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TOP 3 – Objektiv mit Tempo

Wie schon die X10 ist die X20 mit einem Objektiv mit 4-fachem Zoomfaktor ausgestattet. Es hat eine Brennweite von 28 (Foto links) bis 112 (Foto rechts) Millimeter entsprechend dem Kleinbildformat. Für mich reicht dieser Brennweitenbereich für die meisten Aufnahmesituationen aus. Ob Panoramabilder in der Natur oder Gebäudeaufnahmen in Städten, mit 28 Millimetern Weitwinkeleinstellung kommt reichlich was auf's Bild. Personen-Aufnahmen oder Portraits gelingen mit den leichten Telebrennweiten um 100 Millimeter perfekt. Positiv ist die hohe Lichtstärke des Objektivs. Mit einer Ausgangsblende von f 2.0 lassen sich auch im schummrigen Licht noch gute Aufnahmen machen. Bei den ISO-Empfindlichkeiten hat sich dank des neuen Sensors bei der X20 etwas getan. Niedrigste Empfindlichkeit ist wie gehabt ISO 100. Auch bei der Höchsten hat sich nichts geändert: ISO 12800. Was sich aber geändert hat, in allen ISO-Stufen bleibt es bei der vollen 12-Megapixel-Auflösung von 4000 x 3000 Pixel. Achtung: Nimmt man im RAW- oder RAW- plus JPEG-Modus auf, ist die höchste einzustellende Empfindlichkeit ISO 3200 – wie auch schon bei der X10. Die X10 reduzierte allerdings zusätzlich in der JPEG-Aufzeichnung bei ISO 4000, 5000 und 6400 die Aufnahme-Auflösung auf 2816 x 2112 Bildpunkte. Bei ISO 12800 betrug sie dann sogar nur noch 2048 x 1536 Bildpunkte. Wie die Unterschiede in der Bildqualität sind, darauf gehe ich im nächsten Kapitel ausführlich ein. 

Weitwinkel-Aufnahme

Und jetzt geht's ums Tempo des Autofokus – sprich die Auslöseverzögerung . Generell gibt es zwei Methoden zur Bestimmung der Schärfe bei Kameras und damit zur Befeuerung des Autofokus: Phasendetektion und Kontrastvergleich. Bei Spiegelreflexkameras kommt hauptsächlich der schnellere Phasen-Autofokus zum Zug, bei Kompakten und Systemkameras ist es der Kontrast-Autofokus. Bei der Phasendetektion erkennt die Kamera bereits, in welche Richtung der Fokus des Objektivs verschoben werden muss, deswegen geht das Fokussieren sehr schnell. Das funktioniert aber nur perfekt, wenn im Motiv möglichst klare und gerade Linien vorhanden sind, an denen sich die Phasendetektion orientieren kann. Beim Kontrastverfahren weiß die Kamera nicht, in welche Richtung der Fokus verschoben werden muss, damit das Motiv scharf abgebildet wird. Die Kamera fährt den Fokus des Objektivs erst mal in die eine Richtung, um dann zu erkennen, ob der Kontrast größer wird, sprich die Richtung stimmt. Ansonsten geht das Spiel umgekehrt los – so lange, bis der maximale Kontrast erreicht ist und das Bild scharf ist. Dieses Hin- und Herfahren des Objektivs wird auch als pumpen bezeichnet. Je langsamer der Prozessor der Kamera und je schlechter die Abstimmung, um so länger rödelt das Objektiv. Vorteil des Kontrastverfahrens: Es funktioniert auch bei Motiven ohne Linien – nur Kontraste müssen vorhanden sein. Ein strahlend blauer Himmel ohne Wolken kann von beiden Systemen nicht scharf fokussiert werden.

Nun wird immer wieder versucht, beide Systeme zu kombinieren, um deren spezifische Vorteile zu nutzen. Üblicherweise wird für den Phasen-Autofokus ein eigener Sensor verwendet, auf den ein Teil der Lichtstrahlen des Motivs gelenkt wird – so wie es bei Spiegelreflexkameras mit einem Hilfsspiegel hinter dem Hauptspiegel gemacht wird. Dies ist bei Kompaktkameras und Systemkameras in Ermangelung eines Spiegels nicht möglich. Fujifilm versuche dies nun auf andere Art und Weise. Im Zentrum des Bildsensors sind einzelne Bildpunkte so konstruiert, dass sie die Funktion eines Phasen-Autofokus haben. Das soll den Vorteil haben, dass die X20 einen besonders schnellen Autofokus hat. Wobei ja schon die X10 einen schnellen Autofokus hatte. Bei meinen ersten praktischen Versuchen konnte ich keinen wesentlichen Unterschied feststellen. Ein Test mit der Stoppuhr bestätigt meinen Eindruck. Die Unterschiede liegen im Bereich der normalen Streuung.

