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Canon PowerShot N –
Design-Kompaktkamera im neuen Outfit

Quadratisch – praktisch – gut. So könnte man die neue PowerShot aus dem Hause Canon beschreiben. In den letzten Jahren gab es nicht viele Kameras, die nicht dem normalen Kameradesign folgen, die PowerShot N ist eine davon. Um so spannender ist die Frage: Was kann die Kleine und für wen ist sie eigentlich? Und: Was sagt der Hersteller selbst dazu? Das: "Kreativität mit dem gewissen Dreh. Die WLAN-fähige PowerShot N bietet die einzigartige Synthese aus müheloser Kreativität, minimalistischem Design zur Handhabung aus jeder Position und Premium-Bildqualität zum Fotografieren, Kreativsein und zum Teilen – und das aus jedem erdenklichen Winkel." Hört sich ja ein wenig kryptisch an. Hellhörig bin ich bei der Formulierung "Kreativsein und zum Teilen" geworden.

Als ich die Kleine dann das erste Mal gesehen habe, hab ich mir gedacht, eigentlich müsste den Test jemand machen, der mit Fotografie nur wenig am Hut hat und Heavy-iPhone-Nutzer ist. Denn die sind kreativ und Teilen. Die Frage nun: Wen könnte ich da nehmen? Obwohl ich täglich mit Kameras zu tun habe, sie permanent mit rum schleppe, ob Urlaub, Freizeit oder Arbeit, interessiert sich meine Freundin Ira nicht wirklich stark für das Thema Fotografie. Mit ihrem iPhone knipst sie zwar viel und postet alles mögliche auf Facebook, aber ansonsten nimmt sie nur selten eines meiner "Schätzchen" in die Hand. Und genau das sind die perfekten Voraussetzungen, um die PowerShot N zu testen. Deswegen hab ich ihr die Kamera in die Hand gedrückt: "Mach mal."

 

Und was ist dabei rausgekommen? Lest selbst ....

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TOP 1 - Die Tussi

Hallo liebe Foto-Nerds,

ich bin Ira, die Freundin von Ralf, dem Kerl, der in der Foto-Bude hockt und da arbeitet. Und weil er es unbedingt wollte, habe ich mich für euch ein paar Tage lang mit der Canon PowerShot N beschäftigt. Ich musste das machen, weil Ralf keine Zeit hatte und meinte, die N wäre was für mich. Warum? Weil es eine Kompaktkamera für die Handtasche sei, im neuen Look und mit vielen interessanten und spaßigen Funktionen – „Genau das richtige für dich, mach mal“, mit den Worten drückte er mir das kleine weiße Ding in die Hand und verschwand. Keine Bedienungsanleitung – nix. Wenn er so „nett“ ist, dann beschäftige ich mich eben mit der Kleinen.

Die PowerShot N ist eine fast quadratische Kamera, kleiner als mein iPhone, nur ein bisschen dicker. Die Vorderseite besteht nur aus einer Linse und die Rückseite nur aus Display. Mehr brauch ich auch nicht, wenn die inneren Werte stimmen. Ich fand sie anfangs etwas unhandlich da der weiße Lack ganz schön glatt ist und sie mir ab und an aus der Hand gerutscht ist. Das mitgelieferte Handbändchen hilft da auch nicht – über das Ding hab ich mich geärgert. Die Schlaufe ist so groß, dass sie mir immer wieder übers Handgelenk rutscht. Wieso die da keinen kleinen Schieber dran gemacht haben, mit dem man die Schlaufe kleiner machen kann – keine Ahnung. Gerade bei so zarten Handgelenken wie meinen ist der echt wichtig. Die „N“ hat zwar zwei Ösen, so dass ich auch einen normalen Gurt dran machen kann, aber ich will doch nicht aussehen wie ein normaler Touri, der seine Knipse schaukelnd vor dem Bauch trägt. Da muss sich Canon noch was einfallen lassen.

Das Display lässt sich um 90 Grad nach oben klappen – so kann ich aus wirklich jeder Perspektive ein tolles Bild schießen. Aber halt: Ein Bild von mir kann ich nicht machen. Dazu müsste sich das Display noch höher klappen lassen – klappt aber nicht.

