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Die Bedienung

So, jetzt erst mal genug geknipst – was ist mit der Bedienung, den Belichtungs- und Motivprogrammen? Motivprogramme? Ja, genau, das sind die, von denen es schon mal 20 bis 30 bei modernen Kameras gibt: Landschaft, Portrait, Hund, Katze, Maus, Strand, Schnee, Feuerwerk – genau, ein Feuerwerk an spaßigen Helfern, das kein "echter" Fotograf braucht. Aber was braucht denn ein "echter" Fotograf. Meine Antwort: Genau das, was die Fujifilm X-E1 hat. Manuelle Einstellung von Blende und Belichtungszeit, Blendenautomatik, Zeitautomatik und Automatik. Ja, tatsächlich – die X-E1 hat eine Vollautomatik. Und wie wähle ich nun die einzelnen Einstellungen? Ganz einfach. Zeitautomatik: Das große Wahlrad an der Kameraoberseite auf "A" stellen und am Objektiv die Blende einstellen. Blendenautomatik: Den Blendenring am Objektiv auf "A" stellen und die Belichtungszeit am großen Wahlrad auf der Kameraoberseite wählen. Und – richtig – beide Räder auf "A" und schon ist die Vollautomatik gewählt. Wie man mit der X-E1 vollständig manuell arbeitet, muss ich ja wohl nicht noch sagen. So, das war's mit den Belichtungsprogrammen. Das Einzige, was es noch gibt, ist die Belichtungskorrektur, die sich blitzschnell über das kleine Wahlrad an der Kameraoberseite einstellen lässt. Wer bisher also nur mit Motivprogrammen gearbeitet hat, wird von der X-E1 herausgefordert. Wer gewinnt, hängt vom Lernvermögen des Fotografen ab. Alte Hasen lachen natürlich darüber, denn die wollen ja gar nichts anderes – Handwerk eben. Und genau dafür ist die X-E1 gemacht – Handwerker mit dem Blick fürs Wesentliche.

Ein bisschen was einzustellen gibt es aber bei der Fujifilm X-E1 auch. So kann ich immerhin zwischen zehn verschieden Filmsimulationen wählen. Und jetzt darf geraten werden, welche das wohl sind. Wer jetzt auf "Ektachrome" tippt ist ein Scherzbold, hat keine Ahnung oder die analoge Fotografie nie erlebt. Die richtige Antwort muss natürlich Provia, Velvia, Astia und Pro heißen. Dazu gibt es vier Schwarz-Weiß-Einstellungen: Standard, Gelb-Filter, Rot-Filter und Grün-Filter. "Echte" Fotografen wissen damit was anzufangen – die übrigen sollten damit einfach mal herumexperimentieren. Zumindest so lange, bis ich hier die unterschiedlichen Ergebnisse präsentiere. Vielleicht noch erwähnenswert: Die jeweilige Einstellung wird am Kontrollmonitor angezeigt, so ich bereits vor der Aufnahme prima den Effekt kontrollieren. Und wer sich nicht entscheiden kann, welche Filmsimulation die richtige ist – kein Problem, einfach die Filmsimulations-Serie wählen. Das ist dann quasi so, als hätte man drei analoge Kamerarückteile in die verschiedene Filme eingelegt sind. Nun muss die Funktion noch mit einem Druck auf die Taste "DRIVE" und den Menüpunkt FILMSIMULATION-SERIE ausgewählt werden und schon wechselt die X-E1 die Kamerarückteile selbständig. Das Ergebnis: Ein Foto mit drei Variationen.

So, das war's dann aber auch an fertigen Einstellmöglichkeiten. Damit die Spielkinder aber auf ihre Kosten kommen, kann man noch Farbe, Schärfe, Ton Lichter, Ton Schatten, Rauschreduktion und Rauschreduktion bei Langzeitbelichtungen variieren. Naja und natürlich noch ein paar andere Punkte in den Menüs. Bevor ich viele Worte verliere, zeige ich jetzt einfach mal:

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Menüs vergrößert angezeigt.  

