Funktionen. Ist als Autofokus-Modus die Variante Einzelfeld gewählt, wird das Feld auf dem Bildschirm zunächst in der Mitte angezeigt. Um das Feld zu verschieben, reicht es die OK-Taste zu drücken und dann per Vierwegeschalter den gewünschten Punkt anzusteuern. Das Feld kann bis in die Ecken des Monitors verschoben werden. Das geht flott und man kann sich die Funktion gut merken. Da gibt es andere Kamerahersteller, bei denen das deutlich komplizierter geht.

Praktisch genauso schnell lässt sich eine Belichtungskorrektur ausführen. Einfach die rechte Taste des Vierwegeschalters drücken und dann per oberer und unterer Taste des Vierwegeschalters die Korrektur ausführen. Einmal die OK-Taste antippen und der Wert ist gespeichert. Ähnlich wird die Serienbildfunktion und der Selbstauslöser aktiviert, einziger Unterschied: Es muss zunächst die linke Taste des Vierwegeschalters gedrückt werden. 

Ach ja, wenn ich schon beim Vierwegeschalter bin, noch ein Trick zum Umstellen des Belichtungsprogramms:

Statt das Belichtungsprogramm über den Umweg über das Hauptmenü einzustellen. reicht ein Druck auf die obere Taste des Vierwegeschalters, die mit "F" beschriftet ist. Dann gelangt man sofort ins Menü für den Aufnahmemodus und kann das gewünschte Programm schnel wählen.

Bleibt noch die Frage: Wie stelle ich die Belichtungswerte bei den halbautomatischen Belichtungsprogrammen A und S sowie bei der manuellen Einstellung M ein? Blende beziehungsweise Belichtungszeit werden in den Programmen A und S mit dem kleinen Wippschalter über der Daumenstütze eingestellt. Im Modus M wird der Werte ebenfalls darübe eingestellt, um zwischen Blende und Belichtungszeit zu wechseln, muss nur einmal die rechte Taste des Vierwegeschalters – die Belichtungskorrektur – gedrückt werden. Welcher Wert gerade aktiv ist, wird einmal kurz angezeigt, indem die entsprechenden Ziffern grün angezeigt werden.

Und wenn ich schon bei Blende und Belichtungszeit bin: Die Belichtungszeit kann zwischen 30 Sekunden und 1/16000 Sekunde eingestellt werden, die Blende beim mitgelieferten Standardzoom-Objektiv zwischen f3.5 (Weitwinkel) beziehungsweise f5.6 (Tele) und f16 gewählt werden.

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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