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Fujifilm X-E1 – Systemkamera

Hier geht's zum Test des Nachfolgemodells Fujifilm X-E2

Mercedes hat die S-Klasse, Fujifilm die X-Serie. Das beliebteste Modell dieser Reihe ist die Fujifilm X10, die ich ja bereits getestet habe. Ebenfalls in der Foto-Bude hatte ich die Superzoom-Kamera X-S1 im großen Vergleichstest. Vor gut einem Jahr hat Fujifilm die Serie um eine Systemkamera erweitert, die X-Pro1. Nach dem Erfolg dieser edlen Kamera, hat Fujifilm dieses Jahr eine weitere Systemkamera auf den Markt gebracht: die X-E1.

Für mich war die X-E1 eines der Photokina-Highlights. Deswegen war ich besonders gespannt, das edle Stück endlich mit meinen Händen und Augen zu testen. Und jetzt ... halte ich sie in meinen Händen – und sie fühlt sich verdammt gut an. Die Kamera ist hochwertig verarbeitet, die Materialien schmeicheln meinen Händen. Die Griffplatte auf der Vorderseite der X-E1 gibt mir guten Halt, allerdings könnte sie etwas tiefer ausgeformt sein – aber gut, nicht jeder hat so große Hände wie ich. Die Daumenstütze auf der Rückseite ist gut ausgearbeitet. Die Drehräder lassen sich mit dem Daumen gut bedienen, wobei ich die Kamera nicht mal mit der linken Hand stützen muss. Es kommt ja nicht oft vor, aber manchmal muss ich eine Kamera auch mal mit einer Hand bedienen und dabei will ich nicht gleich das Gefühl haben, dass mir das gute Stück aus der Hand rutschen könnte.

Für die X-E1 gibt es außerdem einen Zusatzgriff, der die Kamera etwas höher macht und den Griff etwas tiefer. Dadurch lässt sich die Kamera mit großen Händen noch besser halten. Ebenfalls interessant ist die Original-Ledertasche von Fujifilm. Sie sieht nicht nur klasse aus und unterstützt den schönen Retro-Look, sondern ist auch praktisch, da man problemlos ans Akkufach kommt.

Zum Test habe das Objektiv XF 35mm mit einer Ausgangsblende von f 1.4. Die Linse rastet satt im Bajonett ein – so muss es sein. Der Blendenring läuft seidenweich in meinen Fingern und die Blendenstufen rasten geschmeidig ein. Da werden Erinnerungen an die guten alten Analogzeiten wach. Wie der Blendenring läuft auch der Fokusring butterweich ohne jegliches Spiel. Da wird Fokussieren nicht zur Last, sondern zur Lust. Aber natürlich hat die X-E1 einen Autofokus – so weit "back-to-the-roots" geht es dann doch nicht. Die Fokussier-Einstellung wird übrigens blitzschnell per kleinem Hebelchen an der Kameravorderseite gewählt. Im Autofokus Modus kann ich zwischen kontinuierlichem Fokus (C) und Einzel-Fokus (S) wählen.

So, jetzt die Batterie ins Fach und den Pixel-Motor angeschmissen. Dazu einfach den kleinen Hebel am Auslöser der Kamera nach rechts drehen und schon leuchtet der Kontrollmonitor. Klar, der ist nicht ganz unwichtig, was mich aber viel mehr interessiert, ist der elektronische Sucher. Mit einer Auflösung von mehr als zwei Millionen Bildpunkten, verspricht er ein brillantes Bild. Also drücke ich die Taste "VIEW MODE" und schon wird der große Bildschirm dunkel und der kleine Monitor leuchtet. Flugs die Dioptrien-Korrektur eingestellt und ... brillant! Das Sucherbild ist fantastisch klar, zeigt leuchtende Farben, ist knackscharf und selbst bei genauem hingucken, kann ich keine Pixel erkennen. Kann der elektronische Sucher etwa mit einem optischen mithalten? Ja, ein optischer Sucher könnte auch nicht viel besser sein. Allerdings: bei Schwenks ruckelt das Bild im Fuji-Sucher deutlich – ein wenig lästig ist das schon. Und genau hier hat ein optischer Sucher natürlich Vorteile, denn da ruckelt garantiert nichts. Dafür zeigt der nicht so viele Informationen, wie ein elektronischer, bei dem sich zusätzlich noch eine elektronische Wasserwaage einblenden lässt. Auf eine 3D-Wasserwaage muss man bei der Fuji jedoch verzichten. 