  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 1Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 1Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 1
  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 2Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 2Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 2
  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 3Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 3Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 3
  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 4Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 4Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 4
  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 5Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 5Fujifilm X-E1 Aufnahmemenue 5
  • Fujifilm X-E1 Hauptmenue 1Fujifilm X-E1 Hauptmenue 1Fujifilm X-E1 Hauptmenue 1
  • Fujifilm X-E1 Hauptmenue 2Fujifilm X-E1 Hauptmenue 2Fujifilm X-E1 Hauptmenue 2
  • Fujifilm X-E1 Hauptmenue 3Fujifilm X-E1 Hauptmenue 3Fujifilm X-E1 Hauptmenue 3

Was gibt's sonst noch zu sagen? Vielleicht, dass die Fujifilm X-E1 auch Videos aufnehmen kann. Ja, das kann sie wirklich und zwar in voller HD-Auflösung mit 1920 x 1080 Bildpunkten und einer Bildwiederholrate von 24p oder .... 24p. Nein, ich habe mich nicht vertippt, denn auch in der kleinen HD-Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten nimmt die X-E1 nur in 24p aus. Große Sorgen, zwischen zu vielen Optionen wählen zu können, hat man also nicht. Und falls jetzt jemand verzweifelt den extra Videoauslöser sucht – nein, den hat die Fujifilm nicht. Und wer jetzt die Filmfunktion sucht, dem kann ich helfen. Die verbirgt sich nämlich hinter der Taste "DRIVE". Da sind alle möglichen Aufnahme-Tempi verborgen: Einzelaufnahme, Serienbild mit sechs oder drei Bildern pro Sekunde – ach guckt doch selbst, ich zeige einfach mal das Menü:

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Menüs vergrößert angezeigt.  

  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 1Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 1Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 1
  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 2Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 2Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 2
  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 3Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 3Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 3
  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 4Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 4Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 4
  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 5Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 5Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 5
  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 6Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 6Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 6
  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 7Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 7Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 7
  • Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 8Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 8Fujifilm X-E1 Aufnahmemodus 8

Den letzten Punkt gesehen? Genau, da wähle ich die Videofunktion. Gestartet wird die Aufnahme dann mit dem normalen Auslöseknopf. Und ja, das "Stottern" des elektronischen Suchers ist auch beim Filmen. Wen das stört, sollte einfach über große Display die Aufnahme kontrollieren, denn da ruckelt nichts – natürlich bei der Wiedergabe auch nicht, egal ob man bei der Aufnahme den Sucher oder das Display nimmt. Übrigens ziemlich smart finde ich, dass man für die Videoaufnahmen auch die Filmsimulationen wählen kann. Einem coolen Schwarz-Weiß-Film steht also nichts mehr im Weg. Eine HDMI-Buchse hat die X-E1 – ich möchte schon fast sagen: erstaunlicherweise – auch. Daran lässt sich eine große Glotze anschließen und die Home-made-Videos wiedergeben. Und die Qualität? Wenn der Filmer sich Mühe gibt und mit Blende und Belichtungszeit umzugehen weiß, kann man schon recht beeindruckende Ergebnisse erzielen. Denn, wie beim Fotografieren, kann ich natürlich auch beim Filmen mit Blende f 1.4 und extrem begrenzter Schärfentiefe arbeiten. Ehrlich: Das sieht verdammt beeindruckend aus – vor allem in Schwarz-Weiß. Es gibt allerdings einen Wunsch, den die X-E1 mir nicht erfüllt: Während des Filmens die Blende verändern. So könnte ich wunderbar den Schärferaum ausdehnen oder verringern. Aber leider geht das nicht. Trotzdem: Die Bildqualität der Fuji ist klasse – auch mit 24p. Und noch was ist klasse: Ich kann ein externes Mikrofon anschließen. Dafür kann ich sogar den Aufnahmepegel manuell festlegen.

