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Fujifilm X20 – Digitale Kompaktkamera im Retro-Look

Wichtiger Hinweis: In den vergangenen Wochen erreichten mich einige Anrufe und Lesermails, in denen Probleme mit der X20 beschrieben wurden. Diese Probleme betreffen meist verschiedene Einstellungen, die plötzlich nicht mehr möglich sind. Beispielsweise lassen sich die Filmsimulationen in bestimmten Einstellungen nicht mehr aufrufen oder die Kamera ermittelt falsche Belichtungswerte – allerdings nur in einem bestimmten Belichtungsprogramm. Wenn auch bei deiner X20 solche Fehler auftreten, solltest du die Kamera per Reset zurücksetzen. So geht's: "MENU/OK"-Taste drücken, die erste Seite des Hauptmenüs wählen (kleiner Schraubenschlüssel auf blauem Hintergrund mit der Ziffer "1") und auf den Menüpunkt "RESET" gehen. Nun zunächst das "AUFNAHMEMENÜ ZURÜCKS." wählen, auf "OK" gehen und mit einem Druck auf "MENU/OK" bestätigen. Tritt der Fehler immer noch auf, erneut den Menüpunkt "RESET" aufrufen und nun zusätzlich den Punkt "SETUP ZURÜCKS." wählen, auf "OK" gehen und mit einem Druck auf "MENU/OK" bestätigen. Anschließend bitte prüfen, ob Uhrzeit und Datum noch korrekt eingestellt sind und gegebenenfalls korrigieren. Nun sollte der Fehler behoben sein. 

Schon wieder ein neues Modell? Yep – auch bei Fujifilm dreht sich das Nachfolgekarussell und diesmal steht die X10 im Focus. Stellt sich die Frage: "Was kann man an der Fujifilm X10 eigentlich noch verbessern?" Klar gibt's da ne Menge, was mir spontan einfällt. Dreh- und Klappmonitor mit Touchscreen, GPS, WLAN, mehr Megapixel, mehr Funktionen, mehr von allem. Aber jetzt mal Butter bei die Fische, wie der Norddeutsche sagt: muss das sein? Klar kann man eine Kamera immer weiter aufmotzen, aber man kann sich auch auf's Wesentliche konzentrieren – genau das macht Fuji beim Nachfolger der X10. Und wie heißt das gute Stück nun? Klar: X20. Und obwohl die Neue nichts von dem hat, was mir so spontan an Verbesserungsvorschlägen eingefallen ist, wird die X20 ihre Fangemeinde finden. Denn es gibt noch Dinge jenseits aller elektronischen Spielereien. Wer aber auf diese aus ist und an der digitalen Knipskiste seinen Spieltrieb ausleben möchte – sorry, der sollte hier aufhören zu lesen und sich nach einem anderen Modell umschauen. Wer aber eine Kamera sucht, die allein schon durch ihre Haptik und ihr Aussehen begeistert, und mit der man im alten Stil fotografieren kann, sollte sich die X20 genauer anschauen. Vor allem weil Fuji nun endlich den Ruf der Retro-Jünger erhört hat und neben dem komplett schwarzen Modell die X20 auch in der klassischen silber-schwarzen Variante anbietet. Für mich wäre allein das schon Grund genug, die X20 gegenüber dem Original X10 vorzuziehen. Nun aber genug von den äußeren optischen Reizen der Neuen, jetzt geht's um die Technik.

 

 

Machen wir mal einen kleinen Schlenker über das Schwestermodell X-E1. Die zeichnet sich durch hervorragende Bildqualität aus – in meinem Test der Fujifilm X-E1 ist das nachzulesen. Nun arbeitet in der X-E1 der neueste Sensor aus dem Haus Fuji. Was liegt also näher, als den Chip auch in der X20 zu verwenden. Genau das ist jetzt geschehen. Aufgrund der kompakten Abmessungen der X20 kann es natürlich nicht der gleiche Chip im APS-C-Format der X-E1 sein, aber es ist die gleiche Technologie. Und so arbeitet in der X20 ein 12 Megapixel-Sensor in der X-Trans CMOS II-Technologie mit den Abmessungen 8,8 mm x 6,6 mm. Bezogen auf das Kleinbildformat entspricht das einem Brennweitenverlängerungsfaktor von fast genau vierfach. Konkret bedeutet das: Das eingebaute Zoomobjektiv der X20 hat eine nominelle Brennweite von 7,1 bis 28,4 Millimeter, übertragen aufs Kleinbildformat sind das dann 28 bis 112 Millimeter – die Werte finden sich daher auch auf dem Zoomring am Objektiv. Und wieso X-Trans CMOS II (also "zwei")? Die X-E1 hat das Kürzel noch nicht hinter dem Sensor-Namen stehen. Das "II" steht für eine Erweiterung der Sensor-Technologie. Der neue Sensor hat in der Mitte der Fläche spezielle Pixel, die eine Phasen-Autofocus-Messung ermöglichen. Das soll für zusätzliches Tempo und Genauigkeit sorgen. Damit der neue Sensor auch ordentlich in Schwung kommt, sorgt zusätzlich der neue Prozessor EXR II für ordentlich Rechenpower. Ob sich diese Kombination beim Tempo tatsächlich bemerkbar macht, wird der Test zeigen. 

Sensor, Prozessor – und was gibt's noch Neues in der X20? Da ist der Sucher. Wie bei der X10 hat die X20 einen optischen Sucher. Für mich ein wichtiges Ausstattungsmerkmal, auf das ich nur sehr ungern verzichte. Bei der X10 bestand der Sucher – etwas flapsig ausgedrückt – einfach nur aus ein paar Glaslinsen. Damit ist jetzt Schluss. Im Sucher der X20 werden die wichtigsten Aufnahme-Informationen eingeblendet, das sind Belichtungszeit und Blende sowie – je nach Einstellung – das gewählte Autofokusfeld. In dezenten Ziffern werden die Zahlen am unteren Rand angezeigt. Wenn ich dezent schreibe, meine ich auch dezent: Die roten beziehungsweise grünen Ziffern sind unter bestimmten Umständen nicht so ganz leicht zu erkennen, da die Schrift recht fein ist. Dennoch gefällt mir diese Neuerung sehr gut, so habe ich beim Blick durch den Sucher immer die wichtigsten Belichtungsparameter im Blick – ganz wie früher bei meiner analogen Spiegelreflex. Diese Ergänzung hat zur Folge, dass der Sucher minimal anders aussieht, wie der der X10. Rechts neben dem Okular auf der Kamera-Rückseite ist ein Sensor, der den Monitor ausschaltet, sobald man durch den Sucher blickt und die Informationsanzeige im Sucher einschaltet. Ein kleines Rädchen zum Einstellen der Dioptrienkorrektur ist vorhanden.

TIPP: Das automatische Einschalten der Anzeige im optischen Sucher und gleichzeitige Ausschalten des Displays funktioniert nur, wenn der Augensensor aktiviert ist. Das macht man im Aufnahme-Menü, auf der vierten Seite unter dem Menü-Punkt "OVF-/LCD-EINST.". Dort kann man zwischen AUGENSENSOR, LCD oder OVF wählen. Nur wenn der Punkt "AUGENSENSOR" gewählt ist, klappt das automatische Umschalten. Die Anzeige des Fokusfeldes im optischen Sucher muss übrigens auch im Menü aktiviert werden. Dazu im Aufnahme-Menü auf der dritten Seite den Punkt "DISPLAY EINSTELL." aufrufen und bei "OVF" den Punkt "FOKUSSIERBEREICH" aktivieren. Ach ja, weil die Frage immer wieder auftaucht: Unter dem Menüpunkt "DISPLAY EINSTELL." wird beim Punkt "LCD" die Wasserwaage aktiviert – eine 2D-Wasserwaage.
WICHTIG! Sollten das Feld "AUGENSENSOR" hellgrau sein und nicht angesteuerte werden können, ist eine der beiden Makro-Modi eingeschaltet. Sind die aktiviert werden im optischen Sucher die Belichtungsdaten auch nicht angezeigt. Der Grund: Im Makromodus sollte das Motiv nur über das Display anvisiert werden, da der Sucher den Bildausschnitt nicht exakt wiedergibt. Daher werden dann auch die Belichtungsdaten dort nicht angezeigt – quasi als indirekter Hinweis.

Aber es gibt doch bestimmt noch mehr, was sich geändert hat - ja, da wäre noch die etwas veränderte Tastenbelegung und ein paar Änderungen in der Bedienung. Wichtigster Punkt: Dort, wo bei der X10 die RAW-Taste ist, hat die X20 die Q-Taste. Sprich, das was das Firmware-Update 2.0 der X10 spendiert hat, hat die X20 nun serienmäßig. Und wer noch nicht weiß, was es mit der Q-Taste auf sich hat, hier die Erklärung: Ein Druck auf die Q-Taste zeigt im Display eine Übersicht aller wichtiger Belichtungsparameter der Kamera. Mit dem Kombischalter auf der Kamerarückseite navigierst du nun einfach zu dem Punkt, den du verändern möchtest. Leuchtet das Feld, reicht ein Dreh am Kombischalter oder dem kleinen Drehrad oben rechts neben dem Display, und schon veränderst du die Einstellung. Das geht richtig fix und ist einfach in der Handhabung. Apropos Handhabung: Ich hab ja durchaus schon die eine oder andere Kamera in der Hand gehabt und es gibt wenige, die mir so gut gefallen wie die X20. Klar ist das alles subjektiv, aber ich finde, die Kamera hat eine sehr angenehme Haptik und fühlt sich verdammt solide an. Das gilt nicht nur fürs Gehäuse sondern auch für die Knöpfe und Drehräder – und natürlich das Objektiv. Das ist wie bei der X10 ein Zoomobjektiv mit manueller Verstellung. Erwähnte ich schon, dass ich ein Fan des manuellen Zooms bin? Nein? Dann jetzt! Klar ist so eine motorische Brennweiten-Verstellung praktisch, aber wenn's richtig schnell gehen soll und dazu noch genau auf den Punkt, gibt's nichts besseres als ein manuelles Zoom. Wie gehabt reicht die Brennweite von 28 Millimeter bis 112 Millimeter bei einer Lichtstärke von f2.0 bis f2.8. Damit liegt die X20 auf einem recht hohen Niveau in dieser Kameraklasse. Eingeschaltet wird die X20 wieder mit einem flotten Dreh am Zoomring. Hier zeigt sich übrigens schon die erste Auswirkung des schnellen Sensors, denn die X20 ist einen Tick schneller am Start als die X10. 

Eine weitere – wenn auch kleine – Änderung: das Menü. Hatte die X10 (links, Foto unten) nur zwei Haupt-Punkte des Menüs mit entsprechenden Unterseiten, zeigt die X20 (rechts, Foto unten) gleich die verschiedenen Unterseiten der beiden Hauptmenüs. Das ist zwar nur eine Kleinigkeit, trägt aber zur Übersichtlichkeit bei und zeigt, wie sorgfältig Fujifilm bei seinem Update vorgeht. An einer weiteren Kleinigkeit kann man das auch erkennen: War bei der X10 der Schriftzug "Made in Japan" noch recht prominent auf der Rückseite unter dem Blichtschuh zu lesen, steht der Text nun deutlich dezenter unten rechts neben dem Display.

Solide Verarbeitung 

Abgesehen von den bereits erwähnten äußeren Änderungen ist das Design der Fujifilm X20 absolut identisch mit dem der X10. Damit hebt es sich deutlich von den Fujifilm-Finepix-Modellen und folgt dem Retro-Design der X-Serie. Das solide Gehäuse ist im Design an frühe Kameramodelle angelehnt. Die Oberfläche ist strukturiert, ähnlich einer genarbten Lederoberfläche. Die Formen sind klar, ohne Schnörkel, reduziert auf das Wichtigste. Mir gefällt dieses Design ausgesprochen gut. Vor allem, weil sich die Kamera nicht nur gut anfühlt, sondern auch eine klasse Funktionalität hat – mit kleinen Tücken. Beim ersten Einsatz der Kamera dürfte es allen Fotografen so gegangen sein wie mir: Wo ist bloß der Einschalter? Kein Hebel, kein Knopf, kein Drücker – nichts! Entweder hilft dann nur der Blick in die Bedienungsanleitung oder guter Spürsinn, denn ein winziger Hinweis zeigt den Weg zum Ziel. Eingeschaltet wird die Kamera durch einen Dreh am Zoomobjektiv, dort wo der Begriff "OFF" steht – das ist der kleine Hinweis. Dabei bemerkt man sofort die klasse Verarbeitung: Der Zoomring hat beim Drehen genau den richtigen Widerstand und kein bisschen Spiel. Mir gefällt es, statt per Miniknopf und elektrischer Verstellung, die Brennweite per Drehring mechanisch einzustellen. Das geht schnell und ist sehr präzise. Genauso präzise wie das Einrasten der beiden Einstellräder an der Kameraoberseite, die ein solides Gefühl vermitteln – so soll es sein. Insgesamt vermittelt die X20 einen hochwertigen Eindruck, der für lange Lebensdauer sprechen sollte. Und erstaunlich: Obwohl die Kamera recht klein ist, liegt sie auch in meiner etwas größeren Hand sicher. Wer es noch etwas edeler und noch etwas mehr Retro haben möchte, der kann seine X20 in eine hochwertige Ledertasche packen. Noch ein Tipp: Möchtest du dir aufgenommen Bilder auf anschauen, muss die Kamera nicht per Drehring eingeschaltet werden, sonder es reicht ein längerer Druck auf die Wiedergabetaste (grüner Pfeil) und die Aufnahmen werden angezeigt.

