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TOP 1 – Die Bedienung und die Menüs

Bei der X-T1 hat Fuji besondere Aufmerksamkeit auf die einfache Bedienung gelegt. Sprich: Möglichst alle wichtigen Kamerafunktionen sollten schnell und ohne Umwege übers Menü eingestellt werden können. Das Ziel hat Fuji erreicht. Auf der linken Kameraoberseite wird die ISO-Empfindlichkeit  eingestellt, auf der rechten die Belichtungszeit, am Objektiv die Blende und an einem weiteren Drehrad auf der rechten Kameraoberseite die Belichtungkorrektur. Damit können die drei Haupt-Parameter direkt und blitzschnell eingestellt werden: ISO, Blende und Belichtungszeit. Werden Objektive ohne eigenen Blendenring, geschieht die Einstellung der Blende über eines der beiden kleinen Drehräder. Im HAUPTMENÜ kann unter dem Punkt "BEDIENRAD-EiNSTELL." das Verhalten der Drehräder festgelegt werden. "F" steht dabei für F-Stopp = Blende und "S.S." für Shutter-Speed = Belichtungszeit. Per Drehrad lässt sich auch der Automatikmodus aufrufen: Einfach bis zur größten Blendenzahl drehen und dann springt die Kamera in den Automatik-Modus. Klappt nicht? Dann muss du im AUFNAHME-MENÜ unter dem Punkt "BLENDENEINSTELL." der erste Punkt aktiviert werden "AUTO+MANUELL". 

Sowohl das ISO-Rad als auch das zur Einstellung der Belichtungszeit, ist mit einem kleinen Knopf gegen Verstellen gesichert. Wobei beim ISO-Rad für jede Veränderung der Knopf gedrückt werden muss, während das bei der Belichtungszeit nur dann erforderlich ist, wenn man den Automatik-Modus "A" verlassen möchte. Die ISO-Empfindlichkeit kann von L = ISO 100 bis ISO 6400 eingestellt werden. Zusätzlich gibt es die Punkte H1 und H2. Die können im AUFNAHME-MENÜ festgelegt werden. Zur Wahl stehen ISO 12800, ISO 25600 und ISO 51200. Ja, richtig gelesen: ISO 51200. Wie sich die Kamera im Automatik-Modus verhalten soll, kann ebenfalls im Menü festgelegt werden. Hier lassen sich der Basis-ISO-Wert sowie der maximale ISO-Wert einstellen, außerdem die minimale Belichtungszeit. Die wird so lange nicht unterschritten, bis der maximale ISO-Wert erreicht ist.

Außer den beiden Haupteinstellrädern gibt es zwei weitere, die sich jeweils darunter befinden. Unter dem ISO-Rad lassen sich die verschiedenen Aufnahmeeinstellungen festlegen: Einzelaufnahme (S), Braketing (BKT), Serienbildgescheindigeit schnell (CH = Continous High) und langsam (CL = Continous Low), Mehrfachbelichtung (zwei Rechtecke), erweiterte Filter (ADV) und Schwenkpanorama. Wichtig: Wenn die Brakeing-Funktion genutzt werden soll, muss zunächst im AUFNAHME-MENÜ die genaue Einstellung festgelegt werden. Dazu wird im AUFNAHME-MENÜ der erste Punkt aufgerufen "BKT/Adv.-EINST.". Dort kann zunächst unter dem ersten Punkt "BKT AUSWAHL" festgelegt werden, welche Braketing-Funktion aktiviert werden soll, wenn das Drehrad auf BKT gestellt wird. Unter den nächsten vier Punkten können dann die individuellen Einstellungen gemacht werden. Unter dem Punkt "Adv. FILTERAUSWAHL" wird der erweiterte Filter gewählt, der genutzt werden soll, wenn das Drehrad auf "ADV" gestellt wird. Also: Erst die individuelle Einstellung, dann die Auswahl der Braketing-Funktion und aktivieren per Drehrad.

