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Fujifilm X-M1 und X-A1 – Systemkamera

Die X-Serie hat Zuwachs bekommen: Die Fujifilm X-M1 und die X-A1. "Eine kompakte Kamera, die unser Systemkamera-Programm nach unten abrundet", so Markus Nierhaus, Pressesprecher von Fuji. Die X-M1 und X-A1 sind deutlich kompakter als das Erfolgsmodell X-E1 und rücken der Kompaktkamera X20 näher. Eine der wichtigsten Unterschiede zur X-E1 und -Pro1 ist der fehlende Sucher bei den beiden neuen. Eben genau der macht die Neue kleiner und leichter. "Dafür haben wir der X-M1 und X-A1 einen Klappmonitor spendiert", ergänzt Markus Nierhaus. Damit geht ein Wunsch vieler Fotografen in Erfüllung. Und noch ein interessantes Ausstattungsmerkmal hat die X-M1: ein eingebautes WLAN-Modul. Damit lassen sich die Aufnahmen drahtlos an Mobilgeräte oder Computer übertragen.

Als ich das Gehäuse das erste mal in der Hand hatte, dachte ich zuerst, ich hätte versehentlich nach der X20 gegriffen. Tatsächlich ist das Gehäuse der X-M1 und X-A1 fast genauso groß, wie das der X20. Die beiden haben die gleiche Breite, sind genauso hoch und auch die Form des vorderen Griffs ist identisch. Was mir allerdings auffällt: Die Ober- und Unterseite der Kamera ist nicht aus Aluminium, wie bei der X20, sondern aus Kunststoff. Ich finde das etwas schade, denn es nimmt den Neuen ein Stück der Hochwertigkeit. Aber: Die X-M1 und X-A1 sind dennoch hochwertig verarbeitet und liegen sehr gut in der Hand. Die Kameraoberfläche ist griffig und fühlt sich in der Hand gut an. 

Abe was ist denn nun eigentlich der Unterschied zwischen X-M1 und X-A1? Beide sehen identisch aus, haben einen Klappmonitor, haben WLAN mit an Bord, haben die gleichen Bedienelemente und die absolut identischen Menüs. Was macht die X-M1 also rund 200 Euro teurer, als die X-A1? Es ist der Bildsensor.

Hinsichtlich der Bildqualität geht Fuji bei der X-M1 keinen Kompromiss ein. "Wir verwenden in der X-M1 den gleichen hochwertigen Sensor wie in der X-Pro1 und X-E1", erklärt Nierhaus. Und der 16-Megapixel-X-Trans-Sensor ist ein Garant für top Bildqualität. Wie gehabt natürlich im APS-C-Format. Zur Ergänzung, da die Frage mit Sicherheit kommt: Es ist nicht der Sensor, der in der X100S arbeitet mit den Phasendetektions-Pixeln, sondern tatsächlich der Gleiche wie in der X-E1 und X-Pro1. Damit wird es im Test spannend, wie es mit der Auslöseverzögerung bei der X-M1 aussieht. Denn die X-E1 ist ja nicht gerade die schnellst. Ach ja, eigentlich überflüssig zu erwähnen aber dennoch zur Sicherheit: Alle Fuji-Objektive können an der X-M1 genutzt werden.

Und bei der X-A1? Die hat ebenfalls einen APS-C-Sensor, nur eben nicht den X-Trans-Sensor der X-E1 sondern einen "normalen" CMOS-Sensor – auch mit 16 Megapixeln. Wie sich das auf die Bildqualität auswirkt wird der Test zeigen im direkten Vergleich X-M1 und X-A1.

Fujifilm hat bei der X-M1 und X-A1 vor allem die Einsteiger in den Bereich Systemkamera im Auge. Deswegen sind die beiden Kameras klein, leicht und sie bieten eine Reihe Automatiken, die man bei der X-E1 vergebens sucht. Während die gerade mal eine Blenden-, Zeit- und Programm-Automatik hat, bietet die X-M1/X-A1 hier eine Menge mehr. Sie orientieren sich an der Ausstattung der X20. Sicher eine gute Entscheidung, denn es wird nicht wenige Fotografen geben, die über einen Aufstieg von der Kompaktkamera X20 auf die Systemkamera X-M1 oder X-A1 nachdenken werden.