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TOP 1 – Kontrollmonitor und optischer Sucher

Wie es sich für eine Retrokamera gehört, hat die X20 einen optischen Sucher. Die Neuerung der Einblendung von Belichtungszeit und Blende hatte ich ja schon erwähnt. Da die Frage bereits auftauchte: Nein, weder Wasserwaage, noch Gitterlinien lassen sich in den optischen Sucher einblenden. Noch ein Wort zur Funktionalität. Der Sucher ist mit dem Zoomring gekoppelt. Ändert man die Brennweite, so wird der entsprechende Motivausschnitt auch im optischen Sucher angezeigt. Allerdings ist der nicht zu 100 Prozent deckungsgleich mit der tatsächlichen Aufnahme. Je nach Motiventfernung und Brennweite ist der Unterschied größer oder kleiner. Möchtest du einen ganz präzisen Ausschnitt aufnehmen, so bleibt nur der Blick auf den Kontrollmonitor. 

Wie groß der Unterschied zwischen dem Bild im Sucher und dem tatsächlichen Ergebnis ist, zeigen die folgenden Aufnahmen. Was habe ich gemacht? Dreimal zwei Aufnahmen mit unterschiedlicher Brennweite. Der erste Zweiersatz mit 112 Millimetern, der zweite mit 50 Millimetern und der dritte mit 28 Millimetern. Der Aufnahmeabstand betrug in etwa vier Meter bei der Teleaufnahme, zweieinhalb Meter bei der Normalbrennweite und rund ein Meter bei der Weitwinkelaufnahme. Die jeweils ersten Aufnahmen habe ich durch den Sucher geschossen, die Zweiten habe ich per Display gemacht. Bei beiden Aufnahmen war das Bild – bestehend aus drei Einzelbildern – formatfüllend im Sucher oder dem Monitor zu sehen. Sprich: Beim Blick durch den Sucher war nur das Bild zu sehen und von Wand praktisch nichts. Bei der Aufnahme per Display genau das gleiche: Nur das Bild, keine Wand. Und so sehen die Ergebnisse aus.

Für eine Großansicht der Aufnahmen bitte auf das Bild klicken. Die Bildunterschrift beschreibt, wie die Aufnahme entstanden ist.  

  • Fujifilm X20 (1) 112mm Brennweite per SucherFujifilm X20 (1) 112mm Brennweite per SucherFujifilm X20 (1) 112mm Brennweite per Sucher
  • Fujifilm X20 (2) 112mm Brennweite per DisplayFujifilm X20 (2) 112mm Brennweite per DisplayFujifilm X20 (2) 112mm Brennweite per Display
  • Fujifilm X20 (3) 50mm Brennweite per SucherFujifilm X20 (3) 50mm Brennweite per SucherFujifilm X20 (3) 50mm Brennweite per Sucher
  • Fujifilm X20 (4) 50mm Brennweite per DisplayFujifilm X20 (4) 50mm Brennweite per DisplayFujifilm X20 (4) 50mm Brennweite per Display
  • Fujifilm X20 (5) 28mm Brennweite per SucherFujifilm X20 (5) 28mm Brennweite per SucherFujifilm X20 (5) 28mm Brennweite per Sucher
  • Fujifilm X20 (6) 28mm Brennweite per DisplayFujifilm X20 (6) 28mm Brennweite per DisplayFujifilm X20 (6) 28mm Brennweite per Display

Was heißt das nun? Bei den Aufnahmen per Sucher sieht man, dass die Kamera tatsächlich mehr aufnimmt, als im Sucher angezeigt wird. Es wird nicht nur das Bild aufgenommen, wie es im Sucher zu sehen ist, sondern außenrum noch ein Stück Wand. Bei den Aufnahmen per Display zeigt die Aufnahme erwartungsgemäß exakt den Ausschnitt, der auch auf dem Display zu sehen war. Damit ist klar, dass die immer wieder gemachte Aussage, der Sucher sei nicht zu gebrauchen, Quatsch ist. Der Sucher ist sehr wohl zu gebrauchen, man muss nur wissen, dass die Kamera eben etwas mehr aufnimmt, als im Sucher zu sehen ist – der Sucher zeigt rund 85 Prozent des Originalbildes. Sprich, mit dem Sucher solltest du beim Fotografieren das Motiv genau erfassen. Und wenn's ganz genau sein soll, dann führt am Display kein Weg vorbei. Das ist hell und zeigt das Motiv klar und deutlich. Der Bildschirm lässt sich übrigens weder ausklappen noch drehen, berührungsempfindlich ist er auch nicht. Wie bei der X10 hat er eine Auflösung von 460.000 Bildpunkten und hat eine Diagonale von 7,1 Zentimetern. Ach ja, noch eine Kleinigkeit zum Sucher – eigentlich nicht direkt zum Sucher: Für die X20 gibt es eine sehr schöne Streulichtblende. Und diese ist geschlitzt, so dass beim Blick durch den Sucher nicht das komplette Motiv verdeckt wird. 

TIPP: Mit einem langen Druck auf die Q-Taste schaltet die X20 in den Sonnenschein-Modus. Was das ist? Der Monitor wird deutlich heller und ist auch im hellen Sonnenlicht noch gut ablesbar. Mit einem erneut langen Druck auf die Q-Taste schaltet er wieder zurück auf die normale Helligkeit. Ach ja dann gleich noch einen TIPP: Mit einem langen Druck auf die RAW/DISP-Taste schaltet die Kamera in den Ruhe-Modus. Sämtliche Geräusche sind dann ausgeschaltet, ebenso der Blitz. Und – wie zu erwarten – mit einem weiteren langen Druck auf die RAW/DISP-Taste lärmt die Kamera wieder los.

Mit einem Druck auf die "DISP"-Taste auf der Kamerarückseite kannst du verschiedene Display-Ansichten aufrufen. In der Einstellung "INFO DISPLAY" wird das Live-Bild ausgeblendet und alle wichtigen Aufnahmedaten angezeigt. Die Einstellungen "INFORMATION1 AN" und "INFORMATION2 AN" zeigen unterschiedliche Aufnahmedaten auf dem Display an. Der Punkt "OFF" zeigt nur das Live-Bild ohne jegliche Informationen. Bleibt noch "BENUTZERDEFINIERT". In dieser Einstellung werden all die Informationen angezeigt, die im Aufnahme-Menü in der Funktion "DISPLAY EINSTELL." unter dem Punkt LCD ausgewählt wurden. 

TIPP: In der Programm-Automatik "SR+" stehen die Monitoreinstellungen "INFORMATION1 AN" und "BENUTZERDEFINIERT" nicht zur Verfügung steht und somit auch nicht die Wasserwaage.

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TOP 2 – Schlüssiges Bedienkonzept

Retro-Design und modernes Bedienkonzept – passt das zusammen? Das muss sogar zusammenpassen. Heute rückt die Bildqualität guter Kameras immer näher zusammen, so dass die leichte und verständliche Bedienung der Kameras immer mehr in den Vordergrund rückt. Und gerade, wer eine Kamera wie die X20 kauft, möchte keine verschnörkelten Menüs und Spielereien auf dem Display, sondern klare und gut strukturierte Menüs. Und genau das hat die X20. Gegenüber der X10 sind die noch einmal klarer und strukturierter geworden. Es sind zwar nur Kleinigkeiten, aber auch die machen die Arbeit mit der Kamera leichter.

Wie gehabt, wählst du am großen Drehrad auf der Kameraoberseite das Belichtungsprogramm. Selbstverständlich gibt es die Standards Manuelle Einstellung (M), Zeit- und Blendenautomatik (A und S) sowie die Programmautomatik (P). Dazu gibt's die Filmfunktion, die Einstellungen SR+, SP und Adv sowie zwei Individual-Programme C1 und C2. Hinter der Einstellung SP verbergen sich 14 Motivprogramme. Die lassen sich ganz einfach per zweifachem Druck auf die Menütaste und einem Dreh am Wahlrad auf der Rückseite einstellen. Für alle Aufnahmesituationen gibt es das passende Motivprogramm. Kurze Texte erklären, wofür die jeweilige Funktion geeignet ist. Hast du keine Lust, das richtige Programm zu wählen, dann nutze den SR+-Modus. Hierbei analysiert die Kamera das Motiv und wählt dann das entsprechend passende Programm. Bei meinen Versuchen hat das prima geklappt – zumindest für die wichtigsten Standardmotive.

In der Einstellung Adv stehen fünf Modi zur Verfügung: Erweiterte Filter, 360-Grad-Panorama-Aufnahme, PRO FOCUS, bei der das Hauptmotiv scharf abgebildet wird und der Hintergrund unscharf, PRO LOW-LIGHT und Mehrfachbelichtung. Bei der X10 standen nach dem Firmware-Update alle Optionen zur Verfügung, außer der Mehrfachbelichtung. In der Einstellung PRO LOW-LIGHT macht die Kamera mehrere Aufnahmen in schneller Folge und fügt sie automatisch zu einem Bild zusammen. Ein Stativ ist dafür nicht erforderlich. Wie das klappt? Ich werde es ausprobieren.

Meist finden die Automatik-Programme die richtige Belichtung, aber manchmal ist eine Korrektur notwendig. Nichts nervt mich mehr, als wenn ich dafür in irgendwelche verschachtelten Menüs gehen muß – ich will die Änderung blitzschnell machen. Und genau das klappt bei der X20 perfekt. Neben dem Programmwahlrad sitzt ein weiteres Wahlrad, an dem ich die Belichtungskorrektur einstelle. Schneller und besser geht's nicht. Auch sonst gehen die Einstellungen flott von der Hand. Im manuellen Belichtungsprogramm werden Blende und Belichtungszeit einfach mit den beiden Drehrädern auf der Kamerarückseite eingestellt. Das obere Rad sitzt dabei griffgünstig neben der Daumenmulde, so dass ich die Kamera auch mal mit einer Hand bedienen kann. Die Menüs der Fujifilm X20 sind klar strukturiert und verständlich – Gutes muss man nicht ändern. Die Navigation geht flott von der Hand. Praktisch: Die Fn-Taste auf der Kameraoberseite kann individuell belegt werden. Ich nutze dies meist für die Einstellung der ISO-Empfindlichkeit, da ich die häufiger mal korrigiere.

Für eine Großansicht der Menüs bitte auf das Bild klicken – schließen mit einem Druck auf die Taste ESC.  DIE MENÜS DER X20 folgen .... 

  • Fujifilm X10 Hauptmenue 1 von 6Fujifilm X10 Hauptmenue 1 von 6Fujifilm X10 Hauptmenue 1 von 6
  • Fujifilm X10 Hauptmenue 2 von 6Fujifilm X10 Hauptmenue 2 von 6Fujifilm X10 Hauptmenue 2 von 6
  • Fujifilm X10 Hauptmenue 3 von 6Fujifilm X10 Hauptmenue 3 von 6Fujifilm X10 Hauptmenue 3 von 6
  • Fujifilm X10 Hauptmenue 4 von 6Fujifilm X10 Hauptmenue 4 von 6Fujifilm X10 Hauptmenue 4 von 6
  • Fujifilm X10 Hauptmenue 5 von 6Fujifilm X10 Hauptmenue 5 von 6Fujifilm X10 Hauptmenue 5 von 6
  • Fujifilm X10 Hauptmenue 6 von 6Fujifilm X10 Hauptmenue 6 von 6Fujifilm X10 Hauptmenue 6 von 6

  • Fujifilm X10 Aufnahmemenue 1 von 4Fujifilm X10 Aufnahmemenue 1 von 4Fujifilm X10 Aufnahmemenue 1 von 4
  • Fujifilm X10 Aufnahmemenue 2 von 4Fujifilm X10 Aufnahmemenue 2 von 4Fujifilm X10 Aufnahmemenue 2 von 4
  • Fujifilm X10 Aufnahmemenue 3 von 4Fujifilm X10 Aufnahmemenue 3 von 4Fujifilm X10 Aufnahmemenue 3 von 4
  • Fujifilm X10 Aufnahmemenue 4 von 4Fujifilm X10 Aufnahmemenue 4 von 4Fujifilm X10 Aufnahmemenue 4 von 4

Wer übrigens im Menü der X20 nach der Möglichkeit sucht, einen Graufilter zu zuschalten, wird wie schon bei der X10 enttäuscht. Die X20 hat keinen eingebauten Graufilter. Aber: Es lassen sich dank Frontgewinde diverse Filter auf die X10/X20 schrauben. Ein Graufilter (ND-Filter) reduziert die Lichtmenge, die auf den Sensor trifft, so dass die Belichtungszeit verlängert werden kann oder die Blende weiter geöffnet werden kann, ohne Überzubelichten. In einem YouTube-Video habe ich einige Informationen zum Gebrauch von ND-Filtern zusammengestellt.