Die Bedienung mit dem Touch Display ist echt leicht. Fast alle Funktionen kann ich über die Touchfunktion des Displays regeln. Ich kann sogar die Touch-Empfindlichkeit einstellen, was es wirklich sehr präzise macht. Die Menüpunkte sind simple, da bei jedem Klick immer ein kleiner Infotext erscheint. Übrigens, beim Drehen der Kamera dreht sich das Bild mit.

Mit dem Touchscreen geht aber noch mehr. Hab ich ein Bild geschossen, kann ich es aufrufen und über den Touch mit einer Zwei-Finger-Geste in die Bilder zoomen – klappt genauso wie beim iPhone. Auslösen und zoomen läuft über den Doppelring der Linse (Anmerkung des nerdigen Freunds: gemeint ist das Objektiv). Anfangs war das schon etwas gewöhnungsbedürftig die Finger richtig zu koordinieren. Aber nach ein bisschen Eingewöhnung hab ich's hinbekommen – kein Problem. Ansonsten kann man das Auslösen auch so einstellen, dass es übers Touchdisplay läuft. Einfach drauf tippen und schon macht's „klick“. Ist gerade bei Nahaufnahmen schon besser, damit man wirklich nicht verwackelt.

Außer dem Display hat die Canon noch vier Tasten an den Seiten. Links der ON/OFF-Knopf und rechts die Wiedergabe-Taste, die WLAN-Taste und den kleinen Schalter, mit dem ich in den Kreativ-Modus umschalten kann. Mit dem Connect-Button kann ich die Canon mit meinem iPhone verbinden – oder besser gesagt muss man verbinden. Denn ich finde, sonst macht es keine Sinn die PowerShot N zu kaufen – die beiden bilden eine perfekte Symbiose.

Erst mal die APP aus dem Apple-App-Store runterladen (die App heißt CameraWindow und unter dem Logo steht „Canon CW“), was ganz flott geht, da die APP nicht allzu groß ist. APP aufrufen, Kamera und iPhone mit Namen benennen, die Connect-Taste der N drücken, auf dem Display wird der WLAN-Schlüssel angezeigt. Jetzt noch kurz in die Einstellungen des iPhone und über WLAN die Kamera verbinden. Wieder die APP aufrufen und schon sehe ich auf dem iPhone alle Bilder, die ich gemacht habe – super! Selbst ich als Tussi hab das hinbekommen. Ruck-zuck die besten Bilder aussuchen und aufs iPhone laden, vielleicht noch mal ein bisschen bearbeiten, was aber eigentlich nicht nötig ist, höchstens noch nen schönen Rahmen rum und zack auf Facebook posten.

Vorher hab ich das alles nur mit dem iPhone gemacht. Klar, dafür, dass es ein Handy ist, ist die Bildqualität des iPhone schon ok. Aber beim Vergleich iPhone vs. PowerShot liegen da schon Welten dazwischen. Da merke ich jetzt, dass ich ohne die N länger in den APPs zum Bearbeiten gebraucht habe, bis ich die Bilder posten konnte. Und die Bildqualität war nicht so berauschend. Mit der PowerShot bin ich jetzt doppelt so scharf wie vorher und das will ja wohl jeder sein. Naja und eins geht halt mit dem iPhone auch nicht: Zoomen - zumindest nicht in der Top-Qualität wie bei der N. Da hat das iPhone gegen den großen Zoom der PowerShot keine Schnitte (kleine Anmerkung des Nerds: Die N hat einen 8fach Zoom mit eine Kleinbildbrennweite von 28 bis 224 Millimeter).

Noch ein bisschen was zu den Programmen. Am angenehmsten ist der Automodus. Die Bilder werden immer super, da macht die Kamera alle möglichen Einstellungen ganz von allein. Ich kann dann noch die Bildgröße wählen und entscheiden, ob der Blitz zugeschaltet werden soll. Ach ja, der Touchscreen ist übrigens echt klasse. Einen großen Unterschied zum iPhone merk ich nicht und der ist für mich die Referenz.