Da die Frage immer mal wieder auftaucht – so bekommt man die Wasserwaage sowohl auf dem Display als auch im elektronischen Sucher angezeigt: Im Aufnahme-Menü auf der dritten Seite den Punkt "DISPLAY EINSTELL." aufrufen. Dort beim Punkt "WASSERWAAGE" den Haken aktivieren und schon hast du die Wasserwaage im Display und elektronischen Sucher. Solltest du ihn nicht sofort sehen, dann ein oder zweimal die Taste "DISP/BACK" rechts unten neben dem Display drücken, bis du bei dem Punkt "BENUTZERDEFINIERT" bist, dann siehst du die Wasserwaage im Display.

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Meine ersten Aufnahmen

So, jetzt will ich's aber wissen: Wie fotografiert die Fuji X-E1? Motiv anvisiert, Auslöser gedrückt, der Autofokus schnurrt und "klack" – die Fujifilm löst aus. Das Auslösen hört sich satt an – kein klappern oder scheppern – einfach ehrlich. Und was will man wissen, wenn man ein Objektiv mit einer Ausgangsblende von f 1.4 an einem APS-C-Sensor arbeiten lässt? Genau: Wie präzise kann ich auf den Punkt fokussieren und mit der Schärfentiefe arbeiten? Erst mal stelle ich auf manuelles Fokussieren. Im Sucher wird mir eine Entfernungsskala eingeblendet. Ein Dreh am Fokusrad und der kleine Balken wandert auf der Entfernungsskala. Das Bild wird schärfer vor meinem Auge. Aber ich will's noch schärfer, es muss eine Lupenfunktion geben – aber wo? Ich bin ja kein Freund von Bedienungsanleitungen, also probiere ich rum. Dabei zeigt sich dann auch immer wieder, wie gut das Bedienkonzept einer Kamera durchdacht ist.

Also erst mal den großen Kontrollmonitor eingeschaltet – für die gesamte Einstellarbeit ist der übersichtlich. Verdammt, irgendwie kriege ich das mit der Lupenfunktion nicht hin. Wahrscheinlich muss ich erst mal den Autofokus auf Spotmessung umstellen. Mal die Q-Taste drücken, dann sollte ein Quick-Menü auftauchen – da ist es schon. So jetzt mit dem Vierwegeschalter das Feld "AF MODUS" ansteuern und die OK-Taste drücken. Doch anstatt in das Untermenü zum Einstellen zu kommen, bin ich wieder im Aufnahmemodus. Wie stell ich bloß den Autofokus-Modus ein? Mit dem Vierwege-Schalter klappt's auch nicht, denn da spring ich von Menüpunkt zu Menüpunkt. Ahh, da oben ist auf der Kamerarückseite noch ein kleines Drehrad versteckt. Genau, das war's. Daran drehen und schon kann ich die X-E1 auf Spotmessung, oder – wie Fuji es nennt – "VARIO AF" stellen. So der erste Schritt ist geschafft.

Jetzt muss ich den Fokuspunkt nur noch dahin bekommen, wohin ich möchte. Vielleicht bekomme ich das ja mit der AF-Taste hin. Tatsächlich ein grünes Rechteck taucht auf dem Display auf. Prima, das kann ich mit den Vierwege-Tasten über den Kontrollmonitor schubsen. Mal gucken, was passiert, wenn ich noch mal an dem kleinen Drehrädchen drehe. Das grüne Viereck wird kleiner und größer – sehr schön, die Größe des Messfeldes kann ich also verändern. So, das Rechteck ist am rechten Fleck, nun manuell scharf stellen – ach ja das hatte ich ja schon, ich wollte ja die Lupenfunktion. Mal die Taste "DRIVE" drücken, da ist ja ein Vergrößerungsglas daneben. Ne, da kann ich bloß die Serienbildgeschwindigkeit wählen. Vielleicht hilft mir ja das kleine Drehrad weiter. Ein Dreh links, ein Dreh rechts – nichts. Hmhh – es gibt ja so Drehräder auch als Kombischalter. Also drücke ich einfach mal drauf und tatsächlich, da ist die Lupe. Jetzt nochmal am Rad drehen und der Ausschnitt wird noch stärker vergrößert. Jetzt kann ich super präzise manuell scharf stellen – perfekt, so habe ich mir das vorgestellt. Und das Ganze klappt nicht nur auf dem Kontrollmonitor, sondern natürlich auch im elektronischen Sucher. Nochmal ein Druck aufs kleine Rädchen und ich sehe das Bild wieder in voller Größe.