Nun gab es über den Filter-Durchmesser immer wieder unterschiedliche Angaben. Ich habe in der Zwischenzeit Set ND-Filter bestellt und ausprobiert. Nun kann ich sicher sagen: 40 Millimeter passt. Die hier vorgestellten Filter passen 100% auf die X10 und X20. Neben den ND-Filgtern gibt es vom gleichen Hersteller einen Cirular-Pol-Filter, den ich ebenfalls ausprobiert habe und damit gearbeitet habe. Wer seine Frontlinse der Kamera vor Beschädigungen schützen möchte, kann den PRO II Mulit-Coating UV-Filter verwenden. Der ist so flach gebaut, dass sogar die Standard-Linsen-Abdeckung der X10/X20 noch passt und auch hält. Alternativ gibt es einen kleinen Platikdeckel, der mit einem Bändel an der Kamera befestigt werden kann. Ich empfehle übrigens das ND-Filter-Set zu kaufen, da man so für jede Lichtsituation gut gerüstet ist. Natürlich gibt es die Graufilter auch einzeln zu kaufen. Die beiden Sonnenblenden sind mit einem UV-Filter ausgestattet und somit eine Alternative zu dem reinen UV-Filter.

 

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TOP 3 – Objektiv mit Tempo

Wie schon die X10 ist die X20 mit einem Objektiv mit 4-fachem Zoomfaktor ausgestattet. Es hat eine Brennweite von 28 (Foto links) bis 112 (Foto rechts) Millimeter entsprechend dem Kleinbildformat. Für mich reicht dieser Brennweitenbereich für die meisten Aufnahmesituationen aus. Ob Panoramabilder in der Natur oder Gebäudeaufnahmen in Städten, mit 28 Millimetern Weitwinkeleinstellung kommt reichlich was auf's Bild. Personen-Aufnahmen oder Portraits gelingen mit den leichten Telebrennweiten um 100 Millimeter perfekt. Positiv ist die hohe Lichtstärke des Objektivs. Mit einer Ausgangsblende von f 2.0 lassen sich auch im schummrigen Licht noch gute Aufnahmen machen. Bei den ISO-Empfindlichkeiten hat sich dank des neuen Sensors bei der X20 etwas getan. Niedrigste Empfindlichkeit ist wie gehabt ISO 100. Auch bei der Höchsten hat sich nichts geändert: ISO 12800. Was sich aber geändert hat, in allen ISO-Stufen bleibt es bei der vollen 12-Megapixel-Auflösung von 4000 x 3000 Pixel. Achtung: Nimmt man im RAW- oder RAW- plus JPEG-Modus auf, ist die höchste einzustellende Empfindlichkeit ISO 3200 – wie auch schon bei der X10. Die X10 reduzierte allerdings zusätzlich in der JPEG-Aufzeichnung bei ISO 4000, 5000 und 6400 die Aufnahme-Auflösung auf 2816 x 2112 Bildpunkte. Bei ISO 12800 betrug sie dann sogar nur noch 2048 x 1536 Bildpunkte. Wie die Unterschiede in der Bildqualität sind, darauf gehe ich im nächsten Kapitel ausführlich ein. 

Weitwinkel-Aufnahme

Und jetzt geht's ums Tempo des Autofokus – sprich die Auslöseverzögerung . Generell gibt es zwei Methoden zur Bestimmung der Schärfe bei Kameras und damit zur Befeuerung des Autofokus: Phasendetektion und Kontrastvergleich. Bei Spiegelreflexkameras kommt hauptsächlich der schnellere Phasen-Autofokus zum Zug, bei Kompakten und Systemkameras ist es der Kontrast-Autofokus. Bei der Phasendetektion erkennt die Kamera bereits, in welche Richtung der Fokus des Objektivs verschoben werden muss, deswegen geht das Fokussieren sehr schnell. Das funktioniert aber nur perfekt, wenn im Motiv möglichst klare und gerade Linien vorhanden sind, an denen sich die Phasendetektion orientieren kann. Beim Kontrastverfahren weiß die Kamera nicht, in welche Richtung der Fokus verschoben werden muss, damit das Motiv scharf abgebildet wird. Die Kamera fährt den Fokus des Objektivs erst mal in die eine Richtung, um dann zu erkennen, ob der Kontrast größer wird, sprich die Richtung stimmt. Ansonsten geht das Spiel umgekehrt los – so lange, bis der maximale Kontrast erreicht ist und das Bild scharf ist. Dieses Hin- und Herfahren des Objektivs wird auch als pumpen bezeichnet. Je langsamer der Prozessor der Kamera und je schlechter die Abstimmung, um so länger rödelt das Objektiv. Vorteil des Kontrastverfahrens: Es funktioniert auch bei Motiven ohne Linien – nur Kontraste müssen vorhanden sein. Ein strahlend blauer Himmel ohne Wolken kann von beiden Systemen nicht scharf fokussiert werden.

Nun wird immer wieder versucht, beide Systeme zu kombinieren, um deren spezifische Vorteile zu nutzen. Üblicherweise wird für den Phasen-Autofokus ein eigener Sensor verwendet, auf den ein Teil der Lichtstrahlen des Motivs gelenkt wird – so wie es bei Spiegelreflexkameras mit einem Hilfsspiegel hinter dem Hauptspiegel gemacht wird. Dies ist bei Kompaktkameras und Systemkameras in Ermangelung eines Spiegels nicht möglich. Fujifilm versuche dies nun auf andere Art und Weise. Im Zentrum des Bildsensors sind einzelne Bildpunkte so konstruiert, dass sie die Funktion eines Phasen-Autofokus haben. Das soll den Vorteil haben, dass die X20 einen besonders schnellen Autofokus hat. Wobei ja schon die X10 einen schnellen Autofokus hatte. Bei meinen ersten praktischen Versuchen konnte ich keinen wesentlichen Unterschied feststellen. Ein Test mit der Stoppuhr bestätigt meinen Eindruck. Die Unterschiede liegen im Bereich der normalen Streuung.

Um etwas genauer zu verstehen, warum das so ist, sei noch mal erwähnt, dass die Phasendetektions-Pixel nur im Zentrum des Sensors sind. Das heißt: Arbeitest du mit Einzel-Autofokus (AF-S-Einstellung am kleinen Hebel auf der Vorderseite der Kamera) in der Einstellung "VARIO AF" und hast das Autofokusfeld aus der Mitte in einen äußeren Bereich verschoben, arbeitet der Autofokus per Kontrastvergleich. Und so gibt es diverse Situationen, in denen der Phasen-Autofokus gar nicht zum Einsatz kommt. Wann er allerdings aktiv ist: In der Einstellung kontinuierlicher Autofokus (AF-C). Denn in dieser Einstellung ist das Verschieben des Autofokus-Feldes nicht möglich und die Kamera verwendet für den Autofokus nur das Zentrum des Motivs. Das erkennst du am Kreuz in der Mitte des Kontrollmonitors und daran, dass du bei einem Druck auf die AF-Taste des Vierwege-Schalters den Autofokus-Punkt nicht aktivieren und verschieben kannst. Ob der Autofokus in dieser Einstellung schneller ist als bei der X10 werde ich noch testen.

TIPP: In der Einstellung Einzel-Autofokus AF-S kannst du das Autofokusfeld verschieben und in der Größe ändern. Dazu muss der Autofokus-Modus im Aufnahme-Menü oder Quick-Menü auf "VARIO AF" gestellt werden – das ist das Symbol mit dem kleinen Rechteck und den vier kleinen Punkten außenrum. Nun auf dem Vierwege-Schalter die Raste AF drücken. Nun erscheint das grüne Rechteck auf dem Bildschirm und per Vierwege-Schalter lässt sich das beliebig auf dem Monitor positionieren. Mit einem Dreh am oberen kleinen Rad, kannst du die Größe des Rechtecks verändern. Mit einem Druck auf die OK-Taste wird die Position des Autofokus-Feldes bestätigt. Übrigens lässt sich so auch beim manuellen Fokussieren die Lupe an die gewünschte Position verschieben. Allerdings kann die Größe der Lupe nicht per oberem Drehrad geändert werden. Manuell fokussiert wird übrigens mit dem großen Drehrad auf der Kamerarückseite. Die X20 springt dann sofort in die Lupenfunktion. Nach kurzer Zeit springt die Kamera wieder in die Vollansicht oder du tippst den Auslöser leicht an. Ach ja, zur Erleichtung beim manuellen Fokussieren hat die X20 nun auch eine sogenannte Peaking-Funktion bei der Kontraste hervorgehoben werden. Aktiviert wird diese im Aufnahme Menü auf der dritten Seite unter dem Punkt "MF-ASSISTENT" und dann "MAX. GLANZLICHT FOKUS". Hier kannst du zwischen "HOCH" und "NIEDRIG" wählen. Und jetzt noch ein allerletzter Tipp zu dem Thema: Wenn du manuell fokussierst, musst du nicht ewig am Drehrad kurbeln, um das Bild scharf zu bekommen. Einfach die Taste AEL/AFL (Auto-Exposure-Lock, Auto-Fokus-Lock) drücken und der Autofokus stellt schon mal scharf, mit dem Drehrad kannst du dann noch fein nach fokussieren. 

Noch ein Wort zum Thema Auslöseverzögerung. Die Auslöseverzögerung bei Digitalkameras setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen. Hält man die Kamera auf ein Motiv und drückt den Auslöser, muss die Kamera zunächst den Autofokus in die richtige Position fahren, die Belichtung messen und dann den Verschluss öffnen und schließen. Nun muss der Sensor noch ausgelesen und die Daten auf die Speicherkarte geschrieben werden. Die letzten beiden Vorgänge haben mit der Auslöseverzögerung direkt nichts zu tun, sind aber wichtig, wenn es darum geht, möglichst schnell hintereinander Bilder zu schießen. Bei den ersten beiden Vorgängen – Autofokus und Belichtungsmessung – kommt es auf die Verarbeitungsgeschwindigkeit der Kamera, die Intelligenz der Software und die Geschwindigkeit des Autofokus-Motors im Objektiv an. All' das beeinflusst die Auslöseverzögerung. Normalerweise liegt diese Zeit bei guten Kameras zwischen 0,2 und 0,5 Sekunden – abhängig von der eingestellten Brennweite, des Umgebungslichtes und des Motivs. Nun gibt es Situationen, in denen auch diese sehr kurze Zeitspanne noch zu lang ist. Die Auslöseverzögerung kannst du verkürzen, indem du die Schritte eins und zwei schon vor dem eigentlichen Auslösen ausführst. Dazu einfach den Auslöser halb drücken und die Kamera stellt auf das Motiv scharf und misst die Belichtung. Drückst du nun den Auslöser, muss nur noch der Verschluss aktiviert werden. Bei praktisch allen modernen Kameras beträgt die Verzögerung dann 0,1 Sekunde oder weniger. Sprich: Zwischen dem Drücken des Auslösers und dem Moment der Aufnahme vergeht nur ein winziger Moment, der deutlich unter der Reaktionsgeschwindigkeit des Menschen liegt. Bei erwarteten Ereignissen beträgt die Reaktionsgeschwindigkeit des Menschen zwischen 0,1 und 0,4 Sekunden. Erwartetes Ereignis bedeutet, dass man die Szene beobachtet und genau auf den richtigen Moment wartet, um auszulösen. Zum Vergleich: Im Straßenverkehr spricht man von unerwarteten Ereignissen, beispielsweise dem Ball, der vors Auto rollt. Dann beträgt die Reaktionszeit des Menschen rund eine Sekunde.

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TOP 4 – Fotos – mehr Qualität oder doch nicht?

Jetzt geht's an die Königsdisziplin: Die Bildqualität. Klar, viele interessiert dabei, wie die X20 im Vergleich zur X10 abschneidet. Geht es rein nach den technischen Daten, müsste die Neue die bessere Bildqualität zeigen. Allerdings ist das nur graue Theorie, denn neben dem Sensor spielen noch viele andere Faktoren eine wichtige Rolle wenn's um die Bildqualität geht. Bevor ich die Bilder zeige und gegenüberstelle noch ein paar Worte zur Beurteilung der Bildqualität. Wenn heute über Bildqualität gesprochen wird, werden teilweise winzige Details bei der Beurteilung genau unter die Lupe genommen. Sicher hat das zum Teil seine Berechtigung, denn wer möchte schon eine teure Kamera kaufen und das Ergebnis sieht miserabel aus. Bei all dem sollte man aber nicht vergessen, dass wir uns heute mit Kameras wie der X20 auf einem Niveau befinden, das früher mit analogen Filmen kaum zu erreichen war. Welche Faktoren spielen bei der Beurteilung der Bildqualität überhaupt eine Rolle? Ach ja, Profis können den Teil getrost überspringen und sich gleich die Aufnahmen anschauen und vergleichen.