Trotz der Ähnlichkeiten beider Modelle gibt es einige Unterschiede. Einige sind offensichtlich. So gibt es an der X-M1/X-A1 keinen Fokus-Umschalter an der Kamera-Vorderseite. Während sich bei der X20 und X-E1 direkt per Hebel zwischen den Fokus-Varianten AF-S (Einzelautofokus), AF-C (kontinuierlicher Autofokus) und MF (manuelles Fokussieren) umschalten lässt, geht das bei der X-M1/X-A1 nur übers Kamera-Menü. 

Unter dem Menüpunkt "FOKUS MODUS" finden sich alle Varianten: MF (manueller Fokus), MEHRFELD (die Kamera ermittelt die Schärfe automatisch), VARIO AF (der Autofokus-Punkt kann individuell festgelegt werden), KONT.(kontinuierlicher Autofokus) und VERFOLGUNG (der Fokus kann auf ein Motivelement gelegt werden, das vom Autofokus verfolgt wird). Die Funktion kann auf die Fn-Taste gelegt werden oder übers Quick-Menü (Q-Taste) aufgerufen werden. Ist der Fokus-Modus MF oder VARIO AF gewählt, kann nach einem Druck auf die AF-Taste (obere Taste des Vierwege-Schalters) das Fokus-Feld aufgerufen und positioniert werden. Im Modus VARIO AF lässt sich die Größe des AF-Feldes mit einem der beiden Drehräder anpassen.

Ein weiterer offensichtlicher Unterschied ist die Beschriftung des Programmwahlrades auf der Kameraoberseite. Identisch sind die Punkte P, A, S und M, sowie der Modus SR+ und Vollautomatik (Kamera-Symbol). Ebenfalls auf beiden Kameras sind die Punkte Adv. (Erweiterte Filter) und SP (Motivprogramme). Allerdings unterscheiden sich beide Menüpunkte von der der X20. Geht man bei der X20 auf Adv. kann man ziwschen den Erweiterten Filtern, Panorama-Aufnahme, Pro Focus, Pro Low Light und Mehrfachbelichtung wählen. Hier wurde bei der X-M1 der Rotstift angesetzt: Zur Wahl stehen lediglich die Erweiterten Filter und die Mehrfach-Aufnahme. Bei den erweiterten Filtern stehen die gleichen wie bei der X20 zur Wahl: Lochkamera, Miniatur, POP-Farbe, High-Tone, Low-Key, Dynamische Farbtiefe, Weichzeichner und die Partiellen Farben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Lila.

Unterschiede gibt es ebenfalls bei dem Motivprogrammen – aber nur auf den ersten Blick. Während die X20 noch 14 Einstellungen hat, unter denen man wählen kann, sind es bei der X-M1/X-A1 nur 10. Allerdings: Drei der vier fehlenden Motivprogramme sind direkt aufs Programmwahlrad der X-M1 gewandert: Portraits, Sport und Landschaft. Eins fehlt tatsächlich: Tauchen – auf das kann man aber gut verzichten, da es für die X-M1 sowieso kein Unterwassergehäuse gibt. Der Wechsel der drei Motivprogramme vom Menü aufs Wahlrad ist wohl ein Entgegenkommen an die Einsteiger. Die werden sich über den direkten Zugriff auf die drei wichtigsten Programme freuen. Zwei weitere Unterschiede gibt es noch: Bei der X20 gibt es zwei Individual-Einstellungen – C1 und C2 – bei der X-M1 nur eine: C. Weggefallen ist die Videofunktion der X20 – allerdings nur vom Programmwahlrad. Denn selbstverständlich können auch mit der X-M1/X-A1 Videos gedreht werden. Die Aufnahme wird einfach über die neue Video-Aufnahme-Taste auf der Kamerarückseite der X-M1/X-A1 gestartet – und das jederzeit. Dafür sind die individuellen Einstellungen des Video-Menüs weggefallen. So kann die Mikrofon-Lautstärke nicht mehr individuell eingestellt werden. Apropos Mikrofon: Die X-M1/X-A1 hat ein eingebautes Stereo-Mikrofon und soweit mir zur Zeit bekannt, kann ein externes Mikrofon nicht angeschlossen werden.

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