Und was jetzt kommt, das ist der absolute Hit, das ist das Sahnehäubchen auf dem Sucher. Viele kennen ja noch von früher den berühmten Abblendhebel. Hatte man den gedrückt, wurde die Blende im Objektiv auf den vorgewählten Wert geschlossen und man konnte im Sucher die Schärfentiefe kontrollieren. Wobei das mit dem Kontrollieren ja meist recht optimistisch war, vor allem so ab Blende f 8.0. Da wurde es im Sucher schon recht düster und so richtig kontrollieren konnte man da nicht wirklich was. Und was macht die Fuji nun? Die macht was sensationelles. Man stellt bei voll geöffneter Blende manuell scharf – mit Lupe wie oben beschrieben. Drückt man jetzt den Auslöser leicht, wird die Blende auf den am Objektiv eingestellten Wert geschlossen und man erkennt sofort den Bereich, der scharf abgebildet wird. Der Clou dabei ist: Das Bild wird nicht dunkler, es bleibt so hell, wie bei der Offenblenden-Einstellung. Ich finde das absolut genial. So kann ich schon ganz gezielt vor der Aufnahme meine Schärfentiefe kontrollieren und das bei brillant hellem Sucherbild. Diese Funktion kann ich gar nicht genug loben – so will ich das haben. Obwohl: der Kracher wäre noch, wenn ich bei halb gedrücktem Auslöser die Blende noch verstellen könnte und sozusagen live die Änderung der Schärfentiefe beobachten könnte. Das geht aber nicht, ich muss den Auslöser immer wieder kurz loslassen. Dennoch: die Funktion ist genial!

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Bildqualität und ISO-Reihen

So, die ersten Aufnahmen sind im Kasten. Jetzt will ich wissen, wie die Qualität ist. Und das natürlich nicht nur bei ISO 100 sondern in allen Stufen bis zur höchsten Einstellung von ISO 6400. Es gibt zwar noch die Einstellungen ISO 12800 und ISO 25600, aber bei dem hellen Sonnenlicht, kommt die X-E1 mit Blende 16 und 1/4000 Sekunde an ihre Grenzen – schon bei ISO 6400 ist die Aufnahme minimal überbelichtet. Aber nachholen werde ich die High-ISO-Aufnahmen auf jeden Fall abends am Hamburger Hafen. Jetzt erst mal die bis ISO 6400. 

Das Ergebnis: Genial! Die Aufnahmen der Fujifilm X-E1 sehen fantastisch aus. Und das nicht nur bei ISO 100 sondern auch bei ISO 6400. Normalerweise zeige ich hier erstmal die auf 1200 x 800 Bildpunkte runtergerechneten ISO-Reihe. Bei der X-E1 kann ich mir das sparen, denn große Unterschiede sind dabei nicht zu erkennen. Also gleich der direkte Vergleich zwischen ISO 100 und ISO 6400.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und betragen ISO 100 und ISO 6400. 

  • Fujifilm X-E1 ISO 100 1200 x 800Fujifilm X-E1 ISO 100 1200 x 800Fujifilm X-E1 ISO 100 1200 x 800
  • Fujifilm X-E1 ISO 6400 1200 x 800Fujifilm X-E1 ISO 6400 1200 x 800Fujifilm X-E1 ISO 6400 1200 x 800

Damit man überhaupt Unterschiede erkennen kann, habe von jeder Aufnahme einen Ausschnitt in der Größe von 1200 x 800 Bildpunkten gemacht. So könnt ihr in der Originalauflösung selbst beurteilen, wie gering die Unterschiede bei der Bildqualität in den einzelnen ISO-Stufen ist.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind ein Ausschnitt in Originalgröße von 1200 x 800 Pixel. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100, ISO 200, ISO 250 bis ISO 5000 und ISO 6400. 