Am auffälligsten und auf den ersten Blick sichtbar ist die Farbwiedergabe. Dabei kommt es natürlich darauf an, dass alle Farben naturgetreu reproduziert werden. Der blaue Himmel soll auch auf dem Foto blau aussehen, die grüne Wiese genauso saftig, wie im Original. Das Problem bei der Sache: Farben kann man sich nicht merken. Während sich beim Mensch Gerüche einbrennen und noch Jahre später abgerufen werden können, klappt das bei Farben nicht. Zwar kann das menschliche Auge feinste Farbnuancen unterscheiden und Helligkeitsunterschiede im direkten Vergleich erkennen, aber eine bestimmt Farbe kann man sich nicht merken. Ob das Blau des Himmels nun einen Hauch heller war oder etwas dunkler, lässt sich später beim Betrachten des Fotos nicht mehr sagen. Aber was ist dann denn überhaupt wichtig? Der stimmige Gesamteindruck ist das entscheidende Kriterium. Das heißt, der Himmel muss natürlich blau sein und die Wiese grün, aber nicht die absolut präzise Farbwiedergabe ist dabei wichtig, sondern das Zusammenspiel der Farben, die Wiedergabe der feinen Nuancen und der Kontrast. Der Kontrast ist der Unterschied zwischen der hellsten und dunkelsten Stelle des Bildes. Hier sollte die Kamera einen möglichst großen Bereich originalgetreu wiedergeben. Sprich, auf den folgenden Beispielbildern sollten die weißen Ziegel auch wirklich weiß sein und die Schatten tief schwarz. Aber allein das reicht noch nicht. Denn – wie schon erwähnt – kann das menschliche Augen feinste Helligkeitsunterschiede wahrnehmen. Und genau hier zeigt sich, ob eine Kamera gut abgestimmt ist. In den hellen Bereichen sollten auch feinste Nuancen im Foto erkennbar sein. Am Beispiel der weißen Ziegel bedeutet das, dass auch die feinen Helligkeitsunterschiede zwischen Ziegel und Fuge noch erkennbar sein sollten. In den Schatten das Gleiche. Eine schlechte Kamera gibt da keine feinen Abstufungen mehr wieder, sondern nur eine schwarze Fläche ist zu sehen. Was heißt das nun für die Bildqualität? So wie früher jede Filmmarke ihre individuelle Farbabstimmung hat, hat heute auch jede Kamera ihre individuelle Abstimmung. Darüber zu urteilen, ist sinnlos, denn jeder hat ein eigenes Farbempfinden und so wie dem einen ein Fuji-Film besser gefallen hat und dem anderen ein Kodak-Film, ist es heute genauso. Allerdings gibt es einen gravierenden Unterschied, der das Ganze nochmal viel komplizierter macht: Sowohl in der Kamera, als auch bei der Nachbearbeitung am Computer, können die Farben individuell angepasst und verändert werden.

Was sind sonst noch wichtige Punkte bei der Bildbeurteilung? Ein weiterer Punkt ist die präzise Wiedergabe von Kanten in Bildern. Mit Kanten sind vor allem gerade Linien gemeint, an denen es große Helligkeitsunterschiede gibt. In meinem Beispiel sind das beispielsweise die Fenster. Diese Kanten sollen präzise wiedergegeben werden ohne Stufen und Zacken – auch Sägezahneffekt genannt. Der nächste Punkt: die chromatische Aberration. Dahinter verbergen sich sogenannte Farbsäume. Die zeigen sich meist in den Ecken der Bilder, vor allem in der Weitwinkel-Einstellung. Der Grund dafür sind optische Gesetze. Mit hochwertigen Objektiven lassen sich diese Effekte auf ein Minimum reduzieren und sind praktisch nicht sichtbar. Bei einfachen Konstruktionen treten diese Fehler auf. Sichtbar sind sie dann beispielsweise in Form von meist purpurnen Farbsäumen. Meist fehlt dann auch die Schärfe in diesen Bereichen. Ebenfalls auf die Konstruktion des Objektivs zurückzuführen sind Verzerrungen und Randabdunklungen. Verzerrungen erkennt man daran, dass gerade Linien nicht mehr gerade sind, sondern gebogen. In der Weitwinkeleinstellung sind die Linien dann nach außen gebogen (tonnenförmige Verzerrung), in der Teleeinstellung nach innen (kissenförmige Verzerrung). Bei der Randabdunklung ist genau das zu sehen, was der Begriff sagt: Die Ecken sind dunkler als das übrige Bild. Besonders störend ist das bei gleichmäßigen Flächen wie einem blauen Himmel ohne Wolken. Ein weiterer Punkt, der bei der Bildqualität eine Rolle spielt, ist die Detailwiedergabe. Hierbei kommt es darauf an, dass feine Details auch genauso präzise wiedergegeben werden, wie man es im Original sieht. In meinem Beispiel sind das zum Beispiel die kleinen Karos der Bettdecke und die dünnen Zweige des Baums und des Strauchs neben der Eingangstüre. Die müssen präzise zu erkennen sein und dürfen nicht zu einer matschigen Masse verschmelzen. Nun könnte man meinen, je mehr Pixel, je mehr Details. Leider ist das aber nicht so einfach. Bei niedrigen Pixelzahlen von drei bis sechs Megapixeln stimmt das durchaus. Eine Kamera mit drei Megapixeln reproduziert weniger Details, als eine mit sechs Megapixeln. Geht's in die höheren Bereiche, spielen andere Faktoren eine wichtige Rolle. Von sechs auf zwölf Megapixel heißt nicht doppelte Detailauflösung. Und erste recht nicht von 12 auf 24 Megapixel. Dann spielt das Objektiv, die Größe des Sensors, die Elektronik und die Software eine entscheidende Rolle. In einigen Tests wird daher die Messeinheit Nettodateigröße verwendet. Einfach ausgedrückt gibt diese an, wieviel Megapixel die Kamera tatsächlich hat – sprich, wieviel Details tatsächlich wiedergegeben werden. Je höher der Wert, umso besser die Kamera. Aber auch ohne diesen Wert kann man mit entsprechenden Testaufnahmen selbst beurteilen, wie detailgetreu eine Kamera ist. Wichtig: Die Detailwiedergabe kann sich je nach eingestellter Brennweite ändern, denn – wie schon gesagt – nicht nur der Sensor ist für die Detailwiedergabe verantwortlich, sondern auch die Güte des Objektivs.

Neben diesen wichtigsten Kriterien zur Beurteilung der Bildqualität, sind Bildstörungen ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Bildstörungen zeigen sich vor allem in Form von ungleichmäßiger Wiedergabe von Farb-Flächen. Dieser Effekt wird auch Bildrauschen genannt. Ein gleichmäßig strahlendblauer Himmel sieht dann nicht mehr gleichmäßig aus, sondern scheint viele kleine Körner zu haben. Das sieht dann so ähnlich aus, wie früher bei Filmen, die auf hohe ISO-Werte gepusht wurden. Üblicherweise nimmt dieses Rauschen zu, je höher die ISO-Empfindlichkeit eingestellt wird.  Deswegen ja auch die sogenannten ISO-Reihen, auf denen dieser Effekt gut sichtbar wird. Nun sollte man dazu aber noch erwähnen, dass es unterschiedliche Arten des Rauschens gibt, die auch von jedem unterschiedlich wahrgenommen werden und mehr oder weniger störend empfunden werden. Daher ist die Beurteilung eines weiteren Effekts wichtig, der mit dem zunehmenden Rauschen einhergeht: Der Verlust an Detailwiedergabe. Irgendwann wird das Rauschen so stark, dass Details – wie zum Beispiel die feinen Karos – verschwimmen.

So, nach der grauen Theorie, nun endlich die Ergebnisse. Im ersten Durchgang habe ich das bereits bekannte Haus mit der X20 und der X10 in den ISO-Einstellungen ISO 100, 200, 400 und 800 aufgenommen. An beiden Kameras sind sämtliche elektronische Helfer ausgeschaltet. Ich zeige hier die Original-JPEG-Aufnahmen, direkt aus der Kamera, ohne jegliche Bildbearbeitung. Im ersten Durchgang seht ihr die Aufnahmen heruntergerechnet auf eine Auflösung von 1200 x 900 Bildpunkten. Bereits jetzt schon mal der wichtige Hinweis: Alle Aufnahmen könnt ihr in voller Auflösung auf meinem Flickr-Account anschauen und herunterladen. Zur besseren Darstellung habe ich mich hier auf eine Größe von 1200 x 900 Bildpunkten beschränkt.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. 
Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100, 200, 400 bis ISO 800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 28 Millimeter Brennweite
  • Fujifilm X20 (1) ISO 100 f5.6 1-1100s 28mm 1200 x 900Fujifilm X20 (1) ISO 100 f5.6 1-1100s 28mm 1200 x 900Fujifilm X20 (1) ISO 100 f5.6 1-1100s 28mm 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (2) ISO 200 f5.6 1-2000s 28mm 1200 x 900Fujifilm X20 (2) ISO 200 f5.6 1-2000s 28mm 1200 x 900Fujifilm X20 (2) ISO 200 f5.6 1-2000s 28mm 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (3) ISO 400 f8.0 1-2000s 28mm 1200 x 900Fujifilm X20 (3) ISO 400 f8.0 1-2000s 28mm 1200 x 900Fujifilm X20 (3) ISO 400 f8.0 1-2000s 28mm 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (4) ISO 800 f11 1-2000s 28mm 1200 x 900Fujifilm X20 (4) ISO 800 f11 1-2000s 28mm 1200 x 900Fujifilm X20 (4) ISO 800 f11 1-2000s 28mm 1200 x 900
  • Fujifilm X10 (1) ISO 100 f5.6 1-950s 28mm 1200 x 900Fujifilm X10 (1) ISO 100 f5.6 1-950s 28mm 1200 x 900Fujifilm X10 (1) ISO 100 f5.6 1-950s 28mm 1200 x 900
  • Fujifilm X10 (2) ISO 200 f5.6 1-1800s 28mm 1200 x 900Fujifilm X10 (2) ISO 200 f5.6 1-1800s 28mm 1200 x 900Fujifilm X10 (2) ISO 200 f5.6 1-1800s 28mm 1200 x 900
  • Fujifilm X10 (3) ISO 400 f8.0 1-1800s 28mm 1200 x 900Fujifilm X10 (3) ISO 400 f8.0 1-1800s 28mm 1200 x 900Fujifilm X10 (3) ISO 400 f8.0 1-1800s 28mm 1200 x 900
  • Fujifilm X10 (4) ISO 800 f11 1-1700s 28mm 1200 x 900Fujifilm X10 (4) ISO 800 f11 1-1700s 28mm 1200 x 900Fujifilm X10 (4) ISO 800 f11 1-1700s 28mm 1200 x 900

Wirklich große Unterschiede kann ich hier nicht erkennen. Einzig, dass die X20 offensichtlich etwas knapper belichtet – die Aufnahmen sind minimal dunkler. Wirklich störend ist das nicht, vor allem lässt sich das je nach Wunsch per Belichtungskorrektur ändern. Nun also die Details. Hierbei wird das Original nicht verkleinert, sondern ein Original-Ausschnitt mit 1200 x 900 Bildpunkten ausgeschnitten.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder haben eine Größe von 1200 x 900 Pixel und sind Original-Ausschnitte. 
Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100, 200, 400 bis ISO 800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 28 Millimeter Brennweite
  • Fujifilm X20 (1) ISO 100 f5.6 1-1100s 28mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (1) ISO 100 f5.6 1-1100s 28mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (1) ISO 100 f5.6 1-1100s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X20 (2) ISO 200 f5.6 1-2000s 28mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (2) ISO 200 f5.6 1-2000s 28mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (2) ISO 200 f5.6 1-2000s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X20 (3) ISO 400 f8.0 1-2000s 28mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (3) ISO 400 f8.0 1-2000s 28mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (3) ISO 400 f8.0 1-2000s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X20 (4) ISO 800 f11 1-2000s 28mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (4) ISO 800 f11 1-2000s 28mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (4) ISO 800 f11 1-2000s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X10 (1) ISO 100 f5.6 1-950s 28mm 1200 x 900 DetailFujifilm X10 (1) ISO 100 f5.6 1-950s 28mm 1200 x 900 DetailFujifilm X10 (1) ISO 100 f5.6 1-950s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X10 (2) ISO 200 f5.6 1-1800s 28mm 1200 x 900 DetailFujifilm X10 (2) ISO 200 f5.6 1-1800s 28mm 1200 x 900 DetailFujifilm X10 (2) ISO 200 f5.6 1-1800s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X10 (3) ISO 400 f8.0 1-1800s 28mm 1200 x 900 DetailFujifilm X10 (3) ISO 400 f8.0 1-1800s 28mm 1200 x 900 DetailFujifilm X10 (3) ISO 400 f8.0 1-1800s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X10 (4) ISO 800 f11 1-1700s 28mm 1200 x 900 DetailFujifilm X10 (4) ISO 800 f11 1-1700s 28mm 1200 x 900 DetailFujifilm X10 (4) ISO 800 f11 1-1700s 28mm 1200 x 900 Detail

