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Meine ersten Aufnahmen

So, jetzt will ich's aber wissen: Wie fotografiert die Fuji X-E1? Motiv anvisiert, Auslöser gedrückt, der Autofokus schnurrt und "klack" – die Fujifilm löst aus. Das Auslösen hört sich satt an – kein klappern oder scheppern – einfach ehrlich. Und was will man wissen, wenn man ein Objektiv mit einer Ausgangsblende von f 1.4 an einem APS-C-Sensor arbeiten lässt? Genau: Wie präzise kann ich auf den Punkt fokussieren und mit der Schärfentiefe arbeiten? Erst mal stelle ich auf manuelles Fokussieren. Im Sucher wird mir eine Entfernungsskala eingeblendet. Ein Dreh am Fokusrad und der kleine Balken wandert auf der Entfernungsskala. Das Bild wird schärfer vor meinem Auge. Aber ich will's noch schärfer, es muss eine Lupenfunktion geben – aber wo? Ich bin ja kein Freund von Bedienungsanleitungen, also probiere ich rum. Dabei zeigt sich dann auch immer wieder, wie gut das Bedienkonzept einer Kamera durchdacht ist.

Also erst mal den großen Kontrollmonitor eingeschaltet – für die gesamte Einstellarbeit ist der übersichtlich. Verdammt, irgendwie kriege ich das mit der Lupenfunktion nicht hin. Wahrscheinlich muss ich erst mal den Autofokus auf Spotmessung umstellen. Mal die Q-Taste drücken, dann sollte ein Quick-Menü auftauchen – da ist es schon. So jetzt mit dem Vierwegeschalter das Feld "AF MODUS" ansteuern und die OK-Taste drücken. Doch anstatt in das Untermenü zum Einstellen zu kommen, bin ich wieder im Aufnahmemodus. Wie stell ich bloß den Autofokus-Modus ein? Mit dem Vierwege-Schalter klappt's auch nicht, denn da spring ich von Menüpunkt zu Menüpunkt. Ahh, da oben ist auf der Kamerarückseite noch ein kleines Drehrad versteckt. Genau, das war's. Daran drehen und schon kann ich die X-E1 auf Spotmessung, oder – wie Fuji es nennt – "VARIO AF" stellen. So der erste Schritt ist geschafft.

Jetzt muss ich den Fokuspunkt nur noch dahin bekommen, wohin ich möchte. Vielleicht bekomme ich das ja mit der AF-Taste hin. Tatsächlich ein grünes Rechteck taucht auf dem Display auf. Prima, das kann ich mit den Vierwege-Tasten über den Kontrollmonitor schubsen. Mal gucken, was passiert, wenn ich noch mal an dem kleinen Drehrädchen drehe. Das grüne Viereck wird kleiner und größer – sehr schön, die Größe des Messfeldes kann ich also verändern. So, das Rechteck ist am rechten Fleck, nun manuell scharf stellen – ach ja das hatte ich ja schon, ich wollte ja die Lupenfunktion. Mal die Taste "DRIVE" drücken, da ist ja ein Vergrößerungsglas daneben. Ne, da kann ich bloß die Serienbildgeschwindigkeit wählen. Vielleicht hilft mir ja das kleine Drehrad weiter. Ein Dreh links, ein Dreh rechts – nichts. Hmhh – es gibt ja so Drehräder auch als Kombischalter. Also drücke ich einfach mal drauf und tatsächlich, da ist die Lupe. Jetzt nochmal am Rad drehen und der Ausschnitt wird noch stärker vergrößert. Jetzt kann ich super präzise manuell scharf stellen – perfekt, so habe ich mir das vorgestellt. Und das Ganze klappt nicht nur auf dem Kontrollmonitor, sondern natürlich auch im elektronischen Sucher. Nochmal ein Druck aufs kleine Rädchen und ich sehe das Bild wieder in voller Größe.

Und was jetzt kommt, das ist der absolute Hit, das ist das Sahnehäubchen auf dem Sucher. Viele kennen ja noch von früher den berühmten Abblendhebel. Hatte man den gedrückt, wurde die Blende im Objektiv auf den vorgewählten Wert geschlossen und man konnte im Sucher die Schärfentiefe kontrollieren. Wobei das mit dem Kontrollieren ja meist recht optimistisch war, vor allem so ab Blende f 8.0. Da wurde es im Sucher schon recht düster und so richtig kontrollieren konnte man da nicht wirklich was. Und was macht die Fuji nun? Die macht was sensationelles. Man stellt bei voll geöffneter Blende manuell scharf – mit Lupe wie oben beschrieben. Drückt man jetzt den Auslöser leicht, wird die Blende auf den am Objektiv eingestellten Wert geschlossen und man erkennt sofort den Bereich, der scharf abgebildet wird. Der Clou dabei ist: Das Bild wird nicht dunkler, es bleibt so hell, wie bei der Offenblenden-Einstellung. Ich finde das absolut genial. So kann ich schon ganz gezielt vor der Aufnahme meine Schärfentiefe kontrollieren und das bei brillant hellem Sucherbild. Diese Funktion kann ich gar nicht genug loben – so will ich das haben. Obwohl: der Kracher wäre noch, wenn ich bei halb gedrücktem Auslöser die Blende noch verstellen könnte und sozusagen live die Änderung der Schärfentiefe beobachten könnte. Das geht aber nicht, ich muss den Auslöser immer wieder kurz loslassen. Dennoch: die Funktion ist genial!

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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