  • Fujifilm X-E1 (01) ISO 100 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (01) ISO 100 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (01) ISO 100 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E1 (02) ISO 200 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (02) ISO 200 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (02) ISO 200 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E1 (03) ISO 250 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (03) ISO 250 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (03) ISO 250 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E1 (04) ISO 320 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (04) ISO 320 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (04) ISO 320 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E1 (05) ISO 400 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (05) ISO 400 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (05) ISO 400 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E1 (06) ISO 500 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (06) ISO 500 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (06) ISO 500 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E1 (07) ISO 640 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (07) ISO 640 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (07) ISO 640 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E1 (08) ISO 800 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (08) ISO 800 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (08) ISO 800 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E1 (09) ISO 1000 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (09) ISO 1000 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (09) ISO 1000 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E1 (10) ISO 1250 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (10) ISO 1250 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (10) ISO 1250 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E1 (11) ISO 1600 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (11) ISO 1600 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (11) ISO 1600 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E1 (12) ISO 2000 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (12) ISO 2000 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (12) ISO 2000 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E1 (13) ISO 2500 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (13) ISO 2500 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (13) ISO 2500 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E1 (14) ISO 3200 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (14) ISO 3200 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (14) ISO 3200 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E1 (15) ISO 4000 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (15) ISO 4000 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (15) ISO 4000 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E1 (16) ISO 5000 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (16) ISO 5000 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (16) ISO 5000 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E1 (17) ISO 6400 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (17) ISO 6400 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (17) ISO 6400 1200 x 800 Detail

Ich bin wirklich beeindruckt von der Bildqualität der Fujifilm X-E1. Diese Detailtreue und Schärfe, dazu die tolle Farbwiedergabe – einfach genial. Selbst feinste Details, wie die Strukturen der Rinde oder die feinen Striche der Schrift, werden perfekt wiedergegeben. Und das sowohl in den Lichtern, wie auch in den Tiefen. Im Schatten säuft nichts ab und auf den weißen Flächen der Mauer sind die Strukturen noch sichtbar. Und selbst bei hohen ISO-Einstellungen werden die Details immer noch sehr gut wiedergegeben und die Bildstörungen (Rauschen) sind nur minimal sichtbar. Ich bin jetzt schon gespannt wie die High-ISO-Aufnahmen aussehen. Und ein Bild mehr als 1000 Worte sagt, könnt ihr die gesamte ISO-Reihe in voller Auflösung auf meinem Flickr-Konto begutachten:

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Schärfentiefe

Bei so überragender Bildqualität bin ich natürlich darauf gespannt, wie ich mit der Schärfe arbeiten kann. Das XF35mm F1.4 bietet ja dafür prima Voraussetzungen. Und wie ich auf den Punkt fokussiere, habe ich ja schon rausgefunden. Also los – ab zum Fotografieren. Mein Motiv: im Vordergrund ein Baum in einer Entfernung von rund 40 Zentimetern, dann ein Weidezaun und dahinter die Wiese im leichten Nebel. Um möglichst hohe Bildqualität zu bekommen und mit geringer ISO-Empfindlichkeit arbeiten zu können, packe ich die X-E1 aufs Stativ. Außerdem ist so der Bildausschnitt immer der Gleiche. Einstellung ISO 100, Blende f 1.4 und auf die Rinde der Birke fokussiert. Hier hätte ich mir ein Touchdisplay zum Ausklappen gewünscht. Warum? Weil zwei Beine des Stativs in einem Wassergraben stehen, sich die Kamera auf Bauchnabelhöhe befindet, das Gras klatschnass ist und die Temperatur gerade mal fünf Grad Celsius beträgt. Aufs Display kann ich unter den Umständen nur von schräg oben schauen und wenn ich durch den Sucher gucken will, kann ich zwischen nassen Knien und nassen Schuhen wählen. Ja, ich weiß, Klappmonitor mit Touchscreen passen nicht zu so einer puristischen Kamera, aber ich werde ja wohl sagen dürfen, dass ich die Dinger in solchen Situationen einfach extrem praktisch finde. Aber gut, ich hab schon unter mieseren Bedingungen fotografiert ... Augen auf und durch.

Und so sehen die Ergebnisse aus:

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die verwendete Blende und der Fokuspunkt stehen in der Bildunterschrift. 