Deutliche Unterschiede sind auch hier nicht sichtbar. Bei ISO 100 wirkt die Aufnahme der X20 etwas knackiger. Die Konturen scheinen etwas schärfer zu sein und Details etwas präziser wiedergegeben zu werden. Zu sehen ist das bei den feinen Karos der Bettdecke und den dünnen Zweigen des Strauchs links neben der Haustüre. Bei der Farbwiedergabe sehe ich keine wesentlichen Unterschiede, ebenso beim Kontrastumfang und der feinen Abstufung von Farben und der Helligkeit. Bei ISO 200 sieht das Ergebnis ähnlich aus. Erst bei ISO 400 werden die Unterschiede etwas deutlicher. Hier setzt sich der erste Eindruck fort. Die X20 ist etwas knackiger, präziser und schärfer. Aber, bei genauem Hinsehen werden bereits erste feine Bildstörungen (Rauschen) sichtbar. Bei ISO 800 tritt ein merkwürdiger Effekt ein. Die Aufnahme der X20 büßt im Vergleich zur ISO-400-Aufnahme einiges an Details ein. Gut zu erkennen ist das an der Schrift über der Tür, die bei ISO 400 noch klar und deutlich zu lesen ist, bei ISO 800 aber schon leicht verschwimmt. Bei der X10 tritt dieser Effekt nicht so stark auf. Ich habe das Gefühl, das die X20 bis ISO 400 sehr knackig abgestimmt ist und Fuji dabei hinnimmt, dass Bildstörungen minimal sichtbar werden. Damit die Bildstörungen dann nicht noch stärker werden, scheint bei ISO 800 die X20 wiederum etwas weicher abgestimmt zu sein. Anders die X10, die durchgängig etwas weicher abgestimmt ist, zugunsten möglichst geringer Bildstörungen.

Nun das Ganze nochmal während der Dämmerung, diesmal von ISO 100 bis ISO 12800. Hierbei sei nochmal erwähnt, dass die X10 die Auflösung bei ISO 4000/5000/6000/12800 reduziert. Zur besseren Vergleichbarkeit habe ich auch diese Aufnahmen auf eine Auflösung von 1200 x 900 Bildpunkte heruntergerechnet. Die X20 speichert über den gesamten ISO-Bereich in voller Auflösung.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. 
Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bis ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 28 Millimeter Brennweite
  • Fujifillm X20 (1) ISO 100 f5.6 1-150s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (1) ISO 100 f5.6 1-150s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (1) ISO 100 f5.6 1-150s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm X20 (2) ISO 200 f5.6 1-280s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (2) ISO 200 f5.6 1-280s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (2) ISO 200 f5.6 1-280s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm X20 (3) ISO 400 f5.6 1-550s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (3) ISO 400 f5.6 1-550s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (3) ISO 400 f5.6 1-550s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm X20 (4) ISO 800 f5.6 1-1100s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (4) ISO 800 f5.6 1-1100s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (4) ISO 800 f5.6 1-1100s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm X20 (5) ISO 1600 f5.6 1-1700s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (5) ISO 1600 f5.6 1-1700s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (5) ISO 1600 f5.6 1-1700s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm X20 (6) ISO 3200 f8.0 1-1700s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (6) ISO 3200 f8.0 1-1700s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (6) ISO 3200 f8.0 1-1700s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm X20 (7) ISO 6400 f11 1-1600s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (7) ISO 6400 f11 1-1600s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (7) ISO 6400 f11 1-1600s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm X20 (8) ISO 12800 f11 1-2400s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (8) ISO 12800 f11 1-2400s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (8) ISO 12800 f11 1-2400s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm (1) X10 ISO 100 f5.6 1-85s 28mm 1200 x 900Fujifillm (1) X10 ISO 100 f5.6 1-85s 28mm 1200 x 900Fujifillm (1) X10 ISO 100 f5.6 1-85s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm (2) X10 ISO 200 f5.6 1-160s 28mm 1200 x 900Fujifillm (2) X10 ISO 200 f5.6 1-160s 28mm 1200 x 900Fujifillm (2) X10 ISO 200 f5.6 1-160s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm (3) X10 ISO 400 f5.6 1-300s 28mm 1200 x 900Fujifillm (3) X10 ISO 400 f5.6 1-300s 28mm 1200 x 900Fujifillm (3) X10 ISO 400 f5.6 1-300s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm (4) X10 ISO 800 f5.6 1-600s 28mm 1200 x 900Fujifillm (4) X10 ISO 800 f5.6 1-600s 28mm 1200 x 900Fujifillm (4) X10 ISO 800 f5.6 1-600s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm (5) X10 ISO 1600 f5.6 1-1200s 28mm 1200 x 900Fujifillm (5) X10 ISO 1600 f5.6 1-1200s 28mm 1200 x 900Fujifillm (5) X10 ISO 1600 f5.6 1-1200s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm (6) X10 ISO 3200 f5.6 1-2400s 28mm 1200 x 900Fujifillm (6) X10 ISO 3200 f5.6 1-2400s 28mm 1200 x 900Fujifillm (6) X10 ISO 3200 f5.6 1-2400s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm (7) X10 ISO 6400 f8.0 1-2200s 28mm 1200 x 900Fujifillm (7) X10 ISO 6400 f8.0 1-2200s 28mm 1200 x 900Fujifillm (7) X10 ISO 6400 f8.0 1-2200s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm (8) X10 ISO 12800 f11 1-2200s 28mm 1200 x 900Fujifillm (8) X10 ISO 12800 f11 1-2200s 28mm 1200 x 900Fujifillm (8) X10 ISO 12800 f11 1-2200s 28mm 1200 x 900

Auch hier das gleiche Ergebnis wie schon zuvor: Bis ISO 400 liefert die X20 die knackigeren, präziseren Ergebnisse ab, mit brillanter Schärfe. Mit zunehmender ISO-Empfindlichkeit gewinnt die X10 Boden zurück. In der Großansicht sehen beide Aufnahmen bis zu einer ISO-Empfindlichkeit von ISO 3200 gut aus. Klar sind leichte Bildstörungen zu sehen, die halten sich aber in Grenzen. Erst bei ISO 6400 und ISO 12800 fallen sie deutlich auf und wirken störend. Gleichzeitig gehen sowohl bei der X20 als auch bei der X10 Details verloren. Und nun geht's in die Details. Zur besseren Vergleichbarkeit habe ich bei den ISO-6400- und ISO-12800-Aufnahmen der X10 den gleichen Bildausschnitt gewählt wie bei der X20 und den dann auf die Größe von 1200 x 900 Bildpunkten heraufgerechnet. Die tatsächliche Größe des Ausschnitts beträgt bei ISO 6400 844 x 633 Bildpunkte und bei ISO 12800 614 x 460 Bildpunkte. 

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder haben eine Größe von 1200 x 900 Pixel und sind Original-Ausschnitte. 
Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bis ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 28 Millimeter Brennweite
  • Fujifillm X20 (1) ISO 100 f5.6 1-150s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (1) ISO 100 f5.6 1-150s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (1) ISO 100 f5.6 1-150s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X20 (2) ISO 200 f5.6 1-280s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (2) ISO 200 f5.6 1-280s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (2) ISO 200 f5.6 1-280s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X20 (3) ISO 400 f5.6 1-550s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (3) ISO 400 f5.6 1-550s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (3) ISO 400 f5.6 1-550s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X20 (4) ISO 800 f5.6 1-1100s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (4) ISO 800 f5.6 1-1100s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (4) ISO 800 f5.6 1-1100s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X20 (5) ISO 1600 f5.6 1-1700s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (5) ISO 1600 f5.6 1-1700s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (5) ISO 1600 f5.6 1-1700s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X20 (6) ISO 3200 f8.0 1-1700s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (6) ISO 3200 f8.0 1-1700s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (6) ISO 3200 f8.0 1-1700s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X20 (7) ISO 6400 f11 1-1600s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (7) ISO 6400 f11 1-1600s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (7) ISO 6400 f11 1-1600s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X20 (8) ISO 12800 f11 1-2400s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (8) ISO 12800 f11 1-2400s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (8) ISO 12800 f11 1-2400s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X10 (1) ISO 100 f5.6 1-85s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (1) ISO 100 f5.6 1-85s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (1) ISO 100 f5.6 1-85s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X10 (2) ISO 200 f5.6 1-160s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (2) ISO 200 f5.6 1-160s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (2) ISO 200 f5.6 1-160s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X10 (3) ISO 400 f5.6 1-300s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (3) ISO 400 f5.6 1-300s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (3) ISO 400 f5.6 1-300s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X10 (4) ISO 800 f5.6 1-600s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (4) ISO 800 f5.6 1-600s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (4) ISO 800 f5.6 1-600s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X10 (5) ISO 1600 f5.6 1-1200s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (5) ISO 1600 f5.6 1-1200s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (5) ISO 1600 f5.6 1-1200s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X10 (6) ISO 3200 f5.6 1-2400s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (6) ISO 3200 f5.6 1-2400s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (6) ISO 3200 f5.6 1-2400s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X10 (7) ISO 6400 f8.0 1-2200s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (7) ISO 6400 f8.0 1-2200s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (7) ISO 6400 f8.0 1-2200s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X10 (8) ISO 12800 f11 1-2200s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (8) ISO 12800 f11 1-2200s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (8) ISO 12800 f11 1-2200s 28mm 1200 x 900 Detail

Wider das gleiche Ergebnis bis ISO 400: Die X20 liefert eine überzeugende Vorstellung – in diesem Bereich macht der neue Sensor und die Kamera-Abstimmung ein wirklich gutes Bild. Bei diesem Motiv fällt der Sprung der X20 bei ISO 800 nicht so deutlich auf. Hier wirken X20 und X10 sehr ähnlich und liegen auf einem Niveau. Details werden gleichermaßen gut wiedergegeben und bei den Bildstörungen (Rauschen) sind kaum Unterschiede sichtbar. Einzig die X20 belichtet auch hier wieder etwas knapper, als die X10, die Aufnahmen fallen minimal dunkler aus. Dem kann man aber mit einer Belichtungskorrektur um 1/3 Blendenstufe oder 2/3 Blendenstufen entgegen wirken. Bei ISO 1600 sehen die Aufnahmen der X20 zwar etwas kontrastreicher aus, dafür gehen Details verloren und die Bildstörungen (Rauschen) nehmen sichtbar zu. Bei der X10 ist das Bild etwas weicher mit weniger Störungen und geringfügig mehr Details.  Noch deutlicher wird das bei ISO 3200: Bei der X20 wirken die Bildstörungen (Rauschen) störender und grobkörniger als bei der X10. Zudem gehen mehr Details verloren, was besonders an den feinen Zweigen der Weide auffällt. Bei ISO 6400 und noch deutliche bei ISO 12800 sehen die Bilder der X20 leicht verwaschen aus und zeigen nur noch wenige Details. Die X10 liefert da noch deutlich bessere Ergebnisse ab, wobei hier die geringere Auflösung zu berücksichtigen ist. Mich erstaunt das Ergebnis, da doch gerade der neue Sensor, der ja auch in der X-E1 arbeitet, eine verbesserte Bildqualität bei High-ISO-Aufnahmen bringen soll. Natürlich kommt es nicht nur auf den Sensor an, sondern auch auf die Abstimmung der Software. Und hier hat sich Fujifilm wohl dazu entschlossen, der Qualität bis ISO 800 auf die Sprünge zu helfen. Denn in dem Bereich hat die X20 in meinen Augen klare Vorteile gegenüber der X10: Brillanz, Detailwiedergabe und Kontrast gefallen mir besser.