Wer doch mehr selbst entscheiden möchte, kann in dem Programm „P“ selbst Einfluss auf die Einstellungen nehmen. Ich hab mit der Funktion natürlich auch fotografiert und die Bilder sind gut geworden, aber ich lass dann die Kamera doch lieber im Automodus – sie soll entscheiden.

Das Fokussieren übernimmt die „N“ natürlich von alleine, beim Antippen des Auslösers stellt sie sofort scharf und erkennt sogar Gesichter. Auf die legt sie dann den Fokus und auch verfolgt sie auch, wenn sie sich bewegen. Ich kann sonst aber auch den Fokuspunkt durch tippen auf den Bildschirm selbst bestimmen.

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Nun zu meiner liebsten Funktion dem Creative Shot (Kreative Aufnahme). Da zaubert einem die Kamera aus einmal Auslösen sechs Bilder in verschiedensten Varianten - Farbe, Kontrast, Helligkeit und Fomat sind immer anders. Oder die Canon macht nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Bild, was manchmal echt witzig aussieht, weil sie das nach Zufall macht. Bei mir ist eigentlich nur noch der Creativ Shot an und das werden wirklich richtig schöne Kunstwerke.

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Beim letzten Mädelsabend war die N auch mit dabei und wurde mit ganz viel Spaß benutzt. Zwischendurch immer mal was davon gepostet oder an die Mädels weitergeschickt. Jetzt wollen die auch so ein süßes Teil. Und klar wollten wir auch ein Bild von uns ....

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Etwas erfahrenere Fotofreunde würden die PowerShot eher eine Spielzeugkamera nennen. Was ich fast auch so sehe, ich würde es aber positiv formulieren und "Funny Toycam" nennen. Ich weiß zwar mittlerweile auch einiges über Kamerafunktionen und Fachbegriffe, da ich ja mit so einem Kamera-Nerd zusammen bin. Aber meine Lebensaufgabe besteht nicht darin stundenlang vor einem Motiv zu stehen und an allen Knöpfen zu drehen bis es stimmt, sondern ohne viel Aufwand ein schönes Foto zu machen und es dann zu posten, twittern oder als e-Postkarte aus dem Urlaubsort zu verschicken. Da hat der Mann aber grade mal sein Stativ aufgebaut und ich nutze derweil meine Zeit zum Sonnen, shoppen oder Käffchen trinken.

Deswegen denke ich auch: Das ist eine Kamera für die jüngere Generation, denen es eher um den Spaß geht und die ohne viel Aufwand kreativ sein wollen. Aber auch diejenigen, die sich mehr Bildqualität als die vom Smartphones wünschen, aber keinen Nerv haben, erst mal einen mehrwöchigen Foto-Kurs zu belegen oder die Gebrauchsanweisung zu studieren. Und die braucht man bei der N nun wirklich nicht. Einfach ein bisschen rumspielen und rumprobieren.

Fazit - das gibt's am Schluss, wenn der Nerd noch ein bisschen was über die PoerShot N geschrieben hat. 

Ach übrigens - danke Ralf, dass du mich "gezwungen" hast die PowerShot zu testen, jetzt musst du sie mir schenken!

Soviel von Ira. Wollt ihr mehr wissen? Dann geht's auf den nächsten Seiten mit ein paar mehr Infos über die PowerShot N weiter. Ansonsten schnell zum Fazit auf der letzten Seite.

 

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TOP 2 - Der Nerd 

Ihr seht, bei Ira ist die Kleine richtig gut angekommen. Zur Ergänzung ihres tollen Berichts - ich glaub, sie muss demnächst noch mehr Tests machen - hier noch ein paar Fakten vom Kamera-Nerd.

Wie man auf den Bilden der Kamera sehen kann, hat sie am Objektiv zwei Ringe. Mit dem Einen wird die Brennweite des Zooms eingestellt, mit dem Anderen der Auslöser betätigt. Dabei muss der Ring nach oben oder unten gedrückt werden.Die PowerShot N hat ein 8fach optischen Zoom bei dem die Kleinbildbrennweite von 28 bis 224 Millimeter reicht. Nicht so wichtig bei dem Modell, aber der Vollständigkeit halber sei's erwähnt: Die Lichtstärke des Objektivs geht von f3.0 bis f5.9. Und natürlich ist in die N ein Bildstabilisator eingebaut. Und um das Technische komplett zu machen: In der Canon arbeitet ein 12-Megapixel-Sensor, die ISO-Empfindlichkeit reicht von ISO 80 bis ISO 6400. 