  • Fujifilm X-E1 (1) Fokus auf Rinde Blende f 1.4Fujifilm X-E1 (1) Fokus auf Rinde Blende f 1.4Fujifilm X-E1 (1) Fokus auf Rinde Blende f 1.4
  • Fujifilm X-E1 (2) Fokus auf Rinde Blende f 5.6Fujifilm X-E1 (2) Fokus auf Rinde Blende f 5.6Fujifilm X-E1 (2) Fokus auf Rinde Blende f 5.6
  • Fujifilm X-E1 (3) Fokus auf Rinde Blende f 16Fujifilm X-E1 (3) Fokus auf Rinde Blende f 16Fujifilm X-E1 (3) Fokus auf Rinde Blende f 16
  • Fujifilm X-E1 (4) Fokus auf Pfosten Blende f 1.4Fujifilm X-E1 (4) Fokus auf Pfosten Blende f 1.4Fujifilm X-E1 (4) Fokus auf Pfosten Blende f 1.4
  • Fujifilm X-E1 (5) Fokus auf Pfosten Blende f 5.6Fujifilm X-E1 (5) Fokus auf Pfosten Blende f 5.6Fujifilm X-E1 (5) Fokus auf Pfosten Blende f 5.6
  • Fujifilm X-E1 (6) Fokus auf Pfosten Blende f 16Fujifilm X-E1 (6) Fokus auf Pfosten Blende f 16Fujifilm X-E1 (6) Fokus auf Pfosten Blende f 16
  • Fujifilm X-E1 (7) Rinde hinten scharfFujifilm X-E1 (7) Rinde hinten scharfFujifilm X-E1 (7) Rinde hinten scharf
  • Fujifilm X-E1 (8) Rinde vorne scharfFujifilm X-E1 (8) Rinde vorne scharfFujifilm X-E1 (8) Rinde vorne scharf

Bei den ersten drei Aufnahmen habe ich auf die Rinde der Birke scharf fokussiert und in den Blendenstufen f 1.4, f 5.6 und f 16 fotografiert. Bei den folgenden drei Aufnahmen habe ich auf den Pfosten des Weidezauns fokussiert und wieder in den Blendenstufen f 1.4, f 5.6 und f 16 fotografiert. Bei den letzten beiden Aufnahmen wollte ich sehen, wie fein ich den Fokuspunkt legen kann. Im Ergebnis sieht man perfekt, wie die Schärfe einmal vorne und einmal hinten auf dem Stamm liegt. Mich begeistert das Spiel mit der Schärfe der Fujifilm X-E1. Und - ich kann es gar nicht oft genug erwähnen: Man sieht schon vor dem Auslösen, wie groß der Bereich ist, der scharf abgebildet wird. Ich freue mich schon darauf ein paar Portraits zu schießen.

Auch diese Aufnahmen gibt es in voller Auflösung auf meinem Flickr-Konto:

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Die Bedienung

So, jetzt erst mal genug geknipst – was ist mit der Bedienung, den Belichtungs- und Motivprogrammen? Motivprogramme? Ja, genau, das sind die, von denen es schon mal 20 bis 30 bei modernen Kameras gibt: Landschaft, Portrait, Hund, Katze, Maus, Strand, Schnee, Feuerwerk – genau, ein Feuerwerk an spaßigen Helfern, das kein "echter" Fotograf braucht. Aber was braucht denn ein "echter" Fotograf. Meine Antwort: Genau das, was die Fujifilm X-E1 hat. Manuelle Einstellung von Blende und Belichtungszeit, Blendenautomatik, Zeitautomatik und Automatik. Ja, tatsächlich – die X-E1 hat eine Vollautomatik. Und wie wähle ich nun die einzelnen Einstellungen? Ganz einfach. Zeitautomatik: Das große Wahlrad an der Kameraoberseite auf "A" stellen und am Objektiv die Blende einstellen. Blendenautomatik: Den Blendenring am Objektiv auf "A" stellen und die Belichtungszeit am großen Wahlrad auf der Kameraoberseite wählen. Und – richtig – beide Räder auf "A" und schon ist die Vollautomatik gewählt. Wie man mit der X-E1 vollständig manuell arbeitet, muss ich ja wohl nicht noch sagen. So, das war's mit den Belichtungsprogrammen. Das Einzige, was es noch gibt, ist die Belichtungskorrektur, die sich blitzschnell über das kleine Wahlrad an der Kameraoberseite einstellen lässt. Wer bisher also nur mit Motivprogrammen gearbeitet hat, wird von der X-E1 herausgefordert. Wer gewinnt, hängt vom Lernvermögen des Fotografen ab. Alte Hasen lachen natürlich darüber, denn die wollen ja gar nichts anderes – Handwerk eben. Und genau dafür ist die X-E1 gemacht – Handwerker mit dem Blick fürs Wesentliche.