Ein Punkt möchte ich hier noch erwähnen. Bei hohen ISO-Werten ab ISO 3200 ist es wichtig, mit möglichst großen Blendenöffnungen zu fotografieren. Der Grund ist ein physikalischer, nämlich die sogenannte Beugungsunschärfe. Einfach ausgedrückt wirkt sich das Phänomen wie folgt aus: Je kleiner die Blendenöffnung, je unschärfer das Bild. In der Makrofotografie wirkt sich dieser Effekt besonders lästig aus. Prinzipiell möchte man ja meist eine große Schärfentiefe und blendet daher auf f16 oder f22 ab. Dann wirkt allerdings die Beugungsunschärfe entgegen, so dass ein Teil des Schärfentiefegewinns wieder dahin ist. Es gibt daher eine optimale Blende, die eine möglichst große Schärfentiefe erzeugt bei gleichzeitig geringer Beugungsunschärfe. Bei großen Blendenöffnungen ist die Beugungsschärfe sehr gering – aber auch die Schärfentiefe. Auf sie sollte man bei High-ISO-Aufnahmen weitestmöglich verzichten und eine möglichst große Blendenöffnung zu wählen. Warum? Weil durch die Kamera ja bereits Bildstörungen (Rauschen) verursacht werden, die zu Unschärfe und Detailverlust führen. Wenn nun das Bild, das auf den Sensor fällt, bereits eine gewisse Unschärfe hat, summieren sich diese beiden Effekte. Die folgenden Aufnahmen zeigen, wie sich das auswirkt. Dazu habe ich bei ISO 6400 und ISO 12800 jeweils eine Blendenreihe fotografiert. Zunächst zeige ich die Bilder in einer auf 1200 x 900 Bildpunkte heruntergerechneten Version. Dann ein Original-Ausschnitt mit 1200 x 900 Bildpunkten.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder der ersten Reihe sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. 
Die Bilder der zweiten Reihe sind Original-Ausschnitte mit einer Auflösung von 1200 x 900 Bildpunkten. Die Blenden sowie ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen Blenden bei ISO-Empfindlichkeiten von ISO 6400 und ISO 12800
  • Fujifilm X20 (01) ISO 6400 f2.5 1-420s 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (01) ISO 6400 f2.5 1-420s 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (01) ISO 6400 f2.5 1-420s 80mm 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (02) ISO 6400 f4.0 1-170s 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (02) ISO 6400 f4.0 1-170s 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (02) ISO 6400 f4.0 1-170s 80mm 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (03) ISO 6400 f5.6 1-85s 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (03) ISO 6400 f5.6 1-85s 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (03) ISO 6400 f5.6 1-85s 80mm 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (04) ISO 6400 f8.0 1-38s 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (04) ISO 6400 f8.0 1-38s 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (04) ISO 6400 f8.0 1-38s 80mm 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (05) ISO 6400 f11 1-18s 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (05) ISO 6400 f11 1-18s 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (05) ISO 6400 f11 1-18s 80mm 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (06) ISO 12800 f2.5 1-900s 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (06) ISO 12800 f2.5 1-900s 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (06) ISO 12800 f2.5 1-900s 80mm 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (07) ISO 12800 f4 1-340s 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (07) ISO 12800 f4 1-340s 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (07) ISO 12800 f4 1-340s 80mm 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (08) ISO 12800 f5.6 1-170s 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (08) ISO 12800 f5.6 1-170s 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (08) ISO 12800 f5.6 1-170s 80mm 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (09) ISO 12800 f8.0 1-85s 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (09) ISO 12800 f8.0 1-85s 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (09) ISO 12800 f8.0 1-85s 80mm 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (10) ISO 12800 f11 1-42s 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (10) ISO 12800 f11 1-42s 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (10) ISO 12800 f11 1-42s 80mm 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (01) ISO 6400 f2.5 1-420s 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (01) ISO 6400 f2.5 1-420s 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (01) ISO 6400 f2.5 1-420s 80mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X20 (02) ISO 6400 f4.0 1-170s 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (02) ISO 6400 f4.0 1-170s 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (02) ISO 6400 f4.0 1-170s 80mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X20 (03) ISO 6400 f5.6 1-85s 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (03) ISO 6400 f5.6 1-85s 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (03) ISO 6400 f5.6 1-85s 80mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X20 (04) ISO 6400 f8.0 1-38s 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (04) ISO 6400 f8.0 1-38s 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (04) ISO 6400 f8.0 1-38s 80mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X20 (05) ISO 6400 f11 1-18s 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (05) ISO 6400 f11 1-18s 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (05) ISO 6400 f11 1-18s 80mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X20 (06) ISO 12800 f2.5 1-900s 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (06) ISO 12800 f2.5 1-900s 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (06) ISO 12800 f2.5 1-900s 80mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X20 (07) ISO 12800 f4 1-340s 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (07) ISO 12800 f4 1-340s 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (07) ISO 12800 f4 1-340s 80mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X20 (08) ISO 12800 f5.6 1-170s 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (08) ISO 12800 f5.6 1-170s 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (08) ISO 12800 f5.6 1-170s 80mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X20 (09) ISO 12800 f8.0 1-85s 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (09) ISO 12800 f8.0 1-85s 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (09) ISO 12800 f8.0 1-85s 80mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X20 (10) ISO 12800 f11 1-42s 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (10) ISO 12800 f11 1-42s 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (10) ISO 12800 f11 1-42s 80mm 1200 x 900 Detail

In den Detailansichten ist deutlich zu sehen, wie mit zunehmender Blendenzahl (kleine Blendenöffnung) die Schärfe abnimmt. Gut zu erkennen ist das an zwei Stellen: Auf der linken Flasche die Schrift unter dem Rioja-Emblem und auf der rechten Flasche die Zeile "CALIFORNIA 2008" unter dem Wort Zinfandel. Während auf der linken Flasche die Schrift mit zunehmender Blendenzahl immer unleserlicher wird, verschwindet auf der rechten Flasche der Schriftzug bei Blende 11 fast vollständig. Das heißt: Fotografierst du mit hohen ISO-Werten, achte darauf, dass du möglichst mit kleiner Blendzahl fotografierst. Maximal solltest du Blende f5.6 nutzen, damit die Aufnahmen möglichst scharf und detailreich aussehen. 

Wie schon erwähnt, habe ich alle Testaufnahmen ohne elektronische Helfer gemacht. Aber die gibt es. Welchen Effekt sie haben und ob ihr diese Helfer nutzen wollt, könnt ihr anhand der folgenden Aufnahmen selbst beurteilen. Sie sind mit unterschiedlicher "RAUSCH REDUKTION" (Aufnahme-Menü auf der zweiten Seite) gemacht worden: (0) Standard, (+1) Mittel-Hoch und (+2) Hoch. Die jeweiligen ISO- und Korrektur-Werte stehen in der Bildunterschrift. Auch hier wieder erst die Bilder in einer auf 1200 x 900 Bildpunkte heruntergerechneten Version. Dann ein Original-Ausschnitt mit 1200 x 900 Bildpunkten.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder der ersten Reihe sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. 
Die Bilder der zweiten Reihe sind Original-Ausschnitte mit einer Auflösung von 1200 x 900 Bildpunkten. Die Blenden sowie ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift.

  Belichtungsreihen mit verschiedener Rausch Reduktion bei ISO 3200, ISO 6400 und ISO 12800
  • Fujifilm X20 (1) ISO 3200 f4.0 1-60s RAUSCH REDUKTION 0 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (1) ISO 3200 f4.0 1-60s RAUSCH REDUKTION 0 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (1) ISO 3200 f4.0 1-60s RAUSCH REDUKTION 0 80mm 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (2) ISO 3200 f4.0 1-60s RAUSCH REDUKTION 1 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (2) ISO 3200 f4.0 1-60s RAUSCH REDUKTION 1 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (2) ISO 3200 f4.0 1-60s RAUSCH REDUKTION 1 80mm 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (3) ISO 3200 f4.0 1-60s RAUSCH REDUKTION 2 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (3) ISO 3200 f4.0 1-60s RAUSCH REDUKTION 2 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (3) ISO 3200 f4.0 1-60s RAUSCH REDUKTION 2 80mm 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (4) ISO 6400 f4.0 1-180s RAUSCH REDUKTION 0 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (4) ISO 6400 f4.0 1-180s RAUSCH REDUKTION 0 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (4) ISO 6400 f4.0 1-180s RAUSCH REDUKTION 0 80mm 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (5) ISO 6400 f4.0 1-180s RAUSCH REDUKTION 1 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (5) ISO 6400 f4.0 1-180s RAUSCH REDUKTION 1 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (5) ISO 6400 f4.0 1-180s RAUSCH REDUKTION 1 80mm 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (6) ISO 6400 f4.0 1-180s RAUSCH REDUKTION 2 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (6) ISO 6400 f4.0 1-180s RAUSCH REDUKTION 2 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (6) ISO 6400 f4.0 1-180s RAUSCH REDUKTION 2 80mm 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (7) ISO 12800 f4.0 1-340s RAUSCH REDUKTION 0 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (7) ISO 12800 f4.0 1-340s RAUSCH REDUKTION 0 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (7) ISO 12800 f4.0 1-340s RAUSCH REDUKTION 0 80mm 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (8) ISO 12800 f4.0 1-340s RAUSCH REDUKTION 1 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (8) ISO 12800 f4.0 1-340s RAUSCH REDUKTION 1 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (8) ISO 12800 f4.0 1-340s RAUSCH REDUKTION 1 80mm 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (9) ISO 12800 f4.0 1-340s RAUSCH REDUKTION 2 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (9) ISO 12800 f4.0 1-340s RAUSCH REDUKTION 2 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (9) ISO 12800 f4.0 1-340s RAUSCH REDUKTION 2 80mm 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (1) ISO 3200 f4.0 1-60s RAUSCH REDUKTION 0 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (1) ISO 3200 f4.0 1-60s RAUSCH REDUKTION 0 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (1) ISO 3200 f4.0 1-60s RAUSCH REDUKTION 0 80mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X20 (2) ISO 3200 f4.0 1-60s RAUSCH REDUKTION 1 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (2) ISO 3200 f4.0 1-60s RAUSCH REDUKTION 1 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (2) ISO 3200 f4.0 1-60s RAUSCH REDUKTION 1 80mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X20 (3) ISO 3200 f4.0 1-60s RAUSCH REDUKTION 2 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (3) ISO 3200 f4.0 1-60s RAUSCH REDUKTION 2 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (3) ISO 3200 f4.0 1-60s RAUSCH REDUKTION 2 80mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X20 (4) ISO 6400 f4.0 1-180s RAUSCH REDUKTION 0 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (4) ISO 6400 f4.0 1-180s RAUSCH REDUKTION 0 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (4) ISO 6400 f4.0 1-180s RAUSCH REDUKTION 0 80mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X20 (5) ISO 6400 f4.0 1-180s RAUSCH REDUKTION 1 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (5) ISO 6400 f4.0 1-180s RAUSCH REDUKTION 1 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (5) ISO 6400 f4.0 1-180s RAUSCH REDUKTION 1 80mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X20 (6) ISO 6400 f4.0 1-180s RAUSCH REDUKTION 2 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (6) ISO 6400 f4.0 1-180s RAUSCH REDUKTION 2 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (6) ISO 6400 f4.0 1-180s RAUSCH REDUKTION 2 80mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X20 (7) ISO 12800 f4.0 1-340s RAUSCH REDUKTION 0 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (7) ISO 12800 f4.0 1-340s RAUSCH REDUKTION 0 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (7) ISO 12800 f4.0 1-340s RAUSCH REDUKTION 0 80mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X20 (8) ISO 12800 f4.0 1-340s RAUSCH REDUKTION 1 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (8) ISO 12800 f4.0 1-340s RAUSCH REDUKTION 1 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (8) ISO 12800 f4.0 1-340s RAUSCH REDUKTION 1 80mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X20 (9) ISO 12800 f4.0 1-340s RAUSCH REDUKTION 2 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (9) ISO 12800 f4.0 1-340s RAUSCH REDUKTION 2 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (9) ISO 12800 f4.0 1-340s RAUSCH REDUKTION 2 80mm 1200 x 900 Detail

Du siehst: Die Rausch-Reduktion funktioniert, allerdings geht dadurch ein wenig an Detailreichtum verloren. Wie stark du diesen elektronischen Helfer einsetzen möchtest, musst du selbst je nach Motiv und Anforderung entscheiden. 

Und noch ein letzter Vergleich: In der Programmeinstellung "Adv" gibt es im Menü den Punkt "PRO LOW-LIGHT". Dabei macht die Kamera vier Bilder in schneller Folge und kombiniert die automatisch zu einem Bild. Ein Stativ ist dafür nicht erforderlich, die Kamera muss nur ruhig gehalten werden. Und: Im Motiv sollten sich keine Dinge schnell bewegen, da die auf dem fertigen Bild leicht verwischt abgebildet werden. Und hier der Vergleich zwischen einer Aufnahme mit ISO 100 vom Stativ und einer Belichtungszeit von 1/3 Sekunde und dem gleichen Motiv mit der Pro Low-Light-Funktion. Auch hier erst wieder die Gesamtansicht und dann ein Ausschnitt.

  • Fujifilm X20 (1) ISO 100 f4.0 1-3s 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (1) ISO 100 f4.0 1-3s 80mm 1200 x 900Fujifilm X20 (1) ISO 100 f4.0 1-3s 80mm 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (2) PRO LOW-LIGHT 1200 x 900Fujifilm X20 (2) PRO LOW-LIGHT 1200 x 900Fujifilm X20 (2) PRO LOW-LIGHT 1200 x 900
  • Fujifilm X20 (3) ISO 100 f4.0 1-3s 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (3) ISO 100 f4.0 1-3s 80mm 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (3) ISO 100 f4.0 1-3s 80mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm X20 (4) PRO LOW-LIGHT 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (4) PRO LOW-LIGHT 1200 x 900 DetailFujifilm X20 (4) PRO LOW-LIGHT 1200 x 900 Detail

Das Ergebnis Pro Low-Light funktioniert. Ich werde das aber noch mal unter normalen Bedingungen testen und beurteilen, ob die Kamera die einzelnen Aufnahmen auch perfekt zusammen setzt.