** Anmerkung des Schreibers: Falls es mein Internetanbieter oder Kabel-Deutschland hinbekommen, mir mehr als 400 Kbit/s Upload-Tempo zur Verfügung zu stellen, verspreche ich, HD-Videos online zu stellen. **

Im DRIVE-Menü kann ich – wie zu sehen – zwischen zwei Serienbildgeschwindigkeiten wählen: sechs oder drei Bilder pro Sekunde. Beide Geschwindigkeiten habe ich im Test näherungsweise auch erreicht. Im flotten Tempo macht die X-E1 so etwa zwölf Bilder in Folge, bis sie das Tempo drosselt. Wähle ich die langsame Geschwindigkeit, stockt das Tempo nach rund 30 Fotos. Ich meine, beides reicht für eine solche Kamera völlig aus. Die übrigen Punkte des DRIVE-Menüs sind selbsterklärend. Noch ein Wort zur Panorama-Funktion: Die gibt's in breit und extra breit, sowie in alle vier Richtung. Wie gut, die Fujifilm die Bilder zusammensetzt, werde ich in den nächsten Tagen noch testen und euch das Ergebnis zeigen. Gleiches gilt für Aufnahmen mit unterschiedlicher Dynamik. 

Und da ich schon mal übers Tempo gesprochen habe, noch ein paar Worte zur Auslöseverzögerung beziehungsweise Autofokusgeschwindigkeit. Ok, vielleicht ist das überflüssig, denn eigentlich fokussiert man mit so einer Kamera ja eh manuell. Aber es gibt sicher auch Situationen, in denen selbst alte Hasen gerne mal auf den Autofokus zurück greifen. Und der ist sogar ziemlich flott. Sicher ist die X-E1 kein Hochleistungs-Sprinter, aber im vorderen Mittelfeld kommt sie auf jeden Fall ins Ziel. Man kann sogar bei guten Lichtverhältnissen flotte Point-and-Shoot-Aufnahmen machen. Und warum nur bei guten Lichtverhältnissen? Weil die X-E1 wenn's etwas schummrig ist, langsamer wird. Da bringt auch das AF-Hilfslicht nicht so viel. Vor allem: die Funzel ist etwas unglücklich über der Griffleiste, so dass meine großen Pranken die Leuchte eigentlich immer verdecken - vielleicht nicht ganz, aber doch teilweise. 

Zum Display, das übrigens eine Auflösung von 460.000 Bildpunkten und eine Diagonale von rund sieben Zentimetern hat, hatte ich ja schon ein paar Worte gesagt. Was noch fehlt sind die verschiedenen Anzeigemodi. Da gibt's Standard, Info-Display und Benutzerdefiniert. Bei letzterem kann ich zwischen zahlreichen Optionen wählen, die ein- oder ausgeblendet werden sollen – unter anderem die schon erwähnte Wasserwaage. Wie die Anzeigemodi aussehen? So:

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Menüs vergrößert angezeigt.  

  • Fujifilm X-E1 (1) StandardFujifilm X-E1 (1) StandardFujifilm X-E1 (1) Standard
  • Fujifilm X-E1 (2) Info DisplayFujifilm X-E1 (2) Info DisplayFujifilm X-E1 (2) Info Display
  • Fujifilm X-E1 (3) BenutzerdefiniertFujifilm X-E1 (3) BenutzerdefiniertFujifilm X-E1 (3) Benutzerdefiniert
  • Fujifilm X-E1 (4) Auswahl BenutzerdefiniertFujifilm X-E1 (4) Auswahl BenutzerdefiniertFujifilm X-E1 (4) Auswahl Benutzerdefiniert

Trotz der relativ geringen Auflösung sieht der Monitor gut aus und zeigt ein helles, deutliches Bild. Farben werden ebenfalls gut wiedergegeben. Und: ruckeln gibt's auch nicht.

Und was gibt's sonst noch zu sagen? Die Fuji hat einen eingebauten Blitz und einen Blitzschuh. Was ich mal eben auf die Schnelle wissen wollte: kann ich den kleinen Blitz eigentlich nach oben halten und somit indirekt über die Decke blitzen – vorausgesetzt, sie ist weiß und reflektiert ein wenig. Ok, ich hatte jetzt nicht gerade eine elegante Schönheit fürs Probefoto, aber das Ergebnis zählt in diesem Fall. Und das kann sich durchaus sehen lassen. Direkt ist mein Gesicht platt beleuchtet und neigt zum Überbelichten. Indirekt geblitzt stimmt die Belichtung halbwegs und das Ergebnis ist schön weich.  

 

 

 

 

 

 

 

 

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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