Ein bisschen was einzustellen gibt es aber bei der Fujifilm X-E1 auch. So kann ich immerhin zwischen zehn verschieden Filmsimulationen wählen. Und jetzt darf geraten werden, welche das wohl sind. Wer jetzt auf "Ektachrome" tippt ist ein Scherzbold, hat keine Ahnung oder die analoge Fotografie nie erlebt. Die richtige Antwort muss natürlich Provia, Velvia, Astia und Pro heißen. Dazu gibt es vier Schwarz-Weiß-Einstellungen: Standard, Gelb-Filter, Rot-Filter und Grün-Filter. "Echte" Fotografen wissen damit was anzufangen – die übrigen sollten damit einfach mal herumexperimentieren. Zumindest so lange, bis ich hier die unterschiedlichen Ergebnisse präsentiere. Vielleicht noch erwähnenswert: Die jeweilige Einstellung wird am Kontrollmonitor angezeigt, so ich bereits vor der Aufnahme prima den Effekt kontrollieren. Und wer sich nicht entscheiden kann, welche Filmsimulation die richtige ist – kein Problem, einfach die Filmsimulations-Serie wählen. Das ist dann quasi so, als hätte man drei analoge Kamerarückteile in die verschiedene Filme eingelegt sind. Nun muss die Funktion noch mit einem Druck auf die Taste "DRIVE" und den Menüpunkt FILMSIMULATION-SERIE ausgewählt werden und schon wechselt die X-E1 die Kamerarückteile selbständig. Das Ergebnis: Ein Foto mit drei Variationen.

So, das war's dann aber auch an fertigen Einstellmöglichkeiten. Damit die Spielkinder aber auf ihre Kosten kommen, kann man noch Farbe, Schärfe, Ton Lichter, Ton Schatten, Rauschreduktion und Rauschreduktion bei Langzeitbelichtungen variieren. Naja und natürlich noch ein paar andere Punkte in den Menüs. Bevor ich viele Worte verliere, zeige ich jetzt einfach mal:

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Menüs vergrößert angezeigt.  

  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 1Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 1Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 1
  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 2Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 2Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 2
  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 3Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 3Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 3
  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 4Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 4Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 4
  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 5Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 5Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 5
  • Fujifilm X-E1 Hauptmenue 1Fujifilm X-E1 Hauptmenue 1Fujifilm X-E1 Hauptmenue 1
  • Fujifilm X-E1 Hauptmenue 2Fujifilm X-E1 Hauptmenue 2Fujifilm X-E1 Hauptmenue 2
  • Fujifilm X-E1 Hauptmenue 3Fujifilm X-E1 Hauptmenue 3Fujifilm X-E1 Hauptmenue 3

Was gibt's sonst noch zu sagen? Vielleicht, dass die Fujifilm X-E1 auch Videos aufnehmen kann. Ja, das kann sie wirklich und zwar in voller HD-Auflösung mit 1920 x 1080 Bildpunkten und einer Bildwiederholrate von 24p oder .... 24p. Nein, ich habe mich nicht vertippt, denn auch in der kleinen HD-Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten nimmt die X-E1 nur in 24p aus. Große Sorgen, zwischen zu vielen Optionen wählen zu können, hat man also nicht. Und falls jetzt jemand verzweifelt den extra Videoauslöser sucht – nein, den hat die Fujifilm nicht. Und wer jetzt die Filmfunktion sucht, dem kann ich helfen. Die verbirgt sich nämlich hinter der Taste "DRIVE". Da sind alle möglichen Aufnahme-Tempi verborgen: Einzelaufnahme, Serienbild mit sechs oder drei Bildern pro Sekunde – ach guckt doch selbst, ich zeige einfach mal das Menü:

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Menüs vergrößert angezeigt.  