 

Wie bereits erwähnt: Alle Aufnahmen können wie immer auf meinem Flickr-Account in voller Auflösung heruntergeladen werden.

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TOP 5 – Bildqualität – es gibt auch noch andere Kameras: Pentax MX-1 und Olympus XZ-2

Nahezu zeitgleich mit der Fujifilm X20 hat Pentax die MX-1 auf den Markt gebracht. Ebenfalls eine Kompakte im Retro-Look, ebenfalls 12 Megapixel, dazu ein vierfach Zoom mit einer Brennweite von – richtig – 28 bis 112 Millimeter und einer Lichtstärke von f1.8 bis 2.5. Genannt wird die MX-1 in einem Atemzug mit der Olympus XZ-2. Der Grund: Auch die hat einen 12-Megapixel-Sensor, das gleiche Objektiv und auch der Kontrollbildschirm lässt sich ausklappen. Doch es gibt auch einige Unterschiede: Die Olympus hat einen Drehring am Objektiv, einen Umschalter mit dem man blitzschnell zwischen manuellen Fokussieren und Autofokus wählen kann und nicht zuletzt ist sie als einzige der drei Modelle mit einem Touchscreen ausgestattet. Den Test der MX-1 werde ich in den nächsten Tagen veröffentlichen und sie dabei mit der XZ-2 vergleichen. Hier soll es vor allem um die Unterschiede in der Bildqualität zwischen Fujifilm X20 und X10 sowie Pentax MX-1 und Olympus XZ-2 gehen. Los geht's. Im ersten Durchgang vergleiche ich die Aufnahmen der vier Modelle mit einer heruntergerechneten Auflösung von 1200 x 900 Bildpunkten. Der Vollständigkeit halber nochmal der Hinweis: Bei allen Kameras waren alle elektronischen Helfer ausgeschaltet.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. 
Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100, 200, 400 bis ISO 800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 28 Millimeter Brennweite
  • Fujifillm X20 (1) ISO 100 f5.6 1-150s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (1) ISO 100 f5.6 1-150s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (1) ISO 100 f5.6 1-150s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm X20 (2) ISO 200 f5.6 1-280s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (2) ISO 200 f5.6 1-280s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (2) ISO 200 f5.6 1-280s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm X20 (3) ISO 400 f5.6 1-550s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (3) ISO 400 f5.6 1-550s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (3) ISO 400 f5.6 1-550s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm X20 (4) ISO 800 f5.6 1-1100s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (4) ISO 800 f5.6 1-1100s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (4) ISO 800 f5.6 1-1100s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm X20 (5) ISO 1600 f5.6 1-1700s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (5) ISO 1600 f5.6 1-1700s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (5) ISO 1600 f5.6 1-1700s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm X20 (6) ISO 3200 f8.0 1-1700s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (6) ISO 3200 f8.0 1-1700s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (6) ISO 3200 f8.0 1-1700s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm X20 (7) ISO 6400 f11 1-1600s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (7) ISO 6400 f11 1-1600s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (7) ISO 6400 f11 1-1600s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm X20 (8) ISO 12800 f11 1-2400s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (8) ISO 12800 f11 1-2400s 28mm 1200 x 900Fujifillm X20 (8) ISO 12800 f11 1-2400s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm (1) X10 ISO 100 f5.6 1-85s 28mm 1200 x 900Fujifillm (1) X10 ISO 100 f5.6 1-85s 28mm 1200 x 900Fujifillm (1) X10 ISO 100 f5.6 1-85s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm (2) X10 ISO 200 f5.6 1-160s 28mm 1200 x 900Fujifillm (2) X10 ISO 200 f5.6 1-160s 28mm 1200 x 900Fujifillm (2) X10 ISO 200 f5.6 1-160s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm (3) X10 ISO 400 f5.6 1-300s 28mm 1200 x 900Fujifillm (3) X10 ISO 400 f5.6 1-300s 28mm 1200 x 900Fujifillm (3) X10 ISO 400 f5.6 1-300s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm (4) X10 ISO 800 f5.6 1-600s 28mm 1200 x 900Fujifillm (4) X10 ISO 800 f5.6 1-600s 28mm 1200 x 900Fujifillm (4) X10 ISO 800 f5.6 1-600s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm (5) X10 ISO 1600 f5.6 1-1200s 28mm 1200 x 900Fujifillm (5) X10 ISO 1600 f5.6 1-1200s 28mm 1200 x 900Fujifillm (5) X10 ISO 1600 f5.6 1-1200s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm (6) X10 ISO 3200 f5.6 1-2400s 28mm 1200 x 900Fujifillm (6) X10 ISO 3200 f5.6 1-2400s 28mm 1200 x 900Fujifillm (6) X10 ISO 3200 f5.6 1-2400s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm (7) X10 ISO 6400 f8.0 1-2200s 28mm 1200 x 900Fujifillm (7) X10 ISO 6400 f8.0 1-2200s 28mm 1200 x 900Fujifillm (7) X10 ISO 6400 f8.0 1-2200s 28mm 1200 x 900
  • Fujifillm (8) X10 ISO 12800 f11 1-2200s 28mm 1200 x 900Fujifillm (8) X10 ISO 12800 f11 1-2200s 28mm 1200 x 900Fujifillm (8) X10 ISO 12800 f11 1-2200s 28mm 1200 x 900
  • Pentax MX-1 (1) ISO 100 f5.6 1-50 28mm 1200 x 900Pentax MX-1 (1) ISO 100 f5.6 1-50 28mm 1200 x 900Pentax MX-1 (1) ISO 100 f5.6 1-50 28mm 1200 x 900
  • Pentax MX-1 (2) ISO 200 f5.6 1-100 28mm 1200 x 900Pentax MX-1 (2) ISO 200 f5.6 1-100 28mm 1200 x 900Pentax MX-1 (2) ISO 200 f5.6 1-100 28mm 1200 x 900
  • Pentax MX-1 (3) ISO 400 f5.6 1-200 28mm 1200 x 900Pentax MX-1 (3) ISO 400 f5.6 1-200 28mm 1200 x 900Pentax MX-1 (3) ISO 400 f5.6 1-200 28mm 1200 x 900
  • Pentax MX-1 (4) ISO 800 f5.6 1-400 28mm 1200 x 900Pentax MX-1 (4) ISO 800 f5.6 1-400 28mm 1200 x 900Pentax MX-1 (4) ISO 800 f5.6 1-400 28mm 1200 x 900
  • Pentax MX-1 (5) ISO 1600 f5.6 1-800 28mm 1200 x 900Pentax MX-1 (5) ISO 1600 f5.6 1-800 28mm 1200 x 900Pentax MX-1 (5) ISO 1600 f5.6 1-800 28mm 1200 x 900
  • Pentax MX-1 (6) ISO 3200 f5.6 1-1600 28mm 1200 x 900Pentax MX-1 (6) ISO 3200 f5.6 1-1600 28mm 1200 x 900Pentax MX-1 (6) ISO 3200 f5.6 1-1600 28mm 1200 x 900
  • Pentax MX-1 (7) ISO 6400 f5.6 1-320 ND 28mm 1200 x 900Pentax MX-1 (7) ISO 6400 f5.6 1-320 ND 28mm 1200 x 900Pentax MX-1 (7) ISO 6400 f5.6 1-320 ND 28mm 1200 x 900
  • Pentax MX-1 (8) ISO 12800 f5.6 1-640 ND 28mm 1200 x 900Pentax MX-1 (8) ISO 12800 f5.6 1-640 ND 28mm 1200 x 900Pentax MX-1 (8) ISO 12800 f5.6 1-640 ND 28mm 1200 x 900
  • Olympus XZ-2 (1) ISO 100 f5.6 1-60s 28mm 1200 x 900Olympus XZ-2 (1) ISO 100 f5.6 1-60s 28mm 1200 x 900Olympus XZ-2 (1) ISO 100 f5.6 1-60s 28mm 1200 x 900
  • Olympus XZ-2 (2) ISO 200 f5.6 1-100s 28mm 1200 x 900Olympus XZ-2 (2) ISO 200 f5.6 1-100s 28mm 1200 x 900Olympus XZ-2 (2) ISO 200 f5.6 1-100s 28mm 1200 x 900
  • Olympus XZ-2 (3) ISO 400 f5.6 1-200s 28mm 1200 x 900Olympus XZ-2 (3) ISO 400 f5.6 1-200s 28mm 1200 x 900Olympus XZ-2 (3) ISO 400 f5.6 1-200s 28mm 1200 x 900
  • Olympus XZ-2 (4) ISO 800 f5.6 1-400s 28mm 1200 x 900Olympus XZ-2 (4) ISO 800 f5.6 1-400s 28mm 1200 x 900Olympus XZ-2 (4) ISO 800 f5.6 1-400s 28mm 1200 x 900
  • Olympus XZ-2 (5) ISO 1600 f5.6 1-800s 28mm 1200 x 900Olympus XZ-2 (5) ISO 1600 f5.6 1-800s 28mm 1200 x 900Olympus XZ-2 (5) ISO 1600 f5.6 1-800s 28mm 1200 x 900
  • Olympus XZ-2 (6) ISO 3200 f5.6 1-1600s 28mm 1200 x 900Olympus XZ-2 (6) ISO 3200 f5.6 1-1600s 28mm 1200 x 900Olympus XZ-2 (6) ISO 3200 f5.6 1-1600s 28mm 1200 x 900
  • Olympus XZ-2 (7) ISO 6400 f5.6 1-400s ND 28mm 1200 x 900Olympus XZ-2 (7) ISO 6400 f5.6 1-400s ND 28mm 1200 x 900Olympus XZ-2 (7) ISO 6400 f5.6 1-400s ND 28mm 1200 x 900
  • Olympus XZ-2 (8) ISO 12800 f5.6 1-640s ND 28mm 1200 x 900Olympus XZ-2 (8) ISO 12800 f5.6 1-640s ND 28mm 1200 x 900Olympus XZ-2 (8) ISO 12800 f5.6 1-640s ND 28mm 1200 x 900

In der reduzierten Vollansicht sind keine auffälligen Unterschiede zu sehen. Lediglich bei der Olympus XZ-2 setzt ab ISO 6400 ein etwas stärkeres Rauschen ein, als bei den übrigen Kameras. Dafür ist deren Detailwiedergabe bei ISO 6400 etwas besser – hier zeigen sich die Unterschiede in der Abstimmung zwischen Sensor und Software. Um die Unterschiede besser erkennen zu können, nun die Detailansicht der Aufnahme. Wie bereits zuvor zeige ich einen Original-Ausschnitt in der Größe von 1200 x 900 Bildpunkten.  