Die Canon PowerShot N arbeiet mit Micro-SD-Karten. Normale SD-Karten können nicht verwendet werden. Beim bestellen einer Karte sollten Sie dran denken, gleich eine zu bestellen, bei der ein Adapter auf SD-Karte dabei ist, damit Sie die auch in ihrem normalen SD-Kartenleser verwenden können.

Das eingebautes WLAN-Modulhat Ira ja schon erwähnt. Fotos und Videos lassen sich damit blitzschnell auf Smartphone oder Tablett-Computer. Außerdem lassen sich die Aufnahmen direkt von der Kamera via gekoppeltem Smartphone auf soziale Netzwerke wie Facebook und YouTube hochladen. Im heimischen WLAN-Netz können Bilder über entsprechende Drucker ausgegeben oder auf einen Computer übertragen werden. Einen eingebauten GPS-Empfänger hat die N zwar nicht, aber sie empfängt die Standortdaten über ein gekoppeltes Smartphone. Auch das hat Ira ausprobiert und klappt prima. Allerdings muss dazu das iPhone mit der Kamera erst mal gekoppelt werden, um die Aufzeichnung der Standorte zu beginnen. Dann klappt's auch zuverlässig, so lange man das iPhone nicht in der hintersten Ecke der Tasche vergräbt, so dass es keine GPS-Daten mehr empfangen kann. 

Zu Bedienung und Ausstattung hat Ira ja schon eine Menge gesagt. Die Steuerung über den Touchscreen klappt super. Ob Navigation in den Menüs, Wiedergeben der Bilder oder Weiterblättern, all das geht sehr zuverlässig und schnell. Wie schon bei der EOS 650D zeigt Canon hier, dass man auch bei Kameras das Niveau eines iPhone erreichen kann. Und wenn das so ist, vermisst man Tasten auch nicht mehr. Der Bildschirm hat übrigens eine Diagonale von 7,1 Zentimetern und eine Auflösung von 461000 Bildpunkten. Das ist zwar nicht die Spitze des zur zeit technisch machbaren, trotzdem sieht das Bild klar und deutlich aus.

Den Creativ Mode hat Ira ja auch schon beschrieben und Beispiele gibt's hier reichlich zu sehen. Eingeschaltet wird die "Kreativ Aufnahme" einfach mit dem kleinen Hebelchen an der Seite der Kamera. In der anderen Einstellung stehen folgende Programme zur Verfügung: "Hybrid Auto", "Automatikmodus", "Programm", "Fischaugeneffekt", "Miniatureffekt", "Spielzeugkamera-Efekt", "Weichzeichner", "Monochrome" und "Superzeitlupen-Movie".

Die meisten Funktionen sind selbsterklärend. Bei den fünf Effekt-Programmen können zusätzliche individuelle Einstellungen gemacht werden. Wie Ira schon geschrieben hat, werden im Automatikmodus alle Kamera-Einstellungen automatisch gemacht. Der Fotograf muss sich um nichts kümmern. Eingestellt werden kann in diesem Modus noch Einzel- oder Serienbild, Seitenverhältnis (16:9, 3:2, 4:3 und 1:1) sowie die Bildauflösung (L = 12, M1 = 6, M2 = 2 oder S = 0,3 Megapixel). Wer seine Fotos hauptsächlich auf dem TV-Bildschirm zeigt, kann in der Einstellung 16:9 und M2 die Fotos direkt in der passenden Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten machen. Ach ja, den Selbstauslöser kann man auch noch im Automatikmodus aktivieren. In dieser Einstellung hat die Kamera eine Motiv-Automatik, bei der sie entsprechend des Motivs versucht das passende Belichtungsprogramm zu wählen. Das klappt auch für den Makromodus und der ist gar nicht mal schlecht, denn man kommt auf rund einen Zentimeter bis ans Motiv ran und kann so schon recht beeindruckende Nahaufnahmen machen. Übrigens, dem Profi wird's schon aufgefallen sein: Die PowerShot N zeichnet die Fotos nicht im unkomprimierten RAW-Format auf, eine entsprechende Auswahl gibt es nicht. Allerdings glaube ich, dass das bei dieser Kamera auch überflüssig wäre, denn keiner würde diese Einstellung wählen.