Kommen wir zum Drehrad für die Belichtungszeit. Die Position "A" dürfte klar sein, hier stellt die Kamera die Belichtungszeit automatisch ein. Hier kann dann noch gewählt werden, ob die Blende voreingestellt wird (Zeitautomatik oder Blendenvorwahl, das entspricht dem Belichtungsprogramm "A" bei anderen Kameras) oder die Blende auch auf Automatik steht (Hebel am Objektiv auf A, das entspriche dann der Programmautomatik "P" bei anderen Kameras). Wird eine Belichtungszeiten voreingestellt, befindet sich die Kamera im Modus Blendenautomatik – bei anderen Kameras mit "S" bezeichnet. Dazu muss am Objektiv der Blendenschalter auf "A" stehen. Alternativ kann natürlich auch die Blende maunuell eingestellt werden, das entspricht dann der Einstellung "M" bei anderen Kameras. Wichtig: Die Belichtungszeit kann nicht nur in den groben Stufen eingestellt werden, sondern noch feiner abgestimmt werden. Woran man das erkennt? Auf dem Kontrollbildschirm ist neben der Belichtungszeit ein kleines Drehrad zu sehen, das zeigt an, dass hier noch eine individuelle Abstimmung erfolgen kann. So kann beispielsweise bei einer eingestellten Zeit von 1/250 Sek. noch zusätzlich die Zeiten 1/200 Sek., 1/320 Sek. und 1/400 Sek. eingestellt werden – das geht je nach Kamerakonfiguration mit dem vorderen oder hinteren Drehrad. Noch ein Hinweis zur Einstellung "T": Hier kann die Belichtungszeit per kleinem Drehrad zwischen zwei und dreißig Sekunden eingestellt werden.

Unter dem Rad für die Belichtungszeit gibt es ein weiteres kleins Drehrad, mit dem die Art der Belichtungsmessung gewählt werden kann: Gesamte Fläche, Mittenbetont und Spot. Ein weiterer Hebel befindet sich auf der von hinten gesehenen linken Vorderseite der Kamera. Mit diesem kann zwischen den verschiedenen Fokus-Methoden gewählt werden: Einzelautofokus (S = Single), kontinuierlicher Autofokus (C = Continous) und manuelles Fokussieren (M = Manuell). In den Einstellungen S und C kann zwischen zwei Fokus-Methoden gewählt werden: "MEHRFELD" und "VARIO AF". In der ersten Variante legt die Kamera automatisch das Fokusfeld fest, auf das scharf gestellt wird. In der Einstellung "VARIO AF" lässt sich das Autofokusfeld auf 49 Positionen verschieben und in fünf Größen ändern. Um das Fokusfeld zu verschieben, muss man nicht erst in die Funktion im Menü gehen, sondern kann diese auf eine der beiden Funktionstasten oder ein Taste des Vierwegeschalters legen. Und so geht's: Im HAUPTMENÜ auf den Punkt "FUNKTIONEN (Fn)" gehen und nun eine der Tasten wählen – ich bevorzuge die Fn1 auf der Vorderseite der Kamera – und mit der Funktion "FOKUSSIERBEREICH" belegen. Dann reicht ein Druck auf die Taste und das Fokussierfeld erscheint auf dem Bildschirm und kann verschoben und in der Größe geändert werden. Die Autofokus-Variante "VERFOLGUNG" gibt es bei der X-T1 übrigens nicht. 

Kommen wir nun zum manuellen Fokussieren. Hier gibt es drei Assistenten, die das Scharfstellen erleichtern: Lupe, Peaking und Schnittbild-Funktion. Welche der Varianten es sein soll, kann im AUFNAHME-MENÜ unter dem Menüpunkt "MF-ASSISTENT" gewählt werden. Hier wird das Fokus-Peaking ls "MAX. GLANZLICHT FOKUS" bezeichnet. Es kann zwischen drei Farben (Weiss, Rot und Gelb) und zwei Stärken gewählt werden. Und so funktioniert's: Beim anvisieren des Motivs die Taste "FOKUS ASSIST" drücken und die Vergrößerung springt an. Mit einem Dreh am hinterren kleinen Rad kann die Größe in zwei Stufen geändert werden. Nun am Fokusring des Objektivs drehen, bis an den Motivkanten farbige Farbsäume zu sehen sind – nun ist die maximale Schärfe erreicht. Hier schon mal ein Hinweis an all die, die mit der X-T1 filmen wollen: Das Fokus-Peaking funktioniert nicht bei Video-Aufnahmen. Wer da manuell fokussieren möchte hat keine Hilfsfunktionen, sondern muss ich auf sein gutes Auge und das Bild im Sucher oder auf dem Monitor verlassen.