Um etwas genauer zu verstehen, warum das so ist, sei noch mal erwähnt, dass die Phasendetektions-Pixel nur im Zentrum des Sensors sind. Das heißt: Arbeitest du mit Einzel-Autofokus (AF-S-Einstellung am kleinen Hebel auf der Vorderseite der Kamera) in der Einstellung "VARIO AF" und hast das Autofokusfeld aus der Mitte in einen äußeren Bereich verschoben, arbeitet der Autofokus per Kontrastvergleich. Und so gibt es diverse Situationen, in denen der Phasen-Autofokus gar nicht zum Einsatz kommt. Wann er allerdings aktiv ist: In der Einstellung kontinuierlicher Autofokus (AF-C). Denn in dieser Einstellung ist das Verschieben des Autofokus-Feldes nicht möglich und die Kamera verwendet für den Autofokus nur das Zentrum des Motivs. Das erkennst du am Kreuz in der Mitte des Kontrollmonitors und daran, dass du bei einem Druck auf die AF-Taste des Vierwege-Schalters den Autofokus-Punkt nicht aktivieren und verschieben kannst. Ob der Autofokus in dieser Einstellung schneller ist als bei der X10 werde ich noch testen.

TIPP: In der Einstellung Einzel-Autofokus AF-S kannst du das Autofokusfeld verschieben und in der Größe ändern. Dazu muss der Autofokus-Modus im Aufnahme-Menü oder Quick-Menü auf "VARIO AF" gestellt werden – das ist das Symbol mit dem kleinen Rechteck und den vier kleinen Punkten außenrum. Nun auf dem Vierwege-Schalter die Raste AF drücken. Nun erscheint das grüne Rechteck auf dem Bildschirm und per Vierwege-Schalter lässt sich das beliebig auf dem Monitor positionieren. Mit einem Dreh am oberen kleinen Rad, kannst du die Größe des Rechtecks verändern. Mit einem Druck auf die OK-Taste wird die Position des Autofokus-Feldes bestätigt. Übrigens lässt sich so auch beim manuellen Fokussieren die Lupe an die gewünschte Position verschieben. Allerdings kann die Größe der Lupe nicht per oberem Drehrad geändert werden. Manuell fokussiert wird übrigens mit dem großen Drehrad auf der Kamerarückseite. Die X20 springt dann sofort in die Lupenfunktion. Nach kurzer Zeit springt die Kamera wieder in die Vollansicht oder du tippst den Auslöser leicht an. Ach ja, zur Erleichtung beim manuellen Fokussieren hat die X20 nun auch eine sogenannte Peaking-Funktion bei der Kontraste hervorgehoben werden. Aktiviert wird diese im Aufnahme Menü auf der dritten Seite unter dem Punkt "MF-ASSISTENT" und dann "MAX. GLANZLICHT FOKUS". Hier kannst du zwischen "HOCH" und "NIEDRIG" wählen. Und jetzt noch ein allerletzter Tipp zu dem Thema: Wenn du manuell fokussierst, musst du nicht ewig am Drehrad kurbeln, um das Bild scharf zu bekommen. Einfach die Taste AEL/AFL (Auto-Exposure-Lock, Auto-Fokus-Lock) drücken und der Autofokus stellt schon mal scharf, mit dem Drehrad kannst du dann noch fein nach fokussieren. 

Noch ein Wort zum Thema Auslöseverzögerung. Die Auslöseverzögerung bei Digitalkameras setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen. Hält man die Kamera auf ein Motiv und drückt den Auslöser, muss die Kamera zunächst den Autofokus in die richtige Position fahren, die Belichtung messen und dann den Verschluss öffnen und schließen. Nun muss der Sensor noch ausgelesen und die Daten auf die Speicherkarte geschrieben werden. Die letzten beiden Vorgänge haben mit der Auslöseverzögerung direkt nichts zu tun, sind aber wichtig, wenn es darum geht, möglichst schnell hintereinander Bilder zu schießen. Bei den ersten beiden Vorgängen – Autofokus und Belichtungsmessung – kommt es auf die Verarbeitungsgeschwindigkeit der Kamera, die Intelligenz der Software und die Geschwindigkeit des Autofokus-Motors im Objektiv an. All' das beeinflusst die Auslöseverzögerung. Normalerweise liegt diese Zeit bei guten Kameras zwischen 0,2 und 0,5 Sekunden – abhängig von der eingestellten Brennweite, des Umgebungslichtes und des Motivs. Nun gibt es Situationen, in denen auch diese sehr kurze Zeitspanne noch zu lang ist. Die Auslöseverzögerung kannst du verkürzen, indem du die Schritte eins und zwei schon vor dem eigentlichen Auslösen ausführst. Dazu einfach den Auslöser halb drücken und die Kamera stellt auf das Motiv scharf und misst die Belichtung. Drückst du nun den Auslöser, muss nur noch der Verschluss aktiviert werden. Bei praktisch allen modernen Kameras beträgt die Verzögerung dann 0,1 Sekunde oder weniger. Sprich: Zwischen dem Drücken des Auslösers und dem Moment der Aufnahme vergeht nur ein winziger Moment, der deutlich unter der Reaktionsgeschwindigkeit des Menschen liegt. Bei erwarteten Ereignissen beträgt die Reaktionsgeschwindigkeit des Menschen zwischen 0,1 und 0,4 Sekunden. Erwartetes Ereignis bedeutet, dass man die Szene beobachtet und genau auf den richtigen Moment wartet, um auszulösen. Zum Vergleich: Im Straßenverkehr spricht man von unerwarteten Ereignissen, beispielsweise dem Ball, der vors Auto rollt. Dann beträgt die Reaktionszeit des Menschen rund eine Sekunde.

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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