  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 1Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 1Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 1
  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 2Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 2Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 2
  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 3Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 3Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 3
  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 4Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 4Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 4
  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 5Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 5Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 5
  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 6Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 6Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 6
  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 7Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 7Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 7
  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 8Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 8Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 8

Den letzten Punkt gesehen? Genau, da wähle ich die Videofunktion. Gestartet wird die Aufnahme dann mit dem normalen Auslöseknopf. Und ja, das "Stottern" des elektronischen Suchers ist auch beim Filmen. Wen das stört, sollte einfach über große Display die Aufnahme kontrollieren, denn da ruckelt nichts – natürlich bei der Wiedergabe auch nicht, egal ob man bei der Aufnahme den Sucher oder das Display nimmt. Übrigens ziemlich smart finde ich, dass man für die Videoaufnahmen auch die Filmsimulationen wählen kann. Einem coolen Schwarz-Weiß-Film steht also nichts mehr im Weg. Eine HDMI-Buchse hat die X-E1 – ich möchte schon fast sagen: erstaunlicherweise – auch. Daran lässt sich eine große Glotze anschließen und die Home-made-Videos wiedergeben. Und die Qualität? Wenn der Filmer sich Mühe gibt und mit Blende und Belichtungszeit umzugehen weiß, kann man schon recht beeindruckende Ergebnisse erzielen. Denn, wie beim Fotografieren, kann ich natürlich auch beim Filmen mit Blende f 1.4 und extrem begrenzter Schärfentiefe arbeiten. Ehrlich: Das sieht verdammt beeindruckend aus – vor allem in Schwarz-Weiß. Es gibt allerdings einen Wunsch, den die X-E1 mir nicht erfüllt: Während des Filmens die Blende verändern. So könnte ich wunderbar den Schärferaum ausdehnen oder verringern. Aber leider geht das nicht. Trotzdem: Die Bildqualität der Fuji ist klasse – auch mit 24p. Und noch was ist klasse: Ich kann ein externes Mikrofon anschließen. Dafür kann ich sogar den Aufnahmepegel manuell festlegen.

** Anmerkung des Schreibers: Falls es mein Internetanbieter oder Kabel-Deutschland hinbekommen, mir mehr als 400 Kbit/s Upload-Tempo zur Verfügung zu stellen, verspreche ich, HD-Videos online zu stellen. **

Im DRIVE-Menü kann ich – wie zu sehen – zwischen zwei Serienbildgeschwindigkeiten wählen: sechs oder drei Bilder pro Sekunde. Beide Geschwindigkeiten habe ich im Test näherungsweise auch erreicht. Im flotten Tempo macht die X-E1 so etwa zwölf Bilder in Folge, bis sie das Tempo drosselt. Wähle ich die langsame Geschwindigkeit, stockt das Tempo nach rund 30 Fotos. Ich meine, beides reicht für eine solche Kamera völlig aus. Die übrigen Punkte des DRIVE-Menüs sind selbsterklärend. Noch ein Wort zur Panorama-Funktion: Die gibt's in breit und extra breit, sowie in alle vier Richtung. Wie gut, die Fujifilm die Bilder zusammensetzt, werde ich in den nächsten Tagen noch testen und euch das Ergebnis zeigen. Gleiches gilt für Aufnahmen mit unterschiedlicher Dynamik. 

Und da ich schon mal übers Tempo gesprochen habe, noch ein paar Worte zur Auslöseverzögerung beziehungsweise Autofokusgeschwindigkeit. Ok, vielleicht ist das überflüssig, denn eigentlich fokussiert man mit so einer Kamera ja eh manuell. Aber es gibt sicher auch Situationen, in denen selbst alte Hasen gerne mal auf den Autofokus zurück greifen. Und der ist sogar ziemlich flott. Sicher ist die X-E1 kein Hochleistungs-Sprinter, aber im vorderen Mittelfeld kommt sie auf jeden Fall ins Ziel. Man kann sogar bei guten Lichtverhältnissen flotte Point-and-Shoot-Aufnahmen machen. Und warum nur bei guten Lichtverhältnissen? Weil die X-E1 wenn's etwas schummrig ist, langsamer wird. Da bringt auch das AF-Hilfslicht nicht so viel. Vor allem: die Funzel ist etwas unglücklich über der Griffleiste, so dass meine großen Pranken die Leuchte eigentlich immer verdecken - vielleicht nicht ganz, aber doch teilweise. 

Zum Display, das übrigens eine Auflösung von 460.000 Bildpunkten und eine Diagonale von rund sieben Zentimetern hat, hatte ich ja schon ein paar Worte gesagt. Was noch fehlt sind die verschiedenen Anzeigemodi. Da gibt's Standard, Info-Display und Benutzerdefiniert. Bei letzterem kann ich zwischen zahlreichen Optionen wählen, die ein- oder ausgeblendet werden sollen – unter anderem die schon erwähnte Wasserwaage. Wie die Anzeigemodi aussehen? So:

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Menüs vergrößert angezeigt.  