 

 

 

 

 

 

Ist die Variante "STANDARD" gewählt, funktioniert das Fokussieren wie zuvor beschrieben, lediglich die Farbsäume sind nicht vorhanden. Bei der Schnittbildfunktion werden senkrechte Linien unterbrochen angezeigt und erst bei scharf eingestelltem Motiv durchlaufend angezeigt. Diese Variante bietet sich immer an, wenn man viele senkrechte Linien im Bild hat, beispielsweise bei Architektur-Aufnahmen. Insgesamt ist die Auswahl der verschiedenen Fokusmethoden gut, ich hätte mir aber noch eine weitere Vergrößerungsstufe gewünscht, um zum Beispiel bei Maktoaufnahmen noch präziser arbeiten zu können. Außerdem hätte ich mir gewünscht, dass ich den Lupenausschnitt mit den Tasten des Vierwegeschalters verschieben kann – das geht nicht. Ich muss die Funktion zunächst verlassen, dann das Rechteck verschieben und danach wieder den "FOCUS ASSIST" aufrufen – das ist etwas umständlich.

Die Funktionstasten hatte ich bereits erwähnt. Insgesamt gibt es sechs, die frei belegt werden können: Eine auf der Vorderseite, eine auf der Kameraoberseite rechts und die vier Tasten des Vierwegeschalters auf der Kamerarückseite. Die Belegung geht entweder im HAUPTMENÜ unter dem Punkt "FUNKTIONEN(Fn)" oder einfach mit einem langen Druck auf die entsprechende Taste. Man gelangt dann direkt ins Auswahlmenü für die entsprechende Taste. Hier stehen ausreichend Optionen zur Wahl – eine vermisse ich allerdings: Den Ruhe-Modus. Bei der X-E1/X-E2 konnte man mit einem langen Druck auf die DISP/BACK-Taste den Ruhe-Modus aktivieren – alle Töne aus, AF-Hilfslicht aus und Blitze aus. Das funktioniert bei der X-T1 nicht mehr – keine Ahnung, warum Fuji das geändert hat. Blöd allerdings, dass man die Funktion nicht mal auf eine der vielen Fn-Tasten legen kann, sondern immer ins HAUPTMENÜ gehen muss, um ihn dort unter dem Punkt "RUHE MODUS" zu aktivieren. 

Soviel zu den Tasten und Einstellrädern, werfen wir nun einen Blick ins Menü. Das ist wie von Fuji gewohnt, aufgräumt und leicht verständlich. Erster Punkt im AUFNAHME-MENÜ ist für die Einstellung der Brakteing-Funktionen und erweiterten Filter zuständig – wie's funtioniert hatte ich bereits beschrieben. Bei der X-E1/X-E1 gab es hierfür eine eigene Taste. Durch den Klappmonitor ist die linke Tastenreihe weggefallen, so dass die Funktion ins Menü gewandert ist. Nächster Punkt im Menü "AUTOFOKUSEINST.". Hier verbirgt sich ein interessanter Eintrag: "PRIO. AUSLÖSEN/FOKUS". Dort kann ich ein einstellen, ob die X-T1 in Auslöse- oder Schärfe-Priorität arbeiten soll. Diese Einstellung kann ich individuell für AF-S und AF-C machen. Mehr dazu im Abschnitt 3 "Auslöseverzögerung".

Ansonsten gibt es im Menü nur wenige Überraschungen. Eine davon ist die neue Funktion "INTERVALLAUFN. MIT TIMER". Hier lässt sich ein Intervall zwischen einer Sekunde und 24 Stunden wählen und eine Anzahl zwischen einer und 999 Aufnahmen wählen. Außerdem kann die Startzeit festgelegt werden. Eigentlich eine schöne Funktion, schade nur, dass die X-T1 aus den Einzelaufnahmen auf Wunsch nicht gleich einen Film zusammenstellen kann. Auf der Speicherkarte werden die Einzelaufnahmen gespeichert – Ende. Zu einem Film muss man sie dann selbst mit einem entsprechenden Programm zusammenstellen.

 

 

 

 

 

 

Wieder mit an Bord die Filmsimulationen – PROVIA/STANDARD, Velvia/LEBENDIG, ASTIA/WEICH, PRO Neg. HI und Std, Ahwarz/Weiß, SW+Gelb-, Rot- und Grün-Filter sowie SEPIA. Zusätzlich können individuelle Einstellungen von FARBE, SCHÄRFE, TON LICHTER und SCHATTIER. TON vorgenommen werden. Ebenfalls, wie bereits beschrieben: die erweiterten Filter.

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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