In der Einstellung "Programm" können neben den Funktionen, die sich im Automatikmodus verändern lassen noch folgende Einstellungen vorgenommen werden: Das Messverfahren für die Belichtung (Mehrfeld, Mittenbetont integral und Spot), der Weißabgleich (Auto, Tageslicht, Wolkig, Kunstlicht, Leuchtstoff und Leuchtstoff H), die ISO-Empfindlichkeit (80 bis 6400), der Blitz (Auto, Ein und Aus) sowie eine Belichtungskorrektur (+2 bis -2 Blenden). Und wer jetzt fragt, ob es denn keine manuellen Belichtungsprogramme gibt? Nein die gibt es nicht. Weder Zeit- noch Blenden-Automatik, noch manuelles Wählen von Blende und Belichtungszeit. Sprich individuelle Einstellung für möglichst geringe Schärfentiefe sind nicht möglich. Ob man das allerdings für eine solche Kamera haben muss - ich glaub's ehrlich gesagt nicht. Denn die meisten würden mit dieser Kamera in keiner der Eintellungen fotografieren. Noch ein erhellendes Wort zum Blitz: Einen Blitzschuh für eine externen Leuchte gibt's nicht.

Die Funktion Kreativ-Modus hat Ira ja schon ausführlich beschrieben. Und wie die Bilder sehen - da gibt's bei ihrem Test ja auch viele Bilder. Nur noch als Ergänzung: Wenn die PowerShot N einen Ausschnitt machtm dann reduziert sich natürlich die Auflösung. Die Kamera macht nur ein Bild und zieht dann daraus den Ausschnitt. Sprich, der hat dann eine Auflösung von 1920 x 1080 oder 2112 x 2112 oder 4000 x 2248 oder, oder, oder ...

Natürlich kann man mit der PowerShot auch Videos drehen. Da gibt's die Auflösung Full-HD mit 1920 x 1080 Bildpunkten und einer Wiederholfrequenz von 24 Bildern/Sekunde oder die kleine HD-Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten mit 30 Bildern/Sekunde. Die maximale Aufnahmelänge beträgt dann zehn Minuten. Der Ton wird über das eingebaute Mikrofon in Stereo aufgenommen.

Apropos Video: Da gibt's ja auch nicht die Funktion "Hybrid Auto". Da dreht die PowerShot N vor jedem Foto einen vier Sekunden langen Video-Schnipsel. Die lassen sich später zu einem Videotagebuch zusammenstellen. Und wer sich jetzt fragt: Wie kann die "N" schon vier Sekunden vor dem Auslösen wissen, dass ich ausösen werde? Gar nicht. Ist die Funktion aktiv, filmt die Kleine praktisch immer, sobald sie eingeschaltet ist. Dabei bleiben immer die letzten vier Sekunden im Speicher, die dann als Filmschnipsel genommen werden. Eine lustige Funktion, die bestimmt einige nutzen werden. Dann gibt's ja noch die andere Videofunktion: Superzeitlupen-Movie. Dabei macht die Kamera in der Auflösung L = 640 x 480 Bildpunkte 120 Bilder/Sekunde oder in der Einstellung M = 320 x 240 Bildpunkte dann 240 Bilder/Sekunde. In normaler Geschwindigkeit abgespielt, ist das dann eine schöne Zeitlupe - allerdings eben in sehr geringer Auflösung und mit einer maximalen Aufnahmeläge von 30 Sekunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch ein Wort zur Bedienung der PowerShot N. Die Menüs sind übersichtlich gestaltet und lassen sich problemlos per Touchscreen bedienen. Große Überraschungen gibt's im Menü nicht, so dass eigentlich jeder damit klar kommen sollte. Außerdem gibt's zu jedem Punkte kurze Erklärungen, die auf dem Bildschirm eingeblendet werden. Mehr als sechs Punkte gibt's im Aufnahmemenü eh nicht und im Set-Up-Menü sind es auch gerade mal 16 Punkte, wobei sechs Punkte für Sprache, Uhrzeit, Zeitzone, Maßeinheit, Bildschirmfarbe und LCD-Helligkeit reserviert sind. Der Rest sind unter anderem die Toneinstellungen, WLAN-Funktion, Speicherkarte formatieren und Empfindlichkeit des Touchscreens. Wie Ira schon geschrieben hat sind Zoomen und Auslösen erst mal etwas gewöhnungsbedürftig. Aber es ist wie bei der Bedienung per Touchscreen: Man hat den Dreh ruck-zuck raus und dann macht's Spaß. 