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder haben eine Größe von 1200 x 900 Pixel und sind Original-Ausschnitte. 
Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bis ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 28 Millimeter Brennweite
  • Fujifillm X20 (1) ISO 100 f5.6 1-150s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (1) ISO 100 f5.6 1-150s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (1) ISO 100 f5.6 1-150s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X20 (2) ISO 200 f5.6 1-280s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (2) ISO 200 f5.6 1-280s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (2) ISO 200 f5.6 1-280s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X20 (3) ISO 400 f5.6 1-550s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (3) ISO 400 f5.6 1-550s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (3) ISO 400 f5.6 1-550s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X20 (4) ISO 800 f5.6 1-1100s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (4) ISO 800 f5.6 1-1100s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (4) ISO 800 f5.6 1-1100s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X20 (5) ISO 1600 f5.6 1-1700s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (5) ISO 1600 f5.6 1-1700s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (5) ISO 1600 f5.6 1-1700s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X20 (6) ISO 3200 f8.0 1-1700s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (6) ISO 3200 f8.0 1-1700s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (6) ISO 3200 f8.0 1-1700s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X20 (7) ISO 6400 f11 1-1600s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (7) ISO 6400 f11 1-1600s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (7) ISO 6400 f11 1-1600s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X20 (8) ISO 12800 f11 1-2400s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (8) ISO 12800 f11 1-2400s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X20 (8) ISO 12800 f11 1-2400s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X10 (1) ISO 100 f5.6 1-85s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (1) ISO 100 f5.6 1-85s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (1) ISO 100 f5.6 1-85s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X10 (2) ISO 200 f5.6 1-160s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (2) ISO 200 f5.6 1-160s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (2) ISO 200 f5.6 1-160s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X10 (3) ISO 400 f5.6 1-300s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (3) ISO 400 f5.6 1-300s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (3) ISO 400 f5.6 1-300s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X10 (4) ISO 800 f5.6 1-600s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (4) ISO 800 f5.6 1-600s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (4) ISO 800 f5.6 1-600s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X10 (5) ISO 1600 f5.6 1-1200s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (5) ISO 1600 f5.6 1-1200s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (5) ISO 1600 f5.6 1-1200s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X10 (6) ISO 3200 f5.6 1-2400s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (6) ISO 3200 f5.6 1-2400s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (6) ISO 3200 f5.6 1-2400s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X10 (7) ISO 6400 f8.0 1-2200s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (7) ISO 6400 f8.0 1-2200s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (7) ISO 6400 f8.0 1-2200s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifillm X10 (8) ISO 12800 f11 1-2200s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (8) ISO 12800 f11 1-2200s 28mm 1200 x 900 DetailFujifillm X10 (8) ISO 12800 f11 1-2200s 28mm 1200 x 900 Detail
  • Pentax MX-1 (1) ISO 100 f5.6 1-50 28mm 1200 x 900 DetailPentax MX-1 (1) ISO 100 f5.6 1-50 28mm 1200 x 900 DetailPentax MX-1 (1) ISO 100 f5.6 1-50 28mm 1200 x 900 Detail
  • Pentax MX-1 (2) ISO 200 f5.6 1-100 28mm 1200 x 900 DetailPentax MX-1 (2) ISO 200 f5.6 1-100 28mm 1200 x 900 DetailPentax MX-1 (2) ISO 200 f5.6 1-100 28mm 1200 x 900 Detail
  • Pentax MX-1 (3) ISO 400 f5.6 1-200 28mm 1200 x 900 DetailPentax MX-1 (3) ISO 400 f5.6 1-200 28mm 1200 x 900 DetailPentax MX-1 (3) ISO 400 f5.6 1-200 28mm 1200 x 900 Detail
  • Pentax MX-1 (4) ISO 800 f5.6 1-400 28mm 1200 x 900 DetailPentax MX-1 (4) ISO 800 f5.6 1-400 28mm 1200 x 900 DetailPentax MX-1 (4) ISO 800 f5.6 1-400 28mm 1200 x 900 Detail
  • Pentax MX-1 (5) ISO 1600 f5.6 1-800 28mm 1200 x 900 DetailPentax MX-1 (5) ISO 1600 f5.6 1-800 28mm 1200 x 900 DetailPentax MX-1 (5) ISO 1600 f5.6 1-800 28mm 1200 x 900 Detail
  • Pentax MX-1 (6) ISO 3200 f5.6 1-1600 28mm 1200 x 900 DetailPentax MX-1 (6) ISO 3200 f5.6 1-1600 28mm 1200 x 900 DetailPentax MX-1 (6) ISO 3200 f5.6 1-1600 28mm 1200 x 900 Detail
  • Pentax MX-1 (7) ISO 6400 f5.6 1-320 ND 28mm 1200 x 900 DetailPentax MX-1 (7) ISO 6400 f5.6 1-320 ND 28mm 1200 x 900 DetailPentax MX-1 (7) ISO 6400 f5.6 1-320 ND 28mm 1200 x 900 Detail
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In der Detailansicht werden die Unterschiede zwischen den Kameras deutlicher. Wie schon beim Vergleich zwischen X20 und X10 sehe ich bei ISO 100, ISO 200 und ISO 400 die X20 vorne. Die Aufnahmen wirken knackig, kontrastreich und brillant. Allerdings: Wirklich große Unterschiede zu den anderen Modellen gibt es nicht. Die Pentax ist etwas härter abgestimmt, die Olympus ein wenig weicher. Was besser ist? Geschmacksache, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Was die Belichtung anbelangt, sind Fuji und Olympus eher etwas knapper abgestimmt, während die Pentax etwas heller belichtet.  Aber nochmal: Das sind minimale Unterschiede, die per Belichtungkorrektur problemlos ausgeglichen werden können. Bis ISO 400 liegt die Bildqualität der Kameras auf einem sehr hohen Niveau und die Unterschiede sind minimal. Bildstörungen (Rauschen) sind bei allen Kameras bis ISO 400 praktisch nicht zu erkennen.

Bei ISO 800 werden die Unterschiede etwas deutlicher. Bei der Olympus sind nun erste leichte Bildstörungen (Rauschen) zu sehen, dafür sieht die Aufnahme nun etwas knackiger aus, im Vergleich zu den beiden anderen Kameras. Das nimmt bei ISO 1600 noch zu. Hier ist die MX-1 deutlich weicher abgestimmt, so dass weniger Bildstörungen sichtbar sind, dafür das Bild etwas weicher ist. Die Fuji X20 wiederum zeigt ebenfalls wenig Störungen. Dafür sind zwar Details gut sichtbar, fransen aber ein wenig aus, was an den feinen Zweigen der Weide zu erkennen ist. Das ausgewogenste Ergebnis zeigt die MX-1. Bei ISO 3200 setzt sich dieser Trend fort: Die Olympus XZ-2 ist knackig aber zeigt Störungen, die X20 zeigt weniger Störungen, wirkt aber etwas verwaschen und die MX-1 präsentiert einen guten Kompromiss aus geringen Störungen und guter Detailwiedergabe. Und genauso geht es bei ISO 6400 und ISO 12800 weiter.

Der Vergleich zeigt, einen Gewinner in allen Disziplinen gibt es nicht. Während die X20 im Low-ISO-Bereich in meinen Augen wieder das beste Ergebnis zeigt, ist sie im High-ISO-Bereich nicht so ausgewogen wie die MX-1. Die Olympus XZ-2 ist bis ISO 400 recht weich und harmonisch abgestimmt, legt dann ab ISO 800 an Härte zu, was zu Lasten der Bildstörungen geht, aber für gute Kontraste und mehr Details sorgt. Was übrigens die anderen – zuvor genannten – Qualitätsmerkmale anbelangt, schlagen sich alle Kameras hervorragend. Die Verzerrungen halten sich im Rahmen, Randabdunkelungen treten fast gar nicht auf und auch andere Störungen sind nicht zu erkennen. Was die Bildqualität anbelangt, liegen alle Modelle sehr dicht beieinander und sind auf einem hohen Niveau. Kaufentscheidende Kriterien sind meines Erachtens andere Punkte: Drehzoom, Klappmonitor, Touchscreen, optischer Sucher, Bedienung, Blitzschuh sind einige der Kriterien, die da eine Rolle spielen. 

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TOP 6 – Videos in noch besserer Qualität – und mehr

Trotz Retro-Look steckt in der X20 modernste Technik. Selbstverständlich lassen sich mit der Fuji auch Videos drehen und das in voller HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten. Hatte die X10 noch eine maximale Bildwiederholrate von 30 Vollbildern pro Sekunde (30p = progressive), legt die X20 nun mit 60 Vollbildern pro Sekunde (60p) los. Das eingebaute Stereomikrofon sorgt für den richtigen Ton. Das lässt sich nun übrigens auch manuell aussteuern. Dazu im Aufnahme-Menü der Film-Funktion – das kann nur aufgerufen werden, wenn das Wahlrad auf dem Punkt Filmen steht – den Menüpunkt "MIKRO LAUTSTÄRKE" wählen. Es erscheinen dann die Aussteuerbalken für den Stereoton. Per Drehrad kann nun der Pegel eingestellt werden. Neu bei der X20: Ein externes Mikrofon lässt sich anschließen. Das Fuji MIC-ST1 (109 Euro) ist mit einem USB-Anschluss ausgestattet, der seitlich in die entsprechende Buchse der Kamera gesteckt wird. Das Mikrofon wird auf den Blitzschuh der X20 gesteckt. Das Set besteht aus dem Mikrofon und einem USB-auf-Miniklinke-Adapter. Das heißt: Statt des Fuji-Mikrofons kann auch ein eigenes Mikrofon angeschlossen werden. 

Während der Aufnahme kann selbstverständlich gezoomt werden, allerdings ist es schwierig, den Zoomring zu drehen und die Kamera dabei ruhig zu halten. Dies ist ein kleiner Nachteil der mechanischen Verstellung der Brennweite. Die Schärfe wird während der Aufnahme von der Kamera vernünftig nachgeführt. Insgesamt sehen die Ergebnisse prima aus. Über dem eingebauten HDMI-Anschluss, der seitlich hinter einer Abdeckung ist, lassen sie sich direkt an einen Flachbildfernseher ausgeben. Während der Aufnahme wird das Live-Bild nicht über den HDMI-Ausgang ausgegeben. Eine eigene Videoaufnahmetaste hat die X20 übrigens nicht. Man muss vorher die Film-Funktion am Wahlrad auf der Kameraoberseite einstellen und startet die Aufnahme dann über den normalen Auslöser.

Das war's? Nein, da gibt's noch einiges zu erwähnen. Beispielsweise den eingebauten Bildstabilisator oder die Super-Makro-Funktion. Die Serienbildfunktion mit neun, sechs oder drei Bildern pro Sekunde. Belichtungsreihen auch für ISO und Filmsimulation. Dann wäre da noch der eingebaute Blitz plus Blitzschuh für den externen Blitz – auf die MX-1 kann man übrigens mangels Blitzschuh keinen externen Blitz stecken. Eine Funktion gibt's übrigens, die die MX-1 und XZ-2 haben und die ich bei der X20 vermisse: den eingebauten Graufilter. Aber gut, man kann ja auf die Fuji notfalls auch einen Filter aufschrauben. Entsprechende Filter-Sätze habe ich in meiner Zubehör-Aufstellung gelistet.

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Finale – Mein Fazit

Klarer Fall: Die Fujifilm X20 ist ein konsequentes Update der schon fast legendären Fujifilm X10. Da ist der neue Sucher mit den Einblendungen von Belichtungzeit und Blende, die verbesserte Videofunktion inklusive der Möglichkeit ein externes Mikrofon anzuschließen, der etwas schnellere Autofokus, das überarbeitete Bedienmenü, die neue Tastenbelegung und die verbesserte Bildqualität im Low-ISO-Bereich. Aber: Der erwartete große Sprung in der Bildqualität im High-ISO-Bereich jenseits von ISO 800 ist ausgeblieben. Die Vorgabe der Fujifilm X-E1 hat die X20 nicht erreicht. Bitte nicht missverstehen: Die Bildqualität der X20 liegt auf einem verdammt hohen Niveau, einem Niveau, das man früher mit analogen Filmen kaum erreicht hat – speziell nicht bei ISO-Einstellungen von ISO 1600 und mehr. Wichtig: Wer bei hohen ISO-Werten optimale Ergebnisse erzielen will, sollte auf die richtige Blendenwahl achten und maximal mit f5.6 fotografieren, besser noch mit f2.8.

Ich glaube, die Erwartungen waren einfach zu hoch, denn es darf ja nicht vergessen werden, dass der Sensor der X20 zwar fast die gleiche Bauweise hat, wie der der X-E1, aber deutlich kleiner ist und 12 statt 16 Megapixel hat. Der Sensor der X20/X10 ist 8,8 x 6,6 Millimeter groß, was einer Fläche von 58 Quadratmillimeter entspricht. Die Pentax MX-1 und Olympus XZ-2 haben sogar noch etwas kleinere Sensoren mit den Abmessungen 7,4 x 5,6 Millimeter, entsprechend 41 Quadratmillimeter. Zum Vergleich: Die X-E1 hat einen APS-C-Sensor der Größe 23,6 x 15,6 Millimeter, entsprechend einer Fläche von 368 Quadratmillimeter. Das ist immerhin die sechsfache Fläche der Sensorgröße der X20 und die fast neunfache Fläche der Sensoren der MX-1 und XZ-2.

Bleibt die Frage: X20 oder MX-1 oder XZ-2? Die kann ich dir nicht beantworten. Das hängt von den persönlichen Vorlieben, Interessen und Präferenzen ab. Wer den optischen Sucher sucht, der kommt an der X20 nicht vorbei. Wer dagegen den Klappmonitor möchte inklusive Touchscreen, der greift zur XZ-2. Für die gibt's übrigens einen elektronischen Aufstecksucher. Wer eine schlanke Kamera sucht, mit guter Bildqualität und Klappmonitor und zudem noch den einen oder anderen Euro sparen möchte, ist mit der MX-1 bestens beraten. Ach ja, dann gibt es da ja noch die X10 – warum nicht? Wer auf die Neuerungen der X20 verzichten kann, ist mit der X10 auch bestens bedient – schließlich gibt es sie jetzt zum Schnäppchen-Preis. Das vermutlich nicht mehr lange, denn die Produktion der X10 ist abgeschlossen und es gibt nur noch die im Handel verfügbaren Restbestände – wenn die weg sind, ist Schluss mit lustig.

Welche ich nehmen würde? Die X20 – natürlich in Schwarz/Silber. Mir gefällt das Design der X20, ich finde die neue Farbkombination schön retro, ich mag den Drehzoom und finde den optischen Sucher praktisch. Auf High-ISO kann ich gut verzichten, da ich dann sowieso zu einer anderen Kamera greife .... zu welcher? Dreimal dürft ihr raten ..... 

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Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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