  • Fujifilm X-E1 (1) StandardFujifilm X-E1 (1) StandardFujifilm X-E1 (1) Standard
  • Fujifilm X-E1 (2) Info DisplayFujifilm X-E1 (2) Info DisplayFujifilm X-E1 (2) Info Display
  • Fujifilm X-E1 (3) BenutzerdefiniertFujifilm X-E1 (3) BenutzerdefiniertFujifilm X-E1 (3) Benutzerdefiniert
  • Fujifilm X-E1 (4) Auswahl BenutzerdefiniertFujifilm X-E1 (4) Auswahl BenutzerdefiniertFujifilm X-E1 (4) Auswahl Benutzerdefiniert

Trotz der relativ geringen Auflösung sieht der Monitor gut aus und zeigt ein helles, deutliches Bild. Farben werden ebenfalls gut wiedergegeben. Und: ruckeln gibt's auch nicht.

Und was gibt's sonst noch zu sagen? Die Fuji hat einen eingebauten Blitz und einen Blitzschuh. Was ich mal eben auf die Schnelle wissen wollte: kann ich den kleinen Blitz eigentlich nach oben halten und somit indirekt über die Decke blitzen – vorausgesetzt, sie ist weiß und reflektiert ein wenig. Ok, ich hatte jetzt nicht gerade eine elegante Schönheit fürs Probefoto, aber das Ergebnis zählt in diesem Fall. Und das kann sich durchaus sehen lassen. Direkt ist mein Gesicht platt beleuchtet und neigt zum Überbelichten. Indirekt geblitzt stimmt die Belichtung halbwegs und das Ergebnis ist schön weich.  

 

 

 

 

 

 

 

 

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Mein Fazit

Die Fujifilm X-E1 ist schon ein feines Stück Kamera. Da freut sich jeder Lichtstrahl, der durch die lichtstarke Optik auf den Sensor trifft. Und der Fotograf freut sich über eine Kamera, die sich nicht nur edel anfühlt, sondern auch edel zu bedienen ist. Meine Betonung liegt dabei auf dem Wort "Fotograf". Die Kamera verlangt einen qualifizierten Bediener, dem die Begriffe Belichtungszeit und Blende nicht nur vom hören-sagen bekannt sind. Denn auf spaßige kleine Helfer in Form von Motivprogrammen oder gar einer intelligenten Automatik muss man bei der X-E1 verzichten – Handarbeit ist gefragt. Wer die in Perfektion beherrscht, wird mit fantastischer Bildqualität belohnt und vielfältigen Möglichkeiten der Bildgestaltung. Dabei unterstützen der extrem fein auflösende elektronische Sucher und der helle Kontrollmonitor. Wenn der jetzt noch ein Klappmodell mit Touchscreen wäre, ja dann ... ist gut, ich höre ja schon auf, mit meinen Wünschen zu nerven. Immerhin sorgt die elektronische Wasserwaage dafür, dass ein kippender Horizont der Vergangenheit angehört.

Fotografen, die in ihren analogen Zeiten vor allem Filme in der grünen Verpackung gekauft haben, werden sich freuen, dass ihre Filme in der X-E1 digital zur Verfügung stehen. Und das mit ISO-Empfindlichkeiten, von denen sie damals nicht mal geträumt haben. Hätte man im Analog-Zeitalter einen Farbfilm auf sagenhafte ISO 6400 gepusht, hätte man vor lauter Körnigkeit jedes Silberkorn per Handschlag begrüßen können. Über sowas kann die X-E1 nur lachen. Sie liefert bei ISO 6400 Fotos ab, die mich begeistern. Dass ich dann auch noch mit meinem Lieblingsfilm – dem Velvia – Videos in toller Qualität drehen kann, ist mir eine Freude.

Wer nicht einfach nur eine Knipse sucht, sondern eine Kamera, die einen fordert, begeistert, schmeichelt und bei jedem Augenkontakt glücklich macht, eine Kamera, die nicht mit Elektronik vollgestopft ist, sondern sich auf das Wesentliche der Fotografie konzentriert, der wird die Fujifilm X-E1 nicht mehr hergeben wollen. Der wird sehnsüchtig, darauf warten, jedes neue Objektiv auspacken zu dürfen und das erste Mal, das satte Einrasten des Bajonetts zu hören. Schön, dass es solche Kamera noch gibt – und das zu einem durchaus vernünftigen Preis.

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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