 

 

 

 

 

 

 

Kommt jetzt noch die Frage, wie groß das Ding eigentlich ist? Das sind 7,8 x 6,0 Zentimeter von vorne betrachtet und die Dicke beträgt 2,9 Zentimeter. Zum Vergleich: Ein iPhone 4 ist rund 6,0 Zentimeter breit, 11,5 Zentimeter hoch und hat eine Dicke von unter einem Zentimeter. Abgesehen von der Dicke ist die N damit kleiner als ein iPhone. Aber auch mit drei Zentimetern Dicke passt die PowerShot noch in die Hemd- oder Jackentasche. Ach ja, das Gewicht habe ich ganz vergessen: Nicht mal 200 Gramm bringt die N auf die Waage, das sind rund 60 Gramm mehr als das iPhone 4. 

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Finale - Unser Fazit

Die Tussi: Ich habe zwar ein wenig gebraucht, bis ich mich ans Handling und die Größe der Kamera gewöhnt habe, aber das sei der Kleinen verziehen, denn der Spaßfaktor ist echt hoch. Und die Größe macht es ja auch erst möglich, dass man sie überall dabei haben kann – selbst am Abend ist für die in der kleinsten Clutch noch Platz. Ich brauch keine 100 Programme, sondern nur eins, das Spaß macht und funktioniert - das hat die "N". Die Bedienung ist so einfach, dass ich auch ohne Bedienungsanleitung damit klar gekommen bin - auch dank des tollen Touchscreen. Für mich als iPhone-Junkie eine klare Kaufempfehlung. Nur eins wünsche ich mir: Ein bisschen mehr Zubehör und eine vernünftige Trageschlaufe.

Der Nerd: Die PowerShot N ist auf jeden Fall eine neue, frische und witzige Kamera. Canon versucht damit einen jungen Markt zu bedienen. Mit Sicherheit ein Weg, den mehr Hersteller wagen sollten. Denn die Generation iPhone erreicht man nur mit einfach zu bedienenden Kameras, die trotzdem einen Mehrwert haben und sich nahtlos in die iPhone-Welt einfügen. Und genau das bietet die PowerShot N. Kompakte Abmessungen, geringes Gewicht, schönes Design, einfache Bedienung, kreative Funktionen und die Verbindung zum iPhone. Dass dabei die Bildqualität auch noch stimmt, rundet das Bild ab. 

Für den ambintionierten Fotografen ist die PowerShot N nichts. Ihm werden die manuellen Belichtungsprogramme fehlen, die Speicherung im RAW-Format, ein paar mehr Knöpfchen und Drehräder - eben einfach von allem etwas. Aber mal ehrlich: Ambitionierte Fotografen sind sicher nicht die Zielgruppe der N. Wer sie sich trotzdem kauft, ist selbst schuld und sollte nicht anfangen zu meckern. Und die, die eine - wie hat Ire geschrieben -  "Funny Toycam" suchen, kommen mit der PowerShot N voll auf ihre Kosten. Klar kann man hier und da noch ein bisschen was verbessern, aber der erste Schritt ist schon mal getan. Und für 329 Euro (Stand Mai 2013) ist sie zwar kein Schnäppchen, aber auch nicht übertrieben teuer, für das, was sie kann. Immerhin sind iPhone-Jünger bereit, 600 Euro und mehr für ihr Telefon auszugeben. Ich hoffe, der Mut von Canon wird belohnt und die Kleine findet ihre Kunden - oder besser: Die Kunden finden die PowerShot N.

 

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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